Warum müssen Menschen sich so abwechslungsreich ernähren und andere Tiere nicht?

9 Antworten

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Organismen passen sich an ihre Umgebung an, und suchen innerhalb ihrer Umgebung ihre biologische Nische. Nach der mehrheitlichen Meinung in der Anthropologie stammt der Mensch ursprünglich aus den Savannenlandschaften Afrikas. Für die dortigen Verhältnisse zum Zeitpunkt seiner Entwicklung hat er sich angepasst. Dabei zeigen sich beim Menschen zwei herausragende Eigenschaften, die aber miteinander zusammen hängen:

Erstens macht er sich durch Erhitzen von Nahrung ein größeres Spektrum von Nahrungsmitteln zugänglich und verdaulich. Zweitens kann er im Vergleich zu anderen Tieren sich generell von einem sehr breiten Spektrum verschiedener Nahrungsmittel ernähren, weshalb er sich auch später so weit ausbreiten und ganz unterschiedliche Lebensräume erschließen konnte, von den heißen Sandwüsten der Sahara bis zu den Eiswüsten Grönlands und Alaskas.

Die Hauptnahrung des Menschen in der Alt- und Mittelsteinzeit waren Wurzeln und Knollen, die er duch erhitzen mit Feuer verdaulich machte. Zusätzlich hat er Obst, Beeren, Kräuter, Gräser, Nüsse und Samen gesammelt. Das hat etwa 80 % seiner Ernährung ausgemacht. Die restlichen 20 % waren erjagtes Fleisch und Fisch, Insekten sowie gesammelte Eier.

Nach seiner Verbreitung in der Welt hat er immer hauptsächlich das gegessen, was in der jeweiligen Umgebung am einfachsten verfügbar war.

Wenn man nun die Frage nach der Ausgewogenheit der Ernährung stellt, so muss man vor allem bedenken, dass der Mensch in der Alt- und Mittelsteinzeit im Durchschnitt nur etwa 35 Jahre alt wurde. Um dieses Alter ohne schlimme Mangelerscheinungen zu erreichen, muss man sich gemessen an heutigen Verhältnissen nicht besonders ausgewogen ernähren. Die meisten Probleme mit einer unausgewogenen Ernährung treten erst im fortgeschrittenen Alter auf. Die Menschen wurden gar nicht alt genug, um Osteoporose, Arteriosklerose oder typische Tumore zu entwickeln, und es war sicherlich damals normal, dass ein Mensch um die 30, schon nahe an seinem statistischen Lebensende mit allen möglichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Vor allem unsere sehr viel längere Lebensdauer heute macht es so wichtig, sich ausgewogen zu ernähren. Die meisten Tiere leben ja auch nicht annährend so lange wie ein Mensch.

Die abwechslungsreiche Ernährung aus einem breiten Angebot an Nahrungsmitteln ist übrigens ein sehr neues Phänomen des modernen Wohlstands, und so erst nach dem zweiten Weltkrieg entstanden. Im Mittelalter haben sich die meisten Menschen zu 90 % nur von Getreidebrei ernährt, und noch im 19. Jahrhundert standen hauptsächlich Kartoffeln, Erbsen und Brot auf dem Speiseplan, und vielleicht zweimal im Monat Fleisch. Öfter konnte man es sich nicht leisten. Nudeln gab es zu der Zeit nur in Italien, und Bananen, Avocados und Kokosnüsse hatten die meisten Deutschen da noch nie mit eigenen Augen gesehen. Selbst Tomaten waren den meisten Leuten da noch unbekannt.

Vielen Dank für diese ausführliche Antwort! Das kann ich wirklich gut nachvollziehen.

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Menschen müssen sich nicht so abwechslungsreich ernähren wie viele es tun. Sie sollten sich aber vollwertig ernähren!

Es gibt so viele Millionen oder gar Milliarden von Menschen in sehr einfacheren Ländern wie Indien, in asiatischen Ländern,... die praktisch jeden Tag ihren Reis mit Grünzeug/Gemüse essen, ihren Brei In Afrika., etc. und darüber praktisch alle wichtigen Nährstoffe erhalten. Es gibt dort fast keine Zivilisationskrankheiten wie bei uns. Dafür eher mal einen Mangel, da aus Armut / Umweltgründen, bestimmte Lebensmittel zu knapp sind.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Beruflich und aktiv in Verein zum Thema Nachhaltigkeit.

