Minijobs sind dadurch gekennzeichnet, dass man weniger als 450 Euro Bruttogehalt pro Monat bekommt und deshalb keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss.

Zudem gibt es ja das Mindestlohngesetz. Das besagt, dass man ab dem 01.07.2022 10,45 € pro Stunde mindestens bekommt.

Daraus ergibt sich wiederum, dass man für weniger als 450 Euro pro Monat insgesamt nur maximal 43 Stunden pro Monat arbeiten kann. Das sind also ungefähr 10 Stunden pro Woche - von den 168 Stunden, die so eine Woche insgesamt hat. Es bleiben dir also bis zu 158 Stunden auch mit Minijob für deine Freizeitgestaltung.

Da wäre es ja vielleicht echt eine ganz gute Idee, die ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt zu machen, vielleicht sogar in dem Bereich deiner zukünftigen Ausbildung? Und gerade in der Ausbildung mit den eher geringen finanziellen Mitteln ist jeder Euro auf dem Sparkonto sehr, sehr nützlich!

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Richtig gut geeignet sind dafür Babywaagen! Am besten keine mit "wackeligem" Oberteil, sondern einfach nur komplett flache, die man auf den Boden stellen kann (Vorsicht bei Bestellung über Amazon - das versaut die Empfehlungen so RICHTIG und spült bergeweise Babyzeugs da hinein :D).

Da kannst du dann mit der Katze üben. Stell die Waage auf den Boden, schalte sie an und locke sie mit Leckerchen darauf. Streichle und lobe sie, wenn sie drauf geht - besonders intensiv, wenn sie mit allen vier Pfoten drauf steht oder sich sogar drauf setzt! Auf diese Weise wird sie recht schnell begreifen, dass es "gut" ist, wenn sie sich dort hin bewegt. Und dann kannst du sie so komplett stressfrei wiegen :).

Und ja, unsere Katze sitzt gerne mal einfach so auf ihrer Waage, wenn die gerade irgendwo auf dem Boden herumsteht - und maunzt uns dann vorwurfsvoll an, wenn sie dafür nicht gelobt, geschmust und mit Leckerli belohnt wird :D!

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Jein. Ja, es gibt Einzelfälle, die sich damit rühmen. Ja, es gibt einige Menschen, die es niemals schaffen, einen Job zu bekommen oder ihn länger zu behalten.

Allerdings stecken hinter diesen Fällen oft doch recht unschöne Schicksale, wenn man mal genauer hinschaut und hinhört. Das sind keine Kinder von lieben Eltern, die auf ihrem Weg ins Leben von eben diesen bestmöglich unterstützt wurden. Oft sind sie in absolut desolaten Zuständen aufgewachsen und haben nie die Erfahrung machen können, in etwas gut zu sein oder einfach nur dafür, dass sie sie sind, geliebt zu werden.

Dadurch wissen sie auch einfach nicht, wie man das anstellt mit dem geregelten Leben, dem zeitigen Aufstehen, der Ausbildungs- und Jobsuche oder dem "sozial kompatiblen" Verhalten bei der Arbeit. Oft spielen dann auch Drogen und andere Süchte eine relevante Rolle. Wen wundert es da, dass das nicht alles Menschen sind, die sich mal so eben am eigenen Schopf auf diesem Sumpf ziehen können?

Einfach mal bedenken: Arbeit ist bei weitem nicht nur notwendiges Übel, um irgendwie genug Geld zum Leben zu bekommen. Arbeit bedeutet einen geregelten Tagesablauf, soziale Kontakte, soziales Ansehen, Erfolgserlebnisse, Wertschätzung, das Gefühl, etwas sinnvolles mit der eigenen Zeit angefangen zu haben. Selbst mit einem echt blöden Job, was wirklich sehr belastend sein kann, ist doch zumindest am Monatsende ein gewisser Stolz beim Blick aufs Konto da, wenn man den Gehaltseingang sieht und weiß, dass man den für seine eigene Arbeit bekommen und nicht vom Staat "geschenkt" gekriegt hat, oder?

Von daher ist die Vorstellung der vermeintlich vielen schmarotzenden, faulen Arbeitslosen, die keine Lust zum Arbeiten haben, nicht mehr als eine medial aufgebauschte Erzählung über seltene Einzelfälle, von denen auf viel zu viele andere grundlos geschlossen wird...

