Bei Unsicherheit oder Fragen zur Einnahme von Medikamenten in der Schwangerschaft ist "Embryotox" (Pharmakovigilanz- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin) die Internetseite der ersten Wahl.

https://www.embryotox.de/

Und gibt es eigentlich Unterschiede? (Allgemein)?

Nur ein Beispiel:

Paracetamol ist ein bewährtes und gut verträgliches Mittel gegen leichte bis mittlere Schmerzen und das Mittel der Wahl in jeder Phase der Schwangerschaft. Neben Paracetamol kann auch Ibuprofen in den ersten zwei Dritteln der Schwangerschaft eingenommen werden. Im letzten Drittel (ab Woche 28) darf Ibuprofen jedoch nicht angewendet werden!

Wahrscheinlich macht sich jede Frau bei einer Schwangerschaft Gedanken, zwar hilfreiche, aber jetzt ggf. riskante Medikamente zu nehmen.

z.B Depressionen

Ob aber das möglich und sinnvoll ist, muss individuell entschieden werden. Meist ist aber eine niedrig dosierte Behandlung mit einem einzelnen, bisher bewährten Psychopharmakon sinnvoller als einfach nichts zu tun.

Denn man muss nicht nur das "Während", sondern auch das "Danach" bedenken. Wenn also eine Mutter nach der Entbindung plötzlich ohne medikamentösen Schutz erkrankt, was ohnehin eine heikle Phase darstellt, dann muss man sich einmal die möglichen Konsequenzen vorstellen, die hier für das Kind drohen.

Alles ist auf die "bösen Medikamente" fixiert. Doch was diese zu verhindern in der Lage sind, denn das Leben geht ja über Schwangerschaft und Entbindung hinaus, steht den wenigsten klar vor Augen, zumal es ja auch noch meist verheimlicht wird: Die Folgen beispielsweise von Depressionen, manischer Hochstimmung, schizophrener Psychose, Suchterkrankung u.a. nach der Geburt schädigen möglicherweise das Kind mehr als die niedrigst-mögliche Dosis der fortlaufenden Erhaltungstherapie unter der Schwangerschaft - und natürlich darüber hinaus.

Hier sind der Frauenarzt in Verbindung mit dem Hausarzt oder dem behandelnden Facharzt (z.B. Diabezologe oder Neurologe) oder eine Hebamme die Ansprechpartner. Auch z.B. die pro familia kann helfen.

Schau auch mal unter http://www.schatten-und-licht.de/index.php/de/

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

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Sagen euch eure Eltern eigentlich auch immer alles Fünftausend mal?

Also eigentlich reicht es mir, wenn meine Eltern mich einmal daran erinnern würden, dass ich zum Beispiel Ende nächster Woche einen Friseurtermin habe.

Aber entweder scheinen meine Eltern zu glauben, dass ich an Demenz leide oder sie leiden selbst an Demenz.

Spätestens wenn mir meine Mutter täglich zehn Mal sagt, dass ich Ende nächster Woche einen Friseurtermin habe, platzt mir irgendwann die Geduld.

"Du denkst dran, dass Du nen Termin hast?" / "Du weißt, nächster Woche Friseur?" / "Vergess den Friseur nicht!" / "Nächsten Donnerstag Friseur!"

Manchmal verlier ich dann wirklich die Beherrschung. "Ja verdammt nochmal, ich habs kapiert!"

Das ist aber generell bei allen Sachen so. Mittlerweile bin ich so eingestellt, dass ich Sachen umso weniger mache, desto mehr meine Eltern sie ständig sagen.

Dabei mache ich eigentlich meist alles, wenn man es mir mal gesagt hat. Ich springe nicht sofort, aber ich mache es!

Mir geht es auch tierisch auf die Nerven, wenn mein Vater immer gleich drohen muss. "Du mähst jetzt den Rasen, sonst knallst!" Natürlich bin ich dann nach einer solchen Drohung total demotiviert. Wenn er mich einfach freundlich bitten würde, dann täte ich es vielleicht sogar gerne machen. Aber immer so dieser Wehrmachts-Befehlston... Es kotzt mich an!

