Grundsätzlich gilt; je früher die "Pille danach" nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr oder einer Verhütungspanne eingenommen wird, desto sicherer kann eine Schwangerschaft verhindert werden, weil die Wahrscheinlichkeit einfach größer ist, einem möglichen Eisprung zuvor zu kommen.

Die „Pille danach“ hat keine abortive Wirkung, sondern hemmt die Eireifung und verschiebt den Eisprung im Zyklus der Frau um 5 Tage nach hinten, sodass keine Befruchtung mehr möglich ist, weil die Spermien die Eizelle nun „verpassen“ bzw. dann abgestorben sind und nichts mehr anrichten können.

Nach dem Eisprung (eine Eizelle ist maximal 24 Stunden befruchtungsfähig), also in der zweiten, unfruchtbaren Zyklushälfte ist eine Schwangerschaft nicht möglich und die Einnahme der "Pille danach" überflüssig, weil mit oder ohne Pille danach das Eintreten einer Schwangerschaft unmöglich ist.

Da aber kaum eine Frau (oder App) weiß, wann genau der Eisprung stattfindet, ist eine gescheite Verhütung zu jedem Zeitpunkt im Zyklus notwendig und eine Notfallverhütung kann zu jedem Zeitpunkt im Zyklus sinnvoll sein.

Wenn der Eisprung zufällig zeitgleich mit dem ungeschützten Geschlechtsverkehr stattfindet und die "Pille danach" wird wenige Stunden später eingenommen, ist eine Befruchtung der Eizelle nicht mehr zu verhindern. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass trotz Einnahme der "Pille danach" eine Schwangerschaft eintritt.

Ulipristalacetat (z.B. ellaOne®) - spätestens bis zu 120 Stunden nach dem ungeschützten Sex - kann auch noch bei Einnahme unmittelbar vor der Ovulation bei bereits ansteigendem LH-Spiegel das LH-Level senken, den Peak verschieben und somit die Ovulation verzögern. Es kann im Gegensatz zu Levonorgestrel (z.B. PiDaNa®) - bis maximal 72 Stunden nach dem ungeschützten Verkehr - also auch "kurzfristiger" (näher am Eisprung) noch etwas bewirken.

Eine Notfallverhütung mit Ulipristal gehört zwar zur teureren Kategorie, ist allerdings der „Goldstandard“, also in der Medizin ein diagnostisches, therapeutisches oder allgemein wissenschaftliches Verfahren, das im gegebenen Fall die bewährteste und beste Lösung darstellt.

Eine Garantie gibt es bei beiden "Pillen danach" aber so oder so nicht. Bei schneller Einnahme innerhalb von 24 Stunden senkt die ellaOne® das Schwangerschaftsrisiko auf 0,9 Prozent. Bei der PiDaNa® mit Levonorgestrel bleibt ein Risiko von 2,3 Prozent, trotzdem schwanger zu werden.

Wirkungsvoller ist die „Spirale danach“. Siehe dazu gerne meinen Beitrag hier:

https://www.gutefrage.net/frage/ungeschuetzten-geschlechtsverkehr-gehabt-die-pille-danach-innerhalb-von-24-stunden-genommen-aber-nicht-gewusst-wann-der-eisprung-war-oder-sein-wird-was-nun#answer-326208252

Aber auch dafür ist es jetzt zu spät.

Alles Gute für dich!

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Keine Sorge, das Problem mit dem „viel zu jung für sein Alter aussehen“ regelt die Zeit (das Altern) ganz von alleine…

Alles Gute für dich!

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Wenn man ein Medikament absetzt, fällt halt nicht nur die gewünschte Wirkung (Empfängnisverhütung) weg, sondern neben unerwünschten Nebenwirkungen gegebenenfalls auch die positiven Effekte.

Da Pillen auch gerne zur Behandlung von Frauen mit mittelschwerer Akne verschrieben werden, kann sich dein Hautbild nach dem Absetzen (wieder?) verschlechtern.

