Was tat Gott am 8.Tag der Woche bzw. am ersten Tag der Folgewoche?

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Das ist ganz einfach: Nachdem die Menschen erschaffen worden waren, befasste Gott sich mit den Menschen! Nachzulesen im 1. Buch Mose, auch im Buch Hiob. Vom 3. Sohn Adams (= 4. Sohn Evas) - der hieß Sem - steht geschreben, dass man zu dessen Lebzeiten "anfing, den Namen des HERRN (d.h.: im Gebet) anzurufen".

Schon im Garten Eden (= Paradies) besuchte Gott die ersten 2 Menschen "während der Abendkühle" um Gemeinschaft mit ihnen zu haben.

Na ja.

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Gehen wir davon aus, dass es Entwicklungsepochen sind, dann stehen wir vielleicht am Beginn einer neuen Epoche. Wenn Du die Schöpfungsgeschichte betrachtest wirst Du feststellen, dass sie ja sehr genau unserer Kenntnis der Entstehung der Welt entspricht. So hat er ja auch das Licht noch vor der Sonne erschaffen. Auch kann aus Abend und Morgen nur eine Nacht entstehen und nicht ein Tag.

Ich nehme also an, dass das Schreiberlein ganz einfach überfordert war, da es sich viele dieser Dinge einfach nicht vorstellen konnte. Das Problem ist mehr, dass sich viele Menschen an solchen Dingen festkrallen und daraus Glaubensbekenntnisse machen.

Danach hat er ja offensichtlich nicht mehr viel gemacht, sondern ließ sich bedienen. Und was dabei herausgekommen ist, sehen wir täglich. Was können wir daraus lernen? Mach eine solche Arbeit sorgfältig, sonst gibt es nur Pfusch. Das ganze Universum arbeitet präzise, sorgfältig und einwandfrei. Nur beim Menschen muss Gott ständig nachbessern. Das kommt dabei heraus wenn man zum Schluss hin schlampt.

Vermutlich aber müssen wir unser Verständnis von Gott und dem Göttlichen überdenken ohne dabei unsere Spiritualität verlieren zu müssen.

Dieselbe Frage stellt sich auch:

** Was Gott vor der angeblichen Sechstage Schöpfung getan hat?**

In all den Millionen oder Milliarden Jahren.

Heute wissen wir, dass aufgrund des gewaltigen Universums diese kurze Zeitspanne nicht ausreicht.

Wir dürfen nicht übersehen, dass die Menschen vor Jahrtausenden ein sehr begrenztes Verständnis über Kosmologie und Naturgesetze besessen haben.

So ist verständlich, wenn in der Schöpfungsgeschichte erst am 4. Tag Sonne, Mond und Sterne geschaffen werden.

Wie sollten die Menschen wissen, dass die Erde ein Bestandteil eines Planetensystem ist, in deren Zentrum die Sonne steht. Dieses Planetensystem ist wieder eingebunden in das Milchstrassensystem, welches ein Durchmesser von ca. 100.000 Lichtjahre hat.

Unzählige solcher System gibt es aber im Universum.

Es kann also aufgrund der kosmologischen Gesetze nicht ein Planet alleine für sich existieren. Er braucht für sein Funktionieren die Sonne als Zentrum, die ihn auf Grund der Anziehungskraft in die richtige Umlaufbahn bringt und hält.

Genauso braucht das Licht, um von Punkt A zu Punkt B zu gelangen eine bestimmte Zeit. Darum kann auch das Licht nicht in einem Augenblick oder kurzen Zeitraum Milliarden von Lichtjahre zurücklegen.

So können wir heute z.B. Supernoven (Explosion von Sternen/Sonnen) beobachten, die schon vor Millionen oder Milliarden von Jahren exploitiert sind.

Innerhalb von 6000 Jahren könnte uns also das Licht dieser Supernoven nicht erreichen.

Diese und andere Gründe zeigen uns, dass unser Universum schon viel länger existiert, als die Menschen aufgrund ihrer kosmologischen Unkenntnis früher geglaubt haben.

Aber dafür können sie nichts. Sonst hätten sie auch nicht schreiben können, dass die Erde auf Säulen steht. Das entspricht dem Verständnis, welches die Menschen in der Antike über die Erde und den Himmel besessen haben.

