Was sind die Gemeinsamkeiten vom Judentum, Islam und Christentum?

16 Antworten

Ich würde sagen, dass diese drei Religionen keine Gemeinsamkeiten haben.

Zwischen Judentum und Islam hingegen gibt es einige gemeinsame Punkte...

z.B. strikter Monotheismus, Schächten (obwohl die Regeln nicht genau gleich sind), Verbot von Schweinefleisch, Bilderverbot, Religionsgesetz bestimmt den Alltag, tägliches Gebet, 

Im wichtigsten Punkt sind sich Juden und Christen einig. Sie haben den gleichen Gott.

Das Judentum hat den Christen die wichtigste Person "geschenkt" - Jesus Christus.

Beim Religionsgesetz sind sich Juden und Christen wahrscheinlich auch ähnlicher. Bei beiden Religionen gibt es Strenggläubige und Liberale.

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Juden und Christen glauben an den Gott, der sich im Tanach offenbart. Der Tanach ist die jüdische Heilige Schrift und ist exakt gleich dem Alten Testament der christlichen Bibel (nur die Anordnung der 39 Bücher ist etwas anders, der Inhalt ist aber gleich). Zusätzlich enthält die christliche Bibel noch die 27 Bücher des Neuen Testaments.

Allerdings haben viele Juden noch nicht erkannt, dass Gott ein dreieiniger Gott ist und dass der von den Propheten des Alten Testaments verheißene Messias der Sohn Gottes und damit Gott selbst ist.

Jesus Christus findet sich im Alten Testament in allen Stellen, in denen es um den verheißenen Messias geht (z. B. in Jesaja 53 als leidender Messias und in den Versen, in denen der Messias die Königsherrschaft antritt und über sein Reich des Friedens herrscht).

In Sprüche 30,4 findet sich z. B. die Frage nach dem Namen des Sohnes Gottes: "Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer fasste den Wind in seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Kleid? Wer richtete alle Enden der Erde auf? Was ist sein Name und was ist der Name seines Sohnes? Weißt du das?"

David schrieb in Psalm 101,1 über Jesus: "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten." Dabei ist zu bedenken, dass David der König in Israel war und keinen irdischen Herrn über sich hatte. Er schreibt aber klar, dass sein Herr (Gott der Vater) zu seinem Herrn (Jesus) sagt, dass sich Jesus zu Gottes Rechten setzen soll. 

Bereits in Jesaja 9,5 steht über den Messias Jesus Christus geschrieben: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst." Diese Beschreibungen zeigen, dass das der Messias (Jesus) Gott ist, da er die Namen "starker Gott" und "Ewig-Vater" trägt.

In Sacharja 12,10 sagt Gott (Jesus): "Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen [Sohn], und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen."

Es gibt auch Juden, die an den dreieinigen Gott, den die Bibel im Alten und Neuen Testament beschreibt, glauben, wie z. B. Arnold Fruchtenbaum, Meno Kalisher und Amir Tsarfati. Ihre Vorträge und Schriften sind sehr empfehlenswert.

Einen interessanten Vergleich zwischen Bibel und Koran liefert die logisch aufgebaute Argumentation der folgenden Seite: http://www.islamseite.de

Das ist zum einen der Monotheismus. Also ein Gott. Und zweitens gibt es gemeinsame Linien im Alten Testament.

Der Gott von Juden- und Christentum entspricht nicht Allah im Koran.

Im Alten Testament ist Ismael als Gründervater des Islam vor. Von Propheten wie Mohammed ist nicht die Rede.

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Lügen, Propaganda, Bekehrungsversuche bei Andersdenkenden und die Aussage dass nur die eigene Religion die "einzig wahre" wäre und dass ihr Gott, der richtige Gott ist. Dabei sind es doch so oder so nur Fantasiegestalten...

Das gilt im übrigen auch für so ziemlich alle anderen Religionen.

Es gibt in der Form keine Gemeinsamkeiten.

Jede der von Dir genannten Religionen haben einen eigenen Religionsinhalt.

Alle drei Religionen können von daher unabhängig voneinander existieren.

Judentum

Das Judentum ist von allen drei genannten Religionen die älteste Religion. Der Inhalt des Judentums ist dabei das Verhältnis des Volkes Israel zu Gott, sowie historische Elemente des israelischen Volkes

Christentum

Das Christentum baut zumindest auf das Judentum auf, wobei das Christentum für alle Menschen ist. Der verbindenste Punkt des Christentums zum Judentum sind die 10 Gebote Gottes.

Islam

Der Islam beinhaltet weder jüdische noch christliche Lehren. Vielmehr ist der Islam sogar konträr zum Juden- und Christentum.

Die Irritation der drei Religionen:

Die drei Religionen werden leider gemeinschaftlich als abrahamitische Religionen bezeichnet, was eine Glaubensverwandheit suggeriert.

Was steckt dahinter ?

In allen drei Religionen bezieht man sich auf Abraham als Stammvater.

  • Die Juden sehen in Abraham den Stammvater des Volkes Israel. Abraham, in der Tora als Avram bezeichnet, ist somit der Urvater.
  • Die Christen beziehen sich auf Abraham, weil Abraham zur Familienchronik von Jesus gezählt wird.
  • Der Islam bezieht sich auf den von Abraham unehelich gezeugten Sohn Ismael als Stammvater der Araber.

Durch diese Bezüge auf Abraham sind die Religionen als abrahamitsch behauptet. Vom Lehr- und Glaubensinhalt läßt sich allenfalls eine Verwandschaft von Juden und Christen darstellen, wobei der Islam fernab der Glaubensinhalte ist.

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