Bedingt durch die weiblichen Hormonen in der Pille werden (wie z.B. auch in der Schwangerschaft) die Haare häufig kräftiger, glänzender sowie voller und das Haarwachstum wird stimuliert.

Wird die Pille abgesetzt, fällt der Östrogenspiegel, weil die künstlichen Sexualhormone, die durch die Pille zugeführt wurden, ausbleiben. Das führt dazu, dass die Haare von der Wachstums- in die Ruhephase wechseln und vermehrt ausfallen. Das reguliert sich aber wieder.

Unter dem Einfluss der Pillenhormone wird als erwünschtes Wirkungsprinzip unter anderem die Gebärmutterschleimhaut nicht so stark aufgebaut.

Deshalb ist es normal, dass die Abbruchblutung meist schwächer und weniger schmerzhaft ist als eine Menstruationsblutung.

Letztendlich kehrt also alles wieder zum „Normalzustand“ zurück.

was gibt es ansonsten als Möglichkeit..

Schau doch z.B. mal hier:

https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/

Alles Gute für dich!

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Selbstverständlich bin ich in allen Fällen gegen eine absichtliche Tötung, die zugleich aus besonders egoistischen Motiven oder auf besonders verwerfliche Art und Weise begangen wird („Mordmerkmale“).

Bei einem Schwangerschaftsabbruch fehlen jedoch eindeutig die Mordmerkmale „aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken“.

Als niedrige Beweggründe werden übrigens Rassenhass, Ausländerfeindlichkeit, sowie Imponiergehabe und Rachsucht angenommen.

Was hat das mit einem Schwangerschaftsabbruch zu tun? Wie kann man einen Schwangerschaftsabbruch als Mord bezeichnen? Ein Schwangerschaftsabbruch ist nie Mord - das sind absolut unterschiedliche Paragraphen im StGB.

Denn ich kann doch nicht nach Belieben oder aus dem Bauch heraus fröhlich Gesetze, Definitionen oder Begriffsklärungen umkrempeln. Ein Stuhl ist ja auch kein Sofa. Ein Mord ist ein Mord, ein Totschlag ein Totschlag und ein Schwangerschaftsabbruch ein Schwangerschaftsabbruch.

Alles Gute für dich!

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Ich würde mich fragen, was ich falsch gemacht habe. Warum ich blauäugig und naiv nicht bemerkt habe, dass meine Tochter sexuell aktiv ist. Warum ich nicht rechtzeitig und ausführlich aufgeklärt und über Verhütungsmittel beraten habe. Warum ich kein vertrauensvolles Verhältnis zu ihr aufbauen konnte, sodass sie sich bei einer Verhütungspanne zwecks Notfallverhütung an mich wendet.

Ob sie nun das Kind austrägt, behält, zur Adoption freigibt oder die Schwangerschaft abbricht, hängt von vielen Faktoren ab. Ist sie sich sicher, mit unserer Unterstützung ein Kind physisch, psychisch, finanziell, partnerschaftlich und lebensplanerisch "stemmen" zu können - okay.

Aber ich habe auch jedes Verständnis dafür, wenn sie sich das eben nicht zutrauen. Insgeheim würde ich wahrscheinlich sogar auf ihre Entscheidung zum Abbruch hoffen.

Was mein schwangeres Kind aber ganz sicher nicht braucht, ist eine ausrastende Mutter - es braucht Liebe, Verständnis und Unterstützung. Denn genau dazu sollten Eltern in schwierigen Lebenssituationen da sein.

Alles Gute für dich!

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Du kannst grundsätzlich bei einer üblichen Kombinationspille (wie auch deine Maxim) die medizinisch nicht notwendige Pause problemlos ohne Schutzverlust verschieben; vorziehen (nach mindestens 14 Pillentagen), nach hinten verschieben, verkürzen oder auch ganz ausfallen lassen (Langzeitzyklus).

