Mein Junge wird gemobbt, weil er schwul ist?

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25 Antworten

Ein Schulwechsel könnte sicherlich kurzfristig Abhilfe schaffen. Ob es aber eine gute Lösung ist, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht eher die LETZTE Möglichkeit für Euch.

Hier was ich tun würde: Ich würde den Schuldirektor aufsuchen, ihm die Situation schildern, mögtlichst auch Beweise mitbringen UND - ganz wichtig - ihm überdeutlich vermitteln, wie die muslimische Einstellung zur Homosexualität ist.

Dann würde ich ihn auffordern, das Problem zu lösen. Wie? Nun, die Mitschüler sind die Täter, ergo gehören diese diszipliniert, ermahnt und notfalls bestraft. Hier braucht es eine kleine Konferenz, in der die Eltern der Mobbing-Kids und der Rektor zusammenkommen und diesen Eltern ganz eindeutig vermittelt wird, dass die islamische Einstellung zur Homosexualität zwar bekannt ist, aber nicht akzeptiert wird, d.h. wenn das Mobbing nicht aufhört, die Mobbing-Kids mit einem Schulverweis zu rechnen haben.

Desweiteren würde ich mich anwaltlich beraten lassen und - wenn sinnvoll - auch Anzeige erstatten gegen die Kids und/oder deren Eltern. Solltest Du kein Geld für einen Anwalt haben, dann geh zum zuständigen Amtsgericht; hier bekommst Du für kleines Geld oder gar gratis einen Rechtsbeistand.

Aus psychologischer Sicht: Mit 12 ist die sexuelle Prädisposition noch nicht endgültig geklärt. Es ist überhaupt nicht selten, dass Jungs im Laufe ihrer Pubertät - und hier meistens recht früh - auf die Idee kommen, sie könnten evtl. schwul sein. Aus diesem Grund ist es nicht ratsam, sich zu früh zu outen. Dies mal als kleiner Tipp für Deinen Sohn.

Und egal ob schwul oder hete, Dein Sohn ist absolut ok - auch in Allah's Augen.

In schā'a llāh

shadowhunter109 23.11.2016, 18:14

ja aber oft merkt man auch früh das man sexuell anders orientiert ist.


PS: Gute Antwort;)

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DottorePsycho 23.11.2016, 18:17
@shadowhunter109

Also ich kann da aus eigener Erfahrung und als Psychologe mitreden: Oft merkt man sehr früh, dass man sexuell anders orientiert ist, um dann etwas später zu merken, dass man sich getäuscht hat.

Der Prozentsatz derer, die tatsächlich schwul sind, ist im Verhältnis zu denen, die das irgendwann in ihrer Pubertät mal glaubten, relativ gering.

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randomhuman 23.11.2016, 20:28

Ich hab es bei mir mit 12/13 gemerkt und bin es jetzt mit 18 immer noch. Aber du hast Recht, dass es bei vielen in der Pubertät eine ich sag mal Experimentierphase gibt, die dann aber nicht unbedingt heißt, dass man am Ende wirklich schwul ist. Es ist da leider sehr schwer in die Leute reinzugucken aber wenn man sich richtig sicher ist, dann spürt man das eben irgendwie. Zumindest kann ich das nur aus meiner persönlichen Sicht erläutern. ;)

Sehr gute Antwort übrigens. 

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don2016 23.11.2016, 22:38
@randomhuman

...das meine ich auch, so sollte sie - die Mutter - es machen...lg

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tobych 03.03.2017, 11:10
@randomhuman

@randomhuman

Das geht aber auch in die andere Richtung. Gibt auch genug, die denken, dass sie hetero sind und sogar eine Beziehung mit einer Frau haben und später merken, dass das gleiche Geschlecht doch anziehender/interessanter ist.

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don2016 23.11.2016, 22:36

..dein Rat ist sehr gut..., liebe Grüße

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Ich denke, ich würde an der Stelle erst noch mal versuchen, ob das an der Schule zu klären ist. Vertrauenlehrer oder Vertrauenslehrerin einschalten? Klassenlehrer oder -lehrerin? Und falls das nichts hilft, zur Schulleitung gehen.

Wenn die Schulleitung nicht bereit ist, einzuschreiten, sehe ich an der Schule wenig Chance.

Parallel dazu würde ich gucken, wo in der Gegend Beratungsstellen zu LGBT*-Themen sind. Es gibt inzwischen fast in allen größeren Städten Beratungsstellen. Die können noch besser weiterhelfen als wir hier, da sie auch einfach vor Ort sind. Ggf. könnte man die auch in ein Gespräch mit Vertrauenslehrer und/oder Schulleitung einbeziehen. Meistens haben Lehrkräfte von LGBT*-Themen auch wenig Ahnung und ne ganze Menge Vorurteile. Da hilft es vielleicht was, wenn Menschen dabei sind, die einfach wirklich Ahnung haben. ;)

Zum Thema Aufklärung: Es gibt LGBT-Schulprojekte auch inzwischen quasi in jeder größeren Stadt. Die meisten kann man relativ einfach über die Internetseite von "Queere Bildung", dem Dachverband für alle LGBT*-Schulprojekte deutschlandweit finden. Allerdings wirkt das eher präventiv und kann wahrscheinlich in der Situation nicht so mega viel verändern.

