Das Absetzen der Pille kann dem Körper zunächst ganz schön zu schaffen machen und meist ist nach der Abbruchblutung die erste eigene Regelblutung um eine Woche verzögert.

Der natürliche Zyklus stellt sich langsam wieder ein, der muss aber nicht zwingend regelmäßig sein und die Periode kommt nicht wie die künstlich herbeigeführte Abbruchblutung nach der Uhr.

Bei 3,2% aller Frauen tritt als Nebeneffekt des hormonellen Verhütungsmittels eine "Post-pill-Amenorrhoe" auf, die in seltenen Fällen leider bis zu einem Jahr dauern kann.

Ein handelsüblicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke, Drogeriemarkt, gut sortiertem Supermarkt oder Versandhandel (deutlich günstiger) liefert etwa ab 19 Tage nach dem letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr ein relativ zuverlässiges Ergebnis.

Alles Gute für dich!

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Bei einer Totgeburt gilt das Geburtsdatum gleichzeitig als Sterbedatum, da meist der genaue Todeszeitpunkt nicht bekannt ist.

Die Bestattungspflicht und das Bestattungsrecht der Eltern ist Ländersache, d.h. jedes Bundesland hat sein eigenes BstG - es gibt derzeit noch keine einheitliche Regelung in Deutschland.

Es gibt zwar keine gesetzlichen Vorschriften dazu, was eine Grabsteininschrift enthalten bzw. wie diese aussehen muss, allerdings gelten auf Friedhöfen Statuten, die auch dazu Regelungen beinhalten können. Dabei kann es durchaus sein, dass für ein bestimmtes Gräberfeld sehr viel engere Vorgaben gelten als für ein anderes – das sollte bereits bei der Wahl des Grabes berücksichtigt werden. Vielfach ist zu Inschriften vorgegeben, dass mindestens die Daten zum Verstorbenen so wiedergegeben werden, wie sie in der Sterbeurkunde aufgeführt sind. Das sind in der Regel der Vor- und Nachname, sowie das Geburts- und das Sterbedatum.

https://www.grabmal.de/info/Was-darf-auf-Grabsteinen-stehen/

Alles Gute für dich und viel Erfolg bei deinem Referat!

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Bei regelmäßigem, ungeschützten Geschlechtsverkehr ohne jegliche Form der Empfängnisverhütung liegt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden nach einem halben Jahr bei 60% bzw. 85% nach einem Jahr.

Aber selbst wenn ein Paar genau in der fruchtbaren Zeit ungeschützten Geschlechtsverkehr hat und die Frau im für eine Schwangerschaft idealen Alter zwischen 20 und 29 Jahren ist, besteht nur eine etwa 25prozentige Chance einer Empfängnis.

Welche Faktoren bei der Einnistung des Eis in die Gebärmutter die entscheidende Rolle spielen, kann von der Wissenschaft bis heute nicht eindeutig beantwortet werden.

Alles Gute für dich!

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In einer Schwangerschaftkonfliktsituation ist in jedem Alter keine Option leicht und jede Entscheidung schwer zu treffen. Da wäre es gut, auch deine Mutter mit ins Boot zu holen. Vielleicht findest du dabei Unterstützung in deiner Familie - z.B. eine Tante, Oma oder Freundin deiner Mutter, mit der du dich gut verstehst.

Viele junge Frauen haben Angst davor, ihrer Mutter oder ihren Eltern zu erzählen, dass sie schwanger sind. Die meisten, die sich ihrer Mutter oder ihrem Vater anvertrauen, erfahren Unterstützung – oft viel mehr, als sie zunächst gedacht haben. Meist ist die Reaktion gar nicht so "schrecklich" wie befürchtet.

Auch Eltern waren mal jung und naiv und vielleicht sogar ein bisschen leichtsinnig. Nach dem ersten Schock - sicherlich haben sie sich etwas anderes für ihre Tochter gewünscht - wollen sie bestimmt nur dir helfen, dich schützen und unterstützen und nicht deine Zukunft durch eine sehr frühe Mutterschaft gefährdet sehen. Da ist auch von elterlicher Seite der Gedanke an eine Abtreibung naheliegend.

