IMPFGEGNER oder IMPFBEFÜRWORTER?

Das Ergebnis basiert auf 67 Abstimmungen

IMPFBEFÜRWORTER 84%
IMPFGEGNER 16%

15 Antworten

Uih - das ist genau so ein Pulverfass-Reiz-Thema wie Stillen vs. industrielle Säuglingsnahrung oder Pro-Choice vs. Pro-Life oder auch vegane Ernährung in der Schwangerschaft.

Da nimmt man sich am besten eine Tüte Popkorn, lehne sich entspannt zurück und lasse die Spiele beginnen...

Ich bin ein Impfbefürworter und auch meine Kinder sind geimpft. Wohl aber nicht nach dem vorgesehenen Impfplan.

Warum sollte z.B. mein Säugling mit 2 Monaten gegen Hepatitis B geimpft werden, die vor allem beim Geschlechtsverkehr sowie durch verunreinigte Spritzen und Zubehör übertragen wird. Mein Säugling hat aber noch keinen Sex und ist auch kein Junkie.

Ich bin aber gegen eine Impfpflicht, denn in einem demokratischen Rechtsstaat hat jeder Bürger ein Grundrecht auf Selbstbestimmung und auch auf freie und individuelle Impfentscheidung.

Die UNESCO hat 2005 einstimmig formuliert: „Jede präventive, diagnostische und therapeutische medizinische Intervention hat nur mit vorheriger, freier und nach Aufklärung erteilter Einwilligung der betroffenen Person auf der Grundlage angemessener Informationen zu erfolgen.“

Aufklärung tut Not, nicht Zwang.

Vielleicht ist aber eben genau dieser gesellschaftliche Druck unter anderem auch ein Grund für Impfgegner, sich Impfungen zu verweigern.

Alles Gute für dich!

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin seit über 30 Jahren Hebamme

Ich finde schon, dass eine Impfpflicht wichtig ist. Ungeimpfte Leute können auch nur überleben, weil der großteil der anderen Menschen geimpft ist

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Ich bin aber gegen eine Impfpflicht, denn in einem demokratischen Rechtsstaat hat jeder Bürger ein Grundrecht auf Selbstbestimmung und auch auf freie und individuelle Impfentscheidung.

Für mich hat das nichts mehr mit Grundrecht zu tun. Das ist fahrlässig seine Mitmenschen mit in möglichen Gefahren zu bringen.

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1) Es ist keine Geschlechtskrankheit.

2) Es ist nicht nur über das Blut übertragbar, sondern auch über diverse andere Körperflüssigkeiten. Allen voran Speichel und Tränen

3) HepB ist recht ansteckend. Ungefähr 30mal ansteckender als zB HIV und ist auch über Mundschleimhaut oder Bindehaut übertragbar. Es reicht also bereits infektiöses Material in die Augen zu bekommen um sich anzustecken.

4) Man sieht einem Erkrankten seine Ansteckungsfähigkeit nicht an. Die Symptome einer Infektion mit HepB korrelieren NICHT mit der Viruslast. Daher kann ein erkrankter in hohem Maße ansteckend sein, selbst aber keine Symptome aufweisen.

5) Aufgrund der eingeschränkten zellulären Immunantwort haben kleinkinder eine besonders hohe Chronifizierungsrate der HepB.

6) HBV(der Erreger der HepB) ist ein von der WHO anerkannter Auslöser des hepatozellulären karzinoms und zählt zu einem von mittlerweile 8 anerkannten, humanen onkogenen(krebs beim Menschen verursachenden) Viren.

Und eine chronifizierte HepB steigert das Risiko der Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms signifikant.

Auch eine Leberzirrhose(Folge der chron. HepB und Prädisposition eines hep.zell. KArzinoms)) ist nicht schön und auch mit dem LEben nicht langfristig vereinbar.

7) Eine Immunisierung im Kleinkindalter bietet höhere Erfolgsaussichten bezüglich der Ausbildung einer langfristigen, suffizienten Immunität bezüglich HepB.

8) Aufgrund der häufigen Immunisierungen im Kleinkindalter bietet sich die Immunisierung gegen HepB durch Mehrfachimpfstoffe an.

Weniger Stiche, weniger Tränen :-)

Hoffe das war einleuchtend.

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@Rubinella33

Tut mir leid - du erzählst mir als Hebamme nichts neues...

Nichtsdestotrotz sind die Hauptübertragungswege Sex und Drogenkonsum mit verunreinigten Spritzen und Zubehör.

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@isebise50

Ja du bist Hebamme. Darfst offiziell keine Impfempfehlungen angeben.

Wenn du das weißt, warum verschweigt du dieses dann und gibst nur die Hälfte an Informationen Preis?

Das Risiko ist gering, das streite ich nicht ab, aber es ist vorhanden. "Vorhanden" ist nicht "kein bisschen". Man kann in jedem Augenblick, wo man sich mit Kindern draußen bewegt, garantieren, dass es keine alte Kippe aufhebt und in den Mund stopft? Kannst du garantieren, dass niemand sich an der Hand verletzt und Blut hinterläßt? (Vor kurzem in einem Aufzug gesehen).

Nein! Deswegen Impfen!

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@Rubinella33

Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht, was du von mir willst.

Ich bin geimpft, meine Kinder sind geimpft (wohl aber nach eigener, reiflicher Überlegung und aus freiem Entscheid), ich gebe auch keinerlei Empfehlungen und "verschweige" auch nichts.

