Warum brummt der Dimmer meines Deckenfluters laut wenn die Lampe auf sehr dunkel gedimmt ist?

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5 Antworten

Es kommt darauf an wie alt der Dimmer ist. Neuere sind wie Moltobene erklärt elektronisch, ältere hingegen haben eine spule wie Questor erklärt. Die älteren sind aber so gut wie nicht mehr im Handel.

Das Brummen, genauer gesagt Schwirren und Sirren ist ein übler "Nebeneffekt" und hat mit dem Stromverbrauch zunächst unmittelbar nichts zu tun. Das Brummen selbst ist hier kein Stromverbrauchskriterium.

Das angeschlossene Gerät verbraucht im gedimmten Zustand gemäß des Leistungsintegrals je nach Phasenanschnitt/Phasenwinkel mehr oder weniger Strom.

Es ändert sich aber auch der Innenwiderstand des Glühlampenwendels, was wiederum Auswirkungen auf die Glühtemperatur und damit die Farbe des ausgesendeten Lichtes hat.

Will man also weniger Licht bei gleicher "Farbe", sollte man auf die bekannte Kronleuchter-Gruppenschaltung zurückgreifen, wo man durch Zu- und Abschalten mehrerer Glühlampen die Gesamthelligkeit stufenweise beeinflussen kann.

Auch reagiert eine gedimmte Lampenschaltung auf Netzspannungsschwankungen je nach Aufwand der Triggerschaltung wesentlich empfindlicher, so daß es vorkommen kann, daß plötzlich die Helligkeit zunimmt und wieder abnimmt, ohne den Dimmer verstellt zu haben.

Im ganz heruntergedrehten Dimmerzustand kann es dann auch sein, daß die Leuchte bei Zuschalten eins größeren Verbrauchers (Heizgerät -Bügeleisen) in der Nachbarschaft ganz erlischt.

Es wird gelegentlich auch behauptet, daß im Dimmerbetrieb laufende Glühlampen eine kürzere Lebensdauer aufweisen. Das ist insofern richtig, weil der Glühfaden durch die scharfen Schaltflanken im Phasenanschnitt mechanisch mehr beansprucht wird.

Andererseits konnte ich selbst beobachten, daß eine Photolampe zum Belichten des Papiers erheblich länger hält, wenn sie mit einem sogenannten Nullspannungselektronik-Schalter betrieben wird, der prinzipiell auch wie ein Dimmer funktioniert, aber immer im Bereiche des Nulldurchgangs der Wechselspannung (Vollwelle) schaltet.

Kombination Nullspannungsschalter/Dimmer wäre ein echter Fortschritt in Bezug auf die Lebensdauer der Lampen.

Das Brummen kommt meistens von einer lockeren oder schlecht gewickelten Drossel im Dimmer.Dimmer öffnen und die Drossel mit Silikondichtmasse fixieren.Der Strom wird im Triac oder Thyristor(ist das steuernde Bauteil) verheizt und der brummt nicht.

Silikon verhindert aber den Wärmeverlust im Dimmer, weil der vom Hersteller berechnete Wärmeabfuhr-Koeffizient nicht mehr stimmt. Somit hätte das Bauteil keine Zulassung mehr und würde bei einem zu erwarteten Wohnungsbrand KEINEN Schadenersatz der Versicherung nach sich ziehen. Also bitte keine Antworten auf Baumarkt-Niveau, die dem Fragesteller schaden könnten.

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Richtig, das "brummen" wird in Wärme umgewandelt. Fast jeder Dimmer brummt oder summt wenn Du runter dimmst, weil der Widerstand größer wird und der Strom "abgebremst" und verheizt wird. Hmm, ist echt blöd zu erklären...

Solche "selbstgebastelten" Antworten zeigen mir, das Du überhaupt keine Ahnung von der Materie hast. Dimmer mit einem Widerstand gibt es schon lange nicht mehr, außerdem würden die nicht brummen, woher auch. Der Widerstand würde außerdem viel zu heiß werden, wenn er die komplette Verlustleistung, die nicht mehr an der Lampe ankommt, verheizen müsste.
Heutige Deckenstrahler haben ein 300- bis 500-Watt-Leuchtmittel, was nur durch einen elektronischen PhasenAN- oder PhasenABschnittdimmer (fast) verlustfrei geregelt werden kann. Positiver Nebeneffekt: die nicht verheizte Leistung wird eingespart, Nachteil: Belästigung durch Brummen im Dimmbetrieb.

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weil sich der dimmer sehr anstrengen muss um diese helligkeit zu behalten

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