Sind Religionen wirklich Ursache des Böses? Mit welchen Argumenten könnte man diese Behauptung untermauern?

Statistik zeigt Opferzahlen zugeordent an Kulturkreisen & Ideologien - (Psychologie, Politik, Religion) Terror Statistik seit 1970 - (Psychologie, Politik, Religion)

20 Antworten

Hier auf Bild zwei zeigt ein zweite Studie, dass seit 1970 die meisten
Opfer in Westeuropa eher durch Christen/europäische Terroristen
gestorben sind!

das was du aufzeigst und zitierst ist ein EINSEITIGES Bild. Du misst anhand der toten wie "gut" oder "schlecht" eine Religion ist. DAS ist aber völlig verzerrt denn das töten ist nicht das große Problem...

Das was zählt ist die Gesinnung, die Moral, die Ethischen werte die vermittelt werden. z.b.

Zwei Männer in Indonesien sind zu 85 Peitschenhieben verurteilt
worden - weil sie eine Beziehung führten. Es ist das erste Mal, dass ein solches Urteil in dem Land gesprochen wurde. Dabei gilt der Islam als moderat - doch der Radikalismus nimmt zu.

https://www.tagesschau.de/ausland/indonesien-islam-homosexualitaet-101.html

oder in UK (also HIER in Europa) gibt es bereits HEUTE 100 Sharia gerichte mit denen Frauen unterdrückt werden:

„In einer giftigen Mischung aus religiösem Fundamentalismus, Kultur und
eng verwobenen Gemeinschaften halten die Scharia-Gerichte die Dominanz von Männern über Frauen theoretisch und praktisch aufrecht“, schreibt Zee.

http://www.bild.de/politik/ausland/scharia/reportage-scharia-gerichte-in-grossbritannien-43795672.bild.html

Im Ergebnis werden muslimische Frauen, denen sowohl englische
Sprachkenntnisse als auch Kenntnisse zu ihren Rechten nach britischem
Gesetz fehlen können, oft von ihren Familien unter Druck gesetzt
Scharia-Gericht in Anspruch zu nehmen. Diese Gerichte werden sie oft
nötigen eine Vereinbarung zu unterschreiben, dass sie deren Entscheidungen befolgen, die als legale Urteile gefällt und anerkannt werden.

Schlimmer noch: "Die Weigerung einen Streit im Scharia-Forum zu regeln, könnte zu Drohungen und Einschüchterungsversuchen führen; oder dazu, ausgegrenzt und als ungläubig etikettiert zu werden", erklärt der Bericht

https://de.gatestoneinstitute.org/5535/scharia-gerichte-muslimische-frauen

hier der komplette Bericht:

http://www.bowgroup.org/sites/bowgroup.uat.pleasetest.co.uk/files/Bow%20Group%20Report%20-%20A%20Parallel%20World%20-%20Confronting%20the%20abuse%20of%20many%20Muslim%20women%20in%20Britain%20today%2024%2003%2015.pdf

Religion fördert den Egoismus denn Religion vermittelt Egoistische werte... z.b.die "nächstenliebe" die vorgespielt wird beruht EINZIG und
ALLEINE darauf vor Gott "gut dazustehen" also man hällt sich z.b. an die
Bibel oder Koran NICHT wegen empathie, Nächstenliebe, Humanismus oder
weil man den Mensch als Individium betrachtet sondern weil man selbst
sein "hintern retten" will und ins Paradies, ewige Leben oder auf
sonstige "Belohnungen" nach dem ableben scharf ist. Der PURE Egoismus
treibt sie an.

Religion macht Kinder unsozial und intolerant

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/religion-macht-kinder-unsozial-und-intolerant-13372250

Kinder aus religiösen Familien sind geiziger

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kinder-aus-religioesen-familien-sind-weniger-grosszuegig-a-1061035.html

Je religiöser, desto weniger gebildet

http://www.zeit.de/2015/01/schule-bildung-religioes-kirche

Wissenschaftliche Untersuchungen legen offen, dass religiös erzogene Kinder oft Wirklichkeit und Fantasie nicht auseinander halten können. Die religiöse Erziehung beeinflusst Kinder zum Glauben an mystische Vorgänge und macht sie mit übernatürlichen Geschichten vertraut.