Ich finde, dass bei der Auflärung neben der Eigen- und Fremdgefährdung auch auf mögliche andere Folgen der Impfverweigerung (eingeschränkte Wahl des Kinderarztes, des Kindergartens, der Schule, des Reiseziels...) eingegangen werden.

Ich bin nur gegen eine Impfpflicht.

Denn eine vom Staat verpflichtend vorgeschriebene Impfung greift in das Recht auf körperliche Unversehrtheit, bei der Impfung von Kindern zusätzlich auch in das Erziehungsrecht der Eltern ein.

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@isebise50

Es hat auch niemand das Recht, andere Menschen mit schweren Virus-Erkrankungen anzustecken, die sich (noch) nicht impfen lassen können und deswegen keine andere Wahl haben. Wie im Falle der Masern. Wenn es ausschließlich die Impfgegner oder Kritiker betreffen würde, bin ich absolut bei dir.

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@Rubinella33

Was kommt dann als nächstes; "Zwangstest" auf HIV oder Zwangsentzug bei Rauchern oder Zwangssterilisation bei (wie auch immer gearteten) Nichterziehungsfähigen?

In Deutschland sind in den letzten 5 Jahren mindestens 2 Kinder nachweislich und vom zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) veröffentlicht an der MMR-Impfung verstorben sind (Mentzer 2016) - weitere, dem PEI gemeldete Todesfälle nach MMR-Impfung konnten aufgrund unvollständiger Daten in ihrem Zusammenhang zur Impfung nicht abschließend beurteilt werden.

https://individuelle-impfentscheidung.de/

Was sagst du diesen Eltern - "Shit happens, aber Sie haben einen glorreichen Beitrag für die Gesamtbevölkerung geleistet."?

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@isebise50

Die beiden Kinder hatten eine schweren Immun defekt. Sie hätten nicht geimpft werden dürfen. Immun defekte sind immer eine kontraindikation. Diese Kinder sind auf den Herdenschutz angewiesen. Was denkst du was passiert, wenn solche Menschen an Masern oder Varizellen erkranken?

Deswegen ist es unbegreiflich, dass du mit der Individuellen Impfentscheidung ankommst. Steffen Rabe, welcher öffentlich zu Masernpartys rät (dies ist eine Straftat), Martin Hirte eben so. Damit werden Kinder gefährdet, welche aus oben genannten Gründen nicht geimpft werden können.

Was für ein Eigentor deine Aussage.

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@Rubinella33
Sie hätten nicht geimpft werden dürfen.

Warum sind sie es dann? Würde bei einer Impfpflicht niemand durchs Raster fallen?

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@isebise50

Hier kannst du dem Arzt Vorwürfe machen. Die Impfung kann nichts dafür.

Natürlich werden Kinder bei welchen ein Immun defekt vermutet wird, bei einer Impfpflicht nicht geimpft

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IMPFBEFÜRWORTER

Impfpflicht ist unerlässlich. Die Bevölkerung wird nicht klüger und hat die Polio-Opfer in den Straßen längst vergessen-weil geimpft wurde. Ja,es gab Skandale,und mancher erlebt unerwünschte Nebenwirkungen,auch schwere. Aber das ist nichts gegen Krankheiten,die früher viele Menschen behindert machten oder umbrachten.

Woher ich das weiß:Beruf – 32 Jahre Krankenpfleger

Früher dachte man auch, dass die Dummheit erst mal ausgerottet sein wird, sobald 95 % der Kinder eine Schule besuchen. Wir müssen heute erkennen, dass das Risiko, einem Vollhorst überden Weg zu laufen, immer noch so groß ist wie eh und je.

Spaß beiseite! Auch das Impfen wird nicht alle Krankheiten ausrotten, auch wenn es schlimme Epidemien natürlich zuverlässig verhindern kann.

So heiß dieses Thema auch diskutiert wird: ich bin immer noch der Ansicht, dass es den Eltern überlassen sein sollte ihre Kinder impfen oder nicht impfen zu lassen. Die meisten ungeimpften Kinder bleiben wohl nicht aus Überzeugung ungeimpft, sondern aus Nachlässigkeit.

Ich bin grundsätzlich gegen übermäßige staatliche Eingriffe und für Eigenverantwortung. Aber ich könnte mit einer Impfpflicht ebensogut leben wie mit Tempo 130 auf der Autobahn.

Von daher bin ich kein Impfgegener, sondern eher ein Impfpflicht-Gegner.

Menschen haben so ein prekäres Meinungsbild, dass sie Jedem dieses auferlegen möchte. Lasst jedem das Seine sein und geht eurer Erfahrungswirklichkeit nach. Ist ja nicht mehr auszuhalten. Wir wissen nichts und auch all diese "Studien" worauf sich jeder x-beliebige bezieht, sind nur vorläufig gültig. Also, habt euch alle lieb und respektiert euch. Dieser soziale druck macht uns alle Kirre und wir sollten miteinander anstatt gegeneinander sein.

IMPFBEFÜRWORTER

Mein Sohn ist soweit gegen alles mögliche geimpft. Wir leben in einem Land indem Impfpflicht herrscht und ich finde das auch gut so..wobei ich der Meinung bin, dass die erste Impfung mit 2 Monaten schon extrem früh ist - ich habe erst mit 6 Monaten angefangen zu impfen. Alles andere kam mir zu früh vor.

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