Das mit dem Schulwechsel kann tatsächlich viel bringen. Ich kenn einen jungen Mann (ohne jeglichen Migrationshintergrund), der sich in der 8. Klasse geoutet hat und dann so übel in der Schule gemobbt wurde, dass er ab da nicht mehr in die Schule gegangen ist. Seine Eltern standen leider nicht hinter ihm und haben ihn rausgeworfen. Was für ein Glück, dass dein Sohn so eine wundervolle, liebende Mutter hat! :) Er hat dann das Lernmaterial von den Lehrkräften zugeschickt bekommen und ist erst zur Abschlussprüfung wieder in die Schule. Die Abschlussprüfung hat er bestanden. Inzwischen ist er in der Berufsschule, hat sich dort von Anfang an geoutet und dort nie irgendeine negative Reaktion erlebt, ist inzwischen dort zum Schülersprecher gewählt worden und setzt sich an seiner Berufsschule aktiv für Projekte gegen Homophobie ein und wird von vielen an seiner Schule unterstützt.

Ich kenn ganz verschiedene Geschichten - von Jugendlichen, die sich nie getraut hätten, sich an ihrer Schule zu outen oder die dann ganz übel gemobbt wurden, aber auch von Jugendlichen, die sich in ihrer Klasse, an ihrer Schule geoutet haben und bei denen das nie ein Problem war.

Wenn du tatsächlich den Schulwechsel planen solltest... erkundige dich vorher, was für eine Schule das ist. Wenn er vom Regen in die Traufe kommt, ist nichts gewonnen. Und den Ratschlägen, die sexuelle Orientierung an der neuen Schule zu verschweigen, kann ich mich überhaupt nicht anschließen. Ein junger Mensch hat sich üblicherweise lange Gedanken darüber gemacht, ob er sich vor jemandem outet oder nicht und wenn man sich dazu entscheidet, dann weil man ein ganz großes Bedürfnis hat, zu reden und sich nicht mehr zu verstecken. Ihm einen Maulkorb zu verpassen, wäre in meinen Augen die absolut falsche Reaktion. Ganz im Gegenteil. Wenn die Chance auf einen Schulwechsel besteht, würde ich das Thema VORHER gleich ganz offen ansprechen an der neuen Schule. Und wenn die Schule von sich auch kommt mit "Naja, er kann ja schwul sein, aber muss er denn unbedingt darüber sprechen?" würde ich weiten Abstand von dieser Schule nehmen.

Die LGBT*-Schulprojekte können dir auch üblicherweise sagen, von welchen Schulen sie oft angefordert werden bzw. an welchen Schulen sie wirklich regelmäßig sind. Und die Schulen, die solche Projekte regelmäßig einladen, sind nicht die, die sie einladen, weil's "brennt", sondern weil sie eben genau das verhindern wollen, weil sie den Kindern Weltoffenheit vermitteln wollen. Und an so einer Schule ist dein Sohn dann sicherlich auch gut aufgehoben.

Ich wünsche euch ganz viel Erfolg dabei!

MamaxmitxHerz 25.11.2016, 00:14

Ich danke hier jedem Einzelnen für die informative und liebevolle Antwort, auch dir! Seit 8 Jahren bin ich alleinerziehend, meine Kinder und ich haben eine sehr enge und liebevolle Bindung zueinander, weswegen meine Kinder mir auch vertrauen. Das macht mich sehr stolz! Mir ist 10 mal lieber, meine Kinder sind homosexuell als dass sie zb schwer erkrankt sind! Denn Homosexualität schadet in kleinster Weise etwas oder jemanden! Mir wurde hier in einer inzwischen gelöschten Antwort unterstellt, dass meine Geschichte nicht wahr ist, weil mein Sohn mit 12 sich vor mir geoutet hat. Das hat mich sehr gekränkt 😢

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Die Schule kann diese Kinder mit dieser festgefahrenen aufgrund kulturellem Hintergrund nicht stoppen

Was soll das heißen? Unternimmt die Schule überhaupt etwas, um das Mobbing zu beenden?

Wurden den Mobbern irgendwelche Konsequenzen klar gemacht? Gespräche mit den Eltern dieser Kinder gesucht?

Was sagt der Direktor zu dieser Sache?

Mobbing ist für so manche Schule eine unangenehme Sache, die sie lieber aussitzen und verschweigen wollen. Daher ist es umso wichtiger, dass du aktiv wirst.

Wenn die Lehrer nichts unternehmen, rennst du dem Direktor die Tür ein. Wenn der nichts machst, meldest du dich beim SChulamt.