Die Auswirkungen sind dementsprechend verheerend: Das vernünftige
auf Tatsachen beruhende Urteilsvermögen wird nicht richtig entwickelt,
die Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität gelingt nur noch
begrenzt

https://www.platinnetz.de/gruppe/bibelforum/thema/726523

DAS zeigt sich z.b. ganz gut dass es Gläubige gibt die GLAUBEN man könne
Bücher oder Religionen beleidigen. Man kann aber nur Menschen
beleidigen. DIESE unterscheidung fehlt bei vielen Gläubigen weil ihr auf
TATSACHEN beruhendes Urteilsvermögen begrenzt ist...

Der Mensch wird nicht als Individium angesehen sondern nur noch als Vertreter des guten oder bösen "Prinzips". Das schwarz/weiss denkverhalten wird gefestigt das Duale denksystem übernimmt den Charakter.

Religion ist ein Problem. Religion fördert nämlich unlogische Denkweisen und irrationale Überzeugungen. Man kann mit Religion zum Beispiel ohne Weiteres Steinigungen oder Enthauptungen rechtfertigen. Die Aussagen in der Bibel und im Koran sind da ziemlich klar, wenn man keine liberale Auslegung vornimmt.

Aber Religion ist auch nicht die einzige Ursache. Menschen laufen gerne Ideen hinterher ggf. auch Ideologien. werden diese nicht hinterfragt existiert dort dasselbe Problem wie bei Religionen.

Dann gibt es noch die unterschiedlichen persönlichen Befindlichkeiten, die ein ständiges friedliches Zusammenleben schwierig macht. Manche gehen sich tätlich an und schlagen sich und trinken danach wieder ein Bier zusammen. Andere sind schon bei einfacher sachlicher Kritik angepisst.

Als letztes möchte ich noch darauf hinweisen, dass Menschen selber auch Ziele verfolgen, die mit den Zielen anderer womöglich in Konflikt stehen. Reich zu werden kann zum Beispiel ein Ziel sein. Manche versuchen das auf legale Weise, andere werden Menschen übers Ohr hauen um ihre Agenda durchzubekommen.

Du siehst: Die menschliche Natur ist vielfältig und Religion ist sicherlich für viele Dinge eine treibende Kraft, aber definitiv nicht alleine für di ganzen Unzulänglichkeiten in der Welt verantwortlich.

Meines Erachtens hat die islamische Welt auf die neuen Tatsachen der Moderne (Urbanisierung, Ausweitung der Informationen, Handel, Wissen, Globalisierung, Bevölkerungsexplosion, der Auflösung traditioneller Strukturen etc.) nicht so gut reagiert. Der Schriftislam hat sich mit der Moderne über den Volksislam durchgesetzt und hier ganz entscheidend aus meiner Sicht den Fortschritt in der islamischen Welt leider beträchtlich verhindert.

 Für das ursprüngliche Nomaden und Halbnomaden Leben kann der Islam aus meiner Sicht eine vortreffliche Lebensweise darstellen, aber jetzt wo wir alle in Städten und in einer globalen Realität leben, ist der Schriftislam mit seinem Regelzwang eher ein Problem und führt zu Konflikten und einem schlechteren Leben für Moslems und Nicht-Moslems, vor allem dort wo wirklich Armut eine Rolle spielt. Also keine Kritik an den spirituellen Kern des Islams,  sondern auf die Religion als Gesellschaftsordnung, die Chancen für Moslems besonders seit der Moderne weltweit verbaut. Fortschritt heißt hier Rückbesinnung auf eine Zeit die (leider?) nie mehr so wiederkommen wird. Man macht es sich selbst schwer.

GIbt aber auch Länder mit christlichen Glauben vor allem im östlich-orthodoxen Raum und Südamerika, wo die Religion einen aus meiner Sicht zu starken Einfluss auf das Leben der Menschen hat und ihnen vielleicht auf dem ersten Blick antworten und halt gibt, aber auf dem zweiten Blick dann eben doch eine Gesellschaft insgesamt negativ beeinträchtigt.

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..........
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