Sollte man als Mann generell keine Kopfbedeckung tragen oder nur beim Gottesdienst nicht?

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7 Antworten

Hallo Bruder,

im 1. Korinther 11:4 (HFA) steht:Ein Mann entehrt Christus, wenn er im Gottesdienst öffentlich betet oder im Auftrag Gottes prophetisch redet und dabei eine Kopfbedeckung trägt.

Des weitern steht dann noch in Vers 7a: EinMann aber soll im Gottesdienst keine Kopfbedeckung tragen, denn er ist nach Gottes Bild geschaffen und spiegelt dessen Herrlichkeit wieder.

Außerdem steht in Vers 14: Lehrt euch nicht schon die Natur, dass lange Haare für den Mann eine Schande sind,

Bei Vers 4 und 7a steht deutlich, dass der Mann im Gottesdienst keine Kopfbedeckung tragen soll, da er sonst Gott entehrt. In Vers 14 steht noch geschrieben, dass er keine langen Haare tragen soll, da dies wie eine Kopfbedeckung ist.

Im 1. Korinther steht auch, dass Frauen lange Haare haben sollten, da sie wie ein Schleier sind, wenn sie aber keine Kopfbedeckung während des Gottesdienstes tragen, dann entehren sie sich selbst (und ihren Ehemann). Es ist ein Zeichen der Unterordnung der Frau unter dem/ihrem Mann.

Die Reihenfolge ist ja: Gott, dann Jesus Christus, danach der Mann und zuletzt die Frau. Das heißt natürlich nicht, dass Mann und Frau vor Gott nicht gleichgestellt sind. Es geht einfach nur um die Anerkennung der Reihenfolge.

Nicht nur im Gottesdienst.

Gottes Segen.

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@Dienergottes111

Ich weiß. Habe mich hier nur auf den Gottesdienst bezogen, da deine Frage diesen betraf.

Der Herr ist mit dir.

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Bei den Juden gehört es sich, eine Kopfbedeckung zu tragen. Bei den Christen ist es im Gegenteil eher unhöflich.

Das sind aber alles Oberflächlichkeiten. Viel wichtiger ist, dass du mit dem Herzen dabei bist. Ermahne nicht andere, lerne erst mal selbst. Es geht im Christentum nicht darum, ob man eine Kopfbedeckung trägt oder nicht.

In der MacArthur-Studienbibel steht zu 1. Korinther 11,7: "Das bezeichnet wahrscheinlich Männer mit einer Kopfbedeckung, was in Korinth anscheinend üblich war. Juden trugen erst ab dem 4. Jhdt. n.Chr. eine Kopfbedeckung, wenngleich manche Juden womöglich schon zur Zeit des NT ihr Haupt bedeckten. Offenbar bedeckten auch in Korinth Männer ihr Haupt und Paulus klärt uns auf, dass diese Praxis schändlich ist. Er führt hier kein universales Gesetz Gottes an, sondern anerkennt einen ortsüblichen Brauch, der ein göttliches Prinzip widerspiegelt. In der damaligen Gesellschaft war der unbedeckte Kopf eines Mannes ein Zeichen für seine Autorität über Frauen, die ihre Köpfe bedecken mussten. Wenn ein Mann seinen Kopf bedeckte, symbolisierte er damit einen Rollentausch der Geschlechter."

Im Walvoord-Bibelkommentar findet sich dazu: "Wenn ein Mann öffentlich laut betet oder prophetisch redet und eine Offenbarung Gottes kundtut (vgl. 1Kor 12, 10), soll er sein Haupt unbedeckt lassen, um nicht sich selbst und sein geistliches Haupt, Christus, zu entehren. Wenn es auch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, deuten doch viele Belege darauf hin, dass sowohl in der jüdischen (Mishnah, Ketuboth 7. 6; babylonischer Talmud, Ketuboth 72 a - b) als auch in der gräco-romanischen Kultur des 1. Jahrhunderts (Plutarch, Moralia 3.232 c; 4. 267 b; Apuleius, Der goldene Esel 11. 10) die Frau in der Öffentlichkeit ihr Haupt bedeckt tragen musste. Die Art und Weise, wie diese Forderung erfüllt wurde (Ovid, Liebeskunst 3:135-65), war zwar sehr unterschiedlich, doch gewöhnlich scheint ein Teil des Übergewands wie eine Kapuze über den Kopf gezogen worden zu sein.

Es hat den Anschein, dass die korinthische Parole "alles ist erlaubt" auch in den Gemeinde Versammlungen dominierte. Offensichtlich hatten sich auch die Korintherinnen dieses Prinzip zu eigen gemacht und die sie als Frauen kennzeichnenden Kopfbedeckungen abgelegt. Wichtiger ist jedoch, dass sie offenbar auch gegen ihre untergeordnete Stellung innerhalb der Gemeinde (und vielleicht auch in der Gesellschaft) und damit gegen jedes kulturelle Symbol (z. B. die Kopfbedeckung), in dem sich diese Unterordnung äußerte, aufbegehrten. Nach Paulus ist die Ablegung der Kopfbedeckung jedoch nicht etwa ein Ausdruck der Befreiung, sondern eine Herabwürdigung ihrer selbst. Ebensogut könnten sie sich die Haare scheren - damals ein Zeichen der Schande (Aristophanes, Thesmophoriazysae 837) -, denn mit ihrem unbedeckten Kopf entehren sie sich selbst und ihr geistliches Oberhaupt, den Mann."

Ein Mann der betet darf keine Kopfbedeckung tragen. Man darf nicht seine Eigenen Wünsche Reinbringen. Wie du mir  ja geschrieben hast wegen Fahrradhelm z.b

Gottes Segen.

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Nach den christlichen Anweisungen über die Kopfbedeckung der Frau sollten christliche Männer keine solche Kopfbedeckung tragen, da der Mann „Gottes Bild und Herrlichkeit ist“, die Frau dagegen ist die Herrlichkeit des Mannes (1Ko 11:7).

Ja manche Brüder tragen durchgehend cappys und sogar nich beim predigen! Und wenn man sie darauf anspricht dann sind sie voll allergisch und abweisend manche bauen sich das so das nur der Gottesdienst gemeint ist. Alles wunschdenken.

Gott segne dich (Zeuge Jehova) auch wenn wir (Christen) keine Geschwister sind :)

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In unserer Synagoge ist die Kopfbedeckung aber Pflicht.

Shalom!

also ich trage nie eine

die muslimischen sitten sind eure sache .

in europa nehmen männer die kopfbedeckungen ab in kirchen , einfach als anstand . egal welcher glauben oder als tourist .

Und es heißt "Islamische Sitten".

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Und NEIN nicht alle nehmen Kopfbedeckungen in Kirchen ab. Christen wie auch Juden. Hindus und so weiter.

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Demnächst weniger Schwarz- und Weißdenken und vor allem vorurteilsfrei!

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Ich sehe in deinem Kommentar keinen Ansatz zur Differenzierung, nie und nimmer. Es heißt xxPHILOSOPHINxx.

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