Auch wenn der Beipackzettel einen elendig langen und knochentrockenen Text hat, bitte lies doch mal aufmerksam die Packungsbeilage deiner Pille - was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamenteneinnahme tun sollte - und mach dich mit deinem Verhütungsmittel vertraut.

Schon allein um neben der eigentlichen empfängnisverhütenden Wirkung auch von typischen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern zu wissen und dann richtig und vor allem rechtzeitig reagieren zu können.

Nimmst du eine Minipille (28 Tabletten ohne Pause, nur ein Wirkstoff = Levonorgestrel) mit einer 3-stündigen Toleranz zum Nachnehmen oder eine östrogenfreie Pille (28 Tabletten ohne Pause, nur ein Wirkstoff = Desogestrel) mit einer 12-stündigen Toleranz?

Entweder findest du in der Gebrauchsinformation

Wenn Sie die Einnahme von XY vergessen haben
Selbst wenn nur eine Tablette verspätet eingenommen (d. h. seit der Einnahme der letzten Tablette mehr als 27 Stunden vergangen sind) bzw. eine Tablette vergessen wird, kann der Empfängnisschutz beeinträchtigt sein.
Sie sollten die vergessene Tablette sobald wie möglich einnehmen, selbst wenn das bedeutet, dass 2 Tabletten zur gleichen Zeit einzunehmen sind. Danach wird die Tabletten-Einnahme zum üblichen Zeitpunkt fortgesetzt. Zusätzlich sind für die folgenden 7 Tage Barrieremethoden anzuwenden.
Falls in diesen vorangegangenen 7 Tagen Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, kann es u. U. zu einer Schwangerschaft gekommen sein. In diesem Fall informieren Sie bitte Ihren Arzt. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft steigt mit der Anzahl der vergessenen Tabletten.

das wäre schlecht und du solltest gegebenenfalls über eine Notfallverhütung nachdenken, oder

Wenn Sie die Einnahme von XY vergessen haben
Wenn Sie die vergessene Einnahme nach weniger als 12 Stunden bemerken, ist die Zuverlässigkeit von XY noch gegeben. Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort und die nächsten Tabletten wieder zu den gewohnten Zeitpunkten ein.

Dann ist alles okay.

Alles Gute für dich!

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Du kannst grundsätzlich bei einer üblichen Mikropille die medizinisch nicht notwendige Pause problemlos ohne Schutzverlust verschieben; vorziehen (nach mindestens 14 eingenommenen Pillen), nach hinten verschieben, verkürzen oder auch ausfallen lassen (Langzeitzyklus).

Nur nicht verlängern - also maximal 7 Tage Einnahmefrei!

Alles Gute für dich!

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Bei regelmäßiger Einnahme hebeln die Hormone einer üblichen Mikropille deinen eigenen natürlichen Zyklus aus und halten die hormonelle Situation konstant ähnlich wie in der zweiten, unfruchtbaren Zyklushälfte. Die Östrogene und Gestagene unterdrücken damit kontinuierlich unter anderem die Eireifung im Eierstock und verhindern den Eisprung.

In der Pillenpause kommt also keine Periode (die würde ja einem Eisprung folgen und den hat man unter der Pille nicht), sondern eine künstlich herbeigeführte Hormonentzugs- oder Abbruchblutung, die (wie der Name schon sagt) einzig deshalb auftritt, eben weil in der hormonfreien Pause die Hormonzufuhr abgebrochen wird. Diese Blutung hat zunächst keine Aussagekraft über eine Schwangerschaft.

Aber obwohl tatsächlich eine Hormonentzugsblutung bei Einnahme der Pille zunächst nichts über eine Schwangerschaft aussagt, bliebe in einer möglichen Schwangerschaft (auch mit weiterer Pilleneinnahme) der Großteil der Schleimhaut bestehen, weil sich das Ei ja eingenistet hat.

Deshalb würde eine Abbruchblutung (wenn überhaupt) auf jeden Fall sehr schwach und zögerlich ausfallen, wenn eine Schwangerschaft vorliegt. Selbst diese "Miniblutung" ist im Falle einer Schwangerschaft trotz Pille allerdings keinesfalls die Regel, sondern eine sehr seltene Ausnahme.