Wahrscheinlich ist dieser Eindruck auch eher subjektiv. Denn natürlich spricht man von Abwechslung, wenn man einmal tierische Nahrungsmittel isst und dann wieder pflanzliche. Und eigentlich, wenn wir ganz ehrlich sind, verstehen das auch die Meisten unter Abwechslung, wenn wir hier einfach hin und her switchen. Und in der Hinsicht ernähren sich die Vegetarier sogar weniger abwechslungsreich, weil sie nun weniger oder gar nicht mehr, zwischen den tierischen und den pflanzlichen Nahrungsmitteln hin und her switchen. Und trotzdem bietet sich uns Menschen heute ein sehr breites natürliches Spektrum, welches uns erlaubt, uns ausschließlich bequem von den Erträgen pflanzlicher Nahrungsmittel ernähren zu können.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur weiter dazu ermuntern, den Konsum tierischer Nahrungsmittel so gering wie möglich zu halten. Wenn man sich aber Vegetarier nennt und lediglich auf Schweine- und Rindfleisch verzichtet, dafür aber Fisch, Huhn, Milch- und Milchprodukte in rauen Mengen weiter zu sich nimmt, kommt es nur zu einer ersatzweisen Verschiebung, bei der noch kaum ein gesundheitlicher Nutzen erwartet werden darf. Gerade bei solchen ersatzweisen Verschiebungen kommt es bevorzugt zu ungünstigen Eisen-, Magnesium- und Calciummangel. Es wäre durchaus sinnvoll, gerade auch in Anbetracht der Folgen von Massentierhaltung, sich öfters die Frage zu stellen, ob es wirklich nötig ist, Kuhmilch zu verwenden oder ob ich sie nicht doch durch etwas anderes ersetzen kann. Damit ist nicht gemeint, von heute auf morgen gleich komplett auf alle Milch- und Milchprodukte verzichten zu müssen. Die Hälfte des Tellers besteht aus buntem Gemüse und frischem Obst, mindestens die Hälfte des Getreides ist Vollkorn, mehr vegetarische Gerichte, günstige Abwandlungen von eiweißreichen Mahlzeiten wählen und die richtigen Portionsgrößen essen und trinken. Wer das alles befolgt, wird auf lange Sicht keinen Mangel haben an wichtigen Vitaminen und Spurenelementen wie Vitamin C, Eisen, Calcium, Magnesium, Kalium oder Zink.

Woher ich das weiß:Beruf – Fitness Ernährung Philosophie Psychologie Astrologie

Ich glaube, du hast meine Frage ein bisschen falsch verstanden, ich bin selbst vegan!

Es ging eher darum, warum Menschen so viele verschiedene Lebensmittel brauchen und andere Tiere nicht! :)

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@ilovehermine
 Ich meine, in früheren Zeiten haben Menschen doch sicher auch nicht so abwechslungsreich gegessen, sondern immer nur das, was sie gerade so fanden.

Auch das ist eine richtige Beobachtung: In manchen Gegenden haben sich Menschen über längere Zeit fast nur von Kartoffeln ernährt und haben überlebt. Wie Du siehst, habe ich Deine Frage gelesen.

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  1. "Klar weiß ich, dass wir eigentlich Allesfresser sind", leider falsch, Menschen sind Pflanzenesser, anatomisch und physiologisch.
  2. Nährstofflieferanten sind Pflanzen, nicht Tiere (diese sind 2. Hand)
  3. Der Körper erkennt Nährstoffe, nicht Mahlzeiten.
  4. Wir können immer wieder dasselbe essen, wenn die benötigten Nährstoffe vorhanden sind.

Aber selbst wenn wir Pflanzenfresser sind, gilt es ja immer noch: Wir müssen ganz viele verschiedene Lebensmittel essen, um gesund zu sein. Während Tiere nur eine Sache brauchen, z.B. Gras. Aber Menschen können nicht nur eine Sache essen. Sie müssen verschiedenes Obst, Gemüse, Nüsse etc. essen. Die Frage ist, warum viele Tiere nur eine Sache brauchen und Menschen so viele. Berwin Enzemann hat es inzwischen aber gut erklärt! :)

Es ging bei der Frage überhaupt nicht um Tierprodukte oder nicht Tierprodukte (ich esse selbst keine)

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"Menschen sind Pflanzenesser, anatomisch und physiologisch."

Gibt es dafür auch einen Beweis oder sagen Sie einfach so zu dem derzeitigen Wissensstand der Menschheit ist falsch, weil Baum?

