Ist bei diesem Zählerschrank und dessen Inhalt für Fachleute ersichtlich, ob ein Zählerwechsel problemlos umsetzbar ist?

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6 Antworten

Mechanisch und auch vom Anschluss her ist der Einbau eines modernen Zählers gar kein Problem. Es gibt Adapterplatten die anstelle der alten Zähler montiert und in die der neue Zähler eingeclipst wird. Vielmehr sehe ich das Problem im Alter und an den Materialien der Anlage. Darin kann durchaus ein Sicherheitsmangel gesehen werden der einen Umbau erforderlich macht. Wirklich einschätzen kann das aber nur eine Fachkraft vor Ort.

So. Aha. Da haben wir es doch... Und diese "Fachkraft vor Ort".. Die ist gesetzlich dazu verpflichtet das wirklich pflichtbewusst und korrekt nach allen Vorgaben zu machen. Ja? Richtig?

Oder könnte der sich auch vom Eigentümer "beschwatzen" lassen und 2 Augen zudrücken und die 2 neuen Zähler eben so da rein schustern, dass es nur eben funktioniert, also Strom da is, und der Rest is dann egal? Hätte die "Fachkraft vor Ort" solche Ermessensspielräume.

Und nun erzähl mir bitte keiner so großspurig, dass das völlig unmöglich sei und dass ich spinnen würde. Ich kann hier Geschichten von und mit Schornsteinfegern beweisen (!), nicht nur erzählen, die kaum einer glauben würde, aber doch wahr sind!

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Hallo, so einen Digitalen Zähler kann da eingebaut werden das wär kein Problem wie aber der Rest der Anlage aussieht ist ja so nicht ersichtlich. Es wäre auf jeden Fall besser wenn die Anlage vor Ort von einem Profi angeschaut würde da es auch sehr wenig Stromkreise sind. Halt der Standart von der dortigen Zeit. Es wäre auch von Interese ob auch noch Alukabel verbaut sind. Eine Erneuerung der kompletten Anlage wäre warscheinlich angesagt aber das kann der Mann vor Ort besser sagen.

Woher ich das weiß:Hobby

Ja, kommt ja. Die Firma im Auftrag des Netzbetreibers hat sich ja für die Tage angekündigt. Aber was da wie passiert... Habe ich überhaupt keine Ahnung von. Es sollen halt die 2 Stromzähler gegen moderne Messeinrichtungen getauscht werden.

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@110101101

Das ist in 10 Min gemacht pro Zähler solange hast du halt keinen Strom und das wars.

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wir müssen hier mal ganz klar differenzieren:

Zähleraustausch:

hier wird die alte messeinrichtung vom energieversorger durch eine neurere ausgetauscht. so lange die Anlage teschnisch betriebssicher ist, wird der Energierversroger nichts beanstanden.

für wenige Minuten wirst du bei einem Zähleraustausch keinen Strom haben. danach gehts eben mit neuem Zähler weiter, wie gehabt.

Zählerwechsel:

Deine vorhandenden Zähler sind Wechselstromzähler. wenn du jetzt einen drehstromzähler haben willst, z.B. für einen duchlauferhitzer, eine brennholzsäge etc. dann wird das so ohne austausch der kompletten zähleranlage nichts werden.

das fängt schon mal da an, wo der elektriker eingreift. einen anderen stromzähler muss der elektriker, der die änderungen ausführt beim energieversorger beantragen.

einen elektriker zu finden, der bereit ist, einen drehstromzähler in diese anlage einzubauen, dürfte wohl schwierig werden. nicht nur, weil er neue zählerschränke verkaufen will, sondern weil er ja auch die verantwortung trägt, wenn da was passiert und das ist bei dieser bauweise, ins besondere nach änderungen nicht ausgeschlossen.

das wäre ungefähr so, als würde man einen 300 PS motor in einen alten, klapprigen kleinwagen schrauben wollen.

dann ist es je nach netzbetreiber auch so, dass der netzbetreiber die zähler selbst einbaut. bei dieser anlage wird sich wohl der vom netzbetreiber geschickte monteur mit recht weigern, einen neuen zähler zu montieren (wohl vermerkt beim wechsel, nicht beim austausch)

ganz zu schweigen, dass bei der ganzen nummer ja auch sicherungen für den "starkstrom" eingebaut werden müssten. wo sollen die hier hin?

lg, Anna

Tut mir leid. Ich habe jetzt den Unterschied zwischen "Zählerwechsel" und "Zähleraustausch" nicht ganz verstanden. Der Abend ist bereits weit fortgeschritten. Der Tag war lang. Welche Informationen können dir weiterhelfen? Ich habe genug Schriftverkehr da. Schriftverkehr zu zitieren ist für mich einfacher.

