Warum beten paar Leute wenn es ihnen schlecht geht? Ich meine nie betet außert in schlechten (phasen) dann bringen die gebete auch nichts.?

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13 Antworten

Weil diese Menschen vielleicht gar nicht wirklich hoffen, dass ihre Gebete erhört werden, sondern das Gebet einfach ein Ventil ist, um irgendwie emotional wieder stabiler zu werden.

Als Kind war es ermutigend "Danke, für jeden guten Morgen" oder tröstlich "Meinem Gott gehört die Welt" zu singen - daran erinnern sich diese Menschen womöglich und entlasten sich so.

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Kommentar von Enzylexikon
20.05.2016, 00:23

"...danke für diesen guten Morgen" muss es natürlich heißen

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Das Stoßgebet ist einfach der letzte Strohhalm an den sich der Mensch zu klammern versucht. Wenn das Flugzeug im 90° Winkel auf die Erde zu rast und man selbst drin sitzt, ist sogar das Gebet einen Versuch wert. Schaden kann es ja nicht mehr.

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Wenn Gott ein Mensch wäre, dann würde ein Person, die nur in der Not betet, ganz nach Gefühlslage erhört. So nach dem Motto: Wie viel ist mir die Person wert? Was kann ich dafür bekommen? Wie hat sie sich bisher verhalten? 

Gott sei Dank ist Gott nicht so. Wer Ihn in Not anruft und nicht einfach, weil es eine  Möglichkeit ist oder weil man denkt es könne ja höchstens nützen und nichts schaden, der wird erhört.Wichtig ist die Herzenshaltung.

Du fragst noch, weshalb es Leute gibt, welche nur in der Not beten. Ich denke, dass ist deshalb, weil es uns in Europa zu gut geht. Viele meinen, ihre Erfolge im Leben nur aus eigener Kraft erarbeitet zu haben. In Afrika zum Beispiel, wo es an vielen Orten nicht klar ist, ob man am nächsten Tag genug zu essen hat, ist die Gebets-Kultur eine ganz andere. Die Stelle im Unser Vater - 
Unser tägliches Brot gib uns heute. - hat dort eine ganz andere Bedeutung. 

Und wie steht es mit unseren Dankesgebeten? Ich ertappe mich - leider - oft, dass es einfach zum Essen gehört und ich nicht mit dem Herzen dabei bin. Ob solche Gebete wohl mehr als bis zur Zimmerdecke gehen?

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In der echten Not sind die meisten bereit, alles zu probieren, an das sie im normalen Alltag nicht glauben. Viele, die sehr krank oder totkrank sind, probieren ja in ihrer Verzweiflung Dinge, an die sie in besseren Zeiten nicht im Traum glauben würden, wie Homöopathie, Warzen besprechen lassen, Bachblütentherapie, Meditation (gegen schwere Krankheiten), irgendwelche Rituale oder auch Gebete.

Wenn nichts mehr hilft, hofft man, dass etwas helfen könnte, an das man sonst nicht glaubt. Man hat vielleicht auch Angst, wenn man jetzt nicht betet, am Ende etwas versäumt zu haben, dass man quasi später "die Rechnung" dafür bekommt. Oder man hofft einfach entgegen allem, was man im normalen Alltag glaubt, dass es vielleicht doch etwas bringt. Wenn Du sehr große Schmerzen hättest, die einfach trotz aller Medikamente und Therapien nicht weggehen, und jemand würde Dir sagen, stelle Dich auf einen Fuß und hüpfe Richtung Norden dreimal im Kreis, dann geht der Schmerz weg, würdest Du das vielleicht versuchen. Wärest Du nicht krank und jemand würde Dir davon erzählen, würdest Du es für Quatsch halten. Aber in der akuten Situation, in der nichts anderes hilft und Du verzweifelt bist, versuchst Du es gegen besseres Wissen doch, den viiiieeeeeelllllleeeeiiiiicht könnte es helfen.

Genauso geht es den Menschen, die in der Not zu beten anfangen.

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hallo,

also ich bete zm lieben Gott. Sowohl in guten als auch in etwas schwereren Phasen. Man betet halt eher in schlachten Situationen, weil man sich dann wieder der Mächtigkeit Gottes bewusst wird.

lg Jasmin

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Beten ist nicht nur zum Bitten da, sondern man kann auch beten, um zu danken. Beispielsweise wollte Johannes laut Offenbarung 22,8 beten, um zu danken. 

