Leuchte mit max 40 Watt - Woran orientieren bei LED Lampen?

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7 Antworten

Die Leistungsbegrenzung in Lampen dient einzig und allein der Wärmeabfuhr, die bei herkömmlichen Glühlampen bis 95% der Gesamtleistung beträgt.
Demnach verträgt die Lampe ca. 38 Watt Wärmeleistung ohne Hitzeschäden zu bekommen.

Da LED-Leuchtmittel sehr wenig Wärme abgeben, kann man die 40W-Angabe vernachlässigen.
Der 50W-Vergleichswert bezieht sich nur auf die Helligkeit (Die LED ist so hell, wie .....)
Gruß DER ELEKTRIKER

die Antwort ist nicht korrekt. Leuchtmittel für Pflanzen können nicht bedenkenlos substituiert werden.

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@Pauli010

Prinzipiell ist das richtig. Nur ging es in der Frage um die (Strom)Belastbarkeit der Leuchte bzw. Fassung, nicht um das richtige Lichtspektrum des Leuchtmittels. 
Dass das nachgekaufte LED-Leuchtmittel keine Pflanzenlampe ist, hat der Fragesteller nicht erwähnt und ist daher auch kaum anzuzweifeln. 

Man könnte ihn sicher darauf hinweisen, das ist aber auch alles

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Wenn die Lampe für maximal 40 Watt konstruiert ist, dann kannst Du sie natürlich auch bedenkenlos bis 40 Watt belasten. Wenn der Hersteller des LED-Leuchtmittels einen Vergleich des Lichtstroms (gemessen in Lumen) mit einer 50-Watt-Glühlampe macht, dient das dem Verbraucher nur zur Orientierung. Die 50-Watt-Glühlampe ist hier eine rein theoretische Rechengröße. Das Leuchtmittel weist eine Leistung von 7,5 Watt aus, und alleine das zählt!

falsch, lieber @dompfeifer.

Lies mal meine Antwort. Er fragt nach Leuchte für Pflanzen.

Kein bedenkenloser Tausch.

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die limitierung des leuchtmittels hat in der regel zwei gründe:

die stromaufnahme der Leuchte, wobei hier ca. 0,1 Ampere bei 40 bzw. ca. 0,15 Ampere bei 60 Watt wohl keine Probleme bereiten dürften...

aber vor allem die Abwärme... eine 40 Watt Glühlampe wandelt ungefähr 36 Watt in Wärme um.

gehen wir mal von einem Wikrungsgrad von 80% für die LED aus. sind das wohl gerade mal 1,5 von 7,5 Watt die in Wärme umgewandelt wird...

von daher absolut kein probllem...

lg, Anna

falsch. Der Wirkungsgrad von Glühdraht-Leuchtmitteln liegt bei 5%, die bei Halogen-Zusatz max. 10%; die Differenz auf 100% wird in Wärme umgesetzt.

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@Pauli010

ich hätte gerne mal die quelle, aus der du das mit den 5% hast...

fakt ist, dass die effizienz von glühlampen, aber auch halogenlampen sehr stark von der nennleistung abhängt. eine höhere nennleistung bedeutet eine höhere effizienz.. gut, eine 500 watt glühlampe ist danach natürlich nicht wirklich effizient, aber immernoch mehr als doppelt so effizient wie 20 stück 25 watt glühlampen.

abgesehen davon macht es noch einen gehörigen unterschied ob 12 oder 230 volt, denn bei niedrigerer spannung haben wir im leiter eine wesentlich höere stromdichte und somit ebenfalls deutlich mehr effizienz.

lg, Anna

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Eine weitere Fehleinschätzung ist die bedenkenlose Substitution bei Terrarien.

Dort wird bewusst der Wärme (Infrarot-)Anteil der Leuchtmittel zur Erwärmung von Reptilien ausgenutzt.

Auch hier kann ein fataler Fehler entstehen, nämlich die Viecher können eingehen, weil die Umfeld-Bedingungen nicht mehr passen.

Also, so einfach ist das nicht mit dem Raus- und Reinschrauben; da nützt auch die Vor-Rechnerei mit Watt und so nichts.

Man sollte schon etwas mehr von Beleuchtungstechnik verstehen, und auch lesen können, bevor eilig was hingeschrieben wird.

Leuchtmittel für Pflanzen (& Aquarien) könne nicht 'so einfach' ausgetauscht werden.

Da die Flora bestimmte Farbanteile benötigt, müssen entsprechende 'Lampen' von den Anbietern ausgesucht werden.

Das menschliche Auge ist nicht in der Lage, diese Unterschiede zu erkennen; dazu benötigt man entsprechende Messmittel (Lichttemperatur).

Bekannt sind die Einteilungen bei Leuchtstoffröhren - kalt-weiß, neutral-weiß, Tageslicht, warm-weiß, 'INTERNA(R)', 'PLANTA(R)' etc.

So kann es sein, dass eine Leuchte mit gleichem Lichtstrom völlig falsch ausgewählt ist.

Prinzipiell ist das richtig. Nur ging es in der Frage um die (Strom)Belastung der Lampe bzw. Fassung, nicht um das richtige Lichtspektrum des Leuchtmittels. 
Dass das nachgekaufte LED-Leuchtmittel keine Pflanzenlampe ist, hat der Fragesteller nicht erwähnt und ist daher auch kaum anzuzweifeln. 

Man könnte ihn sicher darauf hinweisen, das ist aber auch alles.  

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Haha, ach das ist eine schöne Frage. Stand schon mal vor dem gleichen Problem und habs einfach nicht gerafft.

Eigentlich sehr logisch, dass eine 7 Watt Birne ohne Probleme in eine 40 Watt Lampe passt ;-) Die Leistungsaufnahme ist da natürlich unabhängig von der Lichtausbeute bzw. nicht relevant dafür. Kannst also auch mit 100 Watt leuchten und nur 20 Watt verbrauchen ;-)

Hallo, LED-Leuchtkörper mit den alten Leuchten über die Wattzahl zu vergleichen bringt nichts. Wichtig ist der Vergleich der Helligkeitswerte, Angabe in lm (= Lumen). Die alten 40-W-Glühbirnen haben ca. 500 lm, dieser Wert taucht auch bei der von dir vorgestellten Leuchte auf.

Die Angabe über die Farbtemperatur mit 6000 - 7000 K (= Kelvin) besagt, daß das abgegebene Licht mit dem Tageslicht vergleichbar ist.

Das beantwortet nicht die Frage, ob ein LED-Leuchtmittel in einer bestimmten Lampe zum Einsatz kommen darf.

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