Warum machen manche Leute immer so ein Drama, wenn jemand keine Kinder will?


23.07.2020, 23:57

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264 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich glaube das kann jeder selber entscheiden... Menschen sind immer so in ihren Ansichten fest gefahren, dass sie gar nicht zulassen können, dass eine andere Ansicht auch richtig sein kann. Es gibt nicht immer nur eine Ansicht die die Allmächtige Wahrheit ist... Wir sollten lernen anderer Meinung zu akzeptieren. Ich finde es gut Dinge zu hinterfragen und nicht immer alles einfach so hin zu nehmen wie es gesagt wird, aber gerade bei so einem Thema sollte man einfach jeden lassen wie er/sie möchte!

Es gibt schon eine allmächtige Wahrheit!!! Die gesamte Existenz unseres Planeten basiert auf Fortpflanzung. Würden alle Menschen, Tiere und Pflanzen sich der Fortpflanzung verweigern, wäre die Erde bald wieder öde und leer. Deshalb ist eine Verweigerung egoistisch und letztlich selbstzerstörerisch. Aber ehrlich: In diese heutige Welt würde ich auch keine Kinder mehr setzen wollen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass in wenigen Hundert Jahren unsere Erde in der bisherigen Form nicht mehr existieren wird. Bedingt durch Krankheiten, Aufruhr, Kriege, Ernährungsmangel usw. wird der grösste Teil der Menschheit aussterben. Nur wenige privilegierte Menschen werden durch Selbstversorung in abgeschotteten Refugien überleben.

Sind Flüchtlingsströme und Corona der Anfang der von mir vermuteten Endzeit?

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@silentcaesar

" Deshalb ist eine Verweigerung egoistisch und letztlich selbstzerstörerisch."

Das sehe ich ganz anders.

Der Mensch hat keine natürlichen Feinde und pflanzt sich immer weiter fort. Das ganze führt dann zu Überbevölkerung, Hunger und Krieg.

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@silentcaesar

Das impliziert, dass ich mich verpflichtet habe. Mit meiner Geburt hätte ich mich dazu verpflichtet selbst ein Kind für den Staat zu zeugen und damit sämtliche Nachteile in Kauf zu nehmen, obwohl ich das gar nicht will, und es bleibt dann wieder eine reine Meinungssache und nicht faktisch "selbstzerstörerischer Egoismus". Ich kann schließlich sagen, dass ich der Gesellschaft und dem Staat keinen Nachwuchs schuldig bin und mein eigenes Leben leben möchte, vor allem solange die Geburtenrate im positiven Bereich ist. Das Problem ist doch dann nicht die niedrige Geburtenrate in der Ersten Welt, sondern die Überalterung?

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@Velbert2

Was wenn Corona der erste verzweifelte Versuch der Erde ist, die Überbevölkerung zu stoppen.

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@LastDespair394

Kann man so sehen. Ähnlich wie bei Kriegen. Ohne Kriege hätten wir schon 10 Milliarden Menschen.

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@silentcaesar

Gut, stellen wir uns vor, alle Lebewesen würden sich der Fortpflanzung verweigern. Was dann? Dann stirbt eben alles Leben aus. Die Erde würde zu einem Planeten mit flüssigem Wasser und sähe ansonsten dem Mars ähnlich.

Aber wen würde das interessieren? Es gibt schließlich niemanden mehr, der das wahrnehmen könnte.

Letztlich ist jegliches Leben völlig irrelevant, denn eines Tages wird es unweigerlich aussterben. Dieses Universum hat nicht immer existiert und wird es auch nicht immer. Das Leben gab es nicht immer. Und dieser Planet, so wissen wir, wird eines Tages unbewohnbar werden, wenn die Sonne stirbt.

Alles, was mit dem Leben zu tun hat, ist vollkommen irrelevant. Es hat keinen naturgegebenen Sinn.

Wenn wir es genau nehmen, ist auch dieses Universum irrelevant.

Der Fortpflanzungstrieb ist auch nur ein Ergebnis der Evolution und somit ein reines Zufallsprodukt, dass sich als nützlich für die Erhaltung der Art erwiesen hat. Der einzige SInn des Lebens wäre also, sich selbst zu erhalten. Man existiert nur, um zu existieren.
Das ist so, als besäße man etwas nur, um es zu besitzen.

