Hund fiept ständig

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7 Antworten

mhm, vielleicht hat er sich noch nicht richtig bei euch eingelebt und fragt, wann es denn jetzt endlich wieder nachhause geht....

hast du mal versuch ihn so richtig auszupowern? einen langen spaziergang, wenn er nicht ohne leine läuft in ein freilaufgehege, wo er mit anderen hunden toben kann und spielchen spielen für den kopf (leckerchen ins gras werfen, die er erschnüffeln muß; leckerchen in etwas papier einwickeln, so das er sich da durchwurschteln muß; leckerchen in einer halbierte klopapierrolle verstecken; "tricks" üben, wie pfötchen geben usw.) sowas macht nicht nur den hund müde, sondern es baut sich auch schneller eine bindung zwischen euch auf.

Hallo, also mit auspowern haben wir alle fast jeden tag zu tun, wenn er im garten ist oder so, habne alles schon probiert, er powert sich auch schön aus und schläft dann auch ne weile, aber nach 2 3 stunden fängt das fiepen wieder an, wobei ich anmerken muss, ab abend so gegen 18 uhr ist dann ruhe, kein fiepen mehr aus nicht nach dem letzten gang um 22 uhr, nur ab und zu ein knurren oder ahnliches, das macht er aber wenn er was gehört hat und ihm nicht passt (nachbarn im trppenhaus, komische geräuche drausen)

das mit der bindung denke ich auch, obwohl ich denke das er zeit schon überwunden hat, da man ihm deutlich die erste woche angemerkt hat das er hier "neu" ist. aber nach der ersten woche ging er dann voll auf und hatte den eindruck gemacht das er sich hier wohlfühlt. auserdem hatte ich das gefühl das er von den vorbesitzern geschlagen würde, weil er die erste zeit ständig angst bekam, wenn man die hände zu hstig bewegt hatte und auch vor der leine hatte er die erste zeit sehr angst.

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Mit einem Monat ist er jetzt noch nicht wirklich lange bei euch, und für ein Hund ist so ein Besitzerwechsel schon eine enorme Umstellung. Allerdings würde ich das Fiepen nicht nur darauf schieben. Eventuell hat er dieses Fiepen schob beim Vorbesitzer gezeigt, und es ist eine kleine Macke von ihm.

Damit das Fiepen jetzt aber nicht zur dauerhaften Macke wird, möchte ich Sie bitten, ihm keine positive Aufmerksamkeit zu schenken oder ihn gar zu Streicheln oder zu "trösten" wenn er fiept. Ich vermute einfach mal das Sie sobald der Hund fiept zu ihm gehen damit er aufhört, oder ihn streicheln damit er sich beruhigt. Damit verstärken Sie ungewollt das ungewünschte Verhalten. Versuchen Sie das Fiepen, auch wenn es schwer ist, am besten zu ignorieren und wende dich von ihm ab sobald er fiept. Denn wenn Sie ihn streicheln oder ihn beruhigen wollen, lernt der Hund: Fiepen wird belohnt, ich bekomme Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit.

hallo, wie schon weiter unten geschrieben, haben wir schon mehrere varianten ausprobiert. es ihm geben was er will, ihm sagen er soll aufhören, oder ignorieren...hilft alles nichts.

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@IshtarSama

Man sollte nicht so schnell aufgeben und konsequent eine Strategie durchziehen. Ich denke meine oben erläuterter Rat hätte gute Erfolgsaussichten, und sollten bis zur Kastration konsequent durchgeführt werden.

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@IshtarSama

na ja -- ihr habt also doch schon einiges ausprobiert und immer was neues ausprobiert , das lernt ein schlauer hund schnell ,also unbedingt konsequent bei dem ignorieren bleiben für die zukunft.

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Ich fange 'mal "hinten herum" an: Er hat zwar alles, was ein Hund so braucht, aber ein Jack Russell braucht noch etwas mehr. Er oder sie brauchen vor allem einen klaren Rudelführer. Wenn diese Rolle in eurer Familie - für den Hund - nicht eindeutig definiert ist, dann wird der JR immer denken, "O Hilfe, hier ist kein Chef, ich muss mich um alles kümmern!" Damit sind insbesondere junge Exemplare naturgemäß überfordert. Deshalb ist es für seine Eingewöhnung ganz wichtig, dass EINE Person für ihn ganz klar die Chefposition innehat.

Wenn du den ganzen Tag über Im Hause bist, bietest du dich an. Dann musst du ihm vor allem klar machen, dass DU dich kümmerst, und er ganz beruhigt weiter schlafen kann, auch wenn nur eine Fliege durch den Raum summt... Es mag teilweise lächerlich erscheinen, aber die Jungen gerade der Terrierrassen "stürzen" sich geradezu gerne in Verantwortung und werden dann damit nicht fertig. Deswegen z.B. Schlafplatz nahe beim "Chef", und sich mehrmals im Laufe des Tages darum kümmern, was ihn gerade so an "Hundeaufregung" beschäftigt, ihn beruhigen und ihm die message vermitteln: "Ich kümmere mich darum!!" - Das Fiepen ist m.E. nichts als seine MItteilung: Da ist was, das ich nicht verstehe." - Das hat immerhin den Vorteil, dass er noch nicht ganz die Verantwortung übernommen hat.

...und GEDULD HABEN: Ein Monat ist dafür noch eine kurze Zeit. Du musst als Chef mindestens zweimal am Tag ein paar "Knuddelminuten" - am besten immer zur selben Tageszeit - einrichten, und zwar so wie es DIR zeitlich am besten passt: Z.B., wenn alle aus dem Haus sind und bevor du dich an deine Arbeit begibst, spiele 5 bis 10 Minuten mit ihm. Und dann gibst du ein Signal, dass jetzt Schluss ist, z.B. mit dem Befehl ins Körbchen zu gehen und ihm einen kleinen Kauknochen zu geben. - Immer, wenn er dann kommt, gib den Befehl ins Körbchen zu gehen und ignoriere ihn ansonsten.

