Kinder kosten viel Geld. So um die 130.000 Euro bis zum 18. Lebensjahr. Wo willst du mit 13, wo du nicht mal arbeiten gehen DARFST, dieses Geld herbekommen? Wie willst du dein eigenes Leben jemals selbst finanzieren, wenn du wegen des Kindes die Schule abbrichst und keinen Beruf lernst?

Möchtest du echt dein gesamtes Leben lang bei jedem Brötchen genau überlegen müssen, ob das jetzt noch drin ist oder nicht? Willst du deinem Kind dann jedes Eis im Sommer verbieten, weil du es dir nicht leisten kannst?

Außerdem brauchen Kinder gute Vorbilder, um selbst zu guten Menschen zu werden. Wie möchtest du dieses Vorbild für dein Kind sein, wenn du selbst in deinem Leben nichts auf die Reihe bekommen hast? Möchtest du, dass dein Kind auch eines Tages ungelernt und arbeitslos ohne Schulabschluss wird?

Mach die Schule fertig, lerne einen Beruf, finde einen Partner, der ein gutes Elternteil wird, steh finanziell auf sicheren, eigenen Beinen - DANN ist der Zeitpunkt für ein Kind gekommen, vorher nicht!

Und wenn du Lust darauf hast, dich um Kinder zu kümmern, dann nutz doch die vielen Kinder in der Familie und betreue die, während sich deren Eltern eine kleine Auszeit gönnen!

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Das reißt nicht viel raus. Im schlimmsten Fall sorgt das dafür, dass deine Waschmaschine zu stinken anfängt oder sogar vorzeitig kaputt geht, weil sich dort mit der Zeit allerlei Schmodder ansammelt. Und das wäre ja deutlich teurer als die paar Cent für 60 statt 40 Grad.

Wirklich sparen kannst du bei Haushaltsgeräten primär beim Kühlschrank. Da dieser 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche durchläuft, kann sich hier sogar der Austausch eines Altgeräts gegen ein neues, energieeffizientes recht schnell lohnen, trotz der erstmal hohen Anschaffungskosten.

Ebenfalls lohnt es sich, wenn man bei Unterhaltungselektronik (Rechner, Fernseher, Konsole) darauf achtet, dass die Geräte nur dann laufen, wenn man sie auch benutzt und wenn man eventuell die Nutzung hier und da reduziert (ein gedrucktes Buch kostet keinen Strom und hat auch noch viele andere Vorteile gegenüber Fernsehen, beispielsweise ;)).

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Anreise und Unterkunft selbst buchen.

Bei ersterem gehst du über Flugbuchungsportale. Sobald du weißt, welche Airline die von dir gewünschte Route anbietet, kannst du auch auf deren Seite direkt mal nach Flügen suchen. Sind manchmal günstiger als die Angebote auf den Portalen.

Willst du mit der Bahn anreisen, würde ich dir dazu raten, zum nächstgelegenen Bahnhof mit Menschen hinter einem Fahrkartenschalter zu gehen und dir dort das passende Ticket raussuchen zu lassen, ist die einfachste Option.

Für die Unterkunft gehst du über Ferienwohnungs- oder Hotelbuchungsportale. AirBnB, fewo-direkt oder halt sowas wie Booking.com, HRS und wie sie alle heißen. Dort kannst du dann entsprechend nach der passenden Unterkunft suchen.

Dann musst du noch herausfinden, wie du vom Flughafen bzw. Bahnhof zur Unterkunft kommst bzw. von daheim zum Flughafen/Bahnhof.

So bastelt man Individualreisen. Das ist es eben, was diese Art des Reisens von Pauschalreisen unterscheidet. Das geht übrigens alles auch über ein Reisebüro. Vorteil dort: die Mitarbeiter in Reisebüros wissen, was sie alles zusammenbuchen müssen, damit die Reise funktioniert. Und sooo viel teurer ist es dort auch nicht. Nachteil: bei den Unterkünften haben die Reisebüros meist auch nur ein paar bestimmte zur Auswahl im Angebot, nicht das komplette, breite Angebot des Internets. Aber wenn du noch nie so eine Reise selbst zusammengebastelt hast, wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn du dir diese professionelle Unterstützung "gönnst".