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@110101101

der zählerwechsel wird vom energieversorger veranlasst z.B. wenn der alte zähler nicht mehr richtig misst. oder einfach so alt ist, dass man sicherheitshalber austauscht, um fehlmessungen zu vermeiden.

der zähleraustausch wird über den elektriker veranlasst. wenn man z.B. einen wechselstromzähler hat, aber drehstrom braucht. dann brauchts dazu ja auch den passenden zähler.

lg, Anna

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@Peppie85

Ist das Wort "Zähleraustausch" nicht ein Synonym für "Zählerwechsel" und somit nicht vollkommen austauschbar?

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@Peppie85

Also in den Schreiben ist definitiv die Rede vom "Wechsel des Stromzählers".

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Hallo 110101101

lasse Dich blos nich irre machen, weder vom Vermieter noch von sonst jemanden!

Bei uns ist das Haus Baujahr 1937, so alt ist auch die Stromanlage, der Austausch dauert 10-15 Minuten und ist überhaupt kein Problem! Außerdem ist es weder für Dich noch für den Vermieter mit Kosten verbunden, denn der Austausch erfolgt, wie beim Wasserzähler turnusmäßig!

Dass Du von der Firma angeschrieben wurdest, ist ganz normal, denn der Zugang zum Zähler muss ja gewährleistet sein, dass der Monteur nicht umsonst kommt, er wird sich auch als solcher ausweisen! Solltest Du zu dem Zeitpunkt keine Zeit haben, kannst Du problemlos einen Ersatztermin ausmachen, das wird Dir in dem Schreiben sicher auch vorgeschlagen worden sein?!

So war es jedenfalls bei mir! Also nur keine Panik ;-)

Wenn beide Zähler für Deine Wohneinheit sind, bedeuten die Zeichen wahrscheinlich Tag.-bzw. Nachtstrom!

Ok. Naja.. ich lasse mich ja auch von niemandem verrückt machen. Vom Vermieter eh' nicht. Ich habe nicht viel Kontakt mit ihm. Der eine Zähler ist von dem. Der andere zählt meinen Strom. Klar ist jedenfalls, dass einiges falsch angeschlossen ist.

Und der Wechsel selbst ist kostenlos. Das stimmt. Aber wenn der Wechsel nicht geht, weil vorher der Zählerschrank umgebaut werden muss oder sogar noch mehr, dann ist das nicht mehr kostenlos, sondern mit mehreren Tausend Euro Kosten verbunden, die wiederum aber auch nur der Hauseigentümer, mein Vermieter, trägt. Juckt mich auch alles nicht.

Mich interessiert ja nur, werde ich auch in den nächsten 10 Jahren Strom haben oder nicht.

Denn ich weiß genau... Wenn hier irgendwas ist... Und der Vermieter bekommt irgendeine Frist gesetzt und/oder irgendeine Rechnung über irgendetwas... Das wird der nie im Leben bezahlen!

Ich weiß ja nicht genau, ob man in Deutschland auf Dauer mit unsicheren, veralteten und illegalen Stromzählern leben darf.

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@110101101
Ich weiß ja nicht genau, ob man in Deutschland auf Dauer mit unsicheren, veralteten und illegalen Stromzählern leben darf.

Dann sehe ich auf Deinen Vermieter ein größeres Problem zukommen!

Denn ich weiß genau... Wenn hier irgendwas ist... Und der Vermieter bekommt irgendeine Frist gesetzt und/oder irgendeine Rechnung über irgendetwas... Das wird der nie im Leben bezahlen!

Da wird er nicht drum herum kommen, wie das jedoch rechtlich mit Deinem Strom aussieht, kann ich Dir nicht sagen!

