Was tun gegen innerliche Anspannung?

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7 Antworten

Zunächst mal dringend Magnesium einnehmen! Das ist ganz typisch für Magnesiummangel, und das passiert bei erhöhter Nervenanspannung, weil Magnesium für die Reizleitung bei den Nerven zuständig ist.

Vitamin B auch, deshalb solltest Du zumindest vorübergehend auch den B-Komplex zusätzlich einnehmen. Hier kannst Du nachlesen, was der bewirkt:

https://www.medizinfuchs.de/produktinformation/vitamin-b-komplex-ratiopharm-kapseln-60-st-ratiopharm-gmbh-pzn-4132750.html

Die Vitamine des B-Komplexes erfüllen im menschlichen Körper
lebenswichtige Aufgaben. Sie sind an wichtigen Stoffwechselreaktionen
bei der Energiebereitstellung im Körper beteiligt.
Da die verschiedenen
Stoffwechselwege eng miteinander verknüpft sind, werden alle B-Vitamine
für eine optimale Funktion in ausreichender Menge benötigt.

Die B-Vitamine werden aufgrund ihrer besonderen Bedeutung für den
Energiestoffwechsel im Nervengewebe, einschließlich des Gehirns, auch
als so genannte "neurotrope" (= auf das Nervensystem einwirkende)
Vitamine bezeichnet.

Zu einem normalen Energiestoffwechseltragen die Vitamine B1, B2, B6, B12, Biotin, Niacin und Pantothensäure bei.

Zu einer normalen Funktion des Nervensystemstragen die Vitamine B1, B2, B6, B12,
Biotin und Niacin bei.

Pantothensäure trägt zur normalen Bildung und
Stoffwechsel einiger Neurotransmitter und zur normalen geistigen
Leistungsfähigkeit bei.

Für normale psychische Funktionentragen die Vitamine B1, B6, B12, Folsäure, Biotin und Niacin bei.

Zur Verminderung von Müdigkeit und Erschöpfungkönnen die Vitamine B2, B6, B12, Folsäure, Niacin und Pantothensäure beitragen.

Zu einem normalen Homocystein-Stoffwechseltragen die Vitamine B6 und B12 bei.

Folsäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Homocystein-Spiegels bei.

Zur Bildung roter Blutkörperchentragen die Vitamine B2, B6 und B12 bei.

Zur Aufrechterhaltung von normaler Haut und Schleimhäute tragen Vitamin B2, Biotin und Niacin bei. Biotin trägt zudem für den Erhalt normaler Haare bei.

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Zum Anfangen beim Aufschieberitis hilft es, den Riesenberg in kleine oder winzige Stücke zu schnipseln und einfach anzufangen. Morgens 5 min (evtl. mit Wecker) aufräumen, mehr nicht. Mittags 5 min, abends 5 min.

Wenn Du magst, können wir das mal gemeinsam erarbeiten. Da gibt es etliche Tips und Ideen, wie man sich selbst überlisten kann (ich leide auch an dieser schrecklichen Krankheit :-) Aber inzwischen habe ich gelernt, damit umzugehen.


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Es gibt Phasen im Leben, die fordern einem so einiges ab. Manchmal reagiert der Körper dann entsprechend auf diese Überforderung. Auch Ängste oder Angstsymptome können damit einhergehen. Um Stress abzubauen ist es gut, wenn man sich entsprechend organisiert. Du könntest Dir einen Plan aufstellen, wann, was und wie lange Du z. B. für die Prüfungen lernst, wann Du an den Präsentationen arbeitest, wann Du Dich um den Haushalt kümmerst und wann Du Dir Freiräume schaufelst, in denen Du entspannen kannst. Wenn man einen kleinen Leitfaden hat, an den man sich hält, dann ist der große Haufen nicht mehr ganz so schlimm, zumindest hast Du ihn dann in kleine Stücke geteilt, die man besser bewältigen kann, als den Haufen komplett anzugehen und nicht zu wissen, wo man anfangen soll.

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Alle Dinge, die nicht sein müssen (z. B. Kino, Theater, Bars etc.) absagen. Je weniger Druck du von außen hast (auch Sachen, die du gern machst, wenn sie zu viel sind, können anstrengend sein) , um so besser wird es dir mit der Zeit gehen.

Somit hast du mehr Freiraum die Dinge die aufgearbeitet werden müssen, zu tun.

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Hallo!

Hast du dich schon mal gefragt,...

warum es dir so einen Druck macht? Oder warum du es aufschiebst? Es hört sich echt simpel an, doch da liegt meist das "Übel".

