Küchengeräte auf eine Steckdose?

11 Antworten

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Bei all dem, was zumeist richtigerweise hier schon gesagt wurde, darf man die nur vorübergehend angeschlossenen Geräte nicht vergessen:

Wasserkocher (meist 2.200 Watt, gibt aber auch Modelle mit 2.800 Watt)

Kaffeemaschine (schon eine Senseo benötigt mind. 1.450 Watt)

usw.

Die dürfen NIE gleichzeitig an einem "Stromkreis" (einer Sicherung) betrieben werden und auch nicht gleichzeitig mit Kühlschrank oder Spülmaschine laufen. Wäre mir echt ein bisschen zu gewagt. Ist ja logisch: Was gab es In den 1960ern schon an Elektrogeräten? Wasser wurde im Topf auf dem Herd heiß gemacht. Auch für den handgebrühten Kaffee. :-)

der Backofen kommt auf die Starkstromdose. der würde dir an einem Dreifachstecker auf jeden fall Probleme bereiten. Kühlschrank und Spülmaschine ziehen nicht so viel Strom, die können auf je eine normale Steckdose und ggf. kann man noch was Kleines wie einen Dunstabzug dran hängen. Ist zumindest bei mir so.

Der Backofen läuft nur auf 230/240 Volt die Herdplatten brauchen 380/400V da er das getrennt hat!

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@DerBube01

nööö, jede Herdplatte ist für 230 Volt ausgelegt! Jede Herdplatte witd an 230 V betrieben. Wetten dass?

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die3fachsteckdose ist eine der bescheuertsten ideen überhaupt an dieser stelle. der Kühlschrank als geärt im Dauerbtrieb in verbindung mit Backofen und oder geschirrpsüler als Geröte die sie extrem belasten sind quasi ein Garant dafür dass es früher oder später zu problemen kommen wird. bestenfalls führt das zu ausfällen an deinen Geräten schlimmstenfalls kommt es zu einem Schwehlbrand oder zu offnem Feuer.

meine empfehlung wäre, dass du dir von einem elektriker steckdosen passend für Kühlschrank und Geschirrspüler legen lässt. für den Backofen solltest du dir eine Abzweigung vom Herdanschluss aus legen lassen. eine Phase nutzt du für den Ofen, die beiden verbleibenden für das Kochfeld.

lg, Anna

Danke für die Antwort. Holt sich der Elektriker direkt von der vorhandenen Dose den Strom oder muss er von der Sicherung aus Kabel in die Küche legen?

Liege ich falsch, wenn ich sage, die Steckdose kann mit 3600 Watt belastet werden & wenn die Geräte unter dieser Grenze bleiben, sollte es klappen?

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@maybememories

Ein guter Elektriker hält sich an gewisse Vorschriften. Aber Vorschriften sind ähnlich wie Gesetze auch nur Kompromisse, decken nicht alle Möglichkeiten ab.

Du liegst zwar nicht ganz falsch, wenn du meinst eine Steckdose kann mit theoretischen 3600 Watt belastet werden. Aber ..........

Der sogenannte Gleichzeitgkeitsfaktor spielt da mal wieder eine gravierende Rolle. Es kann oftmals nicht garantiert werden, dass die Geräte unter dieser Grenze bleiben. Ebenso kann nicht garantiert werden, dass die Vorsicherung ordnungsgemäß arbeitet und bei erreichen von 3600 Watt auslöst, abschaltet.

Es liegt also eine gewisse Unsicherheit in solchen Sachen, deswegen sollte man nie an die voraussichtliche Leistungsgrenzen gehen!

Viel sicherer ist es, wenn jeweils ein separates Kabel vom Sicherungsautomaten zu einer Steckdose verlegt ist. Dann gibt es viel mehr Spielraum bezüglich der Leistung und somit sind die Gefahren entsprechend geringer.

Normalerweise könnte man durchaus 2 Geräte an einer Steckdose betreiben, wenn sicher gestellt ist, dass die gemeinsam bezogene Leistung nicht mehr als 80% der abgesicherten Leistung entspricht.

Das kann meistens ein Laie nicht sicher bestimmen. Da Laien viele Fehler machen können, versucht man per Vorschriften das Risiko möglichst gering zu halten. Deswegen also möglichst nur ein Gerät pro Steckdose, bzw Anschluss. (Ein E-Herd hat ja keine Steckdose im üblichen Sinn, aber einen Anschluss für alle Teile des E-Herdes, also 3 stromführende Adern und drei Sicherungen) ;-)

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Wieso ist eine 3fach Steckdose eine der bescheuertsten Ideen überhaupt?

