Hundefutter ohne tierische Nebenerzeugnisse?

8 Antworten

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das, was du gehört hast ist richtig.

ABER genau die dinge, die du da als nebenerzeugnisse aufzählst gehören zu einer artgerechten hundeernährung dazu.

pansen zB liefert fermentiertes rohfaserreiches grünzeugs. ich kenne keinen hund, der den nicht mit strahlenden augen in purem zustand frißt.

knochen sind der einzige calciumlieferant für fleischfresser ohne calcium lebts sich nicht sonderlich lange.

gehirn ist reich an fett und eiweiß.

selbst federn und fell sind bis zu einem gewissengrad nicht abartig für nen hund. liefert beides doch rohfasern und hilft auch noch dabei würmer aus dem darm mechanisch zu entfernen.

anstatt dir nen kopf über, in deinen augen, eklige dinge zu machen, solltest du dich erstmal mit dem thema artgerechtes hundefutter auseinander setzen.

hund können nicht alleine von muskelfliesch leben, sie brauchen knochen, pansen, blättermagen, blut, lunge, herz, nieren, leber, .........

du darfst nicht den fehler machen und artgerechtes hundefutter mit dem anerzogenen ekelmaßstäben zu messen, das kann für den hund nur daneben gehen.

selbst kot und urin in gewissen mengen machen rein gar nichts und vor allem ersteres wird von vielen hunden auch im unverarbeiteten zustand gefuttert zB in form von üferdeäppel, die man unterwegsbeim gassi findet. viele mögen zB auch katzensch.... wenn es gewisse grenzen und mengen nicht übersteigt, ist auch daran nichts tragisches.

und ja, ich weiß, ich habe deine eigentliche frage nmicht beantwortet, einfach weil es blödsinn wäre, dies zu tun.

ach ja, bei nebenprodukt freien futtersorten, wird alles, was ehemals natürlcherweise an vitaminen, mineralien,..... vorhanden war, durch künstliches ersetzt. kA ob das dann so prickelnd ist. würdst du eine vitaminpille einer orange oder paprika vorziehen? ganz zu schweigen von der schlechteren bis gar nicht vorhandenen verwertbarkeit dieser künstlichen zusätze.

wo er recht hat, hat er links...

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super ,kompetent antwort ,der man nichts mehr zufügen muß DH

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Dass die Rohfütterung das Beste ist weisst du ja sicher- eine Alternative wäre das Trockenfutter von Orijen das besteht aus 80% Fleisch und Fisch und 20% Gemüse. Ich füttere das jetzt meinem Hund da in Spanien das Fleisch erstens sehr schwer erhältlich ist und es ist auch sehr teuer.

Also so spontan fällt mir keines ein. Ich glaube, das ist sogar nicht unwichtig für Hunde, aber da will ich mich nicht festlegen.

Ansonsten hilft entweder Barfen, aber da unbedingt vorher mit dem TA absprechen, ob der Hund das auch verträgt. Für manche Hunde ist barfen nämlich nicht geeignet.

Vielleicht auch bei Züchtern fragen, was sie so an Futter geben und ob sie weiterhelfen können.

Ansonsten hilft nur das, was mein Freund macht: selbst kochen und zuzubereiten, beziehungsweise gibt es mittlerweile auch Hundemetzgereien (kenne ich aus München) die das Futter auf den Hund individuell zugeschnitten zusammenstellen und verkaufen. Vielleicht mal so eine Hundemetzgerei aufsuchen.

Ich lese hier oft - auch von Dir: Barfen, aber vorher mit dem TA sprechen.

Woher weiß der Tierarzt, ob mein Hund Barfen verträgt? Ich bin mir sicher, daß weiß er nicht - denn man sieht es dem Hund nun ja nicht an.

Vor allem haben die meisten TÄ ein Problem mit Barfen. Dies kommt auf der einen Seite daher, daß TÄ meistens keine Ahnung von der Tierernährung haben, da dies im Studium so gut wie nicht durchgenommen wird. Meist werden Seminare angeboten von Hill´s & Royal Canin und die stellen natürlich ihr Futter als das Beste hin und sind gegen Barf und somit sind die meisten TÄ auch dagegen. Hinzu kommt, daß TÄ oft an Diätfutter von Hills & RC sehr viel Geld verdienen.