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Es geht, aber vieles ist sehr viel mühsamer und potentiell teurer! Sehe ich an meiner Oma, die dieses Jahr 90 wird und schon kaum mit einem alten Tastenhandy klarkommt. Oder an der Nachbarin, um die 60/70, die neulich mitbekommen hat, wie wir Getränke geliefert bekommen haben, das auch wollte, es aber mangels Internetzugriff nicht kann, weil man dort eben nicht telefonisch bestellen kann. Es gibt inzwischen einfach zu viele Angebote für ganz alltägliche Dinge, die darauf setzen, dass man Internet und Smartphone besitzt.

Ich finde aber, es ist überhaupt kein Problem, sich weniger an die Dinger zu binden. Einfach mal im Nebenzimmer außer Sicht- und Hörweite liegen lassen oder ausschalten, bis man es wirklich für irgendwas braucht - finde ich echt nicht sooo schwierig! Und vor allem bleibt es schön weit weg, sobald ich mit anderen Menschen vor Ort zusammen bin. Denn da ist es wirklich eine Unsitte, wenn man alle paar Minuten drauf schaut und sofort danach greift, wenn es sich meldet...

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Wenn die Vermittlungsvorschläge dich so anpiepen, gibt's einen recht simplen Weg da raus: kümmer dich selbst und finde schnell zurück ins Arbeitsleben bei einem Arbeitgeber, der dir zusagt!

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Mein Chef hat sich zwei Kinder von zwei Frauen zugelegt, sich von beiden getrennt und dann das 50/50-Modell mit beiden gewählt. Dadurch hatte er jederzeit die Ausrede, seine Kinder abholen oder betreuen und deshalb dringend zeitig los zu müssen. Funktioniert bei Männern übrigens echt super, weil denen im Gegensatz zu Müttern das nicht negativ ausgelegt, sondern hochgradig positiv angerechnet wird - "Aww, so ein guter Vater, der sich wirklich um seine Kinder kümmert!"...

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Irgendwelche Kräuter, die du halt magst und die zum Essen passen. Rezepte im Netz sind keineswegs allesamt von Profis entwickelt, geschrieben und mehrfach geprüft! Da muss man oft schon ein paar Grundlagen des Kochens beherrschen, um einschätzen zu können, ob sie überhaupt funktionieren und wie man an manchen Stellen vielleicht doch anders vorgehen oder noch etwas hinzufügen / weglassen sollte...

Willst du das umgehen bzw. wenn dir diese Grundlagen noch fehlen, würde ich dir dazu raten, dir mal ein paar richtige KochBÜCHER im Laden zu besorgen! Die sind gegengecheckt, überarbeitet, lektoriert - und funktionieren somit!

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Thalia ist eine GmbH und somit eine Kapitalgesellschaft. Dadurch unterliegen sie der Publizitätspflicht und müssen ihren Jahresabschluss im Bundesanzeiger veröffentlichen. Und über die Website des Bundesanzeigers kannst du kostenlos auf eben diesen Jahresabschluss zugreifen, in dem du dann wiederum auch die Umsatzerlöse nachlesen kannst: https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/suche?5

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Arbeitslosigkeit beschreibt erst mal nur den Zustand, dass Menschen keiner bezahlten Tätigkeit nachgehen. Es ist dabei unerheblich, ob die Bezahlung ausreichend für ein vernünftiges Leben ist oder weit darunter liegt.

Die Theorie hier beschreibt letztendlich, dass Arbeitgeber mehr Menschen einen Job geben würden, wenn das nicht so viel kosten würde. Sprich, wenn sie ihre Mitarbeitenden absolut miserabel bezahlen dürften und der Staat sie über Gesetze wie das zum Mindestlohn nicht dazu zwingen würde, Gehälter zu bezahlen, von denen es sich einigermaßen leben lässt.

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Indem man sie für das, was sie leisten, wertschätzt. Das beginnt natürlich bei einem guten, fairen Gehalt, endet dort aber bei weitem noch nicht! Auch andere gute Rahmenbedingungen wie möglichst flexible Arbeitszeiten und ein angenehmes Umfeld drücken Wertschätzung aus.

Und natürlich Führungskräfte, die ihre Mitarbeitenden nicht als Gegner und sich selbst als Übermenschen sehen, sondern verinnerlicht haben, dass es ihre Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeitenden gute Leistungen bringen können. Mit der inneren Überzeugung, dass Menschen grundsätzlich gute Arbeit leisten wollen und man ihnen deshalb "nur" nicht diese Motivation zerstören sollte, indem man es ihnen unnötig schwer macht.