Nur nicht verlängern - also maximal (meist) 7 Tage Einnahmefrei!

Dabei ist es egal, ob du 16, 21, 22, 28, 42, 50, 77 oder 100 Pillen aufeinanderfolgend nimmst oder die Pause einen, vier, fünf oder sieben Tage dauert.

Diese Möglichkeiten ergeben sich aus den Informationen unter „Sie haben 1 Filmtablette in Woche 3 vergessen“ und Verschieben der Monatsblutung:“ und „Ändern des ersten Tags Ihrer Monatsblutung:“

Alles Gute für dich!

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In der Regel werden alle Fragen zur empfängnisverhütenden Wirkung, der Einnahme, typischen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern etc. in der Gebrauchsinformation beantwortet.

da stand für mich nichts hilfreiches

In deiner Packungsbeilage finden sich keine Informationen unter „Wenn Sie die Einnahme von Maxim vergessen haben“ und „Sie haben in der 1. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen“? Erstaunlich…

Es wird empfohlen, die Pille immer "etwa zur gleichen Zeit" einzunehmen. Damit ist eine Tageszeit gemeint; morgens, nach dem Mittagessen, vor dem Schlafengehen...

Die Einnahme muss also nicht auf die Sekunde/Minute/Stunde genau erfolgen - außer du nimmst eine Minipille mit Levonorgestrel, die ein Zeitfenster von nur 3 Stunden hat.

Eine Kombinationspille wie deine Maxim hat eine Toleranz von 12 Stunden über die übliche Einnahmezeit hinaus. Nimmst du innerhalb dieser Zeit eine vergessene Pille nach, bleibt der Schutz erhalten (auch am ersten Tag nach der Pause).

Erst wenn dieses Zeitfenster überschritten ist, gilt die Pille als „vergessen“. Dann kann in der ersten Woche auch „rückwirkend“ (also von Sex vor dem Fehler) eine Schwangerschaft entstehen und du musst 7 Tage zusätzlich verhüten, um die Zeit einer möglichen Durchbruchsovulation (unerwünschter, spontaner Eisprung) zu überbrücken.

Alles Gute für dich!

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Kein Zyklus ist in Stein gemeißelt und du wirst mit den Jahren noch feststellen, dass selbst bei einer erwachsenen Frau in der Regel bei der Regel nur wenig "regelhaft" ist.

Doch wenn 3 Menstruationsperioden ausbleiben bzw. du weniger als 9 Perioden im Jahr hast, solltest du krankhafte Ursachen vom Frauenarzt abklären lassen.

Alles Gute für dich!

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Bei fast allen hier eingestellten Fotos von vermeintlich „positiven“ Tests und Fragen nach „schwachen Linien“ wundere ich mich, warum die Fragesteller davon ausgehen, dass die Testhersteller ein großes Rätselraten auslösen wollen…

Ein korrekt und zum richtigen Zeitpunkt durchgeführter und abgelesener Test ist dann positiv, wenn eine zweite dicke, fette, farbige Linie (oder ein Plus) im Ergebnisfeld erscheint.

Wenn innerhalb des Ablesezeitraums eine nur schwache Testlinie erscheint, handelt es sich möglicherweise um eine Schwangerschaft in einem sehr frühen Stadium - z.B. noch vor Ausbleiben der Periode.

Erscheint erst später eine solch schwache Linie, handelt es sich nicht um eine Schwangerschaft, sondern eher um eine "Verdunstungslinie". Dann ist dieses „Ergebnis“ ungültig. Deshalb geben die Hersteller ja auch eine Ablesezeit an.

Betrachtet man den Test mit Argusaugen von allen Seiten, kann man die Grundlage des Testfeldes erkennen. Das ist aber keine Reaktion mit den darauf befindlichen Enzymen, dann wäre eine deutliche Verfärbung zu erkennen.

Alles Gute für dich - ich drück die Daumen!