Bei unserer alten Anlage hat der Monteur aber erst gar nicht groß geschaut, sondern den alten Zähler ab.- und den neuen dran gemacht! Wenn jedoch schon augenscheinlich ist, dass das ganze illegal ist ........ nur das Alter dürfte nicht ausschlaggebend sein!

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@Norina1603

Naja, da haben aber schon viele andere Antwortschreiber geschrieben, dass das Alter sehr wohl sehr ausschlaggebend ist. Man muss mit berücksichtigen, dass die ganze Elektrik im Haus marode sein könnte. Dann, wie gesagt, weiß ich, dass manche "Leitungen" falsch verbunden sind. Wenn ich meinen Strom nämlich komplett abschalte. Dann gehen die Deckenlichter trotzdem an. Und auf 2 Steckdosen ist dann trotzdem auch Strom.

Und dazu kommt, dass der Elektriker auch Einbaurichtlinien des Herstellers des Stromzählers selbst wohl zu beachten hat. Und dann kommen seine Berufsvorschriften dazu. Und vielleicht noch Vorschriften von seinem direkten Arbeitgeber. Und dann noch Vorschriften vom Auftraggeber (Netzbetreiber) und und und und...

Wer weiß, was da abgeht am Tag X.

Ich will ja nur für mich wissen, ob ich nach dem Tag X Strom haben werde oder nicht. Denn angenommen, da wird etwas gemacht oder alles direkt automatisch gemacht, dann kann das von mir aus 3 Tage dauern. Dann habe ich halt 3 Tage keinen Strom. Is mir egal. Dann übernachte ich mal woanders. Aber, was ist, wenn es zu dem Szenario kommt, welches ich in einem anderen Kommentar beschrieben habe und der Monteur nichts tut und eine Frist gesetzt wird, bis wohin alles neu gemacht werden muss? ... Diese sehr speziellen Fragen sind ja auch sehr juristische Fragen am Ende. Aber zum Rechtsanwalt kann ich nicht gehen. Es liegt noch kein "Notstand" in irgendeiner Form vor. Und ich habe kein Geld für Juristerei.

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@110101101

Dann wird Dir sowieso nichts anderes übrig bleiben, als es auf Dich zukommen lassen, wenn bei Dir die Deckenleuchten noch Strom haben, obwohl Deine Sicherungen draußen sind, bekommen sie wohl Strom vom Vermieter seinem Anschluss, ansonsten sind vielleicht wohnungsintern die Leitungen irgendwo falsch zusammen geklemmt, was man aber am Zähler gar nicht erkennen kann!

Ich drücke Dir die Daumen, dass alles für Dich gut ausgeht! Ändern kannst Du es sowieso nicht, aber der Monteur wird, wenn es wirklich etwas zu ändern gibt auch sagen können, wie es weiter geht, oder wie lange es dauert, dann wir hierzu ein neuer Termin anberaumt!

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Genau SO schaut es in meinem Elternhaus auch aus

Turnusmäßig muß ein Zähler getauscht werden und der Grundversorger weigert sich, weil es ne uralte/veraltete Verkabelung ist und dann auch noch aus Metall

Da muß alles raus und neu gemacht werden mit Auflage wie, was und in welchem Zeitraum

Oh.... Ehrlich wahr?

Also.... wird wohl folgendes Szenario eintreten, wenn ich es richtig verstanden habe (!), ja?

Der Monteur der Firma X im Auftrag des Netzbetreibers wird am Tag X kommen. Dort wird er dann alles in Augenschein nehmen. Und dann wird er i. A. des Netzbetreibers, weil praktisch alles so veraltet ist, die Durchführung des Auftrags vor Ort verweigern. Dann wird er abreisen. Und der Hauseigentümer bekommt dann Post vom Netzbetreiber, dass diese und jene Auflagen gelten und er in diesem und jenen Zeitraum dafür zu sorgen hat, dass ein Elektrofachbetrieb den ganzen Klimbim in Ordnung bringt, sodass dann schlussendlich die Voraussetzungen gegeben sind und die andere Firma wieder anrücken kann, um endlich die neuen Stromzähler einzubauen.

Habe ich das so richtig verstanden?

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@110101101

Ja, würde ich auch so bei Dir einschätzen

Weißt Du von wann der KlimBim ist?

