Verbrauchen gedimmte Lampen weniger?

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6 Antworten

Antwort: Ein klares Jaein, warum? Der Zähler läuft im gedimmten Betrieb langsamer, durch den Phasenanschnitt. Das E-Werk muss aber trotzdem die (fast) volle Leistung liefern (etwas kompliziert erspart mir bitte eine Erklärung). Ein weiterer Nachteil ist das Entstehen von Oberwellen, das sind hochfrequente Störungen die im Dimmer entstehen und auch ausgesendet werden, sowie im ganzen Netz (Haus) herumgeistern. Wen's nicht stört...Ein weiterer Punkt: Halogenleuchtmittel brauchen ihre Betriebstemperatur, sind sie dunkler /kühler verkürzt das die Lebensdauer.
Auszug aus der Homepage von Osram: Halogenlampen von OSRAM sind jeweils für eine optimale Betriebsspannung ausgelegt. Das bedeutet, dass an diesem Punkt der optimale Lichtstrom im Verhältnis zur eingesetzten Energie erreicht wird. Bei einer höheren Spannung oder beim Dimmen der Lampe verschlechtert sich die Lebensdauer oder die Effizienz der Lampe deutlich. Es genügen bereits Veränderungen von nur wenigen Prozenten in der Betriebsspannung, um die Effizienz der Lampe erheblich zu verschlechtern. Nachzulesen: http://www.osram.de/osram_de/news-und-wissen/halogenlampen/professionelles-wissen/optimale-betriebsspannung/index.jsp

Welch ein Quatsch auf einer einzigen Seite ! Jeder Dimmer arbeitet mit einem Phasenanschnitt und reduziert die Spannung und damit den Strom auf elektronischem Wege. Wäre der billige Dimmer nur ein Widerstand, würde man sich die Finger an ihm verbrennen, so heiß würde der werden. Würde man einen Fluter von 300 Watt nur über einen Widerstand dimmen, müssten auch bis zu 300 Watt am Widerstand in Wärme umgesetzt werden, das dürfte etwa der Leistung einer Herdplatte auf der niedrigsten Stufe entsprechen !

Genau richtig. DH!
Gruß Der ELEKTRIKER

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Das ist korrekt (ich würde aber die Unwissenden nicht beleidigen...auch wenn es Quatsch ist)

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Der Antwort von Mariposa68 kann ich nicht vorbehaltlos zustimmen: Billige Dimmer verwandeln den Strom, der der Glühlampe vorenthalten wird, in Wärme - es sind nichts anderes als Widerstände. Der Stromverbrauch bleibt gleich. Teure elektronische Dimmer mit Phasenansteuerung sparen tatsächlich Strom. Im Baumarkt kann man beide Modelle alleine schon durch den Preis unterscheiden: Einfache Dimmer gibt es ab 6,99, elektronische Dimmer meist ab 39,99. Strom sparen kann man mit geringeren Wattzahlen der einzelnen Glühbirnen (dann wird es dunkler) oder immer mit Energiesparlampen.

heißt das, ich sollte lieber den dimmer der Lampe austauschen?

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@ZwieZeit

Ich glaube nicht, dass sich das rentieren wird - oder hat der Deckenfluter mehr als 59,99 gekostet? Dimm halt, weil es schönes Licht macht und nicht, um Energie zu sparen.

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Der Dimmer ist mit einer schlecht leitenden Metalspule ausgestattet so das der Strom je nach Einstellung weniger ankommt und dadurch wird das Licht gedimmt .Ob dadurch Strom gespart werden kann ist fraglich weil er einfach verloren geht. Bei den Hochspannungsmasten verschwindet auch ca. 30% Strom unterwegs.So habe ich das damals gelernt. Ein Elektriker sagte mir aber das wenn man die Lampe dimmt ,nicht mehr so viel Strom verbraucht wird. Was ist jetzt richtig?

Siehe Antwort von 19:31: Herkömmliche Widerstände (manchmal auch "Heizwiderstände" genannt) verwandeln den nicht benötigten Strom in Wärme. Kann man leicht nachprüfen: Dort, wo der Trafo/Widerstand sitzt, wird es warm. Elektronisch geregelte Dimmer oder Trafos haben eine Sinuswellensteuerung und nehmen nur soviel Strom vom Stromfluss ab, wie zur Zeit benötigt wird - hier gibt es keine Verluste.

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Der Gesamtwirkungsgrad sinkt zwar, dennoch ergibt sich eine relevante Stromersparnis.

Weniger, deswegen dimmt man sie ja.

mh, also ich dimme eigentlich ausschliesslich, um den Raum dunkler/gemütlicher zu machen... auch wenn ich sonst sehr umweltbewusst bin, aber das finde ich ein bisschen übertrieben.

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