Bescheuert ist nur, dass viele Leute mit sowas nicht vernünftig umgehen können, weil sie etliche Dinge nicht wissen. Oftmals wird nichtmal im Technik oder Physikunterricht in Schulen sowas grundlegendes vernünftig vermittelt!

Übrigens, wieviele Steckdosen hat denn ein Baustromverteiler, und warum ist sowas nicht eine der bescheuertsten Ideen?

In Brand geraten kann meist nur, was extrem überlastet ist! So z.B. gewisse 16 A Automaten die dann noch ein träges Verhalten haben. Nicht umsonst will man auf 13 A Automaten wechseln und keine 10 A Automaten verwenden. Weil letztere zu sehr an der Leistungsgrenze etlicher Geräte liegen ;-) 13 A wäre der bessere Kompromis ;-)

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@realistir

da wäre ich etwas vorsichtig gerade geärte wie geschirrspüler, Backofen, Wäschetrockner oder Wacshautomat haben das Problem, dass sie neben einer recht hohen leistung auch zyklich auftretende Last erzeugen (thermostatisch geregelt) das Stresst die Steckverbindungen und sie neigen zum duchbrennen. nicht umsonst wird generell empfohlen auch auf 230 Volt lauifende Einbaubacköfen fest zu verkabeln.

in meinem berufsleben habe ich bisher mindestens ein gutes duzend stecker an den oben genannten geräten wechseln dürfen. durch das zyklliche erwärmen ermüdet die Pressverbindung zwischen steckerpins und Kupferdraht, was zu einem höheren Übergangswidersand fürhrt, dieser wiederum führt zu mehr erwärmung usw...

lg, Anna

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@Peppie85

Ich weiß schon was du sagen möchtest, aber als ich so alt war wie du jetzt wohl bist, gab es diese Steckdosen mit diesen Quetschverbindern noch nicht. Außerdem habe ich in der Großindustrie gearbeitet, war nie einer von den Schlitzekloppern, bzw Hauselektrikern ;-) Steckdosen wechseln musste ich nie, aber Sicherungsautomaten und vor allem FI bzw RCD. Schütze, Relais und jede Menge Halbleiter.

Ansonsten ging ich davon aus, du bzw Ihr -Firma- verbaut meist nur Markengeräte aus der Bush/Jäger/Merten Gruppe bzw der oberen Güteklasse.

Ich habe nur ein "Schandfleck" elektrotechnischer Art in Erinnerung. Nannte sich Perilex Stecker und -Dosen. Wurden großspurig angesagt als wesentlich bessere Steckverbinder, stellten sich aber schnell als Murks heraus und wurden sinngemäß verboten.

Ein entsprechend anderer Witz sind für mich diese 16 Ampere CEE Steckverbinder. Die Steckverbinder sehen aus als könnten die 30 Ampere vertragen, aber die Kabel sind doch wesentlich dünner als die Steckanschlüsse ;-) Da brennen also eher die Kabel ab, als sie Steckanschlüsse ;-)

Ich bekomme das grausen, wenn ich solche Billig-mehrfach-dosen mit Kabel und Stecker für rund 3 bis 5 Euro sehe! Hast du mal so etwas geöffnet und reingeschaut wie sowas verbaut ist? Sowas dürfte maximal bis 8 Ampere zugelassen sein! Mehr vertragen diese popeligen Steckerkontakte nicht, und sicher angebracht sind solche Innereien auch nicht.

Sah aber im Bekanntenkreis schon öfter stark erwärmte Steckkontakte solch popeliger Mehrfachdosen nachdem ich die Stecker gezogen hatte ;-)

Wenn ich dann diese Stellen zeigte und darauf hin wieß, wieviel später aus sowas ein Brand entstehen kann, waren diese Leute eher bereit, bessere Steckdosenleisten zu kaufen.

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Ich war damals so "dreist" und habe nach Rücksprache mit dem Hausmeister durch eine Fachfirma 3 neue Stromkreise legen lassen, jeweils mit 16 A  - Automaten - abgesichert. --- Obwohl ich Kühlkombination, Geschirrspüler und Waschmaschine  selten gleichzeitig betreibe,fühle ich mich sicherer und braue nebenher einen Kaffee...

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Hilfe... ist das alles richtig oder falsch? Danke Danke...

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