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Nach Elternzeit nur tageweise arbeiten, Gespräch mit Arbeitgeber?

Hallo, ich bin jetzt noch bis Ende Dezember in Elternzeit und fange ab Januar wieder an zu arbeiten. Unsere Tochter wird nur 2 oder 3 Tage betreut werden wenn ich arbeite. Meine Chefin weiß dies jedoch noch nicht. Wir wollten nicht dass unsere Tochter 5 Tage betreut wird. Kann meine Chefin mir dann die Rückkehr verweigern? Sie wusste, dass ich nur stundenweise zurück kommen werde aber das es nur 2 oder 3 Tage sind nicht. Dies hat sich jetzt erst in der Elternzeit so ergeben. Mir ist die Zeit mit unserer Tochter einfach sehr sehr wichtig.

Ich möchte nicht allzu lange in meinem alten Job bzw der Firma sein aber wollte fragen ob sie dann sagen könnte dass es ihr zu wenig ist und sie mich dann nicht braucht.

Habe im Juli ein Gespräch mit ihr.

Würde mir zur Not dann eine andere Arbeit suchen aber ich wollte fragen wie das Recht ist. Normal sagt man ja wie man davor gearbeitet hat, muss man wieder arbeiten es sei denn es wird anders verarbeitet. Davor habe ich Vollzeit gearbeitet aber als ich Schwanger war, hatten wir eben gesprochen, dass ich nach der Elternzeit nur reduziert zurück komme.

Wenn unsere Tochter 3 wird und in den Kiga kommt, dann möchte ich natürlich mehr arbeiten aber unter U3, nur tageweise.

Es ist aber so dass jemand Vollzeit für mich arbeitet und diese Dame auch bleiben wird. Eigentlich sind sie genug in der Firma da das auch so war als ich noch gearbeitet habe. 3 Personen im Büro sind bei uns eigentlich zu viel gewesen...

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Du kannst gegebenenfalls von deinem Arbeitgeber Teilzeit auf Grundlage des Gesetzes über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG) verlangen.

Als Voraussetzung für den Anspruch auf Teilzeit zählt, dass du schon länger als 6 Monate bei deinem Arbeitgeber bist und dass dieser in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer beschäftigt.

Den Antrag musst du spätestens 3 Monate vor geplantem Beginn der Teilzeit stellen und angeben, wie deine Arbeitszeit verteilt sein soll. Ablehnen darf der Arbeitgeber den Antrag nur aus betrieblichen Gründen.

Alles Gute für dich!

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Die „Pillenpause“ selbst ist dann safe, wenn es sich auch tatsächlich nur um eine Pause handelt und man korrekt am (meist) 8. Tag mit dem nächsten Blister weitermacht.

Setzt man allerdings die Pille ganz ab, ist man nur bis zum letzten Pillentag durch die Pille geschützt, ab dann kann GV zu Schwangerschaft führen.

Alles Gute für dich!

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Mal ganz blöd nachgefragt: Warum rennst du so früh zum Frauenarzt? Eine gesunde Schwangerschaft läuft dir doch nicht weg.

Warum sollte ein Bluttest gemacht werden, der Urintest ist doch positiv.

Dir bleibt zur Zeit nur, die Hände in den Schoß zu legen und „guter Hoffnung“ zu sein.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

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Grundsätzlich gilt; je früher die "Pille danach" nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr oder einer Verhütungspanne eingenommen wird, desto sicherer kann eine Schwangerschaft verhindert werden, weil die Wahrscheinlichkeit einfach größer ist, einem möglichen Eisprung zuvor zu kommen.

Die „Pille danach“ hat keine abortive Wirkung, sondern hemmt die Eireifung und verschiebt den Eisprung im Zyklus der Frau um 5 Tage nach hinten, sodass keine Befruchtung mehr möglich ist, weil die Spermien die Eizelle nun „verpassen“ bzw. dann abgestorben sind und nichts mehr anrichten können.