Und das ist auch nicht gerade gut angesehen.

Und jetzt fang mir nicht mit Gott und so einem Zeug an. Das wäre eine wahrlich ignorante und feige Ausflucht vor der Realität.

Also, was sollte man tun, wenn das letztlich nicht einen richtigen Sinn hat?

So Leben, wie es einen glücklich macht.

Die Angst vor dem Tod ist dabei nur hinderlich. Jeder stirbt irgendwann.

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@silentcaesar

Naja, momentan hat unsere Spezies eher ein Problem mit Überbevölkerung als mit Unterbevölkerung. Wenn sich nicht jeder Mensch fortpflanzt, tut das unserem Ökosystem eher gut. Außerdem ist es in der heutigen Welt eine Herausforderung Kinder zu bekommen und großzuziehen. Die Welt ist aus oben genannten Gründen also nicht auf das Kind eines Einzelnen angewiesen, was es eine freie Entscheidung macht, Kinder zu bekommen oder eben nicht. Außerdem gibt es mittlerweile so viele Menschen, dass, wenn nur ein Bruchteil aller Paare Kinder bekommen würden, der Fortbestand unserer Art, von der Geburtenrate aus betrachtet, mehr als gesichert ist.

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@silentcaesar

Da sagst du etwas sehr wahres. Allerdings ist es tatsächlich glaube ich sogar natürlich, dass einzelne Exemplare bestimmter Spezien sich nicht fortpflanzen. Gerade wenn man sehr sozial zusammenlebt, sind das eigentlich ganz praktische Wesen, für die "Mütter" oder? Ein wenig Auszeit vom kleinen Quälgeist und ihn mal für ein paar Stündchen unter "Tantchens" Obhut geben. Das ist schon prima. :)

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@silentcaesar

"Sind Flüchtlingsströme und Corona der Anfang der von mir vermuteten Endzeit?" - Vermutlich

Das Leben auf der Erde ist jedoch ein Prozess, der fortwährende Anpassung voraussetzt, ansonsten geht sie - wie du bereit erwähnt hast - unter.

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@silentcaesar

Bei der Überbevölkerung der Welt ist diese dankbar für jeden Menschen, der sich nicht vermehrt. Es muß nicht jeder Mensch Spuren hinterlassen, denke ich.

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@silentcaesar

oder du bist einfach genauso in deiner einzig mächtigen wahrheit gefangen und hast in geschichte sowie Bio nicht aufgepasst und wüsstest dass sich das phänomen mit flüchtlingsströmen aller 200-300 Jahre wiederholt und pandemien immer entstehen können wenn Viren sich weiterentwickeln.

3
@silentcaesar

Am Ende mein Fazit- begründet mit Logik, Wissenschaften und auch der Suche nach dem Sinn, wem es Recht ist.