Mein Tierarzt fand´s auch nicht gut als ich mit Barfen angefangen habe. Die hat mir Horrorstorys übers Barfen erzählt. Dennoch habe ich es gemacht u. meine Hunde haben geniale Blutwerte.

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@shark1940

Mist warum kann man keine Kommentare liken???

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Für manche Hunde ist barfen nämlich nicht geeignet.

auf grund dieses satzes, mal folgende frage. würdest du flgendem satz auch zustimmen?

für manche pferde ist gras fressen nicht geeignet.

oder diesen

für manchen igel ist schnecken fressen nicht geeignet.

oder diesen

für manchen menschen ist selbstzubereitetes essen nicht geeignet.

ich denke nicht, daß du auch nur einen dieser sätze bejaen würdest. wieso dann also diesen satz für den hund?

laßt euch doch nicht von der fertigfutterindustrie und der von ihnen verbreiteten propaganda an der nase herumführen. ist doch klar, daß die so reden, die verdienen ihr geld damit, daß wir ihren sch.... kaufen.

nur wieviel ahnung kann jemand haben, der einen flischfresser mit billigem aromatisiertem getreide satt machen will?

selbst kühe haben probleme mit stärkehaltigem futter, es kommt zu fehlgärung im pansen und zur ausbreitung von coli bakterien. und das sind eigentlich pflanzenfresser, genauer gesagt, grasfresser, die eine gewisse toleranz gegenüber stärke haben.

hunde sind nichtmal pflanzenfresser, sondern fleischfresser und denen setzt man ebenso getreide vor. das kann doch nur nach hinten losgehen.

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@ordrana

Da möchte ich mal kurz etwas anmerken:

Das Barfen vertragen manche hochgezüchteten Rassen einfach nicht mehr. ich habe selbst Freunde, die ihre Hunde barfen. Zur Info, diese Hunde sind Slowakische Wolfshunde und werden als Wachhunde eingesetzt. Beide Besitzer sagen allerdings, dass Barfen bei MANCHEM!!!! nicht bei jedem Hund, zu Verhaltensänderungen führen kann, sie können ein bisschen unabhängiger werden und nicht mehr so anschmiegsam wie vielleicht früher. Bei ihren Wolfshunden zeigte sich, im Gegensatz zu den Wurfgeschwistern, ein fast identisches, eher aggressives Wachverhalten, was die anderen eben nicht zeigten und die beiden Hunde wuchsen nicht in direkter Nachbarschaft auf. Das will ich natürlich nicht aufs Barfen schieben, aber sie meinten auch, dass man eben schon ein Auge drauf haben sollte, wenn man nach der Barfmethode füttert. Wenn man den Hund schon von Anfang an barft, braucht man sich keine Sorgen machen.

Ich sage doch nicht, dass es generell schädlich ist. Lesen bildet, Kumpel. Unsere Hündin hat auch desöfteren, besonders zur Schlachtsaison, rohes Fleisch bekommen und die wurde 15 Jahre alt. Aber dennoch sollte man einen Tierarzt zu Rate ziehen, bin zum beispiel mit meinem sehr zufrieden. Man sollte auch nie ganz den Hund selbst aus den Augen verlieren und ein bisschen überwachen. Wenn alles in Ordnung ist, kann man getrost mit dem barfen anfangen bzw weitermachen.

Ich sage nicht, dass es grundsätzlich falsch ist, zu barfen. Aber auf Dauer ist es teuer und ich persönlich finde, hochwertiges Nass/trockenfutter tut es bei einem normalen Haushoffamilienhund genauso. Also geht nicht gleich hoch wie ein Pups in der Wanne. Das sind nur meine Erfahrungen und es ist das, was ich von Züchtern und anderen Besitzern so weiß. Kann ja falsch sein, ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit meiner Angaben, ich bin schließlich nicht Gott.

