Was sind die Gemeinsamkeiten vom Judentum, Islam und Christentum?

19 Antworten

Juden und Christen glauben an den Gott, der sich im Tanach offenbart. Der Tanach ist die jüdische Heilige Schrift und ist exakt gleich dem Alten Testament der christlichen Bibel (nur die Anordnung der 39 Bücher ist etwas anders, der Inhalt ist aber gleich). Zusätzlich enthält die christliche Bibel noch die 27 Bücher des Neuen Testaments.

Allerdings haben viele Juden noch nicht erkannt, dass Gott ein dreieiniger Gott ist und dass der von den Propheten des Alten Testaments verheißene Messias der Sohn Gottes und damit Gott selbst ist.

Jesus Christus findet sich im Alten Testament in allen Stellen, in denen es um den verheißenen Messias geht (z. B. in Jesaja 53 als leidender Messias und in den Versen, in denen der Messias die Königsherrschaft antritt und über sein Reich des Friedens herrscht).

In Sprüche 30,4 findet sich z. B. die Frage nach dem Namen des Sohnes Gottes: "Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer fasste den Wind in seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Kleid? Wer richtete alle Enden der Erde auf? Was ist sein Name und was ist der Name seines Sohnes? Weißt du das?"

David schrieb in Psalm 101,1 über Jesus: "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten." Dabei ist zu bedenken, dass David der König in Israel war und keinen irdischen Herrn über sich hatte. Er schreibt aber klar, dass sein Herr (Gott der Vater) zu seinem Herrn (Jesus) sagt, dass sich Jesus zu Gottes Rechten setzen soll. 

Bereits in Jesaja 9,5 steht über den Messias Jesus Christus geschrieben: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst." Diese Beschreibungen zeigen, dass das der Messias (Jesus) Gott ist, da er die Namen "starker Gott" und "Ewig-Vater" trägt.

In Sacharja 12,10 sagt Gott (Jesus): "Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen [Sohn], und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen."

Es gibt auch Juden, die an den dreieinigen Gott, den die Bibel im Alten und Neuen Testament beschreibt, glauben, wie z. B. Arnold Fruchtenbaum, Meno Kalisher und Amir Tsarfati. Ihre Vorträge und Schriften sind sehr empfehlenswert.

Einen interessanten Vergleich zwischen Bibel und Koran liefert die logisch aufgebaute Argumentation der folgenden Seite: http://www.islamseite.de

Wie hier schon gesagt wurde, gilt Abraham als Stammvater aller drei großen Religionen, auf die weitere Propheten bzw. der Erlöser folgen:

  • Juden: Abraham - Moses - warten auf den Messias
  • Christen: Abraham - Moses - Jesus ist der Messias
  • Sunniten: Abraham -  Moses - Jesus - Mohammed als letzter Prophet
  • Schiiten: Abraham - Moses - Jesus - Mohammed - warten auf den Imam Mahdi

Außerdem haben sie jeweils eine monotheistische Glaubensvorstellung, glauben also nur an einen Gott, wobei es im Christentum die Trinität gibt.

Das so genannte "Alte Testament" ist die Grundlage für grundlegende Vorstellungen der drei Religionen, wobei der Islam da  evtl. einiges ausschmückte.

Es gibt in der Form keine Gemeinsamkeiten.

Jede der von Dir genannten Religionen haben einen eigenen Religionsinhalt.

Alle drei Religionen können von daher unabhängig voneinander existieren.

Judentum

Das Judentum ist von allen drei genannten Religionen die älteste Religion. Der Inhalt des Judentums ist dabei das Verhältnis des Volkes Israel zu Gott, sowie historische Elemente des israelischen Volkes

Christentum

Das Christentum baut zumindest auf das Judentum auf, wobei das Christentum für alle Menschen ist. Der verbindenste Punkt des Christentums zum Judentum sind die 10 Gebote Gottes.

Islam

Der Islam beinhaltet weder jüdische noch christliche Lehren. Vielmehr ist der Islam sogar konträr zum Juden- und Christentum.

Die Irritation der drei Religionen:

Die drei Religionen werden leider gemeinschaftlich als abrahamitische Religionen bezeichnet, was eine Glaubensverwandheit suggeriert.

