Warum nötigen wir andere Menschen zum Leben?

Sei ehrlich: Wer bezahlt dich für so einen menschenverachtenden Text?

Da ich mich selbst zu den Betroffenen zähle, müsste ich mich Deiner Insinuation nach selbst verachten. Das tue ich nicht, es ist gerade meine Würde, die ich einfordere.

Da du jederzeit über die uneingeschränkte Möglichkeit verfügst deinem Leben ein Ende zu setzen, darf ich davon ausgehen, dass du die Unwahrheit sagst?

Schnell, schmerzfrei und würdig? Dann nenn mir die Möglichkeit.

Du scheinst doch eine Möglichkeit zu kennen, sonst wäre deine unsägliche Forderung doch sogar in mehrfacher Hinsicht untragbar?

Jetzt kann ich Dir nicht wirklich nicht mehr folgen. Ich kenne die Möglichkeit, aber ich habe sie nicht. Dank Spahn bekommt Natriumpentobarbital nichtmals jemand mit Recht darauf.

Können wir uns auf zwei Dinge einigen? 1.) Lass andere aus deinem Spiel 2.) Wirst du irgendwo auf dieser Welt deinem Wunsch entsprechen können.
Aber jedenfalls nicht, hier online.

Schon klar, soziavlerträglich die Leidenden aus dem Blickfeld der Gesellschaft nehmen. Irgendwo auf der Welt wird's, mit viel Geld gehen - entspricht nicht dem Gleichheitsgrundsatz

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du stehst mit Sicherheit nicht alleine mit deiner - diesbezüglichen - Meinung !

Auch ich finde richtig, dass Menschen, die nicht mehr genesen können, das Recht auf ein Gehen in Würde gewährt wird...

Allen voran der sog. "Schulmedizin" - im Verein mit der "Pharmalobby" - fällt es halt schwer, ihr (vermeintliches) Versagen einzugestehen...

Und auch, die Grenzen ihrer Möglichkeiten einzuräumen !

Ich kann noch nachvollziehen, wenn die Gesellschaft (...) bei jungen, gesunden Menschen Suizid verhindern und Sterbehilfe verwehren will

Alleine durch diese Ausnahme, begibst Du dich in das Dilemma der klasklaren Definition, unter welchen Kriterien es denn ok ist.

Am Alter lässt es sich jedenfalls nicht festmachen. Auch da sind alleine in meinem Umfeld schon einige Fälle, die mal geäußert haben, dass sie gerne ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Gottseidank hat es keiner von denen umgesetzt und mit einer Ausnahme hat sich deren Leben zum Positiven geändert und die meiste Zeit herrscht Lebensfreude. In all diesen Fällen hatte nur die Perspektive gefehlt. Oft spielt auch Einsamkeit eine Rolle.

Jeder der für sich den Tod wünscht, befindet sich in einem psychischen Loch und kann somit auch keine anderweitige Lösung sehen ... egal ob eine existiert oder nicht. Genau deswegen halt ich es für sinnvoll, wenn unabhängige Dritte sich die Situation ansehen.

Das eigentliche Problem sehe ich, weil z. B. Ärzte und andere "Entscheider" sich auch bei medizinischer Ausichtlosigkeit oft nicht trauen den Menschen in den Tod zu entlassen bzw. den Angehörigen das zu vermitten ... sei es aus ethischen Erwägungen oder befürchteten rechtlichen Konsequenzen. Ggf. sollte man hier das Verfahren ändern.

Statt nun als "Normalo" zu überlegen, bei wem man wann den Tod auf Verlangen zulässt, sollte man diese Energie IMHO aber besser in die Hilfe dieser Menschen stecken. Oft reicht es, ein Gesprächspartner zu sein.

In ihrem Fall schadet sich die Gesellschaft auch noch selbst, weil sie an die betreffenden Personen Rente etc. zahlt.

Das wiederum empfinde ich als eine unmenschliche Sichtweise.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung ziemlich allein dastehe.

Nein, das tust du nicht. Viele Menschen denken wie du.

Ich glaube, vielen Menschen fällt es schwer loszulassen. Das merkt man an Eltern, die das Erwachsen werden ihrer Kinder verhindern wollen, bei Haustieren, die eigentlich eingeschläfert werden müssen und auch bei deinem Beispiel.

