„immer früher“??? Wo hast du das denn her?

Die meisten Frauen in Deutschland bekommen heute um das 30. Lebensjahr ihr erstes Kind und schon jedes 4. Baby wird von einer Frau geboren, die über 35 Jahre jung ist. Es ist normal geworden, sich Zeit zu lassen, die Berufsausbildung zu beenden und sichere Voraussetzungen für eine Familiengründung zu schaffen. Dieser Trend zur „späten Mutterschaft" wird laut Experten weiter anhalten und durch die Möglichkeiten der Fortpflanzungsmedizin sogar noch zunehmen.

Das Verhütungsverhalten der 14- bis 17-Jährigen ist ausgesprochen umsichtig. Über 90 Prozent der sexuell aktiven jungen Menschen sprechen mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin über Verhütung. Wie sehr sich das Verhütungsverhalten verbessert hat, zeigt der Langzeitvergleich, der für deutsche Jugendliche vorliegt: 1980 trafen 29 Prozent der Jungen und 20 Prozent der Mädchen keine Verhütungsvorkehrungen beim “ersten Mal“, heute sind es nur noch sechs bzw. acht Prozent.

https://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/2015-11-12-erste-ergebnisse-der-bzga-studie-jugendsexualitaet-2015/

Auch unter Berücksichtigung des Bevölkerungsrückganges geht die Zahl der Schwangerschaften zurück: Wurden im Jahr 2001 noch 41 von 10.000 Minderjährigen von 10 bis unter 18 Jahren schwanger, waren das im Jahr 2009 nur noch 31 Schwangerschaften je 10 000 Mädchen der Altersklasse.

(Auch) Schwangerschaftsabbrüche nach dem Alter der Frauen und Quote je 10 000 Frauen der Altersgruppe sind sowohl bei unter 15, von 15 bis 18 als auch 18 bis 20 Jährigen rückläufig.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Schwangerschaftsabbrueche/Tabellen/alter.html

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Bei Naturvölkern wird im Schnitt bis etwa drei Jahre gestillt (es gibt sogar Völker, bei denen die Kinder bis zum siebten Lebensjahr gestillt werden). Aus Sicht der evolutionären Verhaltensforschung ist das Langzeitstillen also kein abartiges Verhalten, sondern typisch menschlicher Standard.

Es gibt weder eine wissenschaftliche Empfehlung, bis zu welchem Alter ein Kind maximal gestillt werden sollte, noch Hinweise darauf, dass Langzeitstillen schadet.

Dennoch wird in vielen westlichen Ländern das Langzeitstillen nicht als normal akzeptiert. Dabei gilt als erwiesen, dass länger gestillte Kinder in ihrem späteren Leben seltener an Übergewicht leiden.

Die Muttermilch schützt das Kind auch über den sechsten Lebensmonat hinaus vor Krankheitserregern.

Das Risiko, eine Allergie zu bekommen, ist bei länger gestillten Kindern bedeutend niedriger als bei nichtgestillten.

Langzeitstillen beugt unter anderem Gebissanomalien vor.

Aber trotz der möglicherweise schädlichen Auswirkungen auf die Kiefer- und Gebissentwicklung, finden es die meisten Menschen völlig normal, wenn zwei- oder dreijährige Kinder mit dem Schnuller im Mund herumlaufen.

Es gibt keine Belege dafür, dass sich zu lange gestillte Kinder schlechter von der Mutter lösen. Spätestens im Kindergartenalter wird sich das Kind ohnehin stärker von der Mutter abnabeln und wohl kaum ein Teenager möchte noch an Mutters Brust.

Solange das Stillen Mutter und Kind gefällt, kann es auch fortgeführt werden.

Aber keine Frau sollte sich rechtfertigen müssen, wenn sie sich entscheidet, nicht zu stillen (was sehr schade wäre) oder mit dem Stillen aufzuhören oder eben bis ins Schulalter zu stillen.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Üblicherweise entledigt sich dein Körper während der 37. bis 42. SSW vom Schleimpfropf. Es kann sogar bis kurz vor der Entbindung dauern, bis es passiert.