Darum hat ein ewiger Gott Zeit genug, um zu wirken, als nur in den letzten 6000 Jahren.

Ergänzend möchte ich noch darauf hinweisen, dass es gar nicht so lange her ist, dass die Menschen glaubten, dass die Erde eine Scheibe wäre und sich die Sonne um die Erde bewegen würde.

Es ist Kepler und Galilei zu verdanken, dass das bisherige Verständnis über die Welt und die Planeten korrigiert worden ist. Vehement hat sich die Kirche gegen diese neue Erkenntnis gewehrt.

Als im 19. und 20. Jhd. durch die Forschung weitere neue Erkenntnisse gekommen sind, die erneut alte Vorstellungen in Frage stellten, kam es erneut von den Kirchen zu heftigen Abwehrreaktionen, die von etlichen elitären christlichen Gruppen bis heute praktiziert werden.

Es fällt ihnen bis heute schwer, diese neuen Erkenntnisse anyuerkennen. Sie wehren sich genauso dagegen wie es bereits die Kirche im 16. Jhd. getan hat.

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@Heinrich246810

Heute wissen wir, dass aufgrund des gewaltigen Universums diese kurze Zeitspanne nicht ausreicht.

Mit unserem eingeschränkten Verständnis denken wir nur, dass diese gewaltige Universum nicht in so kurzer Zeit geschaffen werden konnte.

Wer an einen allmächtigen Gott glaubt, für den Zeit keine Rolle spielt, ja, der die Zeit überhaupt erst einsetzte, der kann gut mit dem Glauben leben, dass dieses gewaltige Universum sehr wohl von jetzt auf gleich ins Dasein gerufen wurde.

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Du hast bestimmt gut nachgedacht, als Du Deine Antwort und den folgenden Kommentar verfasstest. Auch wirfst Du nicht nur mit Schlagwörtern um Dich.

Das finde ich gut, und ich werde mich bemühen, Dir auf dem Niveau zu erwidern, wobei nach Möglichkeit die Reihenfolge Deiner Argumentationskette beibehalten werden soll.

Zunächst zum Alter des sichtbaren Universums und seiner Sonnen, Planeten, Monden und sonstiger Objekte. Dazu lautet der kurze Bericht der Bibel (1. Mose Kapitel 1, Vers 1:"Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde." Hier wird nichts gesagt über 6 "Tage" oder 6000 Jahre - es ist ein unbestimmter Zeitbegriff, der auch viele Milliarden Jahre umfassen könnte.

Erst danach zeigt der Schöpfungsbericht, wie Gott die Erde für das später auf ihr erschaffene Leben zubereitet wurde. Dazu war Licht unbedingt erforderlich. Folgerichtig heißt es im Vers 3:"Und Gott sprach dann:"Es werde Licht." Da wurde es Licht. Damit ist keineswegs gemeint, dass jetzt die Sonne (Erdsonne) erschaffen wurde - die war schon da, seit dem "Anfang". Der Schöpfer ließ nur die die Erde umkreisende (wahrscheinlich) Staub- und Gasschicht ausdünnen, so dass das Sonnenlicht nun matt die Erdoberfläche erreichte.

Fortsetzung folgt - sonst werde ich ausgeloggt.

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@kdd1945

Hier wird nichts gesagt über 6 "Tage" oder 6000 Jahre - es ist ein unbestimmter Zeitbegriff, der auch viele Milliarden Jahre umfassen könnte.

Wenn Du weiter liest, steht da schon etwas über Tage:

Da ward aus Abend und Morgen der dritte, vierte ...Tag

Aber ich stimme im Wesentlichen mit Dir überein: die Tage sind keine Tage, so wie wir sie heute definieren, sondern Zeitbegriffe, die viele Milliarden Jahre umfassen.

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@lunanuova

Nein, das ist nicht wahr!

Das hebräische Wort "yom", das hier steht, kann Tag und Zeitraum bedeuten. Es bedeutet aber immer dann Tag, wenn einer von folgenden Begriffen dabeisteht:

  • Abend,

  • Morgen,

  • ein Zahlwort.