Ich hab das gegenüber meinen Eltern auch schon oft erläutert, aber die machen überhaupt keine Anstalten, etwas anders zu machen.

Sind eure Eltern auch so?

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Die Erfahrung hat mir als Mutter gezeigt, dass selbst "fünftausend Mal" manchmal nicht ausreichen...

Alles Gute für dich!

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Es gibt auch die Möglichkeit der "Spirale danach".

Wirkungsweise der Kupferspirale ist eine Schädigung der Spermien um eine Befruchtung der Eizelle zu verhindern und eine Verzögerung des Eitransports und eine Schädigung des Gebärmutterschleimaufbaus, so dass die Einnistung der befruchteten Eizelle unmöglich wird.

Die Kupferspirale wirkt auch noch, wenn sie bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingesetzt wird. Es handelt sich um die normale Kupferspirale bzw. die rahmenlose Kupferkette Gynefix, so dass der Verhütungsschutz für die nächsten 3-5 Jahre sicher gestellt ist.

Ist das nicht gewünscht kann man die Spirale nach der nächsten Menstruationsblutung wieder entfernen lassen.

Problematisch ist, dass die Spirale Danach bei der Notfallverhütung nicht wie sonst üblich während der Periode eingesetzt wird, entsprechend kann das Einsetzen schmerzhaft sein. Außerdem kann es schwierig sein einen Arzt zu finden, der die gewünschte Spirale kurzfristig einsetzen kann.

http://www.profamilia.de/erwachsene/verhuetung/spirale-danach.html

Das Einsetzen einer Kupferkette oder einer Kupferspirale innerhalb von fünf Tagen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr bieten derzeit die höchste Sicherheit zur Vermeidung einer Schwangerschaft nach einer Verhütungspanne. Lesen Sie hierzu auch "Spirale danach".

Alles Gute für dich!

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Ausnahmslos jede Pille schützt zuverlässig ab dem ersten Tag der Einnahme, wenn man am ersten Tag der Menstruation innerhalb von 24 Stunden damit beginnt.

Dies wird unter anderem empfohlen, um eine bestehende Schwangerschaft auszuschließen.

Startet man an einem beliebigen anderen Tag, hat sich bei jeder Pille nach 7 Pillentagen (außer bei der Qlaira - da sind es 9 Tage) ein ausreichender Schutz aufgebaut ("Quick-Start"-Methode).

So lange musst du zusätzlich mit Kondom verhüten oder eben für eine Woche auf Sex verzichten.

Alles Gute für dich!

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Hast du einen stabilen Zyklus, ist ein Eisprung zur Zeit der Verhütungspanne eher unwahrscheinlich. Nach dem Eisprung, also in der zweiten, unfruchtbaren Zyklushälfte ist eine Schwangerschaft nicht möglich und die Einnahme der "Pille danach" überflüssig, weil mit oder ohne Pille danach das Eintreten einer Schwangerschaft unmöglich ist.

In Lusttropfen befindet sich (wenn überhaupt - wissenschaftliche Studien kommen da zu unterschiedlichen Ergebnissen) nur ein Bruchteil der Menge Spermien eines Samenergusses. Zudem fehlt ein Großteil der weiteren Bestandteile der Samenflüssigkeit, die für das Überleben der Samenzellen und für eine erfolgreiche Befruchtung nötig sind.

Nur wenn der Lusttropfen direkt oder zumindest in noch feuchtem Zustand in die Vagina gelangt, ist eine erfolgreiche Befruchtung möglich, wenngleich auch sehr unwahrscheinlich.

An dieser Stelle hilft dir aber ein Blick in die Packungsbeilage der "Pille danach" (was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamentennahme am besten schon vorher tun sollte), denn wie alle Arzneimittel kann auch die "Pille danach" Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Es kann nach der Einnahme der "Pille danach" zu einem veränderten Blutungsmuster kommen und die nächste Menstruation kann in Einzelfällen durchaus früher oder auch später einsetzen als normal.

