Sind Menschen, die zum Aberglauben neigen, "naiv" oder sogar "bildungsfern"?

27 Antworten

Das Ding ist, dass jeder Mensch die gleichen Dinge unterschiedlich wahrnehmen kann. Wir selbst beeinflussen mit unserem denken unsere Wahrnehmung.
Beispiel: Der Person zerbricht ein Spiegel. Sie wird ihre Wahrnehmung jetzt ziemlich stark auf alles negative lenken bzw ihre "Antennen" sind jetzt viel feiner für negative Dinge.
Das mit den eigenen Antennen merkt man zB auch wenn man ein bestimmtes Auto mag. Vorher hat man kaum welche davon gesehen und plötzlich sieht man sie überall.
Deswegen würde ich nicht sagen das Aberglaube was mit blöd sein zutun hat. Die glauben einfach daran, dadurch verändert sich die Wahrnehmung und dadurch ist das für die Person auch alles nachvollziehbar

Hallo Ovechkin,

Aberglaube ist ganz einfach Irrglaube. Diese Menschen haben eine falsche Auffassung (Annahme), der sie anhängen. Der Feind der Menschen (Satan) hat mit ihnen leichtes Spiel, er bekommt sie mehr und mehr in den Griff und macht sie abhängig von sich. Er kann die Menschen nur ängstigen, psychisch quälen und ihnen das Leben schwer machen. Wenn man davon nicht frei wird, zieht er sie immer mehr hinter sich her und das nimmt ein schlimmes Ende.

Ich kann dir nur raten, halte dich fern von solchen Personen. Sie wollen über dich herrschen, dich gängeln und dich von sich abhängig machen. Nur Jesus Christus kann die Menschen von sochen Gebundenheiten heilen.

"Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer an mich glaubt wird nicht in der Finsternis gehen, sondern wird das Licht des Lebens haben." Johannes 8,12

LG

"Kein intelligenter Mensch kann an Gott glauben - "

Das ist natürlich quatsch und viele intelligente und gebildete Leute sind gläubig.

Es kann natürlich sein, das jemand der da generell mehr reflektiert und selbkritisch ist das dann vielleicht auch in seine Glaubensausübung übernimmt, aber das ist ja nicht unbedingt etwas schlechtes.


Bei dem was du da von deinem Bekannten schilderst könnte das durchaus eine Zwangsstörung sein: Wenn sich das wirklich massiv auf das Leben auswirkt oder gar mit Leidensdruck einhergeht wäre eine Psychotherapie sehr sinnvoll.

Kleine "Ticks" hat fast jeder, aber bei deinem Bekannten klingt das ja schon etwas ausgeprägter.


" Was bedeutet psychologisch wenn ein Mensch an solche unlogische Traditionen glaubt undzwar so stark ? "

Das sich bei ihm eine Zwangsstörung manifestiert hat.

Bzgl Ursachen gibt es da sicher einige Erklärungsmodelle und das kann natürlich individuell sehr unterschiedlich sein (gerade dann, wenn es vielleicht noch mit weiteren Störungen einhergeht)

Mit naiv, dumm oder bildungsfern hat das aber nichts zu tun ob man soetwas entwickelt oder nicht; das kann dahingehend alle treffen.



Ich denke, dass es sehr drauf ankommt, wie man aufwächst.

Wenn man extrem abergläubische Eltern hat, dann kann es eher passieren, dass man am Ende auch wirklich extrem daran glaubt. (Natürlich gibt es auch Ausnahmen, ich will hier nixs verallgemeinern.)

Wenn Menschen wirklich extrem Abergläubisch sind, dann wäre vllt der Arzt Besuch nicht schlecht. (Ich rede hier wirklich von der extremen Sorte, denn die können ja nie ein richtig normales Leben führen, wenn sie vor allem Angst haben müssen.)

Als Antwort hätte ich Deiner Lehrerin gesagt, dass kein intelligenter Mensch behaupten wird, dass Gott per Intelligenz erfassbar und der Glaube mit der Ratio vereinbar ist...

Extremer Aberglaube ist ein Aspekt der Angst. Anstecken kann man einen Menschen nur, wenn dieser ebenso ein ängstlicher Mensch ist, sprich dieser sich dann aus der eigenen Ängstlichkeit heraus anstecken lässt...

Angst ist ein emotionaler Zustand und hat wenig bis gar nicht mit Naivität und Bildungsferne zu tun...

Wie sollte man mit soetwas umgehen?

Ganz einfach: sich nicht verrückt machen und sich nicht anstecken lassen...

Gruß Fantho

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