Was passiert wenn in eine Wartungsfreie Batterie.....?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt durchaus die unterscheidung von Wartungsfreien ( verschweißte Deckel ) und wartungsarmen Batterien.. Jene seltenen die man noch öffnen kann ( Wartungsarm ) sind die besten,, da sollte man jedoch keine Säure einfüllen sondern nur Destilliertes Wasser weil beim Ladvorgang nur destil wasser verdunstet wird.. das im Knallgas verdunstete Gas ist ein säureanteil ist so gering das man die eigendlich nicht nachzufüllen braucht.. . der säuregehalt würde zu hoch werden nd die Zellen zerstören..

Ich hab meine Batterien im normalfalle zwischen acht bis dreizehn Jahren ( Aktuell 12 jahre alt im PKW ) Die verlieren aufgrund des Verlustes an Wsser etwas an Kappazität jedoch sind auch die durchaus mit destill Wasser zu reaktivieren.

Regelmässiges Nachladen ist da als Pflegevorgang Pflichtvorgabe und immer genug das die Zellen ausreichend bedeckt sind destilata drauf.. ich hab schon bei 100 Ah Batterien bis zu einem liter nachgefüllt .. und die hab ich noch immer ... Joachim

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Also destiliertes Wasser rein und dann Ladegerät anschliessen und alles ist paletti?

Was ist den wenn ich wenig Batteriesäure einfülle und den Rest mit Destiliertem Wasser auffülle. Ist die Batterie dann wieder etwas stärker.

Beim letzten mal als ich mit destiliertem wasser aufgefüllt habe, hielt es nicht lange.

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@lschecker90gf

Sobald Du Säure einfüllst ist die Sicherheit und das Gemisch nicht mehr der Vorschrift des herstellers entsprechend und das zerstört recht schnell die plattenbeschichtungen in den Zellen.. Ausser Destillata kann man nix machen..

Vor Vierzig fünfzig jahren hat man Batterien entleert und gespühlt das jedoch mit meist mässigem Ergebniss den das Risiko durch einen Plattenkurzschluss innerhalb der Zellen durch Ablagerungen und Partikel ist zu hoch und von zehn mir bekannten Spülungen hatten nur zwei Erfolg.

Erfolg heist die Batterien haben danach noch einige Monate gehalten mußten danach auch getauscht werden.. Chemie gewinnt ... Immer ..

Allerdings haben die Entsorgungskosten der verunreingten Säure und Spülmittel den gesamten Finanziellen Vorteil mehr als wieder wieder aufgefressen und das ist schon weit über 35 Jahre her heute ist das noch teurer wenn man überhaupt einen findet der Batteriesäure annimmt.

Vor 40 - 50 Jahren war das noch relativ einfach und ich will nicht wissen wo die damals die Säuren überal hingekippt haben. bein Schrotthändler gabs ein großes Fass so ein Tausend liter Gebinde auf nem Palettenrahmen. wo man das reingekippt hat. Hat mich aus Unkenntnis der Folgen damals auch nicht wirklich interessiert.

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@jloethe

äähn danke für die ausführliche Antwort.. Aber mal ne andere Frage.. Wieso kann sowas den in den Flaschen gelagert werden?

Wenn es sich doch sogar durch eine Batterie frisst?

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@lschecker90gf

es gibt Behältnisse die Tauglich sind andere nicht .. selbst die Kunststoffe in denen die Säure gelagert sind oder transportiert werden dürfen haben besiondere anforderungen .. wer behauptet das es sich durch Batterien frisst ?

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Dazu eine Anmerkung von mir:

Das sollte man nur mit einem enstprechenden Meßgerät machen (Säuremesser siehe hier:https://www.fahrzeugbedarfshop.ch/app/easyshop/info?partno=00609&zzz=Batteries%E4uremesser+Gefo )

Denn die Säuredichte sagt genau, wie der Zustand der Batterie ist:

Säuredichte 1,28 kg/l = Batterie 100 % geladen

Säuredichte 1,24 kg/l = Batterie 75 % geladen

Säuredichte 1,20 kg/l = Batterie 50 % geladen

Säuredichte 1,16 kg/l = Batterie 25 % geladen

und muß pro Zelle gemessen werden.

Früher hatten die Batterien noch am Gehäuse schöne Sichtmarken für jede Zelle, so daß man es auch ohne Heber machen konnte.

Heute muß man dann sehen ,das in der jeweiligen Zelle das destillierte Wasser etwa 1 cm über den Platten steht.

Ich habe mir für den Zweck eine Gewindestange 6 mmm präpariert, so daß ich immer auf einen Blick sehe, das es paßt.

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In einer wartungsfreien Batterie kannst du einfach so nichts nachfüllen. Die sind komplett Wartungsfrei und somit sind da keine Verschlussöffnungen zum öffnen Vorhanden.

Anders sind die Wartungsarmen Batterien, da gibt es die geschraubten Verschlussöffnungen. Diese Batterien können geöffnet werden und destilliertes Wasser bei Bedarf nachgefüllt werden.

Wenn du jetzt bei einer Wartungsfreien Batterie irgendwie die Verschlussstopfen öffnest und Schwefelsäure nachfüllst, dann wirst du die Lebensdauer der Batterie garantiert verkürzen. Schließlich stimmt der Säuregehalt der Batterie nicht mehr.

Hallo,

eine wirklich wartungsfreie Batterie kannst du nicht auffüllen, weil dafür die enstprechenden Öffnungen fehlen.

Solltest du die Plastiknöppel da aufbrechen, hast du nämlich das Problem, das sie nicht mehr zuzumachen sind und bei der Fahrt würde dir die Batteriesäure rausschwappen.

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was ist wenn ich die Öffnungen öffnen und schliessen kann...

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@lschecker90gf

dann kannst du die Batterie ja auch warten :-)

Sprich regelmäßig den Säurewert kontrollieren und ggf.ergänzen, denn so hält die Batterie natürlich wesentlich länger.

Denn warum glaubst du wohl hat die Industrie "Wartungsfreie" erfunden ???

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@OlafausNRW

also ist der Unterschied zwischen Wartungsfrei und normaler Batterie nur der dass man nichts nachfüllen kann? Also dass auf Dauer mehr Geld ausgegeben wird?

Funktionsweise ist also gleich?

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