Es sind sogar Fälle bekannt, bei denen nach der "Pille danach" die Blutung im Zusammenhang mit der Menstruation erst mit einer Verzögerung von über 20 Tagen eingetreten ist.

Aber eine Garantie gibt es bei beiden "Pillen danach" nicht. Bei schneller Einnahme innerhalb von 24 Stunden senkt die ellaOne® das Schwangerschaftsrisiko auf 0,9 Prozent. Bei der PiDaNa® mit Levonorgestrel bleibt ein Risiko von 2,3 Prozent, trotzdem schwanger zu werden.

Sollte deine Periodenblutung auf sich warten lassen, liefert ein handelsüblicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke, Drogeriemarkt, gut sortierten Supermarkt oder Versandhandel (deutlich günstiger) etwa ab 19 Tage nach dem letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr ein relativ zuverlässiges Ergebnis.

Alles Gute für dich!

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Kinder steigen täglich öfters auf der Welt in fremde Autos und werden oftmals entführt..

Dem ist nicht so => siehe die Antwort von TabrisTheMAP

Kindern sollte ein gesundes Selbstvertrauen und das Recht "Nein" zu sagen, in der Erziehung mitgegeben werden.

Auch sollte nicht die Angst vorm "bösen, fremden Mann" geschürt werden, sondern man sollte vielmehr eine gewisse Vorsicht vor Personen im unmittelbaren Umfeld walten lassen.

Alles Gute für dich!

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Eine Frau kann nur an ihren fruchtbaren Tagen schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Samenflüssigkeit direkt in ihre Scheide gelangen (üblicherweise beim Geschlechtsverkehr) oder wenn sie oder ihr Partner genügend ganz frisches Ejaklulat an den Fingern hat und den Scheideneingang damit berührt oder die Finger in die Scheide einführt.

Spermien sind ausgesprochen empfindlich. Sie sind nur in ihrer Flüssigkeit bewegungs- und überlebensfähig und sterben an der Luft in wenigen Minuten ab.

In einer grösseren Pfütze (die ganze Menge auf einen Haufen, die bei einer Ejakulation herauskommt) überleben sie etwas länger. Dieser große Klecks muss schon aktiv und immer noch frisch und feucht und in ausreichender Menge zumindest an den Scheideneingang gebracht werden.

Im Prinzip reicht ein Spermium zur Befruchtung aus. Das Sperma eines Mannes enthält aber pro Ejakulation durchschnittlich mehrere 100 Millionen Spermien.

Diese riesengroße Anzahl hat ihren guten Grund, denn unter normalen Bedingungen (also bei direktem Samenerguss unmittelbar am Muttermund) schaffen es davon lediglich nur etwa 300 Spermien, zu einer Eizelle im Eileiter zu gelangen. Alle Anderen bleiben bereits vorher auf der Strecke.

Für einzelne Lusttropfen ist es verdammt schwierig, den langen Weg durch die Scheide (die mit ihrem speziellen sauren Milieu und starken Abwehrzellen den ungastlichsten Teil der Strecke bildet), den Muttermund und die Gebärmutter in den Eileiter schaffen.

Petting führt in der Regel also nicht zu Schwangerschaft und ihr seid auf der sicheren Seite, wenn ihr "feuchte" Finger immer trockenwischt, bevor ihr sie in die Scheide einführt oder ein Kondom überzieht und dein Freund nicht zwischen deine Schamlippen ejakuliert.

Alles Gute für dich!

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Auch wenn der Beipackzettel einen elendig langen und knochentrockenen Text hat, bitte lies doch mal aufmerksam die Packungsbeilage deiner Pille - was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamentennahme tun sollte - und mach dich mit deinem Verhütungsmittel vertraut.

Schon allein um neben der eigentlichen empfängnisverhütenden Wirkung auch von typischen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern zu wissen und dann richtig und vor allem rechtzeitig reagieren zu können.

Nicht jeder Fehler führt zu Schutzverlust, es kommt auf die Pille an, die du nimmst, in welcher Woche der Fehler passiert ist und selbstverständlich, ob du ihn korrigierst.