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Wirklich starke Schmerzen im Nacken und Rücken sind so heftig, dass man damit kaum aufstehen, sitzen, laufen und teilweise noch nicht mal entspannt liegen und schlafen kann. Die sind also selbstverständlich ein Grund, um für die Zeit, bis die Schmerzen nachlassen, vom Arzt eine AU zu bekommen. Wie will man schließlich arbeiten, wenn man nicht sitzen, stehen oder laufen kann?

Eine kleine Verspannung hier und ein kleines Zwicken dort wird aber eher dazu führen, dass der Arzt einem rät, sich mehr zu bewegen, Sport zu machen, Muskeln zu stärken und bei Bedarf auch Gewicht zu verlieren. Maximal bekommt man dann ein Rezept für ein paar Stunden Physiotherapie, mehr aber nicht.

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Es geht dabei nur darum, dass es nicht möglich ist, 100% ohne jegliche Nutzung und Schädigung von Tieren zu leben. Das ist übrigens etwas, was Veganern absolut bewusst und bekannt ist, schon lange bevor medial verbreitet wurde, dass für Avocados und Co. ja Bienenvölker durch die Gegend geschubst werden.

In diesem Bewusstsein, dass 100% nicht drin sind, ist aber das Bestreben von Veganern eben, möglichst nah daran zu kommen. Also, keine Perfektion, aber eben ein "so gut und weit wie möglich". Die kleinen Haken, die auch bei veganer Ernährung bestehen, sind also nur eine Neuigkeit für uninformierte Omnis...

Und ja, in unseren Breiten mit unserem riesigen Angebot an Nahrung ist eine vegane Ernährung tatsächlich in gesund und ausgewogen möglich. Der einzige Nährstoff, bei dem ein Mangel dabei droht, ist Vitamin B12. Der lässt sich aber sehr leicht mit Nahrungsergänzungsmitteln bzw. Zusätzen in Lebensmitteln verhindern.

Ansonsten kommt es einzig und allein darauf an, ein bisschen darauf zu achten, dass man die richtigen pflanzlichen Lebensmittel in den richtigen Mengen konsumiert. Was übrigens auch für fleischessende Menschen zutrifft, denn die Salami auf der Pizza reißt im Zweifel rein gar nichts raus, wenn man sich primär davon und von sonstigem Süß- und Knabberkram sowie FastFood ernährt...

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Vielleicht wäre es ja eine Idee, wenn du ihr einen besonderen Schminkkurs schenkst? Da könntest du mal schauen, ob es was passendes in der Nähe gbt. Musst natürlich aufpassen, dass sie das nicht negativ auffasst ("Dir gefällt wohl nicht, wie ich rumlaufe???").

Schminke schenken solltest du lassen. Da sind wir Frauen einfach sehr eigen, welche Produkte wir gerne benutzen und welche nicht ;).

Ansonsten, mag sie Wellness/Kosmetik? Also, nicht schminken, sondern pflegen, verwöhnen, entspannen. Für sowas könntest du dann auch einen Gutschein für ein Studio bei euch vor Ort verschenken. Oder auch direkt einen Tagesaufenthalt mit allem Pipapo in einem Spa draus machen, eventuell sogar zu zweit?

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Wäre dein Zahnarzt "nur auf's Geld aus", würde er dir wohl tatsächlich zu der Krone raten. Die ist erheblich teurer als eine Füllung.

Wenn er dir zu der Füllung rät, wird das schon eine sinnvolle Option sein. Du könntest mit ihm aber noch mal darüber reden, welche Arten von Füllungen er dir anbieten könnte und zu welchem Preis. Im Sichtbereich (bis zum Eckzahn) bezahlt die Krankenkasse zahnfarbenen Kunststoff. Im Backenzahnbereich ist nach wie vor nur Amalgan (das quecksilberhaltige, silberne Zeug) komplett Kassenleistung.