Nein, wahrscheinlich nicht. Du wirst sehen, dass wir Corona in den Griff bekommen. Ich denke, dass das kapitalistische System und die Ethnien fallen werden. Natürlich wird es Chaos geben, das gab es schon immer. Genau wie die Erde ständig ihre Form ändert. Das ist ein Fakt, dass die Erde in wenigen hundert Jahren ganz anders aussehen wird. Ich würde dennoch Kinder in die Welt setzen. So oder so dein genetisches Material was du weiter gibst, wird nicht nur verändert werden sondern auch zerstört werden. Und du schaffst nicht mehr oder weniger Leiden, indem du dich gegen Kinder entscheidest. Du musst dir auch dessen bewusst sein, dass die Zukunft nie offen liegt und theoretisch alles passieren kann, auch was jenseits deiner Vorstellungskraft passiert, denn das war schon immer so. Die Menschen die vor 100 Jahren gelebt haben, hatten auch andere Prognosen und keine einzige trifft nahe auf die heutige Welt zu, alleine deswegen da wir nicht alle Veränderungen auffassen können. Jeder Mensch hat nur eine kleine Auswahl der Veränderungen in seinem Sichtfeld und einige bleiben komplett verborgen. Die Menschheit wird aufhören zu existieren, entweder schon vor, nach oder beim Untergang der Erde. Wir wissen nicht ob weiteres Leben existieren wird oder bereits existiert, wir wissen auch nicht was ewig und Unendlichkeit ist. Wir wissen nicht was sich verändert. Unser Leben basiert auch scheinbar auf einem Haufen von Zufällen; die Zusammenstöße die unser Sonnensystem geschaffen haben, die chemische Zusammensetzung unserer Erde, was das Massensterben der Cyanobakterien ausgelöst hat, Stromatolithen und fruchtbaren Boden. Im Grunde ist aus Tod immer nur mehr Leben entstanden. Der Lebensraum der Menschenaffen verkleinerte sich, die Arten spalteten sich auf, die Menschen lernten laufen, zu improvisieren und entwickelten sich aus der Not weiter, bzw spricht man beim Leben immer von einer optimalen Anpassung und irgendwie haben wir es geschafft und über diese hinaus zu entwickeln und das alles durch Zufälle. Leid und Ethik sind unsere Erfindungen. Es stimmt nicht, dass das Individuum zählt. Deine Gedanken haben Einfluss auf gar nichts und Spekulationen führen zu gar nichts. Alles Leid wird sowieso verschwinden, denn auch wenn wir nicht genau wissen, was mit unserem Universum passieren wird, da wir nicht einmal Entropie richtig beschreiben können. Es scheint aber ziemlich offensichtlich, dass nur das endlich und unendlich ist, was auch da ist und dieses da beschreibt nur, dass was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Mit anderen Worten, es ist egal wie die Zukunft aussieht, genieße dein Leben so wie es ist und wie es sich hingibt und hab ruhig Kinder. Für mich währen Kinder optimal um diesen verwirrenden Schwachsinn, den kein einzelner Mensch begreifen kann zu vergessen und einfach glücklich auszuleben, bis meine Gedanken und die an meine Existenz verschwunden ist und alles aufhört zu existieren, während es eigentlich weiter existiert.

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@LarryJamesLow

Passt schon. Für mich, als nicht ganz ungebildeter Mensch aber ohne Abitur, der bisher wertvollste Beitrag zu diesem Thema!

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@silentcaesar

Was denn für eine allmächtige Wahrheit, was soll das denn sein?
Die Existenz unseres Planeten beruht auf physikalische Aspekte.
Das Leben auf der Erde braucht ganz bestimmt keine Fortpflanzung des Menschen, der ja alles so schön kaputt macht. Wenn wir statt bald 8 nur och 2,5 Milliarden Menschen wären, das wäre prima. Somit klatsche ich laut Beifall für alle, die dazu beiragen, diesen Planeten zu entmenschen.

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@Shadoukoa

@Shadoukoa,

darf ich mir deine Antwort Screenshoten?! Bitte??

Endlich sagt mal jemand wie's ist!

MfG Dhalwim numero zwo!

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@silentcaesar

Was haben Flüchtlinge mit Corona mit dem Ende der Menschheit zu zun5😅😅😅😅😅😅😅

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@silentcaesar

ja, sehe ich auch so. ja, es ist jetzt der anfang der vom menschen selbst mit klimawandel und überbevölkerung selbst verschuldeten endzeit der menschheit.

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@ArmondRizzo

wir menschen sind schuld am klimawandel und deshalb auch den flüchtlingsströmen und auch an corona-virus-ausbreitung durch das essen der Pangoline in china usw.

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@silentcaesar

Dude, wir haben bereits zu viele Menschen auf der Welt. Würden sich alle mal für ein paar Jährchen der Fortpflanzung verweigern, würde das uns Menschen und unserer Umwelt VERDAMMT GUTTUN.
Btw. Unser Planet basiert auf Fortpflanzung? Interessante Ansicht. Ich hatte bisher das Gefühl, unser Planet basiert auf unsagbar heißem Stein, der unter Einfluss von Gravitation einen extrem energetischen Ball gebildet hat. Soweit ich weiß, war dafür keine Fortpflanzung nötig.
Noch eine Sache. Die meisten Menschen wollen sich der Fortpflanzung nicht "verweigern". Im Gegenteil: Die meisten Menschen würden die Fortpflanzung gerne anderen aufzwingen. Wir haben und werden immer genug Menschen haben, die gerne fixxen und Kinder in die Welt setzen, wo ist das Problem wenn ein paar dabei nicht mitmachen?

