Wie heißt dieser Stecker, bzw. wo bekommt man den her?

Vielleicht habe ich alles komplett missverstanden, aber mir dünkt, DIESER Teil der Frage ist des Pudels Kern!

Der Techniker spricht schlicht von "Pfostenverbindern" und exakt unter diesem Begriff (ohne Dativ-n) findet man bei den einschlägig bekannten Elektronikhändlern (Reichelt, Conrad usw.) das, was du suchst.

...zur Antwort

Zunächst ist "Subwoofer" der englisch/amerikanische Begriff für "Basslautsprecher".

Aber ... Oft bekommen englische Begriffe eine (leicht) andere Bedeutung, wenn sie im Deutschen verwendet werden, also sozusagen eingedeutscht oder eben in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen ...

Typisches Beispiel: Ein "Receiver" ist original im Englischen ein "Empfänger". Benutzt man den Begriff beim Einkauf in einem Hi-Fi-Geschäft, darf man sich nicht wundern, wenn man eine Kombination aus Rundfunkempfänger und Vollverstärker bekommt.

Beim "Subwoofer" ist der Unterschied nicht so gewaltig. Auch eingedeutscht bleibt der Subwoofer eine Basslautsprecherbox, aber eine besondere, nämlich eine einzeln stehende, die den kompletten Bass für ALLE Kanäle übernimmt.

Stehen hingegen zwei oder vier Basslautsprecherboxen im Raum, spricht man nicht von zwei oder vier "Subwoofern", denn - wie gesagt - der Begriff findet - streng genommen - nur Verwendung, wenn es sich um EINE Bassbox handelt, die die Summe aller Basssignale wiedergibt.

...zur Antwort

Wenn in dieser Gesellschaft einer gern und viel trinkt, gilt er schnell als Alkoholiker. Wer über eine gesunde Libido verfügt, schnell als sexsüchtig. Und wer viel einkauft als kaufzwängig ...

Keiner wird je einem "normalen" Familienvater, der nix weiter kennt als seinen Bürostuhl, seine Frau, seine Kinder und sein hässliches Klinkerhäuschen, vorwerfen, er sei süchtig nach Bürgerlichkeit!

Auf dem Gebiet der Triebe und "Süchte" befindet sich die Wissenschaft noch auf dem Stand der Medizin, als deren Repräsentanten noch ans Miasma glaubten und ihre "Kundschaft" mit Quecksilber und Aderlass "behandelten".

Allerdings nicht alle! Also nicht alle Forscher auf diesem Gebiet stecken mental noch im Mittelalter. Es gibt durchaus Ausnahmen ... Jedoch kann man die wirklich wissenschaftlichen Ergebnisse leider noch nicht in aller Öffentlichkeit aufzeigen, ohne verlacht oder gar angefeindet zu werden - das ist wie zu den Zeiten Freuds ... was wir heute (zumindest in aufgeschlossenen Kreisen) als selbstverständliche Wahrheiten begreifen, wurde damals von vielen Zeitgenossen als reine Gotteslästerung betrachtet ...

Wichtig - aber leider auch kompliziert - sind folgende Punkte: Es gibt eigentlich keine "Sucht". Das ist das deutsche Wort für "Krankheit" ("Krankheit" ist in diesem Sinn kein Wort, sondern ein Wortgefüge, so wie "Gebäude" statt "Haus"). Diejenigen, deren Bildung nicht reichte, um zu wissen, dass "Sucht" nicht von "suchen", sondern von "siechen" kommt, benutzten das Wort im späteren Verlauf des zwanzigsten Jahrhundert, um ein von ihnen beobachtetes Phänomen zu bezeichnen, das sie jedoch absolut nicht begriffen hatten!

Einzig und allein entscheidend ist, wie ein "Betroffener" mit seinen Trieben - nennen wir es mal so - klarkommt. Gibt es einen Leidensdruck, macht das soziale Umfeld Zoff, kann man das irgendwie ändern?

Mich persönlich kotzt übrigens an, dass andere - nur weil sie sich nicht "normgerecht" verhalten - abgestempelt werden! Wintersportler beispielsweise zerstören wertvolle Reste der Natur in den Hochalpen und verursachen Milliardenkosten, die u. a. Unbeteiligte durch ihre Krankenkassenkosten finanzieren - aber sind die sozial geächtet ... wie ein Alkoholiker? Nein, Wintersport treiben ist nicht nur gesellschaftlich akzeptiert, sondern sogar hoch angesehen. Und nicht, dass ich jetzt gänzlich missverstanden werde: ich will keinem den Sport verbieten (auch wenn ich aus dem Kopfschütteln nicht herauskomme ...).

...zur Antwort

Was sagt ihr dazu?

Nun, was soll man dazu sagen? Massenfertigung! Bei praktisch jedem produzierten Ding sinken im Verlauf des Produktionszeitraums die Herstellungskosten. Irgendwann sind die dann praktisch auf die Materialkosten reduziert.

Richtig hohe Kosten heben Hersteller nur in der Entwicklungs- und frühen Herstellungsphase. Das versuchen sie mit teils horrend hohen Verkaufspreisen zu kompensieren. Gibt es wenig Konkurrenten, kann man das Spiel sehr lange treiben - derzeit findet das z. B. bei SSDs statt, deren Herstellungskosten längst in den Centbereich gefallen sind, wir Endkunden müssen aber immer noch dutzende, manchmal hunderte Taler auf den Verkaufstresen blättern.

Irgendwann kommt die Sache ins Rutschen, es genügt vollkommen, wenn nur ein Hersteller seine große Chance wittert und den Preis drastisch senkt - erinnere dich (wenn du alt genug bist) an die LCD-Monitore/Fernseher. Dass diese nicht für 39 Cent angeboten werden, liegt an den tatsächlich höheren Materialkosten, den Lager- und Transportkosten und, und, und. Diese Argumente betreffen SSDs aber nicht, und somit fürchten sich die jetzigen Preisabsprachler vor dem Tag, an dem die paradiesische Geldmaschine nicht mehr mit tausendprozentigem Gewinn ...

Zurück zum Kopfhörer: Viel höher liegen die Materialkosten nicht, auch nicht beim ("teuren") Markenhersteller. Aber der chinesische Hersteller/Händler muss auch keine Entwicklungskosten reinholen. Außerdem verkaufen Chinesen derzeit auf Teufel komm raus - völlig egal, ob sie überhaupt noch Gewinn machen, die scheinsozialistische Volkswirtschaft macht's möglich! Ich habe schon Artikel für einen Euro incl. Versand bestellt, die ich hierzulande bei Conrad oder so nicht einmal für fünf gekriegt hätte - bei ziemlich gleicher Qualität (für einen Euro könnte man die nicht mal innerhalb Bielefelds verschicken ...). Auch das von dir gefundene Angebot ist noch zu toppen: http://www.ebay.de/itm/3-5mm-Kopfhorer-In-Ear-Ohrhorer-Stereo-fur-iPad-iPhone-6-6-Plus-HTC-MP3-Headset-/131556560919?hash=item1ea161d017 ... da ist sogar ein Mikrofon und der Versand mit bei ... und man könnte über den Button "Preisvorschlag senden" den Preis vielleicht noch drücken.

Und dabei muss der Kopfhörer gar nicht schlecht sein - klar, Weltspitze wird man für den Preis nicht bekommen, aber Angesichts der derzeitigen Entwicklung im Musikbereich ... Mal Hand aufs Herz: Klingen die Söhne Mannheims auf einem 200-€-Sennheiser wirklich sooo viel besser als mit dem 39-Cent-Teil? Im Zweifel versteht man dann sogar die Texte besser, was sich bei einem belesenen Hörer durchaus fatal auswirken kann ...

...zur Antwort

Wie schon angemerkt, wird das ohne Trafo kein Schall, sondern Rauch!

Da üblicherweise der Effektivwert der Sekundärspannung eines Trafos angegeben wird, kannst du dir die Wurzel in der Berechnung sparen. Bei einem 16-Volt-Trafo würden 2 Ampere durch deine Lautsprecher fließen und somit eine Leistung von 32 Watt umgesetzt.

Nun stellt sich nur die Frage, bei welcher Frequenz haben deine Lautsprecher denn 8 Ω? Das sagt sich immer so leichjt und schnell, "die Impedanz beträgt 8 Ω" - hast du schon einmal eine Impedanzverlaufskurve (über die Frequenz gesehen)?

Nein? Dann hier zum Abschrecken ein Beispiel: http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Frank-Kneifel-PCL805-Amp/Kapitel%202-Dateien/Bild06.jpg

Das soll ein 8-Ω-Lautsprecher sein! Bei welcher Frequenz beträgt denn seine Impedanz 8 Ω? Bei ca. 14 Hz, dann noch einmal bei ca. 150 Hz und noch mal bei rund 300 Hz. Bei deinem Lautsprecher kann der Verlauf GANZ ANDERS aussehen! Kein Mensch garantiert dir, dass der Impedanzwert ausgerechnet bei 50 Hertz 8 Ω beträgt - er kann durchaus deutlich niedriger liegen und dann hast du wieder Rauch statt Schall.

Lange Rede, kurzer Schluss: Such dir im Internet einen Online-Tongenerator, stell ihn auf 50 Hertz ein und du wirst hören: Ein Sinussignal von 50 Hertz ist eine ziemlich langweilige Angelegenheit.

...zur Antwort

Wenn das wirklich eine vorformulierte Aufgabe ist, dient sie mal wieder typisch als Beispiel, wie man Aufgabenfragen nicht formulieren sollte!

1. Wenn das Ausgangssignal eines Mikrofonverstärkers deutlich höher ist, als der Mikrofoneingang einer Soundkarte verzerrungsfrei verträgt und nicht einstellbar ist, kann man ihn faktisch nicht an den Mikrofoneingang einer Soundkarte anschließen (weil es dann zu VerzerrungenÜbersteuerungen kommt). Wohl aber immer noch an den Line-Eingang! Der Fragewerfer soll mal gefälligst genau sagen, was er meint!

2. Eigentlich ist es nicht Aufgabe einer Verstärkerstufe, Signale "zu verbessern". Wenn aber der Fragesteller meint, dass die Chose mit Vorverstärker weniger rauscht (weil der Signal-/Rauschabstand der nächsten Stufe natürlich besser ist, wenn ihr ein nicht zu schwaches Signal geboten wird), könnte man natürlich in gewisser Weise von einer Verbesserung reden.

3. Wenn die Phantomspeisung richtig ausgeführt wurde, dürfte das dynamische Mikrofon nichts von ihr bemerken (deshalb das "Phantom" in der Bezeichnung). Die z. B. 48 Volt dürfen aber natürlich nicht an die Spule eines dynamischen Mikrofons anzuliegen kommen. Zwar würde auch dann die Spannung stark einbrechen, im Zweifel reicht es aber, dass die Spule durchschmort. Hierzu muss ich allerdings anmerken, dass ich etwas zu lang aus der Materie raus bin, Phantomspeisung ist kein allzu leichtes Themengebiet.

Wenn du demjenigen begegnest, der diese Frage/Aufgabe entwarf, richte ihm einen schönen Gruß von mir aus: Setzen, sechs!

...zur Antwort

Quasi alle aktuellen Mainboards steuern die Lüfter per PWM-Steuerung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pulsweitenmodulation

Und fast alle Lüfterhersteller bieten Lösungen für das Betreiben mehrerer Lüfter an, hier z. B. die von Arctic: Link im Kommentar.

Allerdings frage ich mich, was du mit dem Lüftergrab anstellen willst? Okay, dank PWM-Steuerung bekommt man solch einen Krachmacher auch wieder leiser, bei weitem aber nicht so leise wie ein Ein-/Zweilüftersystem. Vier oder gar mehr Lüfter können praktisch nicht sinnvoll zusammenarbeiten, stets ergibt sich eine kontraproduktive Beeinflussung, sodass in der Summe das Lärm-/Leistungsverhältnis zugunsten des Ein-/Zweilüftersystems ausfällt.

...zur Antwort

Die meisten Onboard-Soundchips sind heute völlig ausreichend. Ausnahme: Der Mikrofoneingang, der rauscht oft deutlich hörbar.

Wenn bei deinem Onboardsound bei Mikrofonaufnahme nix rauscht, wird die Geldausgabe für eine "echte" Soundkarte ziemlich sicher zur sinnlosen Geldvernichtung ;-)

Ich nahm neulich einen Frage-/Antwortkatalog (zu Lernzwecken) auf meinem Rechner mit dem besten Onboardsound auf. Der Unterschied zwischen Großflächenmikrofon via USB-Interface und Headset via Mikrofoneingang war aber so beträchtlich, dass ich dabei auf den Onboardsound schließlich völlig verzichtete.

Natürlich ist klar: Wer (semi)professionell arbeiten will, wird nie auf eine gute Soundkarte verzichten, aber so, Alltags ... da reicht fast immer der Onboardsound (außer natürlich er ist grottenschlecht - kommt bei manch älterem Mainboard vor, aber das hört man dann ja sofort ...)

...zur Antwort

Nun, nicht umsonst bezeichnet man solche Transistoren wie den BC557 auch als "Kleinsignal-Transistoren". Von dieser Kategorie spricht der Elektroniker wenn es um die Verarbeitung kleiner Ströme (um die 100 mA) geht.

Solche Halbleiter dienen der Vorverstärkung eines Audiosignals (also z. B. um ein Mikrofon an einem Verstärker betreiben zu können ...). Das Ausgangssignal eines Handys am Kopfhöreranschluss ist bereits "stärker" als dasjenige, das ein BC557 liefern könnte.

Wenn du das Kopfhörersignal eines Handys verstärken möchtest (beispielsweise um einen Lautsprecher zu betreiben), benötigst du einen kompletten (kleinen) Verstärker mit Endstufen-/Leistungstransistoren. "Leistung" hört sich in diesem Zusammenhang für Laienohren vielleicht missverständlich an. Der Techniker meint damit nicht zwingend "viel" Leistung, sondern einfach nur die Fähigkeit, etwas zu bewegen (z. B. die Spulen eines Lautsprechers oder einen Motor oder ein stärkeres Relais oder ...)

Solche Verstärker gibt es seit vielen Jahren auch als integrierte Schaltungen (ICs), sehr beliebt und billig abzuschießen ist z. B. der/das LM386N-1

http://www.pollin.de/shop/dt/Nzc4ODk4OTk-/Bauelemente_Bauteile/Aktive_Bauelemente/IC/Audio_Verstaerker_LM386N_1.html ein Datenblatt gibt es dort auch gleich ...

Achtung: Von mir gepostete Links dienen stets nur der Verdeutlichung! Ich empfehle weder eventuelle Produkte noch Händler oder Hersteller etc.

...zur Antwort

Ich tippe auf eine defekte "Entprellung".

Ohne dass ich mir jetzt die Mühe gemacht hätte, im Internet nach Schaltungsunterlagen für das Gerät zu fahnden, gehe ich davon aus, dass es sich um einen mechanischen Drehencoder handelt:

http://rn-wissen.de/wiki/index.php/Drehencoder und dort den Absatz unter "Bascom ENCODER-Befehl mit Anpassung".

Mein Spezialgebiet ist das nicht gerade, trotzdem behaupte ich mal, dass ein geübter Elektronikbastler mit fundierten Kenntnissen durchaus in der Lage sein müsste, den Verursacher zu finden und das Problem zu beseitigen ...

...zur Antwort

Mach mal ein Foto von dem Fernsehschrank ... ;-)

Nein, im Ernst, das hört sich nach einer Kontaktschwäche an. Wenn du das Teil lediglich entrollt und aufgeklebt (und nicht etwa mehrfach geknickt) hast, darf so ein Kontaktfehler nicht auftreten, diese Belastung ist ja prinzipiell vorgesehen.