Zusätzlich kannst du einen Anwalt einschalten und prüfen welche Vorgänge alle juristisch relevant sind. Beleidigungen und tätliche Übergriffe stellen Straftaten dar. Wenn du sagst, dass dein Kind Schüler hat, die ihm zur Seite stehen, dann habt ihr auch Zeugen.

Mobbern geht oftmals der Arsh auf Grundeis, wenn sie bemerken, dass ihre Taten juristische Konsequenzen haben. Dann ist es auf einmal nicht mehr so cool jemanden anderen psychisch zu terrorisieren.

Zeitgleich solltest du aber wirklich prüfen, ob dein Sohn nicht die Schule wechseln kann. Er muss so schnell wie möglich da raus. Welche Möglichkeiten habt ihr da bei eurem Wohnort?

Allerdings sollte dir bewusst sein, dass es Mobbingopfern oftmals schwer fällt neu anzufangen, weil sie Angst haben es könnte erneut losgehen.

Wünsche deinem Sohn alles Gute und er soll sich vor allem eins immer bewusst sein: er hat nichts falsch gemacht.

In Österreich kannst du dich in solchen Fällen an die Kinder- und Jugendanwaltschaft wenden, die dir und deinem Sohn Unterstützung anbieten. Vielleicht gibt es so etwas in Deutschland auch.
Die Schule muss nicht diese 4-5 Kinder einschüchtern, sondern im Gegenteil, ihre Aufgabe ist zu informieren, aufzuklären und deinen Sohn schützen.
Alles Gute.

Mich würde interessieren, ob und in welcher Form sich die Schule (Schulleiter und Lehrkräfte) dazu bisher geäußert hat. Falls bisher keine Reaktion war: melde das Mobbing. Beim Klassenlehrer, bei Lehrern, die in der Pause Aufsicht haben, bei der Schulleitung. Diese haben theoretisch die Möglichkeit die Schüler zurückzuhalten, vor Allem Handgreiflichkeiten und Beschimpfungen auf dem Schulgelände zu unterbinden. Dies kann mit einer Verwarnung und bei mehrfachem Vorkommen sicher auch zum Verweis führen. Insbesondere, wenn es in der Schulordnung einen Absatz zum respektvollem Umgang untereinander gibt.

Sicher ist diese Hilfe von Seiten der Lehrer mit Mut und Durchsetzungsvermögen verbunden. Sollte dies von seiten der Schule nicht möglich sein oder diese gar das Problem leugnen, dann sag ihnen gerne, dass sie, solange dein Sohn sich auf dem Schulgelände befindet, die Aufsichtspflicht inne haben. Wenn deinem Sohn in dieser Zeit ein körperliches oder seelisches Leid zugefügt wird (was bei Mobbing offensichtlich vorliegt), dann sehe ich da eine Verletzung der Aufsichtspflicht. Das kannst du beim entsprechenden Schulamt, der Trägerschaft der Schule und auch bei der Polizei melden - sicherlich wäre schon eine Warnung dessen gegenüber der Schule wirksam.

Was du also tun kannst: Ich denke, dass weinen, den Kopf einziehen und ignorieren nichts bringt. Toben und schreien bringt auch nichts. Gehe entschlossen vor und mach diesen Kindern und den Eltern deutlich, dass es so nicht geht. Insbesondere, weil dein Sohn noch so jung ist, braucht er Unterstützung und Menschen, denen er vertrauen kann. Er hat die Vertrauen entgegen gebracht, als er es dir "gebeichtet" hat - jetzt muss du dich für ihn einsetzen, um seines Vertrauens würdig zu sein.

Ich wünsche dir und deinem Sohn viel Erfolg und alles Gute!

Da hilft meines Erachtens nur Aufklärung und das langjährig. Man sollte dieses Thema in den Schulen öfter ansprechen. Wir hatten damals auch ein paar Leute von einem Lesben- und Schwulenverband da, die uns aufgeklärt haben. Das war sehr interessant. Ich bin zwar selbst schwul und wusste logischerweise das meiste aber trotzdem fand ich es wichtig auch mal andere Personen kennenzulernen, um sich besser zu fühlen, weil ich auch große Probleme damit hatte mich selbst zu akzeptieren und Angst auf Reaktionen hatte. Das müsste man in einem fortlaufenden Prozess mit der Schule organisieren. Vielleicht sogar eine Partnerschaft, dass die in irgendeiner Klassenstufe z.B. in der 8. immer kommen und die Leute aufklären. Die können auch gut mit Beleidigungen und Ablehnung umgehen.

Ich hoffe ich konnte dir so etwas weiterhelfen. Auf jeden Fall solltest du zu deinem Jungen stehen und er zu sich. ;)

don2016 24.11.2016, 00:02

...genau das is der Knackpunkt; schon in der Schule sollte früh genug die Aufklärung - am besten durch Leute vom LSVD o.ä. - vorgenommen werden; also auch über homosexuelle Liebe, usw.

