Richtig gendern in der Bewerbung?

10 Antworten

Also mit "Sehr geehrte Damen und Herren" machen sie schon man nichts falsch.

Richtig gendern in der Bewerbung?

Das Wichtigste ist zunächsmal das Sie sich den Betrieb bei den Sie sich bewerben genau anschauen.

Wenn auf der Website des zukünftigen Arbeitgeber nicht gegendert wird, sollten Sie das auch nicht tun. Wenn da gegendert wird, sollten Sie diese Form übernehmen.

Ideal ist es natürlich, wenn Sie den Empfänger direkt ansprechen können. Also "Sehr geehrte Frau XY".

Woher ich das weiß:Berufserfahrung
Hört sich sehr geehrte Empfänger*innen der Bewerbung blöd an? 

Ja! So kannst du auf Instagram und Co. schreiben, aber nicht in einer seriösen Bewerbung!! Ich würde ganz einfach beim "Sehr geehrte Damen und Herren" bleiben, die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand nicht den Damen oder Herren zugehörig fühlt, dürfte doch verschwindend gering sein. Das ist eben eine Standardanrede.

Davon abgesehen ist das Sternchen grammatisch falsch und wirkt eher unseriös.

Oder du findest raus, wer der Ansprechpartner ist und verwendest gezielt den Namen ("Sehr geehrte Frau Müller, ...")

Dankeschön! Ist Schüler/-innen grammatikalisch richtig oder Schüler/innen?

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@Chaos52

Ich habe es als "Schüler/-innen" gelernt, das ist auch die Schreibweise, die ich verwende. Damit meine ich natürlich auch jeden, der meint, er (sie, es, ...) würde ausgeschlossen werden.

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Hallo,

ich finde schon, dass es sich blöd anhört, halte aber auch gendergerechte Sprache für so unnötig, wie einen Kropf, spreche und schreibe den Genderstern nicht, und es nervt mich ungemein, wenn ich Nachrichtensprecher und Fernsehmoderatoren ihn aussprechen höre - was heißt aussprechen, es ist ja vielmehr eine Kunstpause!

Ganz ehrlich käme , ich korrigiere, komme ich mir mit diesem Gegendere ziemlich vera....t vor. [Sie A...h, ist auch nicht höflicher als Du A...h.]

Mal ganz abgesehen davon und von z. B. diesem Artikel aus dem Münchener Merkur vom 06.03.2021

sollte man für eine Bewerbung immer den Namen des zuständigen Ansprechpartners (Personalvorstand) im jeweiligen Unternehmen erfragen und diesen in der Grußformel namentlich ansprechen.

Google doch auch mal nach der neuest DIN 5008 (die Norm für Bürokommunikation) und lies dort nach, was dort zum aktuellen Genderwahn diesbezüglich geraten wird.

AstridDerPu

 - (Schule, Deutsch, Ausbildung und Studium)

Am besten formulierst du es, indem du herausfindest, wer der Ansprechpartner im Unternehmen ist und es dann direkt an diese Person adressierst! Findet man heraus, indem man tagsüber dort mal kurz anruft und nachfragt. Natürlich nicht jetzt über die Feiertage, aber dann am Dienstag wieder...

Um Himmels Willen, lass in einer Bewerbung blos diesen Quatsch weg. Damit verschlechterst du deine Chancen um 95%.

Es sei denn du könntest sicher sein, dass die Entscheider über deine Einstellung zu den 5% Genderfanatikern gehören.

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