Unsere Kinder sind gestern vom Jugendamt abgeholt weil unsere Tochter behauptet sie wird geschlagen!

84 Antworten

kaum zu glauben und doch absolut glaubwürdig

ich schließe mich @auchmama an und kann nur sagen, anwalt einschalten...

beim amt wäre ich sehr diplomatisch und entgegenkommend....es ist ja schon mal gut, dass im krankenhaus nichts auffälliges bis kindstypische kleine lädierungen dokumentiert werden konnten........ kommt beim gespräch dem amt zuvor und schlagt aufgrund der lügengeschichten bzw. dem auffälligem verhalten am besten von selbst vor, ein sozialpädriatisches zentrum aufzusuchen mit dem kind, zwecks abklärung.... in meinen augen sind solche zentren bezüglich diagnosen genauer, als "nur" ein einzelner psychologe.

ich hoffe inständig für euch, dass dieser ganze rummel und alles auch für das kind selbst echt lehrreich ist und , dass sie dazu beiträgt, weil sie euch vermißt, alles aufzuklären.

eurer familie alles gute.

Bleib so gut es geht ruhig und gelassen - und bewahr einen kühlen Kopf ! Wenn ihr beide ein reines Gewissen habt - dann habt ihr nichts zu befürchten !

Allerdings ist das Verhalten deiner Tochter auffällig - und das kann eine Lehrerin oder das Jugendamt nicht einfach ignorieren ! Es ist gesetzlich verpflichtet - zu handeln - auch wenn das für die Eltern unangenehm sein mag !

An deiner Stelle würde ich zunächst mal mit der Telefonseelsorge sprechen - und fragen - was ihr in der Situation am besten machen könnt !

Tel. 0800 -1110111 (222) ! Alles Gute !

DH und LG, gina

0

Ausserdem ist es sinnvoll - mit dem Jugendamt zusammen zu arbeiten - anstatt gleich ein Feindbild aufzubauen - denn alles was geschieht - dient dem Wohl des Kindes !

Und das Kind scheint offensichtlich Hilfe zu benötigen - sonst würde es sich nicht so auffällig verhalten !

0
@Mucker

ja, mit dem Jugendamt zusammen arbeiten, da kenn ich schon einige Familien, die das genau so gemacht haben und nun schon viele, viele Jahre hinter ihren Kindern herlaufen, das einzigste was das bringen tuht ist der Behörde einen vorsprung zu verschaffen, mit welchem sie ihre Aktenberge füllen können, nicht mehr und nicht wenniger.Mfg

0
@user1556

Hier Vorurteile gegenüber Jugendämtern und deren Mitarbeitern aufzubauen - halte ich für verantwortungslos und nicht sinnvoll - weil das Betroffene nur verunsichert - und Widerstände gegen die Arbeit des JA aufbaut !

Das Jugendamt hat per Gesetz den Auftrag, Kinder und Jugendliche vor Gefahren zu schützen - notfalls auch vor den eigenen Eltern.

Dass das eine wichtige - allerdings keine einfache Aufgabe ist - dürfte wohl klar sein - die Mitarbeiter d.JA müssen u.a. klären - was da eigentlich schief läuft!

Damit ist das JA nicht der Feind der Eltern - sondern handelt ausschliesslich zum Wohl des Kindes - was die Eltern - auch wenn es manchmal schwer fällt - was ich auch verstehe - unterstützen sollten !

Wer ein reines Gewissen - und nichts zu vertuschen hat - hat auch nichts zu befürchten !

0
@Mucker

Trotzdem kann es in manchen Fällen sinnvoll sein - einen Rechtsbeistand (RA) an seiner Seite zu haben - schon um den eigenen Stress zu reduzieren !

0
@Mucker

Hier Vorurteile gegenüber Jugendämtern. Wer ein reines Gewissen - und nichts zu vertuschen.

Muker bei welchem Jugendamt bist du denn Angestellt.-:).