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TitusPullo 24.11.2016, 19:45

Nur mal so als Frage, was genau soll aufgeklärt werden? Das es ganz normal ist? Ich akzeptiere schwule und lesben, normal ist es für mich aber trotzdem nicht, ich würde sogar soweit gehen und das als psychische Krankheit einordnen. Aber wie gesagt, ich hab kein Problem mit solchen Menschen.

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randomhuman 24.11.2016, 19:59
@TitusPullo

Aufgeklärt soll werden, dass es sich nicht gehört den Jungen aufgrund seiner sexuellen Orientierung zu mobben, weil er dafür nichts kann. Wenn man mit anderen Schwulen und Lesben(...) in Berührung kommt, dann versteh man die vielleicht auch besser und verhält sich nicht mehr so unterqualifiziert, weil man sieht, dass es auch nur Menschen sind. Das ist natürlich kein einfacher Prozess.

Schade, dass du das so siehst. Ich werde mir jetzt mal nicht unterstellen lassen, dass ich psychisch krank bin. Aber was bewegt dich zu diesem Gedanken?

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TitusPullo 24.11.2016, 20:37
@randomhuman

Da würde ich vielleicht Mobbing generell Aufklären da stimme ich aufjedenfall zu.

Mich bewegt eigentlich nur die Evolutionstheorie zu diesen Gedanken, mehr nicht, möchte das Thema jetzt auch nicht gerne vertiefen da sich Menschen bei sowas schnell angegriffen fühlen.

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don2016 26.11.2016, 12:26
@TitusPullo

@TitusPullo...das zeugt von Dummheit, deine Einstellung, daß wir Homosexuelle psychisch krank sein könnten; ein TIPP...lesen kann bilden, versuchs ma, dann kommst du wieder...unmöglich deine Behauptung und deine Worte: mit solchen Menschen, was bist du nur für einer ???...wennn du nix nachschlägst, liest, bist du für mich nur ein ungebildeter, ein dummer Homophober, sonst nix...

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Machiavelli45 02.12.2016, 16:54
@TitusPullo

''Mich bewegt eigentlich nur die Evolutionstheorie zu diesen Gedanken, mehr nicht, möchte das Thema jetzt auch nicht gerne vertiefen da sich Menschen bei sowas schnell angegriffen fühlen.''

Dich bewegt eigentlich nur deine Ahnungslosigkeit bei solchen ''Gedanken''. 1. Sei dazu angemerkt, dass Homosexualität bei Tieren in fast jeder Art vorkommt, was 2. die Frage auffwirft, was daran ''nicht normal'' sein soll. 3. Haben führende Wissenschaftler die homophobe These, dass es sich um eine ''psychische Krankheit'' handelt, schon seit längerem deutlich zurückgewiesen. Der Psychoanalytiker Sigmund Freud betonte schon 1903 in der Zeitschrift Die Zeit, dass „Homosexuelle nicht als Kranke behandelt werden sollen“. 4. War Homosxualität durch alle Kulturkreise verbreitet, bspw. im alten Griechenland sogar als ''Geschenk der Götter'' 5. Hat diese Ansicht zu unfassbaren Verbrechen geführt (nicht nur bei uns, sondern weltweit). 6. Ist ein konstanter Anteil an Homosexuellen wohl nötig für den Erhalt der Arten- weshalb er auch nie ausstirbt (survival of the fittest).


Das offenbart wohl, dass du weder von der Evolutionstheorie, noch von Psychologie, noch von Sexualwissenschaften einen Dunst hast.

Warum vertrittst du dann diese Positionen?

Möglicherweise bist DU ja der psychisch kranke?



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lollollollollol 04.12.2016, 12:08

Sorry für die späte Antwort, möchte aber noch etwas sagen. Aufklärung in der Schule ist grundsätzlich immer gut, aber sie bringt leider nicht immer etwas. Vor allem, wenn die Kinder aus dem familiären Umkreis und durch Freunde etwas völlig anderes lernen. Man merkt schon daran, dass schwul im Deutschen und auch im Englischen (dort fast noch mehr) als Beleidigung oder als Adjektiv, das etwas schlechtes beschreibt, gilt. Viele haben dabei zwar selten tatsächlich Homosexuelle im Kopf, dennoch prägt sich das ja ins Unterbewusstsein ein (schwul = schlecht).
Ich gebe dir recht, dass Aufklärung wichtig ist, aber es gehört halt noch viel mehr dazu. Ein anderes Beispiel ist, dass Kinder mindestens zehn Jahre lang durchgängig grundsätzliche Dinge wie Rechtschreibung und Grammatik in der Schule lernen. Dass es aber sogar Abiturienten gibt, die es nicht auf die Reihe kriegen, einen anständigen Satz im Deutschen fehlerfrei aufzuschreiben, beweist, dass für viele Dinge in der Entwicklung nicht nur die Schule verantwortlich ist.

