Schäferhund Welpe zu aggressiv.. brauche Hilfe!

21 Antworten

ich habe auch einen jungen schäferhund, einen weissen. die ersten monate hat er uns auch immer in die hände gebissen. alles, lass sein und aua-schreien hat wenig geholfen, aber oh wunder, als er mit fast 5 monaten alle bleibenden zähne hatte, war das beissspiel vorbei. auch er hat anfangs alle / s mögliche verbellt, das war reine unsicherheit. in ein paar tage wird der 6 monate alt und der hund ist schon richtig gut erzogen. ( ich geniesse es, bald kommt er in die pupertät ) wir waren ab der 12en woche einmal die woche in der hundeschule, die hat uns beiden sehr viel gebracht. obschon es nicht mein erster hund ist und ich auch mit dem letzten hund jahrelang gearbeitet habe, also keine anfängerin bin, werde ich immer wieder an dinge erinnert, oder aufmerksam gemacht, die ich nicht mehr so präsent habe. im übrigen bleibt auch die hundeerziehung nicht stehen, vieles lerne ich heute anders als noch vor jahren. ich kann dir also nur ans herz legen eine solche zu besuchen. ein schäferhund hat potenzial, den darfst du nicht schlecht oder ungenügend erziehen und es gibt nichts schöneres, als wenn der hund und sein mensch ein gutes team sind.

Deinen Welpen anblaffen bringt gar nichts außer Verunsicherung. Wenn er beißt (was bei einem Welpen der mit 8 Wochen von Mama getrennt wurde normal ist) brich einfach kurz das Spiel ab und ignoriere ihn für ein paar Sekunden. Setzt ihn nicht raus da er diese Strafe nicht verstehen kann.
Gib dem kleinen Pelzkopf Sicherheit, dann muss er nicht schreien um auf sich aufmerksam zu machen.
Das Gebell kann einfach daher kommen das der Kleine verunsichert und ängstlich ist, meine (weiße) Schäferhündin hat immer LKWs angebellt weil sie Angst vor ihnen hatte und so versucht hat "großer böser Hund" zu spielen bis wir in aller Ruhe mal zusammen einen erkundet haben und sie gemerkt hat das er sie nicht fressen will^^

unser hund hat sich auch in so einem jungen alter nicht von sowas verunsichern lassen - teilweise war es so, dass er tatsächlich mit kläffen provoziert hat. das sollte man meiner meinung nach schon unterbinden, wenn auch nicht auf die weise, wie es der fragesteller bisher getan hat...

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Dann ruf jetzt deinen Züchter an und frag was du tun sollst, eigentlich hätte er euch das schon beibringen sollen. Der Welpe ist nicht aggressiv ihr macht üble Fehler. Meldet euch umgehend bei einer Welpenspielgruppe an. In diesem Alter muss der Welpe sicher nicht Sitz und Platz können und bis er seinen Namen kennt dauert es auch noch. Dass du den Kleinen in den Garten bringst und allein lässt ist üble Gewalt gegen einen Welpen, ebenso der rauhe Ton.

Wenn der Welpe überbordet steht man auf, klemmt die Hände unter die Achseln und schaut weg.

ein züchter ist verantwortlich dafür, dass die zukünftigen besitzer den welpen erzogen bekommen? meines wissens + meiner erfahrung nach ist das nicht so... es ist auch nicht jeder welpe so unsicher wie hier überall betont ist - unsere war 3, 4 mal im garten, danach brauchte man nur noch die gartentür öffnen und sie schoss von allein hinaus, und es machte ihr nichts dort auch mal allein zu spielen.

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@xxguit94

Nein falsch verstanden, der Züchter lehrt den neuen Besitzer wie man am Anfang mit dem Welpen umgeht. Uns hat die Züchterin bei jedem Besuch das Verhalten und die Erziehung vom Welpen gezeigt und erläutert und uns mit entsprechender Literatur versorgt.

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Hallo Dennissan, Dein Welpe verhält sich vollkommen normal. Mach Dir keine Gedanken. Du solltest einfach verstehen lernen, was er mit seinem Verhalten ausdrücken möchte. Du hast gesagt, am Anfang war er sehr schüchtern. Schüchtern bedeutet zurückhaltend, was gleichzusetzen ist mit Unsicherheit. Das heisst Dein Welpe konnte am Anfang (ca die ersten 2-3 Tage) nicht einschätzen, wie sicher die Umgebung ist, in die er kam. Dann hat er sich eingewöhnt und dafür gesorgt daß er den Überblick behält. Nun sagst Du, er bellt sehr viel und laut. Für mich heisst das: er ist noch mehr verunsichert. Denn es fehlt ihm etwas sehr Wichtiges: die Sicherheit durch Dich. Er hat noch nicht gelernt, daß er Dir vertrauen kann und sich in für ihn unsicheren Situationen auf Dich verlassen kann.

Sein Vertrauen gewinnst Du, indem Du Dich gut informierst. Wenn er bellt, steh auf und geh zur Tür, ucke "wichtig" hrum udn mache dann mit dem weiter, was Du gerade getan hast. So hast Du seine Warnung und Unsicherheit ernst genommen und gleich damit etwas getan: Du hast aktiv abgesichert, indem Du herumgeschaut hast. Bitte rede während Du herumguckst nicht mit dem Welpen, streichele ihn nicht, befasse Dich gar nicht mit ihm sondern mit der Umwelt, die ihm in dem Moment unsicher vorkam. Er hat Dich durch sein Bellen oder Wuffen um Hilfe gebeten. Gib sie ihm. Und er wird Dir dafür sein Vertrauen schenken.