Am Nachmittag - Wenn es DIR passt! Dasselbe Ritual. Jetzt ist er wieder für eine kurze Zeit absoluter Mittelpunkt von Chef's Aufmerksamkeit, aber immer Chef bestimmt, wann Schluss ist! - Achtung, wenn er dann anfängt zu fiepen, weil er denkt, dass es "seine Zeit" ist, ist es zwar ok, aber das "Ritual" sollte dann geändert werden.

Viel Geduld und viel Erfolg! nvg

Er scheint ja alles zu haben ,was "Hund" eigentlich braucht....Vielleicht hat er sich aber trotzdem noch nicht richtig eingelebt,wenn du schreibst,daß ihr ihn erst knapp einen Monat bei euch habt?! Vielleicht vermißt er noch sein"altes Zuhause".... Hat er denn eine Rückzugsmöglichkeit. Ein Bettchen, eine Ecke, wo er sich geborgen fühlt und die nur ihm gehört? Bestimmt,oder? Hast du es schon mit Zuwendung und Streicheleinheiten versucht, wenn er grad diese Phase hat? Ist wirklich schwierig zu beurteilen! Meine Hündin fiept auch manchmal...aber dann hat sie einen Grund und zeigt mir auch,was los ist....z.B. wenn sie dann spielen möchte, oder raus in den Garten, oder einfach einen Kuschelmoment braucht! Alles Gute!

Hallo, ja ein bettchen hat sie, sogar 3, auch rückzugsmöglichkeiten. habe schon verschiedenes ausprobiert, ihm geben wonach er vielleicht verlangt (nochmal rausgehen, futter geben, kuscheln usw.) hat aber nicht funktoniert, danach gings weiter. dann hab ich es mit was sagen probiert ...hilft auch nicht. und ignorieren erst recht nicht, da jault und fiept er solange bis irgendeiner von uns was sagt oder macht damiter aufhört, spätestens meine tochter rennt dann hin.

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@IshtarSama

oh je....ich denk...er hat irgendwie eine Art von "Heimweh"... vielleicht braucht er wirklich einfach etwas Nähe ,wenn er zu fiepen beginnt. Schnapp ihn dir, oder deine Tochter...drückt ihn,streichelt ihn,sprecht leise mit ihm...spielt mit ihm! Zeigt ihm,daß ihr für ihn da seid! Hoffe und wünsche, daß es klappt ! Braucht vielleicht nur seine Zeit! LG

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Dauerhaftes Winseln ist - so organische Ursachen abgeklärt sind - in aller Regel ein Anzeichen für Stress. In den meisten Fällen entsteht dieser Stress dadurch, dass der Hund nicht gelernt hat, zur Ruhe zu kommen und keine Aufmerksamkeit zu erhalten.

Der Weg zur Ruhe führt über konsequentes Ignorieren des Verhaltens und Ruhetraining.

Heißt: Wenn der Hund sich ruhig verhält und nicht vorher gewinselt hat, wird er angesprochen, gelobt, gestreichelt. Winselt er, passiert nichts von alledem - auch und vor allem kein Anschauen und auch kein Schimpfen.

Er wird auch nicht belohnt, wenn er nach dem Winseln ruhig ist, denn dabei lernt er, dass er erst winseln muss, um dann fürs Ruhigsein belohnt zu werden.

Kopfhörer sind hier sehr hilfreich :).

Wenn es sich um einen unkastrierten Rüden handelt, könnte das Winseln auch mit einer läufigen Hündin in Zusammenhang stehen. Auch für diesen Fall hilft Ignorieren des Verhaltens.

hallo, ignorienen tu ich ihn ja schon, blos meistens klappt das beimeiner tochter nicht. da sie erst 2 ist weis sie nicht das sie nicht zu ihm darf wenn er fiept.

kastrieren lassen wir ihn diesen monat, da er ein innen liegenden hoden hat. hört das nach der kastration auf, wenn es an den hündinnen loiegen sollte?

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@IshtarSama

Kastrationen wirken auf hormonell bedingte Verhaltensweisen. Sollte das Winseln mit den Mädels in Verbindung stehen, wird es aufhören.

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Mit einem Jahr ist er ja nun geschlechtsreif. Vermutlich ist eine läufige Hündin in der Nachbarschaft, wegen der er so voller Sehnsucht weint. Warum willst Du ihn kastrieren lassen? Es ist ein Amputieren von Körperteilen. Jede Vollnarkose ist ein Risiko, und die Giftstoffe im Körper brauchen fast ein Jahr um abgebaut zu werden. Ein kastrierter Hund markeiert genauso, und einem Tier die Geschlechtsteile abzuschneiden, damit es besser gehorcht, ist wirklich grenzwetig. Lies Dir bitte vorher mal das Buch "Kastration und Verhalten" von Dr.Udo Gansloßer durch, ein wriklich wichtiges Buch.

Hallo, ich lasse ihn nicht ohne grund kastrieren. ich weis das jede volnarkose bei tieren gefährlich ist und so weiter und sofort......

mir wurde es von meiner tierärztin empfohlen da er einen innen liegenden hoden hat und sein penis dadurch auch ständig eitert.

also bitte keine vorwürfe oder sonstiges stellen, wenn man gar nicht weis woran man ist.ok. danke

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Vielleicht braucht er mehr Beschäftigung?!

bekommt er eigentlich genügend, wie schon in den anderen kommentaren zu lesen ist (will mich nicht ständig wiederholen) ;)

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