Bei uns ist das alles noch Original aus den 50ern

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@MichaelSAL74

Jo, kA. Hab' ja deswegen die Fotos dazu getan. Ich weiß jedenfalls, dass das Haus schon vor dem 1. Weltkrieg stand. Kann ja sein, dass die Elektrik dann in den 50er Jahren mal "erneuert" wurde. Was eben damals "erneuern" war. Keine Ahnung. Vielleicht wurde sie ja auch erstmals eingebaut. Dann war das Haus vielleicht bis 1950 oder so generell ohne Strom. Weiß ich net wie die hier früher gehaust haben. Sieht man ja überall im Haus, dass die Zeit hier stehen geblieben ist. Die Lichtschalter im Keller sind aus dem 2. Weltkrieg. Die Heizung aus den 70er Jahren. Das Einzige, was besonders neu ist, ist wahrscheinlich die Osterdeko im Fenster. Die sieht man immer von der Straße aus. Und so wie die aussieht war das wohl Ostern 2002.

Ich will es mal so formulieren!

Wenn ich hier net wohnen würde, der Vermieter alleine wohnen würde und die Mülltonnen nicht vor der Tür ständen, dann sähe das gesamte Grundstück, also das ganz Haus wie ein "Lost Place" aus. Dann könnte man bald Paul und Co. hier vor finden.

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@110101101

TOP

Ja also ich würde behaupten, stell Dich drauf ein, daß da nichts getauscht wird bevor alles neu gemacht wurde.

Kost zwar Geld, aber wenn ich überlege was heutzutage alles am Strom in einer Wohnung hängt, dann sind so uralte Kabel nicht mehr wirklich gut

In meinem Elternhaus sind zB noch so schöne alte stoffummantelte 0,75-1mm² Alukabel verlegt als Einzelverdrahtung

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@MichaelSAL74

Mich interessiert nur, ob ich mal länger als 2 Tage kein Strom haben werde.... Ob der Stromzähler ausgebaut und mitgenommen wird, sodass ich so lange kein Strom habe, bis alles in Ordnung gebracht wurde, sodass die neuen Stromzähler überhaupt erst eingebaut werden können.

Es ist nämlich so: Ich bin hier nur Mieter. Und ich bezahle meine Rechnungen. Aber der Umbau des Zählerschranks, sollte dieser notwendig werden für den eigentlichen Wechsel des Stromzählers, der ja kostenlos ist, dann wird der Vermieter diese Kosten tragen. Ich nicht.

Mich interessiert in erster Linie also wie geschrieben nur, ob ich nach dem Tag X auch noch Strom haben werde oder nicht mehr. Alles Andere ist für mich bloß wie ein Kinofilm, den ich mir ganz entspannt ansehen werde.

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@110101101

Wenn nen Umbau gemacht werden muß...

Tage ohne Strom. Da mußt Du mit einem Elektriker Rücksprache halten, das kann ich Dir nicht sagen, da ich keiner bin

Aber das wird nicht in einer Stunde erledigt sein

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@MichaelSAL74

Ja, von mir aus... wenn der Monteur das macht....^^ Dann is ja alles yuppi. Aber wenn er das nicht macht und der Vermieter dann vom Netzbetreiber dazu aufgefordert wird das von einem Elektrobetrieb seiner Wahl machen zu lassen, dann Prost Mahlzeit.

Mich juckt das nicht so sehr, wenn mal 1 oder 2 Tage lang kein Strom da ist. Wenn er ja dann wieder geht, prima.

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@110101101

also wenn ich das richtig verstanden habe, ist die eigendliche furcht, eine woche oder so keinen strom zu haben?

da brauchst du dir keine sorgen machen, die modernen kästen sind modular aufgebaut. da geht das recht schnell. erst recht, wenn der kasten in der werkstatt so weit vorgebaut wird, dass alles passt.

wenn wir so ne aktion durchziehen, dann fangen wir morgens früh an, und machen eben so lange, bis abends alles wieder läuft. son kasten jedenfalls ist mit zwei, vielleicht drei leuten innerhalb eines arbeitstages zu tauschen. das schön machen etc. beschriften und alles was dabei gehört, wird dann tags drauf gemacht.

lg, Anna

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@Peppie85

Eher Furcht, dass auf Jahre nichts mehr geht.

Eine Woche wäre gerade noch so ok für mich.

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