Baby durch Fehlgeburt verloren, heule nur noch, Leben erscheint so perspektivlos, ich weiß nicht mehr weiter :-(?

Hallo Zusammen, ich bin 40 J. alt und hab im Mai mein Baby in der 9 SSW. Verloren und im Moment hab ich das Gefühl, ich weiß nicht wie ich das verkraften soll. Ich breche ständig in Tränen aus, wenn ich irgendwo eine Mama mit Baby sehe, ob auf der Straße, ob im Fernsehen. Eigentlich breche ich schon bei jeder sentimentalen Situation in Tränen aus und weiß nicht was ich dagegen tun soll.

Der Hintergrund ist, ich hab das PCO Syndrom und man hat mir immer gesagt ich kann nicht schwanger werden, der Schock war groß, als ich es dann doch war, weil der Vater des Kindes ein verheirateter Mann ist. Er lebt zwar jetzt in Scheidung, steht aber nicht zu mir und steigert sich in sein Scheidungselend rein und ist zu nichts zu gebrauchen. Verständnis für mich scheint gar nicht da zu sein, er sieht nur sich selbst. Und ich sitz hier in meinem Elend und weiß nicht weiter.

Nun bin ich grad auf Arbeit und heule schon wieder. Ich möchte niemandem zu Last fallen, weil ich weiß, es kann mir ja eh keiner helfen, aber ich weiß nicht wie ich das aushalten soll. Erst der Schock über die SS, dann gewöhnte man sich langsam an den Gedanken und dann kam der Abbruch so plötzlich innerhalb weniger Minuten. Dieser Abbruch hat mich nochmals extrem geschockt, das viele Blut……….es war ein Albtraum. Ich wollte sowas nie wieder erleben.

Nun sind schon wieder 5 Monate vergangen und ich merke, das erlebte rückt in die Ferne, aber die Trauer ist immer noch da, holte mich in jeder beliebigen Situation ein und ich bin nur noch am Heulen. Ich weiß einfach nicht weiter, im Moment erscheint mir das Leben so wenig lebenswert, ich hab niemanden der für mich da ist. Der Vater des Kindes den ich jetzt am meisten bräuchte, ist mit sich selbst beschäftigt und nicht in der Lage für mich Verständnis aufzubringen und wenn doch, dann hält das nur ein paar Stunden an und meine Freunde wohnen alle weit weg, man kann meist nur mal telefonieren. Das hilft zwar auch mal, aber nicht so viel. Das Leben erscheint gar so perspektivlos, ich hab quasi irgendwie den Lebensmut verloren :-(

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Wenn es in deinem Wohnbereich eine Pro-Familia- Beratungsstelle gibt, kannst du dich an diese wenden. Dort kümmert man sich auch um Frauen nach einer Fehlgeburt.

Mit einem "echten Menschen" zu reden, der zudem auch weiß, wovon du sprichst, ist vermutlich hilfreicher, als virtuellen Trost zu suchen.


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An unserer Schule (Erzieherausbidung) sind bunte Haare kein Problem, wenn der Rest stimmt.

Im Kindertagesstättenbereich gibt es aber hin und wieder mal Probleme mit ausgefallenen Erscheinungsbildern.Hier sieht man die Vorbildwirkung auf die Kinder meist etwas enger als etwa in der Jugendhilfe oder in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Ausschlaggebend sind dabei in der Regel die Reaktionen der Eltern.

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Warum sollte ich noch leben, wenn ich nichts mehr im Leben habe?

Hallo. Ich hatte gerade wieder mal nen Nervenzusammenbruch, wo ich über jede schlimme Situation in meinem Leben nachgedacht habe und fast durchgedreht bin.

Ich habe einfach nichts, was mich noch zurückhält. Bin nur noch Zuhause und habe mich isoliert, die ganze Zeit nur am Nachdenken. Meine Gedanken zerfressen mich. Alle erreichen und erleben was und genießen das Leben, und mein Leben ist einfach mal komplett im A*sch und es ist sehr schwierig, dass sich was bessert.

