Ist es einer gläubigen Christin erlaubt einen nicht Christen zu Heiraten?

15 Antworten

Verboten sind solche Ehen nicht. Man muss aber mit Unverständnis rechnen. Das steht auch so in der Bibel, Paulus hat sich dazu geäussert.

Ich denke, wenn man seine Religion ernst nimmt, kommt es auch gar nicht groß in Frage dass man eine andersgläubige Person heiratet. Denn zum einen ist die Religionsausübung ein großer Teil im Leben eines Menschens. Das muss man teilen können, der andere muss Verständnis dafür haben. Und dann stellt sich noch die Frage nach der Erziehung der Kinder.

Für mich als Christ ist ganz klar: Jesus Christus ist Sohn Gottes, und der Messias. Er starb unschuldig am Kreuz, wodurch ich Zugang zu Gott bekomme. Er wurde am 3. Tag auferweckt, wodurch ich ewiges Leben habe. Juden und Moslems können dies nicht unterschreiben.

Ergo, ich dürfte zwar einen andersgläubigen Mann heiraten, würde es aber nicht machen.

Edit: Wie es mit einer kirchlichen Trauung aussieht, weiß ich nicht. Das könnte tatsächlich Probleme geben.

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Danke für die antwort

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Wo bitte sehr ist das Problem, der eine geht in die das Wohnzimmer der andere in die Kirche oder beide in die Moschee. Die aufgezählten Glauben sind eh identisch, bloss die Religion von Menschen Machtmenschen verkündet macht ein Drama draus.

Entweder ist man gläubig oder nicht, wenn ja ist die Heirat von andersgläubigen auch keine Gefahr und kein Problem.Und wenn doch waere der Schluss, dass man auch keine Freunde sein kann und sich gegenseitig umbringen muss bis nur ein Glaube übrig bleibt. Keiner der aufgezählten Glaubensrichtungen befürwortet so etwas.

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@2AlexH2

Du bist nicht gläubig, oder? Und von Religion hast du wohl nicht so viel Respekt und Wissen.

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@2AlexH2

Das Problem liegt darin, daß die Liebesbeziehung zum lebendigen Gott das wichtigste im Leben eines Christen ist.

Ein Nichtchrist fühlt sich dann zunehmend ausgeschlossen, wenn er merkt, daß er dahinter zurückstehen muß.

Wenn einer ein Reitfan ist, ist das doch auch schon problemaitsch, wenn er einen Menschen mit Tierphobie heiratet - wieviel mehr bei der engen Beziehung zu Gott?

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Eine Christin darf Nichtgläubige und Andersgläubige heiraten, wobei es nicht ideal ist. Sowohl katholische als auch evangelische Kirche traut solche Paare. Ich bin selbst Christin und habe einen Atheisten katholisch geheiratet. Wobei ich dazusagen muss, dass mein Mann getauft ist, was schon beim Brautgespräch abgefragt wurde. Die Kombination ist nicht einfach, weil ein Bereich des Lebens was ein gemeinsamer Bereich sein sollte, wegfällt, auch bei der Kindererziehung ist es komplizierter und der gläubige Partner hofft häufig darauf, dass der ungläubige Partner doch noch zu Gott findet.

Hier eine Bibelstelle aus dem 1. Brief an die Korinther, die sich an Frauen und Männer richtet, die bereits verheiratet waren und ein Partner dann zum Glauben an Christus gefunden hat: " Den Übrigen sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und sie willigt ein, weiter mit ihm zusammenzuleben, soll er sie nicht verstoßen. 13 Auch wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und er willigt ein, mit ihr zusammenzuleben, soll sie den Mann nicht verstoßen. 14 Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt. Sonst wären eure Kinder unrein; sie sind aber heilig. 15 Wenn aber der Ungläubige sich trennen will, soll er es tun. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht wie ein Sklave gebunden; zu einem Leben in Frieden hat Gott euch berufen. 16 Woher weißt du denn, Frau, ob du den Mann retten kannst? Oder woher weißt du, Mann, ob du die Frau retten kannst?" Hat also jetzt nicht direkt mit Deiner Fragestellung zu tun, sondern nur wenn ein Partner sich erst nach der Hochzeit bekehrt. Aber auch interessant.

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das gilt aber nur für Christen. Im Islam ist es anders, da darf der Mann eine Christin heiraten aber nicht umgekehrt.

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@adelaide196970

Das mag sein. Mit dem Islam kenn ich mich nicht aus, war aber auch nicht die Frage ;-)

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Die Menschen ,die sich an die religiösen Dogmen von Religionen und Kirchen halten, handeln gutgläubig fremdbestimmt.Dennoch sollte jeder schauen, wer zu einem passt.Wenn jemand nach der Religion und Kirche lebt, sollte es sich gut überlegen, ob ein Atheist zu ihm passt.Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine kirchliche Heirat z.B. zwischen einem Christen und einer Moslemin möglich ist.

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im Islam darf der Mann eine Frau heiraten, die den abrahamistischen Religionen angehört. Umgekehrt ist es verboten. In der kath. oder ev. Kirche ist jedoch beides erlaubt.

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