Ist der Teufel eine Fee?

9 Antworten

Das Feen,also die Naturgeister,als grundlegend düster dargestellt werden,von diesem Autor,hat vielleicht damit was zu tun, dass er eventuell vermeintlich sehr christlich ist.

Das ist die typische Dämonisierung des Christentums .

Feen,Elfen etc.gehörten/gehören zum heidnischen Glauben/heidnische Religion und das Christentum hat manches vom Heidentum als dämonisch/teuflisch erklärt.

Auch sämtliche Götter wurden verteufelt/dämonisiert,da es ja laut Christentum Götzenbilder waren.

Lucifer ist das beste Beispiel für die Dämonisierung,eigentlich der römische Gott des Lichtes,dessen Fest übrigens am 25.12. ist,im Christentum der gefallene Engel mit dem Feuerschwert.

Lucifer= Der Lichtbringer

Der Autor hat Feen nicht erwähnt. Die Schlussfolgerung stammt von mir.

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@Midnight1999

Die Schlussfolgerung kommt bestimmt daher,dass allgemein Dämonisiert wurde.

Nimm mal den Hirtengott Pan,sein aussehen, er steht Pate für das Aussehen des Teufels oder der Satyr,der "Anführer" der Nymphen.

Feen oder Elfen kommen vom alten "Alben".

Einige davon sollen in der Nacht auf einem herumhüpfen, bescheren schlechte Träume und nehmen einem die Luft,das ist der Albdruck bzw.leitet sich davon das Wort Albtraum ab.

Die Heidnische Kultur ist ins Christentum eingeflossen und einiges wurde regelrecht verdammt/verteufelt wie immer du das nennen willst.

Die Nymphe ist eigentlich auch ein weiblicher Naturgeist,der für Gleichgewicht sorgt,bzw.die Natur bewacht, doch durch die Christianisierung ist die Nymphe ein Männerfressendes weibliches Wesen.

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Das ist interessant. Ich habe mich auch eine ganze Weile mit keltischer und germanischer Mythologie befasst.

Ich denke, dass der Diabolos (Teufel) zwar eine neutestamentliche Gestalt ist (zwar basierend auf der Vorstellung des "Satans", aber mit neuen Eigenschaften assoziiert), aber auch in Mitteleuropa mit anderen (vor-christlichen) Vorstellungen in Verbindung gebracht wurde.

Das können Feen/Sidhe sein oder auch einfach ein Tier ("der Teufel ist ein Eichhörnchen" - ich denke, wir können davon ausgehen, dass das in der Bibel so nicht steht). Menschen kombinieren Vorstellungen oder deuten sie neu.

Allerdings sind Feen/Sidhe ambivalent, sie wollen nicht stets das Böse. Beim Teufel sieht es anders aus. Isländer sprechen vom huldufólk (dem verborgenen Volk) eher positiv, man sagt, einsame Männer werden in der Natur mitunter von einer Frau dieses Volkes angesprochen. Verlieben sich beide ineinander, und bleibt er ihr treu, ist alles in Ordnung. Wird er ihr aber untreu, so rächt sie sich.

Thor: der Teufel basiert zwar nicht auf Thor (wenn das stimmen würde, hätten schon die Hebräer und Griechen an Thor glauben müssen), aber auch hier gilt: Menschen kombinieren Vorstellungen.

Dabei kann auch eine Rolle gespielt haben, dass Menschen ja erst mal vom Christentum überzeugt werden mussten. Thor war in der germanischen Vorstellungswelt eine positive Figur.

Im althochdeutschen "Muspilli" sehe ich persönlich eine Übertragung von Thor auf den biblischen Elias. So wie Thor bei Ragnarök für das Gute kämpft (und stirbt), so stirbt Elias im Endkampf - und der Weltenbrand passt zu beiden "Enden" (Ragnarök und Armageddon).

https://de.wikipedia.org/wiki/Muspilli

Dass man von Seiten der christlichen Prediger alles Heidnische als "böse" brandmarken wollte, passt zu dem anderen Gedanken: dass Thor nun dem Teufel zugeordnet wurde (was aber ein anderer Gedanke als im Muspilli ist).

Mag ja sein, dass Feen meist ambivalent sind. Aber - trotz meiner vielen Verallgemeinerungen - sind sie alles einzelne Individuen mit einem eigenen Charakter, eigenen Gefühlen, einer eigenen Meinung und einer eigenen Vergangenheit. Ich denke, es kann durchaus sein, dass einzelne Feen den Menschen absolut nichts Gutes wollen.

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Ergänzung:

Weiter schreibt der Autor: "Eine Anzahl Eigenschaften, die einst dem Thor beigelegt waren, sind später auf den Teufel übergegangen." Der Glaube an Feen und der an Götter sind eng miteinander verbunden. Der Einfachheit halber nenne ich die Völker, die an Feen geglaubt haben, jetzt mal "Heiden". Soweit ich weiß, haben die "Heiden" zuerst nur an weibliche Feen geglaubt, da sie sie mit der Natur asoziierten. Deswegen sind weibliche Feen auch deutlich launischer als ihre männlichen Artgenossen. Männliche Feen basieren nämlich nicht auf der Natur, sondern auf den "importierten" männlichen Göttern. Auffällig ist auch, dass Göttinnen ebenfalls launischer sind als Götter, wenn auch längst nicht so extrem wie weibliche Feen. Hier könnte ebenfalls ein Einfluss stattgefunden haben.

Um den letzten Absatz nochmal stark zu vereinfachen und um zum eigentlichen Thema zurückzukehren: Thor ist mit Feen verwandt, der Teufel basiert u. a. auf Thor.

Der Teufel ist gut darin, Lügen zu verbreiten und er macht es so gut, dass die Menschen seinen Lügen Glauben schenken.