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@Elli1991

wer geht denn hoch wie ein pups? o.O

aber gut, um deine argumente kurz zu kommentieren.

ja, es geistert die aussage durch die gegend, auch durchs internet, daß das füttern von rohem fleisch den hund aggresiver, blutrünstiger,... machen würde.

dem ist allerdings definitiv NICHT so. verhaltensunterschiede bei wurfgeschwistern, die getrennt voneinander lkeben und die eine seite wird gebarft, die andere nicht, können und werden hauptsächlich durch die nach der trennung vom neuen halter vollzogene sozialisierung und erziehung ausgelöst.

münzen wir das ganze einmal um, dann wäre folgendes ebenfalls richtig.

veganer sind die friedliebensten menschen dieses planeten und menschen, die gerne mett, rohen schinken, salamie, blutiges steak und carpaccio esse sind die aggresivsten. daß eine solche behauptung blödsinnig ist, muß ich wohl nicht näher erläutern. ^^

einzige verhaltensänderung, die bei umstellung auf barf eventuell erfolgen kann sind futterneid, der hälöt allerdings meist nicht lanbge vor, wenn hund kapiert hat, daß es nun täglich knochen, fleisch und co gibt. und verminderte aggresivität, welche durch zB schmerzen durch fehlernährung ausgelöst wurden. sowas geht aber auch eher seklten von jetzt auf gleich. ein hund, der zB HD schmerzen hat und deswegen eher brummelig ist, kann sein wesen dahingehend ändern, daß nach einigen monaten des barfens die gelenke weniger schmerzen. sprich er bewegt sich wieder mehr und ist freudiger.

tierärzte haben leider keinen dunst von artgerechter ernährung egal bei welcher tierart. dieses themengebiet wird während des studiums nur kurz angerissen, wenn es um das thema verdauungstrakt geht. das restliche wissen, was tierärzte meist haben, wurde auf von herstellern gesponsorten seminaren ihrer futtermittel, erworben. also auch eher eine nicht unabhängige meinung, die auf einem solchen seminar vermittelt wird.

kostentechnisch liegt man beim barfen ca auf der höhe eines mittelpreisigen fertigfutters. wer viel selbst schnipselt und sich kostengünstige dinge erraus sucht, der kann das sogar noch auf die preisklasse von billigem fertigfutter drücken. wer seinem hund natürlich tag täglich nur hackfleisch,. filet und co vorsetzt, der fährt teurer, und vor allem mit dem risko, daß der hund mangelerscheinungen bekommt.

Lesen bildet, Kumpel.

diesen satz solltest du dir selbst zu herzen nehmen. ich setze mich bereits seid ca 8 jahren mit dem thema artgerechtes hunde- und katzenfutterauseinander. am lesen kann es also beim besten willen nicht liegen und an fehlendem hintergrundwissen auch nicht.

ganz davon ab, stellen zwei drei bekannte, welche evehntuell auf welche art auch immer ihre hunde roh füttern, keine vergleichsgruppe dar. ich kenne locker das zehnfache an barfern persönlich, ohne jene mit einzu rechnen, die ich ausschließlich aus foren etc. kenne.

verhaltensänderungen in richtung agression kennt keiner davon.

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ja ,das ist nun mal so-- fleisch ist totes gewebe und riecht ,da geht kein weg drum rum.nebenerzeugnisse,die du da aufgeführt hast,sollte ein hund übrigends zum fressen bekommen ,.je vielseitiger ein hund mit fleisch ernährt wird ,um so gesünder ist er und um so weniger mangelerscheinungen bekommt er .ist wie bei uns menschen auch --vielseitigkeit schützt vor krankheit.

deinvater soll ja am dosenfutter auch nicht riechen ,schick ihn raus ,wenn der hund gefüttert wird .unsere hunde müssen doch auch unsere duftcocktails vertragen ,oder glaubt dein vater ,daß euer hund sein deo, rasiewasser und creme besonders lecker findet?? -das stinkt für ihn bestialisch -nur darüber denkt dein vater bestimmt nicht nach --gib ihm das mal zum lesen und nachdenken .

Warum muss es denn unbedingt Nassfutter sein? Würde dir echt zu Trockenfutter raten, dass riecht weniger. Nutze momentan das von Charity for Dogs und bin sehr zufrieden.

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