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randomhuman 04.12.2016, 12:38
@lollollollollol

Du hast absolut Recht. Aber mit Aufklärung (oder eben 10 Jahre Rechtschreibung und Grammatik erlernen) erreicht man zumindest den Großteil. Ausnahmen gibt es leider immer.

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Soweit mir bekannt, ist ja in islamischen Ländern es durchaus erlaubt "schwul" zu sein, nur eben nicht das Ausleben.

Vermutlich wird das aber wenig nutzen, selbst wenn Du mit dieser Gruppe darüber reden würdest...

Es gibt sicherlich viele langwierige Wege, das.. von jetzt ab beginnend... und mit Hilfe von Schul-Sozialarbeitern usw... zu lösen....

NUR... ob das wirklich hilfreich ist, für Deinen Jungen ?

Wenn ein Schulwechsel möglich ist, würde ich es vorziehen.... allerdings schwappen solche Dinge auch recht schnell weiter... wenn es z.B. eine benachbarte Schule sein sollte, am selben Ort, und auch noch in der Nachbargemeinde...

... es müsste dann schon ein weiterer Abstand sein...

WENN da kein einheitlicher Rückhalt seitens der jetzigen Schule UND der Elternschaft gegeben ist...

....dann wird es ein "Leidensweg" für eure Familie....

...

MuseMelpomene 24.11.2016, 23:17

Ich denke nicht, dass es auf die Entfernung der Schulen ankommen, sondern darauf, wie die konkrete Schule mit diesen Themen umgeht. Es gibt zum Glück auch noch Schulen, in denen es einfach kein Problem ist, wenn ein Schüler eine andere sexuelle Orientierung hat als die anderen! Da wäre es eher sinnvoll, über mögliche neue Schulen vorher schon in Erfahrung zu bringen, wie das dort so ist.

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Die Schule kann diese Kinder mit dieser festgefahrenen aufgrund
kulturellem Hintergrund nicht stoppen, diese 4-5 Kinder lassen sich
nicht einschüchtern!!!

Falls das alles so stimmt, dann läuft an der Schule aber etwas gewaltig schief!

Denn so, wie du es beschreibst, sind diese Schüler ja bekannt. Und Maßnahmen gibt es genügende. Das erste wäre z.B. ein Gespräch zwischen dem Rektor und den jeweiligen Eltern.

Da dein Sohn seine Schwester und andere Klassenkameraden an seiner Seite hat, sollten eine zeitlang mal alle Vorfälle "dokumentiert" werden.

Sollte der Rektor nicht aktiv werden, so gehst du eine Etgae höher: Schulamt.

Am besten wäre wenn Ihr Junge sich erst gar nich geoutet hätte-ich würde da jedem abraten in der Schulzeit dies zu tun.

Aber es ist nun mal geschehen;war ein Riesenfehler von ihm und zu naiv.

Ich kenne aus meiner Schulzeit auch viel Spott;verachtet werden und Wörter wie "Zwitter"...

Ich würde so vorgehen:

Ihr Sohn kann da nun den anderen sagen das er "nur Spaß gemacht hat" und nicht schwul ist.

Das wäre am besten-denn als 12-jähriger ist es noch gefährlicher als schwul zu gelten als ein 20jähriger.

Es bestehen besonders bei streng religiösen Fanatikern die Gefahren;das er furchtbar geschlagen wird oder gequält..(weiteres führe ich hier nicht aus;jedoch es gibt schlimme Sadisten;auch schon unter Schülern)

Ein Schulwechsel ist die allerbeste Lösung. Und dort kann ich nur raten:

Junge halte Deinen Mund und es geht echt keinen was an ob Du schwul bist!

Bitte sagen Sie ihm das er schweigen soll und niemals in der Schule sich outen;auch nicht bei dem besten Freund!

Sein Leben und seine seelische Gesundheit sind wichtiger als ein Outen.

Wichtig ist ebenfalls: Das sich Ihr Sohn auch nicht vor Erwachsenen outet-denn es gibt leider genuf pädophile Typen die einen 12-jährigen als bjekt benutzen würden und dann noch erpressen...Bitte daher Seid vorsichtig!!!

Ihrem Sohn wünsche ich viel Kraft und ich hoffe er findet neue Freunde und eine andere Schule.

Ich würde auch mal einen oder mehrere Lehrer miteinbeziehen

sacredrain 24.11.2016, 19:33

Er war zu naiv, sprich, er hat den Fehler begangen und ist nun selbst schuld? Ich finde es schlimm, das einem Opfer einreden zu wollen.

Wann soll er denn wieder lernen, zu sich selbst zu stehen, wenn er sich jetzt selbst verleugnet? Das hat doch nur zur Folge, dass die Täter sich ein anderes Opfer suchen, ohne dafür vermutlich jemals Konsequenzen spüren zu müssen. Wir reden hier wohlgemerkt von Beleidigung und Bedrohung, das sind Straftaten, für welche man sie anzeigen kann. Die Schule ist kein rechtsfreier Raum. Man könnte diesen Halbstarken ordentlich Feuer unter'm Hintern machen und ihnen eine Lehre erteilen, aber er soll ja weglaufen, weil er den Riesenfehler gemacht hat? Das nennt sich ''victim blaming''.