Und hier findest Du zur Sicherheit sogar alle drei Begriffe auf einmal! Für die Juden mußte alles mit zwei oder drei Zeugen bestätigt werden.

Hier hast Du drei Zeugen, die bestätigen, daß hier echte Tage gemeint sind.

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@kdd1945

@ kd1945:

Die Sonne wurde am 4. Tag geschaffen - hast Du nicht gründlich gelesen?

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@icecruiser

kd1945

Schauen wir und den Bibeltext an, dann werden wir sehen wer von uns beiden den Bibeltext nicht richtig gelesen hat.

Genesis 1, 14-19:

    Und Gott machte zwei große Lichter; ein großes 
    Licht,

    (Sonne)dass den Tag regiere, und ein kleines Licht,

    (Mond) dass die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.

     Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag."

Wann hat nach Aussage der Bibel Gott Sonne. Mond und Sterne geschaffen?

Gleich am ersten Tag?

Nein! Es war am 4. Tag!

Diese Vorstellung lässt sich in keinerlei Weis mit der Kosmologie vereinbaren.

Hier wird eine kosmologische Vorstellung vermittelt, die leider der Realität widerspricht.

Zu einem Planetensystem ist unbedingt die Sonne als Zentrum Grundvoraussetzung, sonst könnte es nicht funktionieren.

Schau doch bitte einmal nach wofür die Erde die Gravitation braucht!

Wenn Du das nicht akzeptieren kannst, dann ist das Deine Angelegenheit.

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@Heinrich246810

@ heinrich & Icecruiser

Ihr seid diejenigen, die nicht richtig gelesen haben! Auch wenns euch noch so wenig passt, hat kdd völlig Recht. Im Text steht weder Sonne noch erschaffen (bara), sondern die von den Himmelskörpern ausgehenden Lichter (ma´or) werden zubereitet (asah). Die Übersetzungen geben das durchweg richtig wieder, auch in heinrichs Übersetzung lese ich nichts anderes. Die Himmelkörper gab es schon, als "Himmel und Erde" erschaffen wurden.

@ icecruiser im speziellen

Ganz schlimme Fehlschlüsse!

Abend, Morgen

Das ist viel zu speziell übersetzt. Im Original stehen aräb und boqär. Ersteres bedeutet eingehen, Wechsel und zweiteres leitet sich von spalten, hervorbrechen ab. Eine treffendere Übersetzung wäre: Dann kam es zu einem Übergang, dem ein Neuanbruch folgte: ... Zeitraum.

ein Zahlwort

Das ist blanker Unsinn. Weder im Hebräischen noch in irgendeiner anderen Sprache haben Zahlwörter Einfluss auf Größe oder Charakter der Sache, die sie bezeichnen. Wenn von einem Ei, vielen Eiern oder dem zweiten Ei die Rede ist, sind nicht automatisch Hühnereier gemeint, und die Eier werden dadurch auch nicht größer oder kleiner.

Zeugen für lange Zeiträume gibt es noch etliche mehr:

http://www.gutefrage.net/frage/wie-lange-gibt-es-die-erde-nach-der-bibel-schon#answer34504244

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@Wasserhut

Es ist schwierig mit jemand zu diskutieren, der nicht wahrhaben will, dass erst am vieren Tag das "große Licht" für den Tag und das** "kleine Licht" für die Nacht** und die** Sterne geschaffen wurden.**

Kannst Du mir bitte erklären was Du unter dem "großen Lich" für den Tag und das "kleine Licht" für die Nacht verstehst?

Was soll es anders sein als die Sonne und der Mond.

Und was soll zubereitet werden wenn es sowieso schon vorhanden ist?

Deine Erklärung widerspricht konkret der Aussage, was Gott am 4. Tag geschaffen hat.

Denn an jedem Schoepfungstag wurde von Gott etwas neues geschaffen, was es yuvor noch nicht gegeben hat.

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@kdd1945

Fortsetzung - wie oben angekündigt, jedoch später als gedacht:

In den Versen 6-8 wird beschrieben, dass sich große Wassermengen sowohl auf der Erde als auch um die Erde herum befand. Diese Wassermassen trennte Gott nun durch eine "Ausdehnung" (Himmel). "Ein zweiter Tag".

