Sünde-Ich kann einfach nicht damit aufhören

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Ich habe schon Lösungen parat nur eine wird Dir nicht gefallen.

Ich fange mit der ersten an.

Luther sagte einmal: "Ich kann nicht verhindern das Vögel über meinen Kopf hinweg fliegen, aber ich kann verhindern das sie ein Nest auf meinem Kopf bauen."

Das ist Training nicht weiter hinzuschauen. Zuerst keine Gedanken, dann nicht weiteres läntgeres hinschauen.

Zweitens: Bist Du wiedergeboren? Hast Du Jesus Christus Dein Leben gegeben?

Es heißt nämlich:

2Kor 5,17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!

Christus kann Dir helfen Dich zu ändern, aber dazu muss Er Dein Herr und Heiland sein.

Was für ein schwachsinn. Was wollt ihr ddenn alle von jesus?!

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Was uns angreift, belastet, verführt und bedrängt und letztlich zur Sünde führt, ist allein das Resultat unseres bösen Herzens. Das mag hart klingen und nicht immer empfinden wir das so drastisch, aber Jakobus macht uns das unmissverständlich klar, daß alles, was zwischen mir und Gott trennend steht (das ist die Definition von Anfechtung) aus mir selbst heraus kommt. Nicht Gott hat mich in Situationen gebracht die mich zu Fall brachten, oder mit Veranlagungen bestückt, die mich schwach und leicht verführbar machten, sondern dies alles ist das Werk meines bösen Herzens. In Markus 7, 21-23 steht entsprechend: ''Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen''.

Wenn wir uns ungeschminkt und aufrichtig, also wahrhaftig erkennen, wird uns auch klar, was auf Golgata wirklich geschehen ist. Durch die Neugeburt aus Wasser und Geist entsteht eine neue Kreatur (2. Korinther 5,17). Der alte Mensch mit seinem bösen Herzen ist mit Jesus Christus am Kreuz mitgestorben und nicht mehr auferstanden. Darin sollen wir leben, nicht den alten Menschen, sondern den neuen Menschen, nicht das steinerne Herz, sondern das fleischerne Herz, nicht das Böse, sondern das Gute. Wir leben noch im Glauben und nicht im Schauen und warten noch auf die Erlösung unseres Leibes, aber wir sind schon jetzt Kinder Gottes - 1. Johannes 3,2: ''Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden...''.

Es ist noch nicht greifbar, und manchmal ist uns das Böse näher als das Gute, weil wir noch im Fleisch leben. Das Fleischliche ist vergänglich und wird Gott niemals dienen, was es auch nicht kann. Vieles ist hier auch eine Frage der inneren Einstellung (Gesinnung). Salomo schreibt in Sprüche 11,27:* ''Wer nach Gutem strebt, trachtet nach Gottes Wohlgefallen; wer aber das Böse sucht, dem wird es begegnen'*'. Trauen wir nicht unserem Herzen, sondern Gottes Wort und seiner Wahrheit und überwinden wir das Böse dadurch, indem wir Gutes tun aus der Kraft des Glaubens (Römer 12,21).

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – EBTC Internationale Bibelschule Berlin, Autor

Die Entscheidung gegen die Sünde kann ebenso schnell umgesetzt werden wir andersherum. Oft ist es nur ein kurzer Gedanke, der mich entweder in die eine oder die andere Richtung treibt. Unser Fleisch hat viele Wünsche und Ansprüche. Nicht selten kommen wir kaum hinterher alles zu erledigen, von dem wir glauben, daß es nötig ist. Selbstverständlich sollen wir uns auch um uns selbst kümmern. In Epheser 5,29 steht entsprechend: ''Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde''. Wenn wir geistig gesund sind, machen wir das automatisch. Doch man kann es auch so übertreiben, daß man gierige Regungen, schädliche Begierden und egoistische Neigungen provoziert, die dann zur Sünde führen und uns mehr eigene Aufmerksamkeit schenken, als uns gut tut. Dann sorgen wir für den Leib so, daß wir fallen.

Die Bibel ist hier ganz direkt und praktisch wenn sie die Dinge ungeschminkt beim Namen nennt: Saufen, Fressen, sexuelle Begierden, Eifersucht, Götzendienst, Zorn, Zank, Spaltungen etc. (Galater 5, 19-21). In Römer 6, 12-14 schreibt Paulus: ''So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade''.

Unser Fleisch ist nicht unnütz in dieser Welt, auch wenn es nicht für den Himmel gemacht ist. Wir können unsere Glieder als Waffen der Gerechtigkeit nutzen. Hier geht es um Selbstverleugnung, also eine Umkehrung dessen was in der Welt als ''normal'' und ''human'' gilt. Hände und Füße, unsere Zunge, unser Verstand, unsere körperliche Kraft etc. können anderen dienen und Gutes tun, aber auch Böses verursachen und nur weltlich ausgerichtet sein. Disziplin wie Gott sie gerne sieht, ist viel mehr als nur eine äußere und oberflächliche Selbstdisziplin. Wir müssen uns durch so ein Verhalten nicht selbst retten vor der bösen Welt, sondern es soll die Liebe zu Gott sein, die uns antreibt und motiviert.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – EBTC Internationale Bibelschule Berlin, Autor

Das liegt in der Natur der Sache begründet, dass sich die meisten Männer eine Frau suchen. alleine schon um das Bestehen der Menschheit zu garantieren. Das ist so gewollt, deshalb gibt es auch den Trieb, welchen wir in uns tragen. Ob du mal heiraten wirst oder nicht, ist eine andere Sache. Du musst dich ja nicht an eine Frau durch Heirat binden, kannst auch eine Beziehung oder Partnerschaft offen pflegen. Niemand zwingt dich dazu, ein ganzes Leben mit nur einer Frau zu verbringen. Die Wahl, wie du dein Leben gestaltest, die hast du. Deshalb brauchst du auch keine Angstgefühle zu haben. Klar iund normal ist es auch, wenn man als Mann eine hübsche Frau sieht, dass durch die optischen Reize eben diese Gedanken aufkommen, von denen du sprichst. Wäre dem nicht so, würden sich wahrscheinlich Mann und Frau nie zusammenfinden, sondern ein Desinteresse am anderen Geschlecht wäre die Folge. Was also möchtest du abstellen ? Wegschauen wenn dir eine hübsche Frau über den Weg läuft, das wäre eine Möglichkeit. Jeglichem Kontakt mit Frauen aus dem Wege gehen ? Das fände ich nicht normal.Vielleicht brauchst du noch eine gewisse Reife um zu verstehen, warum es zweierlei Geschlechter gibt.

Das ist schade, aber es gibt eine Möglichkeit dazu: "Röm.7,14. 25".

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