Ich wurde in meiner Schulzeit auch viele Jahre gemobbt, aber nicht etwa wegen meiner sexuellen Orientierung, sondern weil es den Leuten einfach Spaß gemacht hat. Das kann dem Jungen an einer neuen Schule also genauso passieren, auch wenn er sich nicht outet.
Jeder Mensch kann jederzeit zu einem Opfer von Mobbing werden, einen magischen Schutz gibt es nicht. Umso wichtiger ist es, dass man lernt, wie man sich wehren kann. Und das nicht durchs vermeiden, von wegen, ich trage Kontaktlinsen statt einer Brille, dann kann ich schonmal keiner Brillenschlange nennen. Nein, man muss wissen, dass es Menschen gibt, die einem helfen können, sei es der Schulleiter, der Chef und im Zweifelsfall die Polizei.

Die Täter haben den Mist gebaut und sie müssen dafür die Konsequenzen spüren, nicht der Junge. Nicht er hat die Schule zu wechseln, sondern die können zurecht von der jetzigen fliegen. Man, man, sowas regt mich auf.

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liebe MamaxmitxHerz,...es tut mir echt leid, was diese homophob geschulten Kinder deinem Sohn antun; ich rate dir auch, was der der DottorPsyche dir empfohlen hat, geh zum Schuldirektor...auch die weiteren Ausführungen sind m.E. sinnvoll, wie anwaltlich beraten lassen; sollte es finanziell problematisch sein, gibt es trotzdem Hilfe; der Anwalt oder das Gericht geben da nähere Auskünfte; ich wünsche dir bei allem viel Kraft, zieh das bitte durch, du/ihr seid absolut im Recht; um dieses Recht in Anspruch zu nehmen, um nicht weiter drangsaliert zu werden, muß ma manchmal andere Wege gehen, ganz liebe Grüße aus Köln

ps: bei weiteren Fragen o.ä. meld dich ruhig, ich helfe, wenn ich kann...

don2016 23.11.2016, 23:44

liebe Mama..nochmal ergänzend: ich weiß nicht, wo ihr wohnt, ich spreche ma von Köln, wo es Beratungsstellen für ALLE Betroffenen Homosexuelle und auch deren Eltern, Migration, einfach alles, was mit uns zu tun hat; hier findest du außerdem Hilfe, rufe bitte mal dort auch an; sie sind auch bundesweit vertreten, vorab anrufen...

Rubicon in Köln (z.B.) :   0221-27 66 999 - 0

Mo - Do 14 - 16:00 Uhr tel. Beratung

und/oder auch

HuK e.V.    ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle

und Kirchen...deutschlandweit...

bitte alles mal googlen, anrufen und beraten lassen;

liebe Abendgrüße nochmal aus Köln

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Ich sehe da nur noch den offiziellen Weg. Mobbing ist eine Straftat. Auch wenn Kinder unter 14 Jahren nicht strafmündig sind, besteht die Möglichkeit sie kostenpflichtig abzumahnen.
Im Falle eines weiteren mobbings müssen die Eltern dann 2,5k -5k Euro Strafe zahlen.
Möglicherweise hilft auch das Jugendamt.

OOhhhhh das ist nicht schön :(

Vielleicht hilft ja erstmal ein Klassenwechsel was und natürlich halt Gespräche führen mit dem Klassenlehrer/Direktor/ den Eltern der Kinder etc... Mobbing ist echt nicht schön und gerade bei LGBT Jugendlichen liegt die Suizidrate 3 mal höher als bei Heteros..

Alles Gute. :)

Da hättest Du aber reagieren müssen.In dem Alter,wo die meisten noch vor der Pubertät liegen,ist es mit Toleranz  oft nicht so weit her.Neu an einer Schule,da muß man immer schauen,das man nichts von schrägen Hobbys erzählt,mehr zuhört als vertrauensselig drauf los plappert.Und ein Outing mit 12 in der Schule wird wohl kein Sozialarbeiter raten, aber passiert ist passiert.Tatsächlich kann die Schule wohl nichts machen.Es bleibt Dir nur,den Sohn auf eine andere Schule zu nehmen.Geht bitte unbedingt zur Familienberatung.Auch früher beliebt gewesen zu sein,jetzt mit Mobbing konfrontiert zu sein,ist nicht einfach.Hier muß professionelle Hilfe her.Man könnte das als übertrieben ansehen,da ich aber weis,das Jungs unter 14 wegen einem anders sein auch verprügelt werden,Ihnen aufgelauert wird,würde ich nur diesen Ausweg für Deine Sohn sehen.Beste Grüße

reginarumbach 24.11.2016, 16:26

ich denke du hast recht. die schüler in diesem alter zu erreichen von der 'erwachsenenwelt' aus, das ist nur oberflächlich. die sagen dir ins gesicht, dass sie es verstanden haben und bei jeder gelegenheit wird der junge den druck zu spüren bekommen, entweder direkt durch mobbing oder eben durch ausgrenzung überall. er hat da keine chance mehr und konfrontatives vorgehen durch eltern und schule ist zwar wünschenswert und gut, aber es wird wenig bringen. besser wäre ein neuanfang mit klaren regeln wo der junge sich outen darf und wie er sich schützen kann. alles andere wird viel zu viel für ihn werden.