Allerdings ist es mit den meisten Menschen - auch unter denen, die an Gott glauben - so, wie mit den 10 Aussätzigen, die Jesus geheilt hatte, und von denen sich nur ein einziger bei ihm nach der Heilung bedankt hatte. 

Ebenso kann man auch beten, um für jemand anderen zu bitten, was auch als Fürbitte bezeichnet wird. Auch dahingehend gibt es im Johannesevangelium Beispiele im 17 Kapitel.

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Kommentar von JTKirk2000
20.05.2016, 05:44

Die Heilung der 10 Aussätzigen findet man in Lukas 17,11-19 und Jesu Fürbitten in den Versen 9 bis 26 im erwähnten Buch und Kapitel.

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Weil sie keine wahren Christen sind. Das ist genauso wie die Freunde die nur zu einem kommen wenn sie was brauchen.
Solche Menschen sieht Gott nicht als seine Kinder an.
In der Bibel steht man soll ihm in guten wie in schlechten Zeiten treu sein und für das Gute danken uns nicht nur bitten.
Gott wird diese Bitten irgendwann auch nicht mehr erfüllen wenn der Glaube nicht echt ist.

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Kommentar von Chaoist
20.05.2016, 00:46

Interessante Antwort.

In der Bibel steht man soll ihm in guten wie in schlechten Zeiten treu sein und für das Gute danken uns nicht nur bitten.

Wo genau findet sich das?

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Kommentar von KimieRaili
22.05.2016, 11:29

Im Kolosserbrief steht zum Beispiel sowas (Kolosserbrief 2:7).. Da steht man soll Christus als Fundament seines eigenen Lebens anerkennen und dankbar sein für alles was der Herr einem schenkt. Wie soll das gehen wenn man immer nur bittet und bettelt und das immer nur wenns einem grad nicht so gut geht. Es heißt man soll Christus sein Leben anvertrauen.. nicht nur seine schlechten Zeiten.. wieso sollte Gott jemandem dauernd etwas geben der sich in guten Zeiten nicht bedankt? Wenn man nur in Notsituationen Gott anruft, verkennt man die Stellung von Gott. - Gott ist kein "Wunscherfüllungsautomat", denn man nur nach Belieben "aus- und einschalten" kann. Wie in jeder menschlichen Beziehung legt auch er Wert darauf, dass die, die an ihn glauben regelmäßigen Kontakt zu ihm halten, in guten wie in schlechten Zeiten. - Menschen, die ihn kennen, machen das auch für gewöhnlich. Wenn man sich nicht an diese "Spielregel" hält, braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn "die Leitung tot bleibt", da man sie zulange nicht benutzt hat.

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Weil die meisten Menschen Hilfe suchen wenn es ihnen schlecht geht. Geht es ihnen gut, brauchen sie niemanden, auch keinen Gott.

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Weil es stärkt. Der Glaube an Etwas kommt aus dem Inneren und wenn man betet, hat man ein Gefühl von Unterstützung. Es kann auch helfen, um einfach zu reden, wenn keiner da ist. und es vermittelt ein Gefühl von Halt.

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Weil sie vielleicht sich dadurch besser fühlen :)

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Wie kommst du auf die Aussage, sie "bringen dann nichts"?

Gebete sind individueller Natur und manchen Helfen sie in bestimmten Situationen, diese zu bewältigen, wie anderen das Joggen hilft oder eine große Packung Eis.  

Wenn die Person sich erhört fühlt ist der Zweck des Gebetes ja erfüllt. Nur weil dir jemand sagt, wie du zu beten hast, hilft es dir in deinem Inneren ja nicht - es muss dich ja auch im Inneren bewegen das zutun. Jeder Mensch hat eine eigene Einstellung zu Gott, auch bei gleicher Religion, weil jeder im Inneren anders ist.

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gott greift nicht in seine schöpfung ein, denn wenn er es täte, müßte er ja nachbessern

im gebet wird MEISTENS etwas von gott "erbeten".

würde er dem nachgehen, müßte er in seine schöpfung eingreifen

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alles klar?

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"Bitte keine Atheistische kommentare...
Z.b wie (Beten bringt sowiso nichts)"

Warum? Weil du die Antwort schon kennst, ne!

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Kommentar von R007C
20.05.2016, 01:26

Nein weil ich die Atheisten schon kenne.

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