Menschen können nicht loslassen und nicht die Realität akzeptieren. Sie wollen denjenigen nicht verlieren.

Wenn sie selbst diese Schmerzen hätten, würden sie anders denken.

Vielleicht spielt auch eine gewisse Menge an Egoismus eine Rolle. Man selbst will nicht leiden, nicht trauern und wenn dafür andere leiden müssen, ist das nicht so wichtig, man selbst spürt es ja nicht.

Dazu kommt noch eine große Hoffnung. Der Todkranke könnte vielleicht doch noch gesund werden, man wartet zu lange auf Gott und ein Wunder. Man hat Angst, zu früh zu reagieren.

Bis sich der Zustand der Person bis ins Unermessliche verschlechtert hat, wartet man auf ein Wunder, auf ein plötzliches Wiederaufleben des Immunsystem, auf Irgendetwas, das helfen kann.

Bis die Hoffnung verschwindet und das ist oft zu spät.

Liebe Grüße

Was haben wir davon? Selbst alte Menschen, die leiden und am liebsten heute noch abdanken würden, bekommen keine sog. Letzter-Wille-Pille verschrieben. In ihrem Fall schadet sich die Gesellschaft auch noch selbst, weil sie an die betreffenden Personen Rente etc. zahlt.

Sei ehrlich: Wer bezahlt dich für so einen menschenverachtenden Text?

In ihrem Fall schadet sich die Gesellschaft auch noch selbst, weil sie an die betreffenden Personen Rente etc. zahlt.

Exakt dieses Gedankengut ist sehr gefährlich und darum ist Sterbehilfe auch so ein diskutiertes Thema. Wer garantiert uns, wenn wir mal alt sind, dass wir nicht zu so einer Pille genötigt werden? Da wir ja nur kosten und keinen nutzen mehr haben.

Das wäre so, wenn aufgrund dieser Einstellung allein eine lebensverneinende Entscheidung getroffen würde. Mir geht es aber um die Betroffenen. Ich habe das Argument unterstützend vorgebracht, um aufzuzeigen, dass unsere Gesellschaft aus meiner Sicht auf einem derartigen Irrweg wandelt, dass sie sich mit dem Lebenzwang für andere auch noch selbst real schadet und eben allenfalls psychologisch ihre Befriedigung in der jetzigen Rechtslage zu finden scheint.

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@Antwortsuechtig

Es steht dir vollkommen frei die Gesellschaft dahingehend zu unterstützten, dass du sie von dir befreist. Es gibt bestimmt Menschen, die wären dir sehr dankbar.
Dabei ist es unerheblich, ob du illegaler Weise die Gesellschaft von dir befreist, weil dir niemand einen Prozess machen täte, Keine Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Personen, die es nicht gibt.

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@GoodJokeHaHa

Da Du ja Deinen Würdebegriff über das reale Leiden und den Würdebegriff der Betroffenen stellst - was Dir unbenommen sei, jeder darf und soll sein eigenes Wertefundament haben -, müsstest Du ja in jedem Fall und eben nicht vom Einzelfall abhängig das Leben hochhalten. Das steht in Widerspruch zu Deinen Ausführungen, wonach Du gegen mein Ableben nichts hättest. Du erklärst Dich zum Schutzpatron von schwachen Menschen, die sich bei Letzter-Wille-Pille-Legalität gegen gierige Erben etc. nicht zur Wehr setzen könnten (was nicht der Fall sein müsste, da man das Verfahren zum Herankommen an die Pille immer noch entsprechend gesetzlich regeln könnte), ignorierst aber das Leiden von Menschen, die schlicht selbst nicht mehr leben wollen, und empfiehlst zumindest mir schon einmal, mich doch einfach qualvoll umzubringen, wo es eben nicht schmerzfrei geht. Da frage ich mich doch, ob es Dir mit Deinen Vorbehalten wirklich um Nächstenliebe geht. Zumindest ist mir daran vieles zu unterkomplex. Für mich ist Lebensqualität wichtiger als -dauer. Für mich, jeder darf das anders sehen. Aber dass Du mich deswegen als menschenverachtend charakterisierst, empfinde ich als verletzend, zumal ich gerade meine eigene Würde durch die derzeitige Rechtslage angefochten sehe.