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@silentcaesar

Dass das Leben und die Existenz aller Lebewesen auf unserem Planeten auf Fortpflanzung basiert, ist richtig. So gilt die Existenz einer einfachen Springmaus ganz allein dem Heranwachsen und Heranwachsenlassens seiner Sprösslinge, bis sie dann aus dem Leben scheidet und sich der Zyklus dank ihres Nachwuchses wiederholt.
Es soll aber Menschen geben, die sich - unbewusst oder bewusst - entscheiden, eben nicht diesem stupiden Lebenszyklus aufgrund gesellschaftlicher oder existenzbegründenden Vorgaben und Erwartungen zu folgen. Ich möchte auch Kinder. Sollte ich jedoch keine bekommen beziehungsweise keine zeugen, weil mein Leben mir mehr zu bieten hat, als "heranwachsen, 'ein Nest bauen', Kinder zu funktionierenden Mitgliedern der Gesellschaft heranziehen, alt sein und die Pension ausnutzen, sterben", nur damit mein Nachwuchs und deren Nachwuchs und auch deren Nachwuchs.... das ebenso tun, dann ist das a) mein gutes Recht b) für mich als erfüllendes Leben vollkommen ausreichend, da selbst so gewählt und c) für mich persönlich weitaus erfüllender, als dem generischen Trott des Ottonormalbürgers zu folgen.
Seien wir mal ehrlich: die meisten Menschen mit Kindern, die sich beschweren, dass andere sich bewusst gegen Nachwuchs entscheiden um ihr Leben so zu leben, wie es ihnen Spaß und Erfüllung bereitet - und ja, ein Leben sollte Spaß machen, ansonsten weiß ich nicht, warum man dann überhaupt existiert, denn den alleinigen Grund des Nachwuchszeugens entspräche wiede nur dem Existenzzyklus einer einfacher Springmaus - beschweren sich doch im eigentlichen Sinne nur, weil sie ihr Leben auch gerne weiterhin mit ihren Vorlieben, all der freien Zeit und den ruhigen Momenten fortgeführt hätten und eine Kinderwahl womöglich nicht die richtige Entscheidung war. Denn Menschen, die mit der Wahl, Kinder zu zeugen, im Reinen sind, haben überhaupt keinen Grund und keinen Ansporn, sich über Menschen aufzuregen, die locker flockig in den Tag leben - ohne Kinder.
Und hiermit möchte ich keineswegs ausdrücken, dass Kinder keinen Spaß bedeuten. Ich arbeite mit Kindern zusammen und weiß welchen Spaß - aber auch Frust - sie bringen können. Ich für meinen Teil könnte ein Leben ohne Kinder vollkommen in Kauf nehmen, denn ich weiß nicht, ob ich bereit wäre, alll die Dinge aufzugeben, die mich bisher immer und konstant glücklich machten, aber eben auch viel Zeit kosten.

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@silentcaesar

Zunächst möchte ich mich bei allen, die auf das Thema und meinen Kommentar reagiert haben, bedanken. Es ist schön zu wissen, dass viele Menschen nicht nur teilnahmslos dahinleben, sondern sich um die Existenz unseres Planeten und damit um das Leben der Bewohner Gedanken machen.

Meinen Kommentar möchte ich in einem Punkt klar stellen: Mit Existenz meine ich vorrangig das aus biologischer Sicht betrachtete Leben (Darum geht es ja in der Ausgangsfrage). Gleichwohl ist es möglich, dass man aus Angst vor einem physikalischen Desaster auf Kinder verzichtet.

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@silentcaesar

Eine Verweigerung Kinder zu bekommen ist bei 7 Mrd. Menschen anders zu beurteilen als wenn nur 2 Mrd. (bis ca. 1960) leben.