Der Schleimpfropf kann sich in einem Stück lösen oder aber kleine Teile des Pfropfes werden über einen bestimmten Zeitraum ausgestoßen.

Bei einigen Frauen löst er sich schon früher als im erwarteten Zeitraum und dennoch wird der Körper wieder neuen Schleim bilden um das Baby zu schützen.

Wehe kommt von wehtun!

Wenn der Bauch schmerzlos hart wird oder es ein wenig zieht und sticht, handelt es sich um physiologische Übungswehen, die den Muttermund massieren und auf die Geburt vorbereiten.

Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Anzeichen der bevorstehenden Geburt von der Schwangeren wahr- und ernstgenommen werden. Denn schon die Höhlenfrau hatte dann einiges zu erledigen (einen sicheren Ort aufsuchen, Heilkräuter sammeln, Hilfe holen, Feuer machen, Nahrung und Wasser bereitstellen...) und konnte nicht flugs ins nächste Krankenhaus.

Wenn nur das linke Ohrläppchen jucken würde, könnte so ein Anzeichen leicht übersehen werden und ein Großteil der Kinder würde bei Aldi an der Kasse geboren werden.

Muttermundswirksame Wehen kommen regelmäßig mit zunehmender Tendenz. Dabei wirst du wahrscheinlich nicht weiter seelenruhig fernsehen, ein Buch lesen oder ein Butterbrot schmieren, sondern reflexartig die Luft anhalten (besser ist wohl tief und langsam mitatmen) und den Fernseher unbeachtet lassen, das Buch zur Seite und das Messer aus der Hand legen. Und sicherlich wirst du dann nicht hier Fragen stellen. Wenn du ungefähr alle zehn Minuten ein bis zwei Wehen hast, solltest du in die Klinik fahren.

Selbstverständlich kannst du auch früher ins Krankenhaus und dich untersuchen lassen, wenn du verunsichert bist. Handelt es sich um einen Fehlalarm, kannst du in der Regel wieder nach Hause.

Neun Monate muss der Muttermund fest geschlossen sein und das wachsende Gewicht halten - manchmal dauert es halt etwas, bis der Schalter von Schwangerschaft auf Geburt umgelegt ist und die Wehen muttermundswirksam werden und er sich weiter öffnet.

Die letzten Tage vor der Geburt sind anstrengend und manchmal auch frustrierend; die Latenzphase kann sich über Stunden oder eben auch Tage hinziehen. Versuche dich abzulenken und nutze jede Gelegenheit, um auszuruhen oder zu schlafen.

Schau doch mal hier:

https://www.vonguteneltern.de/fragen-an-die-hebamme-was-ist-die-latenzphase/

Überlege, was dir gut tut; möchtest du deine Ruhe oder willst du lieber abgelenkt und unterhalten werden, brauchst du Unterstützung bei der richtigen Atemtechnik, möchtest du die Füße oder lieber den Rücken massiert haben, möchtest du einen Spaziergang in Begleitung machen oder dich lieber ins Bett kuscheln...?

Nimm ein warmes Bad, das hilft beim Entspannen.

Bist du verunsichert, fahr zum Krankenhaus und lasse es abklären. Niemand schaut dich bei Fehlalarm schief an.

Alles Gute für dich und eine komplikationslose Geburt!

...zur Antwort

Zu Beginn der Schwangerschaft steigt die Konzentration des Beta-hCG (schwangerschaftserhaltendes Hormon, auf das auch ein Urin-Test reagiert) im Blut stetig an, sie verdoppelt sich etwa alle zwei Tage.

Ein einzelner Wert ist nicht aussagekräftig, da die Konzentration des Beta-hCG individuell sehr unterschiedlich sein kann.

Der Normbereich unterliegt enormen Abweichungen und stark auseinandergehenden Referenzwerten und kann deshalb nur ein vager Anhaltspunkt bezüglich des Schwangerschaftsalters, des Implantationsortes und der Anzahl der Embryonen sein.

Zwar wird hCG bei einer Zwillingsschwangerschaft häufig stärker ausgeschüttet als bei einer Schwangerschaft mit einem Kind, ein eindeutiges Anzeichen für Zwillinge ist es aber nicht.