Am "dritten Tag"ließ Gott die Wasser unter den Himmeln "sich an einen Ort sammeln und das trockene Land erschien." weiter wird berichtet: "und Gott sprach: "Die Erde lasse Gras hervorsprossen, samentragende Pflanzen, Fruchtbäume....Ein dritter Tag "

Dazu waren die Voraussetzungen bereits "im Anfang", als Sonne und Erde geschaffen wurden, beziehungsweise am "ersten Tag" als Gott sprach: "Es werde Licht (auf der Erde) bereitet worden.

Am "vierten Tag" wurden dann - durch eine weitere Ausdünnung der die Erde umgebenden (festen, flüssigen gasförmigen) Materienpartikel die klare Sicht von der Erde aus auf die bereits lange vorher geschaffenen Sonne, Mond und Sterne ermöglicht. "Ein vierter Tag".

Am "fünften Tag" schuf Jehova Gott die im Wasser lebenden Geschöpfe sowie geflügelte fliegende Geschöpfe.

Am "sechsten Tag" kamen durch seine Schöpferkraft, zunächst die an Land lebenden Tiere, jeweils "nach ihrer Art" - wie auch schon bei den Wassertieren und den geflügelten Tieren.

Danach, noch am "sechsten Tag" wurden Adam und Eva "im Bilde Gottes" erschaffen,"männlich und weiblich erschuf er sie."

Der Bibelbericht ist also durchaus im Einklang mit heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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@kdd1945

Deine Erklärung und Dein Bemühen in Ehren, nur willst Du leider auch nicht wahrhaben, was ich schon Wasserhaut geschrieben habe, dass Sonne,. Mond und Sterne erst am 4. Tag geschaffen wurden.

Einerseits nimmst Du den Text wortwörtlich und anderseits wieder nicht. Du kannst nicht willkürlich den 4. Tag einfach umfunktionieren, nur weil Du erkennst, dass das einfach nicht in das kosmologische Konzept passt.

Der Text spricht eindeutig davon, dass Gott erst am 4. Tag Sonne, Mond und Sterne geschaffen hat.

Es wird hier nicht davon gesprochen, dass sich ein dichter Dunstschleier über der Erde befunden hätte, der sich dann am 4. Tag gelichtet hätte und deshalb Sonne, Mond und Sterne sichtbar geworden wären.

Auch wenn Du Dir das gerne wünscht, steht das nicht im Text. Wenn Du schon an die wörtlichen Textaussagen glaubst, dann bleibe dabei und verändere bitte nicht in willkürlicher Weise den Text.

Ich weiß, dass dieser Text (Fundamentalisten) Probleme bereitet, die an die wörtliche Textaussagen glauben, weil er einfach im Widerspruch zur Kosmologie steht.

Genauso wie man früher geglaubt hat, dass nicht die Sonne, sondern die Erde im Mittelpunkt stehen würde. (Darauf habe ich schon hingewiesen.) Die Menschen früher haben es eben nicht besser wissen können.

Aber es ist falsch, wenn man trotz besseren Wissen bei einer Vorstellung bleibt, wenn diese eindeutig den heutigen kosmologischen Kenntnissen widerspricht.

Wie lange hat es gedauert bis die Kirche dieses neue kosmologische Weltbild akzeptieren konntet.

Ich hoffe, dass Du das auch noch schaffst!

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@Heinrich246810

Du kennst offensichtlich den hebräischen Schöpfungsbegriff nicht

Kannst Du mir bitte erklären was Du unter dem "großen Lich" für den Tag und das "kleine Licht" für die Nacht verstehst?

Ich habs dir geduldig erklärt, aber gegen geflissentliche Ignoranz bin sogar ich machtlos. Also nochmal: Das Licht der Himmelskörper (nicht die Himmelskörper selbst!!!) wird zubereitet und nicht erschaffen! Angekommen jetzt?

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@Heinrich246810

Es wird hier nicht davon gesprochen, dass sich ein dichter Dunstschleier über der Erde befunden hätte

Ab Gen. 1:2 konzentriert sich das Geschehen konsequent auf die Erde. Folglich ist gar keine Entstehung von Lichtkörpern im Weltall zu erwarten. Es werden auch keine Lichtkörper an der Himmelskuppel befestigt. Sondern wie gesagt wird das Licht zubereitet und anschließend der dünnen Luftschicht zugeteilt (hebr. natan). Diese Veränderung findet sehr wohl auf der Erde statt.

