Speziesprofil Utahraptor: haltet ihr meine Spekulationen für wahrscheinlich?

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Spekulationen haben eines gemeinsam:

Sie sind spekulativ...

Es galte jetzt diese Thesen zu untermauern indem man sich intensiv mit den vorhandenen Befunden befasst...

...angefangen mit https://de.wikipedia.org/wiki/Utahraptor und den dort genannten Quellen...

Aber weniger indem man "ja kööönnte" als "Beweis" nimmt - sondern intensiv Widersprüche und Alternativen sucht...

So ist es nix anderes als eine Phantasie...

Ich bin lediglich eine wissbegierige Fanin, die ihre Vorstellung von Dinosauriern teilt, und ich Möchte wissen wie wahrscheinlich das ist.

Ich habe mich übrigens über den Utahraptor eingelesen.

So gab es mal einen Fund von sieben Exemplaren und einem Beutetier, was sie fraßen oder jagten.

Ebenfalls weiß ich, dass kleinere Raubsaurier wie der verwandte Velociraptor vermehrt nachtaktiv waren.

Und die Lebenserwartung ist nicht einfach so herbei gezaubert, so schätzte ich, dass Utahraptoren älter als löwen und Wölfe (ebenfalls Rudeltiere) wurden, da vögel und Reptilien vermehrt älter als vergleichbare Säugetiere werden.

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@Asteraki22

Sag ja bei keinem Punkt dass du falsch liegst - weil ich's auch nicht besser weiß...

Deine Spekulationen (wir du sie ja selbst nennst) werden aber nur mehr, wenn du weitere Belege findest...

...deine bisherigen "Beweise" machen sie vielleicht plausibler, es sind aber immer noch nur Vermutungen...

Daran musst du auch nix ändern - außer du willst das...

Teilen ist auch gut, man kann verschiedene Spekulationen und Gedanken austauschen - es bleibt aber auch damit noch theoretisch...

Alles gut, wenn dir das so gefällt...

Du kannst aber auch weiterforschen...

Was mir z. B. auffiel: widerspricht sich vielfarbig und nachtaktiv nicht?

Es gibt sicherlich schlaue Vögel - sind aber bei weitem nicht alle, glaub mir ;o)

Wie kommst du ausgerechnet auf 28 Jahre (und nicht 30 oder von/bis) - hoffe es ist kein solcher Mumpitz wie die Lebenserwartung unserer Steinzeit-Verfahren mit "34 Jahren"...

So ganz konkrete Angaben, auch was die Gruppengrößen angeht, sind - mit Verlaub - unseriös oder bestenfalls illustrierendes Beispiel... (Kein Tierrudel oder so hat die immer gleiche Größe...)

Denke deine Dinge weiter: wenn die nachts jagen, wie können die dann sehen? Wie finden sie ihre Beute, welche Jagdtaktik passt zu welcher Art von Beute? Was ist überhaupt die Beute? Gab es die überall wo auch dein Favorit gefunden wurde? Lassen sich an den Skeletten Indizien für Hetz- oder Lauerjäger finden?

Wie war die Vegetation zu deren Lebzeiten? Was für eine "Kapazität" an Beute hatte diese? An allen Fundorten vergleichbar? Lässt sich daraus was auf Spezialisierung oder Anpassungsfähigkeit schließen? Merke: je einfacher die Umwelt, desto doofer die Bewohner ;o)

Gibt es dort Verletzungen die auf Alter, Verheilung, Risiken usw. schließen lassen...

Gibt es in den Funden Widersprüche zueinander oder zu deinen Vorstellungen - mit denen man letztere konkretisieren oder verbessern kann...

Etc. ...

Und: Viel Spaß dabei ;o)

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@myotis

Gut, dass du meine Spekulationen akzeptierst.

Und endlich nimmst du auch Stellung dazu:

Was mir z. B. auffiel: widerspricht sich vielfarbig und nachtaktiv nicht?

Ich habe lediglich geschrieben, dass sie größtenteils nachtaktiv sind, daher sind sie auch am Morgen und in der Dämmerung aktiv. Und Molche, welche ebenfalls nachtaktiv sind, können sehr bunt sein, einige Tiere können die nachtlandschaft übrigens in Farben sehen.

Wie kommst du ausgerechnet auf 28 Jahre (und nicht 30 oder von/bis) - hoffe es ist kein solcher Mumpitz wie die Lebenserwartung unserer Steinzeit-Verfahren mit "34 Jahren"...

Das ist lediglich ein Mittelwert. Meiner Vorstellung nach könnte ein Utahraptor 20 - 30+ Jahre alt werden. Somit wird er älter als Löwen und Wölfe, welche ebenfalls rudeltiere sind, doch im Gegensatz zum raptor Säugetiere sind. Vögel und Reptilien werden nämlich oftmals älter als vergleichbare Säugetiere (Beispiel: Hamster, Leopardgecko & Wellensittich)

So ganz konkrete Angaben, auch was die Gruppengrößen angeht, sind - mit Verlaub - unseriös oder bestenfalls illustrierendes Beispiel... (Kein Tierrudel oder so hat die immer gleiche Größe...)

Ich bin auf ungefähr acht gekommen, da es mal einen Fund von sieben Exemplaren nebeneinander gab, darunter aber lediglich ein Ausgewachsenes Tier, restliche sind juvenil und Jungtiere.

Denke deine Dinge weiter: wenn die nachts jagen, wie können die dann sehen? Wie finden sie ihre Beute, welche Jagdtaktik passt zu welcher Art von Beute? Was ist überhaupt die Beute? Gab es die überall wo auch dein Favorit gefunden wurde? Lassen sich an den Skeletten Indizien für Hetz- oder Lauerjäger finden?

Schlitzförmige Pupillen mit Lichtempfindlichen Augen kombiniert mit dem Gehör helfen ihnen bei der Orientierung. Doch in der tiefen Mitternacht sind sie eher weniger aktiv.

Die Beute waren glaube ich Dinosaurier aus der Ornithopoda Gruppe. In rudeln konnten sie aber auch ganze sauropoden erlegen.

Weiter kann ich nicht denken als nicht Paläontologin.

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