Also ein klarer Fall für die Gewährleistung. Am besten, du rufst zuerst beim Händler an und erkundigst dich nach den Modalitäten (es kommt nicht selten vor, dass Händler gar nicht wollen, dass Kunden die kaputte Ware zurücksenden, sondern auch so Ersatz liefern - selbst drei Mal in 2014 erlebt!). Natürlich kann der Händler aber darauf bestehen, dass du die LED-Kette zurückschickst; in diesem Fall ist es immer günstig wenn du einen Zeugen hast, der das Nichtfunktionieren und das Zurücksenden bestätigen könnte (für den seltenen Fall, dass es der Händler wirklich "drauf anlegt").

...zur Antwort

Die "hohe Kunst" daran: Die allermeisten Drähte "brennen" schnell durch, wenn sie glühen und Sauerstoff in der Nähe lauert.

Und das Zeug lauert hierzulande einfach überall ... ;-)

Deshalb kam so ein Schlaumeier namens "Edison" auf die Idee, Drähte unter Luftabschluss zum Glühen zu bringen (denn selbst in der Luft treibt dieser Sauerstoff sein schändlich Spiel ...).

Wenn du übrigens mit "9-Volt-Batterie" eine "6F22 (6LR61)" meinst, trifft auch zu, das es ziemlich schwierig wird, damit einen Draht zum Glühen zu bringen. Diese "Block"-Batterien besitzen zu unterschiedliche Innenwiderstände als dass sich da etwas Brauchbares ausrechnen ließe. Denn dein Draht muss ja dünn genug sein, damit er glüht ... trifft dich dann das Pech, dass du eine Blockbatterie mit überraschend seltenen niedrigen Innenwiderstand erwischt, brennt der Draht sofort durch ... anderenfalls wird er womöglich nicht mal handwarm ...

...zur Antwort

Bewerbungsanschreiben sind so ziemlich die undankbarste Schreibarbeit im Alltag ... Und ich konnte hier schon weitaus schlimmere als deines lesen - ganz im Gegenteil, vom deinigen war ich eher positiv überrascht!

Ich verstehe auch nicht, was an der Formulierung "Aufgrund Ihrer ausführlich erklärenden Website ..." falsch sein soll - wieder im Gegenteil: Damit zeigst du doch geschickt unauffällig, dass du nicht einfach so "ins Blaue" schreibst, sondern dir schon einen gewissen Überblick über die Firma verschafft hast (vorausgesetzt natürlich, die haben auch eine derartige Webseite ...).

Auch handelt es sich bei deiner Bewerbung um die erste, die abgesehen von der Kleinigkeit mit dem Leerschritt zwischen "Elektronik" und dem Punkt im vorletzten Absatz keinerlei Rechtschreib- oder eindeutige Formfehler enthält! Wenn ich das mal bei meinen Antworten hier schaffen würde ...

Was mir dennoch auffiel:

  • Nicht jeder, der diese Bewerbung in die Hände bekommt, weiß aus dem Stegreif, wer oder was "HTL" ist (ich weiß es jedenfalls nicht!). Auch wenn sich das aus den beiliegenden Unterlagen ergibt, denke ich, dass es geschickter ist, es auch im Bewerbungsschreiben vollständig ...

  • Einigen wir uns darauf, dass obig gepostetes Anschreiben fünf Absätze hat, dann fällt mir in Absatz zwei die Beinahedoppelung von "größter" und "großes" auf - wie man das aber elegant umgehen soll, ist mir auch etwas rätselhaft ...

  • Ausrufezeichen "schreien" (daher heißen sie so ...). Ich gehöre zur Generation, die noch die Anredeform mit Rufzeichen gelernt hat und später auf das Komma (von Kleinschreibung gefolgt, es sei denn, man beginnt den Text mit einem Substantiv oder "Ihre" oder so ...) umlernen musste - vielleicht ist aber heute auch wieder das Rufzeichen modern/aktuell ... ? ...

  • Warum nennst du deinen Nachnamen vor dem Vornamen? Sehe ich doch richtig, oder? Macht man in bestimmten Gegenden Süddeutschlands, überregional ist das untypisch und wird dann zumeist auch "Biechl, Stefan" geschrieben ...

Und zum Schluss: Auch mich würde interessieren, was denn die anderen konkret an deinem Schreiben auszusetzen haben ...

...zur Antwort
Es gibt ja keine LED 12v die in vorhandene Fassungen passen

?

Und was ist das dann, was ich schon lange benutze? http://de.tmart.com/E27-5W-12V-5-LED-High-Power-White-LED-Light-Bulb_p111174.html

Wenn dir die Lichtfarbe zu kalt ist - es gibt natürlich auch welche in Warmweiß.

Auch deine Leitungen reichen völlig aus: 6 x 5 Watt = 30 Watt / 12 Volt = 2,5 Ampere - kein Problem für 1,5 mm² ...

...zur Antwort

Überraschenderweise liefern selbst "billigste" Hobbymessgeräte bei Standardmessungen recht präzise Ergebnisse! Leider mit der Ausnahme der "True-RMS-Messung", also der Messung der (Echt)-Effektivwertspannung - also genau der Bereich, den du in deiner Frage explizit anführst.

Einen gewissen Einblick in die Problematik gibt z. B. dieser kleine Aufsatz von Dietmar Rudolph: http://www.radiomuseum.org/forum/die_messung_des_effektivwertestrue_rms.html

Auch in meinem Messpark findet sich nur ein Messgerät, das entgegen der vollmundigen Aufschrift "True-RMS", die sich bei vielen Geräten findet, tatsächlich auch Wechselspannungswerte mit hohen Crestfaktoren und/oder Mischanteilen korrekt anzeigt.

Zum von dir genannten Messgerät kann ich nichts Konkretes sagen - ich besitze es schlicht nicht. Auffällig scheint mir die Handels-/Vertriebsbezeichnung "Metrel" ... versucht hier einer den Rahm, äh Ruhm der bekannten "Metrix"-Geräte abzuschöpfen?

Aber noch einmal: Was Standardmessungen anlangt, bieten selbst sehr preisgünstige Messgeräte - wie Conrad oder Reichelt sie anbieten - hinreichend genaue ...

Mein Favorit unter den aktuell angebotenen Digital-Multimetern in der Preisklasse bis 80 € wäre übrigens das UNI-T UT 61E, wobei aber abzuklären wäre, ob es auch True-RMS-Werte mit hinreichender Genauigkeit liefert und ob das Modell tatsächlich 4,x-stellig (bis 22000) anzeigt - und nicht nur, wie auf manchen Abbildungen zu erkennen vierstellig (3,x?).

...zur Antwort

Wie so oft in der (deutschen) Sprache, sind auch hier die Begriffe nicht sooo klar definiert.

"Fön" (ohne "h") war einmal ein eingetragenes Markenzeichen für die Haartrocknermodelle von AEG. Wer aber das Wort nur hört und nicht geschrieben sieht, könnte meinen, dass es "Föhn" geschrieben wird (wie der warme Wind). Und das taten auch viele, weshalb der Duden heute die Schreibweise "Föhn" für einen Haartrockner ebenfalls zulässt.

Daneben gibt es sogenannte Heißluftpistolen (oder Heißluftgeräte, Heißluftgebläße usw.) für den Heim-/Handwerker.

Beide Gerätearten unterscheiden sich nicht prinzipiell, bei beiden wird die ("kalte") Raumluft mittels eines Lüfters durchgeblasen und durch Heizdrähte erwärmt. Nur wird beim Haartrockner mehr Luft mit einer geringeren Temperatur gefördert (und das ist für die Haare auch gut so!). Beim Heißluftgebläße benötigt der Anwender höhere Temperaturen (heißere Luft), damit z. B. die Farbe, die damit abgelöst werden soll auch wirklich schmilzt.

Nun zur elektrischen Leistung: Natürlich benötigt man "mehr Watt", wenn man dieselbe Menge Luft stärker erhitzen will. Aber man kann natürlich umgekehrt auch mehr Luft damit erhitzen - sprich das Gerät stärker blasen lassen. Haartrockner begrenzen von Hause aus die maximale Lufttemperatur (zumindest taugliche Geräte tun das), weil zu hohe Temperaturen dem Haar schaden. Wer also höhere Temperaturen benötigt, als sie der "Fön" liefert, muss zur Heißluftpistole greifen.

...zur Antwort

"dB" ist eigentlich nur eine Hilfsmaßeinheit (außer in der Schweiz ...), mit der angegeben wird, wie weit zwei Werte auseinanderliegen - allerdings nicht nach linearen, sondern nach logarithmischen Maßstäben.

Warum der Techniker diese "Einheit" benutzt, bleibt manch Laien verschlossen. Um es zu verstehen, kann man sich klarmachen, dass der Pegel eines elektrischen Mikrofonsignals z. B. zwischen 0,01 und 3 Millivolt liegen kann, an einem Lautsprecher liegen allerdings über 10 Volt an, um einen großen Raum zu beschallen.

Benutzte man jetzt eine lineare Skala, erkennt man unschwer, dass die Werte des Mikrofons auf ihr überhaupt nicht sinnvoll aufgelöst werden können - es sei denn, man macht die Skala mehrere Meter lang (unpraktisch auf dem Schreibtisch!). Deshalb verwendet der Techniker eine logarithmische Skala mit der Hilfsmaßeinheit "Bel" - und standardmäßig eben ein Zehntel des Bels (das Dezibel!).

Legt man fest, dass ein bestimmter dB-Wert einem bestimmten Pegel entspricht, kann man damit auch allgemeingültige Angaben über die Größe eines anderen Pegels machen. Auch mit dem Schalldruckpegel funktioniert das, weshalb man dort oft die Einheit "Dezibel" findet - und in diesem Augenblick wird "dB" dann zur richtigen Einheit. Man setzt einfach 0 dB als Hörschwelle an und rechnet dann logarithmisch hoch. Also 40 dB bedeutet bezogen auf einen anderen Pegel mit 20 dB nicht "doppelt so hoch" oder "doppelt so laut", sondern eine Verzehnfachung eines Spannungswerts bzw. etwa eine Vervierfachung der subjektiv wahrgenommenen Lautstärke.

Doch damit nicht genug! Während wir Menschen einen 2000-Hz-Ton mit einer Schallintensivität von 10 dB schon hören können, bleibt ein 10 dB lauter Ton mit einer Frequenz von 35 Hz unhörbar. Das liegt am menschlichen Gehör, und um diesem Umstand Rechnung zu tragen, erfanden die Techniker die "Bewertung". Um zu verdeutlichen, dass eine Schalldruckangabe bewertet ist, wird an die Einheit dB ein zusätzlicher Buchstabe angehängt - z. B.: dBA, dann ist die Angabe "A" bewertet.

Bevor ich mich jetzt aber zu tief in der Materie verliere, will ich noch darauf hinweisen, dass dB-Angaben selten wirklich zu gebrauchen sind - es sei denn, sie stammen von Technikern oder Wissenschaftlern. Hersteller von Unterhaltungselektronik machen irgendwelche dB-Angaben - ohne jeden Sinn und Verstand. Da fehlt dann z. B. die Angabe, in welcher Entfernung dieser Schalldruck gemessen wurde, wodurch die Angabe natürlich völlig unbrauchbar wird - klaro, oder nicht? Oft wird gar nicht gemessen, sondern einfach etwas gut Klingendes hingeschrieben oder es fehlt die Angabe, dass bewertet gemessen wurde (also der zusätzliche Buchstabe - in aller Regel das "A" - fehlt).

Deine beiden Angaben könnten nur verglichen werden, wenn sie unter exakt gleichen Bedingungen vom selben Messteam erstellt wären - als Zahlen auf Prospekten etc. kannst du sie in die Tonne kloppen ...

...zur Antwort

Je schneller ein Lüfter dreht, umso lauter das Geräusch.

Deshalb versuchte man zu allen Zeiten, die Drehzahl des CPU-Lüfters dem tatsächlichen Bedarf anzupassen, denn wenn der Rechner wenig arbeitet, genügt es, wenn der Lüfter langsam dreht. Wird der PC (und somit auch die CPU) gefordert, wird viel mehr elektrische Energie in Wärme umgesetzt - jetzt muss der Lüfter schneller drehen.

Irgendwie benötigt man also eine Vorrichtung, die die Lüfterdrehzahl den Lastbedingungen anpasst.

Die aktuell verbreitete Lösung heißt "PWM". Ob der eigene Computer PWM-tauglich ist, erkennt man daran, dass der Lüfteranschluss vierpolig ist (also auch das Kabel zum Lüfter besteht in Wirklichkeit aus vier Kabeln).

Damit eine PWM-Steuerung auch sinnergebend funktioniert, muss man einige Dinge beachten, hier mal ein kleiner Artikel zum Einstieg: http://www.heise.de/ct/hotline/PWM-Luefter-322024.html

...zur Antwort

Motivationsschreiben Check

Hallo Leute ich muss für mein Masterstudium ein Motivationsschreiben schreiben und ich wollte fragen ob ihr so nett seid und mein Motivationsschreiben einmal Inhaltlich und Grammatik kontrollieren können und mir Verbesserung Vorschläge machen können. Ich wäre sehr dankbar Vielen Dank im Vorraus

**Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist ............... und ich stelle mich Ihnen als Absolvent des Electrical Engineering vor. Mit diesem Motivationsschreiben freue ich mich Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich eine bessere Vorstellung von meiner Person zu machen und Ihnen die Gründe für einen Bewerbung darzulgen. Auf Grund meines Interesses an der Technologie entschied ich mich zu Beginn meines Studiums für den Bachelorstudiengang Electrical Engineering. Während mein Bachelorstudium eignete ich mir sowohl naturwissenschaftliche als auch mathematische Fähigkeiten an. Durch Belegung entsprechender Wahlpflichtmodule erkannte ich mein Vorliebe für den Bereich Energieversorgungstechnik und vertiefte mein Wissen darin.

In meiner berüflichen Zukunft möchte ich gerne eine leitende Stellung in der Energiewirtschaft tätigen Unternehmen besetzen. Um die Geschehnisse am internationalen Markt bestmöglich analysieren, möchte ich neben ingenieurswissenschaftlichen Qualifikationen in den Bereichen der Energieerzeugung auch Kenntnisse in wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen, wie Projektmanagement und Finanzen, erwerben und vertiefen. Aus diesem Grund möchte ich den Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Energiemanagement weiter an der Bergische Universität Wuppertal absolvieren.

Mein Interesse an wirtschaftwissenschaftliche Zusammenhänge entwickelte aus mein Praktikum im der Abteilung Produktions und Fertigungtechnologie der Firma Aluminium Norf Gmbh im Neuss. Durch Freunde und Bekannte habe ich ebenso viele Einblike in Wirschaftbereich bekommen, die meiner Interesser weiter erweitert haben. Auf Grund des guten Rufs der Bergischen Universität, vor allen Dingen im Bereich Wirtschaftswissenschaften, würde ich mein Studium gerne hier fortsetzen.

Ich bin mir darüber im Klaren, dass die Anzahl der von ihnen angebotenen Studienplätze begrenzt ist. Jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass ich den akademischen Ansprüchen der Universität gerecht werden kann und würde mich entsprechend sehr über eine positive Rückmeldung freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

...zur Frage
  • "und Ihnen die Gründe für einen Bewerbung darzulgen", richtig: "und Ihnen die Gründe für eine Bewerbung darzulegen".

  • "Auf Grund", besser: "Aufgrund".

  • "Während mein Bachelorstudium eignete ich mir", richtig: "Während meines Bachelorstudiums eignete ich mir"

  • "erkannte ich mein Vorliebe", richtig: "erkannte ich meine Vorliebe"

  • "In meiner berüflichen Zukunft möchte ich gerne eine leitende Stellung in der Energiewirtschaft tätigen Unternehmen besetzen", richtig z. B.: "In meiner beruflichen Zukunft möchte ich gerne eine leitende Stellung bei einem in der Energiewirtschaft tätigen Unternehmen besetzen".

  • "Um die Geschehnisse am internationalen Markt bestmöglich analysieren", richtig: "Um die Geschehnisse am internationalen Markt bestmöglich zu analysieren" oder "analysieren zu können ..."