Oder ist das nur eine von den vielen Verschwörungstheorien, die es heutzutage gibt?

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@Senbu

wer wissbegierig ist, der sucht und findet, ist leider bei dir nicht der Fall.

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@ouieppursimuove

Also doch kein Beweis sondern sturer glaube. Bis jetzt fand ich nur das Gegenteil Ihrer Behauptung und zwar das der Mensch Omnivore sei. Es ist halt schwierig etwas zu finden, dass nicht wahr ist

Schicken Sie doch einfach Beweise, laut Ihnen ist es ja so einfach.

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@Senbu

der Beweis ist deine Anatomie/Physiologie, solange du sie nicht lernst ist es müssig mit dir darüber zu schreiben, du verstehst es nicht, nur soviel: Menschen haben keine omnivore Merkmale.

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@ouieppursimuove

Sagen Sie doch einfach, dass Sie keine Beweise haben. Sie schreiben immer etwas von Anatomie und das es so klar ist, dass wir Pflanzenfresser sind. Wo ist der Beweis und wieso sind die Forscher anderer Meinung? Könnte es sein, dass Sie selbst keine Ahnung haben von dem was Sie schreiben? Oder ist es einfach nur ein Wunschdenken und deswegen können Sie es nicht belegen?

Also ich habe mir meine Anatomie/Physiologie angeschaut und ich glaube immer noch nicht an Ihre Behauptung.

Schicken Sie doch einfach eine Quelle oder Beweisen Sie, dass wir Pflanzenfresser sind.

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@Senbu

"Also ich habe mir meine Anatomie/Physiologie angeschaut und ich glaube immer noch nicht an Ihre Behauptung."

Nicht genug recherchiert.

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@ouieppursimuove

Was es nicht gibt kann man auch nicht finden. Wo ist Ihr Beweis oder Ihre Quelle für Ihre Behauptung?

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@Senbu

natürlich gibt es: Menschen weisen anatomisch/physiologisch keine omnivore Merkmale auf, entdecke diese Fakten auch für dich, z. B.,: Menschen haben Farbsicht, Omnivore nicht, Menschen haben Schweissdrüsen, Omnivore nicht, etc., etc., es gibt noch viele weitere

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@ouieppursimuove

Ah bitte, dieses "Weil Baum und wer es nicht sieht ist blind" - Argument hatten wir schon unzählige Male.

Nennen Sie doch bitte genau welche Merkmale uns zu Pflanzenfressern machen und wie Sie darauf kommen und hunderte Forscher das übersehen.

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@Senbu

habe dir Beispiele genannt den Rest musst du selber entdecken, wer selber sucht und erfährt behält es besser, als wenn man es mundgerecht serviert bekommt.

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@ouieppursimuove

Aber was daran macht uns nun zum Pflanzenfresser? Es gibt auch unzählige Merkmale, die gegen Ihre Behauptung sprechen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag noch, ich will eigentlich nichts mit Verschwörungstheoretikern am Hut haben.

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@Senbu

Verschwörungstheoretiker kenne ihre eigene Anatomie/Physiologie nicht.

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stimmt so nicht auch die Tiere brauchen Mineralien bei der Tierhaltung egal welche bekommen die Tiere auch Zusatzfutter. Kühe bekommen Viehsalz  und Kraftfutter,   Pferd bekommen ein Leckstein mit Mineralien vom Himalaya Gebirge  Haferschrot und Kraftfutter andere Zusammensetzung wie eine Kuh

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das ist aber unter der Gefangenschaft von Menschen. Kühe in der freien Natur haben früher bestimmt kein Kraftfutter oder so gegessen, sondern einfach gegrast.

Oder Tiere im Wald zum Beispiel. Rehe und so.

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@ilovehermine  was müssen Die Wildtiere leisten? und die wo gehalten werden

die Wildtiere holen sich die Mineralien auch wo her, frage mal dein Biolehrer  

in der Gefangenschaft geht das nicht deshalb muss das Zusatzfutter gegeben werden. Hofe Du bist jetzt zufrieden? 

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@Yoloben

Ja, es war ja nur eine Frage... Ich habe schon ein paar sehr gute Antworten bekommen und bin schon lange zufrieden :) Ich hatte dir nur erklärt, was ich mit der Frage meinte, also dass ich keine Tiere in Gefangenschaft meinte, sondern Tiere, die z.B. nur Gras essen und nichts sonst.

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