Warum mag ich keinen Teamsport?

10 Antworten

Badminton und Tennis ist auch eine Teamsportart. Ich spiele Punktspiele im Badminton und bei jedem Spiel muss ich ein Doppel und ein Einzel spielen. Beim Doppel kommt es sehr auf die Absprache mit deinem Partner an wer welchen Ball schlägt und wer wo stehen soll...

Allerdings kann ich dich soweit verstehen das ja der Gegner entscheidet zu wem der Ball kommt und nicht dein Mitspieler wie im Fußball oder so

Mein Tipp streng dich im Schulsport an versuche dich zu verbessern, denn vielen Lehrern kommt es nicht nur aufs Niveau an sondern auch auf die Bemühung. Ganz wichtig ist für mache Lehrer natürlich auch das auf und abbauen...

Dann bist du eben nicht dafür geboren, das macht nichts.

Vor 25 Jahren hat ran mal ein Interview mit Boris Becker geführt, im September 1992. Der Bayern-Fan war live beim Comeback von Lothar Matthäus bei Bayern München dabei (1:1 gegen Wattenscheid 09).

Auf die Frage, ob er selbst gern Fußballer geworden wäre, antwortete er:

Nein, so ist es besser. Ich bin ein Einzelkämpfer, und die Distanz zum Gegner gefällt mir beim Tennis ganz gut.

Du bist vermutlich auch so ein Typ. Das bedeutet, wenn du mal im Sport große Karriere machen willst, kommt Mannschaftssport für dich sicher nicht infrage.

Geht mir genauso. Deshalb mache ich Kraftsport und habe mich von Teamsportarten vollständig getrennt.

Wie hier schon erwähnt wurde: Bei Einzelsportarten hängt die Leistung alleine von mir ab. Wenn es nicht gut läuft dann ist es nur meine Schuld. Und wenn es gut läuft liegt es auch nur an mir. Bei Teamsportarten ist das Team nur so gut wie das schwächste Glied. Bei Fussball z. B. kann ich persönlich noch so gut auf dem Feld sein ( nur als Beispiel, bin ich nämlich nicht :D ), wenn der Torwart und der Rest der Mannschaft nur Gurken sind bringt mir das nichts. Dann verlieren wir trotzdem, obwohl ich alles gebe und möglicherweise wirklich talentiert bin. Das heißt wiederum dass sich meine wirkliche Leistung und mein wirklicher Ehrgeiz nicht vollständig entfalten kann. Weil was bringt es mir wenn ich 5 Tore schieße und der Torwart 20 rein lässt.

Außerdem erwische ich mich selbst immer wieder dabei wie ich anderen die Schuld gebe. Ist zwar keine gute Charaktereigenschaft aber ist nun mal so. Wenn ich mit jemandem in einem Team bin und wir verlieren wie in dem oben genannten Beispiel dann werd ich schon mal sauer. Natürlich kann jeder mal einen schlechten Tag haben aber wenn ein anderer einen schlechten Tag hat dann leide ich mit darunter. Oder z. B. wenn einer von den 11 Spielern auf dem Fussballfeld einen schlechten Tag hat. Aber anders rum ist es genauso. Hab ich einen schlechten Tag dann leiden mehrere darunter.

Aber nochmal zur Frage, ich schweife ab :D Teamsport im normalen Unterricht mochte ich auch. Aber da geht es ja nicht um viel. Wenn ich privat Sport mache dann bin ich dort auch 5x so ehrgeizig wie im Sportunterricht. Im Sportunterricht ging es "nur" um meine Note aber wenn ich privat Sport mache geht es um meine persönliche Bestleistung oder dementsprechend die Bestleistung des Teams. Ob die Sportnote jetzt eine 2 oder 2- ist, ist nicht so wichtig. Da musste man ja auch nicht alles geben sondern nur ordentlich mitmachen um eine gute Note zu bekommen. Wenn ich aber am Ende des Jahres mit meiner Mannschaft aufsteige oder mehr auf der Bank drücke ist das sehr wohl wichtig :D Und hier reicht halt einfach nur "mitmachen" eben nicht.

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