Ist die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt bestätigt, vereinbarst du am besten einen Termin z.B. bei der

https://www.profamilia.de/fuer-jugendliche/rechte-und-sexualitaet/schwangerschaftsabbruch.html

für eine Schwangerschaftskonfliktberatung. Dieses Gespräch kannst und solltest du selbstverständlich auch ohne den erklärten Wunsch um einen Schwangerschaftsabbruch nutzen. Zudem benötigst du den Beratungsschein für einen etwaigen Schwangerschaftsabbruch. Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei deiner Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist das Gespräch ergebnisoffen zu führen. Natürlich dient die Beratung dem Schutz des ungeborenen Lebens, der jedoch nur mit und nicht gegen den Willen der Schwangeren möglich ist.

In Deutschland ist der Schwangerschaftsabbruch nach der Fristenregelung in den ersten drei Monaten (bis zur 14. Schwangerschaftswoche gerechnet nach dem ersten Tag der letzten Regel) straffrei.

Eine Schwangerschaftskonfliktberatung umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft bzw. eines Schwangerschaftsabbruchs.

Sie gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen.

Du erhälst dort eine medizinische Aufklärung hinsichtlich eines operativen oder medikamentösen Eingriffs, eine Erläuterung der Rechtsgrundlage und bekommst die Kosten und Finanzierung eines Schwangerschaftsabbruchs erklärt.

Da du wahrscheinlich über kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen (derzeit 1.179 € netto) verfügst, kannst du einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Die Kosten werden von dem Bundesland, in dem du lebst, übernommen, den Antrag musst du jedoch bei deiner Krankenkasse stellen.

In der Beratung kann auch der potentielle Kindsvater, deine Eltern oder eine andere Vertrauensperson anwesend sein, wenn du das möchtest.

In der Beratung müssen keine "Gründe" genannt werden, warum man eine Schwangerschaft nicht austragen möchte. Es gibt niemanden, der diese Gründe gewichtet oder darüber entscheidet, ob die Gründe "gerechtfertigt" sind und ob sie "ausreichend" sind für einen Schwangerschaftsabbruch.

Wenn du dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest, hast du das Recht auf umfassende Beratung, angemessene ärztliche Versorgung und respektvolle Behandlung.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist für viele Frauen eine schwierige Entscheidung und in jedem Fall eine schmerzliche Erfahrung. Er kann für eine Minderheit von Frauen - wie viele andere schwierige Entscheidungen im Leben - mit Traurigkeit, Reue, Schuld- oder Verlustgefühlen verbunden sein.

Jedoch kann man aus den besten verfügbaren Studien folgern, dass der Schwangerschaftsabbruch, wenn er unter guten Bedingungen durchgeführt wurde, weniger negative psychische Folgen hat, als die Geburt eines ungewollten Kindes.

Kein Eingriff ist ohne Risiko. Aber aus zahlreichen Studien, die auf Nachuntersuchungen von Tausenden von Frauen beruhen, geht eindeutig hervor: Das Risiko ernsthafter Komplikationen beim Schwangerschaftsabbruch ist gering, sogar um ein Mehrfaches geringer als bei einer Geburt.

Es ist belegt, dass ein Schwangerschaftsabbruch kein erhöhtes Risiko für Unfruchtbarkeit birgt, lediglich schließen einige Studien in bezug auf Frühgeburten bei einer nachfolgenden Schwangerschaft auf ein leicht erhöhtes Risiko.

Ich wünsche dir die Kraft, deine Entscheidung zu treffen, die für deine jetzige Lebenslage und Lebensplanung richtig ist und von Herzen alles Gute!

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Bauchkrämpfe sind kein Schwangerschaftszeichen!