Obstkörbe, tolle Kaffeevollautomaten, Tischkicker und jeden Freitag 'ne Party auf Kosten des Unternehmens sind hingegen völlig überbewertete Benefits. Wer würde schon unterbezahlt und mies behandelt in einem Job bleiben, nur weil es dort immer so lecker Obst gibt ;)?

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Contra ich hab eine bessere Idee

Es wäre eigentlich total simpel in Deutschland. Man müsste in § 5 EntgFG einfach nur die Klausel rausnehmen, dass der Arbeitgeber ab dem ersten Tag eine AU vom Arzt verlangen DARF und stattdessen "ab dem dritten Tag" immer und pauschal gelten lassen.

Schon wäre es geschlechtsneutral und easy geregelt, dass wir Frauen immer dann, wenn der erste und meist schlimmste Tag der Periode auf einen Arbeitstag fällt, einfach mal ohne großes Aufheben diesen Tag mit Wärmflasche in Embryonalhaltung im Bett verbringen können, anstatt uns mit 400er Ibus die Magenschleimhaut zu ruinieren, um irgendwie halbswegs funktionstüchtig bei der Arbeit sein zu können.

Gesonderte Urlaubstage braucht's da nicht, schließlich greift dann einfach die eh schon vorhandene Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Nur eben ohne die Pflicht bei bescheuerten Arbeitgebern, dass man sich für diesen einen Tag zum Arzt quälen und den gelben Zettel holen muss.

Übrigens gestatten gute Arbeitgeber genau deshalb auch problemlos diese 1-2 Karenztage, wie sie das Gesetz eigentlich als Normalfall vorsieht und reizen dort nicht ihr Recht aus, ihre Mitarbeitenden direkt ab Tag 1 zum Arzt zu zwingen.

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Letztendlich geht es in beiden Fällen darum, zu beschreiben, was in einer Volkswirtschaft so "passiert".

Bei den "gezählten" Sektoren geht es um die Produktionsstufen - Rohstoff -> Produkt -> Dienstleistungen rund um das Produkt (und seltener dann noch als vierte Stufe Dienstleistungen mit hohem intellektuellem Anspruch wie Beratung und IT sowie als fünfte Stufe Dienstleistungen rund um Gesundheit und Erholung).

Der öffentliche Sektor beschreibt hingegen die Abgrenzung dessen, was Regierungen / Staaten so machen von dem, was die (Privat-)Wirtschaft so treibt. Hier wird also unter einem anderen Aspekt auf eine Volkswirtschaft geschaut, nämlich unter dem Aspekt der "Zuständigkeit".

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Ein wichtiges Thema, mehr Gendergerechtigkeit in Mobilität bitte

Ja, da ist tatsächlich was dran! Nicht unbedingt in der Form, dass irgendein Geschlecht eine bestimmte Art der Fortbewegung bevorzugt. Oder wenn, dann maximal dahingehend, dass Individualverkehr mit Verbrennern eben einfach wirklich massiv reduziert werden sollte, zugunsten des Klimas (sage ich übrigens als passionierte Autofahrerin, die den ÖPNV nur mit größtem Widerwillen nutzt ;)).

Wo aber tatsächlich im öffentlichen Raum und bei der Bewegung in eben diesem nicht an Frauen gedacht wurde und immer noch wird, ist beim Thema Sicherheit. Zu viele dunkle, einsame Ecken, zu viele schlecht einsehbare Stellen - und somit potentielle Gefahren für Frauen bzw. körperlich eher schwächere bzw. von anderen als potentielles Opfer betrachtete Menschen!

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Wie, du schreibst eine Bewerbung echt, um dich zu bewerben, nicht, um den Personaler zum Kaffee einzuladen ;)? Erstaunlich! Genau so, dass du dich tatsächlich auf eine Stellenausschreibung bewirbst, die zu deinen Vorstellungen passt und nicht auf eine, die total entgegen eben dieser ist ;)!

Was ich damit sagen will: totale Nullaussage, dieser Absatz. Selbst mit perfekter Grammatik und Rechtschreibung will sowas niemand mehr lesen ;).

Steig lieber darüber ein, warum es gerade dieser Beruf sein soll, wieso dieser Beruf und du ein tolles Duo abgeben könntet! Sprich, leg direkt mit deiner Motivation los und "begründe" die damit, dass du dem Lesenden etwas darüber erzählst, was du so für ein Mensch bist, was du bisher erlebt und gemacht hast und wie all das dich zu der Überzeugung gebracht hat, ausgerechnet diesen Beruf lernen zu wollen. DAS ist es, worum es in so einem Anschreiben gehen sollte! Und da ist die eine, kurze A4-Seite echt nicht viel Platz, wenn du dort dich als Mensch mit deinen bisherigen, prägenden Erlebnissen und Erfahrungen unterbringen sollst, oder? Deshalb keine Nullaussagen, die sind Platzverschwendung :).