Nach dem Eisprung (eine Eizelle ist maximal 24 Stunden befruchtungsfähig), also in der zweiten, unfruchtbaren Zyklushälfte ist eine Schwangerschaft nicht möglich und die Einnahme der "Pille danach" überflüssig, weil mit oder ohne Pille danach das Eintreten einer Schwangerschaft unmöglich ist.

Da aber kaum eine Frau (oder App) weiß, wann genau der Eisprung stattfindet, ist eine gescheite Verhütung zu jedem Zeitpunkt im Zyklus notwendig und eine Notfallverhütung kann zu jedem Zeitpunkt im Zyklus sinnvoll sein.

Wenn der Eisprung zufällig zeitgleich mit dem ungeschützten Geschlechtsverkehr stattfindet und die "Pille danach" wird wenige Stunden später eingenommen, ist eine Befruchtung der Eizelle nicht mehr zu verhindern. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass trotz Einnahme der "Pille danach" eine Schwangerschaft eintritt.

Ulipristalacetat (z.B. ellaOne®) - spätestens bis zu 120 Stunden nach dem ungeschützten Sex - kann auch noch bei Einnahme unmittelbar vor der Ovulation bei bereits ansteigendem LH-Spiegel das LH-Level senken, den Peak verschieben und somit die Ovulation verzögern. Es kann im Gegensatz zu Levonorgestrel (z.B. PiDaNa®) - bis maximal 72 Stunden nach dem ungeschützten Verkehr - also auch "kurzfristiger" (näher am Eisprung) noch etwas bewirken.

Eine Notfallverhütung mit Ulipristal gehört zwar zur teureren Kategorie, ist allerdings der „Goldstandard“, also in der Medizin ein diagnostisches, therapeutisches oder allgemein wissenschaftliches Verfahren, das im gegebenen Fall die bewährteste und beste Lösung darstellt.

Eine Garantie gibt es bei beiden "Pillen danach" aber so oder so nicht. Bei schneller Einnahme innerhalb von 24 Stunden senkt die ellaOne® das Schwangerschaftsrisiko auf 0,9 Prozent. Bei der PiDaNa® mit Levonorgestrel bleibt ein Risiko von 2,3 Prozent, trotzdem schwanger zu werden.

Wirkungsvoller ist die „Spirale danach“. Siehe dazu gerne meinen Beitrag hier:

https://www.gutefrage.net/frage/ungeschuetzten-geschlechtsverkehr-gehabt-die-pille-danach-innerhalb-von-24-stunden-genommen-aber-nicht-gewusst-wann-der-eisprung-war-oder-sein-wird-was-nun#answer-326208252

Je nach Produkt kosten die „Pillen danach“ etwa zwischen 16 und 35 €.

Bist du unter 22 Jahre, werden die Kosten der "Pille danach" bei gesetzlich versicherten Frauen in Deutschland von der Krankenkasse übernommen. Du musst sie dir dann jedoch ärztlich verschreiben lassen. Ab 18 J. muss allerdings die Rezeptgebühr selbst bezahlt werden.

Die "Pille danach" kann man auch ohne Rezept in der Apotheke kaufen, wobei dann auch Frauen unter 22 Jahren die Kosten von der Krankenkasse nicht erstattet bekommen.

Alles Gute für dich!

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Es ist zunächst recht schwierig, diesen kleinen Pillchen zu trauen. Aber warum wirfst du dir eigentlich seit 2 Jahren Hormone ein, wenn du letztendlich deiner Verhütungsmethode nicht vertraust? Und warum verwendest du nicht zusätzlich Kondome, wenn du deiner Verhütungsmethode allein nicht vertraust? Und warum fragst du erst hinterher, wenn du nicht weißt, ob und wie deine Verhütungsmethode funktioniert?