Eine "Tropi-Schwangerschaft" (trotz Pille schwanger) kann nur bei unkorrigierten Einnahmefehlern entstehen, denn nur dann kann es zu einer Durchbruchsovulation (unerwünschter spontaner Eisprung) kommen.

Für den Verhütungsschutz ist allein wichtig, dass du die Pille korrekt einnimmst, also regelmäßig (bzw. innerhalb der Toleranz nachnimmst) und eine Pause nicht verlängerst und an Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten denkst und auf Erbrechen und wässrigen Durchfall kurz nach der Einnahme achtest und einen Einnahmefehler richtig korrigierst.

Dann ist eine Schwangerschaft ausgeschlossen.

Aber wie alle Arzneimittel kann deine Pille neben der erwünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, wozu es kommen kann - aber nicht muss.

Weder das Auftreten noch das Fernbleiben von Beschwerden sind ein Hinweis auf die erwünschte "Wirkung", geschweige denn auf eine Schwangerschaft.

Sicherlich findest auch du im 4. Abschnitt unter "Welche Nebenwirkungen sind möglich?" in der Gebrauchsinformation deiner Pille Bauchschmerzen aufgelistet.

Zudem gehören Bauchschmerzen zu den häufigsten Allgemeinsymptomen; Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Erkrankungen im Bauchraum, Magen-Reizung durch Alkohol oder Entzündungen, Nebenwirkung von Medikamenten, Stoffwechselstörungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ein Infekt bahnt sich an, einfach nur was falsches gegessen oder ein Pups sitzt quer...

Alles Gute für dich!

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Angezogen wird Frau nicht schwanger!

Eine Frau kann nur an ihren fruchtbaren Tagen schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Samenflüssigkeit direkt in ihre Scheide gelangen (üblicherweise beim Geschlechtsverkehr) oder wenn sie oder ihr Partner genügend ganz frisches Ejaklulat an den Fingern hat und den Scheideneingang damit berührt oder die Finger in die Scheide einführt.

Spermien sind ausgesprochen empfindlich. Sie sind nur in ihrer Flüssigkeit bewegungs- und überlebensfähig und sterben an der Luft in wenigen Minuten ab.

Auf Textilien, die stark aufsaugen, wie etwa Handtücher, Bettlaken, Kleidung oder auf Klopapier, sind Spermien nach wenigen Minuten nicht mehr bewegungsfähig und können dann auch die Unterwäsche oder andere Kleider nicht mehr durchdringen.

Wenn ein Mann also eine Unterhose an hat und darin ejakuliert, kann eine Frau nicht schwanger werden, selbst wenn dies direkt an ihrem Geschlecht passiert. Und auch für den Fall, dass sehr viel Sperma fliesst und der Stoff so dünn ist, dass etwas durchkommt, dann ist das immer noch nicht genug, dass die Spermien den langen Weg durch die Scheide, den Muttermund und die Gebärmutter in den Eileiter schaffen.

Petting führt in der Regel also nicht zu Schwangerschaft und ihr seid auf der sicheren Seite, wenn ihr "feuchte" Finger immer trockenwischt, bevor ihr sie in die Scheide einführt und dein Freund nicht zwischen deine Schamlippen ejakuliert.

Alles Gute für dich!

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Nicht jedes Antibiotikum nimmt Einfluss auf die Wirkung der Pille (das kannst du bestenfalls aus den jeweiligen Packungsbeilagen erfahren) und eine zusätzliche Verhütung wird je nach Einzelfall empfohlen.

Denn über mögliche Wechselwirkungen von Pille & Antibiotika fehlen noch (immer) aussagekräftige Forschungsergebnisse, da es eine Vielzahl unterschiedlicher Antibiotika und Pillen gibt. Und nicht jeder Hersteller prüft alle möglichen Präparatkombinationen auf Wechselwirkungen.