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In der Probezeit braucht der Arbeitgeber keinerlei Grund, um dich zu kündigen. Theoretisch würde es da "reichen", wenn der Chef miese Laune und einfach Bock hat, dich zu kündigen. Und das muss er nicht mal zugeben.

ABER: ein Unternehmen bietet ja Ausbildungsplätze nicht an, weil sie irgendwem damit einen Gefallen tun wollen. Das Unternehmen erhofft sich davon durchaus etwas und hat somit auch ein Interesse daran, dass diese Stelle besetzt ist und bleibt.

Somit wäre ein Szenario wie eingangs beschrieben äußerst unwahrscheinlich. Und somit ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass man den Azubi direkt wieder rauskegelt, weil sein Abschlusszeugnis ein bisschen schlechter als das vorherige ist.

Allerdings kann diese Verschlechterung dazu führen, dass man dich umso mehr im Blick behält, ob du die Ausbildung motiviert angehst. Sowas lässt ja schon die Vermutung zu, dass deine Motivation gerade einen Knick hat. Und einen Null-Bock-Azubi will wirklich niemand. Da nutzt man die Probezeit dann schon, um genau auszuloten, ob die schlechten Noten am Ende der Schulzeit sich auch in der Ausbildung irgendwie fortsetzen.

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Theoretisch kannst du, wie hier bereits mehrfach geschrieben, damit quer durch Deutschland düsen, sofern du auf die schnelleren Züge verzichtest. Praktisch ist das nur so eine halb gute Idee, weil die damit möglichen Züge echt an jeder Milchkanne halten und eeeeewig unterwegs sind ;). Da ist ein frühzeitig gebuchtes Ticket für einen Flixbus für längere Strecken nach wie vor eine deutlich bessere und ja ebenfalls sehr günstige Variante!

Was du aber auf jeden Fall damit machen kannst, ist, deine direkte Umgebung zu erkunden! Also alles, was so im Umkreis von ca. 50km liegt (und einen Bahnhof hat ;)). Einfach mal Tourist in der eigenen Heimat spielen - macht echt Spaß und ist super spannend! Denn wenn man mal ehrlich ist - das, was direkt vor der Haustür liegt, ignoriert man ja doch viel zu oft, eben weil es "immer da" ist :).

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Es ist ein ziemlicher Fehler, nachmittags erst mal eine Runde zu schlafen. Dadurch kommt man abends nicht ins Bett, ist am nächsten Morgen total erledigt, schleppt sich durch den Tag, kippt wieder nachmittags um - und immer so weiter! Halte dich wach, geh spazieren, mach den Haushalt - und geh dann gegen 21 oder 22 Uhr schlafen! So, dass du auf 7-8 Stunden bis zum Aufstehen kommst.

Ansonsten, ja, die Freizeit ist bei einem 8-Stunden-Tag mit Hin- und Rückweg schon recht knapp bemessen. Ich bin deshalb durchaus ein Fan von Teilzeitmodellen im Bereich von ca. 30 Stunden.

ABER: natürlich braucht man bei weniger Stunden ein anständiges Grundgehalt, um dennoch von diesem Geld leben zu können. Und um da hin zu kommen, gibt es Zeiten im Leben, wo man oft erst mal in den sauren Vollzeit-Apfel beißen muss. Und ja, das kriegt man schon irgendwie hin.

Bei dir ist es natürlich noch mal eine besondere Situation, wenn noch die Frage der Erwerbsminderung oder -unfähigkeit im Raum steht. Und ein Praktikum in Maßnahmen, die nicht mal erster Arbeitsmarkt sind, nun ja, wie sinnvoll ist sowas und wo beginnt da endgültig die Ausbeutung? Wird ja wohl kaum bezahlt sein, oder?

Vielleicht gibt's ja die Chance, dass du dich doch selbst aktiv um irgendwas anderes kümmern kannst? Vielleicht einen regulären Mini- oder Midijob (letzteres sind Jobs mit über 450, aber unter 1300 Euro Bruttogehalt, wo man etwas weniger Sozialversicherungsbeiträge zahlt und somit mehr Netto vom Brutto raus hat)? Eben mit einem Stundenumfang, den du schaffst, einem Gehalt für deine Arbeit und eventuell auch die Möglichkeit, langfristig im Rahmen dessen, was du leisten kannst, deinen Lebensunterhalt zumindest teilweise selbst zu erarbeiten? Macht ja doch viel Positives mit einem, wenn man einen geregelten Tagesablauf, soziale Kontakte und das gute Gefühl hat, seine Zeit mit etwas sinnvollem zu verbringen, was zumindest über die Zahlung eines Gehalts anerkannt und gewertschätzt wird, oder?

