Verantwortung in der Partnerschaft

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11 Antworten

ich glaube, dass das was du beschreibst, gar nicht so ungewöhnlich ist. Ich gehe jetzt nicht nur von mir aus , sondern auch von einigen mir bekannten Familien. Der Mann arbeitet, die Frau erledigt den Rest. Ich kann das absolut nachvollziehen was du schreibst. Bei uns ist es ähnlich. Mann arbeitet, ich mache alles andere. Von Haushalt über alles Finanzielle, Termine vereinbaren, Einkaufzettel, Kind / Schule / Hausaufgaben usw. Mein Mann hat eigentlich nur den Part " Arbeit". Das ich oft erst Abends um 20 oder 21 Uhr mit allem fertig werde ( Brote werden natürlich nicht nur für das Kind / Schule sondern auch für den Gatten / Arbeit gemacht ), ist üblich. Er schlägt nichts vor was Unternehmungen( Kino, Zoo, Spaziergänge, mal Essen gehen) angeht. Auch das ist ausschließlich mir überlassen. Von alleine, also ohne eine Aufforderung meinerseits macht er, außer arbeiten und atmen eigentlich nichts :D Ich weiß nicht, woran das liegt oder warum das so ist.. Aber, wie gesagt, so oder sehr ähnlich erlebe ich das auch in anderen Familien. Da sind die Frauen die Aktiveren und planen alles und kümmern sich um Kind / Einkauf / die Finanzen und der Mann sitzt Abends auf der Couch und schaut fern oder spielt ( wie mein Mann) Autorennen auf seinem Pad. Ich habe meinem Mann die Tage gesagt, wenn mir mal was passiert, hat er ein Problem. Er findet nichts und hat keine Ahnung was die monatlichen Überweisungen ( Versicherungen usw. ) angeht. Ich glaube, er weiß noch nicht mal das Passwort unserer Bank um Überweisungen überhaupt ausführen zu können. Ich mache das Beste draus. Ich schaue, dass ich Zeit für mich finde und mache Sachen, an denen ich Spaß habe. Wenn ich mal ins Kino möchte oder Essen gehen, warte ich nicht , bis er mich einlädt ( da würde ich ewig warten), sondern nehme die Planung in die Hand. Allerdings finde ich die Art, wie dein Mann auf deine Wünsche und Kritik reagiert, nicht in Ordnung ( das er sagt, dass du ihm einen neuen Job suchen sollst). Männer sind oft bequem und gerade in der Beziehung wälzen sie gerne unangenehme Dinge auf die Partnerin ab. Aber etwas Interesse sollte er schon zeigen und in der Lage sein, mit dir über deine Wünsche ( Umzug / Arbeitssuche) zu reden . Zeig ihm doch mal was du du hier geschrieben hast. Redet miteinander. Nicht zwischen Fernsehen und Abendessen, sondern setzt euch zusammen an einen Tisch. Er weiß sicher nicht, wie sehr dich das belastet, Männer sind Meister im Probleme ausblenden und nicht- wahrnehmen.

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Kommentar von wiralle2010
12.03.2014, 10:09

Oh, Gott, ja! Wenn mir was passieren würde, würde irgendwie die Welt stehen bleiben! Das stimmt! :oD Eigentlich lustig, wenn's nicht so traurig wäre...

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  • Sorry, aber ich habe für dieses Gejammer wirklich Null Verständnis.
  • Er arbeitet und versorgt Euch beide vollständig mit seinem Volltagsjob.
  • Er trägt mit dem Volltagsjob und Deiner Vollversorgung mehr als genug Verantwortung.
  • Du erledigt logischerweise den gesamten Haushalt mit allem Drum und Dran.
  • Das ist eine faire Aufteilung und ich kann nicht erkennen, warum Du überproportional viel zu tun haben solltest. Ihr habt nicht einmal Kinder, die es zu versorgen gäbe. Was machst Du denn eigentlich den ganzen Tag über?
  • Haushalt und Volltagsjob nebeneinander her erledigen Millionen Singles in Deutschland alleine. Eure Aufteilung ist komfortabel für beide.
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Kommentar von Mizikotz
06.03.2014, 13:50

Ich würde ja mal richtig gelesen! Ich bekomme 800 Euro Arbeitslosengeld und arbeitslos bin ich übrigens seit 4 Monaten! Die letzen 9 1/2 Jahre in unserer Beziehung habe ich gearbeitet! und auch als ich arbeitete war es so! Ausserdem jammere ich nicht über die Arbeit die alltäglich anfällt, sondern daß er für gar nix Verantwortung übernimmt und keine Entscheidungen treffen kann!