  • "weiter an der Bergische Universität Wuppertal absolvieren", richtig: "weiter an der Bergischen Universität Wuppertal absolvieren".

  • "Mein Interesse an wirtschaftwissenschaftliche Zusammenhänge entwickelte aus mein Praktikum im der Abteilung Produktions und Fertigungtechnologie der Firma Aluminium Norf Gmbh im Neuss" oh weh, jetzt wird es ganz schlimm ...

usw., usf., etc. pp.

Dann wäre da noch der Stil, das fängt damit an, dass man sich in der deutschen Sprache nicht unbedingt "mit einem Motivationsschreiben freut", auch entwickelt man zumindest sprachlich betrachtet kein "Interesse an der Technologie" und "akademische Ansprüche" können auch böswillig missverstanden werden, denn "akademisch" bedeutet auch: "wenig oder keine praktische Relevanz" ...

...zur Antwort

Wie genau dieses Missverständnis entstand, fragten sich Fachleute schon des öfteren. Tatsächlich glauben heutzutage selbst manche Anwälte, Vermieter besäßen einen wie auch immer gearteten "offiziellen" Status, vergleichbar mit Gerichtsvollziehern oder Staatsanwälten. Das ist natürlich vollkommener Quatsch.

Mieter und Vermieter sind absolut gleichberechtigte Vertragspartner mit der bei Verträgen üblichen Differenzierung des Gesetzgebers, dass im Zweifel eher derjenige begünstigt werden muss, der zahlt (Stichwort "Verbraucherschutz").

Tatsächlich hat sich merkwürdigerweise eingebürgert, dass Vermieter sich das besondere "Recht" einfach dreist herausnehmen, Angaben vom Mieter zu verlangen, die niemanden etwas angehen. Im Arbeitsrecht weist der Gesetzgeber sogar explizit auf ein "Recht, die Unwahrheit anzugeben" hin, beispielsweise wenn der Arbeitgeber nach Schwangerschaft oder HIV-Infektion fragt.

Leider gibt es im Mietrecht keine derart eindeutige Bestätigung des Mieterrechts auf "geschönte" Angaben, dieses Recht ergibt sich aber automatisch dadurch, dass der Vermieter kein Recht hat, derlei Angaben zu erfragen, es jedoch trotzdem tut und den Vertragsabschluss von den Antworten des Mieters abhängig macht. Hinlänglich bekannt sein dürfte, dass Kinder ein Negativmerkmal sind (ja, so bekloppt ist unsere Welt!). Fragt nun ein Vermieter diesbezüglich nach ("haben Sie Kinder?") und bevorzugt einen kinderlosen Anwärter, fehlt dem mit Kindern gesegneten Paar jegliche Handhabe, durch eigene Anstrengung diesen Umstand zu verändern.

Was wir also bräuchten, wäre ein ausdrückliches Verbot, solche und andere Fragen überhaupt zu stellen. Dann könnte jeder potenzielle Mieter vorbehaltlich der Beweiskraft den "Vermieter" anzeigen. Verbindet man dann noch entsprechend schmerzhafte Geldstrafen damit, würde dieser Unsinn recht bald wieder aufhören.

Bis dahin bleibt Menschen wie deiner Freundin leider nur, solche Fragen elegant zu umschiffen. Von definitiven Falschangaben würde ich persönlich Abstand ... Eine Möglichkeit wäre natürlich, den jetzigen Vermieter von einer Wohnungsverwaltung anschreiben zu lassen, um zu sehen, was der eigentlich genau an Angaben ... Sollten sich darin tatsächlich Details zum Gesundheitszustand finden, führt der nächste Weg direkt zu einem guten Anwalt ...

...zur Antwort

Mit recht großer Wahrscheinlichkeit passt der Kondensator sogar ohne ein Loch (oder beide) etwas "aufzureiben". Denn diese Angaben sind nur Richtwerte.

Zu verdanken haben wir das alles den nicht nur feige unsere Freiheitsrechte missachtenden Amis (denen gegenüber ich früher tatsächlich nicht durchgängig negativ ...). Die weigern sich nämlich, das metrische System (das seit dem 19. Jahrhundert überall auf der Welt existiert) zu benutzen. Das allein wäre schon schlimm genug, schlimmer wird die Sache dadurch, dass sie ihre Zoll-Angaben (inch) fast immer als Richtwerte verstehen. So können beispielsweise 5"-Wafer (die Halbleiterscheiben, aus denen z. B. integrierte Schaltungen gefertigt werden) 125 (5 mal 25 mm) oder 127 mm (5 mal 25,4 mm) groß sein - für ernsthafte Techniker ein wahres Fiasko!

Angaben in Millimeter wären zwar im Gegensatz dazu vollkommen exakt, durch das Hin- und Her beim Welthandel kommt es dann aber dazu, dass einmal unter RM 2,54 **wirklich* 2,54 mm verstanden werden, ein anderes Mal aber doch nur 2,5 mm.

Vollständigen Aufschluss liefert oft nur der Originalwaschzettel ("Waschzettel" = Technikerjargon für Datenblatt etc.) oder eben nachmessen.

Und um das Unglück perfekt zu machen, gibt es noch die Toleranz, beträgt diese 5% kann ein Bauteil mit einem Beinchenabstand von 7,5 mm in der Praxis zwischen 7,125 und 7,875 mm betragen.

Meine persönliche Erfahrung besagt allerdings, dass es nur äußerst selten zu ernsten Problemen kommt. Bei Streifenrasterplatinen kann man zur Not ein Bauteil auch schräg einlöten. Der Bastler findet immer eine Lösung.

...zur Antwort

"Class-D" oder "Klasse-D-Verstärker" ist das Stichwort für deine Zwecke! Diese Verstärker funktionieren so ähnlich wie moderne (Stecker)Netzteile und erreichen sehr hohe Wirkungsgrade. Hier ein Beispiel mit 2 mal 180 Watt (es gibt natürlich auch stärkere):

http://www.conrad.de/ce/de/product/313485/?insert_kz=VQ&hk=SEM&WT.srch=1&WT.mc_id=google_pla&gclid=CNaGoZ_norkCFcRQ3godLiQAJA

Der Link dient - wie immer bei meinen Antworten - nur zur Verdeutlichung. Es soll dabei weder über die Qualität der Produkte noch über die Seriosität der/des Händler(s) etwas ausgesagt werden. Ich gehe davon aus, dass du vor einem evtl. Kauf gründlich vergleichst ...

...zur Antwort

So, wie es beim Auto auch nur um die "PS" geht!

Vollkommen egal, das das Gefährt Öl verliert und die Bremsen nur Makulatur sind. Auch egal, dass es schon bei 30 km/h im Innenraum so laut wird, dass man sich nicht mehr unterhalten, geschweige denn aufs Fahren konzentrieren kann. Überflüssig zu erwähnen, dass der Verbrauch völlig unwichtig ist - mehrere hundert Liter pro Kilometer sind kein Problem. Teile rosten und fallen ab? Ganz ruhig, das schadet niemandem (soll doch der hinterherfahrende Motorradfahrer selbst sehen, wie er den Teilen ausweicht).

Nein, das einzige, das wirklich zählt ist Leistung, Leistung und noch mal Leistung. Beim Pkw wie bei der Stereoanlage ...


  • Frequenzgang (möglichst linear).

  • Klirrfaktor (möglichst niedrig).

  • Dämpfungsfaktor (möglichst hoch).

  • Signalrauschabstend (möglichst hoch).

  • Übersprechdämpfung (möglichst hoch).

... sind nur einige, der wirklich wichtigen Punkte. Natürlich wird man auch nicht glücklich, wenn eine Stereoanlage o. ä. nur ein halbes Watt Ausgangsleistung liefert - aber so etwas gibt es praktisch nicht. Jeder normale Heimverstärker bietet genug Leistung, um sich mit handelsüblichen Lautsprecherboxen den Nachbarn ein für alle Mal zum Feind zu machen!

...zur Antwort

Viele Mikrofoneingänge insbesondere einfacher Onboardsoundchips rauschen. Mit ein Grund, warum immer noch "echte" Soundkarten angeboten werden.

Außerdem scheint es Probleme mit der Anpassung bei deiner Kombination zu geben, leider sind die elektrischen Werte bei PC-Soundsystemen oft unbekannt (Eingangswiderstand ...)

Tatsächlich lässt sich das Problem oft am einfachsten, schnellsten und preisgünstigsten beheben, indem man das Mikrofon mit einem USB-Wandler an einer USB-Buchse des Computers anschließt, mal ein Beispiel:

http://geizhals.de/delock-usb-sound-adapter-7-1-61645-a367114.html

Der Link dient - wie immer bei meinen Antworten - nur zur Verdeutlichung. Es soll dabei weder über die Qualität der Produkte noch über die Seriosität der/des Händler(s) etwas ausgesagt werden. Ich gehe davon aus, dass du vor einem evtl. Kauf gründlich vergleichst ...

...zur Antwort

Manche "Glides" (wie der anspruchsvolle Gamer die Mausfüßchen nennt) "zerreiben" bei der Nutzung und typischerweise sieht das "Kunststoffmehl" weiß aus, auch bei dunklen Kunststoffen. Das liegt an der Lichtbrechung, das staubartige Kunststoffpulver erscheint stets weiß.

Beim Abrieb handelt es sich um derart geringe Mengen, dass man Mäuse im Normalfall jahrelang ohne Einschränkungen benutzen kann. Nur sehr sensible High-End-Gamer bemerken negative Auswirkungen auf den idealen "Lauf" der Maus und für solche Zeitgenossen gibt es Ersatz- und Alternativfüßchen. Weit verbreitet unter dieser Spezies ist der Tausch auf Teflon:

http://www.caseking.de/shop/catalog/Gaming/Mauspads/Glide-Tapes-Mausfuesse:::31_111_463.html

...zur Antwort

Wie kann es passieren, dass ich "immer" meine Lautsprecher-Bässe kaputt höre?

Folgendes geschah mit den ersten Stereo-Boxen:

Boxen via AUX an Mac. Mac an Keyboard. GarageBand auf Mac geöffnet. Spielen. Mal ein paar neue Synthis aus dem Internet ausprobiert. Uii, wenn ich jetzt noch den roten Knopf bei der Anlage drücke, habe ich mehr Bass. Klingt fett; eine Oktave tiefer spielen... YEAAAH!

O M G... was passiert jetzt? Wie geil ist das denn? Mein Schrank zittert. Da ich in Physik aufgepasst habe, weiß ich, dass ich just die Eigenfrequenz meines Holzschranks erreicht habe. Geil wie das dröhnt. Die Lautsprecher schön laut. Es umgibt mich eine Aura aus verschiedensten Klängen, die ich modulieren kann.

.. 1 Tag später: Mann, habe ich grad Bock auf Dancehall Caballeros von SEEED. Mit viel Bass klingt der Song einfach nur "deep". Anlage an. Anhören. AAAAAAhhh.. was ist das? Die Bässe knacken nur noch. Das klingt schrecklich.

Jaja.. so war das damals.. die Diagnose war schnell gefunden: Mit meinen Audio-Experimenten hatte ich den Lautsprecher-Boxen einen zu viel auf die Ohren gegeben.

Gut.. waren eh nur billige Dinger, die schon Jahrzehnte alt sind. Ich meine; ich fand den Klang wirklich gut, aber es war halt kein Hi-Fi-Kram.

... Erst einmal keine Musik .. (Die Computer-Lautsprecher kann man ja vergessen..)

Also die etwas größeren Lautsprecher aus dem Keller geholt.

Von da an war klar: Keine Experimente mehr mit tieffrequenten Tönen.

Aber als ich dann nach Monaten artgerechter Haltung ein Video schneiden wollte, konnte ich es mir nicht verkneifen, bei einem Audio-Titel den "Bass-Effekt" hinzuzufügen. Das klang schon am Computer übersteuert.. hätte ich wirklich besser machen können.. tztztz..

Als ich das Video anderen Leuten zeigte, meinte ich natürlich, das mit Bass-Verstärkung der Anlage regeln zu müssen.

Okay, es klang schon geil. Aber die eine Stelle im Video, wo ich den Bass-Effekt hinzugefügt hatte (nicht der von der Anlage), kam doch ein wenig übertrieben. Aber es klang nicht wirklich "bassig", sondern eher übersteuert. Also fiel das wohl auch nicht so schwer ins Gewicht.

Jedenfalls folgten dann einige Titel in hoher Lautstärke mit der Anlagen-Bass-Verstärkung. Titel von richtigen Alben - nichts selbst gemischtes, keine Experimente o.Ä..

Trotzdem scheint es den linken Lautsprecher jetzt leicht erwischt zu haben. Dabei habe ich doch nur Musik abgespielt.

Der Schaden ist zwar nicht sooo groß, aber doch schon leicht hörbar. Ich denke, "er ist verletzt".

Wie kommt das? Ich habe mittlerweile sogar das Gefühl, als träte dieser Bass-Schaden schon bei meinen On-Ear-Kopfhörern (150EUR-Preisklasse) auf, wobei ich immer dachte, Kopfhörer wären mehr oder weniger von solchen Dingen verschont...

Warum sind da keine Filter drin, die für die Lautsprecher so gefährliche tiefen Frequenzen gar nicht erst wiedergeben?

Verstehe ich nicht ......

...zur Frage

Ja, früher war es üblich, sogenannte Hochpassfilter in Stereoanlagen zu verwenden, da das menschliche Ohr ohnehin "nur" bis ca. 16 Hz hinunter hört. Irgendwann gab es dann aber so einen Trend, dass auch Töne mit noch niedrigeren Frequenzen wiedergegeben werden sollen, hören kann man sie zwar nicht, aber fühlen und zwar hauptsächlich im Bauchbereich. Das kann bei entsprechend starken akustischen Signalen bis zur Übelkeit verbunden mit Angstzuständen gehen und tatsächlich wird immer wieder damit experimentiert, energiereiche Tiefstfrequenzen als Waffe einzusetzen.

Und damit das Auto an der Ampel nicht nur "Bumm, bumm, bumm" macht, sondern geradezu vibriert, lassen viele Audiokomponentenhersteller das Hochpassfilter weg - in deinem Fall mit offenbar "vernichtender" Wirkung.

Ein Ton mit einer Frequenz von 10 Hz so laut abgestrahlt, dass man ihn spüren kann, erfordert u. U. mehrere hundert Watt an elektrischer Leistung. Da brennt jede normale Tieftönerspule durch.

Wo genau diese Leistung in deinem Fall jedoch herkommt, erschließt sich mir aus der Ferne nicht. Ein Mac wird sie wohl kaum bieten. Waren das Aktivlautsprecher? Dann wäre jedoch unklar, warum der Hersteller diese so dimensioniert hat, dass es möglich ist, die Basslautsprecher zu killen ...

...zur Antwort

Master-Slave-Steckdose verwenden, dann wird bei eingeschaltetem Master (Receiver) der Subwoofer automatisch mit ein- und beim Ausschalten auch ausgeschaltet

http://de.wikipedia.org/wiki/Master-Slave-Steckdose

Gibt es schon ab 10 Euro!.

...zur Antwort

Irgendetwas ist da bei den Vorgaben durcheinander geraten, denn die Rechnung bei einem "Verbrauch" von 40 kW ergäbe tatsächlich einen "Verbrauch" pro 100 km von 88,88 kW (also 88,88 kW/100km).

Mit der genannten Batterie ergäbe sich eine Betriebsdauer von 4½ Minuten. Alles ziemlich absurde Werte ... etwas stimmt da nicht ... normalerweise sind diese Aufgaben doch realistischer ...

...zur Antwort

Prinzipiell kann schon jedes Kabel genau benannt werden. 1976 wurde durch das Europäische Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) ein harmonisiertes Kurzzeichensystem dazu entwickelt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Harmonisierte_Typenkurzzeichen_von_Leitungen

Das Problem dabei ist nur, dass in PISA-Zeiten lediglich Profis diese Bezeichnungen verwenden, bei der Elektrobucht wirst du mit dieser genauen Bezeichnung ebenso viel erreichen wie mit Altgriechisch bei einem Schimpansen!