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@Antwortsuechtig
Da Du ja Deinen Würdebegriff über das reale Leiden und den Würdebegriff der Betroffenen stellst - was Dir unbenommen sei, jeder darf und soll sein eigenes Wertefundament haben -, müsstest Du ja in jedem Fall und eben nicht vom Einzelfall abhängig das Leben hochhalten. Das steht in Widerspruch zu Deinen Ausführungen, wonach Du gegen mein Ableben nichts hättest.

Du sagst, "jeder darf und soll sein eigenes Wertefundament haben".
Das ist falsch. Das Grundgesetzt sagt, dass wir uns zu gemeinschaftlichen Werten bekennen und sie pflegen.

Du sagst weiter, dass du nicht mehr Leben möchtest.
Das ist deine individuelle Entscheidung, fernab unserer Werte. Du verfügst also jederzeit über die uneingeschränkte Möglichkeit, deinem Leben ein Ende zu setzen. Völlig unabhängig von den Werten der Wertegemeinschaft.

Du beendest dein Leben jedoch nicht.
Vielmehr forderst du von der Wertegemeinschaft die Zustimmung dafür, dass andere, als du, sich mit einer Pille das Leben nehmen dürfen und begründest deine Forderung mit dem Einsparen von Rentenzahlungen.

Unter so einer "Pseudo-Logik leiden" Nationalsozialisten auch.
Derart krankheitswertige Gedanken sind mit den Werten der Wertegemeinschaft nicht vereinbar.

Dessen ungeachtet kannst du für dich und dein Leben entscheiden, was du möchtest. Hast du illegale Entscheidungen dabei, ist es allein deine Sache, solange die Wertegemeinschaft nicht einbezogen wird.

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@GoodJokeHaHa

Interessant, dass Du im ersten Absatz kritisierst, dass ich Dir Deine eigene Meinung zugestehe. Abgesehen davon frage ich mich dann, warum wir Religionsfreiheit etc. haben, wenn laut Deiner mit gesundem Selbstbewusstsein vorgetragenen Sichtweise jeder die gleichen Werte zu denken und zu leben hat.

Zu Absatz 2: Würde ich mir hier verzweifelt den Kummer aus dem Leib schreiben, wenn es diese Möglichkeit gäbe?

Zu Absatz 3: Auf die Rentenzahlungen bin ich bereits eingegangen. Du vermischst hier bewusst, um meinen Standpunkt zu delegitimieren zu versuchen. Aber ja, wenn Du so willst, fordere ich von der Gemeinschaft ein, dass sie mir die Pille zur Verfügung stellt. Ich sehe darin aber kein Problem, erst recht nicht im Fall von richtig krass körperlich Leidenden. Deren Leid wiegt für mich mehr als abstrakte Gewissensbisse der Wertegemeinschaft, die gar keinen persönlichen Bezug zum Betroffenen hat. Außerdem solltest Du nicht versuchen, das Gewissen der Betroffenen als Ausdruck von Nächstenliebe hinzustellen. Die Verweigerer der Pille können es mit ihrem eigenen Gewissen nicht vereinbaren, den Betroffenenzu helfen. Sie stellen also ihr Gewissen über das Leid und den Willen des Betroffenen und die objektiv helfende Lösung. Damit sind sie für sich genommen sogar Egoisten.

Den Nazivergleich finde ich besonders interessant. Bist Du hier nicht gerade derjenige, der den Leuten sagen will: Du bist nichts, Dein Volk ist alles. Und Dein Volk will, dass Du ums Verrecken lebst.

Das Gegenteil vom Nationalsozialismus ist Freiheit und Individualität und die sprichst Du mir ab. Und es gibt nicht nur negative Freiheit, also Freiheit von etwas, sondern auch positive Freiheit, also Freiheit zu etwas. Indem man diese beansprucht, also von anderen die Todespille einfordert, verletzt man nicht automatisch die Freiheit der Wertegemeinschaft, einen stattdessen krepieren zu lassen. Grundrechte sind gegeneinander abzuwiegen und wie gesagt: reales Leid auf der einen und Gewissensbisse auf der anderen Seite.

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@Antwortsuechtig
Interessant, dass Du im ersten Absatz kritisiertst, dass ich Dir Deine eigene Meinung zugestehe.

Das tust du ja nicht. Vielmehr hast du versucht die Werte der Wertegegemeinschaft zu unterwandern, indem sie als meine persönlichen Werte darstellst und dann verfremdest.