Meine Zahnärztin schwört auf Keramikfüllungen. Haltbar, zahnfarben und eben ohne igendwelche fragwürdigen Inhaltsstoffe. Bei denen kostet eine bei ihr zwischen 50 und 70 Euro, je nach Aufwand. Ich bin damit bisher ziemlich zufrieden (waren bisher aber nur Füllungen ohne Wurzelbehandlung, also "nur" bisserl Karies rausbohren und wieder "abdichten").

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Ja, natürlich musst du das deiner Versicherung melden! Und ja, die können dann über das Kennzeichen den Halter des beschädigten Fahrzeugs herausfinden und mit ihm bzw. seiner Versicherung Kontakt aufnehmen.

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Wenn das schon "ein paar Wochen" geht, warum warst du dann nicht bereits beim Arzt?

Klar kann das alles tatsächlich rein psychisch in Richtung Panikattacke sein. Aber bei Lähmungserscheinungen in den Beinen sollte man auch immer daran denken, dass irgendwo in der Wirbelsäule etwas tatsächlich die Nerven dort einklemmt.

Und wenn das so heftig ist, dass es zu Lähmungserscheinungen kommt, ist das sogar ein echter Notfall, denn wenn die Nerven erst mal länger "abgeklemmt" sind, können die sogar dauerhaft beschädigt werden.

Entsprechend wäre es absolut richtig und nötig, dass du mal ganz fix einen Arzt aufsuchst! Wenn dich keiner fahren kann, nimmst du eben ein Taxi.

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Bei Freizeitaktivitäten lasse ich mich komplett davon leiten, worauf ich Lust hab. Wenn ich da auf etwas, was mir schwer fällt, keine Lust habe, lass ich es halt und such mir was anderes ;). Und wenn ich wirklich Lust auf ein Thema hab, dann ist die Motivation, mich auch mal durch schwierigere Aspekte "durchzubeißen", halt einfach da :).

Im Job hingegen ist es einfach mein Pflichtgefühl, was mich motiviert. Dort ist der Deal halt, dass man sein Bestes in den zugeteilten Aufgaben in den vereinbarten Zeiten gibt und dafür Geld bekommt. Da ich möchte, dass mein Arbeitgeber seinen Teil des Deals, also die Bezahlung, erfüllt, sehe ich es hier als Selbstverständlichkeit, auch meinen Teil der Vereinbarung zu leisten.

Wenn du also Klavier rein als Hobby spielst, dann überleg dir, auf welches Stück du so richtig Lust hast, wo es dir Freude bereitet, dich damit länger zu befassen! Und wenn du darauf keine Lust hast, lass es halt. Erst, wenn Klavierspielen dein Job ist, dann musst du dich trotzdem aufraffen und dich eben durchbeißen, weil das eben dein Teil des Deals ist.

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Wie ist eure neutrale und ehrliche Meinung zu einer 2. Ausbildung?

Hey Leute,

ich werde es so kurz wie möglich halten und nur das wesentliche aufschreiben!

Ich bin männlich, 25 Jahre alt und habe letztes Jahr meine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel erfolgreich bestanden und abgeschlossen. Nach meiner Ausbildung, wollte ich quasi so richtig durchstarten und u.a. Berufserfahrungen sammeln aber leider hat sich das alles komplett anders ergeben und nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe.

Die negativen Fakten hierzu:

  • nach meiner Ausbildung, wurde ich nicht von meinem Betrieb übernommen (hatte auch nachgefragt, aber die Gründe wurden mir nie so richtig gesagt),
  • eine Zeit lang (ca. 6 Monate) fand ich keine neue Arbeitsstelle im Einzelhandel (andauernd Absagen erhalten, obwohl meine gesamten Bewerbungsunterlagen samt Zeugnisse vollkommen korrekt bzw. sehr gut bis gut waren),
  • wenn ich eine neue Arbeitsstelle im Einzelhandel gefunden habe, hielt diese nur 3-4 Monate, sprich. es war nicht wirklich langfristig (überwiegend lag es an den "tollen" Mitarbeitern/Chefs bzw. an das "super" Arbeitsklima hust).