und aufklärung bei islamischstämmigen eltern wird auch nichts bringen. ehrlich nich. leider. ich halte solche ansätze für unrealistische illusionen, die die gesamte familie des jungen viel kraft kosten und wo nix sich ändern wird für ihn.

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Das tut mir leid für euch. :(

Ich würde da vielleicht mal ein religiöses Gespräch mit den Eltern und deren Kindern suchen.

Homosexualität ist in diesen Kulturkreisen und im Islam zwar etwas verbotenes, aber das gibt niemandem das Recht, jemanden deshalb fertig zu machen. Das ist respektlos und so etwas ist auch islamisch gesehen nicht gestattet. Manchmal hilft es, gläubigen Muslimen ins Gewissen zu reden.

Wenn alles nicht hilft, dann anzeigen. Lasst euch sowas nicht gefallen.

Ich weiß nicht, ob es wirklich Sinn macht, die Schule zu wechseln, da ich auch nicht weiß, wie groß der Ort ist bzw. wie viele Einwohner eure/dein/e Stadt/Dorf hat.

Gibt es Vertrauenslehrer in der Schule?
Könnte man mit dem nicht darüber sprechen und evtl. Kurzschlüsse daraus ziehen?

Ansonsten mit deinem Sohn zu den Jungs hingehen und ein Gespräch suchen?
- fragen, wieso sie ihn mobben

Wenn absolut nichts klappt, kann ich leider auch nicht helfen, noch ein Umzug möchte sich keiner geben :(

Ich denke, es ist sehr riskant, wenn dein Sohn sich in der Schule outet.

Ich würde es mit einer "Notlüge" machen: Er soll dem Klassenkameraden, dem er sich anvertraut hat, sagen, dass das nur ein Witz war.

Auch anderen Schülern gegenüber, sollte dein Sohn in Zukunft bestreiten, dass er schwul ist.

Außerdem ist es sinnvoll, diese Sache mit den Lehrern zu besprechen. (Auch den Lehrern würde ich nicht sagen, dass dein Sohn meint, er sei schwul.) Die Lehrer sollen gegen die Mobber vorgehen.

Ich denke, so könnte man wieder Ruhe schaffen in der Schule.

Deutschland ist zwar ein tolerantes Land gegenüber Homosexuellen. Im täglichen Leben, vor allem auf den Schulhöfen, ist das aber noch nicht so.

MamaxmitxHerz 23.11.2016, 13:02

Vielen lieben Dank für deine Antwort

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shadowhunter109 23.11.2016, 17:53

das Kind steht zu sich selber, hat sich geöffnet und soll sich wieder verstecken? Wie du sagt sollte man gegen die Mobber vorgehen aber nicht das mit der Lüge

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MightBeDamian 23.11.2016, 18:34
@shadowhunter109

stimme shadowhunter zu! jetzt die "notlüge" zu ziehen und das ganze zu leugnen, ist keine lösung. dadurch kann der junge doch nicht er selbst sein! zumal: wenn er jetzt den rückzieher macht, muss er das auch bis zum ende der schule beibehalten, um nicht gesagt zu kriegen: "ha! also doch!" - mit der folge, dass das mobbing vielleicht jetzt aufhört, aber dann spaeter umso heftiger zurück kommt.

und er müsste sich jahrelang verstecken. das macht einen kaputt und treibt einen in die depression. würde ich nicht empfehlen.

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zuckerfreier 24.11.2016, 06:55
@shadowhunter109

Die Lüge würde nur bessere Folgen für den Sohn haben, zeigt aber auch, dass die Mobber schlussendlich ihr Ziel (Ausgrenzung von Homosexuellen erreicht habe). Müssten das alle Homosexuellen machen, wäre unsere Gesellschaft äußerst erbärmlich, da sie so schlecht gegen Mobbing vorgeht.

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Hugito 24.11.2016, 16:57
@zuckerfreier

Lieber zuckerfreier, da hast du Recht. Aber ein 12- Jähriges Kind kann nicht die Gesellschaft verändern. Das müssen Erwachsene machen. Niemand hat etwas davon, wenn das Kind jeden Tag gemobbt und dadurch in seiner Entwicklung beeinträchtigt wird. Es geht darum, dafür zu sorgen, dass das Kind unbeschwert in die Schule kann. Deshalb ist die oben beschriebene "Notlüge" eine angemessene Lösung, mit dieser Situation umzugehen.

