Pferd auf Eisplatte ausgerutscht, Folgen?

10 Antworten

Schau einfach morgen nochmal ganz genau. Im ersten Moment stehen die erst mal so unter Adrenalin, dass das alles überdeckt, weil ein Fluchttier regt sich erst mal tierisch auf, wenn es ihm die Beine weg zieht - ist halt auch für die Flucht nicht ganz günstig, zu Boden zu gehen.

Da gilt es, Pferd in seine Herde, fressen lassen, zur Ruhe kommen zu lassen - manche klappern nach so einem Erlebnis erst mal die ganze Herde ab, schauen nach allen anderen Pferden, ob wirklich noch alles gut ist, andere brauchen erst mal dringend was zu fressen ...

Und wenn das Erlebnis verdaut ist, sein Pferd einfach erst mal checken: Gangbild normal? Gelenkbeweglichkeit normal? Irgendwas dick oder heiß? - Und dann kann man immer noch entscheiden, was man macht. Auch, wenn es fpr das Pferd ein wirklich saudummes Erlebnis ist, ist es nicht das erste Pferd, das mal gestürzt ist. Es gibt auch so Exemplare, die irgendwie gar nie zu kapieren scheinen, dass der Winter auch seine Tücken hat und man kann einfach nicht die ganze Welt streuen - und selbst dann ist es bei ungünstigen Witterungsverhältnissen manchmal so, dass die Wirkung nach 5 min verpufft, z.B. bei Eisregen. Wenn man eine halbe Stunde braucht, um den kompletten Offenstallbereich zu streuen beispielsweise, hat man keine Chance und die Pferde müssen dann auch mal selber achtsam sein, weil dann ist es nicht mal deshalb, weil man sie raus geholt hat wie Du es gemacht hast. Also man hat nicht immer eine Chance und daher ist ein möglicher Gedanke, man hätte es besser im Stall lassen, jetzt nicht angebracht.

Was eine Überlegung wert ist, falls die Stute nicht eh barhuf läuft, ist, sie umzustellen zur zukünftigen Risikominimierung. Wenn der Barhuf nicht mehr hält, halte ich mich normal auch nicht mehr auf meinen Füßen. Wir hatten das schon öfter, dass ich mich von meinem Pferd führen habe lassen. Ich reite mit unseren, seit sie barhuf gehen, Stellen, da hätte ich mich mit den beschlagenen Pferden nie drüber getraut. Aber, wenn das Pferd zu weit neben seinen Schwerpunkt tritt in der Aufregung, hilft halt auch der beste Barhuf nichts mehr ... darüber denkst aber nach, wennst morgen geschaut hast. Dass sie jetzt in der Herde ist, ist top. Grade Prellungen - und ohne wird's vielleicht nicht abgegangen sein, fühlen sich fies an, wenn sie nicht in Bewegung sind und sie beruhigen sich auch besser, wenn sie bei ihren Herdenkollegen sind.

Bei solchen Aktionen kann es leicht große Hämatome geben, die zeigen sich nicht sofort, sondern meist am nächsten Tag. Wir hatten mal so einen Fall am Stall, ist lange her, das Pferd durfte wegen einer Verletzung nur geführt werden, hat sich aufgeregt, und ist auf dem glatten Boden weggerutscht. Es hatte dann ein Hämatom im Oberschenkel, das aufgeschnitten werden musste.

Tierarzt/guten Chiropraktiker kommen lassen und aufhören, im Internet nach Erfahrungsberichten suchen :-) Solche Stürze können so und so ausgehen, je mehr du im Internet nach Erfahrungen suchst, findest du auch Horrorgeschichten, die jetzt nicht zwingend auf euch zutreffen müssen. Ändern kannst du es ohnehin nicht mehr, passiert ist passiert. Statt dich jetzt von Geschichten von ähnlichen Vorfällen, die schlecht ausgegangen sind, verunsichern oder ängstigen zu lassen, würde ich natürlich das Pferd beobachten und ggf. kurzfristig einen Chiropraktiker/Osteopathen kommen lassen, das Pferd kontrollieren lassen und dann aus der Geschichte lernen und in Zukunft einfach vorsichtiger sein.

Vielen Dank für die guten Worte! Ja da hast du Recht, im Internet liest man die unterschiedlichsten Dinge, egal ob gut oder schlecht, Danke!

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@Linxaaa

So praktisch das Internet ist, aber in solchen Sachen sollte man es wirklich ignorieren. Die Geschichten mit positiven Ausgang können einen leichtsinnig machen ("ist ja nichts passiert, brauch ich keinen Fachmann drüber schauen lassen") und die negativen verbreiten erst recht Panik, wenn man liest, was für Folgen alles möglich sein können.

Lieber auf den Fachmann und die Untersuchung vor Ort vertrauen.