Alles Gute für euch!

...zur Antwort

In einer Schwangerschaftkonfliktsituation ist in jedem Alter keine Option leicht und jede Entscheidung schwer zu treffen. Am besten vereinbarst du einen Termin bei einer anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, z.B. bei der

https://www.profamilia.de/fuer-jugendliche/rechte-und-sexualitaet/schwangerschaftsabbruch.html

Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei der Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll. Zudem nenötigst du den Beratungsschein für einen etwaigen Abbruch.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist das Gespräch ergebnisoffen zu führen. Natürlich dient die Beratung dem Schutz des ungeborenen Lebens, der jedoch nur mit und nicht gegen den Willen der Schwangeren möglich ist.

In der Beratung kann auch der potentielle Kindsvater oder eine andere Vertrauensperson anwesend sein, wenn du das möchtest.

Die Beratung umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft bzw. eines Schwangerschaftsabbruchs.

Sie gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen.

Du erhälst dort (wenn du das möchtest) eine medizinische Aufklärung hinsichtlich eines operativen oder medikamentösen Eingriffs, eine Erläuterung der Rechtsgrundlage und bekommst die Kosten und Finanzierung eines Schwangerschaftsabbruchs erklärt.

Frauen unter 18 Jahre dürfen einen Schwangerschaftsabbruch auch ohne Wissen bzw. Einwilligung der Eltern durchführen lassen, wenn die nötige geistige Reife gegeben ist. Die nötige geistige Reife wird im Allgemeinen ab 16, teilweise schon ab 14 vorausgesetzt. Auch gegenüber den Eltern unterliegt der Arzt der Schweigepflicht.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist für viele Frauen eine schwierige Entscheidung und in jedem Fall eine schmerzliche Erfahrung. Er kann für eine Minderheit von Frauen - wie viele andere schwierige Entscheidungen im Leben - mit Traurigkeit, Reue, Schuld- oder Verlustgefühlen verbunden sein.

Jedoch kann man aus den besten verfügbaren Studien folgern, dass der Schwangerschaftsabbruch, wenn er unter guten Bedingungen durchgeführt wurde, weniger negative psychische Folgen hat, als die Geburt eines ungewollten Kindes.

Nach einem Schwangerschaftsabbruch können Belastungen durch widersprüchliche Gefühle auftreten. Auch dann können Beratungsstellen (z.B. die profamilia) helfen und bieten Gespräche an, damit die Lebenssituation neu geordnet werden kann, belastende Gefühle benannt werden und die Frau wieder "nach vorn" schauen kann.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Taschengeld zur freien Verfügung macht durchaus Sinn, damit Kinder lernen ihr Geld einzuteilen und damit auszukommen. Der Umgang mit Geld ist ein wichtiger Schritt in Richtung beginnender Selbstbestimmung und Eigenverantwortung.

Durch frühzeitigen, bewussten Umgang mit Geld werden die Grundlagen geschaffen für sinnvolles Haushalten und Wirtschaften im Erwachsenenalter. Die Kinder lernen, dass für größere Anschaffungen gespart werden muss. Freiwilliges Sparen bedeutet auch zu lernen, Verzicht zu üben, zu planen und seine Pläne einzuhalten.

Eigene Wünsche und Vorlieben lassen sich so selbstständig realisieren ohne ständiges Betteln bei den Eltern. Die Kinder werden so nicht zu Bittstellern erzogen werden, lernen aber gleichzeitig, dass Wünsche nicht unbegrenzt finanzierbar sind.

Für das Kind kann es ohne eigenes Geld bedeuten, in der Gruppe der Gleichaltrigen ausgegrenzt zu werden. Es muss sich auch materiell etwa an Freizeitaktivitäten (Kinobesuche, Schwimmbad) beteiligen können.

Wichtige Erfahrungen mit Lust und Frust unserer Konsumgesellschaft werden gemacht, aber auch die Freude wird erlebt werden, anderen Geschenke machen zu können.

moses-online.de

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Wenn ältere Menschen sich zum Kaffee treffen, versuchen sie sich mit Horrorgeschichten über ihre Krankheiten zu übertrumpfen.

