Patentante/Patenkind?

7 Antworten

Lasse Deine Freundin nicht im Stich. Als Mutter weißt Du, wieviel Stress sie zur Zeit hat.

Eine Patenschaft ist ja keine Ehe. Wenn also die Beziehung nicht laufen sollte, dann hat man eben weniger Kontakt.

Ausnutzen geht auch nicht. Denn wenn ihr Kind 100 Euro zu Weihnachten erwartet, steht dann Dein Kind dort und holt es sich zurück.

Vielleicht solltest Du mehr Geduld mit Deiner Freundin habe, doch das kann ich nicht abschätzen. In Beziehungen ist das Geben und Nehmen zuweilen so und dann wieder anders.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – lebe in langjährig stabiler Beziehung
Ich habe Angst dem nicht gewachsen zu sein. Für sie da zu sein wie es eine Patentante soll.

Angst vor der Verantwortung

Da ich selber 2 Kinder habe und wenig Zeit.

zu viel zu tun

Mit dazu hab ich auch nicht gerade die Perfekte Bindung zu dem Kind. Beruhigen könnte ich es zb. Nicht.

schlechtes Verhältnis zum Kind

Da wir uns auch einfach viel zu selten sehen.

zu wenig Kontakt

und ich mich von der Mutter des Kindes momentan auch total ausgenutzt fühle. Und ich mich auch dadurch nicht als Teil der Familie sehe.
Und somit auch das Vertrauen nicht mehr da ist.
Dadurch das ich mich so verarscht fühle.

schlechtes Verhältnis zur Mutter des Kindes/ "gute Freundin", ist das der eigentliche Grund?

das sind eine Menge guter Gründe um die Patenschaft abzulehnen

und wieso sagst du ihr das nicht so?

Wie stehen denn die Väter dazu ?

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wie ist deine "gute Freundin" denn in der Rolle der Patentante?

hört sich für mich eher so an, als wenn sie sowohl als Freundin, als auch als Patentante verzichtbar sei

wenn du die Patenschaft ablehnst, wird die Freundschaft wahrscheinlich komplett den Bach runter gehen

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Wieso hast Du der Freundin die Patenschaft Deines Kindes anvertraut, wenn das Vertrauen nicht da ist? Suchst Du nicht einfach nur nach Argumenten, die das Zurücknehmen der Patenschaft für Dich rechtfertigen?

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Intensive Beschäftigung mit der menschlichen Psyche

Als mein Kind getauft wurde war das Verhältnis noch um einiges Besser als es jetzt ist..

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Muss man jetzt als Aussenstehende Person nicht nachvollziehen können.

Du hättest gleich zu Anfang offen und ehrlich mit deiner Freundin reden sollen und ihr deine Gründe und Bedenken mitteilen müssen.

Erst zusagen und dann wieder zuücknehmen ist nicht gut.

Viele haben leider wenig Ahnung, welche Verantwortung man als Pate eigentlich übernimmt.

Also bitte rede mit deiner Freundin und kläre das auf.

Du kannst das hier schreiben, dann schaffst du es auch, ihr das in einem ganz privaten Gespräch mitteilen.

Viele haben leider wenig Ahnung, welche Verantwortung man als Pate eigentlich übernimmt.

Sind die Erwartungen da nicht völlig unterschiedlich?

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@PaulPeter44

Lese dir das mal durch

https://www.hallo-eltern.de/baby/taufpaten/

wenn man sich als Taufpaten zur Verfügung stellt, sollte man sich im Klaren sein, dass die Aufgabe auch ernsthafte Verpflichtungen nachsich ziehen kann.

Kann auch sein, dass viele das heute nicht mehr so ernst nehmen.

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@Turbomann

Danke für den Link. Jetzt verstehe ich dich besser und stimme dir zu.

Ich hatte aber das Gefühl, dass es bei der Fragenstellerin nicht um den religiösen Aspekt geht, daher war ich erstaunt.

Das Patenamt ist ein kirchliches Amt, aber den meisten Menschen ist das nicht klar und machen daraus meistens ein weltliches Amt, aber ohne es vorher zwischen Eltern und Paten abzuklären.

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Vielleicht solltet ihr erst einmal klären, was denn in euren Augen die Aufgabe einer Patin überhaupt ist.

Und erfüllt deine Freundin die Aufgaben einer Patin, wie du dir die Aufgabe vorstellst?

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