Würde ich mir hier verzweifelt den Kummer aus dem Leib schreiben, wenn es diese Möglichkeit gäbe?

Ja. Weil deine unsägliche Absicht nicht dir persönlich gilt.
Wer sich das Leben nehmen will, diskutiert seine Idee nicht online.

Aber ja, wenn Du so willst, fordere ich von der Gemeinschaft ein, dass sie mir die Pille zur Verfügung stellt.

Beschwere dich vor dem Bundesverfassungsgericht.
Aber verunglimpfe hier nicht die Rentner.

Den Nazivergleich finde ich besonders interessant. Bist Du hier nicht gerade derjenige, der den Leuten sagen will: Du bist nichts, Dein Volk ist alles. Und Dein Volk will, dass Du ums Verrecken lebst.

Nein. Das sind allein deine Gedanken. Und deine Gedanken ähneln den krankheitswertigen Gedanken von Nationalsozialisten.

Das Gegenteil vom Nationalsozialismus ist Freiheit und Individualität und die sprichst Du mir ab.

Nein. Ich habe dich geradewegs in deiner Individualität zu bestärken versucht.
Allerdings hetzt du lieber gegen Rentner und unterwanderst dabei die gemeinschaftlichen Werte. Lass anderen ihr Leben und entscheide für dein Leben, was immer du möchtest.

Das ist genau deine gewünschte Individualität.

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@GoodJokeHaHa
  1. Da Du ja sehr überzeugt bist von dem, was Du schreibst: Ich bin suizidal und teile mich dennoch hier in Foren mit.
  2. Ich verunglimpfe keine Rentner. Ich habe zu keinem Zeitpunkt dazu aufgefordert, Menschen entgegen ihrer eigenen Sicht auf ihr Leben ihren Lebenswert abzusprechen und sie sozusagen sozialverträglich zu liquidieren - so wie die Nazis es getan haben. Das Verbrechen derer Euthanasie bestand darin, über den Lebenswert anderer negativ zu urteilen und sie zu ermorden. Dein Vergehen (nicht Verbrechen, ich setze hier nichts gleich, bevor Du mir dies nun auch wieder unterstellst) ist es, über meinen Lebenswert überstülpend positiv zu urteilen und mich zum Leben zu nötigen (ja, nötigen, weil ich mich eben nicht ohne die verwehrte Hilfe sicher, schmerzfrei und würdig umbringen kann). Wäre ich Rentner, würde ich mir verbitten, dass man auf die Finanzen schaut und dann bewertet, ob mein Leben zu teuer ist - wenn ich selbst leben wollen würde. Aber wenn ich selbst nicht leben wollte, ja, für diesen Fall habe ich als unterstützendes Argument eingangs, völlig losgelöst von den anderen Gesichtspunkten, vorgebracht, dass dann mein Weiterleben weder für mich selbst noch für die Gesellschaft eine Bereicherung wäre, um spätestens an diesem Beispiel eine Diskussion loszutreten, wem es eigentlich nützt, Menschen zum Leben zu nötigen.

Ich empfinde es als belastend, wie Du mir die Worte im Mund herumdrehst. Ich werde meine Zeit nicht weiter an Dir verschwenden. Bye.

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@Antwortsuechtig

Dein Wortschatz ist verräterisch: "Jemanden sozialverträglich zu liquidieren"

Das ist NAZI-Sprech.

Wenn du Suizidal bist, hole dir Hilfe, wenn du leben willst.
Willst du es nicht, nerv dich nicht selbst.

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@GoodJokeHaHa

Da hast Du es doch glatt geschafft, mich doch noch einmal aus der Reserve zu locken: Ich habe das Wort sozusagen vorangestellt. Ich mache mir den Begriff der Sozialverträglichkeit nicht zu eigen. Gerade weil die Gesellschaft mir einen würdigen Tod verweigert, bin ich der Letzte, den es interessiert, welchen Wert mein Leben für die Gemeinschaft hat. Aber ich sage ja: Du drehst mir die Worte im Mund herum. Das hat mich jetzt in Rage gebracht, aber gleichzeitig auch Dich wirklich disqualifiziert. Insofern jetzt endgültig Tschüss.

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@Antwortsuechtig
Warum nötigen wir andere Menschen zum Leben?