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Pferd mit Flugzeug reisen?

Hallo ich hätte eine dringende Frage!

Ich möchte ein pferd von Rumänien nach Deutschland bringen ,wie mach ich das am besten und günstigsten?😕 und muss es geimpft oder sonstiges sein das es nach Deutschland kann? Und vor allem mit welcher Fluglinie?oder welchen transport ist am besten?😕

Danke schon mal im voraus!

Bitte helfen!

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Pferd Stallwechsel erleichtern!

Wir ziehen am Samstag um, da es in unserem jetzigen Stall nicht nur erhebliche Probleme untereinander sonder auch in Punkto Fütterung und Auslauf gibt. Die Große hat im neuen Stall die Möglichkeit den ganzen Tag in der Herde auf der Koppel zu toben & ihre Ruhe in der Box zu genießen. Sie lässt sich nicht besonders gut verladen, sprich Verladen ist für sie enormer Stress, desweiteren ist in dem Stall dann kein Ihr bekanntes Pferd, sondern nur Ich und 2,3 ihr bekannte Personen.

Wie kann ich ihr den Stallwechsel erleichtern & wie sollte der Ablauf für die Tage darauf sein (Halle zeigen etc.) Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Ganz liebe Grüße

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Wallach bleibt nicht alleine- Trennungsschmerz

Hallo zusammen,

mein 9-jähriger Wallach hatte schon immer das Problem, dass er durchdreht, sobald der Boxennachbar den Stall verlässt. Diese Eigenschaft macht es auch nicht möglich, mit ihm auf Turniere zu gehen- da dreht er völlig ab, steigen und sinnloses rückwärtslaufen gehören hier zum Programm. Deshalb hat der Vorbesitzer ihn abgegeben, ich selber habe keine Turnierambitionen. ABER mein Problem: Als er vor zwei Jahren zu mir kam hat er sich an eine Stute gebunden, klebte seitdem an ihr. Sobald man die Stute von der Koppel holen wollte (obwohl andere Pferde auf der Koppel standen) ist er von hinten angerannt gekommen, dass die Stute sich vom Strick losriss und bei ihm blieb. Ohne Gerte zum wegtreiben konnte man sie nicht von der Koppel holen... Da es im Selbstversorgerstall nur noch Krach gab, bin ich ausgezogen und mit ihm zum neuen Stall geritten. Dort war er natürlich sehr nervös am Anfang, was sich aber nach ein paar Wochen legte. Dann kam aber die Stute aus dem alten Stall nach und die zwei klebten wieder aneinander. Sobald man sie aus der Box holte, rannte er nur noch Kreise, stieg und wieherte bis sie zurück kam. Schweißausbrüche und komplettes Abschalten gegenüber Menschen vorprogrammiert. Problem: die Stute ist nach nun vier Monaten wieder ausgezogen, er hat mich gestern mit dem Hinterteil und angelegten Ohren begrüßt- hat er noch nie vorher gemacht, sondern stand an der Boxentür und hat auf mich gewartet, kam gerne mit mir raus und geht problemlos mit mir alleine ins Gelände.

Wie gehe ich jetzt am besten mit ihm um? Wenn er von hinten drängelt (wenn es Richtung Box geht und ich ihn zurechtweise wird er erst recht nervös, bleibt nicht mehr still stehen und drückt gegen das Halfter (losgerissen hat er sich aber noch nie) aber das geht garnicht und ich muss hier konsequent bleiben. Soll ich ihn erst mal ein paar Tage in Ruhe lassen oder erst recht wie gewohnt mit ihm ausreiten gehen und ihn am Putzplatz ständig ermahnen ruhig hinzustehen? Wenn ich Bodenarbeit mit ihm mache wird er panisch, sobald ich ihn von mir wegschicke und rast im Kreis, kommt nicht mehr runter....

Bisher wusste er: Die Stute kommt nach dem Ausritt zurück, weshalb er noch immer auf die Rückkehr wartet... Die anderen zwei Pferde die neben ihm stehen werden leider auch immer zusammen rausgeholt zum reiten oder spazieren laufen. Das bedeutet die nächsten Wochen für ihn puren Stress bis die leere Box wieder bezogen wird :(

Was schlagt ihr vor wie ich am besten mit ihm umgehe?

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Hallo,

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auf den meisten Höfen, auf denen ich probereiten werde gibt es auch Hengste zum Verkauf. Würdet ihr die erst gar nicht probereiten?

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Wie gesagt, ich habe reiterliche Erfahrung und auch Erfahrung mit der Haltung.

Ich werde nicht nach einem Hengst suchen, sollte es jedoch passen wäre es ja eigentlich blöd, wenn ich das Pferd nicht kaufen würde, nur weil es ein Hengst ist...

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Wie geht das Pferd am besten durchs Genick?

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