Es gibt zwar Studien, die die gleichzeitige Einnahme von Pille und Antibiotika als unbedenklich sehen. Weitaus mehr wissenschaftliche Ergebnisse zeigen jedoch, dass Antibiotika und Pille im Körper wechselwirken. Ihnen zufolge kann die Wirkung der Pille herabgesetzt sein und Frauen können ungewollt schwanger werden.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltet ihr während der Anwendung des Antibiotikums und danach bis zur Einnahme von 7 wirkstoffhaltigen Pillen in Folge zusätzlich z.B. mit Kondom verhüten.

Geschlechtsverkehr vor der Einnahme eines Antibiotikums ist nach heutigem Kenntnisstand kein Risiko. Denn sollte das Antibiotikum tatsächlich Einfluss auf die Wirkung der Pille nehmen, setzt es die empfängnisverhütenden Effekte nicht auf einen Schlag außer Gefecht.

Wird das Antibiotikum ausschließlich in der Einnahmepause der Pille genommen und es kommt danach nicht zu Durchfall, ist eine zusätzliche Verhütung nicht notwendig.

Alles Gute für dich!

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Grundsätzlich gilt; je früher die "Pille danach" nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen wird, desto sicherer kann eine Schwangerschaft verhindert werden, weil die Wahrscheinlichkeit einfach größer ist, einem möglichen Eisprung zuvor zu kommen.

Die „Pille danach“ hemmt die Eireifung und verschiebt den Eisprung im Zyklus der Frau um 5 Tage nach hinten, sodass keine Befruchtung mehr möglich ist, weil die Spermien die Eizelle nun „verpassen“ bzw. dann abgestorben sind und nichts mehr anrichten können.

Nach dem Eisprung, also in der zweiten, unfruchtbaren Zyklushälfte ist eine Schwangerschaft nicht möglich und die Einnahme der "Pille danach" überflüssig, weil mit oder ohne Pille danach das Eintreten einer Schwangerschaft unmöglich ist.

Nur wenn der Eisprung zufällig zeitgleich mit dem ungeschützten Geschlechtsverkehr stattfindet und die "Pille danach" wird wenige Stunden später eingenommen, ist eine Befruchtung der Eizelle nicht mehr zu verhindern. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass trotz Einnahme der "Pille danach" eine Schwangerschaft eintritt.

Eine Periodenblutung von normaler Dauer, Stärke und Farbe ist ein sehr sicheres Zeichen, nicht schwanger zu sein.

Aus medizinscher Sicht ist ein gleichzeitiges Auftreten von Schwangerschaft und Periode unmöglich, da der weibliche Körper so programmiert ist, dass sich eine Schwangerschaft und die Periode naturgemäß gegenseitig ausschließen.

Etwa 12 bis (hormonell bedingt maximal) 16 Tage - also durchschnittlich 14 Tage nach dem Eisprung setzt die Periode ein, eben weil in diesem Zyklus die Eizelle nicht befruchtet wurde. Sonst würden schwangerschaftserhaltende Hormone das Abbluten der Gebärmutterschleimhaut verhindern.

Alles Gute für dich!

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Das Absetzen der Pille kann dem Körper zunächst ganz schön zu schaffen machen und meist ist die erste eigene Regelblutung um eine Woche verzögert.

Der natürliche Zyklus stellt sich langsam wieder ein, der muss aber nicht zwingend regelmäßig sein und die Periode kommt nicht wie die künstlich herbeigeführte Abbruchblutung nach der Uhr.

Wenige Tage vor der tatsächlichen Periode kann Frau nicht schwanger werden, denn etwa 12 bis (hormonell bedingt maximal) 16 Tage - also durchschnittlich 14 Tage nach dem Eisprung setzt die Periode ein, eben weil in diesem Zyklus die Eizelle nicht befruchtet wurde.

Sonst würden nach der Einnistung schwangerschaftserhaltende Hormone das Abbluten der Gebärmutterschleimhaut verhindern. 

Aber kein Zyklus ist in Stein gemeißelt, bei mehr als der Hälfte aller gesunden Frauen finden die Eisprung-Zeitpunkte nach dem 14. Zyklustag statt, 10% davon sogar erst nach dem 22. Zyklustag.