Such also einfach nach "Lautsprecherkabel" und dort dann nach einer "Flachbandleitung" oder einem "Flachbandkabel".

...zur Antwort

... ist fast wie im richtigen Leben ... kommt drauf an ...

Wenn man deine Frage wörtlich nimmt, geht das Gerät logischerweise kaputt, denn deine Vorgabe ist ja, dass das Gerät "nur 9 Volt verträgt".Ginge es nicht kaputt, würde es ja mehr als 9 Volt vertragen - und genau das soll ja - deiner Vorgabe gemäß - nicht der Fall sein.

Etwas anders verhält es sich mit realen Geräten, die zum Betrieb mit 9 Volt konzipiert sind. Ganz wenige davon werden sofort den Dienst quittieren, wenn man 12 statt 9 Volt an sie anlegt. Einige werden wärmer und hauchen nach einer gewissen Zeit ihren Odem aus und andere wiederum bleiben davon (zumindest lange Zeit) unbeeindruckt.

So z. B. brennen Glühwendel nicht sofort durch, wenn man 12 statt 9 Volt auf sie loslässt, werden aber übermäßig heiß und verglühen je nach Qualität binnen Minuten oder Stunden.

Viele rein elektronische Geräte hingegen besitzen von Haus aus Transistoren, die eh viel größere Spannuingen vertragen - kein Mensch stellt spezielle Transistoren für ein 9-Volt-Radio her, da werden dieselben verbaut wie in einem 12-Volt-Radio, lediglich der Arbeitspunkt wird angepasst. Ich behaupte mal, die allerwenigsten 9-Volt-Radios bekommt man mit 12 Volt kaputt.

Wer weiß, dass es sich bei derlei Angaben ohnehin um Nennwerte handelt und wer schon einmal Spannungswerte in ungeregelten Systemen gemessen hat, weiß auch, dass man in aller Regel die empfohlene Versorgungsspannung eines Geräts sehr weit überschreiten muss, um es dadurch zu zerstören.

Natürlich ist aber ebenso klar, dass insbesondere der Laie sich besser an die Angaben hält.

...zur Antwort

Sicher schon das zehnte Mal, dass ich solche (ähnliche) Fragen hier lese. Bin aber immer wieder überrascht, denn privat kenne ich wirklich nur Leute, deren erste Amtshandlung nach Anmietung der Schlössertausch ist. Beim Briefkasten ist das "nur" Sicherheitsdenken, beim Wohnungsschloss unabdingbar - Versicherungen freuen sich tierisch, wenn sie erfahren, dass die Schlösser nach Einzug nicht getauscht wurden. Dann müssen sie nämlich nicht einen müden Pfennig bezahlen ...

Und klaro, der Vermieter hat keinen Anspruch auf einen "Zweitschlüssel"!

...zur Antwort

Leider entspricht es dem Zug der Zeit, dass Hersteller mit derlei Angaben hinterm Berg halten. Früher hätten zumindest die "Lead User" und "Early Adopters" darauf bestanden, dass solche Angaben in den "Waschzetteln" auftauchen (und auch zugänglich sind), heute interessiert sich der Markt oft nur noch fürs Massenpublikum und dieses wiederum ist in der heutigen PISA-Zeit oft gar nicht an technischen Details interessiert ("Was interessiert es mich, dass möglicherweise meine ganze Bude abbrennen kann, weil ich ein technisches Detail nicht verstanden habe? Hauptsache alles schön bunt hier!").

Bei Lithium-Zellen muss man als Verbraucher mit lapidaren Angaben wie "Umgebungstemperatur 10 bis 40 °C" leben, da lägen deine 37 °C Akkutemperatur dann also voll im Rahmen, denn bei 40 °C Umgebungstemperatur darf man mit Fug und Recht unterstellen, dass der Akku selbst dann noch einmal gute 10 bis 15 °C wärmer ist.

Wer es allerdings ganz genau wissen will, wird nicht darum herumkommen, das technische Merkblatt seines Akkus aufzutreiben - auch wenn einem das schier unmöglich gemacht wird, existieren tut trotzdem eins, sonst bekäme der Hersteller keine Erlaubnis, sein Produkt auf dem Markt ...

...zur Antwort

Damit du deinen auserwählten Prozessor auch vollumfänglich nutzen kannst, benötigst du ein Board mit Z75 oder Z77-Chipsatz, denn nur bei diesen ist es möglich, den Multiplikator zu ändern (das "K" hinter *i7-3770" bedeutet nämlich, dass bei Einsatz des Prozessors auf einem Mainboard mit entsprechendem Chipsatz der Multiplikator änderbar ist).

Eigentlich gebe ich höchst ungern konkrete Kaufempfehlungen, in deinem Fall, da Geld offensichtlich keine allzu große Rolle spielt, springe ich mal über meinen Schatten und nenne das ASUS P8Z77-V DELUXE (90-MIBHR0-G0EAY0KZ).

Selbstverständlich bauen auch die anderen Hersteller ganz vorzügliche Mainboards und ein preislich gleichgelagertes Board von MSI, Gigabyte oder 'ASRock* dürfte dem genannten wohl kaum oder gar nicht nachstehen. Aber jeder hat nun mal so seine Erfahrungen und meine besten konnte ich eben mit ASUS-Boards machen (ob Zufall oder nicht ...).

...zur Antwort

Der wichtigste Wert bei Leuchtdioden ist i. A. ihr Nennstrom. Der Techniker betreibt Leuchtdioden selten mit einer stabilisierten Spannung, sondern er begrenzt den Strom auf eben den Nennwert/Kennwert.

"Klassische" Leuchtdioden besaßen zumeist einen Nennstrom von 20 mA (natürlich gibt und gab es daneben LEDs mit anderen Werten!!) und zwar ziemlich unabhängig davon, ob es sich um gelbe, rote, infrarote, orangene oder grüne handelt. Bei der Nennspannung unterscheiden sich die LEDs je nach Farbe aber ganz gewaltig, da reichen die Werte von ca. 1,6 bis über 3 Volt.

Auch kann sich der Spannungswert zwischen verschiedenen Chargen erheblich unterscheiden. Würde nun ein Techniker mehrere LEDs (aus nicht selektiertem Bestand) mit derselben stabilisierten Spannung betreiben, hätte das zur Folge, dass sie unterschiedlich hell leuchten - das wäre mehr als unschön! Deshalb betreibt er sie lieber an einer konstanten Stromquelle.

Natürlich sind auch die anderen Werte und Angaben wichtig, wie mechanische Abmessungen, Farbe (Wellenlänge), Nennspannung, Art (Laser-LED, organische LED usw.), Sperrspannung, maximale Verlustleistung, max. Betriebstemperatur usw., usf. ... Sehr aussagekräftig ist auch die Kennlinie einer LED, denn aus ihr kann man die Durchlassspannung in Abhängigkeit vom Strom ablesen usw.

...zur Antwort

Zunächst: "0" und "1", "ein" und "aus", all das hat nicht direkt mit der Frage "digital" oder "analog" zu tun, das hat GrafAnonymous in seiner Schulzeit wohl in den falschen Hals bekommen. Wenn in einem Zahlensystem nur zwei Elemente vorkommen, nennt man es "binäres System" oder auch "Binär- oder Dualsystem". Wir alle benutzen heutzutage ein Zahlensystem mit zehn Elementen, das sogenannte Dezimalsystem.

Auf gewisse Art betrachtet, sind alle diese Zahlensysteme "digital", was man gut daran erkennen kann, dass man mit ihnen die Zahl π nicht ausschreiben kann. Eine analoge Darstellung ist sehr wohl in der Lage, genau auf den Wert π zu zeigen, in unserem Zehnersystem müssten wir unendlich viele Nachkommastellen berücksichtigen, eine Angabe wie z. B.: 3,1415926535897932384626433832795 stimmt einfach nicht, denn nach der "5" geht es weiter - es geht immer weiter, eben bis in die Unendlichkeit.

Also, grob gesagt: Immer wenn es "stufig" zugeht ist die Verarbeitung digital, analog ist stufenlos. Auch wird bei der digitalen Signalverarbeitung immer nur ein Teil des Signals verwertet - meist ist das sogar gewünscht. Ein Beispiel: Die analoge Audiotechnik verarbeitet stets das gesamte Signal (im Rahmen des möglichen Frequenzgangs). So wird also auch das Rauschen, das bei Tonbändern automatisch auftritt (oder das Knacksen bei Schallplatten) mitverarbeitet (verstärkt). Bei der digitalen Signalverarbeitung bleiben derlei Störsignale unberücksichtigt, weil sie viiiel geringer sind als das eigentliche Audiosignal.

Die genaue Abgrenzung fällt übrigens nicht leicht, der Techniker hilft sich z. B. mit Begriffen wie "quasianalog", wenn er es bspw. mit einer stufigen Balkenanzeige zu tun hat ...

...zur Antwort

Die Batterie besitzt eine Kapazität von 7 Ah. Du kannst sie mit dem beliebten "Zehntelstrom" laden (also ein Zehntel der Akkukapazität in Ampere ohne Beachtung der Zeiteinheit), das wären dann 700 mA. Ich selbst lade auch Bleiakkumulatoren gern mit deutlich höheren Strömen, weil dadurch der Innenwiderstand erfreulich niedrig bleibt. Meiner Beobachtung nach steigt dieser auch bei Bleiakkus, wenn man stets nur nach der Zehntelmethode lädt.

Allerdings macht sich eine Überladung beim Laden mit höheren Strömen richtig negativ bemerkbar, die Batterien fangen regelrecht an zu kochen und verlieren unwiederbringbare Kapazität.

Wenn also mit höheren Strömen geladen wird, sollte entweder eine Ladeüberwachung im Spiel sein oder man entlädt den Akku vor der Ladung vollständig und benutzt beim Laden mit erhöhtem Strom eine Zeitschaltung (in diesem Fall z. B.: 2 Ampere Ladestrom der nach drei Stunden auf Erhaltungsladung umgeschaltet wird).

Bei der Standardaufladung (1/10 der Kapazität in A) ist so ein Akku nach rund 14 Stunden voll, sobald er anfängt zu köcheln sollte man etwas auf ihn achten, erwärmt er sich stark, sofort abklemmen.

...zur Antwort

Da Messgeräte - egal welcher Bauart - zu ihrem Betrieb Leistung benötigen und diese Leistung in deinem Fall vom Solarladegerät geliefert werden muss, ist deine Frage durchaus berechtigt.

Zunächst zum Voltmeter: Das wird parallel zur Strom-/Spannungsquelle gelegt und belastet diese, wie jeder andere Verbraucher auch. Analoge Drehspulmessgeräte dieser Klasse besitzen üblicherweise einen Innenwiderstand von 10 bis 20 kΩ. Je höher dieser Widerstand, umso geringer die Belastung der Strom-/Spannungsquelle. Nehmen wir daher den für dich ungünstigsten Fall an und rechnen mit 10000 Ω (10 kΩ), so fließt bei einer Nennspannung von 12 Volt ein Strom von 1,2 mA (0,0012 Ampere). Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass sich eine "Verlustleistung" von 14,4 mW (0,0144 Watt) ergibt.

Das sind derart geringe Stromstärken und Leistungen, dass es sich absolut nicht lohnt, deshalb in der Drogerie Ausschau nach Haartönung zu halten! ;-)

Ob nun ein Digitalvoltmeter weniger "verbraucht", ist offen. Zwar besitzen Digitalvoltmeter einen sehr viel höheren Innenwiderstand, benötigen jedoch eine eigene Stromversorgung - und dieser Strom muss ja auch aus deinem Solarladegerät kommen (es sei denn, du benutzt eine separate Batterie dafür, dann wäre der Vergleich zum Analogvoltmeter aber unfair!).

Jetzt zum Strommessgerät: Da ist fast alles umgekehrt! Da Strommessgeräte in den Stromkreislauf geschaltet werden, sind deren Verluste am geringsten, je kleiner ihr Innenwiderstand ist. Auch bei den Strommessgeräten gilt: Die Verluste werden sooo gering ausfallen, dass du davon in der Praxis nicht das Geringste spüren wirst, deshalb erspare ich mir die Rechnung dazu. Nur so viel: In der Praxis beträgt der Innenwiderstand eines analogen Strommessgeräts mit 3-Ampere-Anzeige ca. 20 mΩ (0,02 Ω). Die dadurch am Messgerät abfallende Spannung läge somit bei 20 mV, wenn dein Solarladegerät gerade 1 A liefert. Ob man bei einer Nennspannung von 12 Volt 20 mV mehr oder weniger hat, ist bedeutungslos!

...zur Antwort

Meiner Meinung nach verkomplizierst du die Sache, wenn du einen Teil des Spannungsteilers als Innenwiderstand einer Ersatzspannungsquelle betrachtest.

Beim belasteten Spannungsteiler wird durch Parallelschaltung eines Widerstands zu einem der beiden schon vorhandenen dessen Widerstandswert gesenkt. Angenommen du hast einen Spannungsteiler mit zwei identischen Widerständen und belastest nun einen der beiden, dann sinkt die an ihm abfallende Spannung und steigt die Spannung am anderen.

Wenn R1 = R2 = 10 Ω, dann fällt an beiden Widerständen jeweils U/2 ab. Jetzt wird R2 belastet - sagen wir mit 10 Ω. Dann beträgt der Widerstandswert von R1 immer noch 10 Ω, der von R2 aber nur noch 5 Ω. Nun fällt an R1 2/3 der Versorgungsspannung ab und an R2 1/3. Alle möglichen Varianten kannst du berechnen, wenn du bedenkst, dass U1/ U2 = R1/R2 sein muss und die Formel zur Berechnung des Gesamtwiderstands bei Parallelschaltung 1/Rges = 1/R1 + 1/R2 lautet.

...zur Antwort

Leider kann ich die Bauteilebezeichnungen auf dem Foto nicht sicher lesen, ich nenne daher den linken Transistor T1 und den rechten (der an dessen Kollektor das Relais liegt) T2.

Solange die Erde feucht ist, liegt die Basis von T1 an hohem Potenzial (hierzu muss der Trimmer passend zu den Gegebenheiten so eingestellt werden, dass T1 durchschaltet, also zwischen Kollektor und Emitter leitet.

Das führt dazu, dass T2 gesperrt ist (weil seine Basis wiederum über T1 auf niedrigem Potenzial liegt), somit kann kein Strom über die Relaisspule fließen, das Relais ist ausgeschaltet, die Pumpe auch und die Erde im Topf wird langsam trocken.

Steigt jetzt der Sensorwiderstand (trockene Erde leitet den Strom schlechter als feuchte), steigt auch das Potenzial an der Basis von T1, irgendwann sinkt der Widerstand der Kollektor-Emitter-Strecke so ab, dass das Potenzial an der Basis von T2 genügt, um T2 durchzuschalten, es fließt Strom durch die Relaisspule, die Pumpe wird aktiviert und die Erde im Blumentopf wird feucht.

Bliebe noch der Teil mit der Hysterese. Der Techniker spricht von einer Hysterese, wenn ein Schalter bei Erreichen eines bestimmten Wertes einschaltet, dann beim Überschreiten des Werts eingeschaltet bleibt, dann aber beim Unterschreiten des Werts nicht ausschaltet, sondern erst bei einem tieferen Wert. Ein Beispiel: Eine Kühlung wird eingeschaltet, sobald die Temperatur 10 °C überschreitet, die Kühlung arbeitet dann und wird erst wieder ausgeschaltet, wenn die Temperatur auf 8 °C gesunken ist.

Was soll das? Nun, wenn die Kühlung bei exakt 10 °C ein- und auch ausgeschaltet würde, so würde sie ständig ein- und ausschalten, das Relais (wenn eines verwendet wird) würde "flattern", was keine saubere technische Lösung wäre, sondern Nonsense.