Warum kann ich das Leben einfach nicht genießen, wie alle anderen auch? Warum sieht's bei anderen so einfach aus?

Ich bin mir irgendwie sicher, dass ich nicht älter als 30 sein werde. Ich hoffe einfach, dass ich eine tödliche Krankheit kriege und sterbe oder ich will es irgendwann selbst beenden, auch wenn ich noch nicht mutig genug bin und nicht weiß, wie ich es machen soll.

Ich "bete" sogar manchmal zu Gott, dass er mich bitte sterben lassen soll, obwohl ich nicht mal mehr an Gott glaube.

Ich bin so verzweifelt.

Früher konnte ich Selbstmorde nicht nachvollziehen, heute verstehe ich diese Suizidgedanken sehr gut.

Ich habe irgendwie keine Hoffnung mehr und kann mir nicht vorstellen, dass ich aus diesem Loch je wieder rauskommen werde.

Ich weiß, ich versinke gerade im Selbstmitleid und das bringt mich auch nicht weiter, aber ich kann einfach nicht anders, weil eben alles besch*ssen ist.

Ich weiß auch nicht, was ich mir hier mit dieser Frage erhoffe, aber warum sollte man leben, wenn man wirklich nichts mehr hat? Manche sagen ja, "Denk an deine Familie, Freunde usw." Ich habe zwar ne Familie, aber wir sind nicht wirklich wie eine Familie. Wir leben vielleicht nur zusammen in einer Wohnung und reden manchmal (wenn schon) über oberflächliche Sachen. Das war's. Freunde habe ich auch nicht mehr, weil ich mich zurückgezogen habe, außer eine, aber die ist auch nicht so eine, der ich alles erzählen kann.

Ich weiß nicht... Ich fühle mich so unverstanden und "zu anders", wie ein Alien, für diese Welt. Ich gehöre hier einfach nicht hin, so habe ich das Gefühl...

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Über unseren Tod entscheiden können, ist eine gute Sache. Wir können Situationen entkommen, die uns unerträglich scheinen und dem Leid ein Ende setzen, wenn wir nicht mehr leiden möchten.

Über unser Leben entscheiden, ist hingegen sehr viel schwieriger. Vor allem dann, wenn diese Entscheidung nicht mehr in unserer Hand liegt.

Mein Rat: Bevor du tatsächlich den letzten Schritt tun willst, besuche die Palliativstation eines Krankenhauses. Sprich ein einziges Mal mit Menschen, die gerne leben würden, diese Wahl aber nicht mehr haben.

Dann entscheide.

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Ein nettes Warm-up mit Musik ist, 6-10 völlig unterschiedliche Musikstücke auszusuchen, von denen maximal zwei den Hörgewohnheiten der Gruppe entsprechen. Mit einem davon beginnt man mit der Aufforderung, sich dazu zu bewegen.

Nach einigen Minuten wechselt man. In dieser Altersgruppe kann man ganz gut mit folgenden Stücken spielen:

  • SIDO, Bilder im Kopf
  • James Bond, Theme
  • Van Halen, Jump
  • The Pink Panther, Theme
  • AC/DC, TNT
  • Johann Sebastian Bach, Air
  • Rednex, Cotton eye Joe
  • Peter Alexander, Kriminaltango
  • Falco, Rock me Amadeus

Die einzelnen Titel nicht zu lange spielen, aber auch lang genug, dass die Teilnehmer sich darauf einlassen können. Gerade bei ungewohnten Stücken dauert das manchmal ein bisschen.

Wenn man gut beobachtet, merkt man auch, wenn die TN so gar nicht in Schwung kommen, dann einfach den nächsten Song nehmen.

Natürlich sollte man die Titel zackig hintereinander spielen, also nicht erst rumsuchen müssen.

Wenn die TN ungeübt sind, unbedingt selbst mitmachen und Hemmungen rausnehmen, indem man selbst den Affen gibt. Man kann das im On-Off-Takt machen, damit man auch immer wieder zusehen kann.

"Amadeus" spiele ich dann meist komplett, weil alle begeistert hopsen und mitgröhlen.

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