Bei Einführung der Pille ist unter anderem das 21/7-Schema mit einer medizinisch nicht notwendigen hormonfreien Zeit zur Abbruchblutung gewählt worden, damit die Frauen eben über diese Blutung eine Kontrollfunktion hatten - denn Schwangerschaftstests gab es da noch nicht.

Für den Verhütungsschutz ist allein wichtig, dass du die Pille korrekt einnimmst, also regelmäßig (bzw. innerhalb der Toleranz nachnimmst) und die hormonfreie Zeit (Pause) nicht verlängerst und an Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten denkst und auf Erbrechen und wässrigen Durchfall achtest und einen Einnahmefehler richtig korrigierst.

Dann ist eine Schwangerschaft ausgeschlossen und du bist durchgehend geschützt.

Alles Gute für dich!

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Auch wenn der Beipackzettel einen elendig langen und knochentrockenen Text hat, bitte lies doch mal aufmerksam die Packungsbeilage deiner Pille - was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamentennahme tun sollte - und mach dich mit deinem Verhütungsmittel vertraut.

Schon allein um neben der eigentlichen empfängnisverhütenden Wirkung auch von typischen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern zu wissen und dann richtig und vor allem rechtzeitig reagieren zu können.

Wässriger Durchfall innerhalb von drei bis vier Stunden nach der Einnahme kann zur Folge haben, dass die Pille ausgeschieden wird, bevor ausreichend Wirkstoff von den Darmwänden aufgenommen wird und sie ihre Wirkung entfalten kann.

Sicherlich findest du auch bei deiner Pille nähere Angaben unter "Was müssen Sie beachten, wenn Sie an Erbrechen oder schwerem Durchfall leiden" (o.ä.) in der Gebrauchsinformation und Vorgehensweisen, um den Schutz nicht zu verlieren bzw. wann du wieder geschützt bist.

Bin in der zweiten Einnahmewoche

Nicht jeder Fehler führt zu Schutzverlust, es kommt auf die Pille an, die du nimmst, in welcher Woche der Fehler passiert ist und selbstverständlich, ob du ihn korrigierst.

Bei einer üblichen Mikropille bleibt man bei Vergessen einer Pille in der zweiten Woche geschützt, sofern die 7 Pillen zuvor korrekt eingenommen wurden. Man muss nicht zusätzlich verhüten und auch der Geschlechtsverkehr vor der vergessenen Pille ist unproblematisch.

Allerdings sollte die vergessene (ausgeschiedene) Pille nachgenommen werden, schon allein um Zwischenblutungen zu vermeiden.

Alles Gute für dich!

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Wenn du fragen musst, ob du Wehen hast und es endlich los geht, hast du keine muttermundwirksamen Wehen.

Da du aber schon über ET bist, ist innerhalb der nächsten Woche natürlich jederzeit mit Wehen zu rechnen.

Aber Wehe kommt von wehtun!

Wenn der Bauch schmerzlos hart wird oder es ein wenig zieht und sticht, handelt es sich um physiologische Übungswehen, die den Muttermund massieren und auf die Geburt vorbereiten.

Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Anzeichen der bevorstehenden Geburt von der Schwangeren wahr- und ernstgenommen werden. Denn schon die Höhlenfrau hatte dann einiges zu erledigen (Hilfe holen, einen sicheren Ort aufsuchen, Feuer machen, Heilkräuter sammeln, Nahrung und Wasser bereitstellen...) und konnte nicht flugs ins nächste Krankenhaus.

Wenn nur das linke Ohrläppchen jucken würde, könnte so ein Anzeichen leicht übersehen werden und ein Großteil der Kinder würde bei Aldi an der Kasse geboren werden.