Wenn Mütter sich zum Kaffee treffen, versuchen sie sich mit Horrorgeschichten über ihre Geburtserlebnisse zu übertrumpfen.

Aber ja, Kinderkriegen ist zumindest anstrengend bis sehr schmerzhaft - wenn es einfach wäre, könnten es ja auch die Männer.

Unter Wehen schüttet der Körper automatisch Endorphine (morphiumähnliche körpereigene Stoffe, die schmerzlindernd bis schmerzhemmend wirken).

Außerdem steht eine Reihe an Schmerzmitteln zur Verfügung. Das heißt aber nicht, dass es für alle Frauen ein Spaziergang wäre...

Vor der Durchführung einer PDA informiert sich der Anästhesist anhand deiner Anamnese und den aktuellen Laborbefunden, ob es relative oder absolute Gegenanzeigen (z.B. Neurologische Erkrankungen oder Störungen der Blutgerinnung) bei dir für eine PDA gibt.

Es gibt unterschiedliche Verfahren einer PDA:

Zur Schmerzerleichterung unter der Geburt wird in der Regel immer ein Katheter gelegt, über den entweder kontinuierlich (mittels Spritzenpumpe) oder bei Bedarf wiederholt die Medikamentenabgabe erfolgt.

Die kombinierte Spinal-Epiduralanästhesie ("Walking Epidural") ermöglicht eine vollständig erhaltene Motorik.

Welche Methode in deiner Klinik angwandt wird, kannst du z.B. bei einer Kreißsaalführung oder einem Anmeldegespräch erfragen. Auch ist es möglich, dann den Aufklärungsbogen der Klinik mit nach Hause zu nehmen und dort in Ruhe auf dem Sofa zu studieren.

Schau doch z.B. mal hier:

https://www.onmeda.de/behandlung/periduralanaesthesie.html

Alles Gute für dich und eine komplikationslose Geburt!

...zur Antwort

Ausnahmslos jede Pille schützt zuverlässig ab dem ersten Tag der Einnahme, wenn man am ersten Tag der Menstruation (innerhalb von 24 Stunden) damit beginnt.

Dies wird unter anderem empfohlen, allein schon um eine bestehende Schwangerschaft auszuschließen.

Ist dies nicht möglich oder nicht erwünscht, kann man auch an einem anderen Tag starten. Dann hat sich bei jeder Pille nach 7 Tagen (außer bei der Qlaira - da sind es 9 Tage) ein ausreichender Schutz aufgebaut ("Quick-Start-Methode").

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&ved=2ahUKEwiYwerRyqLoAhULqaQKHb1VBBQQFjADegQIBxAB&url=https%3A%2F%2Fwww.rosenfluh.ch%2Fmedia%2Farsmedici%2F2007%2F24%2FBeginn-einer-hormonellen-Kontrazeption.pdf&usg=AOvVaw00McBtn5VH8pD1imObB2oF

Für den Verhütungsschutz ist allein wichtig, dass du die Pille korrekt einnimmst, also regelmäßig (bzw. innerhalb der Toleranz nachnimmst) und eine Pause nicht verlängerst und an Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten denkst und auf Erbrechen und wässrigen Durchfall innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme achtest und einen Einnahmefehler richtig korrigierst.

Wenn du dich an die Empfehlungen der Gebrauchsinformation hältst, bist du rund um die Uhr durchgehend geschützt und eine Schwangerschaft ist nahezu ausgeschlossen.

Und auch nicht jeder Fehler führt zu Schutzverlust, es kommt auf die Pille an, die du nimmst, in welcher Woche der Fehler passiert ist und selbstverständlich, ob du ihn korrigierst.

Nur bei unkorrigierten oder nicht korrigierbaren Einnahmefehlern kann es zu einer Durchbruchsovulation (unerwünschter spontaner Eisprung) und dann auch zu einer Schwangerschaft kommen.

"Rückwirkend" (also von Sex vor einem Einnahmefehler) kann man nur schwanger werden, wenn man mindestens eine in der ersten Woche oder mehrere Pillen in der zweiten Woche vergessen/ausgeschieden hat.

