Hat Europa Pläne, die restliche Welt zum Klimaschutz zu bewegen?

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Diese Frage wurde im Rahmen des EU-Themenspecials zur anstehenden Europawahl gestellt. Vom 13.05. - 15.05.2019 beantwortet dann die deutsche Vertretung der EU Kommission gemeinsam mit dem Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland Eure Fragen.

Weitere Informationen zur Aktion findet Ihr unter https://gutefrage.net/aktionen/themenspecial_europawahl

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

nicht nur Pläne: Die EU hat eine entscheidende Rolle bei der Verhandlung des ersten rechtsverbindlichen globalen Klimaschutzabkommen gespielt!

Das haben Ende 2015 195 Länder in Paris unterzeichnet. Ziel: die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, und zwar durch ganz konkrete Zusagen und Aktionen aller – und den Abschied von Öl, Gas und Kohle. Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission, hat damals gesagt: „Die Koalition der Ambitionierten, die die Einigung in Paris erst ermöglicht hat, wurde von Europa geschmiedet.“

Konkret einigten sich die Staaten auf folgendes:

  • ein langfristiges Ziel, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen;
  • das Ziel, den Anstieg auf 1,5 °C zu begrenzen, da dies die Risiken und Folgen des Klimawandels deutlich vermindern würde;
  • Anstrengungen, dass die weltweiten Emissionen möglichst bald ihren Gipfel überschreiten (die Entwicklungsländern kriegen hierfür mehr Zeit)
  • weitere Emissionssenkungen auf Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Jedes Land, dass das Abkommen ratifiziert, muss natürlich auch konkret darlegen, was es beitragen wird, um diese Ziele zu erreichen.

Die Staaten werden

  • alle fünf Jahre gemeinsam strengere Ziele festlegen, wenn nötig;
  • sich gegenseitig und der Öffentlichkeit Bericht darüber erstatten, welche Fortschritte sie bei der Verwirklichung ihrer Ziele erreicht haben.

Leider haben die USA unter Präsident Trump ja entschieden, sich aus dem Abkommen zurückzuziehen. Die Europäische Union hat diese Entscheidung zutiefst bedauert. Dies sei ein trauriger Tag für die Weltgemeinschaft. Jedoch: „Das Pariser Abkommen wird Bestand haben. Die Welt kann für eine globale Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel weiterhin auf Europa zählen. Europa wird Führung übernehmen, durch ehrgeizige Klimapolitik und durch die weitere Unterstützung der Ärmsten und Verwundbarsten“, hat damals Miguel Arias Cañete. Das ist der für Klima und Energie zuständige EU-Kommissar. Und zum Beispiel arbeitet die EU mit einzelnen Bundesstaaten zusammen - mit Kalifornien zum Beispiel im Bereich des Emissionshandels.

Warum der Klimaschutz für die EU so ein wichtiges Thema ist? Deshalb:

Der Klimawandel ist DIE Herausforderung unserer Zeit: schon jetzt verändert die Erderwärmung unsere Umwelt. In vier der vergangenen fünf Jahre traten in Europa extreme Hitzewellen auf. Im vergangenen Sommer lagen die Temperaturen nördlich des Polarkreises um 5 Grad Celsius über dem Normalwert. In weiten Teilen Europas herrschte starke Dürre, während besonders Mittel- und Osteuropa in den letzten Jahren von Hochwasserkatastrophen getroffen wurden. Waldbrände, Sturzfluten und tropische Wirbelstürme verursachen massive Zerstörungen und fordern Todesopfer, wie die Hurrikane Irma und Maria im Jahr 2017, die die Karibik heimsuchten. 2017 erreichte mit dem Sturm Ophelia erstmals ein schwerer ostatlantischer Hurrikan Irland, und 2018 entfaltete der Sturm Leslie seine zerstörerische Wucht in Portugal und Spanien.

Der Weltklimarat hat im Oktober 2018 aufgezeigt, dass der vom Menschen verursachte globale Temperaturanstieg bereits 1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegt. Wenn es so weiter geht, könnte der durchschnittliche globale Temperaturanstieg kurz nach dem Jahr 2060 2 Grad Celsius. Ein solch ungebremster Klimawandel kann die Erde in ein „Treibhaus“ verwandeln, in dem gewaltige unumkehrbare Klimaauswirkungen wahrscheinlicher werden. Zum Beispiel: Bei einem Temperaturanstieg um 2 Grad Celsius dürften weltweit 99 Prozent der Korallenriffe absterben. Bei einer Erderwärmung zwischen 1,5 und 2 Grad Celsius könnte das Grönlandeis unwiderruflich abschmelzen. Dadurch würde mit der Zeit der Meeresspiegel um bis zu 7 Meter steigen, wovon weltweit Küstengebiete betroffen wären, auch die Flachlandgebiete und Inseln in Europa. Bereits heute schmilzt das arktische Meereis im Sommer rapide ab, wodurch die Biodiversität in der nordischen Region und die Existenzgrundlage der lokalen Bevölkerung bedroht sind.

Viele Grüße

Das Presseteam der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

Der Weltklimarat hat im Oktober 2018 aufgezeigt, dass der vom Menschen verursachte globale Temperaturanstieg bereits 1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegt

Erstens: Stellen Sie nicht einfach nur Behauptungen ins Netz, sondern unterlegen Sie bitte diese auch mit Quellenangaben!

Zweitens: Klimawandel hat es immer schon gegeben und ist nicht erst seit dem 20./21.Jhdrt. ein Phänomen...