So kann auch ein Tag vor der erwarteten Periode bei einem verlängerten Zyklus eine Schwangerschaft entstehen.

Wenn deine Periode weiter auf sich warten lässt, liefert ein handelsüblicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke, Drogeriemarkt, gut sortiertem Supermarkt oder Versandhandel (deutlich günstiger) etwa ab 19 Tage nach dem letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr ein relativ zuverlässiges Ergebnis.

Alles Gute für dich!

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Bedauerlicherweise entwickelt sich nicht jede Schwangerschaft und eine Fehlgeburt ist kein seltenes Ereignis. Ihre Rate unter den festgestellten Schwangerschaften beträgt rund zehn bis 15 Prozent.

Dabei gibt es mehrere Formen der Fehlgeburten. Der Großteil (etwa 90%) sind "Missed Abortion", das ist eine verhaltene Fehlgeburt, bei der es zum Absterben des Ungeborenen kommt, aber die Fruchtanlage nicht gleich spontan von der Gebärmutter ausgestoßen wird.

So eine verhaltene Fehlgeburt wird meist erst bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung entdeckt. Dabei fehlen dann die fetale Herzaktion und Kindsbewegungen.

Noch häufiger (etwa bei der Hälfte aller befruchteten Eizellen) passiert die Fehlgeburt aber vor der 5. SSW, wenn die Betroffene die Schwangerschaft noch gar nicht bemerkt hat und den Abgang der Leibesfrucht für eine verspätete oder besonders starke Regelblutung hält.

Die ersten Wochen der Schwangerschaft verlaufen nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip. Eine frühe Fehlgeburt stellt sozusagen einen „Schutzmechanismus“ der Natur dar, denn häufig sind genetische Ursachen der Grund (aber z.B. auch Umwelteinflüsse oder Alkoholkonsum); der Embryo wäre nicht lebensfähig gewesen.

Im ersten Schwangerschaftstrimester kann man auch nichts dagegen tun - bei drohender Fehlgeburt gibt es keine spezielle Behandlung und leider keine Möglichkeit, die Frucht zu schützen oder zu unterstützen.

Eine Studie aus Dänemark ermittelte 2014 als wichtigste Risikofaktoren das Alter der Mutter (30 Jahre und älter bei Empfängnis), Untergewicht und starkes Übergewicht, Alkoholkonsum, Rauchen, tägliches Heben von schweren Lasten über 20 Kilogramm, Nachtarbeit, übermässige körperliche Bewegung sowie frühere genitale Erkrankungen.

Alles Gute für dich!

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Wenn du nach der vergessenen Pille weitere 7 korrekt genommen hast, bist du in einer 7-tägigen Pause geschützt.

Ansonsten ignorierst du die nachgenommenen Pillen und zählst den Tag der vergessenen Pille als ersten Pausentag (Mittwoch) und startest am darauffolgenden Mittwoch mit dem nächsten Blister. Auch so bist und bleibst du geschützt.

Du kannst grundsätzlich bei einer üblichen Mikropille die medizinisch nicht notwendige Pause problemlos ohne Schutzverlust verschieben; vorziehen (nach mindestens 14 eingenommenen Pillen), nach hinten verschieben, verkürzen oder auch ausfallen lassen (Langzeitzyklus).

Nur nicht verlängern - also maximal 7 Tage Einnahmefrei!

Alles Gute für dich!

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Angezogen wird Frau nicht schwanger!

Eine Frau kann nur an ihren fruchtbaren Tagen schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Samenflüssigkeit direkt in ihre Scheide gelangen (üblicherweise beim Geschlechtsverkehr) oder wenn sie oder ihr Partner genügend ganz frisches Ejaklulat an den Fingern hat und den Scheideneingang damit berührt oder die Finger in die Scheide einführt.

Spermien sind ausgesprochen empfindlich. Sie sind nur in ihrer Flüssigkeit bewegungs- und überlebensfähig und sterben an der Luft in wenigen Minuten ab.