Deshalb verwendet man die Hysterese, die im Fall der von dir geposteten Schaltung dadurch erreicht wird, dass T1 die Basis-Emmitterstrecke von T2 kurzschließt und dadurch ... aber ein bisschen an Erklärung muss auch noch für den Lehrer übrig bleiben, der bekommt nämlich Geld dafür ...

...zur Antwort

Selten passen Spannzangen an Minibohrmaschinen verschiedener Hersteller, eher schon hat man Glück und das Proxxon-Bohrfutter passt auf das Gewinde:

http://www.satberlin.de/de/Proxxon-Maschinen/Einsatzwerkzeuge/Zubehoer/3-Backen-Bohrfutter-aus-Stahl-NO-28-941

...zur Antwort

Drei Dinge passieren:

  1. Die 8-Volt-Lampe leuchtet dunkler, um wie viel lässt sich schwer vorhersagen, da die Helligkeit von Glühlampen nicht linear proportional zur angelegten Spannung ist (was man selbst gut beobachten kann, wenn man eine Spannung in Höhe von 20% der Nennspannung anlegt. Die Lampe brennt dann nicht etwa mit 20% ihrer Helligkeit, sondern gar nicht!).

  2. Der Halogeneffekt setzt nicht ein, die Vorteile der Halogenlampe werden somit nicht genutzt: http://de.wikipedia.org/wiki/Energiesparende_Leuchtmittel#Halogenlampe

  3. Die Farbtemperatur der 8-Volt-Lampe nimmt einen ungünstigen Wert an, das Licht wirkt "kerzenartig".

...zur Antwort

Division von Dualzahlen

Hallo, wir arbeiten in Digitaltechnik gerade mit rechnen mit Dualzahlen, was eigentlich auch einfachi ist. Das Beispiel vom Prof über die Division habe ich verstanden und bekomme es auch hin, aber sobald es andere Zahlen sind, bekomm ich es nicht mehr hin, dass unten 0 steht. was mache ich verkehrt ??

Ich habe zwei dezimalzahlen, die ich zuerst in dualzahlen umwandel und anschließend von der Zahl, durch die dividiert werden soll das 2-er-Komplement und addiere es, wenn ein übertrag herauskommt gibt es eine 1 und weiter geht es mit einer weiteren Stelle nach unten gezogen. Wenn kein übertrag entsteht, gibt es eine Null, das ergebnis wird verworfen und die ausgangszahl wird herunter gezogen plus eine mehr und weiter geht es. ich weiß nicht, wie ich es richtig hier schreiben soll, da ich nicht untereinander schreiben kann, ich probier es trotzdem.

Aufgabe: 850 : 25 = 34 habe ich mir als beispiel genommen, weil da keine musterlösung existiert ;-) 850 = 1101010010 25 = 11001 => 2-er komplement = 00111

ich nehm mir die ersten 5 zeilen und addiere die zu dem komplement 11010 + 00111 = 100001 habe übertrag 1, also schreibe 1 und rechne mit extra stelle weiter 000011 + 00111 = 01010 kein übertrag, also schreibe 0, verwerfe und ziehe +1 stelle von anfang runter 1101010 + 00111 = 100010 kein übertrag also 0 also dasselbe wie oben 11010100 + 00111 = 110111 und so weiter ich komme auf 100000 aber müste doch 100010 = 34 herauskommen

HILFE

laika

...zur Frage

Ich benutze einen etwas anderen Weg:

1101010010:11001=1
11001
_____
00001

Also wie beim Dividieren von Dezimalzahlen prüfe ich zunächst, wie oft 11001 in die ersten 5 (bzw. 6) Ziffern passt, hier bei meinem Dezimalbeispiel natürlich wie oft in die ersten 2 (bzw. 3):

495:45=1
45
__
04

45 passt ein Mal in 49, also schreibt man bekanntlich zunächst die "1" und ermittelt einen Rest, indem man 45 von 49 abzieht - in diesem Fall 4 und im obigen Fall bei der Division von Binärzahlen 1. Dann holt man die nächste Ziffer des Dividenden nach unten (bei der Dezimalrechnung wäre dies die 5, im Binärbeispiel ist es eine 1:

1101010010:11001=10
11001
_____
000011

Und so weiter, schließlich erhält man über:

1101010010:11001=10001
11001
_________
000011001
    11001
_________
        0

das hier:

1101010010:11001=100010
11001
_________
000011001
    11001
_________
        00

q. e. d.

...zur Antwort

Allgemein genießen die Produkte von Sennheiser ein hohes Ansehen, so auch bei mir!

Im mobilen Bereich verwende ich allerdings einen Creative Aurvana In-Ear, der sitzt bombig (manch einem könnte das Gefühl, nicht nur akustisch von seiner Umwelt isoliert zu sein, schon etwas unangenehm sein ...) und bietet hervorragende Wiedergabeeigenschaften.

Leider liegt er in der Preisliste ebenfalls schon bei 50 Euro, aber mit den billigeren Produkten habe ich stets gehadert. Irgendwann ist mir dann die Hutschnur gerissen ...

Mittlerweile wird er nur noch selten angeboten, denn es gibt offenbar schon seit Längerem die Nachfolgemodelle *Creative Aurvana In-Ear 2" und "Creative Aurvana In-Ear 3".

...zur Antwort

Zum ersten Phänomen gibt es einen kleinen Trick, wie man der Ursache auf die Spur kommt. Hierzu bringt man am Sockel der Lampe eine Markierung an und kann somit beobachten, ob sie "wandert" oder durch Ausdehnungseffekte in der Fassung (Leuchte) das Spiel entsteht. Im Fall, dass die Lampe sich allmählich selbst herausdreht, zeichnen tatsächlich (unspürbare) Vibrationen verantwortlich, durch evtl. Federwirkung des Mittelkontakts wird die Lampe nach oben (aus der fassung heraus) gedrückt, diese Kraft kann zusammen mit einer Erschütterung eine minimale Drehung der Lampe erzeugen ...

Zum zweiten Phänomen: Klopfgeister? ;-) Nein, lege mal die Phase auf den Schalter der Doppelfassung. Vermutlich ist derzeit der Nullleiter geschaltet, sodass Wechselspannung an die Energiesparlampen gelangt, zwar kann kein nennenswerter Strom fließen, da ja der Nulleiter durch den geöffneten Schalter unterbrochen ist, jedoch haben wir es hier nicht mit Gleichspannung zu tun, sondern mit Wechselspannung und bei dieser genügen kapazitive Effekte um bestimmte Phänomene zu erzeugen. Ein ganz typisches Beispiel sind empfindliche Phasenprüfer, die leicht glimmen, obwohl man deren Ende gar nicht berührt.

...zur Antwort

Streng genommen hast du (wohl eher unabsichtlich) in deiner Überschrift den passenderen Begriff, nämlich "Physik" verwendet.

Noch strenger genommen gehen die Fragestellungen über den Bereich der Physik hinaus und fallen in den Bereich der Logik. Du solltest dich davon frei machen, dass eine Dreisatztextaufgabe mit Kartoffeln irgendwie anders funktioniert als mit Äpfeln - kannst du die eine lösen, knackst du auch die andere! Und so auch bei den Schaltern, bei Wasserhähnen wäre es genau das Selbe! Wenn du zwei Wasserhähne hintereinander - also in Reihe - anbringst, musst du schon beide betätigen, damit Wasser aus dem Rohr kommt, bringst du sie parallel an, genügt es, einen Wasserhahn aufzudrehen. Der Unterschied, dass man einen Wasserhahn aufdrehen muss, damit Wasser fließt und einen Schalter schließen muss, damit Strom fließt, ist unerheblich (deswegen habe ich oben auch bewusst zuerst das Wort "betätigen" gewählt.

Wenn du die diesen "Aufgaben" zugrunde liegende Logik einmal begriffen hast, kannst du jeden Einzelfall lösen, und diese Logik ist keine elektrotechnische (die gibt es auch!), sondern eine einfache Logik.

Eine wunderbar unterhaltsame Internetseite, der es gelingt, dies auch einem völligen Laien zu verdeutlichen, ist:

http://www.brucewilles.de/grundlagen.html

...zur Antwort

Eine (fast?) direkt übernehmbare Schaltung findest du z. B. hier:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1201131.htm

Bauteilbezeichnungen stehen dabei, wenn du sie ins "Suchen"-Feld eines Händlers für elektronische Bauteile eintippst ...

...zur Antwort

Eine Rechteckspannung ist eine Impulsspannung mit einem Tastgrad von 50%. Richtig ist jedoch, dass man gemeinhin unter einer Wechselspannung eine Spannung versteht, die im Stromkreis eine Umkehrung der Stromrichtung bewirkt und im engsten Sinn sogar eine Spannung, deren zeitlicher Mittelwert null Volt beträgt. Das wirst du mit obiger Schaltung nicht erreichen, hierzu wäre eine symmetrische Stromversorgung nötig. Auch der Einsatz eines Koppelkondensators ändert daran nichts, denn dieser würde das schöne Rechteck wieder zerstören.

...zur Antwort

Solche Spannungsangaben wie 220 V oder 230 V (für 220 Volt und 230 Volt) bezeichnet der Techniker als Nennwerte - in diesem Fall auch "Nennspannung(en)".

Damit ist gemeint, dass die tatsächlichen Werte erheblich von der Angabe abweichen dürfen, deshalb gelang die Umstellung 1987 problemlos. Auch deine Zeitschaltuhr kann ohne Weiteres an 230 Volt betrieben werden.

Die anderen Angaben auf dem Gerät bedeuten, dass ein Strom von 16 Ampere geschaltet werden kann (bei 250 Volt Wechselspannung) - aber Obacht! Das ist jetzt keine Nennangabe, sondern ein Höchstwert, dieser Wert sollte nicht überschritten werden! Die Angabe "2" in Klammern ist mehr für einen Techniker interessant und sagt z. B. etwas darüber aus, welche Last bei verschiedenen Verbraucherarten geschaltet werden kann.

Zuletzt noch die Angabe "50 Hz": Wie du ja sicherlich weißt, ist unser Hausstromnetz ein Wechselstromnetz. Wechselstrom ändert permanent seine Polarität. Die Anzahl der gesamten Perioden (von null über positiv zurück auf null und dann über negativ wieder auf null) pro Sekunde, entspricht der Frequenz - in unserem Fall 50 Hz (also 50 Perioden pro Sekunde). Das ist jetzt wieder ein Nennwert, der aber in Deutschland sehr genau eingehalten wird, da die Frequenz der Netzwechselspannung für verschiedene Zwecke herhalten muss - z. B. werden Uhren damit gesteuert. Den meisten elektrischen Geräten wäre aber ziemlich egal, ob die Frequenz 45, 50 oder 55 Hz beträgt.

...zur Antwort

Windows kennt i. d. R. die beiden ACPI-Zustände "S3" und "S4". "S3" nennt Windows "Energie sparen" und "S4" "Ruhezustand".

Der Unterschied ist, dass bei "S3" die Daten im Arbeitsspeicher (RAM) gehalten und bei "S4" auf die Festplatte geschrieben werden. In beiden Fällen werden sie beim Wiedereinschalten weiter verwendet, man kann also exakt an dem Punkt weiter arbeiten, an dem man den Rechner in einen der beiden Zustände gefahren hat.

Da RAM flüchtiger Speicher ist, muss er während dieser Ruhephase mit Strom versorgt werden, klemmt man im "S3"-Zustand den Strom ab, sind die aktuellen Daten weg und der Rechner führt beim nächsten Einschalten einen normalen (kompletten) Start durch.

Im "S4"-Zustand muss kein Teil mit Strom versorgt werden, der Rechner fährt auch nach Jahren ohne Strom genau an dem Punkt hoch, an dem man ihn ausgeschaltet hat.

Der Stützstrom, der im "S3"-Modus gebraucht wird, ist aber so klein, dass sich der Rechner nicht erwärmt (höchstens der Arbeitsspeicher, das merkt man aber von außen nicht - höchstens beim Notebook, da kann es eine warme Stelle geben.

...zur Antwort

Windows zeigt im "Auslieferungszustand" nicht alle auf der Festplatte vorhandenen Elemente an (angeblich um den unerfahrenen Anwender nicht zu verwirren - und verwirrt ihn damit erst recht!).

In den "Ordneroptionen" kann man auf der Registerkarte "Ansicht" die entsprechenden Einstellungen vornehmen, damit Windows mehr zeigt (alles zeigt es jedoch nie!).

Nun unterscheiden sich die Bezeichnungen der einzelnen Punkte bei jeder Version von Windows (XP, Vista, Windows 7 etc.) leicht, sodass es etwas mühselig wäre, alle möglichen Bezeichnungen aufzuzählen, besser ist da schon, der Antwortgeber weiß, welches Windows genau verwendet wird und kann dann die exakte Bezeichnung der einzelnen Einstellpunkte nennen.

...zur Antwort

Nun ja, nach den technischen Daten besitzt die Primärwicklung der Zündspule einen Widerstand von 0,33 Ω. Das macht nach Herrn Ohm bei 12 Volt Nennspannung einen Strom von 36,36 Ampere! (12V/0,33Ω=36,36A). Da kann eine Batteriespannung schon mal in die Knie gehen. Im Vergleich hierzu "ziehen" zwei Blinkerlampen rund ein Zehntel, nichts, rund ein Zehntel, nichts, rund ein Zeh ...Eine Lampe mit bspw. 21 Watt sogar nur rund ein Zwanzigstel.

Im Betrieb fließt übrigens aufgrund der Änderung des Betriebszustands der Zündspule (dann liegt ja zerhackte Gleichspannung an der Spule an - also Wechselspannung!) ein weitaus geringerer Strom. Wenn die 6 Volt ausreichen, das Teil anzutreten (E-Starter ist was für Warmduscher ... ;-) ...), ist die Welt doch in Ordnung!

...zur Antwort

Üblicherweise spricht man bei Strom-/Spannungsquellen von "Innenwiderstand".

Relais besitzen einen Spulenwiderstand und einen Übergangswiderstand.

Den Spulenwiderstand kannst du genau so messen, wie HarryHirsch4711 es beschrieben hat (DH!), den Übergangswiderstand kannst du nur mit sehr hochwertigen Milliohmmetern per Vierleitermessung bestimmen.

Es gibt einen Artikel bei der Wikipedia mit dem Titel "Vierleitermessung".

...zur Antwort

Eine LED wird bei einer bestimmten Betriebsspannung betrieben. Wie viel Volt diese beträgt, entnimmt man dem Datenblatt der LED. Der Spannungsunterschied zwischen der (höheren) Versorgungsspannung und der (niedrigeren) Betriebsspannung der LED muss am Vorwiderstand abfallen. Die Versorgungsspannung muss mindestens so hoch sein wie die Betriebsspannung der LED, da man eine gleich große Versorgungsspannung in der Praxis schlecht realisieren kann, wählt man vernünftigerweise eine etwas höhere und verwendet eben den Vorwiderstand. Wenn du als Versorgungsspannungsquelle eine "normale" Mignonzelle verwenden möchtest, darf die Betriebsspannung der LED höchstens 1,5 Volt betragen. Diese Bedingung erfüllen außer ein paar ganz speziellen roten LEDs keine anderen! Die meisten LEDs benötigen eine Betriebsspannung zwischen 2 und knapp 4 Volt.

Neben der Betriebsspannung ist der Nennstrom eine weitere wichtige Größe, sodass du anhand des Ohmschen Gesetzes den Vorwiderstand errechnen kannst.

Bei 1,5 Volt Versorgungsspannung wird überhaupt kein Vorwiderstand benötigt, ganz im Gegenteil, du wirst kaum eine LED im Handel finden, die bei dieser niedrigen Betriebsspannung voll leuchtet.

Zum Schluss eine Beispielrechnung: Zwei parallel geschaltete LEDs mit einer Betriebsspannung von 2 Volt und einem Nennstrom von 20 mA sollen an zwei in Reihe geschalteten Mignonzellen (3 Volt) betrieben werden.