Nähere Angaben findest du sicherlich auch bei deiner Pille unter "Wenn Sie die Einnahme von XY vergessen haben" in der Gebrauchsinformation und Vorgehensweisen, um den Schutz nicht zu verlieren bzw. wann du wieder geschützt bist und ob die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht.

Alles Gute für dich!

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Auch wenn der Beipackzettel einen elendig langen und knochentrockenen Text hat, bitte lies doch mal aufmerksam die Packungsbeilage deiner Pille - was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamentennahme tun sollte - und mach dich mit deinem Verhütungsmittel vertraut.

Schon allein um neben der eigentlichen empfängnisverhütenden Wirkung auch von typischen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern zu wissen und dann richtig und vor allem rechtzeitig reagieren zu können.

Nicht jeder Fehler führt zu Schutzverlust, es kommt auf die Pille an, die du nimmst, in welcher Woche der Fehler passiert ist und selbstverständlich, ob du ihn korrigierst.

Nähere Angaben findest du sicherlich auch bei deiner Pille im 3. Abschnitt "Wie ist XY einzunehmen?" unter "Wenn Sie die Einnahme von XY vergessen haben" in der Gebrauchsinformation.

Von Sex vor einer vergessenen Pille kannst du weder in der zweiten noch in der dritten Woche schwanger werden. Das ist nur bei einem Einnahmefehler in der ersten Woche (also nach einer Pause) möglich.

Ein Fehler in der dritten Woche ist bei den meisten üblichen Mikropillen zum Glück leicht und ohne Schutzverlust zu korrigieren. Wenn man in der Woche vor der Pause eine Pille vergisst, hat man in der Regel zwei Möglichkeiten, sofern man die 7 Pillen zuvor korrekt eingenommen hat:

Entweder man macht die Pause sofort und nimmt die vergessene Pille entsprechend nicht mehr ein (wenn dies bei deiner Pille im Beipackzettel beschrieben ist).

Oder man hängt die nächste Packung direkt ohne Pause an. Auf beide Weise bleibt der Schutz erhalten.

wieso dann am 20. Tag nicht?

Es besteht keine Gefahr, dass du jetzt schwanger wirst (wenn es bei deiner Pille möglich ist, eher in die Pause zu gehen). Zur Zeit besteht noch Schutz, doch du möchtest diesen sicherlich auch für die Pause und darüber hinaus erhalten, oder?

In der hormonfreien Zeit (Einnahmepause) beginnt die Eireifung. Für einen vollständigen Abschluss des Reifungsprozesses zum befruchtungsfähigen Ei ist dieser Zeitraum jedoch zu kurz. Es findet kein Eisprung statt und eine Schwangerschaft kann nicht entstehen, wenn man spätestens am 8. Tag mit dem nächsten Blister weitermacht.

Wenn jedoch Tabletten am Ende der dritten oder zu Beginn der ersten Einnahmewoche vergessen werden, verlängert sich hierdurch das siebentägigen hormonfreien Intervall und es kann dann doch zum Heranreifen neuer Follikel kommen.

Alles Gute für dich!

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Wenn in einer Gemeinschaftspraxis Ärzte beiderlei Geschlechts vertreten sind, kannst du in der Regel Wünsche äußern.

Suchst du dir allerdings eine Praxis mit nur männlichen Ärzten aus, wird wohl für dich keine weibliche Ärztin eingestellt...

Alles Gute für dich!

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Auch wenn der Beipackzettel einen elendig langen und knochentrockenen Text hat, bitte lies doch nach Erhalt aufmerksam die Packungsbeilage deiner Pille - was man nebenbei bemerkt bei jeder Medikamentennahme tun sollte - und mach dich mit deinem Verhütungsmittel vertraut.

Schon allein um neben der eigentlichen empfängnisverhütenden Wirkung auch von typischen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern zu wissen und dann richtig und vor allem rechtzeitig reagieren zu können.