Es ist deine freie Entscheidung, wenn du, wie du es nennst, dich sozialverträglich liquidierst.
Ich nötige dich nicht.

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@GoodJokeHaHa

Du befürwortest die jetzige Rechtslage, insofern nötigst Du mich mittelbar mit. Dein Nutzername ist Programm. Schönes Leben noch.

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@Antwortsuechtig

Ich befürworte unsere gemeinsamen Werte und dass du deine Meinung sagen kannst. Ich befürworte nicht, wenn du die gemeinsamen Werte unterwanderst und gegen Rentner hetzt.

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@GoodJokeHaHa

Ich befürworte unsere Demokratie, freiheitliche Grundordnung, soziale Verfasstheit und vor allem die Menschenrechte mit dem Hinweis, dass letztere eben ausbaufähig sind. Ich empfinde es als Beleidigung sondergleichen, dass Du mich als Nazi hinstellst. Ich habe nicht gegen Rentner gehetzt. Vielleicht solltest Du einmal mit mehr Rentnern sprechen und Empathie für diejenigen entwickeln, die vor Leiden der Lebensmut verlassen hat. Ich habe mich in unserer weiter unten geführten Auseinandersetzung als Rentnerbeispiel genommen, von daher würde ich ja dann gegen mich selbst hetzen. Der einzige Fehler, den ich aufgrund meiner Persönlichkeit, meiner Individualität, meines würdevollen Ichs begehe, ist mich von Dir zu weiteren Antworten provozieren zu lassen.

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@Antwortsuechtig
Ich befürworte [..] vor allem die Menschenrechte mit dem Hinweis, dass letztere eben ausbaufähig sind.

Das tust du nicht. Du schriebst:
"Warum nötigen wir andere Menschen zum Leben?
Wenn du die Menschenrechte befürwortest, dann weißt du und lebst du auch den Art. 2 GG "(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit."

Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist also ein Menschenrecht, ein Grundrecht.
Du willst jedoch das Menschenrecht konkret beschneiden.
Dazu forderst du unter dem Begriff "Menschenwürde" das "auftragsgemäße Töten" von Menschen. Du nennst es "Zitat: sozialverträgliches Liquidieren", weil es der Gesellschaft Rentenzahlungen erspart.

Damit nennst du einen niedrigen Beweggrund, wie er z. B. den Tatbestand von Mord erfüllt. Nach meinem Verständnis denkst du in der krankheitswertigen Logik von Nazis.

Dass du meine sachlich dargestellte Meinung als Beleidigung empfindest zeigt, dass du nicht im Geringsten suizidal bist. Und das ist gut so.
Aber lass andere auch leben.

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@GoodJokeHaHa

Ich bin für den Art. 2 GG und das weißt Du auch selbst ganz genau. Nehmen wir ein anderes Beispiel, die Demonstrationsfreiheit. Jeder Mensch hat das Recht, sich friedlich zu versammeln. Würde der Staat hingehen und Menschen zwingen, an Demonstrationen teilzunehmen, würde dies als diktatorisch gebrandmarkt. Rechte bedeuten also immer auch das Recht, sie nicht in Anspruch zu nehmen.

Ich habe mir jetzt mehrfach verbeten, mich zu verleugnen. Ich habe den Begriff der Sozialverträglichkeit ironisch verwendet wie bspw. Inga Lürsen in einem Bremer Tatort, in dem sie IRONISCH von sozialverträglichem Frühableben spricht (kann auch Stedeufreund oder sonst wer gewesen sein, bevor Du mir jetzt hier wieder eine Lüge unterstellst), ich habe auch gar keinen Anlass, irgendwie zu gucken, was der Gesellschaft nützt oder nicht nützt. Das ist gar nicht mein Thema. Falls Du es tatsächlich nicht kapierst, stelle ich ein letztes Mal klar: Ich will keinen Rentner gegen seinen Willen umbringen! Es geht mir um Rentner, Schüler, Kranke, gesunde Lebenssatte, die selbst keinen Bock mehr haben. Denen und mir will ich zu ihren/meinen Rechten verholfen wissen.

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@Antwortsuechtig
Rechte bedeuten also immer auch das Recht, sie nicht in Anspruch zu nehmen.

Verzeih, aber bei dem Menschenrecht auf Leben reden wir nicht über ein Recht auf Furzen. Daher lehne ich deine Vergleiche als absurd unangemessen ab.