Also kann eine zusätzliche Verhütung in der Pause und der ersten Woche sinnvoll sein. Außerdem schützen Kondome zudem vor sexuell übertragbaren Erkrankungen.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Bei regelmäßigem, ungeschützten Geschlechtsverkehr ohne jegliche Form der Empfängnisverhütung liegt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden nach einem halben Jahr bei 60% bzw. 85% nach einem Jahr.

Aber selbst wenn ein Paar genau in der fruchtbaren Zeit ungeschützten Geschlechtsverkehr hat, besteht nur eine etwa 25prozentige Chance einer Empfängnis.

Welche Faktoren bei der Einnistung des Eis in die Gebärmutter die entscheidende Rolle spielen, kann von der Wissenschaft bis heute nicht eindeutig beantwortet werden.

Alles Gute für euch!

...zur Antwort

Du kannst grundsätzlich bei einer üblichen Mikropille die medizinisch nicht notwendige Pause problemlos ohne Schutzverlust verschieben; vorziehen (nach mindestens 14 eingenommenen Pillen - außer bei Pillen mit der Gestagenkomponente Chlormadinonacetat), nach hinten verschieben, verkürzen oder auch ganz ausfallen lassen (Langzeitzyklus).

Nur nicht verlängern - also maximal 7 Tage Einnahmefrei!

Dabei ist es egal, ob du 21, 22, 28, 43, 84 oder 100 Pillen aufeinanderfolgend nimmst.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort
Nein, nie

Ich habe jedes Verständnis dafür, dass sich ein Mann (ob er nun für das Austragen der Schwangerschaft oder für einen Schwangerschaftsabbruch plädiert) mies und außen vor gelassen fühlt.

Wir sind ein freies Land uns so hat jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung.

So gesehen hat der Erzeuger ein "Mitspracherecht" und eine Kommunikation zwischen den Partnern, ob eine Schwangerschaft ausgetragen oder abgebrochen wird, ist durchaus wünschenswert.

Der beste Fall ist ein gemeinsam gefundener und getragener Entschluss.

Aber ein "Vetorecht" - und was dann?

Der Mann hat kein "Entscheidungsrecht" - das kommt allein der schwangeren Frau zu. Denn es ist nun mal die Frau, ohne deren Körper weder das eine noch das andere möglich ist.

Wie soll denn das aussehen? Wie kann dieses "Recht" umgesetzt werden? Denn der Mann kann die Schwangerschaft ja schlecht übernehmen und austragen. Und er kann auch nicht die Schwangere zum Austragen einer ungewollten Schwangerschaft mit allen möglichen Komplikationen und Risiken, zu einer ungewollten Geburt mit allen möglichen Komplikationen und Risiken und zu eine ungewollten Mutterschaft zwingen.

Genauso wenig aber auch zu einem operativen oder medikamentösen Eingriff.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort
Nehme sie nicht mehr, weil...

Ich habe rund 20 Jahre bis zum Kinderwunsch ausschließlich und nebenwirkungsfrei mit Pille verhütet.

Die Pille hat all meine Erwartungen an ein Verhütungsmittel erfüllt: hohe Sicherheit, einfache Anwendung, spontaner Sex möglich, jederzeit absetzbar, Zykluskontrolle, Linderung von PMS oder Dysmenorrhoe...

Zwischen den Kindern haben wir nur Kondome benutzt. Nach unseren Wunschkindern hat sich mein Mann sterilisieren lassen.

Heute befinde ich mich schon längst jenseits der Wechseljahre.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Unter dem Einfluss der Pillenhormone wird als erwünschtes Wirkungsprinzip unter anderem die Gebärmutterschleimhaut nicht so stark aufgebaut.

Deshalb ist es normal, dass die Abbruchblutung meist schwächer und weniger schmerzhaft ist als eine Menstruationsblutung und die Stärke der Blutung kann unterschiedlich sein, d.h. ein Monat ein bisschen stärker, ein Monat ein bisschen schwächer.