Muttermundswirksame Wehen kommen regelmäßig mit zunehmender Tendenz. Dabei wirst du wahrscheinlich nicht weiter seelenruhig fernsehen, ein Buch lesen oder ein Butterbrot schmieren, sondern reflexartig mitatmen und den Fernseher unbeachtet lassen, das Buch zur Seite und das Messer aus der Hand legen. Wenn du ungefähr alle zehn Minuten ein bis zwei Wehen hast, solltest du in die Klinik fahren.

Nimm ein warmes Bad; entweder es beruhigt sich und du bekommst noch eine Mütze Schlaf. Oder es wird mehr - auch gut, dann gehts ab in die Klinik.

Keine Sorge, du wirst nichts verpassen und rechtzeitig deine Hebamme informiert haben oder im Krankenhaus ankommen.

Alles Gute für dich und eine komplikationslose Geburt!

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Reichlich spät, jetzt mit so einer Nachricht zu kommen - in der Regel vertraut man sich zuallererst seinem Freund an. Wenn auch nur die Periode etwas überfällig ist und nur ein Hauch einer Vermutung besteht, tauscht man sich doch mit seinem Partner aus.

Deinem Freund ist auch nichts aufgefallen, er ist nicht erstaunt darüber, dass du seit Monaten keine Periode hast?

Wie auch immer, sage einfach: Ich bin schwanger.

Hast du die Schwangerschaft allen gegenüber bisher geheim gehalten? Was ist mit deinen Eltern und Lehrern? Gehst du regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen? Warst du bei einer Beratungsstelle?

Die Beratung (z.B. bei der profamilia) umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft und gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen.

Wie soll es denn überhaupt weitergehen - möchtest du das Kind behalten oder zur Adoption freigeben?

Alles Gute für dich!

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Ein handelsüblicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke, Drogeriemarkt, gut sortiertem Supermarkt oder Versandhandel (deutlich günstiger) liefert etwa ab 19 Tage nach dem letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr ein relativ zuverlässiges Ergebnis.

Alles Gute für dich!

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Auch wenn die Packungsbeilage einen elendig langen und knochentrockenen Text hat, bitte lies doch mal aufmerksam die Packungsbeilage deiner Pille - was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamentennahme tun sollte - und mach dich mit deinem Verhütungsmittel vertraut.

Schon allein um neben der eigentlichen empfängnisverhütenden Wirkung auch von typischen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern zu wissen und dann richtig und vor allem rechtzeitig reagieren zu können.

Ausnahmslos jede Pille schützt zuverlässig ab dem ersten Tag der Einnahme, wenn man am ersten Tag der Menstruation innerhalb von 24 Stunden damit beginnt. Dies wird unter anderem empfohlen, um eine bestehende Schwangerschaft auszuschließen.

Startet man an einem anderen Tag, hat sich in der Regel bei einer üblichen Mikropille nach 7 Pillentagen ein ausreichender Schutz aufgebaut. So lange sollte man zusätzlich (z.B. mit Kondom) verhüten oder auf Sex verzichten.

Eine Frau kann nur an ihren fruchtbaren Tagen schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Samenflüssigkeit direkt in ihre Scheide gelangen (üblicherweise beim Geschlechtsverkehr) oder wenn sie oder ihr Partner genügend ganz frisches Ejaklulat an den Fingern hat und den Scheideneingang damit berührt oder die Finger in die Scheide einführt.

Petting führt in der Regel also nicht zu Schwangerschaft und ihr seid auf der sicheren Seite, wenn ihr "feuchte" Finger immer trockenwischt, bevor ihr sie in die Scheide einführt.

Alles Gute für dich!

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Eine stille Geburt ist mit das Schrecklichste, was einer Frau/einem Paar passieren kann und stellt eine erhebliche psychische Belastung dar.

Neben Trauer und Verlustschmerz entwickeln sich oft Schuldgefühle und manche Frauen stellen ihren Körper und ihre Fortpflanzungsfähigkeiten generell in Frage.

Die Stärke der Trauer hängt nicht unbedingt von der Schwangerschaftswoche ab, sondern vielmehr von den Gedanken und Wünschen, die mit diesem Kind verbunden sind.

Alles Gute für dich!