Ich habe den Begriff der Sozialverträglichkeit ironisch verwendet

Du hast den Begriff im Zusammenhang mit dem unsäglichen Argument verwendet, dass die Gesellschaft sich doch selbst schadet, weil sie an die betreffenden Personen Rente etc. zahlt.
Damit hast du die Ernsthaftigkeit deines Arguments betont.

Nun, wo ich dir verdeutlicht habe, was du gesagt hast, ruderst du zurück.
Ich werte es vorsichtig positiv, als ein einsichtiges Verhalten.

Falls Du es tatsächlich nicht kapierst, stelle ich ein letztes Mal klar: Ich will keinen Rentner gegen seinen Willen umbringen!

Ist schon klar. Du willst es mit seinem Willen. Und du möchtest per Gesetz nachhelfen dem Rentner bei der Entwicklung seines freien Willens zu helfen.
Gibt ja viele Renter, die vor lauter Demenz gar nicht mehr wissen, was sie wollen. Da kommst du dann in einem grünen Robin Hood Gewandt vorbei, das du extra für deine Selbstständigkeit hast anfertigen lassen, und berätst sie, welche Pille sie wann essen sollen, nicht wahr?

Es geht mir um Rentner, Schüler, Kranke, gesunde Lebenssatte, die selbst keinen Bock mehr haben. Denen und mir will ich zu ihren/meinen Rechten verholfen wissen.

Eben.
Mach dich vom Acker.

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@GoodJokeHaHa

Wir kommen beim Rentenunterpunkt nicht weiter. Du arbeitest mit Unterstellungen und gehst daher auch nicht auf meine sachlichen Richtigstellungen ein. Ich will den Rentner nicht mit seiner Zustimmung, sondern wegen seiner Bitte darum erlösen. Das ist ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied. Ich weiß aber auch nicht, wie ich noch klarstellen soll, dass es mir gar micht um den Rentner geht. Du baust die ganze Diskussion dahingehend auf, dass ich Rentner als Belastung sähe. Das tue ich nicht. Aber für die Gesellschaft, derer ich mich gar nicht zugehörig fühle, weil sie mich eben zum Leben zwingt, wäre es vielleicht ein Argument. Ich wollte mit dem Einschub aufzeigen, dass die Gesellschaft Menschen ihren Willen verweigert und dies die Gesellschaft selbst auch noch Geld kostet - weil ich eben Ansätze suche, die Gesellschaft von der Richtigkeit meines Wunsches zu überzeugen und so zu meinem Recht zu kommen. Mein eigentliches Thema ist aber überdies ein völlig anderes und selbst innerhalb der Rentnersparte habe ich eben als letztes Argument das mit den Kosten für die Rentenversicherungen etc. und im Hauptsatz vorher mich auf Menschen bezogen, die sich vor Schmerzen biegen und sterben WOLLEN. Menschen umzubringen, bloß weil sie die Gesellschaft aus deren Sicht zu viel kosten, hielte ich für so grausam, verbrecherisch und unmenschlich, dass ich es nicht in Worte fassen kann. Das wäre tatsächlich Euthanasie, Nazimachwerk. Und es ändert nichts daran, dass ich es schlimm finde, dass Menschen gegen ihren Willen leben müssen. Ich fühle mich allein gelassen und habe Angst vor einem qualvollen Tod. Und ich verstehe nicht, warum Du meine Sätze so unterkomplex und absichtlich falsch verstehend aufnimmst. Warum ist es nicht eine Selbstverständlichkeit, dass man Menschen beim Leben hilft/sie zumindest leben lässt, die leben wollen, und Menschen beim Sterben hilft/es nicht zu verhindern sucht, die sterben wollen. Ich sage auch nicht, lasst den Teenager mit Liebeskummer springen. Ich bin dafür, es gesetzlich so zu regeln, dass man sich psychologisch begutachten lassen und Hilfe holen sowie einige Monate bis zur Pillenentgegennahme warten muss, nach denen die Welt für den Betroffenen auch wieder anders aussehen kann.

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@Antwortsuechtig
Ich will den Rentner nicht mit seiner Zustimmung, sondern wegen seiner Bitte darum erlösen. Das ist ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied.

Dein Wille bedeutet zunächst, dass du nicht suizidal ist.