Berücksichtige bitte die sprachlichen Feinheiten. Im Hebräischen wird streng unterschieden zwischen etwas erschaffen (bara) und etwas Vorhandenes zubereiten (asah), sowie zwischen Lichtkörpern und dem Licht, das von ihnen ausgeht.

Genauso wie man früher geglaubt hat, dass nicht die Sonne, sondern die Erde im Mittelpunkt stehen würde

Auch das steht nicht in der Bibel.

Wie lange hat es gedauert bis die Kirche dieses neue kosmologische Weltbild akzeptieren konntet.

Die Kirche kannst du in diesem Kontetx völlig außen vor lassen. Die meisten ihrer Lehren stammen nicht aus der Bibel, sondern von Aristoles. Das geozentrische Weltbild ist das beste Beispiel dafür.

Die Menschen früher haben es eben nicht besser wissen können.

Leere Phrase.

Einerseits nimmst Du den Text wortwörtlich und anderseits wieder nicht

Um einen Text wortwörtlich nehmen zu können, muss man ihn in der Originalsprache ergründen. Und das haben kdd und ich getan und dir das Ergebnis vorgelegt. Du hingegen klebst zwar an wortwörtlich, bist aber an einer Arbeit am Wort gar nicht interessiert (weil du es nicht kannst oder willst). Ein Verhalten, wie ich es von Fundamentalisten und Bibelkritikern zur Genüge kenne. So sieht keine seriöse Übersetzungsarbeit aus und du bringst deine Glaubwürdigkeit in ernsthafte Gefahr.

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@kdd1945

Danach, noch am "sechsten Tag" wurden Adam und Eva "im Bilde Gottes" erschaffen,"männlich und weiblich erschuf er sie."

Hier bringst allerdings du was durcheinander, kdd. Die Menschen des 6. "Tages" sind Adams und Evas Vorfahren und nicht identisch mit diesen. Es ist ein Kollektivbegriff für die Menschheit. Adam und Eva sind zwei Einzelpersonen und erscheinen erst am 7. "Tag".

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@Wasserhut

Leider bist Du nicht bereit zu akzeptieren, dass erst am 4. Tag die Gestirne **geschaffen wurden.******

Du kannst nehmen welche Bibel auch immer, überall wird klar und dezitiert davon gesprochen, dass erst am 4. Tag alle Himmelskörper geschaffen wurden.

Das hat mir bis jetzt noch jeder Bibelgläubige eingestanden. Du bist der Erste, der das vehement abstreitet.

Was am 4 Tag geschieht** entspricht auch dem fortlaufenden Schöpfungsgeschehen**, dass an jedem weiteren Tag von Gott etwas neues geschaffen ** wurde was es zuvor noch nicht gegeben hat.**

Es ist zutiefst bedauerlich, wenn Du abstreitest, dass am 4. Tag keine Gestirne geschaffen wurden.

Ich lasse Dir gerne Deine Überzeugung und beende damit diese Diskussion, weil es mit religiösen Menschen schwierig ist eine sachliche Diskussion zu führen.

Ich wünsche Dir eine gute Nacht!

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@Wasserhut

Erstaunlich Deine Erklärung, dass es wohl die Himmelskörper schon am 1. Tag gegeben hätte, aber am 4. Tag hat dann der liebe Gott erst den Schalter umgelegt und dann haben sie plötzlich geleuchtet.

Wirklich eine fantastische Erklärung!

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@Heinrich246810

Es wird dich zwar erstaunen, aber ich bin überhaupt nicht religiös. Ich gehöre zu der kleinen Menschengruppe, die die Bibel völlig vernunftbasiert betrachtet, und das beginnt schon im Ansatz. So lese ich keine Schöpfungsakte dort hinein, wo keine sind.

dass an jedem weiteren Tag von Gott etwas neues geschaffen

Völlig falsch. Gott erschafft (bara) nur drei Mal neu: Himmel und Erde (so nennt der Hebräer das Weltall incl. Himmelskörper!), Tierseelen und die geistig-kognitiven Fähigkeiten des Menschen.