0
@Mucker

@TektonikTektonik.Also du hast offenbar den Mut es einfach aus zu sprechen,wer der Behörde ansich schon mehr Verantwortung zuschreibt, als den Eltern, muss wohl vom Jugendamt kommen.Aber dammit ist er/sie ja nicht gleich ein unmensch, sondern dürfte vielmehr mit dem Leitfaden der Behörde per du sein.Ich für mein teil, gebe es noch mal zum besten, die Mitarbeiter der Jugendämter handeln nach einem Leitfaden, der sich weit dähnen lässt, mann könnte es auch auslegungssache nenen, aber da stehn Millionen Eltern allein da, und müssen sich diese Auslegungssache Tag für Tag, und Jahr für Jahr auf brutalste weise ergeben.Die Behörde hat völlige Handelungsfreiheit, sie kann Kinder mitten in der Nacht aus den Elterlichen Haushalt endfernen, ohne das diese sich in irgend einer Form dagegen währen können, wen die Behörde meint, das ein Kind rausgeholt werden muss, dan hilft nur noch die Flucht.Die Mitarbeiter sind teilweise ungeschult im Umgang mit der Verandwortung gegenüber den Kindern und den Eltern, sie haben nicht einmal ne Psychologische Grundausbildung, oder irgendwelche Pädagogischen lehrgänge besucht, um Situationen auch nur halbwegs Glaubhaft beurteilen zu können.Fragt man sie ob sie wissen was Kindswohlgefährdung bedeutet, erzählen sie einem die tollsten Dinge, nur leider hat das alls nichts dammit zu tuhn.Also bevor hier wer meint, das JU währe eine Gerechte Behörde, sollte sich der jenige mal ne weile mit an den Tisch setzen.Mfg

0

ich bin erschüttert und erinnere mich an den vor Jahren stattgefundenen Prozeß WORMS 1 & 2. Dabei wurden Kinder TROTZ Unschuldbeweisen von den Eltern weggenommen. Und die Rückgabe hat sich hingezogen. Im Augenblick habt ihr wenig Möglichkeiten. Das Jugendamt, sensibilisiert durch Vorkommnisse in der letzten Zeit, hat sofort reagiert... für EUCH, die ihr den wahren Sachverhalt kennt, natürlich unfassbar. Die Katzenkratzer scheinen ja bewiesen... bleibt die Frage, WAS geht in eurem Kind eigentlich vor? Meine erste Überlegung war : die schaut zuviel TV . Ich sehe die** einzige Lösung** darin, dass die Kinder ( BEIDE ) von einer Kinderpsyschologin spielerisch befragt werden, um Hintergründe oder Wahrheiten bzw. Erfindungen herauszufinden. Nächster Schritt wäre, herauszufinden, welche Kinder eure Tochter meinte, also die, die angeblich auch geschlagen wurden oder Sex hatten. Dann solltet ihr unbedingt mit der lehrerin reden, wie deren Beobachtungen sind. WICHTIG : Vor dem Besuch beim Jugendamt ( und dort bitte GANZ RUHIG bleiben ) macht euch Notizen über euer Familienleben. Hat die Tochter genug Aufmerksamtkeit? Antwortet bitte offen und ehrlich auf alle Fragen, widersprecht euch nicht in euren Aussagen und gebt ruhig zu, wenn ihr der Tochter mal einen Klapps gegeben haben sollte. Hier ist absolute Ehrlichkeit gefragt. Und bitte versucht ruhig zu bleiben...

Beste Antwort von Allen! Das ist die Analyse eines lebenserfahrenen Menschen, die ich mir in der Form öfters auf GF zu lesen wünsch! DH hoch 10 und LG, gina

0
@Gina02

Danke Gina.... ich konnte mich sehr gut in diese Situation hineinversetzen, da ich schon bei Prozeß WORMS 1 & 2 sehr gute Hintergrundinfos hatte, die teilweise erschütternd waren.