Die Pille ist eine recht zuverlässige Verhütungsmethode und eine Schwangerschaft in Abwesenheit von Einnahmefehlern nahezu ausgeschlossen. Dass sie keinen Pearl Index von glatt Null hat, liegt laut Expertenmeinung vermutlich an auch unbemerkten oder nicht zugegebenen Einnahmefehlern.

Für den Verhütungsschutz ist allein wichtig, dass du deine Pille korrekt einnimmst, also regelmäßig (bzw. innerhalb der Toleranz nachnimmst) und eine Pause nicht verlängerst und an Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten denkst und auf Erbrechen und wässrigen Durchfall innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme achtest und einen Einnahmefehler richtig korrigierst.

Dann ist eine Schwangerschaft nahezu ausgeschlossen und eine Notfallverhütung absolut überflüssig.

Die einnahme unterscheidet sich immer zwischen 2 stunden ca also ich nehme die nie genau punkt auf die minute. 

Schau dazu gerne meinen Beitrag hier:

https://www.gutefrage.net/frage/ist-es-schlimm-die-pille-nicht-exakt-um-die-gleiche-uhrzeit-zu-nehmen#answer-508137324

( habe in 2 tagen meinen eisprung)

Die Hormone der Pille hebeln deinen eigenen natürlichen Zyklus doch aus. Die Östrogene und Gestagene deiner Kombinationspille unterdrücken kontinuierlich unter anderem die Eireifung im Eierstock und verhindern den Eisprung.

Du hast also keinen natürlichen Zyklus, keinen berechenbaren Eisprung und auch keine fruchtbaren Tage mehr - das ist ja Sinn und Zweck dieser Verhütungsmethode.

Allerdings kann es bei Einnahmefehlern/Wechselwirkungen zu einer Durchbruchsovulation (unerwünschter spontaner Eisprung) kommen. Doch diese steht dann im zeitlichen Zusammenhang mit dem Fehler, nicht aber mit einem „natürlichen Zyklus“.

Alles Gute für dich!

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Und was wäre, wenn hier einer schreibt „nein - das ist nicht normal!“?

Der erhöhte Östrogenspiegel sorgt für eine stärkere Durchblutung im Vaginalbereich. Somit reagiert der Intimbereich der Frau sensibler auf Berührungen, was oft mit erhöhter sexueller Erregbarkeit verbunden ist - auch eine gesteigerte Lust auf Sex in der Schwangerschaft ist also ganz normal. 

Möchte eine Schwangere aber aus welchen Gründen auch immer (oder sogar ganz ohne Grund) keinen Sex haben, ist das auch zu tolerieren.

Alles Gute für euch!

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In der Regel werden alle Fragen zur empfängnisverhütenden Wirkung, der Einnahme, typischen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern etc. in der Gebrauchsinformation beantwortet - die kannst du übrigens auch googlen, wenn du sie gerade nicht zur Hand hast.

Das Hormon deiner Pille hebelt deinen eigenen „natürlichen“ Zyklus doch aus. Das Gestagen unterdrückt kontinuierlich unter anderem auch die Eireifung im Eierstock und verhindern den Eisprung.

Du hast also keinen natürlichen Zyklus, keinen berechenbaren Eisprung und auch keine fruchtbaren Tage mehr - das ist ja Sinn und Zweck dieser Verhütungsmethode.

Allerdings kann es bei Einnahmefehlern/Wechselwirkungen innerhalb von ein bis sechs Tagen zu einer Durchbruchsovulation (unerwünschter spontaner Eisprung) kommen. Doch dieser Eisprung steht dann im zeitlichen Zusammenhang mit dem Fehler, nicht aber mit einem „natürlichen Zyklus“.

Zumindest 7 Tage zusätzliche Verhütung sind auf jeden Fall notwendig, um nach einem verhütungsrelevanten Fehler wieder einen Schutz aufzubauen bzw. die Zeit einer möglichen Durchbruchsovulation zu überbrücken.

Alles Gute für dich!

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Es ist doch Sinn und Zweck dieses Verhütungsmittels, dich vor einer Empfängnis zu schützen.