Am Vorwiderstand fällt also 1 Volt ab - bei einem Strom von 40 mA (2 x 20 mA):

R=U/I, also R=1/0,04 ergibt R=25Ω

...zur Antwort

Wenn deine "2 alte kasten computer" wirklich alt sind, könnten es noch AT-Rechner sein. In diesem Fall würde das Genannte nicht passen.

Das Angebot aus deinem Link ist alles andere als günstig, das Mainboard wird bereits für gut 35 Euro angeboten, der Prozessor für 27 Euro und 2 GB Arbeitsspeicher kosten momentan gerade mal 9 Euro.

Zum Spielen aktueller Spiele wäre die Kombination nicht geeignet, da eine "echte" Grafikkarte fehlt ("Geforce 7025" ist nur ein Onboard-Grafikchip).

...zur Antwort

Einfach ein Stück festes Klebeband über den Schreibschutz kleben, so wie der Opa das immer bei seinen Kompakt-Kassetten gemacht hat. Drauf achten, dass die Kontakte frei bleiben.

Auf den zwei beigefügten Fotos ist zwar ein Micro-SD/SD-Adapter gezeigt, das Prinzip bleibt aber gleich.

Bilder werden durch anklicken größer!

...zur Antwort

Einfach auf deiner Festplatte liegende Dateien oder Ordner, wie dein "1.", können im Regelfall zwar gelöscht werden, trotzdem sollte man das erst tun, nachdem man geklärt hat, um was es sich dabei handelt.

Notwendig werden solche "Aufräumarbeiten" aber ohnehin erst, wenn der Festplattenplatz knapp wird und dann ist es viiiel sinnvoller nicht bei der ersten, sondern bei den größten Dateien anzufangen. Wenn du Pech hast, räumst du einen ganzen Tag auf und hast hernach gerade man 100 MB gewonnen.

Geschwindigkeitsmäßig bringt das allerdings nichts, weil die Daten nur still auf der Festplatte liegen und das System nicht um ein Promille ausbremsen. Willst du also ein träges System etwas aufmuntern, musst du zunächst im Systemstart die Programme deaktivieren (nicht löschen!), die unnütz mitgestartet werden.

Den Systemstart erreicht man, indem man zunächst die Windowstaste und die "R"-Taste gleichzeitig drückt. Dann erscheint ein Fenster, in dem man in das Eingabefeld "msconfig" eintippt (Enter). Evtl. musst du jetzt noch bestätigen und kannst dann im erscheinenden Fenster auf der Registerkarte "Systemstart" durch wegklicken des Häkchens vor dem entsprechenden Programm dieses deaktivieren.

Natürlich musst du schon wissen, welche Programme nicht deaktiviert werden sollen (auf keinen Fall z. B. Antivirenprogramme), auf allen Rechnern, die ich so zu Gesicht bekomme, kann man aber mehr als die Hälfte deaktivieren.

Wenn dich diese Materie interessiert, kannst du im Internet viele gute Anleitungen finden, indem du "msconfig" oder/und "Systemstart" ins Suchfeld deiner Lieblingssuchmaschine eingibst oder dir ein paar Dinge von einem Bekannten zeigen lässt usw.

...zur Antwort

Könnte eine Einschaltverzögerung sein. Diese wird im Audiobereich gern verwendet, um Einschaltgeräusche zu unterdrücken.

Da es sich bei Einschaltgeräuschen in Wirklichkeit um kurze, aber hohe Spannungsspitzen handelt, kann dadurch ein Lautsprecher durchaus überlastet werden.

Außerdem stellen Schaltstufen, die ein Audiosignal verzögert durchschalten, sicher, dass undefinierte Betriebszustände ausgeschlossen werden. Gerade bei der Stromversorgung durch Akkus können diese undefinierten Zustände vorkommen, wenn z. B. der Akku stark entladen ist.

...zur Antwort

Das technische Detail, das dir in deiner Überlegung unbekannt ist, nennt sich "Zerhacker". Klingt komisch, ist aber wirklich der technische Fachausdruck, wenn du es nicht glaubst, guck bei Wikipedia oder sonstwo nach!

Ein Zerhacker schaltet einfach die Polarität einer Gleichspannung periodisch um, und schon hat man Wechselspannung. Eine einfache, aber voll funktionsfähige Schaltung findest du übrigens auf der Wikipedia-Seite auch gleich.

Nun kann man das natürlich optimieren, denn erstens ist so eine einfache Schaltung eine Störquelle allererster Güte, kaum ein elektronische Gerät ließe sich daran betreiben, da der generierte Wechselstrom weit entfernt ist vom idealen Sinusverlauf und zweitens hat sie einen schlechten Wirkungsgrad.

Im Internet gibt es durchaus erste Informationen, ich selbst verfüge über einen gut sortierten Schaltungsfundus (Elektor, Funkschau, ELV, Franzis'-Bücher - als der Franzis'-Verlag noch seriös war und, und ...) und würde einfach dort nachsehen, falls du keinerlei Schaltungsssmmlungen zu Hause hast, versuch erstmal im IN die üblichen Verdächtigen, als da wären: "Die Elektronikerseite", "Elektronik Kompendium", "Elektronikwerkstatt", "loetstelle.net oder .com", "Rainers-Elektronikpage" usw, usf.

...zur Antwort

36 Watt ist der heutige Standardwert einer Leuchtstofflampe nach DIN EN 60081. Dieser Wert bezieht sich aber auf "normale" Leuchtstofflampen, nicht auf UV-Ausführungen.

Da der Unterschied der beiden von dir genannten Varianten bei rund 10% liegt, dürfte er nicht praxisrelevant sein. Je nach Ausführung unterscheidet sich die Lichtleistung bei gleicher elektrischer Leistung um mehr als 10%. Also hast du die freie Wahl.

...zur Antwort

Kirche im Dorf lassen!

Es könnte doch geschehen, dass du zahlungsunfähig wirst ;-). Geld verloren oder gestohlen ;-). Dann wärst du ja nicht in der Lage, die Miete zu entrichten, da bleibt dir doch gar nichts anderes übrig, als die Wohnung zu kündigen!

Welch ein Glück, dass dein Vermieter damals eine Kaution erhoben hat,denn du bist zwar zahlungsunfähig, gestattest ihm aber die Aufrechnung der Miete bis zum endgültigen Auszug mit der Kaution, damit er keinen Verlust hat ;-).

Den Richter möchte ich gesehen haben, der dir in einer solchen Situation eine zusätzliche Strafe aufbrummt!

...zur Antwort

Falsche/defekte Masseführung, defekte Kabel usw.

Wenn du keine Lust zum Basteln hast, der Auftrag an eine PC-Werkstatt zu teuer kommt, bleibt der Kauf eines Frontpanels (gibt es ab 10, 15 Euro). Die Kabel werden einfach dort auf dem Mainboard angeschlossen, wo jetzt die defekten Anschlüsse dran sind.

Wenn dir eine USB-Buchse an der Frontseite reicht, gibt es die eingeschränkt elegante Lösung, ein USB-Verlängerungskabel (ca. 1 m Länge) hinten einzustecken und die Kupplung (das "Buchsen"ende des Kabels) z. B. mit doppelseitigem Klebeband etc. seitlich zu befestigen, sodass man dort ohne Verrenkungen etwas einstecken kann. Diese Lösung kostet bei vorhandenem USB-Verlängerungskabel nichts.

...zur Antwort

Wenn das Notebook sich auch von DVD/CD nicht mehr booten lässt, hast du schlechte Karten bzw. viiiel Recherchearbeit vor dir.

Wenn es noch von CD/DVD bootet, kann dir eine CB-"Notfall-CD" oder ein "Knoppix" weiterhelfen (wenn dir dir Begriffe nichts sagen, hilft es, sie ins Eingabefeld einer guten Suchmaschine einzutippen), anderenfalls wäre evtl. das Naheliegendste bei Medion anzurufen; wenn du Glück hast, erwischt du einen freundlichen Mitarbeiter, der bereit ist, anhand deiner Beschreibung die Nummer zu ermitteln.

Klappt das nicht, würde ich als Nächstes die Fotos von Medion-Notebooks im Internet mit dem vorhandenen Probanden vergleichen; Tipp: wenn du "Medion" als Suchbegriff eingibst und "Bilder" bei den Filtern einstellst, ist schon vieles einfacher. Natürlich kannst du auch weitere Begriffe zur Auswahlreduzierung eingeben.

Und ein letzter Tipp: Mach fünf, sechs Fotos (von oben, unten und den Seiten) des Klapprechners und stell die mal als Frage bei "computerfrage.net" ein. Dort gibt es viele kompetente Ratgeber.

...zur Antwort

Scheint mir ein Lehrbuch aus Schilda zu sein!

Iz=6,5A*0,94=15,5A ???!

6,5 mal 0,94 ergibt laut Eva Zwerg immer noch 6,11, in der Mathematik ist es nicht zulässig, irgendwelche Faktoren in der Rechnung wegzulassen!

Und natürlich ist 16 > 15,5 !!

Ich würde mal ein sehr ernstes Wort mit demjenigen wechseln, der das Buch verwendet!

...zur Antwort

Musik hat nun mal die Eigenschaft, dass sie stellenweise laut und dann wieder leise ist. Da ein analoges Signal ein genaues Abbild des Musiksignals ist, ist der Pegel des analogen Signals bei lauten Passagen hoch und bei leisen niedrig. Das ist selbstverständlich auch am "Line-out"-Anschluss so!

Je nach verwendetem Musikmaterial macht sich das stärker oder schwächer bemerkbar, bei Popmusik ist die Dynamik (der Unterschied zwischen der leisesten und der lautesten Stelle) gewöhnlich recht niedrig, bei klassischer Musik wird auch von den Hörern verstärkter Wert auf hohe Dynamik gelegt, tatsächlich ist der Lautstärkeunterschied zwischen einer einzeln angeschlagenen Triangel und dem vollen Einsatz eines 100-Mann-Orchesters mit Pauken und Trompeten, enorm. Das fügt sich aber in der Praxis recht gut, werden Lichtorgeln ja selten zu klassischer Musik benutzt.

Aber auch bei Popmusik kann es zu Lautstärkeunterschieden kommen, insbesondere der Lautstärkeunterschied zwischen Musikstücken unterschiedlicher Herkunft kann dazu führen, dass die Lichtorgel beim Stück A dauern leuchtet und beim Stück B kaum anspricht.

Die klassische Verbesserungsmaßnahme ist der Dynamikkompressor. Ein elektronisches Gerät, welches den Pegelunterschied verringert. Dynamik wird in der Hilfsmaßeinheit "Bel" gemessen (meist allerdings in der Zehnteleinheit Dezibel - angekürzt "dB"). Gibt es nun bei mehreren Musikstücken zwischen der lautesten und der leisesten Stelle einen Dynamikunterschied von z. B. 60 dB, so wird dieser Bereich durch den Dynamikkompressor einfach eingeschrumpft - sagen wir mal bspw. auf 10 dB. Damit ist schon einmal viel gewonnen. Schaltungsunterlagen oder Fertiggeräte findest du im Internet durch Eingabe von "Dynamikkompressor" in das Suchfeld deiner Lieblingssuchmaschine.

Neuere Ansätze gehen hingegen dahin, den Computer ins Spiel zu bringen. Hier gibt es die verschiedenartigsten Ansätze, einigermaßen bekannt ist das "Beat-Detection"-Verfahren, bei dem der Rechner versucht, charakteristische Signalverläufe im analogen (oder hier auch digitalen) Musiksignal zu finden (z. B. die einem "Beat" entsprechen) und entsprechend zu "lichtorgeln". Auch hier hilft deine Suchmaschine.

Alle diese Verfahren haben gravierende Mängel, durch Suchen kannst du jedoch das für die Musikart, die benutzt wird, am besten geeignete Verfahren finden.

...zur Antwort

Handelsübliche 120-mm-Lüfter "ziehen" so um die 200 mA - oder anders formuliert: haben eine Leistungsaufnahme im Bereich zwischen 2 und 2,5 Watt.

Ein Standard-PC-Netzteil dürfte damit nicht überfordert sein (wenn man von dem völlig unrealistischen Fall absieht, dass es ohne Belastung durch die Lüfter bereits an der Leistungsgrenze betrieben wird). Falls du also die Lüfter an einem anderen Netzteil betreibst, solltest du prüfen, ob dieses den geforderten Strom liefern kann (sicherheitshalber sollte es rund 1 Ampere / rund 10 Watt liefern können).

...zur Antwort

Liegt es an mir?

25µm sind doch 0,025mm.

Und 0,025mm * 0,5mm ergibt doch 0,0125mm² und das wären dann 12,5µm² und nicht 12,5nm².

Was meint ihr, habe ich - und kriegt ein Arzt das wieder hin?

...zur Antwort

Wenn dir der vorgegebene Einstellbereich der Klangsteller nicht ausreicht, wäre es sehr viel einfacher in dem Gerät das Verhältnis der beiden Pegel zueinander zu verändern. Ein bisschen solltest du dich hierbei aber schon mit Elektronik auskennen.

Es geht darum, den Pegel der "normalen" Ausgänge herabzusetzen. Damit wird der Pegel der beiden "Sub"-Ausgänge im Verhältnis stärker (in Wirklichkeit wird natürlich das Signal der "normalen" Ausgänge schwächer, aber das wird dann in der Praxis dadurch kompensiert, dass der Lautstärkesteller etwas weiter aufgedreht wird).

Erreichen kann man die genannte Pegelabsenkung mit einem Spannungsteiler aus jeweils zwei Widerständen - Kostenpunkt: ein paar Cent!

...zur Antwort

Ich habe das anfänglich bei meinem *Huawei E160* probiert, weil er zum damaligen Zeitpunkt nur eine Downloadgeschwindigkeit von gut 400 kb/s (50 kB/s) erreicht hat. Es hat sich dann aber schnell herausgestellt, dass sich keine schnellere *E-Plus*-Station in der Nähe meiner Behausung befand.

Der Einsatz einer Richtantenne hat in meinem Fall nichts gebracht, die "Antenneneingänge" dieser Sticks sind einfach nicht vernünftig angepasst, eine saubere Signalzuführung über diese Buchsen ist quasi unmöglich. Es mag sein, dass jemand, der im Erdgeschoss seines Hauses gar keinen Empfang hat, möglicherweise durch den Einsatz einer Richtantenne auf oder unter dem Dach und einer Herabführung des Signals trotz der miserablen Buchse überhaupt erst einen Empfang ermöglicht. In diesem Fall wäre der Einsatz einer Richtantenne sinnvoll, in meinem Fall war es damals nur herausgeworfenes Geld.

Mittlerweile hat *E-Plus* in meiner Gegend nachgerüstet, ich habe jetzt so ca. 2000 kb/s (250 kB/s) maximal.

Viel mehr hat bei mir die andere - und viel billigere - Alternative gebracht: Das USB-Verlängerungskabel! Damit kann man den Stick an der Stelle im Raum platzieren, an der die Signalstärke am größten ist, wenn man will, kann man ihn sogar aus dem Fenster hängen lassen etc.

...zur Antwort

Seit Vista kennt Windows neben der schnellen Formatierung (High Level) noch die "Mid-Level-Formatierung" bei der zusätzlich zu der High-Level-Formatierung jedes Byte auf der Festplatte mit einem bestimmten Zeichen oder einer Sequenz von Zeichen überschrieben wird.

Die erste Art dauert wirklich nur Sekunden, weil ja nichts gelöscht wird, alle Daten verbleiben auf der Festplatte und werden nur als "nicht vorhanden" markiert. Windows erkennt dann diese Festplatte als leer, jeder, der mit etwas anderem an die Platte rangeht, kann alle Daten wieder auslesen.

Ganz anders bei der zweiten Art, hier sind die Daten unwiederbringlich weg - Insider streiten sich darüber, ob Forensikspezialisten sie noch rekonstruieren können oder nicht.