0
@Maerchenkiste

Deiner sehr guten Antwort möchte ich noch dringend hinzufügen ... einen Rechtsanwalt einschalten ... mit ihm zusammen zum Jugendamt gehen.

0

Oje - das ist ja eine ganz schlimme Situation und es tut mir sowohl für Euch als auch für Eure Kinder ganz dolle leid!

Ich kann Euch auch nur ganz dringend ans Herz legen: Wendet Euch schnellstmöglich an eine Fachanwältin für Familienrecht! Ich betone bewusst die weibliche Form, da mir eigene Erfahrungen bewiesen haben, dass Frauen hierbei das bessere Händchen besitzen. Ihr müsst wirklich zusehen, dass Ihr die Kinder zurückbekommt, bevor die Entfremdung einsetzt.

Über die Reaktion des Jugendamtes bin ich ziemlich erstaunt und - ehrlich gesagt - fast angenehm überrascht. Ich habe es noch nie erlebt, dass so schnell und konsequent gehandelt wird. Nur leider sind sie wohl in Eurem Fall weit übers Ziel hinausgeschossen. Das gilt es zu korrigieren. Bereitet Euch also gut auf den Termin am Montag vor! Auch hier wäre eine Absprache mit einer Anwältin überaus hilfreich. Zeigt Euch kooperativ und z.B. einverstanden, falls man Euch einen Familienbetreuer zur Seite stellen will. Und seid bitte nicht sauer oder wütend auf die Sachbearbeiter - die machen nur ihren Job, die haben nichts persönlich gegen Euch! Deshalb bitte bei allem Schmerz sachlich bleiben!

Ihr solltet Euch auch der Tatsache bewusst sein, dass etwas in Eurem Familienalltag schiefgelaufen ist. Diese Aktion Eurer Tochter war ein Hilfeschrei - ein Ruf um Aufmerksamkeit. Aus Eurer Sicht wurde sie dem jüngeren Bruder gegenüber nicht benachteiligt, aber wie sieht das aus ihrer Sicht aus? Wie war ihr Leben, als es den Bruder noch nicht gab? Und wie ist es in Vergleich dazu jetzt? Die deutlichen Signale von ihr in den vergangenen Wochen habt Ihr zumindest leider nicht ernstgenommen.

Trotz allem denke ich mal, die Sache ist noch lange nicht verloren. Vermutlich hat es die kleine Maus längst bereut, denn mit solchen Konsequenzen hat sie sicher nicht gerechnet. Sie wollte wahrscheinlich nur erreichen, dass die Lehrerin ihr erhöhte Aufmerksamkeit schenkt bzw. mit Euch redet und Euch dazu auffordert, Euch "besser" um sie zu kümmern.

Nehmt diese Einsicht am Montag mit zum Termin. Dort erwartet man keine perfekten Eltern, sondern Eltern, die alles daransetzen, es zukünftig besser zu machen. Und die Beweislage bezüglich der vermeindlichen Schläge spricht ja nun gegen diese Behauptung. Ich wünsche Euch jedenfalls starke Nerven und ein gesundes Maß an Diplomatie - und natürlich, dass Ihr Eure beiden Kleinen ganz schnell zurückbekommt!

LG

Am besten schaltet ihr einen Rechtsanwalt ein nachdem die Sache wenig gereift ist. Am besten auch noch die Gewerkschaft einschalten die können ordenlich druck machen. Es könnte sein das diese stellvertretende Aushilfslehrerin die Sachverhalte so verdreht hat, und die Fragen so gestellt hat, das das Kind das einfach sagen musste das es geschlagen wurde weil es von ihmn einfach erwartet wurde - nachdem Motto kommst nicht eher hier raus bist JA gesagt hast. Kinder wissen oft überhaupt was sie da sagen und was sie damit auslösen. Die Aushilfslehrerin hätte erstmal mit der regulären Klassenlehrerin sprechen sollen bevor sie da dermaßen in Aktion tritt.

Was möchtest Du wissen?