Weiters hast du klargestellt, dass du auftragsmäßig Töten willst.

Erneut hast du klargestellt, dass du Rentner, als eine Belastung der Gesellschaft empfindest. Hinterlistiger Art legst du dein Denken jener Gesellschaft in den Mund, die hart und konsequent für die Erhaltung von Leben, für die Förderung des Lebens und für die Förderung dem Leben zugewandter Entwicklungen steht.

Du gibst unmissverständlich zu erkennen, dass du eine Zugehörigkeit zu dieser Gesellschaft nicht fühlst. Der Grund ist dabei egal. Du identifizierst dich nicht mit dieser Gesellschaft. Insoweit ist auch klar, dass du ihr feindlich gesonnen bist.

Nun zu deinem angeblichen Grund:
Du identifizierst dich nicht mit dieser, dem Leben zugewandten Gesellschaft, weil "sie dich zum Leben zwingt".
Dem ist aber nicht so. Du kannst jederzeit frei darüber entscheiden aus deinem Leben zu treten.
Daran bist du aber nicht interessiert.
Vielmehr willst du in einer Gesellschaft, der du dich nicht zugehörig fühlst, andere Menschen auftragsmäßig töten.

Deine krankheitswertigen Gedanken solltest du therapieren lassen.
Wenn sich dabei herausstellt, dass deine Gedanken deine normative Realität bedeuten, gehörst du beobachtet. Denn, nachdem aus deinen Gedanken Worte wurden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Taten folgen.

Mit der Therapie-Empfehlung beende ich die Teilnahme an diesem Thema.

"Wenn jemand, der ständig behauptet suizidal zu sein, eines Tages tot aufgefunden wird, gibt es vermutlich keine weitere Untersuchung."

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@GoodJokeHaHa

(...) jener Gesellschaft in den Mund, die hart und konsequent für die Erhaltung von Leben, für die Förderung des Lebens und für die Förderung dem Leben zugewandter Entwicklungen steht (...)

An dieser Stelle konzedierst Du also Deinerseits, dass Du einen Lebensabsolutismus durchsetzen und das Leben fremder Leute ungefragt zum Selbstzweck erhalten möchtest.

Zum Rest: Ich habe mehrfach erläutert, warum ich durchaus zum Leben genötigt werde. Genötigt, nicht gezwungen. Letzteres Wort versuchst Du mir, alles vermischend und vermengend, in den Mund zu legen. Ich werde genötigt, weil ich eben keine sichere, schmerzfreie und würdige Suizidmethode zur freien Verfügung habe. Gezwungen werde ich in der Tat nicht, ich habe die Möglichkeit, mich qualvoll umzubringen. Und dafür soll ich Dir und der Gesellschaft jetzt einen Orden verleihen oder was?

Ich bin ein Mensch mit vielen Fehlern und einer davon war, mich in die Diskussion mit Dir zu begeben. Noch bin ich in der privilegierten Situation, dass ich selbst keine großen Schmerzen habe und mir nur für den Fall der Fälle eine Todespille wünsche. Aber es gibt nicht wenige Menschen, die wirklich leiden und denselben Wunsch wie ich haben. Und auch sie, Opfer, der Gesellschaft und ihrem von Dir gepriesenen Wertefundament, versuchst Du als Täter hinzustellen, die schädlich für den Volkskörper und seine Staatsräson des Lebensabsolutismus sind. Und diese Schädlinge willst Du unschädlich gemacht wissen. Das ist die Argumentation, die Du sinngemäß artikuliert hast. Wenn einer von uns beiden ein Nazi ist, dann hast Du Dich damit als solcher entlarvt.

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@Antwortsuechtig
An dieser Stelle konzedierst Du also Deinerseits, dass Du einen Lebensabsolutismus durchsetzen und das Leben fremder Leute ungefragt zum Selbstzweck erhalten möchtest.

Du scheinst die Menschenrechte, Grundrechte und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wirklich zu hassen.
Da du die Gesellschaft beschuldigst dich zu nötigen, ist die Frage erlaubt, ob du die Gesellschaft ebenso hasst, wie ihr Grundgesetz?

Ich werde genötigt, weil ich eben keine sichere, schmerzfreie und würdige Suizidmethode zur freien Verfügung habe.