Auch der Tag, an dem die Blutung nach Beginn der Pillenpause einsetzt, kann etwas unterschiedlich sein, gewöhnlich beginnt sie am 2. oder 3. Tag der Tablettenpause - aber nicht zwingend.

Denn es kann sogar auch ohne eine Schwangerschaft zum völligen Ausbleiben der Blutung in den Tagen der Einnahmepause kommen.

Für den Verhütungsschutz ist allein wichtig, dass du die Pille korrekt einnimmst, also regelmäßig (bzw. innerhalb der Toleranz nachnimmst) und eine Pause nicht verlängerst und an Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten denkst und auf Erbrechen und wässrigen Durchfall innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme achtest und einen Einnahmefehler richtig korrigierst.

Dann ist eine Schwangerschaft nahezu ausgeschlossen und du bist durchgehend (vor, in und nach der Pause) geschützt - ob du blutest oder auch nicht. Und du startest pünktlich mit dem nächsten Blister - ob du noch blutest oder überhaupt nicht.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Auch im natürlichen Zyklus ist die Periodenblutung quasi eine "Hormonentzugsblutung". Denn sie setzt ein, weil in diesem Zyklus die Eizelle nicht befruchtet wurde und das Progesteron sinkt.

Ausgelöst werden Schmerzen durch Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur. Während der Menstruation zieht sich diese krampfartig zusammen, um die monatlich neu gebildete Gebärmutterschleimhaut abzustoßen, wenn es zu keiner Befruchtung kam.

Bei Heranwachsenden sind Menstruationsbeschwerden der häufigste Grund für einen Arztbesuch und für die Einnahme von Schmerzmitteln.

Es gibt keine allgemeingültige Strategie bei Regelschmerzen, aber in einigen Fällen kann die Pille bei Dysmenorrhoe helfen. Wenn Schmerzmittel und krampflösende Mittel keine Linderung bringen, kann die Pille eine Alternative darstellen bzw. zur Behandlung Mittel der ersten Wahl sein; insbesondere wenn zusätzlich ein sicherer Verhütungsschutz gewünscht wird.

Schau mal hier:

https://www.kindergynaekologie.de/fachwissen/korasion/2013/pathophysiologie-und-therapeutische-optionen/

Um einer Dysmenorrhö vorzubeugen, solltest du nicht rauchen, Alkohol nur in Maßen trinken, Stress vermeiden, Ausdauersport betreiben, deine eigene Weiblichkeit annehmen lernen, auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, B-Vitaminen und Vitamin E achten, dich gesund ernähren und Zusatzstoffe vermeiden.

Naturheilkundlichen Methoden, wie z.B. Bewegung, Heilpflanzen, Homöopathie und Entspannungstechniken lassen sich sinnvoll bei Dysmenorrhö einsetzen. Schau doch mal hier:

https://www.netzwerk-frauengesundheit.com/dysmenorrho-teil-2-naturliche-therapien/

Unter dem Einfluss der Pillenhormone wird als erwünschtes Wirkungsprinzip unter anderem die Gebärmutterschleimhaut nicht so stark aufgebaut.

Deshalb ist es normal, dass die Abbruchblutung meist schwächer und weniger schmerzhaft ist als eine Menstruationsblutung.

Aber keine Regel ohne Ausnahme; bei manchen Anwenderinnen kommte es dennoch zu Schmerzen oder die Blutung verstärkt sich sogar.

Treten Beschwerden vorwiegend in der Pillenpause auf, kann der Langzeitzyklus die Lösung sein. Denn eine gleichmäßige Hormonzufuhr ist oft vom Körper besser verträglich und es kommt zu weniger Menstruationsbeschwerden, PMS und Migräne.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Ob die Wirksamkeit der Pille verringert sein kann, ist an erster Stelle in der Packungsbeilage der Medikamente nachzulesen.

Klinisch relevante Wechselwirkungen mit oralen Kontrazeptiva konnten bislang nur für wenige Substanzen gezeigt werden, wie Antiepileptika, antimikrobielle Substanzen, Johanniskraut-Präparate und das Antiemetikum Aprepitant.