Auf Textilien, die stark aufsaugen, wie etwa Handtücher, Bettlaken, Kleidung oder auf Klopapier, sind Spermien nach wenigen Minuten nicht mehr bewegungsfähig und können dann auch die Unterwäsche oder andere Kleider nicht mehr durchdringen.

Wenn ein Mann also eine Unterhose an hat und darin ejakuliert, kann eine Frau nicht schwanger werden, selbst wenn dies direkt an ihrem Geschlecht passiert. Und auch für den Fall, dass sehr viel Sperma fliesst und der Stoff so dünn ist, dass etwas durchkommt, dann ist das immer noch nicht genug, dass die Spermien den langen Weg durch die Scheide, den Muttermund und die Gebärmutter in den Eileiter schaffen.

Dafür ist aber eine Periodenblutung von normaler Dauer, Stärke und Farbe ein sehr sicheres Zeichen, nicht schwanger zu sein.

Aus medizinscher Sicht ist ein gleichzeitiges Auftreten von Schwangerschaft und Periode unmöglich, da der weibliche Körper so programmiert ist, dass sich eine Schwangerschaft und die Periode naturgemäß gegenseitig ausschließen.

Denn etwa 12 bis (hormonell bedingt maximal) 16 Tage - also durchschnittlich 14 Tage nach dem Eisprung setzt die Periode ein, eben weil in diesem Zyklus die Eizelle nicht befruchtet wurde. Sonst würden schwangerschaftserhaltende Hormone das Abbluten der Gebärmutterschleimhaut verhindern.

Aber kein Zyklus ist in Stein gemeißelt!

Doch leider wird schon in der Schule fälschlicherweise vermittelt, dass ein "regelmäßiger" Zyklus 28 Tage lang sein sollte. Das ist aber nur ein Durchschnittswert.

Kaum eine Frau funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk und nur 3,3% aller Frauen haben Bilderbuchzyklen, die aufs Jahr gesehen nur um maximal 3 Tage schwanken. Bei weit über der Hälfte aller Frauen schwanken die Zykluslängen innerhalb eines Jahres um mehr als 8 Tage.

Dies ist nicht ungewöhnlich und ein Menstruationszyklus von 23 bis 35 Tage gilt unter medizinischen Gesichtspunkten immer noch als regelmäßig.

Die Periode kann sich auch durch psychische oder körperliche Belastungen wie beispielsweise Stress, Reisen, Leistungssport, anstehende wichtige Entscheidungen oder familiäre Ereignisse verschieben oder sogar ganz ausfallen.

Was durch derartige Stressoren auf hormoneller Ebene passiert, ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Man geht jedoch davon aus, dass solche Situationen Fehlfunktionen im Nervensystem auslösen können, die sich auf die Regulation der Hormone auswirken.

Zudem beeinflusst das Alter den Zyklus einer Frau maßgeblich. Gerade in den ersten Jahren nach dem Einsetzen der Periode sind auch größere Zyklusschwankungen normal.

Alles Gute für dich!

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Das Absetzen der Pille kann dem Körper zunächst ganz schön zu schaffen machen und meist ist die erste eigene Regelblutung um eine Woche verzögert.

Der natürliche Zyklus stellt sich langsam wieder ein, der muss aber nicht zwingend regelmäßig sein und die Periode kommt nicht wie die künstlich herbeigeführte Abbruchblutung nach der Uhr.

Theoretisch kannst du aber sofort im ersten Zyklus nach Absetzen schwanger werden.

Wenn du regelmäßig "überfällig" bist, hast du einfach einen verlängerten Zyklus und die fruchtbaren Tage sind entsprechend später. Habt ihr alle zwei Tage bis 2x pro Woche Sex, könnt ihr die fruchtbare Phase nicht verpassen. Wenn du dir aber einen Überblick verschaffen möchtest, schau z.B. mal hier:

https://www.mynfp.de/schnell-schwanger-werden

Praktisch liegt bei regelmäßigem, ungeschützten Geschlechtsverkehr ohne jegliche Form der Empfängnisverhütung die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden nach einem halben Jahr bei 60% bzw. 85% nach einem Jahr.