Mittlerweile bin ich an den Punkt angelangt, dass mir der Beruf des Kaufmanns im Einzelhandel überhaupt gar keinen Spaß mehr bereitet, ich mich mit dem Beruf nicht mehr identifizieren kann, der Beruf mir zu monoton geworden ist und ich gar keine Perspektiven mehr sehe.

Da ich noch jung und "kräftig" bin bzw. quasi mein ganzes Leben noch vor mir habe, dachte ich vielleicht an eine 2. Ausbildung in Richtung Büro, z.B. Bankkaufmann o.ä.! Die Gründe hierzu sind, dass mir die angegebenen Tätigkeiten gefallen (auch langfristig, da ich es u.a. "liebe", mit dem Computer zu arbeiten), ich durch den Beruf bessere Perspektiven und Möglichkeiten für meine Zukunft habe und Allgemein nur positives dadurch sehe.

Was haltet ihr denn nun von meinem "Plan" bzw. Vorgehen? Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr ehrlich, neutral und sachlich bleiben würdet, vielen Dank!

GreetzZ | Ruffy2018 :-)

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Gegen eine zweite Ausbildung spricht absolut nichts. Im Gegenteil - wenn man sich bereits in den 20ern im erlernten Beruf nicht "richtig" fühlt, sollte man das unbedingt tun! Schließlich stehen da noch locker über 40 Jahre Berufsleben bevor. Und die sollte man nicht in einem Beruf verbringen, der einen komplett abnervt.

ABER: die Frage ist, ob du wirklich eine realistische Einschätzung davon hast, was Bürojobs bedeuten. "Arbeit mit dem Computer" - ja, schon. Aber eben primär in der Form, dass du dort Texte hübsch gestaltest, irgendwelche Daten in Tabellen oder Termine im Outlook einträgst oder irgendwas aus Dateien zusammensuchst.

Vor allem in der Ausbildung ist da ebenfalls sehr viel Monotonie bei den Aufgaben vorhanden. Und mit "nur" Ausbildung statt Studium ist es auch fraglich, ob du nach der Ausbildung in Stellen landest, wo du wirklich mal nicht nur die Daten zusammenkramst, sondern auch intensiver darüber nachdenken und anhand der Erkenntnisse etwas vorschlagen, planen, verändern oder organisieren darfst.

Und auch mit den Perspektiven ist es so 'ne Sache, insbesondere wenn du hier in den Kommentaren schreibst, dass du eigentlich kein Interesse an Weiterbildungen hast. In Bürojobs ist die direkte Konkurrenz um Stellen nämlich der studierte BWLer. Sprich, die Stellen, die für "nur" gelernte Kräfte ohne Spezialisierungen übrig bleiben, sind die, die die Menschen mit Studienabschluss nicht wollen. Also eher die langweiligen, oft nicht sonderlich gut bezahlten am unteren Ende der Firmenhierarchie.

Also, mach ruhig eine zweite Ausbildung, aber schau genau hin, für welchen Beruf du dich entscheidest! Überprüf deine Vorstellungen ruhig vorher mal in der Realität, in Form von Praktika. Und löse dich von dem Gedanken, dass du dich nicht weiterbilden musst, denn das ist heutzutage in nahezu jedem Job einfach zwingend nötig und umso mehr in Jobs, die eher "kopflastig" sind.

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Die IQ-Tests, die bei Profis professionell durchgeführt werden, liefern durchaus aussagekräftige Ergebnisse. Wenn bei einem von drei Tests so ein krasser Unterschied herauskommt, während die anderen beiden so dicht aneinander lagen, kann man allerdings schon davon ausgehen, dass da irgendwas nicht wie gedacht und geplant lief.

War an dem Tag des Tests irgendwas bei dir nicht okay? Ging es dir nicht gut, warst du aus irgendwelchen Gründen nicht konzentriert an diesem Tag? Oder war eventuell irgendwas im Umfeld während des Tests, was dich gestört haben könnte?

