Wird beim dimmen einer Lampe oder Neonröhre der Stromverbrauch gesenkt?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, dem Verkäufer ist wohl die Funktionsweise eines Dimmers nicht bekannt!

Ein Dimmer ist ja nicht nur einfach ein vorgeschalteter Widerstand, sondern eine elektronische Schaltung, die dafür sorgt, dass an dem Verbraucher (Lampe) nur die Leistung "verbraucht" wird, die dem jeweiligen Zustand (Helligkeit) entspricht. Dies gelingt dem Dimmer durch Anwendung der Phasenanschnitt- und Phasenabschnittsteuerung.

Natürlich hat kein technisches Gerät der Welt einen Wirkungsgrad von 100%, deshalb klappt das in der Praxis nicht ganz - etwas höher als nötig ist der Gesamtverbrauch schon, da die elektronische Schaltung (Dimmer) ja einen Eigen"verbrauch" hat.

"Beweisen" kannst du das dem Verkäufer übrigens ganz leicht: Du schließt einfach eine über einen Dimmer gesteuerte Glühlampe an ein Verbrauchsmessgerät an (diese Zwischenstecker mit digitaler Anzeige - gibt es bereits ab zehn Euro beim Elektrofachhandel) und veränderst die Helligkeit - der "Aha-Effekt" kommt schlagartig!

danke - klingt plausibel

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@hellient

Allerdings wird der Wirkungsgrad der Glühlampe stark reduziert.

Aus Technischen Gründen ist der Regelbereich eines Phasenanschnittsdimmer (Standard Dimmer) immer zwischen 50% und 100%. Bei 50% Leistung produzoiert die Lampe fast nur noch Abwärme und leuchtet ganz schwach. Dabei wird dann 50% des Nennstroms verbraucht, aber weniger als 10% der Lichtleistung abgegeben!

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Nein - so ganz stimmt das nicht: beim Dimmen wird die Phase angeschnitten, so daß weniger Energie verbraucht wird.

Bei Neonröhren - soweit sie sich überhaupt dimmen lassen - sieht es etwas anders aus, da das Vorschaltgerät einen Mindeststrom ziehen muß, damit die Röhre überhaupt zündet

Richtige Antwort, dafür einen STERN

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