ISLÄNDER LANGSAM?

11 Antworten

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass keine Pferderasse besser oder schlechter ist als eine andere. Sie eignen sich halt für manche Dinge gut und für andere weniger gut. Man sollte ein Pferd jedoch nicht nach seiner Rasse beurteilen. Es gibt bei jeder Rasse einfache und schwierigere Pferde, das ist halt einfach so und man sollte nicht alles verallgemeinern.

Wie du ja vielleicht selber schon bemerkt hast, hast auch du ziemlich viele Vorurteile anderen Pferderassen gegenüber. Sowas kann man sich dann denken, muss man aber nicht umbedingt sagen. Sonst fühlen sich Leute meiner Meinung nach zurecht angegriffen, wie du, wenn dir jemand sagt, dass Isländer langsam sind.

Vielleicht ärgern dich auch alle nur, weil du so überzeugt von Isländern bist und meinst, sie seien besser als alle anderen. Versuch doch mal, weniger überheblich zu sein, und denk dir einfach deinen Teil ;) Wenn du die Pferde von anderen akzeptierst, akzeptieren sie im Normalfall auch deine.

Isländer genauso wie Ponies und sämtliche Robustrassen werden und wurden Jahrhunderte lang darauf gezüchtet, dass sie Widerstandsfähig und in der Herde selbstständig aufwachsen. Das hat als logische Konsequenz natürlich, dass diese Pferde ganz genau wissen was sie wollen und damit kommen viele Reiter nicht klar, wenns darum geht, auch mal die Stirn zu bieten und konsequent etwas durchzuführen. 

Persönlich bin ich großer Haflinger--Fan, auch diesen Ponys wird nachgesagt sie wären faul, stur oder gar dumm. Das Gegenteil ist der Fall: hat man ihr Vertrauen und hat man erkannt wie man mit ihnen umgehen muss, hat man einen Freund und Kumpel an der Seite, in dem auch ein Saumpferd und ein absolut ehrlicher Wegbegleiter steckt. Das Händchen dafür hat aber nicht jeder und viele verstehen nicht, wie das Pony tickt und geben verzweifelt auf, die Schuld trägt natürlich der, der sich nicht wehren kann: der Haflinger bzw. das Pony welches eben so ist, wie es ist. 

Lass dich nicht runtermachen, es ist dein Hobby und dir muss es Spaß machen. 

Übrigens, wenn wir den jährlichen Wanderritt mit dem kompletten Stall machen, bin ich auch immer letzte mit meiner Kalten. Und? Hinten gibt's die größte Gaudi ;-)

Ja,

aber Isländer sind glaube ich noch mal ne andere Nummer. Ich liebe Hais, Fjordis und Kaltblüter auch, aber Isländer mehr, weil sie um einiges temperamentvoller sind. Nur glaubt das halt keiner

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@AnonymTiger

Sie gehören ebenfalls zu den Robustrassen und nein, sie ticken nicht anders, sie sind jedenfalls starke Persönlichkeiten, das hat man bei all den genannten Rassen mit in die Zuchtvoraussetzungen mit aufgenommen. 

Das Temperament ist auch von Isi zu Isi verschieden, so wie bei anderen Rassen eben auch. Gibt welche mit Feuer und welche die als Fohlen anscheinend in den Aspirintopf gefallen sind...

Auf Vorurteile alà dein Pony ist langsam, zu klein oder unfähig mitzuho.ä. würde ich nicht hören. Ist schließlich deine Sache, was dir Spaß macht. 

4
@AnonymTiger

Sorry, aber das ist quatsch xD Der Hafi von meinem Reitlehrer ist verdammt temperamentvoll, sein Norweger noch mehr, der hat schon jeden in den Sand gesetzt weil er so abgehen kann. Und seine Kaltistute, da trauen sich die meisten garnicht drauf, weil sie so temperamentvoll ist. Gibt natürlich auch viele ruhige Hafis, Norweger, Kaltis. Aber die können genau so temperamentvoll sein wie jedes andere Pferd auch, glaub mir xD

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@robinxoxo

Klar, aber gehen wir mal vom Durchschnitt aus. Da sind Isländer temperamentvoller. Oder würdest du sagen, ein Ardenner ist so temperamentvoll wie ein Araber? 