Sicherlich findest du auch bei deiner Pille nähere Angaben im 3. Abschnitt "Wie ist XY einzunehmen?" unter "Wenn Sie die Einnahme von XY vergessen haben" in der Gebrauchsinformation:

Ist die Einnahme um mehr als 12 Stunden verspätet, kann die Zuverlässigkeit von XY vermindert sein. Je mehr aufeinander folgende Tabletten Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass die empfängnisverhütende Wirkung vermindert ist. Nehmen Sie die letzte vergessene Tablette sofort und die nächsten Tabletten wieder zu den gewohnten Zeitpunkten ein. Wenden Sie außerdem in den nächsten 7 Tagen eine zusätzliche Methode zur Schwangerschaftsverhütung (Barrieremethode, z. B. Kondom) an.
Wenn Sie in der ersten Woche der Tabletteneinnahme eine oder mehrere Tabletten vergessen haben und in der Woche zuvor Geschlechtsverkehr hatten, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Was nützt dir die Wahrscheinlichkeitsrechnung - irgendjemand ist schließlich immer die Statistik.

Alles Gute für dich!

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Wohl kaum jemand findet Abtreibungen "gut" oder hält sie für einen prima Zeitvertreib.

Aber ich bin dafür, dass Frauen selbstbestimmt über ihr Leben, ihren Körper und damit auch ihre Reproduktion entscheiden können. Das Recht auf reproduktive und sexuelle Gesundheit und Selbstbestimmung schließt aus dieser Perspektive auch das Recht auf den Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft ein.

Denn jede Frau kann während ihrer rund 35 Jahre Fruchtbarkeit in die Situation kommen, ungeplant bzw. ungewollt schwanger zu werden, ob nun durch Leichtsinn, Naivität, Unkenntnis, Geldmangel, falsche Anwendung von Verhütungsmitteln, schlechte Partnerwahl, Versterben des Partners, häusliche Gewalt, Druck/Erpressung des Partners oder einfach durch Pech.

Schön, wenn dann dem ungeplant ein nun doch gewollt folgt und man nie in eine Schwangerschaftskonfliktsituation kommt. Aber gut, dass die Indikationsregelung in Teilen durch die Fristenregelung ersetzt worden ist, denn bei einer ungewollten Schwangerschaft zählen einzig die Gründe der Frau, sich gegebenenfalls für einen Abbruch zu entscheiden, denn es ist ihr Leben, ihr Körper und ihre Zukunft.

Eine ungewollte Schwangerschaft, eine ungewollte Geburt und ein ungewolltes Kind sind nicht die eingebrockte Suppe, die Frau gefälligst zur Strafe auslöffeln muss.

Alles Gute für dich!

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In der hormonfreien Zeit (Einnahmepause) beginnt die Eireifung. Für einen vollständigen Abschluss des Reifungsprozesses zum befruchtungsfähigen Ei ist dieser Zeitraum jedoch zu kurz. Es findet kein Eisprung statt. Eine Schwangerschaft kann nicht entstehen.

Wenn jedoch Tabletten zu Beginn der ersten oder am Ende der letzten Einnahmewoche vergessen werden, verlängert sich hierdurch das siebentägigen hormonfreien Intervall und es kann dann doch zum Heranreifen neuer Follikel kommen.

Ein Fehler in der ersten Woche (Woche nach der Pause) ist der schlimmste Fall, denn er lässt sich nicht im Nachhinein korrigieren und es besteht kein Schutz mehr. Du musst genau 7 Tage zusätzlich verhüten, bis du wieder geschützt bist.

Denn es kann (muss aber nicht - man geht von nur 10% aus!) innerhalb von ein bis sechs Tagen zu einer Durchbruchsovulation und deshalb zu einer Schwangerschaft kommen.

Wann und ob es überhaupt zu einer Durchbruchsovulation kommt, lässt sich nicht vorhersagen oder berechnen. Aber je weiter der Fehler von der Pause entfernt ist, desto unwahrscheinlicher ist eine Schwangerschaft.

