Warum werden Raubtiere gefährlich?

10 Antworten

Die Tiere werden gefährlich, da sie einen auch versehentlich schwer verletzen können. Ein Tiger wiegt bis zu 250KG. Stell dir mal vor, dass er dich beim schmusen gegen die wand oder ähnliches drückt. Du bekommst keine Luft mehr. Desweiteren fahren normale Katzen manchmal mal ihre krallen beim streicheln aus und massieren einen. Bei einem Löwen oder Tiger kannst du dadurch schnittwunden bekommen. Die Tiere müssen an sich also nicht gefährlich sein und dich angreifen. Sie sind einfach viel zu stark und massiv, als das sie dich nicht versehentlich verletzen können. Fals die Tiere mal ihre 5 mintuen haben, was ich von meiner Katze kenne, wirds richtig gefährlich.

Raubtiere, die weniger gefährlich sind, sind z.B. Luchse. Die sind weniger Große Raubkatzen und wiegen nur um die 15 bis 20KG. Also so viel wie ein Hund. In Russland gibt es beispielsweise eine Familie, die so ein Tier als Haustier hällt. Laut deren schilderung gibt es dabei keine Probleme. Es wundert mich auch nicht. Sie wiegen nur einen Bruchteil der großen Wildkatzen, haben auch keine so extrem scharfen und lange krallen, mitdem sie einen ernsthaft verletzen können.
Die Haltung ist in Deutschlands privaten haushalt leider nicht legal. Zum einen sind es geschützte Tiere, zum anderen ist kein haushalt für so ein Tier laut tiershcutzbestimmungen ausgelegt. In Russland sieht es dafür anders aus. Dort können die Tiere ohne probleme gehalten werden, fals man ein verweistes Jungtier findet und groß zieht.


Hast du meine Frage nicht gelesen?

Dein Text hat nichts mit meiner Frage zu tun, aber trotzdem danke, dass du dir die Mühe gemacht hast.

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@StadtDachau1992

Mein Text hat genug mit der Frage zu tun. Es wurde gefragt, warum sie gefährlich werden. Und ich habe es darauf mit dem gewicht und der längeren Krallen begründet. Desweiteren habe ich aufgezeigt, dass es dennoch möglich ist eine etwas größere Katze mit dem gewischt eines Hundes zu halten.

Ich weis nicht, was ich an der Frage vertfehlt haben soll. Wenn mans genau nimmt, habe ich den springenden Punkt getroffen.

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@StadtDachau1992

Dachau: warum beschwerst Du Dich? Du bist doch der Meister - Antworten am Thema vorbei zu beantworten oder mit eigenen Fragen, die das Thema nicht ansatzweise treffen.

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Luchse haben keine scharfen Krallen? Wie kommst du auf das schmale Brett? Luchse können Rehe reißen, die 3x so groß sind. sie schlagen ihnen die Krallen ins Fleisch und beißen sie in die Kehle, bis sie ersticken. Alle Katzen haben scharfe Krallen. Andernfalls würden sie verhungern.

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@Bitterkraut

Das sie keine scharfen krallen haben, habe ich nicht gesagt. Sie sind nur nicht so groß wie die von Tigern und Löwen. Dementsprechend sind die Kratzer nicht so tief.

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@Rizilaus

 haben auch keine so extrem scharfen und langen krallen, mitdem sie einen ernsthaft verletzen können.


Ein Luchs kann dir das Gesicht aufschlitzen oder den Bauch, so daß deine Gedärme zum Vorschein kommen, mit seinen Krallen, von wegen nicht ernsthaft verletzen.

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@Bitterkraut

Möchte mich Bitterkrauts Meinung vollumfänglich anschließen und mal was ergänzen:

Luchs
- Katzen 15-20 Kilo, die Kuder (männl. Tiere) 20-25, aber
  auch schon 37 Kilo gefunden
- Kopf- Rumpf-Länge bis 120 cm, Schulterhöhe bis 75 cm
- Beute meist mittelgroße Huftiere bis 25 Kilo
- Schrittlänge 70 - 100 cm, beim Sprint 150 cm
- große stark ausgeprägte Eckzähne mit sog. Dolchrillen
- Von 102 Beutetieren von Luchsen, welche man im Bayrischen
  Wald gefunden hat, waren u.a. 71 Rehe, 17 Stück Rothirsche,
  8 Wildschweine (sicher keine ausgewachsenen)

Luchse sind misstrauische, scheue Lauerjäger und , wenn man sie quasi "in die Ecke drängt" , also ihnen den Fluchtweg abschneidet, sehr wehrhaft.