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@Bratensoss

Dann geh mit gutem Beispiel voran und "entmensche" zunächst Deine Eltern, welche durch ihr unverantwortliches Tun Dich in die Welt gesetzt haben und anschließend "entmensche" Dich selbst. Dann hättest Du für Dein Ziel einen nicht zu verachtenden Beitrag geleistet. Sofern es zu Deinen Moralvorstellungen passt, wäre auch ein Amoklauf in Betracht zu ziehen um Deinen persönlichen Beitrag zur Reduzierung der Weltbevölkerung noch zu erhöhen.

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@HolgieXX

Ist schon klar, das ich das lediglich im Kontext einer Reduzierung der menschlichen Reproduktion geschrieben habe?

Deine Antwort ist absolut daneben!

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@Cholitude

Habe bei Wikipedia das Wort "Dude" gefunden. So richtig respektvoll war das nicht!

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@LastDespair394

Naja, die Erde macht gewollt gar nichts.

Der Mensch macht es, indem er in jede noch so "tierische" Region vorstößt, um...dort Raubbau zu betreiben. Essen, Sodo-Sex oder sonstwas dazu.
Natürlich hat der überweigende Teil der Menschheit noch viel Glück, dass das CV "nur" bestimmte kranke und eben schwache alte tödlich betrifft.
Achtung, kein Sarkasmus nur Fakten & Zahlen:
Es scheinen bisher, schlimmstenfalls, 12%...~1000 Millionen Tote weltweit möglich. D.h. es sind noch 6,8 Mrd. danach da...
Eine s.g. Spanische & Asiatische Grippe, oder Ebola oder ... könnte bis 3 Mrd. Menschen dahinraffen. Jedoch gäbe es dann auch noch mehr las die Hälfe ...

Wenn überhaupt, wird eine globale Katrastrophe, wie durch den Menschen gemacht:Klimawandel, 3./4.WK Atomkrieg oder ein immerwieder standfindendes Ereignis, wie ein Megavulkan oder Meteoreinschlag die Menscheit austilgen.

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@Cholitude

Der Umwelt würde es vielleicht gut tun, uns Menschen aber nicht, wenn ein paar Jahre lang keine Kinder geboren werden.

Das Problem sind die Alten.

Die sind auf die Jungen angewiesen, weil sie selbst nicht mehr viel verdienen können.

Aus Sicht des Wohlstandes bzw. des heutzutage "menschenwürdigen Lebens" würden die Renten also extrem klein werden, weil es nicht genug junge Leute gibt, die diese Rente bezahlen.

Entweder erhöht man also die Rentenbeiträge und lässt die Jungen Leute vor die Hunde gehen, womit sie auch ihren Job verlieren und gar nichts mehr bezahlen und versorgen können, wodurch die gesamte Wirtschaft zusammenbricht, oder die alten Leben in Armut und sterben.

Das Problem sind die Emotionen. Die Leute verschließen sich zu sehr vor dem Tod. Jedoch ist der Tod, so schlecht es sich für die Allgemeinheit anhört, aus rein rationaler Perspektive eine absolute Notwendigkeit.

Und an der Stelle sollte man sich fragen, ob es überhaupt Leben geben sollte.

Das Leben will sich so sehr erhalten, dass es sich selbst ins Elend stürtzt und zerstört.

Man könnte argumentieren, dass die menschliche Intelligenz und Abstraktion das Problem seien, der Mensch selbst sogar.
Was wäre, wenn man nur den Menschen auslöschen würde?

Dann würde es aus unserer Sicht eigentlich auch keinen Sinn mehr machen, überhaupt noch irgendein Leben zuzulassen.

Aber da kommt dann die Parallel zu meinem vorherigen Kommentar zur Sinnlosigkeit des Lebens auf.

Dürften wir dann aber, wenn wir uns selbst bewusst auslöschen wollten, zulassen, dass sich durch Evolution erneut eine Art zu solchen Fähigkeiten, wie wir sie haben und in die gleiche Situation gerät?

Müssten wir dann nicht vorsorglich zum Schutz der Natur jedes andere Leben auch auslöschen um eine zukünftige Gefährdung durch mögliche Evolution vorzubeugen?

Das wäre dann doch paradox. Wir müssten alles Leben auslöschen, um ganz sicher alles Leben zu schützen.

Was aber, wenn wir einfach nur die Natur anders definieren und nur das Unbelebte vor dem Belebten schützen würden?