Das hat mir bis jetzt noch jeder Bibelgläubige eingestanden

Was mich kein bisschen wundert. Die meisten "Bibelgläubigen" überprüfen ja auch nicht den Originaltext, sondern übernehmen nur die Denkvorschriften der religiösen Meinungsmacher.

Du bist der Erste, der das vehement abstreitet.

Ich bin vielleicht die Erste, die aufs hebräische Original zurückgreifen kann und der du nicht so leicht über die Augen wischen kannst.

Du kannst nehmen welche Bibel auch immer, überall wird klar und dezitiert davon gesprochen, dass erst am 4. Tag alle Himmelskörper geschaffen wurden

So, dann zeig mir doch mal eine Übersetzung, in der von Sonne, Mond oder erschaffen die Rede ist. Dann zeige ich dir zehn Übersetzungen, in denen nicht davon die Rede ist. Aber ich weiß, du wirst keine einzige finden. Auch in deiner zitierten Übersetzung steht abgesehen von deinen Zusätzen nichts von diesen Dingen.

Was ist an der ganzen Sache eigentlich so wahnsinnig schwer zu verstehen? Die Hmmelskörper waren von Anfang an gegeben, ihr Licht konnte am 4. Tag vollständig die Erde erreichen und dort "herrschen". So steht es dort, ob das dein oberflächliches, kindlich-klischeehaftes Bibelverständnis nun über den Haufen wirft oder nicht. Da steht nix von wegen erschaffen. Und den Unterschied zwischen Leuchtkörper und Licht kansst du auch an anderen Bibelstellen eindrucksvoll beobachten.

Und wenn du meinst, das wäre der einzige "Schock", täuschst du dich wiederum. Wie ich weiter unten an kdd geschrieben hab, waren Adam und Eva auch nicht die körperlich ersten Menschen auf der Erde. Adam hatte eine Mutter. So, und wieder ein frommes Märchen weniger.

Ich wünsche Dir eine gute Nacht!

Heuchler!

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Hallo Fred4u!

Noch gar nichts, denn der siebente Tag ist noch lange nicht zu Ende! Diese irrtümliche Meinung beruht auf einer Übersetzungsungenauigkeit.

Übersetzungsgrundlage der Bibelzitate: Neue-Welt-Übersetzung Länge eines Schöpfungstages (Ruhetag)

der Begriff „Tag“ Der Begriff „Tag“ kommt in der Bibel in mehrfacher Bedeutung vor: 1.Mose 1/14: nur der Zeitraum des Tageslichtes 1.Mose 2/4: die ganze materielle Schöpfung Ps.90/4: 1000 Jahre Außer dem 24-Stundentag könnte man für die übrigen Tage das Synonym „Zeitraum“ verwenden.