Und nein, das Alter allein sollte nicht zu so extrem unterschiedlichen Resultaten führen. Natürlich unterscheiden sich die Aufgaben, da sie dem Alter angepasst werden. Aber von über 120, was bedeutet, dass die "Hardware" Im Kopf locker für Abitur und Studium ausreicht, hin zu unter 100, was somit unterhalb des Bevölkerungsdurchschnitts wäre, das kann eigentlich nur auf irgendwelche "Messfehler" zurückzuführen sein.

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Nein, diese Regelung ist Mist. Über eine WA-Gruppe allen mitteilen, dass das Kind krank ist, damit dann irgendein anderes Kind diese Info zur Lehrerin trägt? Sorry, aber dieser Aspekt geht gar nicht.

Irgendeine Form der direkten Kontaktaufnahme zu Schule und/oder Klassenlehrerin sollte durchaus bestehen. Ich kann gut verstehen, wenn Lehrer ihre Privatnummern nicht rausrücken, weil sie keine Lust auf Helikoptereltern haben, die ständig nerven ;).

Aber eine berufliche Mailadresse ist doch in jedem Unternehmen für fast jeden Mitarbeiter bis hin zum Hausmeister heutzutage Standard. Die wird dann halt nur "während der Geschäftszeiten" abgerufen und beantwortet. Warum sollte das nicht auch für Lehrer machbar sein? Wäre doch eine für beide Seiten sinnvolle Lösung :).

Ansonsten, selten besetzte Sekretariate in Schulen sind leider immer öfter der Fall. Wieder mal so ein Punkt, an dem Geld am falschen Ende gespart wird... Da anzusetzen, wird also sehr wahrscheinlich nicht zum Erfolg führen. Dann lieber auf die E-Mail-Lösung setzen :).

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Papierstau ist ein rein mechanisches Problem. Das kann man somit nicht digital beheben ;).

Bei einem Papierstau hat sich im Inneren des Geräts irgendwo ein Blatt Papier verkantet und kann vom Gerät so nicht weiter nach außen transportiert werden. Um den zu beseitigen, muss man also das Gerät öffnen und das Papier mit der Hand rausfriemeln. Bei Druckern und Kopierern gibt es da in der Regel irgendwo Klappen, wo man dann gut dort ran kommt. Wo die sitzen und wie man die öffnet, findest du in der Anleitung des Geräts.

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Selbstmord, Meinunngg?

Hey :) Kurze Frage mal.. Wer ist hier alles gegen Selbstmord? Es kommt ja irgendwie auf die Situation drauf an, oder nicht? Wenn jemand verheult von der Brücke springen möchte, weil der Freund schluss machte oder man in der Schule gemobbt wird, ist das ganz klar übertrieben. Aber wenn Jemand echt viel sche*se schon erlebt hat, er mit sich selber eig innerlich in Frieden ist, also kein Selbsthass hat und einfach irgendwie friedlich mit sich abschliessen möchte, wieso hält man denjenigen auf? Wenn er nicht einfach über Nacht darüber kommt, sondern ein halbes Jahr mit dem Gedanken spielt? Wenn demjenigen klar ist, dass er noch sonst wie viele schöne Tage haben wird und vllt sogar einen Partner finden wird und heiratet wird und jaa, einfach sein perfektes Leben haben wird, aber eben nur vllt. Und er findet, dass er nicht all die anderen traurigen Tage, Schicksalsschläge usw auf sich nehmen möchte nur, wegen diesem "vllt" oder, dass es sich einfach nicht lohnt, weil er ja eh irgendwann sterben wird, egal ob vieles erlebt oder nicht, nach 100 Jahren kommt es ja garnicht mehr darauf an. Wieso hält man so Menschen, die friedlich mit sich abschliessen möchten, eig auf? Klar, derjenige ist dir wichtig und du möchtest ihn nicht verlieren, aber muss man nicht auch irgendwie loslassen können? Ist das nicht egoistisch, ihn aufzuhalten, ihm ein Leben zu geben, das er nicht möchte (auch nicht in Zukunft)? Er hat diesen Entschluss gefasst und es ist sein Leben, er kann entscheiden was er damit macht/wie er es verbringt. Eigentlich hat er auch Lebensfreude und Hoffnung, aber halt nicht so viel, dass es sich jetzt lohnen würde, die Beiden Sachen zu verdoppeln, halt weil es ihm einfach nicht wirklich wichtig ist. Wie seht ihr das an? Es handelt sich hier nicht um eine reale Person, ich habe einfach meine Sichtweise mitreingemischt. Würdet ihr so eine Person stoppen? Danke.