Dann hätte eine solche Tat wieder einen Sinn, obwohl die Welt nicht mehr ganz so toll aussähe, ohne die ganzen Pflanzen, die die Landschaften massiv beeinflussen.

Andererseits könnten wir davon nichts mehr mitbekommen, womit sich das Ganze wieder als egal darstellt.

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@silentcaesar

Das ist so eine ignorante Sichtweise. Stell dir vor es gäbe ein Gesetz dass jeden Menschen dazu verpflichtet ein Kind zu zeugen. Wer will sich dann um die Erziehung kümmern, wenn der jenige gar kein Bock auf das Kind hat? Du etwa? Na dann viel Glück bei so vielen Kindern. Es gibt so viele Fälle wo das Kind "aus versehen" gezeugt wurde oder ohne über die Konsequenzen nachzudenken und hinterher verkommt das Kind vor der Playstation, weil keiner Bock hat es zu erziehen und stark für die Welt zu machen. Einen Nutzen hat das Ganze für unsere Gesellschaft nicht im Gegenteil eher werden so Sozialhilfeempfänger und Hartz 4 Empfänger herangezüchtet. Das soll jetzt keine Kritik gegen diese Gruppen sein sondern damit will ich nur zeigen dass einfach ein Kind in die Welt zu setzen nicht das Ziel sein kann... Das hilft niemandem weder dem Kind, noch den Erzeugern, noch der Gesellschafft oder der Menschheit eher schadet es allen. Ausserdem ist unsere Welt so im Arsch dass, wir erst daran arbeiten sollten es in den Griff zu kriegen, bevor wir daran denken Kinder zu zeugen, denn DAS ist egoistisch einfach unsere Probleme auf die nächste Generation abzuwälzen und zu sagen: Tja seht zu wie ihr damit zurecht kommt das ist nicht mehr unser Problem...

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@silentcaesar

Was ist das für ein Quatsch dass man keine Kinder in diese Welt setzen wollen würde?? Ich denke du hast einen vollen Kühlschrank, ein Auto, ein Dach über den Kopf und eine Familie und im allerbesten Fall bist du gesund! An was fehlt es dir Bzw würde es deinem Kind fehlen?

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@Vivi197

Es sind die Ängste vor zukünftigen Entwicklungen, die unsere Entscheidungen stark beeinflussen können. Natürlich geht es mir im Moment gut genug, um Kinder haben zu wollen. Ob es aber so gut bleibt?

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@silentcaesar

Würden die Menschen aufhören sich fortzupflanzen wäre das ein Segen für diesen Planeten.

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@silentcaesar

Verweigerung ist egoistisch? Hoffe das ist jetzt deine Interpretation der Menschen, die der Threadsteller nennt und nicht deine eigene. Warst du schon mal in einem Labor? Weisst du was passiert, wenn eine Bakterienkultur exponentiell wächst? Und das wird sie automatisch, denn Bakterien teilen sich für gewöhnlich.... Und genau das wird mit unserem Planeten passieren. Wir werden uns wie die Bakterien in einer Kultur gewissermassen selbst vergiften. Denn irgendwann ist die Erde zu klein und die Menschheit zu gross. Was dann passiert, wenn Land unter den Meeresspiegel verschwindet, will ich mir gar nicht vorstellen. Dann stellen Flüchtlingsströme die Mehrheit der Weltbevölkerung dar. Ist ja nicht so, als gäbe es nicht heute noch Kriege, Seuchen und andere Übel. Und wenn wir nicht bald alle mal den Sinn hinter der 1-Kind Politik Chinas sähen, dann werden wir eines Tages erfahren, was exponentiell bedeutet... Und das ist eine globale Sache die alle betrifft. Da finde ich die Menschen persönlich schlimmer die sagen: "Will Kind haben, will Kind haben".... mit noch naiveren Gründen bei manch Menschen.

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@Tac123

Das ist ein bisschen zu allgemein gedacht. Wenn wir alle hier keine Kinder mehr haben, wird die Welt auch nicht gerettet. Das ist wie obsessives Mülltrennen in Deutschland, wenn in vielen südamerikanischen Staaten und in Asien einfach aller Abfall in den nächsten Fluss geworfen wird. Man muss den Überblick behalten und die Verhältnismäßigkeit sehen.