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Kommentar von lenzing42
06.03.2014, 13:58

Du hast es genau auf den Punkt gebracht. DH

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Es geht mir genau so: kurz vor unserer Hochzeit hat mir meine SchwieMu einem Aktenordner gegeben: "das sind seine Papiere, da kümmerst Du Dich jetzt drum" - udn das mach ich seitdem. Ich habe auch nicht gearbeitet, bis die Kinder aus dem Haus waren, und das quasi als meinen Job angesehen, ihm den Rücken frei zu halten. Ob Kinder, Urlaub, Käufe... alles habe ich entschieden (und ihm das meist nur mitgeteilt). Wenn Du doch "nur" zu Hause bist, sei doch stolz drauf, dass DU alles bestimmen kannst, für ihn ist das Leben so auch einfacher.

Ich kann aber verstehen, dass Du ohne Arbeit nicht ganz zufrieden bist (oder ein schlechtes Gewissen hast, "sein" Geld auszugeben. Er sieht das aber offenbar nicht so). Wenn ihr verheiratet wäret oder Kinder hättet, würdest du Dich bestätigter fühlen. Oder wenn Du einen Job hättest. Aber: er überlässt alles Dir, Du bist der Boss, und hast es damit wesentlich besser als alle Hausfrauen, die um Haushaltsgeld betteln müssen....würdest du auch arbeiten, würde sich daran sicher nichts ändern, Du hättest nur weniger Zeit.

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Kommentar von Mizikotz
06.03.2014, 10:23

Naja...etwas Geld bringe ich schon nach Hause 800 Euro halt, aber dass ist eben mein derzeitiges Arbeitslosengeld, ist ja auch nicht so, daß ich nie was getan hätte. Ich bin 30, er 28 wir sind bereits 10 Jahre zusammen und ich möchte einfach nicht nurZuhause sitzen, ich möchte mich weiter bilden und und und ..ich verurteile aber auch niemanden dem es anders gefällt... ich will gar nicht alles allein bestimmen, so gibt es doch gar kein WiR mehr..mich belastet es eher..als wie das ich mich damit anfreunden kann

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Hm… ich kann Dich eigentlich ganz gut verstehen, auch WENN Du momentan mehr Zeit hast, Dich um das „Drumherum“ zu kümmern… es geht hier um die Verantwortung der Entscheidungen und Handlungen und um „den Motor“, der den Laden am Laufen hält.

Natürlich ist man mit einem Vollzeitjob ausgelastet… sollte man annehmen. Und so ist es ja auch gut, wenn man das aufteilt. Wenn er aber alle Werkzeuge fallen lässt, wenn er beruflich Feierabend hat, und die „heimischen Werkzeuge“ nicht mal annähernd in die Hand nimmt, finde ich das auch schlecht. Eine Arbeit rechtfertigt noch lange nicht, dass das „Gemeinsam“ nach Feierabend komplett ausgeblendet wird.

Von mir ausgegangen: ich bin ganztags berufstätig, habe 7 Kinder und schmeiße auch noch alles nebenher… weil mein Mann ("seit Kürzerem" stundenweise tätig und tagsüber zu Hause) es einfach nicht tut. Haushalt, Termine, etc. Die gesamte Familienadministration auch.

Das Problem ist, dass Du / wir das so hinnehmen. Es ist einer „Erziehungssache“ :o)

Das Einzige, was wirklich helfen kann, ist, wenn man sich VERNÜNFTIG drüber unterhält. Kann man dies nicht, weil der Andere die Ohren zuklappt oder blockt, dann ist das schlecht. Wenn dieses Gespräch auf Vorwürfen basiert, ist das auch schlecht.