Die eigene Fruchtbarkeit wird durch viele Faktoren beeinflusst. Auf vermeidbare Risiken wie Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum, Umwelt-Schadstoffe, Medikamente, Übergewicht und Untergewicht sowie starke körperliche Belastungen solltest du achten.

Aber selbst wenn ein Paar genau in der fruchtbaren Zeit ungeschützten Geschlechtsverkehr hat und die Frau im für eine Schwangerschaft idealen Alter zwischen 20 und 29 Jahren ist, besteht nur eine etwa 25prozentige Chance einer Empfängnis.

Welche Faktoren bei der Einnistung des Eis in die Gebärmutter die entscheidende Rolle spielen, kann von der Wissenschaft bis heute nicht eindeutig beantwortet werden.

Folsäure hilft zwar nicht, (schneller) schwanger zu werden, aber bei einem Folsäure-Mangel besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Neuralrohrdefekts ("offener Rücken"), deshalb ist eine wirksame Folsäure-Prophylaxe für jede Frau mit Kinderwunsch wünschenswert.

Viel wichtiger als alle Wissenschaft ist aber, dass der Sex in erster Linie Spaß macht und nicht nur zur "Reproduktion" dient. Das ist dann gleichzeitig schon die halbe Miete zum Schwangerwerden.

Alles Gute für dich - ich drück jedenfalls fest die Daumen und viel Erfolg und natürlich auch Spaß beim "Üben"!

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Mit der Antibabypille wird dem Körper vermehrt das weibliche Geschlechtshormon Östrogen zugeführt. Insbesondere Präparate mit hohem Östrogengehalt führen oft zu stärkeren Ausfluss aus der Scheide.

Alles Gute für dich!

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Ich hatte den letzten Tag meiner periode am 31.12.2018

Aussagekräftiger ist der erste Tag der letzten Periode.

Nichtsdestotrotz - hast du diesmal einen verkürzten Zyklus erwischt, kann es sich schon um deine Periodenblutung handeln.

Und nahezu jede Frau wird irgendwann mal im Leben von Zwischen- oder Schmierblutungen überrascht und dies ist zunächst nicht besorgniserregend.

Die häufigste Ursache von Zwischenblutungen sind kleine Veränderungen im feinen Regelwerk der Hormone.

Auch die Psyche übt einen großen Einfluss auf die weiblichen Körper aus: So können Stress, Trauer, Liebeskummer oder Freude schon einmal Zwischenblutungen auslösen.

Treten sie allerdings immer wieder auf, solltest du einen Termin bei deinem Gynäkologen vereinbaren, um krankhafte Ursachen (Polypen, Myome, Entzündungen, Endometriose) auszuschließen.

Alles Gute für dich!

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Eine Frau kann nur an ihren fruchtbaren Tagen schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Samenflüssigkeit direkt in ihre Scheide gelangen (üblicherweise beim Geschlechtsverkehr) oder wenn sie oder ihr Partner genügend ganz frisches Ejaklulat an den Fingern hat und den Scheideneingang damit berührt oder die Finger in die Scheide einführt.

Spermien sind ausgesprochen empfindlich. Sie sind nur in ihrer Flüssigkeit bewegungs- und überlebensfähig und sterben an der Luft in wenigen Minuten ab.

In einer grösseren Pfütze (die ganze Menge auf einen Haufen, die bei einer Ejakulation herauskommt) überleben sie etwas länger. Dieser große Klecks muss schon aktiv und immer noch frisch und feucht und in ausreichender Menge zumindest an den Scheideneingang gebracht werden.

Petting führt in der Regel also nicht zu Schwangerschaft und ihr seid auf der sicheren Seite, wenn ihr "feuchte" Finger immer trockenwischt, bevor ihr sie in die Scheide einführt und dein Freund nicht zwischen deine Schamlippen ejakuliert.

Alles Gute für dich!

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