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@silentcaesar

Hallo,

Bei der Erziehung der Kinder investieren wir viel Energie als Vorleistung in die Zukunft der Gesellschaft. Das ist richtig.

Trotzdem ist es auch gerechtfertigt, diese Energie in anderer Form zu investieren.

Viele der "Workaholic" Menschen (soll nicht per se abwertend gemeint sein) schaffen viel und leisten ihren Beitrag zu Kunst, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft etc und können das vielleicht nur, weil sie keine Kinder haben wollen.

Dann ist es doch vielleicht auch besser sie haben keine, als dass sie welche haben und diese dann vernachlässigen.

Und warum die Zukunft so schwarz sehen. Wir erziehen unsere Kinder (ich habe drei) mit Geduld und Liebe und lehren ihnen Toleranz und Mitgefühl und Gewissenhaftigkeit. Und damit leisten wir unseren kleinen Beitrag, dass die Zukunft der Gesellschaft vielleicht doch nicht so düster aussehen muss wie du in der Antwort, welche ich hier kommentiere sie formulierst.

Beste Grüße,

T.

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@silentcaesar

es gab immer welche, die sich nicht fortzupflanzen versucht haben. Sie sind ausgestorben. Naund? Richtig so. Die Nachwelt braucht sie nicht.

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@Dhalwim2

Das ist ein öffentliches Forum. Hier ist bereits alles für jeden zugänglich. Warum sollte es nicht erlaubt sein dann einen Screenshot von der Seite zu machen?

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@Picea007xyz

Was hat das Klimawandel mit den Flüchtlinggsströmen zu tun? Krieg hat nichts mit Klimawandel zu tun.

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Richtig

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Musterfamilie. Weil die alte Generation so erzogen wurde: haus bauen, Baum einpflanzen und Kind erzihen....am besten Junge und Mädchen.

Da hast du vollkomen Recht, andere sollen die Entscheidung der Anderen akzeptieren!

Alles hat seine Zeit))))

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Ich denke, es ist nicht nur eine Meinung, sondern eine Verankerung in unserer Natur. Wer sich fortpflanzt, sorgt für den Fortbestand unserer Rasse, wer das nicht tut ist ein unmensch, ein indirekter Mörder. Kommt wahrscheinlich noch von der Zeit, in der wir an einem Schnupfen starben und das Leben hart war, Kinder den Winter nicht überlebten und ständig für Nachwuchs gesorgt hat. Die, die das nicht wollten, waren da die Völkermörder.

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@HerzAusFedern

Klar. Lesben könnten sich theoretisch fortpflanzen (künstliche Befruchtung oder sogar gegenseitig) und Schwule könnten adoptieren.
Kinder generell nicht haben wollen ist was anderes als biologisch keine bekommen können.

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Dieses Thema wird gerade heiß diskutiert, weil immer mehr Leute wie du bewusst keine Kinder wollen. Du lebst nur einmal und solltest dein Leben so kreieren, wie es dir am besten passt. Für den einen sind Kinder das pure Glück, für den anderen nicht. Für mich ist es kein Muss. Ich genieße die Zeit mit meinen kleinen Nichten, das reicht mir. Bereuen kannst du aber Beides: Das du Kinder hast (Regreeting Motherhood & das du keine Kinder bekommen hast).

Viele bekommen Kinder und sind sich nicht bewusst, was die Verantwortung bedeutet. Es braucht viel Liebe, Aufmerksamkeit und finanzielle Stabilität. Wenn deine Entscheidung fest steht, bist du vielen Voraus. Ich finde es eher schlimm, wenn man sich für kinder entscheidet und sich dann nicht kümmert oder die Familie verlässt, weil einem erst dann auffällt, das die Kinder anstrengend sind. Eine Bekannte ist Familienanwältin und was man da mitbekommt, ist furchbar für die Kinder. Das tut mir so leid. Und die Sätze: Kinder machen glücklich und sind des Lebens stimmt auch nicht! Kinder machen nicht immer glücklich und das erste Jahr ist oft eine Zerreißprobe für Paare. Es gibt sogar Studien in denen der "Glücksfaktor" widerlegt wird.

