Welche Linux Variante ist am sichersten vor Viren?
3 Antworten
Eine Variante, die Updates bekommt und gepflegt wird. Bspw openSUSE Tumbleweed oder Solus.
Nicht darunter fallen einige LTS-Distributionen und natürlich alle Distributionen, die nicht mehr gepflegt werden wir bspw Debian 10, Ubuntu 23.10,...
Wie Emanuel4862 schon gesagt har, ist QubesOS natürlich insofern gut, weil es Applikationen isoliert. Das muss man aber konfigurieren und bewusst benutzen, sonst hilft es nichts.
Ansonsten sind die sog "immutable Distributionen" wie openSUSE Kalpa oder Aeon, Fedora Kinoite,... sicher, weil Applikationen nur über Flatpaks und damit ebenfalls isoliert daher kommen. Das Kernsystem ist nur lesbar und kann auch von Viren nicht verändert werden.
Am Ende scheitert es aber doch oft genug an Unwissenheit oder Naivität der Nutzenden - auch als PICNIC bekannt: problem in chair, not in computer. Denn das beste Betriebssystem schützt nicht vor der eigenen Dummheit!
Debian Linux wird vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik codeaditiert und ist als sicheres Betriebssystem zertifiziert, mit dem auch die Bundesregierung wichtige Dokumente bis zur höchsten Geheimhaltungsstufe bearbeitet. Ob andere Linuxe ebnso geprüft wurden kannst du in den Publikationen des BSI unter bsi.de nachlesen.
Mir ist nicht bekannt, das es mit Linux Sicherheitsprobleme gibt, zumal es keine funktionierenden Linux Schädlinge gibt die sich automatisiert verbreiten.
Anders sieht es da bei Windows aus, laut BSI erscheinen stündlich im Web 10000 neue Windows-Schädlingsvarianten. Stündlich!!!!
Am sichersten vor Viren gilt Qubes OS, weil jede Anwendung in strikt isolierten virtuellen Maschinen („Qubes“) läuft und ein befallenes Qube den Rest des Systems nicht kompromittieren kann. Ein Schadprogramm in einem unsicheren Qube bleibt auf dieses beschränkt, während das Dom0-System ohne Netzwerkzugriff geschützt ist. Ephemere Live-Systeme wie Tails verhindern zwar dauerhafte Infektionen, bieten aber keine so umfassende Segmentierung wie Qubes OS.