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Auch wenn die Packungsbeilage einen elendig langen und knochentrockenen Text hat, bitte lies doch mal aufmerksam die Packungsbeilage deiner Pille - was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamentennahme tun sollte - und mach dich mit deinem Verhütungsmittel vertraut.

Schon allein um neben der eigentlichen empfängnisverhütenden Wirkung auch von typischen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern zu wissen und dann richtig und vor allem rechtzeitig reagieren zu können.

Hier in einem anonymen Laienforum kann dir letztendlich jeder Depp (inklusive mir!) irgendwas erzählen. Aber der Beipackzettel hat immer recht!

Ausnahmslos jede Pille schützt zuverlässig ab dem ersten Tag der Einnahme, wenn man am ersten Tag der Menstruation innerhalb von 24 Stunden damit beginnt. Dies wird unter anderem empfohlen, um eine bestehende Schwangerschaft auszuschließen.

Startet man an einem anderen Tag, hat sich in der Regel bei einer üblichen Mikropille nach 7 Pillentagen ein ausreichender Schutz aufgebaut. So lange sollte man zusätzlich (z.B. mit Kondom) verhüten oder auf Sex verzichten.

Alle garantierten Empfehlungen der Hersteller in der Packungsbeilage zeigen immer den absolut sichertsten Weg und beziehen sich selbstverständlich auf ein Vorgehen, um den Empfängnisschutz zu gewährleisten. Diese sind schließlich keine "Werbeversprechen", sondern studiengestützte Informationen, die einer strengen Arzneimittelprüfung unterliegen.

Alles Gute für dich!

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Wenn deine Periode tatsächlich in den nächsten Tagen kommt, hast du jetzt keinen Eisprung. Denn etwa 12 bis (hormonell bedingt maximal) 16 Tage - also durchschnittlich 14 Tage nach dem Eisprung setzt die Periode ein.

Schmerzen sind ein Signal des Körpers, dass gegebenenfalls etwas nicht in Ordnung ist.

Im unteren Beckenraum liegen die (inneren) Geschlechtsorgane, die Harnblase mit der Harnröhre und den seitlich einmündenden Harnleitern, der Blinddarm sowie die unteren Darmanteile, Gefäße, Nerven und Lymphknoten.

Für deine Schmerzen kommen also alle möglichen Ursachen infrage.

Manchmal zwickt es aber auch einfach nur so - ein Pups sitzt quer, eine Darmschlinge hat sich verklemmt...

Sind deine Beschwerden zu belastend, verstärken sich und/oder es kommen noch andere Symptome (z.B. Fieber) hinzu, solltest du das bei deinem Frauenarzt abklären lassen.

Alles Gute für dich!

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Kein Zyklus ist in Stein gemeißelt!

Doch leider wird schon in der Schule fälschlicherweise vermittelt, dass ein "regelmäßiger" Zyklus 28 Tage lang sein sollte. Das ist aber nur ein Durchschnittswert.

Kaum eine Frau funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk und nur 3,3% aller Frauen haben Bilderbuchzyklen, die aufs Jahr gesehen nur um maximal 3 Tage schwanken. Bei weit über der Hälfte aller Frauen schwanken die Zykluslängen innerhalb eines Jahres um mehr als 8 Tage.

Dies ist nicht ungewöhnlich und ein Menstruationszyklus von 23 bis 35 Tage gilt immer noch als regelmäßig.

Die Periode kann sich auch durch psychische oder körperliche Belastungen wie beispielsweise Stress, Reisen, Leistungssport, anstehende wichtige Entscheidungen oder familiäre Ereignisse verschieben oder sogar ganz ausfallen.

Was durch derartige Stressoren auf hormoneller Ebene passiert, ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Man geht jedoch davon aus, dass solche Situationen Fehlfunktionen im Nervensystem auslösen können, die sich auf die Regulation der Hormone auswirken.

Zudem beeinflusst das Alter den Zyklus einer Frau maßgeblich. Gerade in den ersten Jahren nach dem Einsetzen der Periode sind Zyklusschwankungen normal.