Zwar bietet kein Verhütungsmittel einen 100%-Schutz - dazu wäre absolute Enthaltsamkeit notwendig - selbst eine Sterilisation nicht. Allerdings hinterfragt da keiner, wie hoch denn die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ist…

Die Pille ist eine recht zuverlässige Verhütungsmethode und eine Schwangerschaft in Abwesenheit von Einnahmefehlern nahezu ausgeschlossen. Dass sie keinen Pearl Index von glatt Null hat, liegt vermutlich laut Expertenmeinung an auch unbemerkten oder nicht zugegebenen Einnahmefehlern.

Für den Verhütungsschutz ist allein wichtig, dass du deine Pille richtig einnimmst, also regelmäßig (bzw. innerhalb der Toleranz nachnimmst) und eine Pause nicht verlängerst und an Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten denkst und auf Erbrechen und wässrigen Durchfall innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme achtest und einen Einnahmefehler richtig korrigierst.

Dann ist eine Empfängnis mehr als unwahrscheinlich und du bist 24/7 durchgehend geschützt.

Alles Gute für dich!

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Hat man einen „eigenen“ zugewiesenen Parkplatz, darf man darauf parken - muss man allerdings nicht und kann auch anderen „öffentlichen“ Parkraum (vorne?) nutzen.

Man darf allerdings nicht einfach auf zugewiesenen Parkplätzen anderer parken, nur weil man keinen freien Parkplatz findet.

Alles Gute für dich!

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Nicht jedes Antibiotikum nimmt Einfluss auf die Wirkung der Pille (das kannst du bestenfalls aus den jeweiligen Packungsbeilagen erfahren) und eine zusätzliche Verhütung wird je nach Einzelfall empfohlen.

Denn über mögliche Wechselwirkungen von Pille & Antibiotika fehlen noch (immer) aussagekräftige Forschungsergebnisse, da es eine Vielzahl unterschiedlicher Antibiotika und Pillen gibt. Und nicht jeder Hersteller prüft alle möglichen Präparatkombinationen auf Wechselwirkungen.

Deshalb sollte man grundsätzlich beim Arzt oder Apotheker angeben, wenn die Pille und andere Arzneimittel zusammen eingenommen werden - das steht nicht umsonst in der Gebrauchsinformation - und bekommt dann in der Regel Handlungsempfehlungen.

Meist besteht die Wechselwirkung bei „üblichen“ Antibiotika aber nicht aus Schutzverlust, sondern es kann zu Zwischenblutungen kommen.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltet ihr während der Anwendung des Antibiotikums und danach bis zur Einnahme von 7 wirkstoffhaltigen Pillen in Folge zusätzlich z.B. mit Kondom verhüten - je nach Einnahmewoche ist es besser (und schneller), dann die Pause (bei der Slinda die Placebos) auszulassen.

Geschlechtsverkehr vor der Einnahme eines Antibiotikums ist nach heutigem Kenntnisstand kein Risiko. Denn sollte das Antibiotikum tatsächlich Einfluss auf die Wirkung der Pille nehmen, setzt es die empfängnisverhütenden Effekte nicht auf einen Schlag außer Gefecht.

Wird das Antibiotikum ausschließlich in der Einnahmepause der Pille genommen und es kommt danach nicht zu Durchfall, ist eine zusätzliche Verhütung nicht notwendig.

Klinisch relevante Wechselwirkungen mit oralen Kontrazeptiva konnten bislang nur für wenige Substanzen gezeigt werden, wie Antiepileptika, antimikrobielle Substanzen, Johanniskraut-Präparate und das Antiemetikum Aprepitant.

In den meisten Fällen ist die Datenlage (immer noch) unklar.

Antibiotika wie Penicilline, Cephalosporine, Tetrazykline, Neomycin, Chloramphenicol, Fusidinsäure, Sulfonamide, Nitrofurantoin oder Metronidazol können über eine Abtötung der dekonjugierenden Darmbakterien eine Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufs der Sexualsteroide bewirken.