Dir geht es doch nicht um Dich, sondern um andere, hast schon eingeräumt.
Aber nun holst du wieder dein mitleid erregendes Lügen-Konstrukt hervor.
Im Jahr 2020 starben in Deutschland insgesamt 9 206 Personen durch Suizid.
Keiner davon hat sich genötigt gefühlt. Nur Du beklagst dich.

Das RKI hat im Jahre 2004 eine Studie publiziert, aus der du Informationen für deine persönliche Problematik ableiten kannst:

"Epidemiologische, rechtsmedizinische und sozialmedizinische Aspekte"

Dort geht aus um Material und Methodik.

Du musst dich also nicht als das arme, von der bösen Gesellschaft genötigte Opfer in Online-Foren gerieren, sondern kannst eine freie Entscheidung durchsetzen. Aber lass andere zufrieden.

Viel Erfolg und Glück (beim recherchieren)

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@GoodJokeHaHa

Ich finde es ekelerregend, wie Du das Leid und die Not, spätestens während des Suizids selbst, von Menschen und selbst wenn es nur 92 statt 9200 wären, die nach Deinem und von mir gelebtem Grundgesetz eine Würde haben, unabhängig davon, wie sie zur Gesellschaft stehen oder nicht, bagatellisierst. Und Du hast nun abermals gezeigt, dass Du mich bewusst missverstehst, weil Du schon wieder damit anfängst, dass es mir nicht um mich gehe. Doch, das tut es! Es geht mir um mein Leid, und das mit dem Rentnerbeispiel sollte als Argumentation dienen, mein eigentliches Thema ist es gar nicht. Wenn ich sterben darf, schmerzfrei, schnell und würdig, dann ist es mir eigentlich völlig egal, was mit dem Rentner passiert. Jagt ihm Morphium rein und lasst ihn 120 werden. Ich wollte sein Beispiel verwenden, um die Gesellschaft davon zu überzeugen, dass gerade bei solchen Fällen sie selbst auch noch für ihre Ideologie draufzahlt. Das ist alles. Und die zehntausend Suizidenten waren offenkundig genötigt, sich qualvoll umzubringen. Vielleicht wird es 100 unter ihnen geben, die aufgrund psychischer Probleme einen qualvollen Tod wollten, aber der Rest hätte sicher der Pille den Vorzug gegenüber der Brücke oder dem Strick gegeben. Sie sahen sich wegen unterlassener Hilfeleistung der Gesellschaft zum qualvollen Tod genötigt. Das kannst Du doch jetzt nicht ernsthaft auch noch in Abrede stellen! Menschenverachtend ist das!

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@GoodJokeHaHa

Die Pille liegt nicht in meiner Hand. Auch wenn Du mit Fakten nicht arbeiten willst, so ist es einer.

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@Antwortsuechtig

Dein Leben liegt in deiner Hand.
Anderen gewährst du es ja nicht, weil du dich dann genötigt fühlst.
Mach dich beim RKI schlau, statt hier zu jammern und dein Land zu verunglimpfen.

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@GoodJokeHaHa

Diese Unterkomplexität kann nur provokativ gemeint sein. Wieso sollte ich anderen nicht das Leben gewähren, nur weil ich selbst sterben möchte, wenn ich es für den richtigen Zeitpunkt halte? Leben lassen u. helfen, wer leben möchte - sterben lassen u. helfen, wer sterben möchte, was ist daran schwer und falsch? Die jetzige Rechtslage hat jedenfalls auf jeden Fall schonmal die sogar von einem wie Dir bedachten Zehntausend pro Jahr zum Opfer. Deren Leid, wie gesagt spätestens beim Suizid selbst, ordnest Du Deiner schönen, außenstehenden Gewissensphilosophie unter.

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@Antwortsuechtig

Deine Fähigkeit die Realität zu verdrehen und dabei deiner eigenen Meinung zu widersprechen wird dazu führen, dass du, nachdem du deine begehrte Pille gelutscht hast, 110, 112 und den Notarzt aus dem Nachbarort rufen wirst, weil du Leben möchtest.

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@GoodJokeHaHa

Du kannst nur spekulieren, meinen Argumenten hast Du offenbar nichts entgegenzusetzen.

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@Antwortsuechtig

Wenn ich deine Argumente, die du in diesem Thread geschrieben hast, hier aufliste, wirst du depressiv.
Und das muss ja nicht sein.

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