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Hier etwas Lektüre zum Thema, wie man ansprechende, moderne Bewerbungen schreibt: https://karrierebibel.de/bewerbungsschreiben/

Behaupte nichts, ohne es anhand eines Beispiels aus deinem bisherigen Leben zu belegen. Verwende zwar keine typischen Floskeln, aber achte dennoch auf deinen Ausdruck, insbesondere auf Wortwiederholungen, die du vermeiden solltest! Und wenn du echt in den kaufmännischen Bereich willst, achte PEINLICH GENAU auf Rechschreibung, Grammatik, Zeichensetzung!

Bedenke, dass du mit dieser einen A4-Seite dem Lesenden einen Eindruck davon vermitteln sollst, was du für ein Mensch bist und wieso es sich lohnen könnte, dich in die engere Auswahl für diese Stelle zu nehmen. Schreib es so, wie du es dir selbst aus Sicht des Lesenden glauben würdest bzw. liefere die Beispiele und "Beweise", die es glaubhaft machen, dass du dieses oder jenes bist oder kannst. Einfach irgendwas aufzählen und behaupten kann schließlich jeder!

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Wie wäre es denn dann mit einer geführten Gruppenreise? Da gibt's nicht nur Angebote für Rentnergruppen, wo man einem Regenschirm hinterher trottet ;). Studiosus ist ein recht bekannter Anbieter für wirklich qualitativ hochwertige Gruppenreisen mit Guides, die nicht nur bespaßen, sondern in der Regel einen fachlichen Hintergrund passend zum Thema der Reise haben. Gibt aber auch noch andere Anbieter, die ähnlich unterwegs sind, zum Beispiel auch oft als sogenannte Leserreisen über Zeitschriften und Zeitungen! Auch können hier Reisebüros weiterhelfen und passende Angebote empfehlen.

Bei so einer Reise musst du dir eben um fehlende Sprachkenntnisse wirklich keine Sorgen machen. Es ist ja immer jemand da, der alles für dich regeln und übersetzen kann - vom CheckIn im Hotel bis hin zur Bestellung im Restaurant.

Nur zu zweit mit einer völlig fremden Person zu verreisen, würde ich aber auf gar keinen Fall als Option sehen. Nicht ohne Grund sind Urlaube auch viel zu oft die Zeit, wo sich selbst gut eingespielte Paare dann streiten, weil der eine dies und der andere das will ;). Mit jemandem, den man so gar nicht kennt, kann man das ja vorher erst recht nicht abschätzen... Also wenn, dann wirklich Freunde oder Familienmitglieder - oder eben direkt in einer Gruppe!

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Deine Arbeitszeit beginnt in dem Moment, wo du arbeitsbereit bist. Umkleidezeiten sind KEINE Arbeitszeit! Du musst also, wenn du um 8.30 Uhr anfangen sollst, auch Punkt 8.30 Uhr schon umgezogen und bereit sein.

Wenn du allerdings keinen Schlüssel hast, um vor Arbeitsbeginn das Gebäude zu betreten und dich umzuziehen, dürfte in dem Moment, wo um 8.30 Uhr die Tür noch verschlossen ist, dein Arbeitgeber in Annahmeverzug geraten. Hier gilt dann, dass du für diese Zeit auch ganz normal bezahlt wirst, weil du deine Arbeitskraft ja ordnungsgemäß angeboten hast (fürs Umziehen dann kurz wieder nicht, danach dann wieder).

Dass du eher gegangen bist, ist dann blöd, wenn es sich um einen Betrieb mit Öffnungszeiten für Kunden handelt. Da könnten in den drei Minuten ja durchaus noch Kunden kommen.

Wenn diese starren Arbeitszeiten aber keine solche sinnvolle Begründung haben, würde ich an deiner Stelle tatsächlich über einen baldigen Jobwechsel nachdenken! Wenn wegen dieser paar Minuten so ein Aufriss gemacht und ohne Grund Anwesenheit immer noch als Zeichen für Fleiß und Leistung betrachtet wird, hat dieser Arbeitgeber einfach den Schuss noch nicht gehört.

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