Starthilfe beim PKW

10 Antworten

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Zu 1. Die leere Batterie stellt keinen Kurzschluss dar. Sie hat, da sie leer ist, eine geringere Spannung als die Spenderbatterie. Daher fliesst ein Ladestrom in sie hinein. Selbst eine völlig entladene Batterie mit der Spannung = 0V stellt aber noch keinen Kurzschluss dar, da sie einen Innenwiderstand hat, durch den der Strom begrenzt wird.

Ausserdem hat selbst eine entladene Batterie eine Spannung nahe 12V, sofern sie nicht belastet wird.

Zu 2. Der Motor des Spenderfahrzeugs muss nicht laufen (sofern das Auto mit der leeren Batterie anspringt). Auch im Spenderfahrzeug läuft der Motor ja nicht, bevor dieser gestartet wird. Dass sich der stehende Motor bei der Starthilfe in einem anderen Fahrzeug befindet, spielt keine Rolle.

Problematisch wird es nur, wenn der Motor nicht anspringen will. Dann ist es ratsam, den Motor des Spenderfahrzeugs laufen zu lassen, damit dieses nicht auch nach erfolglosen Startversuchen mit leerer Batterie rumsteht und selbst nicht mehr gestartet werden kann.

Zu 3. Die Spenderbatterie wird durch die Starthilfe nicht geschädigt. Sie wird durch den Startvorgang nur etwas entladen. Aber dafür ist sie als Starterbatterie gebaut worden.

zu 2: Macht schon einen Unterschied. Bei zB 240A Anlassstrom ist der Widerstand inklusive Motor 0,05 Ohm. Mit den Starterkabeln und den Klemmen erhöst du diesen Widerstand wesentlich. Dajher der notwendige laufender Motor um während der Startpeusen die Leere Batterie etwas voller zu bekommen und die zusätzlichen 0,01 Ohm oder mehr auszugleichen.

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@kuku27

Die Argumentation ist leider falsch. Der angenomme Widerstand besteht immer und hängt nicht davon ab, welcher Strom gerade fliesst.

Der Widerstand der Kabel lässt sich auch nicht dadurch ändern, indem man die Lichtmaschine als zweite Spannungsquelle dazunimmt.

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@ronnyarmin

verstehst gar nichts. Von dem Spenderauto zum leeren hast zusätzlich die Kabel als wesentlich höheren Widerstand als der der im Auto zur eigenen Batterie ist. Aber der hohe Stromfluß bedingt einen Spannungsabfall. Und verändert wird nicht der Widerstand aber die Spannung wird erhöht um den Zusatzwiderstand auszugleichen. Egal wenn du das wieder nicht verstehst.

Szintilator hätte den Stern eher verdient. Der hatte keine Fehler.,

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@kuku27

Die Strom liefernde Lichtmaschine kann die Spannung nicht erhöhen, weil sie nicht die Leistung bringt, die der Anlasser benötigt.

Im Übrigen kann ich nur lesen, was du schreibst:

Bei zB 240A Anlassstrom ist der Widerstand inklusive Motor 0,05 Ohm

Diese Aussage ist falsch. Der als Bespiel genannte Widerstand beträgt immer 0,05 Ohm, egal, ob da 240A fliessen oder nur 5.

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@ronnyarmin

Irgendwie redet ihr aneinander vorbei, verstehe nun auch nicht wozu so umständlich mit Werten herumgeworfen wird. Wo hier mE das Problem liegt ist der Umstand dass jedes Kabel einen Widerstand hat. Somit bekommt das Nehmerfahrzeug den Strom über einen Widerstand der Überbrückungskabel und damit ist es für das Nehmerfahrzeug nicht die gleiche Ausgangssituation wie für das Geberfahrzeug. In den Ausmassen gewöhnlichen Überbrückens ist wohl kaum ein Unterschied bemerkbar, aber den gibt es wirklich.

So hab ich zB auch Starterkabel (also auch mit 30mm²) die 10m lang sind um Motoren an Fahrzeugen zu starten an die man nicht direkt nebenan hinfahren kann und keine Batterie drin haben. Bei Kabel dieser Länge merkt man dann doch den Unterschied.

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  1. Kurzschluss ist eine Frage der Definition. Da der Stzartvorgang je nach PKW Type bis zu 700 A (bei schlechtem Starter und großem Diesel) betragen kann ist auch das schon beinahe als Kurzschluss zu verstehen. Diese Strombegrenzung wird schon von den meist relativ langen und "dünnen" Starterkabeln geschaffen. Da aber wärend des anschließens der Starter nicht in Betrieb ist ist nur der Ladestrom für die leere Batterie auf den Kabeln. Dieser Ladestrom ist aber wesentlich geringer da auch eine leere Batterie üblicherweise nicht in allen Zellen einen Kurzschluss hat (Bleiablagerungen zwischen den Polplatten) da schon bei defekten Zellen ein Starten nicht möglich ist. Also ist die Spannungsdifferenz schon nach wenigen Sekunden höchstens 5Volt
  2. nun zum laufenden Motor: Wäre eine Batterie in Ordnung und völlkig leer dann würde zur halben Ladung schon die Spenderbatterie zur Hälfte leer sein, Da an kalten Tagen aber auch die Leisting der Batterie auf 30% zusammenbrechen kann wäre das schon ein Grenzfall der "doppelbatterieleere" :-). Der laufende Motor verhindert nun dass das Spenderauto total geleert wird. Außerdem wird durch die Lichtmaschine die Spannung erhöht und der Verlust durch die Kabel etwas ausgeglichen. Ich empfehle auch während des anschließens das Licht des Spenderfahrzeuges einzuschalten. Wenn die Hellig keit des Lichtes dauerhaft einbricht dann liegtr ein Kurzschluss vor und die Kabel gehören wieder rasch entfernt bevor sie schmelzen und beide Autos stromlos sind. Dann aber das Licht wieder ausschalten und die Drehzahl im Spenderauto auf ca 2000 Touren erhöhen da die Leistung der Lichtmaschine unter 1500 Touren sehr gering ist.
  3. Schäden sind nicht zu erwartenwenn der Spendermotor läuft. Bleibatterien sind für höhe Stromabgabe geeignet, daher dafür auch in Verwendung.

Unbedingt zu vermeiden sind aber Tiefentladungen. Je nach Zustand der Batterie reichen 1-5 Tiefentladungen um sie dauerhaft zu zerstören. Also ohne laufenden Motor ist es schädlich.

ein kurzschluss wäre es nur wenn du mit einem kabel zwischen plus und minus verbindest.wenn du normal anschließt plus auf plus und minus auf minus dann fließt schon mal strom von der vollen in die leere und es macht sinn den motor laufen zu lassen so läd die lichtmaschine gleich nach.schädlich ist es nicht nur wenn es oft vorkommt solltest mal nach der ursache suchen

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