Die Pferde werden ja auch nach Temperament gezüchtet

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@AnonymTiger

Temperament ist ein Verhaltensstil, also nicht zwingend heraus gezüchtet und ja, es gibt durchaus Vertreter der schweren Rassen, die ebenfalls Temperament in Form von Feuer unterm A**** haben.

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@AnonymTiger

Wer redet denn hier von Arabern? Ich kenne verhältnismäßig mehr temperamentvolle Norweger als Isländer, von Hafis ganz zu schweigen. Es gibt unzählige Norweger die man mit Recht als Schlaftablette bezeichnen kann. Und es gibt unzählige Isländer, die genau solche Lämmer sind. Kaltblüter, gut, da ist ein Großteil wohl ruhig, aber grade Hafis würde ich nicht als durchschnittlich weniger temperamentvoll bezeichnen.

1
@robinxoxo

Ich bin jede dieser Rassen bereits geritten. anscheinend kennst du dich mit Isländern nicht aus. Sieh dir mal die WM videos an, oder das hier:

https://www.youtube.com/watch?v=Nq6g9yDC0-0

Und das erste Pferd ist noch nicht einmal wahnsinnig schnell im Vergleich zum Pferd meiner Freundin

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@AnonymTiger

Ich bin ebenfalls jede dieser Rassen geritten, auch Isländer. Vielleicht kennst du dich auch einfach nicht mit anderen Pferden aus? Möchte dir hier allerdings nichts unterstellen, ist nur ne Vermutung.

Schönes Video. Was möchtest du mir damit zeigen?

Du scheinst Temperament mit Schnelligkeit gleichzusetzen. Temperament bedeutet Lebhaftigkeit und Erregbarkeit. Es hat also was damit zu tun, wie das Pferd reagiert und agiert. Ein langsames Pferd kann ebenso temperamentvoll sein wie ein schnelles, damit hat das nichts zu tun. Wenn die Kaltistute meines Reitlehrers gut gelaunt ist, bei der Hilfe zum Angaloppieren mit voller Kraft losschießt und buckelt, dann ist sie nicht schneller als sein Warmblut, das ein wenig Tempo gibt, aber ansonsten ruhig, ohne zu ziehen, galoppiert. Wenn sie sich über einen kleinen Ast, der auf dem Weg liegt, tierisch aufregt und tänzelt, kann das für manche schwerfällig aussehen. Trotzdem zeigt es Temperament. Und es gibt verdammt viele Haflinger, Fjordis und sicher auch zahlreiche Kaltis, die das haben.

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ich verrate jetzt ein geheimnis...

ich finde lippizaner toll. nicht die von der spanischen hofreitschule, sondern die durchschnittslippizaner.

in der regel finden die meisten leute lippizaner auch toll. so lange, bis sie einen in natura sehen. lippizaner sind nämlich ziemlich klein. gemäss der einteilung gehören sie zu den kleinpferden.

in der reitschule habe ich regelmässig ein oldenburger halbblut geritten. das grösste pony, das ich je unterm hintern hatte. der bub war 1,75m stockmass. und im kopf aber sowas von pony. man musste diesem pferd eine bestimmte einstellung entgegenbringen, dann gings. aber wär sich kopfmässig auf grosspferd eingestellt hatte, war mit ihm sowas von auf dünnem eis...

ich selber hatte ein welsh b. gelästert hat nur, wer uns nicht kannte.

und meine späte liebe sind dartmoorponys...

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lieben gruss an deine tante. sie sitzt im wahrsten sinne des wortes "auf dem hohen ross..."

jaja... Ponys werden oft unterschätzt. Dabei sind die viel schwerer zu reiten und dickköpfiger. Deswegen mag ich sie so :D

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@AnonymTiger

o-ton meines reitlehrers: wer ein pony reiten kann, reitet auch ein grosspferd. wär ein grosspferd reiten kann, reitet deswegen noch lange kein pony...

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@ponyfliege

Ponyfliege, das kann ich fur mich so nicht bestätigen. Wenn ich ein paar Wochen Ponys geritten habe, komme ich auf den großen erstmal kaum noch klar. Umgekehrt fällt mit die Umstellung immer leichter.

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@Urlewas

nicht das sitzen... das reiten...

das "umsitzen" aufs kleine ist verhältnismässig leicht. das grosspferd ist jedoch meist berechenbarer. ponys entwickeln immer wieder testideen und haben mehr eigene vorstellungen, was vor sich gehen soll. sie sind autonomer.

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