Was steckt dahinter ?

In allen drei Religionen bezieht man sich auf Abraham als Stammvater.

  • Die Juden sehen in Abraham den Stammvater des Volkes Israel. Abraham, in der Tora als Avram bezeichnet, ist somit der Urvater.
  • Die Christen beziehen sich auf Abraham, weil Abraham zur Familienchronik von Jesus gezählt wird.
  • Der Islam bezieht sich auf den von Abraham unehelich gezeugten Sohn Ismael als Stammvater der Araber.

Durch diese Bezüge auf Abraham sind die Religionen als abrahamitsch behauptet. Vom Lehr- und Glaubensinhalt läßt sich allenfalls eine Verwandschaft von Juden und Christen darstellen, wobei der Islam fernab der Glaubensinhalte ist.

Kommt ganz darauf an. Im Islam wird die Thora und die Evangelien bestätigt. Anders als die Christen haben die Juden vieles so gelassen, wie es war, daher haben Juden und Muslime viele Gemeinsamkeiten.
Die Beschneidung, kein Schweinefleisch, Koscher und Halal (zwar nicht 100% das selbe aber so gut wie, wenn es um die Nahrung geht), tägliche Gebete, die Dreifaltigkeit ist für beide Unsinn, usw. usf.

Zwar ist hier immer die Rede von jüdisch-christlichen Werten aber das auch wohl nur, weil die meisten keine Ahnung davon haben und nicht vergessen werden sollte, wer einen Massenmord an den Juden begangen hat. Auch heute bekommen Länder, wo der Islam die Mehrheit stellt, bessere Bewertungen als "christliche" Länder.

...am Massenmord der Juden waren auch die Muslime beteiligt. Der wichtigste Mann, Amin al-Husseini, half unter anderem Leute für die Waffen-SS zu gewinnen.

Die Initianten des Massenmordes waren keine Christen. Bekennende Christen würden verfolgt und zum Teil umgebracht. Eines der traurigsten Kapitel der Christenheit ist allerdings, dass sich wenige Christen gegen die Pläne der Nazis gestellt haben.

Und wegen der schlechten Bewertung kommen so viele Muslime als Flüchtlinge nach Europa und gehen nicht in die gelobten muslimischen Länder.

Hast Du auch den Link zur besseren Bewertung.

Nur weil Jesus Christus, der Sohn Gottes, nicht in das Bild der Muslime passt, wird das N. T. als verfälscht bezeichnet.

Dafür wird der Koran als unveränderte Schrift präsentiert, was er auch nicht ist.

https://www.youtube.com/watch?v=5KqmRiFVDtY

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@Bodesurry

Klar, es waren immer Andere und die Deutschen waren damals keine Christen, nur ein ganz kleiner Teil, der im stealth mode in den Geschichtsbüchern vorhanden ist. Die Kirche hat sich auch gegen Hitler gestellt... ist uns alles bekannt.
Die ~10.000 SS-Soldaten aus Bosnien, die waren schuld...

Dafür wird der Koran als unveränderte Schrift präsentiert, was er auch nicht ist.

https://www.youtube.com/watch?v=iHrmBs7UTd4

Wenn du bei den Fakten bleibst, also der Wissenschaft folgst, dann sieht es sehr übel für dich aus.

https://www.youtube.com/watch?v=uL3pPsmk6Rk

Der Koran hat vor 3 Jahren eine weitere Bestätigung bekommen.

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Ich würde sagen, dass diese drei Religionen keine Gemeinsamkeiten haben.

Zwischen Judentum und Islam hingegen gibt es einige gemeinsame Punkte...

z.B. strikter Monotheismus, Schächten (obwohl die Regeln nicht genau gleich sind), Verbot von Schweinefleisch, Bilderverbot, Religionsgesetz bestimmt den Alltag, tägliches Gebet, 

Im wichtigsten Punkt sind sich Juden und Christen einig. Sie haben den gleichen Gott.

Das Judentum hat den Christen die wichtigste Person "geschenkt" - Jesus Christus.

Beim Religionsgesetz sind sich Juden und Christen wahrscheinlich auch ähnlicher. Bei beiden Religionen gibt es Strenggläubige und Liberale.

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