Die sieben Schöpfungstage beziehen sich nur auf die Bewohnbarmachung und nicht auf die Erschaffung der Erde. Das materielle Universum einschließlich der Erde bestand bereits am Beginn dieser Tage (1.Mose 1/1,2). Die Schöpfung des Universums mag Milliarden Jahre beansprucht haben. Dies steht auch nicht im Widerspruch zu den Versen 17 und 18, wo davon die Rede ist, dass Gott die beiden großen Lichter „machte“ und sie an die Ausdehnung der Himmel setzte (Vers 16 und 17). In 1.Mose 1/1 wird das Wort „bara“ gebraucht, was „hervorbringen“ oder „erschaffen“ bedeutet. Hingegen wird in dem Bericht über den 4. Schöpfungstag das Wort „asah“ verwendet, was viele Übersetzer eben mit „machen“ wiedergeben. Wenn man den Bericht über die Schöpfungstage durchliest, so erkennt man, dass er vom Standpunkt eines theoretischen Erdbewohners aus geschrieben wurde, denn in den Versen 16-18 ist von den zwei großen Lichtern zur Beherrschung des Tages und der Nacht die Rede. Nur aus der Sicht eines Erdbewohners kann dies gesagt werden, denn es gibt Sterne, die die Sonne um ein Vielfaches übertreffen. Am ersten Tag wurde es auf der Erde licht, was zeigt, dass die Sonne bereits vorhanden war; aber offensichtlich war es nur diffuses Licht, das bis zur Erdoberfläche durchdrang; die Erde aber war von Dampf eingehüllt (vgl. Hiob 38/9). In der vierten Schöpfungsperiode sollte sich dies ändern. Die Lufthülle bereinigte sich soweit, dass die Lichtquellen (Sonne und Mond) soweit deutlich wurden, dass die Möglichkeit bestand, Zeitperioden zu messen. Am Ende jedes Schöpfungstages heißt es: „Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein so und sovielter Tag“. Nur nach dem 7. Tag (dem Ruhetag Gottes) erscheint dieser Passus nicht. Warum nicht? Das hebräische Verb besitzt zwei Aktionsarten (Stadien) (gemeint ist die Beschaffenheit oder der Zustand einer Handlung): das Perfekt und das Imperfekt (nicht mit dem Perfekt und dem Imperfekt im Deutschen zu verwechseln). Das Perfekt zeigt eine abgeschlossene Handlung oder Tätigkeit an. Das Imperfekt bezeichnet eine nichtabgeschlossene oder andauernde (noch unvollendete) Handlung oder eine Handlung in ihrem Verlauf. In 1Mo 1:1 steht das hebräische Verb für „erschuf“ im Perfekt, was darauf hinweist, daß die Erschaffung der Himmel und der Erde abgeschlossen war. In 1Mo 2:2 steht das hebräische Verb für „ruhte“ im Imperfekt, was eine nichtabgeschlossene oder andauernde Handlung oder eine Handlung in ihrem Verlauf anzeigt. Das Imperfekt des hebräischen Verbs kann im Deutschen durch Verwendung von Hilfswörtern wie „dann“, „begann“, „ging daran“, „weiter“, „fuhr fort“ usw. wiedergegeben werden. Daher übersetzt die NW-Übersetzung dieses Verb mit „begann zu ruhen“. Über das grundlegend Charakteristische des Imperfekts im Hebräischen schrieb James Washington Watts in seinem Werk A Distinctive Translation of Genesis, Grand Rapids, Michigan (USA) 1963, auf S. 129, 130: „Das grundlegend Charakteristische aller Imperfektformen ist die Unvollständigkeit. . . . Die Unvollständigkeit dieser Imperfekte, falls sie im Indikativ stehen, zeigt sich in einer Form, die entweder etwas Andauerndes oder etwas wiederholt Geschehendes beschreibt.

1.Mose 2/1-3 (NW)……So kamen die Himmel und die Erde und ihr ganzes Heer zu ihrer Vollendung. 2 Und bis zum siebten Tag kam Gott zur Vollendung seines Werkes, das er gemacht hatte, und er begann am siebten Tag von all seinem Werk zu ruhen, das er gemacht hatte. 3 Und Gott ging daran, den siebten Tag zu segnen und ihn zu heiligen, denn an ihm hat er fortan geruht von all seinem Werk, das Gott, um [es] zu machen, geschaffen hat Hebr.4/4 (NW)....... Denn an einer Stelle hat er vom siebten Tag wie folgt gesprochen: „Und Gott ruhte am siebten Tag von all seinen Werken Hebr.4/9-11 (NW)....... Also verbleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe. 10 Denn wer in [Gottes] Ruhe eingegangen ist, hat auch selbst von seinen eigenen Werken geruht, so wie Gott von seinen eigenen. 11 Laßt uns daher unser Äußerstes tun, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams zu Fall komme. Der Zusammenhang zeigt somit, daß hier vom siebenten Tag, nämlich dem Ruhetag Gottes, die Rede ist; und da Gläubige noch in diese Ruhe eingehen können, so ergibt sich ebenfalls daraus die Schlussfolgerung, daß der Ruhetag Gottes noch andauert, und zwar was seine materielle Schöpfung betrifft, denn nur davon ist ja im Schöpfungsbericht die Rede; im übrigen i

hoi,

wenn ich mal davon ausgehe, wie es bei mir daheim aussieht, wenn ich eine woche ohne unterbrechung kreativ tätig war, würde ich sagen,

aufräumen

lg, pony