Nach und nach wird Dein Welpe mitkriegen, daß Du für seine Sicherheit sorgst. Du brauchst kein lautes und scharfes "Aus" um mit Deinem Hund umzugehen. Du brauchst ein aktives Verhalten, damit Dein Hund sieht, Du bist aktiv und trittst für ihn ein - befasse Dich deswegen wenn er bellt, mit der Umwelt. Bitte lasse ihn im Garten nicht alleine, denn damit gibst Du ihm noch mehr Zuständigkeit. Er wird sich dafür verantwortlich fühlen, im Garten herumzugucken und für Sicherheit zu sorgen. Das bedeutet er würde die verantwortung für euer beider Sicherheit übernehmen. Das ist aber Deine Aufgabe. Du bist jetzt Hundeelternteil und hast die Verantwortung für Deinen Kleinen übernommen. Ich bin sicher, das Beissen dienst der Wieder-Herstellung der Basi-Sicherheit, also - er möchte Dich bewegen, auf ihn aufzupassen. Aber er findet keinen anderen Weg als Bellen und nun beisst er. Er wird sich im Garten auch keineswegs beruhigen. Ganz im Gegenteil: er wird noch mehr aufdrehen. Ich hoffe, Du möchtest nicht irgendwann einen aggressiven Hund haben, der an einer 10 Meter langen Kette völlig durchgeknallt im Garten auf und ab läuft? Was machen denn solche Tiere? Sie sichern 24 Stunden am Tag ab. Durch den Stress werden sie aggressiv. Kein Hund auf der Welt möchte aggressiv sein. Sie brauchen ein Alternativverhalten, das Aggression überflüssig macht. Dazu muss der Besitzer ihnen die Verantwortung abnehmen - in dem Fall solltest Du Deinem Hund Ent-spannung gönnen.

Bitte verändere Dein Verhalten sofort, sonst steuert ihr beiden aus meiner Sicht auf eine Katastrophe zu. Dein Welpe ist überfordert.

Bitte mache Folgendes auf gar keinen Fall: gehe noch nicht in eine Welpenspielstunde! Das ist noch zu früh. Du brauchst erst das Vertrauen Deines Welpen. Du möchtest ja die näcsten 15 Jahre mit ihm zusammenleben und nicht die Welpenspielgruppe. Keine Wolfsmutter würde ihre Welpen in fremde Reviere schleppen um die Welpen und die Welpen fremder Rudel miteinander zu sozialisieren, spielen zu lassen oder was auch immer. Überleg mal bitte! In der Natur - und jeder Hund hat immer noch diese Instinke, die niemand abtrainieren oder wegzüchten kann - würden sich fremde Rudel und damit fremde Welpen gar nicht begegnen.

Ich empfehle Dir zwei meiner absoluten Lieblingsbücher: eines heisst "Welpenschule - gemeinsam durchs erste Jahr" und ist von Anita Weißgerber. Das andere ist von Jan Nijboer und heisst "Vom Welpen zum Familienhund". Beide sind ein Vielfaches des Kaufpreises wert! Bitte fange an aktiv zu werden. Ein guter Anfang war es, Deine Frage hir zu stellen. ich wünsche Dir und Deinem Welpen ein entspanntes Leben mit richtig verteilten Rollen. Viele Grüße Jesska

Bitte mache Folgendes auf gar keinen Fall: gehe noch nicht in eine Welpenspielstunden....etc.pp

Gerne hätte ich dir ein DH gegeben für diesen Beitrag, doch mir sträuben sich die Federn....(bei diesem Satz samt Ausführungen)

Die Früh-Sozialisierungsphase und Welpenzeit ist beim Schäferhund, der dein Schnellentwickler ist mit der 12 bis 14 Woche endgültig zu Ende, wann wenn nicht jetzt soll der Welpe den guten Umgang mit Hundewelpen, gleichen Alters - anderer Hundetypen denn kennen lernen?

Gerade der Schäferhund braucht das, es fallen leider schon genug DSH auf die Hunde anderer Rassen und selbst den eigenen Rassetyp als "bedrohlich" empfinden und hinrennen, hineinbeißen ....und sofort wieder abhauen!

Ein Tipp zu gut geführten und fachlich qualifizierten Welpenprägestunden wäre wichtig.

Noch etwas: Ein Hund ist kein (!) Wolf!

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Ich würde mit ihm zur Hundeschule gehen. Da bekommst du sicher bessere Hilfe als beim Züchter. Ich denke mal dass er versucht der Chef zu sein und sich nicht unterordnen will. Aber das musst du so schnell wie möglich in den Griff bekommen. Das Allein lassen bringt nicht viel. Grundsätzlich sollte man Welpen nicht allein lassen. Dann läufst du ja eher davon. Aber du musst dich ihm stellen. Du musst ihn unterordnen. Jetzt ist er noch klein aber je größer er wird desto schwieriger wird es. Wichtig ist dass du ihm zeigst, dass du der Chef bist. Wie du das am Besten machst lernst du dann in der Hundeschule.

Ja,ja die Chefallüren? eines Welpen,

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Führt sie gerade Krieg mit ihrem WELPEN? Möchte er die Weltherrschaft erlangen, taufe ihn Adolf und sitze es aus, früher oder später wird er sich das Leben nehmen und dann hast Du gewonnen "Ironie aus" sorry, aber Chefallüren bekomme ich bei 10 jährigen Hunden nicht zu sehen und erst Recht nicht, bei einem 9 WOCHEN jungem BABY!!!!!!!!

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