Die ersten zwei oder drei Jahre nach der Menarche kann deine Periodenblutung sehr unregelmässig sein und dabei auch mal mehrere Monate ausbleiben. Es dauert meist ein Weilchen, bis der komplizierte Kreislauf der Hormone sich richtig eingespielt hat und ein mehr oder weniger regelmässiger Menstruationszyklus stattfindet.

Eine Menstruationsstörung kann vielfältige Gründe haben. Ist eine Schwangerschaft ausgeschlossen und es war bereits ein normaler Zyklus vorhanden bevor die Blutung ausgeblieben ist, spricht man von einer sekundären Amenorrhoe.

Eine Amenorrhoe ist aber an sich keine Krankheit und der Behandlungsbedarf (also ob weitere Maßnahmen erforderlich sind) ergibt sich aus den Beschwerden oder einem mit der Zyklusstörung verbundenen unerfüllten Kinderwunsch.

Fällt deine Periode zweimal hintereinander aus, solltest du aber zum Arzt, eben um krankhafte Ursachen auszuschließen.

Alles Gute für dich!

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Jeder Schwangerschaftstest ist nur so zuverlässig, wie er nach den Gebrauchsinformationen des Herstellers korrekt und zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt und abgelesen wird.

Je sensibler ein Schwangerschaftstest ist, desto eher kann er die Schwangerschaft anzeigen. Ein Schwangerschafts-Frühtest (wenn es denn ein echter ist und kein Etikettenschwindel!) ist sehr empfindlich und reagiert schon auf kleinere Mengen ß-HCG (10 mIU/ml). Aber selbst diese können allerfrühestens 10 Tage nach Befruchtung überhaupt etwas anzeigen.

Die Befruchtung kann aber bis zu 5 Tage nach dem GV stattfinden - denn so lange können Spermien im Eileiter überleben und auf ein Ei warten.

Für den Test sollte der Morgenurin (erster Urin nach dem Aufwachen) verwendet werden oder wenigstens 4 Stunden der Urin angehalten worden sein. Dadurch erhöht sich die Zuverlässigkeit des Tests, denn dann ist die Konzentration des ß-hCG am größten, weshalb der Nachweis für eine Schwangerschaft am frühesten gelingt.

Ein positiver Test weißt hCG und damit in der Regel eine Schwangerschaft nach. Ein zu früh durchgeführter negativer Test schließt eine Schwangerschaft aber nicht aus!

Das schwangerschaftserhaltende Hormon hCG (auf das der Test reagiert) verdoppelt sich zirka alle zwei Tage - so kann ein Test heute noch negativ und morgen positiv sein.

Die "Fehlerquote" (falsch-negativ) von Frühtests, die schon vor der erwarteten Periode ein Ergebnis versprechen, oder von einfach zu früh durchgeführten Tests ist hoch und stürzt die Anwenderin nur zusätzlich in ein Gefühlschaos - entweder trügerische Erleichterung oder grundlose Enttäuschung.

Hast du also zur "richtigen" Zeit abgelesen und es ist ein (auch nur ganz leichter) Strich im Ergebnisfeld zu erkennen, bist du mit großer Wahrscheinlichkeit schwanger - vermutlich noch ganz zu Anfang.

Hast du zu spät abgelesen, kann es sich um eine Verdunstungslinie halten und du bist entweder nicht schwanger oder du hast zu früh getestet.

Wenn die Periode auf sich warten lässt, liefert ein handelsüblicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke, Drogeriemarkt, gut sortiertem Supermarkt oder Versandhandel (deutlich günstiger) etwa ab 19 Tage nach dem letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr ein relativ zuverlässiges und dann auch gut ablesbares Ergebnis.

Alles Gute für dich!

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Erlaubt ist, was gefällt!

Es gibt keine festen Regeln, wann der richtige Zeitpunkt für den ersten Sex nach einer Entbindung ist.

Sobald beide Partner wieder Lust darauf verspüren und eventuelle Geburtsverletzungen (z.B. Dammriss, Kaiserschnittnarbe) abgeheilt und keine Beschwerden dadurch vorhanden sind, bestehen keinerlei Bedenken.