Daher sollte man Kinder in die Welt setzen, wenn es ein Herzenswunsch ist und aus keinem anderen Grund. Aber das ist nur meine Meinung.

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Warum machen Leute immer so ein Drama, wenn jemand keine Kinder will?

Weil die meisten Menschen vor den Kopf gestoßen sind und meinen anderen ihren Lebensstil aufdrängen zu müssen. Das zeugt für mich davon, dass die Menschen die Fähigkeit verlernen, sich in andere hineinzuversetzen und ignorant gegenüber ihren Mitmenschen werden. Nur, weil sich dieser Lebensstil für sie ausgezahlt hat und richtig anfühlt, bedeutet das nicht, dass die Menschen um sie herum sich dem anschließen müssen.

Die meisten Leute möchten eben ihre Gene weitergeben und ein neues Leben erschaffen. Solche Gedanken sind eben menschlich. Ich mit 16 Jahren möchte das zumindest auf jeden Fall. Schade für jeden, dessen Stammbaum verloren geht, es sei denn man hat Geschwister. Ich bin eben Einzelkind. Was aber feststeht: Du musst Leute akzeptieren die Kinder wollen und diese müssen deine Meinung akzeptieren :)

Obwohl die meiste Diskussion jetzt darum geht, ob man Kinder haben sollte oder nicht, war die eigentliche Frage ja - Warum machen Leute so ein Drama daraus?

Ich weiß nicht, was andere Leute denken, aber vor ca 100 Jahren war die Geburtensterblichkeit sehr hoch (35%) jedes überlebende Kind ein Gottes Geschenk. Auch sicherten die Kinder ja das Alter der Eltern (heute bei unserer Rente ja auch noch) Deswegen ist es gerade bei den Älteren noch verwurzelt, dass viele Kinder Sicherheit bedeuten und es war auch wichtig das der Stammbaum weiter geführt wurde (wegen dem Erbe). Man opferte sich auf, dass es den Kindern gut geht, denn die sichern das Alter. Die Familie stand eben über allem.
Heute braucht man das nicht mehr, man kauft sich halt eine Familie. Grundsätzlich verstehen Menschen doch nicht, was sie nicht gewohnt sind. Kinderlose Ehepaare, Gleichgeschlechtliche Ehen oder Ehen mit mehreren Partners - alles was eben anders ist, wird erstmal argwöhnisch betrachtet.
Ich denke, es ist Deine Sache, aber wenn es Dir zu doof ist, belehrt zu werden, sag doch einfach, du lässt dir noch Zeit ...

Ich finde, dass andere es akzeptieren sollten, wenn jemand keine Kinder und eventuell auch keinen Partner haben will. Du bist erst 14, vielleicht solltest du diese Themen einfach nicht offen kommunizieren, dann bleiben dir solche Diskussionen noch ein paar Jahre erspart :)

Ich konnte mit Kindern auch nie was anfangen und als ich mit 17 auf meinen damals einjährigen Cousin aufpassen durfte, wurde eigentlich der letzte Funken Kinderwunsch in mir zerschlagen.

Jetzt mit 24 kann ich noch immer nichts mit Kindern anfangen. Vielleicht kommt es auch daher, dass mein Cousin das einzige Kind in meinem Umfeld ist und der in meinen Augen ein Stück weit verzogen ist (auch wenn ich so sehen kann was ich alles anders machen würde^^). Ein Kind wäre in meiner jetzigen Situation zwar immer noch ein Weltuntergang aber mittlerweile würde ich es nicht mehr komplett ausschließen, wenn der richtige Partner kommen sollte.

Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass meine Mutter mich in der Hinsicht etwas nervt. Sie meint immer, dass ich meinen Cousin nicht als Maßstab nehmen soll und das Interesse an Kindern kommt sobald man ins kalte Wasser geworfen wird. Und mir wäre es z. B. unendlich peinlich wenn mein Kind beim Einkaufen den ganzen Laden zusammenschreien würde. Sie meint dann, dass das eine Sache der Erziehung ist und ich das nie gemacht hätte.

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