Problematisch ist, dass auch der Geschlechtsverkehr in den Tagen vor der vergessenen Pille zu einer Schwangerschaft führen kann. Denn Spermien überleben im weiblichen Körper bis zu 5 Tage und können im Eileiter auf ein Ei warten. Je weiter der GV dabei zurück liegt, umso unwahrscheinlicher ist eine Schwangerschaft.

Alles Gute für dich!

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Eine Frau kann nur an ihren fruchtbaren Tagen schwanger werden, wenn Spermien mit genügend Samenflüssigkeit direkt in ihre Scheide gelangen (üblicherweise beim ungeschützten Geschlechtsverkehr) oder wenn sie oder ihr Partner genügend ganz frisches Ejaklulat an den Fingern hat und den Scheideneingang damit berührt oder die Finger in die Scheide einführt.

Spermien sind ausgesprochen empfindlich. Sie sind nur in ihrer Flüssigkeit bewegungs- und überlebensfähig und sterben an der Luft in wenigen Minuten und mit Kontakt zu Wasser sofort ab.

Im Wasser (ob nun im Schwimmbad, im Whirlpool, unter der Dusche oder eben in der Badewanne) kann Frau nur schwanger werden, wenn sie dort Sex mit einem Mann hat.

Alles Gute für dich!

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Kein Zyklus ist in Stein gemeißelt!

Doch leider wird schon in der Schule fälschlicherweise vermittelt, dass ein "regelmäßiger" Zyklus 28 Tage lang sein sollte. Das ist aber nur ein Durchschnittswert.

Kaum eine Frau funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk und nur 3,3% aller Frauen haben Bilderbuchzyklen, die aufs Jahr gesehen nur um maximal 3 Tage schwanken. Bei weit über der Hälfte aller Frauen schwanken die Zykluslängen innerhalb eines Jahres um mehr als 8 Tage.

Dies ist nicht ungewöhnlich und ein Menstruationszyklus von 23 bis 35 Tage gilt immer noch als regelmäßig.

Die Periode kann sich auch durch psychische oder körperliche Belastungen wie beispielsweise Stress, Reisen, Leistungssport, anstehende wichtige Entscheidungen oder familiäre Ereignisse verschieben oder sogar ganz ausfallen.

Was durch derartige Stressoren auf hormoneller Ebene passiert, ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Man geht jedoch davon aus, dass solche Situationen Fehlfunktionen im Nervensystem auslösen können, die sich auf die Regulation der Hormone auswirken.

Zudem beeinflusst das Alter den Zyklus einer Frau maßgeblich. Gerade in den ersten Jahren nach dem Einsetzen der Periode sind Zyklusschwankungen normal.

Alles Gute für dich!

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Jeder Schwangerschaftstest ist nur so zuverlässig, wie er nach den Gebrauchsinformationen des Herstellers korrekt und zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt und abgelesen wird.

Je sensibler ein Schwangerschaftstest ist, desto eher kann er die Schwangerschaft anzeigen. Ein Schwangerschafts-Frühtest (wenn es denn ein echter ist und kein Etikettenschwindel!) ist sehr empfindlich und reagiert schon auf kleinere Mengen ß-HCG (10 mIU/ml). Aber selbst diese können allerfrühestens 10 Tage nach Befruchtung überhaupt etwas anzeigen.

Die Befruchtung kann aber bis zu 5 Tage nach dem GV stattfinden - denn so lange können Spermien im Eileiter überleben und auf ein Ei warten.

Für den Test sollte der Morgenurin (erster Urin nach dem Aufwachen) verwendet werden oder wenigstens 4 Stunden der Urin angehalten worden sein. Dadurch erhöht sich die Zuverlässigkeit des Tests, denn dann ist die Konzentration des ß-hCG am größten, weshalb der Nachweis für eine Schwangerschaft am frühesten gelingt.

Ein positiver Test weißt hCG und damit in der Regel eine Schwangerschaft nach. Ein zu früh durchgeführter negativer Test schließt eine Schwangerschaft aber nicht aus!

Das schwangerschaftserhaltende Hormon hCG (auf das der Test reagiert) verdoppelt sich zirka alle zwei Tage - so kann ein Test heute noch negativ und morgen positiv sein.