Die tradierte Empfehlung, in den ersten vier bis sechs Wochen auf Sex zu verzichten, ist aus medizinischer Sicht nicht haltbar. Auch wenn der Wochenfluss noch fließt, ist Sex nach der Geburt prinzipiell erlaubt.

Bei bestehendem Wochenfluss (eine Art Wundsekret von der Plazentahaftstelle an der Gebärmutter) ist allerdings die Wundheilung noch nicht abgeschlossen, so dass in dieser Zeit ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Er ist zwar nicht infektiös, stellt aber einen perfekten Nährboden für Keime dar. Deshalb sollten die Liebenden besonders auf Hygiene achten, Kondome verwenden und möglichst auf Oralverkehr verzichten, um Infektionen vorzubeugen.

Alles Gute für dich!

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Eine Frau kann nur an ihren fruchtbaren Tagen schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Samenflüssigkeit direkt in ihre Scheide gelangen (üblicherweise beim Geschlechtsverkehr) oder wenn sie oder ihr Partner genügend ganz frisches Ejaklulat an den Fingern hat und den Scheideneingang damit berührt oder die Finger in die Scheide einführt.

Spermien sind ausgesprochen empfindlich. Sie sind nur in ihrer Flüssigkeit bewegungs- und überlebensfähig und sterben an der Luft in wenigen Minuten ab.

Auf Textilien, die stark aufsaugen, wie etwa Handtücher, Bettlaken, Kleidung oder auf Klopapier, sind Spermien nach wenigen Minuten nicht mehr bewegungsfähig und können dann auch die Unterwäsche oder andere Kleider nicht mehr durchdringen.

Wenn ein Mann also eine Unterhose an hat und darin ejakuliert, kann eine Frau nicht schwanger werden, selbst wenn dies direkt an ihrem Geschlecht passiert. Und auch für den Fall, dass sehr viel Sperma fliesst und der Stoff so dünn ist, dass etwas durchkommt, dann ist das immer noch nicht genug, dass die Spermien den langen Weg durch die Scheide, den Muttermund und die Gebärmutter in den Eileiter schaffen.

Aber warum fragst du das nachher und machst dir nicht vorher Gedanken?

Alles Gute für dich!

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Mich erstaunt, dass du in einem anonymen Laienforum um Rat fragst (wo dir schließlich jeder Depp irgendwas erzählen kann - inklusive mir!) und nicht den garantierten Empfehlungen der Hersteller in der Packungsbeilage vertraust. Diese sind schließlich keine "Werbeversprechen", sondern studiengestützte Informationen, die einer strengen Arzneimittelprüfung unterliegen.

Alle garantierten Empfehlungen der Hersteller beziehen sich selbstverständlich auf ein Vorgehen, um den Empfängnisschutz zu gewährleisten. Ansonsten gibt es in der Packungsbeilage einen Hinweis auf eine notwendige zusätzliche Verhütung.

Außerdem führt nicht jeder Fehler zu Schutzverlust, es kommt auf die Pille an, die du nimmst, in welcher Woche der Fehler passiert ist und selbstverständlich, ob du ihn korrigierst.

Sicherlich findest du auch bei deiner Pille im 3. Abschnitt "Wie ist XY einzunehmen?" unter "Wenn Sie die Einnahme von XY vergessen haben" genau erklärt, was du tun musst, um den Schutz nicht zu verlieren und wie du weiter verfahren solltest.

Bei einer üblichen Mikropille bleibt man bei Vergessen einer Pille in der zweiten Woche geschützt, sofern die 7 Pillen zuvor korrekt eingenommen wurden. Man muss nicht zusätzlich verhüten und auch der Geschlechtsverkehr vor der vergessenen Pille ist unproblematisch.

Alles Gute für dich!

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Unabhängig der Jungfräulichkeit; eine Frau kann nur an ihren fruchtbaren Tagen schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Samenflüssigkeit direkt in ihre Scheide gelangen (üblicherweise beim Geschlechtsverkehr) oder wenn sie oder ihr Partner genügend ganz frisches Ejaklulat an den Fingern hat und den Scheideneingang damit berührt oder die Finger in die Scheide einführt.