Schildere ihm, wie Du Dir wünschst, dass er sich mehr einbringt. „Zwing“ ihn (natürlich subtil) im Alltag dazu, Stellung zu der einen oder anderen Sache zu nehmen. Du verlangst ja anscheinend nicht zwingend Taten, sondern einfach, dass er an den Entscheidungen teilhat. Das dürfte ihn nicht überfordern und ich denke, es kann sich alles einlitern.

Dass Du keine 10 Jahre über Bord schmeißen willst, kann ich verstehen. Solltest dieses ganze ding allerdings wirklich zur Belastungsprobe werden, solltest Du drüber nachdenken, ob Du wirklich für den Rest Deines Lebens Pausenkasper sein willst, der alle Räder am Rollen hält…

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Wenn du etwas verändert haben möchtest, dann mußt es du tun! Er wird nichts daran ändern.Du machst dich von seinen Verhalten und seiner Meinung abhängig! Du tust etwas, was eigentlich auch er tun könnte. Warum tust du daß immer wie er es dir sagt.Tu so wie du es für richtig findest, und frag nicht immer ihn! Du hast nur für dich alleine die Verantwortung zu tragen. Er ist erwachsen, und nicht dein Kind!

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Hallo Mizikotz.

Ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst.

Es wäre sicher mal an der Zeit mit ihm ein Gespräch zu führen, wo er nur mal zuhört und du ihm erklärst, wie du dich fühlst.

Denn mit 28 sollte man schon soweit sein, dass man das kann.

Weiteres wäre es sicher mal an der Zeit, dass ihr mal was abenteuerlicheres macht. Denn du brauchst meiner Meinung nach mehr Abwechslung.

Weiteres solltest du dir irgendwie nen Wochenplan machen, da und da machst du den Haushalt und zu dieser Zeit machst du ein Hobby von dir oder bildest dich weiter, heutzutage gibt es ja schon genügend Möglichkeiten sich neben dem Beruf, etc. weiterzubilden.

Was ich damit sagen will ist, ändere die Situation so, dass sowohl dein Partner als auch du in der Beziehung wohl fühlst.

MfG CarolaA.

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Du hast Dir doch den Partner gewählt, kannst doch auch Schluß machen, wo ist da ein Problem

lebe von Deinem Verdienst und gehe zu einengenden Beziehungen aus dem Weg.. dann brauchst Du Dich nie wieder zu beschweren.. Du bestimmst immer was Du zu läßt... und wirst zufrieden sein.

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Kommentar von Mizikotz
06.03.2014, 10:39

schonmal darüber nachgedacht, daß man 10 Jahre nicht einfach so aufgibt?

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Es zwingt dich doch keiner, bei ihm zu bleiben. Hört sich so an, als würdest du "Liebe" als Rechtfertigungsgrund anführen, deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse hinten anzustellen.

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Das hättest Du ja vorher wissen müssen, das Dein Mann das nicht kann Bei uns zu Hause machte es meine Mutter. Mein Bruder schrammte immer an der Grenze lang. Ich komme mehr zur Mutter ,mir macht keiner was vor. So macht jeder was Er kann. Wenn der Eine es nicht kann ,muss es der Andere machen. Da wird nicht lange darüber gestritten .Das ist eben so. Schlimm wird es wenn es Beide nicht können ,oder einen dicken Kopf haben.

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du bist sehr unsachlich. machs gut.

Das trifft es auf den Punkt. Wenn du dich im Alltag so verhälst dann klar, dass die Probleme immer mehr und mehr werden.

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Kommentar von Mizikotz
07.03.2014, 00:44

Seltsam, die meisten die mich nicht verstehen sind Männer :D

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s ist so, daß er arbeiten geht und ich derzeit Zuhause bin, Kinder haben wir keine.

wieso übernimmt er bspw. keine verantwortung, wenn er offenbar für deinen lebensunterhalt aufkommt?

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Kommentar von Mizikotz
06.03.2014, 10:09

Erstens bekomme ich ebenfalls 800 Euro im Monat und morgens aus dem Haus gehen und Abends wieder kommen soll alles sein was man zu verantworten hat?

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