Die "Fehlerquote" (falsch-negativ) von Frühtests, die schon vor der erwarteten Periode ein Ergebnis versprechen, oder von einfach zu früh durchgeführten Tests ist hoch und stürzt die Anwenderin nur zusätzlich in ein Gefühlschaos - entweder trügerische Erleichterung oder grundlose Enttäuschung.

Wenn die Periode auf sich warten lässt, liefert ein handelsüblicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke, Drogeriemarkt, gut sortiertem Supermarkt oder Versandhandel (deutlich günstiger) etwa ab 19 Tage nach dem letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr ein relativ zuverlässiges Ergebnis.

Alles Gute für dich und deine Mama!

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Angst vor dem Leben als Mama?

Hallo liebe Community,

ich bin 21 Jahre, eigentlich ganz zufrieden mit meinem Leben und stecke in einer stabilen Beziehung. Vor ein paar Tagen haben wir die schöne Nachricht bekommen, dass ich schwanger bin. Neben den normalen Sorgen (Gesundheit, Geschlecht des Kindes, etc.) gehen mir im Moment einige eher beängstigende Gedanken im Kopf herum. Unser Baby war ansich gewollt, So nach dem Motto wenn’s passiert dann ist es schön.
Ich war von der Idee erst total begeistert und auch die ersten Tage haben sich schön für mich angefühlt. Langsam kommen mir Zweifel...ich war noch nie ein Babymensch, ich weis nichtmal ob ich Kinder überhaupt mag...Es ist nicht so schlimm dass ich ausraste deswegen und mich frage ob ich abtreiben soll...aber es belastet mich ich will meinem Kind keine unglückliche Kindheit bescheren. Das Verhältnis zu mir und meinen Eltern war schon immer etwas komisch, z.B. Stand ich ihnen immer nur in bestimmten Situationen nahe sonst eigentlich nicht. Ich habe so große Angst das ich meinem Baby nicht die Liebe geben kann die er/sie verdient...das ich keine Zuneigung spüren kann... ich weis das es dafür ja diesen Begriff gibt: Depression... ich war bereits in meiner Kindheit anfällig für Depressionen, war auch mal für kurze Zeit in Therapie...ich kriege den Gedanken einfach nicht los dass ich womöglich keine Liebe empfinden kann für mein Kind und davor habe ich so sehr Angst ! Ich möchte mich freuen und glücklich sein, aber diese Gedanken bescheren mir zweifel...

bin ich die einzige der es so geht ? Wo kann ich im Ernstfall Hilfe bekommen ich schäme mich nämlich jetzt schon davor...vielleicht helfen ein paar positive Erfahrungsberichte ?

vielen lieben Dank schonmal für eure antworten!!

LG

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Schwangerschaft und Geburt bedeuten auch immer eine Zeit der Umstellung und das gleich auf mehreren Ebenen. Fast jede (werdende) Mutter fühlt sich hier und da überfordert und ihr schwirrt der Kopf oft voller Gedanken:

  • Wird mein Kind gesund auf die Welt kommen?
  • Wie verändern mich Schwangerschaft und Mutterschaft?
  • Kommen wir finanziell zurech?
  • Wie geht es mit meiner Berufskarriere weiter?
  • Welche Auswirkungen hat das Baby auf meine Beziehung?
  • Wir stark wird unsere Zweisamkeit leiden?
  • Werde ich allen Aufgaben gewachsen sein?
  • Werde ich eine gute Mutter sein?

Es ist ganz natürlich, dass man vor dem Unbekannten mitunter etwas Angst bekommt - aber schau; die Menschheit ist nicht ausgestorben, irgendwie funktioniert es meistens.

Die seelische Ebene kann durch eine Schwangerschaft und Geburt zeitweise aus dem Gleichgewicht geraten. Wenn die Beschwerden über die üblichen Stimmungsschwankungen hinaus gehen, braucht deine Verlobte gegebenenfalls Hilfe.

