Katholische Beerdigung trotz Kirchenaustritt?

15 Antworten

Im Allgemeinen Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt heißt es: "Falls die aus der Kirche ausgetretene Person nicht vor dem Tod irgendein Zeichen der Reue gezeigt hat, kann das kirchliche Begräbnis verweigert werden."

Noch deutlicher heißt es in dem liturgischen Buch "Die kirchliche Begräbnisfeier": "Wenn ein Verstorbener zu Lebzeiten nicht der katholischen Kirche angehörte, aus der Kirche ausgetreten ist oder auf andere Weise deutlich gemacht hat, dass er keine kirchliche Bestattung wünscht, so ist der Wille des Verstorbenen zu respektieren und ein kirchliches Begräbnis nicht möglich."

Möglich ist allerdings eine Begleitung der Angehörigen. Das liturgische Buch sieht dafür ein Gesänge, Gebete und eine Ansprache in der Trauerhalle vor. Der Geistliche soll dabei jedoch keine liturgische Kleidung tragen und "alles [...] vermeiden, was nach den Ortsgewohnheiten Kennzeichen einer kirchlichen Bestattungsfeier ist". Beim Gang zum Grab mischt sich der Geistliche dann unter die Angehörigen und geht nicht wie bei einem kirchlichen Begräbnis voraus. Am Grab sind ein Vaterunser und ein kurzer Segen über die Angehörigen möglich. Gebete für den Verstorbenen, Weihrauch und Weihwasser oder gar eine Totenmesse kommen nicht vor.

Die Beerdigung ist kein Sakrament, daher ist es nicht unmöglich, sie auch Ausgetretenen zu "spenden".

Es wird auch als Seelsorge an den Lebenden verstanden.

Aber es ist wohl kein Priester gezwungen, das zu machen. Wahrscheinlich auch davon abhängig, ob es sich um einen offensiven Kirchengegner handelte oder einer sich als Christ fühlte, aber sich mit der Amtskirche nicht identifizieren konnte, oder schlicht Geld sparen wollte/mußte. Und wohl auch davon, ob er die Angehörigen das erste Mal im Leben sieht oder das aktive Kirchenmitglieder sind.

Oft ist es so, dass sich die Familie des Verstorbenen ein kirchliches Begräbnis wünscht (ungeachtet dessen, dass der Verstorbene darauf gar keinen Wert gelegt hätte)

Katholische Priester verweigern da ein kirchliches Begräbnis.

Wende Dich an die Altkatholiken. Die machen das nach meiner Erfahrung.

Dann hat die Familie ein "kirchliches" Begräbnis

..

Sind diese Nahtoderfahrungen aus der Hölle real?

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bin auf diese Internetseite :

http://www.lebensentscheidung.de/himmel_und_hoelle.html

gestoßen und habe mir einige Nahtoderfahrungen von Menschen gelesen die die Hölle erlebt bzw gesehen haben. Besonders die Geschichte von "Bill Wiese" und "Willie Sanderson" haben mich so dermaßen schockiert.

Es wurde sehr detailiert beschrieben wie es in der Hölle aussah, der bestialische Gestank und was dort mit einem passier und das es sich im Zentrum der Erde befindet uvm. Die Hölle sei auch für die Ewigkeit. Wobei ich nicht verstehen kann wie eine Strafe auf Ewig sein kann da die Sünde die man gemacht hat ja zeitlich begrenzt ist.

Außerdem berichtet die Seite das man nur als neugeborener Christ durch Jesus Christus einzig und allein gerettet werden kann. Keine guten Taten oder gute "Werke" diese Welt würde ausreichen um Gott zu beeindrucken...

Kann mir jemand etwas über diese Seite berichten ob diese Seriös ist oder nicht? Sind diese nun Real oder nicht? Ich habe auch über positive Nahtoderfahrung gehört.

Denn ich möchte sehr gerne meinen Mitmenschen aufklären, bin aber im Zwiespalt da man mich sonst als verrückt, mittelalterlich abstempelt.

Aber nachdem ich diese Seite gelesen habe weiß ich gar nicht mehr so richtig was ich glauben soll.

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