Du schreibst etwas von einer externen Festplatte - ich nehme an, dass diese über USB 2.0 mit dem Rechner verbunden ist. USB 2.0 schafft maximal rund 30 MB/s (alle Angaben darüber sind Werbesprüche - miss einfach selbst nach). Rechnen wir 1 TB der Einfachheit halber zu 1000000 MB, muss man also 1000000 durch 30 teilen und erhält dann die Zeit für die vollständige Formatierung incl. Überschreiben der Daten. Das macht dann rund neun Stunden und 16 Minuten (ein rein theoretischer Wert, der nur hinkommt, wenn die Übertragungsgeschwindigkeit exakt 30 MB/s beträgt).

Beide Formatierungsarten kannst du jederzeit abbrechen, im ersten Fall ist die Platte dann eben nicht formatiert und im zweiten nicht vollständig gelöscht.

...zur Antwort

Als Notlösung kannst du das ohne Weiteres machen, reine Lüfter (wie beim Computer) mögen auch ein bisschen bringen, aber die Autoheizlüfter erwärmen ja zusätzlich die Luft. Die Kombination aus Wärme und Luftbewegung ist ideal, um beschlagene Scheiben freizubekommen.

Die Dinger ziehen übrigens so um die 10 Ampere, womit sie ziemliche Stromschlucker sind und ohne laufenden Motor eine durchschnittliche Autobatterie in vier bis sechs Stunden leersaugen würden. Bei laufendem Motor allerdings stellt diese Last kein Problem dar (zum Vergleich: Zusatz- oder Nebelscheinwerfer "verbrauchen" genauso viel Strom).

Ich jedenfalls bin mit so einem Heizlüfter prima zurechtgekommen, als ich einen mangels funktionierender Bordlüftung eines Fiats einsetzen musste!

...zur Antwort

So ein Bausatz von den Elektronikgeschäften (nicht Unterhaltungselektronik, das wären dann nämlich die mit dem "Geiz ist ...", sondern richtige Elektronikhändler, solche die auch Transistoren und Widerstände verkaufen), ist keine schlechte Idee. Kostenlos bekommt man von denen nichts, aber evtl. kannst du lokal (Flohmarkt, Kleinanzeigen etc.) so ein Ding gebraucht für kleines Geld erwerben oder gar tauschen, die Erfahrung lehrt, dass die einfachen Geräte nach kurzer Zeit nur noch als Staubfänger in den Kinderzimmern liegen.

Wenn aber das Interesse deutlich über diese einfachen Ansprüche hinausgehen sollte, empfehle ich einen Blick auf die beiden Projekte der Computerzeitschrift c't: c't-Bot und c't-Sim. Informationen darüber kannst du auch gut übers Internet abrufen, hierzu einfach "c't bot" in das Eingabefeld einer guten Suchmaschine eingeben.

Das *c't Sim'-Projekt ist rein virtuell - die gesamte Bastelei findet also am Computer statt - und somit erfreulicherweise kostenlos.

...zur Antwort

Natürlich kannst du einfach die Leerlaufspannung messen (also ohne Belastung des Akkus) und diese in Bezug setzen zu Ergebnissen von Messungen bei unterschiedlichen Lastzuständen (mit verschiedenen Widerständen belastet).

Der Innenwiderstand bildet mit dem Lastwiderstand eine Reihenschaltung, die Spannung der eigentlichen Spannungsquelle bleibt dabei konstant.

Ein Beispiel: Angenommen, du misst eine Leerlaufspannung von 3,4 Volt am Akku, die bei Belastung durch einen Widerstand mit einem Ohm (1 Ω) auf 3,3 Volt zusammenbricht, dann betrüge der Innenwiderstand rund 0,03 Ω. Hierzu musst du dir nur vorstellen, dass du eine Spannungsquelle von 3,4 Volt hast, die mit einer Reihenschaltung aus zwei Widerständen beschaltet ist, von denen der eine 1 Ω hat, dann lässt sich der andere nach der Rechnung für die Reihenschaltung mit einem einfachen Dreisatz ausrechnen: 1×0,1:3,3 nach "alter" Schreibweise 1*0,1/3,3 nach "neuer".

Leider ist das alles wenig aussagekräftig, da sich in der Praxis die Last beständig ändert und der Innenwiderstand eines Akkus lastabhängig ist. Das heißt bezogen auf das Beispiel: Nur bei einer Belastung von 1 Ω beträgt der Innenwiderstand 0,03 Ω, bei einer anderen Belastung kann er nicht nur anders sein, er wird es!

Deshalb benutzt der Profi einen elektronisch steuerbaren Lastwiderstand, dieser lässt sich im Millisekundenbereich ändern und kommt der tatsächlichen Belastung sehr viel näher.

Wenn du dich wirklich ernsthaft mit dem Innenwiderstand von Zellen befassen möchtest, rate ich dir dazu, dir zunächst die Vorgaben anzuschauen, nach denen Messtechniker im Labor den Innenwiderstand messen, damit du zum Schluss Messwerte hast und keine "Hausnummern" (Technikerjargon für unbrauchbare Messergebnisse).

...zur Antwort

Das funktioniert tatsächlich und zwar bei (fast?) allen Zellenarten.

Wie haben als Kinder diesen Effekt schon ausgenutzt, wenn unsere "Batterien" leer waren. So konnten wir ein paar Minuten länger Radio hören.

Was das Kind erfreut, kann in der Erwachsenenwelt Leben retten: Ein paar Sekunden Handyfunktion können für einen Notruf ausreichen.

Eine quasi identische Frage wurde hier

Wie kann ich eine leere Batterie kurzeitig wieder benutzen?

schon gestellt und auch richtig beantwortet.

Hintergrund des Phänomens ist übrigens, dass die chemischen Prozesse in der "Batterie" temperaturabhängig sind und durch die Temperaturerhöhung der fast zum Erliegen gekommene chemische Prozess noch einmal intensiviert wird. Allerdings wirklich nur für eine sehr kurze Zeit!!

...zur Antwort

Nein, dem Verkäufer ist wohl die Funktionsweise eines Dimmers nicht bekannt!

Ein Dimmer ist ja nicht nur einfach ein vorgeschalteter Widerstand, sondern eine elektronische Schaltung, die dafür sorgt, dass an dem Verbraucher (Lampe) nur die Leistung "verbraucht" wird, die dem jeweiligen Zustand (Helligkeit) entspricht. Dies gelingt dem Dimmer durch Anwendung der Phasenanschnitt- und Phasenabschnittsteuerung.

Natürlich hat kein technisches Gerät der Welt einen Wirkungsgrad von 100%, deshalb klappt das in der Praxis nicht ganz - etwas höher als nötig ist der Gesamtverbrauch schon, da die elektronische Schaltung (Dimmer) ja einen Eigen"verbrauch" hat.

"Beweisen" kannst du das dem Verkäufer übrigens ganz leicht: Du schließt einfach eine über einen Dimmer gesteuerte Glühlampe an ein Verbrauchsmessgerät an (diese Zwischenstecker mit digitaler Anzeige - gibt es bereits ab zehn Euro beim Elektrofachhandel) und veränderst die Helligkeit - der "Aha-Effekt" kommt schlagartig!

...zur Antwort

Der PDA ist tot, es lebe der PDA!

Ich benutze seit Jahren Handheld-PCs, anfangs haben Leute gedacht, ich würde in Seminaren mit einem Spielecomputer spielen und haben mich schräg angeschaut. Damals musste ich immer lang und breit zeigen, dass ich dort eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation und eine voll programmierbare Umgebung habe und das Ding nichts mit Spielen zu tun hat.

Dann kam eine Phase, in der insbesondere Kinder dachten, das wäre ein ganz altes (und somit großes) Handy - wieder musste ich erklären, aber erklär mal einer einem Kind, was "Embedded Visual C++" ist.

Die nächste Phase war zu meiner Überraschung eher neidvoll: Da dachten die Leute, ich hätte als absoluter Avantgardist so ein neuartiges i-irgenwas ...

Zu keiner Zeit hat eine breite Anzahl von Menschen in meiner Umgebung verstanden, was das wirklich ist, dass ich begonnene Arbeit damit jederzeit unterwegs fortsetzen konnte, dass ich jederzeit auch schon in der Pre-UMTS-Ära in Wikipedia Dinge nachschlagen konnte usw., usf.

Selten sehe ich Menschen in der Straßenbahn Notebooks benutzen, in meinem Bekanntenkreis hat jeder ein Notebook, das gehört dazu, ohne bist du out. Aber die Außenwelt hat noch keines dieser Notebooks gesehen. Die Benutzer haben sie gekauft, weil es sich am Wohnzimmertisch bequemer sitzt und an den Fernseher anschließen kann man sie auch ...

Also, die Vorteile derartiger Geräte, wie dem in deiner Frage:

  • Man kann sie wirklich stets dabeihaben.

  • Der Touchscreen: Wer einmal ein mobiles Gerät mit Touch hatte, will es nie wieder missen. Kleine Skizzen sind ruck, zuck zur Verdeutlichung angefertigt, andere Dinge werden direkt mit dem Touchscreenstift bearbeitet ...

  • Sie sind eine Art "Schweizer Taschenmesser", egal ob du ein Video kontrollieren, eine mp3-Datei bearbeiten oder nachschauen möchtest, wann Gandhi geboren wurde ...

Nachteile gibt es natürlich auch, die Größe des Bildschirms wäre zu nennen, die Empfindlichkeit des Geräts, die zwar geringer ausfällt als die eines Notebooks aber größer als die eines Taschenkalenders (bei den sommerlichen Temperaturen das Ding einfach in die Gesäßtasche stecken und sich dann ins Eiscafé setzen, geht nicht.

Bei dem speziell von dir beschriebenen Gerät ist wohl der Preis auf der Seite viel zu hoch, das Gerät hat offenbar ein Spiegeldisplay - draußen erkennst du nix! Da es augenscheinlich noch nicht verkauft wurde, kann man über weitere Nachteile nur spekulieren.

...zur Antwort

Es gibt tatsächlich einige wenige elektrische Geräte, bei denen "Batterien* nicht einfach in Reihe geschaltet sind, dass allerdings die Logitech-Maus dazugehört, wage ich stark zu bezweifeln.

Falls jedoch stets die Batterie im rechten (oder linken) Fach zuerst leer sein sollte, läge ein derartiger Verdacht nahe.

Wenn das aber beliebig ist, liegt es wohl eher an der typischen Entladekennlinie der "Batterien". Ihre Spannung fällt nämlich gegen Ende der Entladung überproportional stark ab, im Internet kannst du verschiedene Entladekurven sehen, wenn du in einer Suchmaschine "Entladekurve" eingibst.

Eine gute Batterie kann lange Zeit eine Leerlaufspannung von bspw. 1,4 Volt aufweisen, die dann recht schnell zusammenbricht. Aussagekräftiger als die Leerlaufspannung ist bei "Batterien" die Messung des Kurzschlussstroms (dieser kann aber z. B. bei einer Monozelle so hoch liegen, dass man ein Messgerät selbst im 10 A-Bereich überlasten kann! Also Vorsicht bei der Kurzschlussstrommessung).

Ein Beispiel: Du hast zwei Mignonzellen, die - durch Fertigungstoleranzen bedingt - um 10% in ihrer Kapazität abweichen. Die eine hat zu Anfang 2,5 Ah und die andere nur 2,25 Ah. Zu dem Zeitpunkt, an dem die Spannung der zweiten zusammenbricht, hat die erste noch eine Restkapazität von 250 mAh und dabei kann ihre Leerlaufspannung sehr wohl noch bei 1,4 Volt liegen.

...zur Antwort

"Potentiometer" (oder nach allgemeiner Schreibregelung "Potenziometer") ist die fremd/fachsprachliche Bezeichnung für einen einstellbaren/veränderbaren Widerstand.

Eine eindeutige Definition, wonach ein veränderbarer Widerstand sprachlich erst dann zum Potentiometer mutiert, wenn er durch das Vorhandensein aller drei Anschlüsse zum veränderlichen Spannungsteiler wird, habe ich so nicht gefunden. Ich will aber eine derartige sprachliche Unterscheidung nicht ausschließen.

Wir haben früher auch zu den Trimmpotis mit nur zwei Anschlüssen trotzdem Trimmpoti gesagt.

...zur Antwort

Lautsprecher mit einer Belastbarkeit von 50 Watt halten nun eben mal nur diese 50 Watt aus.

Das wäre ja wie bei einer drei Meter langen Dachlatte, die wächst ja über Nacht auch nicht auf fünf Meter ;-).

Du brauchst also stärkere Chassis, allerdings da an den Mitteltönern wirklich weniger Leistung verbraten wird (wie opague1 geschrieben hat), werden 100 Watt wohl reichen.

Klar kann man auch einen Widerstand vor die Mitteltöner schalten, das macht aber nur Sinn, wenn die Mitteltöner zu laut sind, die Mitten also im Verhältnis zu stark wiedergegeben werden. Ansonsten würde ein unüberlegt vorgeschalteter Widerstand die Mitten dämpfen und somit die gesamte Frequenzausgeglichenheit durcheinanderbringen.

Ausrechnen lässt sich so ein Widerstand nur schwer, da es auch auf den Wirkungsgrad aller Lautsprecher, sowie auf deren tatsächliche Impedanz ankommt (8 Ω ist nämlich nur der Nennwert tatsächlich ist der Wert bei jeder Frequenz anders), deshalb benutzt der Boxenbauer eben auch ein Hochlastpoti mit geringer Induktion, damit findet man experimentell den richtigen Widerstandswert heraus.

...zur Antwort

Das ist davon abhängig, wie die Akkuüberwachung arbeitet. Prüft sie lediglich, ob eine Spannung von rund 12 Volt dort anliegt, wo der Akku sitzt, genügt es mit hoher Wahrscheinlichkeit über ein Poti irgendeine Versorgungsspannung an den Punkt zu legen, an dem die Überwachung das Vorhandensein einer Spannung prüft. Das Poti ermöglicht das Einstellen der Spannung, bei der die Anzeige nicht mehr meckert und begrenzt gleichzeitig den Strom. Eine seriell geschaltete Feinsicherung schafft hier Sicherheit.

Das sind aber nur theoretische Überlegungen, ohne Ansicht des Schaltbilds ist ein passgenauer Lösungsvorschlag unmöglich. Und obwohl es klar sein dürfte, erwähne ich es trotzdem: Veränderungen dieser Art beeinträchtigen die Funktion der Anlage in einem Maß, das ein Weiterbetreiben der Anlage verbietet (du schreibst ja auch, dass die Anlage lediglich zur Demonstration dient).

Wenn die Akkuüberwachung allerdings auch noch andere Kriterien prüft (Ladestrom etc.), wird der Aufwand wesentlich größer als die Verwendung eines neuen Akkus für gut 13 € (z. B. bei Reichelt Elektronik), der dann auch gleich eine VDS-Nr. hat.

...zur Antwort

Das dicke rote geht an den Anlasserschalter, nur dieser ist in der Lage, die hohen Ströme, die beim Anlassen fließen zu schalten.

Das dünne rote liefert die positive Versorgungsspannung für das komplette Fahrzeug mit Ausnahme des Anlassstroms.

Das dicke schwarze ist mit dem negativen Pol der Batterie verbunden und stellt am anderen Ende verbunden mit der Karosserie das Bezugspotenzial dar (Masse).

Über das dünne schwarze kann ich nur spekulieren, denkbar wäre eine zusätzliche Masseverbindung zur Unterdrückung von Stör/Brummschleifen für empfindliche Elektronik oder die Audio-Anlage. Um Brummschleifen (im Auto eher unwahrscheinlich) oder sonstige Störungen, die durch Masseschleifen entstehen zu verhindern, führt man in der Elektronik üblicherweise eine sternförmige Erdung durch (jeder, der schon einmal einen HIFI-Verstärker selbst gebaut hat, kennt das!).

...zur Antwort

Ich habe ein UT 803 von dieser Firma.

Die Geräte entsprechen der Bastler-Kategorie (ich bin aber auch nicht mehr als ein "Bastler"). Hameg oder Fluke-Qualität kannst du von ihnen nicht erwarten, dafür ist der Preis aber auch weniger "aufregend".