Spermien sind ausgesprochen empfindlich. Sie sind nur in ihrer Flüssigkeit bewegungs- und überlebensfähig und sterben an der Luft in wenigen Minuten ab.

Im Prinzip reicht zwar ein Spermium zur Befruchtung aus. Das Sperma eines Mannes enthält aber pro Ejakulation durchschnittlich etwa 300 Millionen Spermien.

Das hat seinen guten Grund, denn unter normalen Bedingungen (also bei direktem Samenerguss unmittelbar am Muttermund) schaffen es davon lediglich nur etwa 300 Spermien, zu einer Eizelle im Eileiter zu gelangen. Alle Anderen bleiben bereits vorher auf der Strecke.

Anders sieht es jedoch aus, wenn dein Freund zwischen deine kleinen (inneren) Schamlippen ejakuliert.

Alles Gute für dich!

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Nach ständiger Rechtsprechung ist jeder ärztliche Heileingriff, selbst die Gabe eines Medikaments, ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Die rechtliche Befugnis des Arztes hierzu ergibt sich erst aus der wirksamen Einwilligung des informierten Patienten.

Für die Wirksamkeit seiner Einwilligung kommt es nicht auf die Geschäftsfähigkeit an, also auf die Fähigkeit, Verträge selbstständig abschließen zu können, sondern – so der Bundesgerichtshof (BGH) – darauf, dass der Minderjährige „nach seiner geistigen und sittlichen Reife die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs und seiner Gestattung zu ermessen vermag“.

Der Minderjährige muss also eine eigenständige Nutzen-Risiko-Abwägung vornehmen können. Der Beginn der Einwilligungsfähigkeit ist an kein Mindestalter gebunden. Nach herrschender Meinung ist aber davon auszugehen, dass Minderjährige unter 14 Jahren nur in Ausnahmefällen bereits einwilligungsfähig sind.

Ist der Arzt unsicher, ob der minderjährige Patient einwilligungsfähig ist oder nicht, muss er die Eltern in die therapeutische Entscheidung einbeziehen.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/123624/Aufklaerungspflicht-und-Einwilligungsfaehigkeit-Regeln-fuer-diffizile-Konstellationen

Angst vor einer Nadel sollte aber nicht der Grund sein, eine Behandlung zu verweigern - das ist Kindergartenniveau.

Alles Gute für dich!

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Kein Zyklus ist in Stein gemeißelt!

Doch leider wird schon in der Schule fälschlicherweise vermittelt, dass ein "regelmäßiger" Zyklus 28 Tage lang sein sollte. Das ist aber nur ein Durchschnittswert.

Kaum eine Frau funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk und nur 3,3% aller Frauen haben Bilderbuchzyklen, die aufs Jahr gesehen nur um maximal 3 Tage schwanken. Bei weit über der Hälfte aller Frauen schwanken die Zykluslängen innerhalb eines Jahres um mehr als 8 Tage.

Dies ist nicht ungewöhnlich und ein Menstruationszyklus von 23 bis 35 Tage gilt immer noch als regelmäßig.

Die Periode kann sich auch durch psychische oder körperliche Belastungen wie beispielsweise Stress, Reisen, Leistungssport, anstehende wichtige Entscheidungen oder familiäre Ereignisse verschieben oder sogar ganz ausfallen.

Dafür reicht oft schon die zumeist unbegründete Angst vor einer Schwangerschaft.

Was durch derartige Stressoren auf hormoneller Ebene passiert, ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Man geht jedoch davon aus, dass solche Situationen Fehlfunktionen im Nervensystem auslösen können, die sich auf die Regulation der Hormone auswirken.

Zudem beeinflusst das Alter den Zyklus einer Frau maßgeblich. Gerade in den ersten Jahren nach dem Einsetzen der Periode sind Zyklusschwankungen normal.

Alles Gute für euch!

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