Sie sind Raubtiere und ihr Bedürfnis mit "ihrem" Menschen zu kuscheln und zu spielen, hält sich in überschaubaren  Grenzen.

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Der Hund ist über Jahrtausende domestiziert, die Raubtiere sind immer noch wilde Tiere, auch wenn sie von klein auf bei Menschen aufwachsen.

Es kann dann passieren, dass durch irgendeine Handlung oder irgendein Erlebnis oder eine Bedrohung eben trotzdem auf einmal das Raubtier durchkommt und sie ganz normal reagieren, wie ein Raubtier in freier Wildbahn. Dann kann es eben auch passieren, dass sie "ihre" Menschen angreifen, die sind dann auf einmal Beute und Gefahr.

Hunde wurden nicht nur domestiziert, sie wurden sogar genetisch verändert, so daß "nur" noch eine Unterart des Wolfes darstellen. Hunde sind sozusagen Menschengeschöpfe. Und sie sind die einzigen Tiere, die den Menschen als gleichwertigen Sozialpartner wahrnehmen, auch wenn der sie oft nicht versteht, sie verstehen uns immer.

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@Bitterkraut

Hunde sind eben klug.

**die den Menschen als gleichwertigen Sozialpartner wahrnehmen, auch wenn der sie oft nicht versteht, sie verstehen uns immer.**

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Wenn man mal überlegt, hat der Hund auch noch "Ur-Instinkte". Er lässt sie nur nicht am Menschen aus - dafür würde und wurde er bestraft. Raubkatzen und Wildtiere allgemein wurden nicht so..."geformt". Selbst wenn man ein (bsp.) Tigerbaby von klein an hat, kommt irgendwann der Ur-Instinkt durch, in dem Menschen nicht so gut dastehen. Übrigens, "gefährlich" ist auch der Hund - manche Menschen beweisen das ja, in dem sie ihren Hund gegen alles und jeden "scharf" machen...

Das mit dem Uhr-Instinkt stimmt schon. Die Tiere haben aber auch ein Gehirn und merken sich den Menschen, der sie Pflegt und füttert. Sie werden ihn nicht aus langerweile einfach angreifen und töten.

Damit will ich jetzt aber nicht sagen, dass sie ungefährlich sind. Jede kleine, mittlere und auch jede Große Katze hat irgendwann mal ihre 5 minuten, wo man sie lieber in ruhe lassen sollte. Die normale Hauskatze knallt einem dabei einfach eine und man hat ein paar kratzer. Bei nem Tieger bekommt man dabei eine fette fleischwunde.

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Ich wollte damit nicht sagen, das sie kein Gehirn haben. Auch viele Wildtiere bauen eine Bindung zum Menschen auf - die Vergangenheit zwischen (bsp.) Tiger und Mensch gehen aber auseinander, was es schwierig macht, sie so zu "halten" wie Hunde oder Hauskatzen. Mit einem Tiger zu spielen, gleicht dem Spiel mit dem Feuer. Tiger sind große Katzen, sie haben größere Krallen, größere Zähne und sind schwerer. Da ist die Gefahr größer - vermutlich auch der Grund, weshalb sich Menschen früher schon von dem Tier eher ferngehalten haben, anstatt auf die Idee zu kommen, sie zu halten. Abgesehen davon, kann fast kein Mensch einem Tiger das bieten, was er braucht. Oder Löwe, Puma oder sonst welchem Wildtier. Da werden die gerne mal unglücklich und lassen dies aus. In die Wildnis aussetzen geht dann auch kaum, weil das Tier zu sehr an den Menschen gewohnt ist - nicht aber das wilde, tatsächliche Leben in freier Wildbahn. Ich bin vom eigentlichen Thema glaube ich gerade ein wenig abgekommen... Jedenfalls: Sicher merken sich Tiere den Menschen, der sie füttert...ist dann aber die Frage, was stärker ausgeprägt ist: der Ur-Instinkt oder die Bindung zum Mensch, die aber in der Vergangenheit nicht "gepflegt" wurde.

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@HARUMIN

@rizilaus, das mit dem uhr-Instinkt gefällt mir;-);-) tick tack tick tack...lol, Urinstinkt;-)

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@froeschliundco

... :-) und dann trenn mal so:   urin stinkt... hat aber auch nichts mit Tick-tack zu tun :-)

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