Warum hat jemand, der seine Eltern nicht ehrt, ein kürzeres Leben?

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10 Antworten

Eigentlich ist das falsch formuliert. Dahinter steckt "Ehre Deine Eltern, dass es ihnen gut geht und sie lange leben. Dann werden Deine Kinder das auch für dich tun und du auch lange leben."

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Kommentar von Franz1957
25.11.2015, 18:06

Gut verstanden. Ich denke, von den Hörern, an die der Text sich richtete, wurde vorausgesetzt, daß sie ebenso systemisch zu denken gewohnt sind.

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Weil er dann in einer Gesellschaft lebt, in der er selber - wenn er alt ist - von seinen Kindern nicht geehrt wird.
Der Hinweis bekommt durch steigende Gesundheitskosten und die Diskussion um die Sterbehilfe neue Aktualität.

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wohl möglich weil jemanad der seine eltern ehrt von diesen auch hilfe und beistand in schwierigen situationen erwarten kann. jemand der seine eltern nicht ehrt, der hat sehr wahrscheinlich weniger hilfe von ihnen zu erwarten. in grauer vorzeit hat es sicher das leben verlängert wenn man menschen hatte die einen unterstützen. heutzutage vielleicht auch noch aber wohl eher minimal bis garnicht.

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Hallo Fred4u2

die Bibel sagt in Gal 6,7, dass der Mensch das erntet, was er sät.

Wenn sich jemand dafür entscheidet, die Anweisungen des großartigen Konstrukteurs unseres Organismus in seinem Leben anzuwenden wirkt sich das gewiss auf seine physische und psychische Gesundheit günstig aus,. Und das kann seine Lebenslänge durchaus positiv beeinflussen. Vollkommene Gesundheit und ewiges Leben wird Gott dann den Menschen in seiner neuen Weltordnung schenken.

Das Gebot, die Eltern zu ehren wird in Mt 15, 4-6 von Jesus auch auf materiellen Unterhalt im Alter angewandt und in Eph 6,2 ausführlich als Teil des "Gesetzes Christi" erklärt.

In 1 Joh 4, 20.21 heißt es:

20 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.

Wenn Bedarf besteht, könnte man auch mal anstatt "Bruder" das Wort "Eltern" einsetzen.

Grüße, kdd

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Der Kommentar der MacArthur-Studienbibel zu dieser Stelle ist nach meiner Meinung recht gut, da es um den Aspekt des Landes für das Volk Israel gehen dürfte:
"Der Schlüssel zu gesellschaftlicher Stabilität ist Ehrerbietung und Respekt gegenüber den Eltern und ihrer Autorität. Die zugehörige Verheißung bezog sich in erster Linie auf den Befehl, im Gelobten Land zu leben und erinnerte den Israeliten an das Programm, das Gott für ihn und sein Volk eingeführt hat. Innerhalb der Grenzen ihres Territoriums erwartete Gott von ihnen, dass sie keine Aufmüpfigkeit von Kindern und Jugendlichen duldeten, die im Grunde offene Missachtung von Eltern und Autorität ist. Schwerwiegende Konsequenzen, nämlich die Todesstrafe, konnten darauf angewendet werden (vgl. 5Mo 21,18-21). Ein Grund für die babylonische Gefangenschaft war das Versagen, die Eltern zu ehren (Hes 22,7.15). Der Apostel Paulus wandte diese auf das Volk Israel beschränkte Verheißung auf jeden individuellen Gläubigen seiner Zeit an (vgl. Mt 15,4; Mk 7,10; Eph 6,1-3)."              

Auch der Bibelkommentar von Dr. John Walvoord bezieht diese Stelle auf das Volk Israel, seine Bundesbeziehung zu Gott und das Land:

"Die Verheißung eines langen Lebens, die zu dem Gebot gehört, bezieht sich eher auf die Dauer eines Volkes in der Bundesbeziehung mit Gott (in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir geben wird), als auf eine verlängerte Lebensspanne für jeden einzelnen, der gehorsam ist. Seine Eltern zu verfluchen, was der völligen Ablehnung ihrer Autorität gleichkam, war ein schweres Verbrechen (2Mo 21,17; 3Mo 20,9; Spr 20,20)."

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Kommentar von Whitekliffs
26.11.2015, 08:09

Könnte man vielleicht sagen, dass das unter das Segen/Fluch-Prinzip des AT gehört? 

Wer Gottes Willen tat, wer sich an das Gesetz hielt, wurde von Gott gesegnet. Sozusagen belohnt.

Heute leben wir nicht mehr unter dem Gesetzt, sondern unter der  Gnade. Es gilt nicht mehr das Segen/Fluch-Prinzip. 

Was aber die Behandlung unserer Eltern angeht, die bleibt gleich. Ehren, Respektieren, versorgen, besuchen, helfen. 

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Du sollst Vater und Mutter Fürsorge leisten, muß es richtig heißen, und dann erklährt sich das andere auch von selbst, denn ein Kind das sich um Vater und Mutter kümmert, bekommt eher ein Erbe , als ein Halodri der in der Welt herumspaziert und sich nicht um seine Eltern kümmert, das sie versorgt sind, Solche Kinder werden meistens nicht am Erbe großen teil haben,denn das was die Eltern erwirtschaftet haben soll ja an die Kinder weitergegeben werden um sich weiter zu Vermehren und nicht um es zu verprassen.( Verleben)

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Wenn man sein privates Umfeld, wozu ja die Eltern gehören, harmonisch gestaltet, dann wirkt sich das auch auf das körperliche Gefühl aus.

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weil die Leute die das geschrieben haben , Jesus kurzen Leben als warnendes Beispiel ansahen , der hat doch gesagt man soll seine Eltern , Familie verlassen und ihm , den  Jesus,  nachlaufen, anhängen

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Gar nichts. Da hätte genauso gut stehen können: "damit Du Gott gefällst" oder "damit Deine Eltern zufrieden sind mit Dir" oder sonstwas.

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Heute nennt man dies "Motivieren".

Selbstverständlich hat das Eine nicht mit dem Andere zu tun. Zu bessere Verständnis sollte man wissen dass "Ein lange Leben" noch heute in bestimmte Kulturkreisen, nicht nur bei Vulkanier (;-)), ein gern gesehene und in Empfanggenommene Abschiedsgruss ist.

In einer brutale Welt, quasi ohne Wissenschaftliche Gesundheitsystem und -Bewußtsein, war ein lange Leben extrem selten.

Also ein sehr gute Motivationsargument. 


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