Mein Gerät funktioniert einwandfrei.

...zur Antwort

Vielleicht ein bisschen ausführlicher als Arschkrampe2009, dessen Antwort im Prinzip aber völlig richtig ist:

Über größeren Widerständen fallen größere Spannungen ab, das Verhältnis der Widerstände entspricht dem Verhältnis der Spannungen. Hast du also (im einfachsten Fall) zwei Widerstände und ist der eine (A) doppelt so groß wie der andere (B), so fällt über A die doppelte Spannung als über B ab.

Konkret: Widerstand A = 2 Ω; Widerstand B = 1 Ω.

Dann fallen zwei Drittel der Gesamtspannung über Widerstand A und ein Drittel über B ab.

Logischerweise ist die Summe der Einzelspannungen gleich der Gesamtspannung.

...zur Antwort

abgestimmt für: Mit Brille, nein!

Echte holografische Bildwiedergabe ist aber natürlich die Zukunft, bei der derzeitigen technologischen Entwicklung jedoch (wir waren angeblich vor mehr als 40 Jahren auf dem Mond, können heutzutage aber nicht mal mehr Straßen reparieren), wird sich das "etwas" hinziehen.

...zur Antwort

Zunächst liefert diese Reihenschaltung die Spannung, die sich bei dem entsprechend entnommenen Strom und dem Gesamtinnenwiderstand ergibt. Würde man in diesem Zustand die Spannung der einzelnen Zellen messen, so wäre soweit alles i. O. Bei beiden würde man am Pluspol eine positive Spannung zum jeweiligen Minuspol als Bezugspotenzial messen.

Wird diese Kombination eine Zeit lang betrieben, sinkt die Spannung der ladungsärmeren Zelle schneller, als die der volleren und erreicht schließlich null Volt. Ab da stellt sie für die vollere Zelle, die ja immer noch Ladung hat, nur noch einen Widerstand dar; würde man jetzt die Spannung über dieser Zelle messen, hätte man eine negative Spannung an ihrem Pluspol bezogen auf ihren Minuspol - also eine Spannungsumkehrung.

Bei Primärzellen (landschaftlich auch "Batterien" genannt) ist dieser Effekt wurscht, die Zelle ist eh leer und wird ja weggeworfen. Bei Sekundärzellen (Akkus) stellt dieser Betriebszustand eine ernste Gefahr für das "Leben" des Akkus dar, er wird in aller Regel hierdurch irreversibel geschädigt.

...zur Antwort

Wenn dem wirklich so sein sollte (wenn also "natürliche" Ursachen, z. B. durch Defekte etc. ausgeschlossen werden können), ist das wirklich keine ganz banale Sache, bei der allerdings eine gut ausgerüstete Detektei weiterhelfen kann.

Der Raum müsste dann eben entsprechend eine oder mehrere Nächte hindurch überwacht werden. Mehrere, an unterschiedlichen Orten angebrachte Mikrofone, die mit einem sogenannten Transientenrekorder verbunden sind, liefern bei der Auswertung einen sicheren Anhaltspunkt für den Ursprungsort der Töne.

"Transienten" sind übrigens nichts anderes als "kurzzeitig und unvorhersehbar auftretende (elektrotechnische) Phänomene". Auch die Fernsehreparaturwerkstatt an der nächsten Straßenecke benutzt so etwas - die sitzen nämlich nicht neun Tage vor einem Fernseher, um abzuwarten, dass endlich mal der vom Kunden beschriebene Fehler auftritt. Dann hätten sie den Fehler zwar gesehen, wüssten aber immer noch nicht, woran es liegt. Deshalb werden auch in einem normalen Fernseher bestimmte Testpunkte mit einem Transientenrekorder verbunden, und wenn dann der Meister abends in die Werkstatt kommt, schaut er auf die Anzeige dieses Messgeräts und weiß dann Bescheid.

...zur Antwort

Wichtiges über die Eigenschaften eines OPV hat Fleischi1987 bereits richtig beschrieben. Zur Funktion könnte man noch hinzufügen, dass der "normale" OPV über einen invertierenden und einen nicht invertierenden Eingang verfügt.

Eine (beim idealen OPV noch so kleine) positive Spannung am invertierenden Eingang fährt ohne Außenbeschaltung den Ausgang auf maximale negative Ausgangsspannung, eine positive Spannung am nicht invertierenden Eingang sorgt für maximale positive Ausgangsspannung. Unbeschaltet wäre ein OPV also höchstens als Schalter zu gebrauchen. Das eigentlich Revolutionäre am OPV ist aber nun die Möglichkeit, durch Beschaltung mit Widerständen und Kondensatoren zwischen Eingängen, Ausgang und Masse, verschiedene Eigenschaften zu generieren.

Wie Fleischi1987 dargestellt hat, ist es dadurch möglich, verschiedene "Geräte" zu realisieren, obwohl ich denselben Baustein einsetze. Das war das eigentlich Neue am OPV, davor musste man jeweils eine komplett neue Schaltung aufbauen, um ein anderes Gerät zu haben, jetzt (also damals) konnte man dies durch Ändern der Außenbeschaltung erreichen. Damit war der OPV der King! Und dann kam der Mikroprozessor...

...zur Antwort

Mit einem Vorwiderstand klappt das nur, wenn der Strom konstant bleibt (Glühlampe oder Heizwendel beispielsweise).

Wenn der Strom nicht konstant ist (Geräte mit unterschiedlichen Betriebszuständen oder solche, die dauernd ihren "Stromverbrauch" ändern - z. B. Audiogerät, Computer usw.), besteht die eleganteste Lösung wie Questor beschreibt, im Einsatz eines Spannungsreglers (entsprechende Siebkondensatoren nicht vergessen, sonst belästigst du störstrahlmäßig deine Umwelt) oder in der Verwendung von Dioden, so wie Szintilator schreibt.

Und noch eine Anmerkung am Rande: Etliche, die hier geantwortet haben, würden sich mordsmäßig wundern, wenn sie ein Labornetzgerät hätten und mit einem solchen durch das Hochstellen der Spannung überprüfen würden, bei welcher Überspannung ein Gerät tatsächlich "stirbt". Das sind nämlich nicht selten 150% bis 250% der Nennspannung!!

Bewerben möchte ich das aber nicht!

...zur Antwort

Nokia bietet hierfür doch die "Nokia Suite" an, inclusive Anleitung in vielen Sprachen:

http://www.nokia.de/service-und-software/software/nokia-pc-suite

...zur Antwort

Beim Lesen der Frage war ich mir zunächst nicht sicher, ob das eine "Fangfrage" sein soll.

LEDs werden über einen Vorwiderstand betrieben, weil ihre nichtlineare Stromkennlinie schon bei relativ geringer Überspannung einen (zerstörerischen) Strom durch die Diode bewirken würde. Das wird durch den Vorwiderstand verhindert, weil dieser eine gewisse Strombegrenzung bildet, wodurch bei einem Spannungsanstieg der Strom nur noch linear steigen kann.

In deinem Fall ist der Wert des Vorwiderstands allerdings Null; eigentlich müsste er schon fast negativ sein, da die LED eine Nennspannung von 3,3 Volt hat.

Wenn eine LED mit zwei 1,5 V-Zellen oder einer Lithiumzelle betrieben wird, ist die Gefahr einer Überspannung vollständig gebannt. "Batterien" liefern nicht plötzlich eine Überspannung - das wäre ein biblisches Wunder!

Also, du brauchst keinen Vorwiderstand, sondern schließt die LED direkt an. Wenn du ein Strommessgerät hast, kannst du dieses testweise dazwischenschalten, um zu prüfen, ob der Strom dem Nennstrom der LED entspricht. Dieser beträgt bei klassischen LEDs um die 20 mA, bei "Low Current"-LEDs ein paar mA und bei Hochleistungs-LEDs bis zu ein, zwei Ampere.

...zur Antwort

GND (Ground, dt. etwa: Grund/Erde im Sinn von "Boden") ist ein Bezugspotenzial, auf das sich andere Spannungen beziehen. So kann eine Spannung auf GND bezogen +12 Volt haben, eine andere -5 Volt.

Beide Spannungen werden üblicherweise in internationalen Schaltplänen als V mit ursprünglich tiefgestellten Indexen bezeichnet, die die Spannung näher spezifizieren sollen.

Leider ist das ganze System dreifach Murks. Zum Ersten ist V, also Volt eine Maßeinheit und keine physikalische Größe, die wird nach SI-System nämlich mit "U" abgekürzt. Die Amis haben daraus "Voltage" gemacht und können seither nicht mehr zwischen Einheit und Größe unterscheiden. Das ist dann so, als könnte jemand nicht zwischen "Höhe" und "Meter" unterscheiden.

Zum Zweiten sind die Indexe ursprünglich in ihrer Bedeutung auf Halbleiterpole bezogen und wurden dann von einem Elefanten im Porzellanladen einfach vermischt (VCC und VDD als Beispiel).

Zum Dritten bedeutet VCC eigentlich die Spannung an den Kollektoren (der Transistoren), gleichzeitig wird die Abkürzung aber für die positive Spannung (bezogen auf GND) verwendet. Die Spannung am Kollektor ist aber je nach Art des Transistors (PNP oder NPN) positiv oder negativ.

Um das Durcheinander komplett zu machen, halten sich die Amis natürlich nicht an dieses System, sondern haben sich daneben noch andere ausgedacht, in denen dann Abkürzungen wie "V+, V- usw.) vorkommen.

...zur Antwort

Scheint tatsächlich so zu sein, dass in unserer Zeit zu wenig Menschen Intervallschalter brauchen, damit Produzenten sie günstig anbieten.

ELV hat einen sinnvollen im Angebot, leider derzeit nur als Bausatz. Die wichtigsten Teile sind schon vormontiert, die SMDs auch schon aufgelötet, aber löten muss man trotzdem noch.

Wenn diese Pisa-Entwicklung so weiter geht, bekommt man demnächst wahrscheinlich auch einen Lötkolben nur noch als Bausatz.

http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=23935&flv=1&bereich=&marke=

...zur Antwort

Vielfach, weil ein Gerät tragbar sein soll - kein Mensch möchte einen mp3-Player mit integriertem Netzteil herumschleppen.

Im Fall der Gerätegattung "Router, Anrufbeantworter, Monitor" liegt es oft daran, dass die Beeinflussung der Schaltung durch ein integriertes Netzteil eliminiert werden soll. Hierbei geht es um Aspekte wie magnetische Störfelder, Brummeinstreuung, Wärme usw.

Sicher ließe sich das mit entsprechendem Mehraufwand lösen, aber genau den scheuen die Hersteller und wir Verbraucher sind leider auch ein bisschen schuld mit unserer "Geiz ist toll"-Mentalität.

Noch ein Tipp am Rande: Ich benutze seit langem kurze Euro-"Verlängerungen" (so 10-15 cm), durch diese bleibt die Nebensteckdose frei!

...zur Antwort

Elektor Oktober 2006 mit DVD

http://www.elektor.de/products/magazines/2006/einzelheft-oktober-2006.12457.lynkx

...zur Antwort

Das sieht so aus, dass das Netzteil beide Spannungen liefert. Das kennt man auch z. B. von Festplatten, die brauchen auch zwei Spannungen (12 V und 5 V).

Dein Drucker braucht also 15 V und 32 V, wobei die 15 V-Leitung 530 mA liefern können muss (12 V = 250 mA). Das Beste wäre natürlich ein Original-Ersatzteil, wenn du aber über etwas Bastelkenntnisse verfügst, kannst du theoretisch auch mit 2 Netzteilen arbeiten. Die Spannungen sind erfahrungsgemäß nicht so kritisch (statt 32 V läuft der Drucker sicher auch mit 30 V), haariger wird es da schon mit dem Stecker (falls nicht verfügbar kann man aber eine andere Buchse in den Drucker einbauen, habe das schon mehrfach gemacht - z. B. bei alten Canon-Druckern, weil die so eine relativ seltene Buchse mit Mittelstift hatten).

...zur Antwort

Wenn du wirklich überhaupt keine Ahnung von Computern hast, wirst du auch mit einer hier gegebenen Anleitung nicht glücklich. Zum einen ist es sehr schwer, in Vista Daten wirklich zu löschen (unter XP war das noch lösbar), zum anderen ist die Gefahr gegeben, dabei etwas falsch zu machen, so dass danach dein System vermurkst ist.

Bitte lieber einen netten Bekannten um tatkräftige Hilfe.

...zur Antwort

Ich kann hierzu nur sehr vage Urteile, noch dazu nur von Landgerichten (wie dem o. g. LG München finden - LG München I 14 S 5138/96 WM 96, 541)

Das liegt wohl daran, dass es hier um zwei nicht miteinander in Verbindung zu bringende Vorgänge handelt. Richtig ist, die Mietkaution ist nicht zum "Abwohnen" da! Also entsteht eine ganz normale Mietschuld, wenn der Mieter die letzten Monate nicht zahlt. Diese Mietschuld kann der Vermieter natürlich einklagen und der Mieter kann dann diese Mietschuld bezahlen. Ob er dies mit dem zwischenzeitlich ausbezahlten Kautionsgeld tut oder von seinem Lottogewinn ist nun wirklich völlig unerheblich!

...zur Antwort

Ich denke, dass schon eine gute Absicht hinter derartigen Zertifizierungen steckt. Leider ist die Sache quasi immer für den Verbraucher nicht transparent. Was nützt mir der Zettel, der an der Fleischtheke neben einem Stück Fleisch liegt und mir signalisiert wie toll dieses Fleisch ist?

Genau so ist das auch im Technikbereich. Ich besitze verschiedene technische Geräte doppelt und kann gut beobachten und nachmessen, dass technische Daten teilweise stärker streuen als im Vergleich zu anderen Produkten!! Wenn also ein Hersteller eine Charge zum Prüfen an die entsprechenden Stellen abgibt, ist damit noch lange nicht gesagt, dass alle anderen Chargen diese Prüfbedingungen auch erfüllen. Ob z. B. tausende Computer nach Jahr und Tag tatsächlich in einen Stromsparmodus fahren, kann nach Auslieferung gar nicht geprüft werden. Bei mir haben einige nach anfänglichem mustergültigen Verhalten später einfach auf diese Funktion verzichtet.

Die Überlegungen (Prüfsiegel) gehen in die richtige Richtung, eine wirkliche Sicherheit für den Verbraucher ergibt sich dadurch nicht.

...zur Antwort

Seit 1987 230 Volt.

Ein Spannungswandler hat so 70-80 % Wirkungsgrad, das Netzteil auch. Also erst bleiben von 100 sagen wir mal 75 übrig und davon dann auch nur 75% macht im Endeffekt rund 56% (also gut die Hälfte)

Wenn man einen Akku nimmt, der 1,5 Ah Kapazität hat und zum Schluss wirklich 3 A fließen sollen, dann ergibt sich eine Nutzungszeit von ca. 15 Minuten.

...zur Antwort

Aus technischer Sicht kann ein Kopfhörer mit einer zu niedrigen Impedanz die Ausgangsstufe eines Verstärkers (klingt gewaltig existiert aber auch in einem kleinen mp3-Player) überlasten, weil dann ein zu hoher Strom fliesen würde.

Impedanz ist der Widerstand (genauer Wechselstromwiderstand) den der Hörer hat, das sind dann solche Werte wie. "8 Ohm, 16 Ohm" etc. Das Zeichen für Ohm ist Ω.

Wenn also dein alter Kopfhörer 32 Ω hat, und du einen neuen mit 8 Ω anschließt, dann könnte im Prinzip die Ausgangsstufe deines mp3-Players überlastet werden.

Eigentlich ist die Firma TrekStor aber ein seriöser Anbieter und da es schon seit Langem möglich ist, diese Ausgangsstufen gegen Überlastung geschützt zu bauen, kann ich mir nicht vorstellen, dass es wirklich Probleme gibt. Sicher ist aber, du greifst zu einem Hörer mit identischer oder höherer Impedanz.

...zur Antwort