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MuseMelpomene 24.11.2016, 23:26
@Hugito

Das "Kind" wird auch beeinträchtigt, wenn er gezwungen ist, zu schweigen und einen entscheidenden Teil seiner Persönlichkeit zu verheimlichen oder gar zu leugnen bzw. darüber zu lügen. "Unbeschwert" in die Schule kann der Junge so definitiv auch nicht!

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Ich würde zur Schulenhin gehen und die 4-5 Kinder mal zur rede stellen. Die kleinen Kinder verstehen das leider sonst nicht... Schade das mann von den Eltern so sehr gegen so was gestellt wird... Aber das sind Kinder, die wissen doch selbst nicht mal was los ist... Eine möglichkeit wäre auch noch zum Schuldirektor gehen. Falls das nichts bringt würde ich wider umziehen... Weil für ein Kind das ein Alptraum hoch 10 ist wenn es gemobbt wird.. Sage deinem Sohn auch das er niemals jemandem etwas anvertrauen soll auser wenn er wirklick sicher ist...

Ich rate jedem sich erst mit 20 oder 25 zu outen wenn das Umfeld die geistige Reife besitzt um damit umzugehen, jedoch ist das mit dem Islam auch auch dann noch ein schweres Thema so das ein Abbruch der Verbindung zum sozialen Umfeld am ratsamsten  ist um sich zu schützen. 

Eine andere Schule ist in deinem Fall die wohl beste Lösung weil der konservative  Islam eher als unwillig gilt in dem Thema Homosexualität. 

Ich würde erst mal ruhig bleiben und abwarten. Mit 12 fängt die sexuelle Entwicklung gerade erst an. Dein Sohn kann jetzt noch nicht wissen, ob er schwul ist. Vermittle ihm das, dann wird er möglicherweise selbst erkennen, dass es noch zu früh ist, darüber öffentlich zu sprechen.

latricolore 23.11.2016, 13:55

Das Kind ist doch bereits in den Brunnen gefallen!

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sozialtusi 23.11.2016, 13:59
@latricolore

Ja, jetzt ists erst mal doof... Wenn man da mit Gesprächen nix reißen kann, würde ich an einem SChulwechsel rumüberlegen.

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MuseMelpomene 24.11.2016, 23:14

Mit 12 kann man sich aber durchaus auch schon sicher sein. Und wäre er sich nicht sicher, hätte er sich auch wahrscheinlich noch nicht bei seiner Mutter geoutet.
Natürlich kann sich sexuelle Orientierung auch ändern. Aber das kann sie in einem jeden Alter. Und letztlich spielt es auch keine Rolle, wenn er jetzt schwul ist, ob er das in 10 Jahren auch noch ist. Sondern er ist jetzt schwul und möchte jetzt ernst genommen werden!

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sozialtusi 26.11.2016, 10:59
@MuseMelpomene

Da ist durchaus was dran. Aber dann schadet es sicherlich auch nicht, dass das Kind auch mit 12 schon lernt, dass man mit seiner sexuellen Orientierung nicht öffentlich hausieren gehen muss ;)

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das kann nmM nur in der Schule mit und durch die Lehrer geklärt werden. Scheinbar ist es im arabischen Raum noch nicht durchgedrungen, dass schwul / lesbisch keine ansteckende Krankheit bist. Vor allem sollten die Lehrer den Jungs eindeutig klar machen, dass der Schritt bis zu einer Straftat nicht mehr sehr groß ist.

SiroOne 23.11.2016, 12:55

Scheinbar hast du keine Ahnung vom Islam

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rukkk 23.11.2016, 13:00

ansteckend ist es nicht, aber haram ist es trotzdem.

laut sharia eine Todsünde.

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Haeppna 23.11.2016, 17:32
@rukkk

Und wie bringt man nun dummen Jungs bei, dass sie hierzulande auch Dinge zu akzeptieren haben, die in der Kultur ihre Herkunftslandes als Todsünde gesehen werden, ob es ihnen passt oder nicht?

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randomhuman 23.11.2016, 20:35
@rukkk

Wen interessiert das. Das hier ist ein freiheitlich demokratisches Land. Die Scharia ist zurecht verboten und illegal. Wer das hier nicht akzeptieren möchte, der sollte ernsthaft darüber nachdenken, was ihn geritten hat nach Deutschland zu kommen, wenn man die Grundregeln nicht akzeptieren kann.

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zuckerfreier 24.11.2016, 06:59
@Haeppna

Wie bringt man es den Eltern der jungen bei? Die sind "zu" alt, denken möglicherweise sehr konservativ und lassen sich die menschenfeindlichen Gedanken nicht aus dem Kopf schlagen. Wenn man ihnen das klar machen will, nehmen sie meist das nur in Kenntnis.  Mich würde es auch nicht wundern, wenn sie sagen, dass allein der schwule Sohn daran selbst Schuld ist.

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