Übliche Schmerzmittel nehmen keinen Einfluss auf die Wirkung der Pille.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Unterleibsschmerzen sind kein Schwangerschaftszeichen, aber gegebenenfalls eine typische Nebenwirkung der Pille.

Sie können aber auch ein Hinweis darauf sein, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Für Unterbauchschmerzen können alle Organe, die im unteren Beckenraum liegen, verantwortlich sein: die (inneren) Geschlechtsorgane, die Harnblase mit der Harnröhre und den seitlich einmündenden Harnleitern, (gerade auf der rechten Seite) der Blinddarm sowie die unteren Darmanteile, Gefäße, Nerven und Lymphknoten.

Alles Gute für dich!

...zur Antwort

Frauenarzt schmiert etwas in die Vagina?

İch bin in der 11.Schwangerschaftswoche und heute beim FA Besuch hat er ohne mich vorher zu fragen oder informieren irgend so ein komisch rötliches Zeug rein geschmiert und nachdem ich danach gefragt habe hat er gesagt es sei gegen eine İnfektion. Seitdem habe ich unterleibsschmerzen kann es davon kommen? İch habe mich auch Misshandelt gefühlt, weil er das Spekulum einfach rein gedonnert hat und den Ultraschall genauso wie beim Metzger reingehauen. Es tat sehr weh ich habe es ihm auch gesagt, darauf hin schreite er mich an er sei noch nicht fertig.

İCH jedoch war total fertig, sodass ich geweint habe. İch habe mich sehr unwohl und schlecht gefühlt. Dazu schickte er mich in die Umkleide und stürmte keine 5 sekunden später rein, als ich mich gerade umzog. Müsste eigentlich nicht eine weibliche arzthelferin beiseite stehen? Ich empfund das alles als eine sexuelle übergriff ich habe geweint und bin sofort zu einer anderen ärztin gegangen, sie jedoch meinte dass sie mich nicht nehmen kann, weil ich zuerst bei ihm war und der Quartal noch nicht abgelaufen sei...Sie könne es nicht abrechnen. Ich eezählte ihr über die Situation und weinte dabei sie jedoch bestand darauf, dass sie mich nicht behandeln könne.

also 2 abartige Frauenärzte an einem Tag musste ich leider erleben. Ich kann mich immer noch nicht beruhigen jetzt hab ich auch noch diese unterleibsschmerzen bekommen:(

entweder durch den ganzen Stress oder dieses Zeug was er mir da rein geschmiert hat

...zur Frage

Es tut mir sehr leid, dass du die Untersuchung und Behandlung durch deinen Frauenarzt als übergriffig empfindest.

Müsste eigentlich nicht eine weibliche arzthelferin beiseite stehen?

Das ist aus organisatorischen Gründen in den wenigsten Praxen möglich und die meisten Patientinnen mögen es auch nicht, wenn eine zusätzliche Person ihnen unnötigerweise bei gespreizten Beinen auf die Vulva schaut.

also 2 abartige Frauenärzte an einem Tag musste ich leider erleben.

Wieso zwei?

Es spricht nichts gegen einen Arztwechsel während der Schwangerschaft.

Wenn du jedoch zwei Frauenarztpraxen in einem Quartal aufsuchst, kann nur die zuerst aufgesuchte Praxis die Pauschale für die Betreuung einer Schwangeren abrechnen. Arbeitest du umsonst?

Das hat dir die zweite Ärztin ja auch freundlicherweise erklärt und dich nicht ohne Begründung einfach abgespeist.

In einigen Regionen kann es tatsächlich passieren, dass man monatelang auf einen FA-Termin warten muss oder es werden erst gar keine Patienten mehr angenommen.

Dann schau mal hier:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/terminservicestellen.html

oder wende dich an die Kassenärztliche Vereinigung deines Bundeslandes. Auch deine Krankenkasse ist dir sicherlich gerne bei der Suche behilflich.

Bei akuten Beschwerden kannst du dich nach einer Notfallsprechstunde bei einem Frauenarzt erkundigen oder dich an eine Notfallambulanz oder ein Krankenhaus wenden.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

...zur Antwort