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Der Überlebenswille ist ein extrem starker Urinstinkt. Niemand nimmt sich das Leben, weil er keine Lust auf negative Erlebnisse hat. Das geht einfach gegen jede Faser des gesunden Körpers und Geists.

Anders sieht das erst aus, wenn Menschen an Depressionen leiden - also einer Krankheit, die genau das "aushebelt". Und wenn jemand durch eine Krankheit in Lebensgefahr schwebt und man ihm dann nicht hilft, dann wäre das doch unterlassene Hilfeleistung, oder?

Oder aber wenn sie in einer vermeintlich hoffnungs- und ausweglosen Situation stecken. Und auch hier sollte man dem Menschen doch lieber dabei helfen, doch noch einen Ausweg zu finden, weil es doch eigentlich immer irgendeinen gibt, oder?

Und übrigens, bei einem Suizid ist nicht nur der Mensch, der sich umbringt, das Opfer. Suizide haben auf Angehörige extrem traumatische, belastende Auswirkungen. Etwas, was gern bei dem Thema vergessen und ausgeblendet wird, weil man sich nur auf denjenigen, der für sich diesen Entschluss fasst, konzentriert...

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Wenn die Dame bei der Vertretung gesagt hast, dass du 12.30 Uhr wiederkommen sollst, machst du genau das. Bei einer Mandelentzündung ist das ja alles schnell erledigt - in den Hals gucken, Rezept für Antibiotika ausstellen, Krankschreibung für die Schule ausdrucken und fertig.

Wichtig wäre wahrscheinlich nur noch, dass du vorher schon mal in der Schule anrufst und bescheid sagst, dass du wegen Krankheit heute nicht kommen kannst und dann eine Entschuldigung mitbringst, wenn du wieder fit bist.

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Überleg für dich, was dir ganz persönlich im Leben wichtig ist, Freude bereitet, dich interessiert! Ist doch egal, was andere da als ultimative Ziele betrachten.

Wenn du keine Lust auf Kinder/Enkel hast, so what? Wenn dir materielle Güter nicht so wichtig sind, was soll's?

Dann setzt du dir eben deine ganz eigenen Ziele, verfolgst deine ganz eigenen Wünsche und Träume! Irgendwas wird es doch sicher geben, was dich interessiert, dir Freude bereitet, was du schon immer mal tun oder sehen wolltest. Egal, wie absurd das dann auch in den Augen anderer sein mag - DAS ist dann dein Ziel, dein Grund, morgens aufzustehen, das, was dich glücklich macht :).

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Ein ordentlicher Pullover mit V-Ausschnitt, am besten mit einer Bluse drunter und dem weißen Kragen nach außen, wäre bei diesem Beruf durchaus ein guter Kompromiss, finde ich. Klassisches Businessoutfit würde ich in diesem Beruf durchaus als etwas merkwürdig empfinden. Und nur die weiße Bluse sieht halt so "unvollständig" aus :).

Zudem könntest du bei diesem Beruf, der ja schon kreative Aspekte hat, auch darüber nachdenken, mit passenden Requisiten zu arbeiten. Also, zum Beispiel eine Topfpflanze in der Hand oder Pflanzen im Hintergrund. Rede da mal mit dem Fotografen drüber, was der so für Ideen hätte und wie er es optisch ansprechend gestalten würde! Auf jeden Fall sind in solchen handwerklich-kreativen Berufen die Grenzen dessen, was man mit dem Bewerbungsfoto machen kann, deutlich weiter gefasst als z.B. in klassischen Büroberufen :).

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