Die Angst vor Prüfungen, Präsentationen, Reden, Vorträgen etc ist gaaaaaaannnnzzzz weit verbreitet. Sicher ist eine gute Vorbereitung dafür die Basis. Wer sicher im Thema ist, kann sich meist auch irgendwie aus Situationen retten. Doch häufig sind es Dinge, die wir machen "müssen" und vielleicht nicht wirklich dahinter stehen und uns "zwangsmäßig" das Thema aneignen (in der Schule, Studium,...). 

Praktische Tipps

In diesem Fall rate ich häufig folgendes:

  1. Dinge in kleine Häppchen einteilen: Sich erst einmal nur 1 Stunde lernen vornehmen, nur 1/2 Stunde an der Präsentation arbeiten. nur 10 Minuten aufräumen,...
  2. sich eine Belohnung in Aussicht stellen:Als Beispiel:Wenn ich heute 2 Stunden gelernt habe, dann schaue ich mir heute Abend meinen Lieblingsfilm an.Wenn ich die heute 3 Stunden an meiner Präsentation gearbeitet habe, dann kaufe ich mir nachher mein Lieblingseis.Wenn ich ..., dann...Auf Belohnung reagieren wir sehr positiv.

Themen hinterfragen

Doch warum macht es einem solch einen Stress?Dahinter kann man natürlich auch noch schauen.

Dafür kannst du dir einen Zettel und einen Stift schnappen und einfach mal aufschreiben, was dir dazu spontan einfällt. Und das ca. 15 Minuten. Einfach schreiben ohne darüber nachzudenken. Einfach was dir spontan einfällt.

Denn wir denken über alles etwas und haben unsere sogenannten Glaubenssätze. Einige blockieren uns und sind echt kontraproduktiv und erdrückend

Schreibe einen Satz auf und stelle dann die Frage "warum?"

Beispiel "Lernen":

"Ich schaffe das nicht!" - Warum? - "Weil ich zu blöd dafür bin" 

(kleine Anmerkung: dieser Satz ist sehr verbreitet. Vom Kopf her weiß man, dass man es schaffen kann, doch der Bauch sagt nein)

"Ich habe keine Lust zu lernen" - warum? - weil das Wetter so schön ist und ich lieber relaxen will. warum? weil es mir mehr Spaß macht. warum macht es dir mehr Spaß? Weil lernen blöd ist.

Wenn du dich darin drehst kannst du dich auch fragen:

Was hätte ich davon, wenn ich lernen würde und die Prüfung bestehen würde.

"Dann bekomme ich meinen Abschluss". Ist das gut? "Ja!" 
Wenn die Antwort "nein" ist: "Warum ist das nicht gut?" Weil....

So in die Richtung....

Wenn du dir dann durch liest, was da alles auftaucht, hast du vielleicht eine Richtung, warum dich das so stresst und von Dingen abhält.

Übungen zur Entspannung

Übungen zur Entspannung sind auch immer seeeehhhhr hilfreich!

Einerseits körperliche Entspannungen (aber auch Sport!), andererseits gedankliche Entspannungsübungen.

Mit Atemübungen kannst du deine Atmung wieder normalisieren, auch wenn du sehr aufgeregt bist. Das ist eine reine Übungssache.

Hier ein Link für eine ganz einfache Atemübung, die sehr effizient ist:
http://coaching-und-du.de/atmen-und-entspannen

Die gedanklichen (mentalen) Übungen sind auch super, da du sie jederzeit machen kannst und zum Beispiel gut damit einschlafen kannst.

Dazu kann ich dir diese Übung empfehlen: http://coaching-und-du.de/entspannungsort-mentaltechnik

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Viele Grüße aus Berlin,

Karen Jahn

Coaching - Hypnose - wingwave - Therapie
http://coaching-und-du.de/

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Versuch es doch mal mit Entspannungsübungen, nimm dir zum Beispiel abends ein bisschen Zeit, zur Ruhe zu kommen und in dich zu gehen, dann schläfst du sicherlich auch besser. Mehr Schlaf ist bei so etwas generell auch zu empfehlen :)

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Atemübungen, Meditation, Autogenes Training, Qi Gong, Yoga oder Tai Chi, Baldrian oder ein anderes pflanzliches Beruhigungsmittel, ...

Du solltest Dir vielleicht mal eine Achtsamkeitstechnik aneignen. Mir helfen Meditation und Qi Gong.

Spaziergänge durch die Natur sind auch sehr gut.

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Kommentar von Hooks
24.05.2016, 09:50

Leider hilft das alles nur sehr bedingt bei Vitalstoffmangel.

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atme tief durch ein und aus und strecke dich das geht schon ;)

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