Jesus sagt in Johannes 8,44: "Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge."

Und ich habe auch keine Zweifel daran, dass Jesus die Wahrheit sagt, denn Jesus kennt den Teufel und seine Machenschaften und Jesus steckt voller Wahrheit. Jesus sagt in Johannes 14,6: "Ich bin der Weg und die WAHRHEIT und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

Glaubt den Lügen des Teufels nicht. Er ist ein grandioser Illusionist, beeinflusst und manipuliert die Menschen, weil er sie somit auf seine Seite kriegen will. Der Teufel existiert genauso wie Jesus, Engel, Dämonen und Gott. Ich begegne Gott und Jesus fast jeden Tag und der Teufel und seine Dämonen fechten mich hin und wieder mal an. Nicht nur mich, sondern auch meine Freunde und alle anderen Menschen dieser Welt.

Aber Jesus sagt in Lukas 22,46: "Steht auf und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!"

Jesus sagt in Lukas 22, 31-32: "Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder."

Der Teufel ist niemals eine Fee.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Und in 2. Korinther 11,14 heißt es:

Und das ist auch kein Wunder, denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichts.

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Ja, der Teufel wird "Vater der Lügen" genannt. Aber dass er wirklich immer nur lügt, widerlegt selbst die Bibel. Nehmen wir mal die Geschichte mit Adam und Eva als Beispiel. Was passiert dort? Gott verbietet Eva und Adam, Früchte von den beiden Bäumen in der Mitte des Gartens zu essen. Wenn sie es täten, würden sie sterben. Weitere Erklärungen folgen nicht. Erst hielten sie sich an das Verbot, aber dann tauchte die Schlange auf. Sie behauptet, wenn die beiden die Früchte essen würden, würden sie werden wie Gott. Sie würden mehr Wissen erlangen und unsterblich werden. Nach einer Weile hatte der Teufel Eva überredet, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Diese überredete dann auch Adam. Und dann? Dann wussten sie auf einmal, dass sie nackt waren. Wie der Teufel es ihnen gesagt hatte.

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Warum versuchst Du nicht, Antworten in der Bibel zu finden? Sie ist die einzige Quelle, die zuverlässige Antworten liefern kann. Denn sie wurde „von Gott inspiriert“ (2. Tim. 3:16).

Gemäß Bibel ist Satan kein niedlicher Gnom / Elfe oder batteriebetriebener Kobold. Er ist die gefährlichste Geistperson, die es gibt:

“Wehe der Erde und dem Meer, denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, weil er weiß, dass er nur eine kurze Frist hat“ (Offb. 12:12)

Satan wird in der Bibel sogar als „Gott dieser Welt“ bezeichnet, weil er die ganze Welt im Griff hat:

“Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkünden, verhüllt ist, dann ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, unter den Ungläubigen, die der Gott dieses Weltsystems verblendet hat, damit das Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahlt“ (2. Kor. 4:4)

LG ...

Und inwiefern soll das jetzt meine Frage beantworten?

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@Midnight1999

Satan ist kein Gnom / Elfe“. Auch Feen gehören zu den Naturgeistern, zu denen auch Elfen gehören (hätte ich mit erwähnen sollen).

Deine Frage war, ob der Teufel eine Fee ist. Meine Antwort beweist, dass der Teufel KEINE Fee (Elfe / Gnom) ist.

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@OhNobody

Du sagst, ich solle in der Bibel nach Antworten suchen und dass der Teufel keine Fee ist, nennst mir aber gleich einen Vers, der meine Theorie bestätigt: Auch Feen können sehr schnell wirklich sehr wütend werden.

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@OhNobody

Aus demselben Grund, aus dem Leute nach Meinungen zu ihren Filmtheorien fragen: Weil es mich interessiert, was Andere darüber denken.

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@Midnight1999

Er wird in der Bibel beschrieben. Und das Wort ist von Gott inspiriert.

Wo gibt es nun Feen?

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@Sternfunzel

Wenn du an die Bibel glauben möchtest, bitte. Für mich ist sie nur eine Geschichte, wie die Geschichten über Feen auch. Ich werde hier jetzt nicht über den Wahrheitsgehalt der Bibel oder irgendeines anderes religiösen Buches diskutieren.

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@Midnight1999

Da steht aber nicht Geschichte da steht Märchen .

Märchen sind Prosatexte, die von wundersamen Begebenheiten erzählen. Märchen sind eine bedeutsame und sehr alte Textgattung in der mündlichen Überlieferung (Oralität) und treten in allen Kulturkreisen auf. Im Gegensatz zum mündlich überlieferten und anonymen Volksmärchen steht die Form des Kunstmärchens, dessen Autor bekannt ist. Im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff Märchen insbesondere durch die Sammlung der Brüder Grimm geprägt. 

Im Unterschied zur Sage und Legende sind Märchen frei erfunden

https://www.bing.com/search?q=märchen+wikipedia&qs=AS&pq=märchen+wiki&sc=2-12&cvid=3B9788DB80CB46F1B26B49DE0B607E47&FORM=QBRE&sp=1

Geschichte ist , was in der Vergangenheit gewesen ist .

lieben Gruß

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@Sternfunzel

Ein Märchen ist eine Geschichte, aber eine Geschichte ist nicht zwangsläufig ein Märchen. Wenn sich jemand eine Geschichte ausdenkt, denkt der sich ja auch nicht die Vergangenheit neu aus.

https://www.duden.de/rechtschreibung/Geschichte

"mündliche oder schriftliche, in einen logischen Handlungsablauf gebrachte Schilderung eines tatsächlichen oder erdachten Geschehens, Ereignisses; Erzählung"

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