Dieser Effekt ist abhängig von der Darmflora und der Empfindlichkeit der entsprechenden Darmbakterien gegenüber dem jeweiligen Antibiotikum und daher im Einzelfall schwer vorherzusagen.

Deshalb variieren die Empfehlungen je nach Quelle.

Deutsches Ärzteblatt: Zusätzliche Verhütung während der Zeit der Einnahme des interagierenden Medikaments und sieben Tage darüber hinaus.

Die ABDA-Datenbank ist hier sehr vorsichtig und empfiehlt: bis zum Ende des Zyklus und eine Woche zusätzlich.

Die WHO sowie amerikanische und englische Guidelines empfehlen keine zusätzliche Verhütung.

Schau auch mal hier:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2018/daz-16-2018/frau-muss-sich-nicht-vor-antibiotika-fuerchten

Auch ein Wechselwirkungscheck im Internet kann hilfreich sein.

Die Gelehrten streiten noch darüber, ob und wenn ja, in welchem Ausmaß die "Pillen danach" Einfluss auf die Wirkung der normalen Antibabypille haben.

Da die „Pille danach“ mit Levonorgestrel ein Gestagen verwendet, das auch in der normalen Pille ist, wird da keine Beeinträchtigung der Pillenwirkung angenommen. In Studien untersucht wurde das allerdings nicht.

Die „Pille danach“ mit Ulipristalacetat (z.B. ellaOne®) schwächt jedoch möglicherweise die Wirkung der normalen Pille ab, da sie die Progesteronrezeptoren moduliert.

Dies konnte wohl in neueren Studien (die es noch nicht bis in die Packungsbeilagen geschafft haben) nicht bestätigt werden.

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=2ahUKEwjErpemmu_nAhXO0qQKHQ5BC7cQFjAAegQIARAB&url=https%3A%2F%2Fwww.apotheke-adhoc.de%2Ffileadmin%2Fuser_upload%2Fkompendium%2Fellaone%2FKeine_nachgewiesene_WW_der_Pille_Danach_mit_der_regula__ren_Antibabypille_Neuer_Abbinder.pdf&usg=AOvVaw3QwIGlaxdowlwbNTvGnDww

Zumindest 7 Tage zusätzliche Verhütung sind auf jeden Fall notwendig, allein schon um nach einem verhütungsrelevanten Fehler wieder einen Schutz aufzubauen bzw. die Zeit einer möglichen Durchbruchsovulation zu überbrücken.

Empfohlen wird trotzdem, so lange zusätzlich z.B. mit Kondom zu verhüten, bis 14 Pillen korrekt genommen sind, dann ist man auf jeden Fall wieder auf der sicheren Seite.

Alles Gute für dich!

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Kein Zyklus ist in Stein gemeißelt und du wirst mit den Jahren noch feststellen, dass selbst bei einer erwachsenen Frau in der Regel bei der Regel nur wenig "regelhaft" ist.

Leider wird jedoch schon in der Schule fälschlicherweise vermittelt, dass ein "regelmäßiger" Zyklus 28 Tage und die Blutung 5 lang sein sollte. Das ist aber nur ein Durchschnittswert.

In Zeiten, in denen immer mehr Frauen die Pille nehmen und dadurch einen gleichmäßigen "Zyklus" haben, wird schnell vergessen, dass das künstlich erzeugt ist und nicht der Norm entspricht.

Ja, die Periode einer Frau dauert im Durchschnitt 5 Tage pro Zyklus. Doch diese Zahl dient nur als grober Richtwert: Jeder Zeitraum zwischen 3 und 7 Tagen gilt als „normal“. Und blutet man nur 2 oder selbst 8 Tage, ist das auch okay.

Jede Blutung, die länger als 10 Tage dauert, sollte vom Frauenarzt abgeklärt werden.

Alles Gute für dich!

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