Etwa 10 bis 15 Prozent aller Frauen entwickeln eine Depression im zeitlichen Zusammenhangs mit einer Geburt. Frauen, die auch sonst an Depressionen leiden, sind während der Schwangerschaft und danach noch anfälliger.

Jede Frau muss für sich herausfinden, was ihr Energie und Kraft gibt. Für die einen sind es Entspannungsübungen, für die anderen sind es Spaziergänge im Wald oder Treffen mit Freund/innen.

Bedenklich wird die Situation dann, wenn das soziale Umfeld fehlt. Wenn man merkt, man leidet zunehmend an Stimmungsschwankungen und Motivationsverlust, hat aber keine Bezugsperson, mit der man darüber sprechen könnte, sollte man eine Beratung in Betracht ziehen. Beratung kann neue Perspektive aufzeigen, helfen Ressourcen zu finden und neue Handlungsmuster zu entwickeln.

Da sind frühzeitig Frauenarzt oder Hebamme der Ansprechpartner. Auch z.B. die pro familia kann helfen. In schwereren Fällen von Wochenbettdepression ist eine psychotherapeutische Behandlung notwendig.

Eine Wochenbettdepression kann sich im gesamten ersten Jahr nach der Geburt entwickeln und sich über mehrere Wochen bis Jahre erstrecken. Sie ist gekennzeichnet durch Stimmungstief, Hoffnungslosigkeit und soziale Abschirmung.

Schau auch mal unter http://www.schatten-und-licht.de/index.php/de/

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

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In der Pillenpause kommt eine künstlich herbeigeführte Hormonentzugs- oder auch Abbruchblutung genannt, die (wie der Name schon sagt) einzig deshalb auftritt, eben weil in der hormonfreien Pause die Hormonzufuhr abgebrochen wird.

Unter dem Einfluss der Pillenhormone wird als erwünschtes Wirkungsprinzip unter anderem die Gebärmutterschleimhaut nicht so stark aufgebaut.

Deshalb ist es normal, dass die Abbruchblutung meist schwächer ist als eine Menstruationsblutung und die Stärke der Blutung kann unterschiedlich sein, d.h. ein Monat ein bisschen stärker, ein Monat ein bisschen schwächer.

Auch der Tag, an dem die Blutung nach Beginn der Pillenpause einsetzt, kann etwas unterschiedlich sein, gewöhnlich (aber nicht zwingend) beginnt sie am 2. oder 3. Tag der Tablettenpause..

Es kann sogar auch ohne eine Schwangerschaft zum völligen Ausbleiben der Blutung in den Tagen der Einnahmepause kommen.

Alles Gute für dich!

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Erlaubt ist, was gefällt!

Im Verlaufe einer regulären Schwangerschaft besteht kein wissenschaftlicher Nachweiß für negative Auswirkungen von Sex während der Schwangerschaft.

Ganz im Gegenteil, eine amerikanische Studie soll sogar herausgefunden haben, dass es bei Paaren mit regelmäßigem Sex weniger häufig zu vorzeitigen Entbindungen kommt.

Nur wenn der Muttermund verkürzt ist, bei Blutungen, Placenta praevia, vorzeitiger Wehentätigkeit oder vorzeitigem Blasensprung sollte man Rücksprache mit dem Frauenarzt nehmen.

Mit wachsendem Babybauch im letzten Trimester der Schwangerschaft wird die Rückenlage für die Frau zunehmend unangenehmer und man sollte etwas kreativer sein. Dann bietet sich die Löffelchen-, Hündchen- oder Reiter-Stellung an.

Weder die mechanische Reizung des Muttermundes noch die durch einen Orgasmus ausgelösten Kontraktionen der Gebärmutter führen zu muttermundswirksamen Geburtswehen.

Auch das im Sperma enthaltene Prostaglandin reicht nicht aus, um Wehen auszulösen, solange der Körper der Frau und das Kind noch nicht geburtsbereit sind.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

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In der Regel sendest du das Zeugnis über ein Beschäftigungsverbot an deinen Arbeitgeber - dieser leitet die entsprechenden Unterlagen dann an die zuständigen Behörden.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

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