Drittens: Man sollte sich eher hinterfragen, weshalb kein globales Aufschrei und keine zweite Greta gegen die Vernichtung der Regenwälder und somit gegen die Vernichtung der CO2-Aufnahmekapazitäten gegeben sind: Die Macht der sog. Globalisten und somit des Kapitals? Stattdessen wird hierzulande gegen die Automobilindustrie angegangen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt....

Viertens: Der Mensch resp. die Menschheit ist viel zu klein und zu schwach, dass er / sie in der Lage ist, einen ganzen Planeten zum Kippen zu bringen. Also hört endlich auf, die Menschheit zum Schuldigen abzuqualifizieren

Der Klimawandel wird trotzdem stattfinden, sollten auch alle Maßnahmen gegen die angeblichen Ursachen getroffen und auch eingehalten werden...

Wacht endlich auf!

Grönland heißt nicht deswegen Grönland, weil sie schon immer aus Eis bestand...

Das bedeutet aber nicht, dass ich es für keine Riesensauerei halte, wie der Mensch selbst mit seiner Umwelt und gegenübner den Tieren umgeht und die Menschheit zu einer unachtsamen und empathielosen Wegwerfgesellschaft verkommen ist...

aber das alles hat nichts mit dem CO2-Wahn zu tun, der zurzeit um sich greift...

Gruß Fantho

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@Fantho

Lieber Fantho

Natürlicher Klimawandel braucht hunderte, wenn nicht tausende Jahre um das Klima so stark zu verändern, wie es sich in den letzten ca. 20 Jahren verändert hat.

Der Mensch könnte innerhalb eines Tages den ganzen Planeten zerstören, siehe die Atomwaffenarsenale der Welt. Der Mensch ist mehr als stark genug, einen Planeten zu zerstören. Man beachte zum Beispiel den Plastik Müll in den Weltmeeren. Der Mensch verbrennt in weniger als 1000 Jahren den grossteil der Fossilen Brennstoffe, die Millionen Jahre benötigten um zu entstehen. Der ganze Kohlenstoff landet in der Atmosphäre... klingt problematisch.

Der Fakt, dass CO2 einen Einfluss auf unser Klima hat, lässt sich experimentell bestätigen. Zum Beispiel die absorption von Wärmestrahlung, aber auch zum Beispiel eine Mögliche Rückkopplung, falls die Meere zu warm werden und kein CO2 mehr aufnehmen können.

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@IBAxhascox
Natürlicher Klimawandel braucht hunderte, wenn nicht tausende Jahre um das Klima so stark zu verändern

Ubd seit wann verändert sich das: Nicht erst seit 20 Jahren. Seit 20 Jahren wird dies bewusst wahrnehmbar. Aber bis dahin erfolgt die Veränderung eben seit der letzten kleinen Eiszeit....

Der Mensch könnte innerhalb eines Tages den ganzen Planeten zerstören

Quatsch! Auch die Atombomben werden dies nicht schaffen. Die Menschheit ja, aber nicht den gesamten Planeten. Dazu (Vernichtung der Menschheit) bedarf es nicht sehr viele Atombomben - und diese reichen nicht für eine Zerstörung des Planeten aus...

Der Fakt, dass CO2 einen Einfluss auf unser Klima hat

Klar, Pflanzen benötigen CO2 - die Abholzungen der Regenwälder sorgen dafür, dass weniger an CO2 aufgenommen werden kann, als Not wendig. Daher der Treibhauseffekt. Nicht die Autos und die Flugzeuge sind die 'Schuldigen'....

Gruß Fantho

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@IBAxhascox

Natürlicher Klimawandel braucht hunderte, wenn nicht tausende Jahre um das Klima so stark zu verändern, wie es sich in den letzten ca. 20 Jahren verändert hat.

Um wie viel Grad soll die Welttemperatur in den letzten 20 Jahren gestiegen sein? Irgendetwas zwischen 0,0 und 0,2 Grad. Ach du liebe Zeit. Allein heute ist bei mir innerhalb von nur 8 Stunden die Temperatur um 12 Grad gestiegen.

Es ist anhand der Eisbohrkerne klar und unzweifelhaft nachzuweisen, dass solche kleinen Änderungen immer vorliegen und dass es schon wesentlich abruptere Wechsel gab. Deine Aussage entbehrt jeglicher Grundlage, ist einfach nur aus der Luft gegriffener Quatsch, den du niemals belegen könntest.

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@Fantho

Der Mensch verbrennt in weniger als 1000 Jahren den grossteil der Fossilen Brennstoffe, die Millionen Jahre benötigten um zu entstehen. Der ganze Kohlenstoff landet in der Atmosphäre... klingt problematisch.

Ist dir klar, dass du aus dem C02 aufgebaut bist? Das Leben beruht darauf. Die Pflanzen bauen sich daraus auf, wir wiederum aus den Pflanzen. Wenn es alle ist, ist das Leben zu Ende. Und es wird immer weniger. Gerade jetzt im Moment rieselt tonnenweisen Kohlenstoff in Form von abgestorbenem Phytoplankton als Kalk auf den Meeresboden. Es ist dann weg, kommt nicht wieder oder nur sehr vielleicht wieder zurück in den Kreislauf. So ziemlich alles, was du im Moment sehen kannst, war einmal C02 in der Luft. Der Stuhl, auf dem du sitzt, die Straße vor deiner Tür, die Wände deines Zimmers: alles abgelagerter Kalk, ursprünglich als C02 aus der Luft von Pflanzen aufgenommen.

Und da hast du etwas dagegen, dass wir einen minimalen Teil dem Kreislauf zurück geben? Wahnsinn!

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@FelixLingelbach
Um wie viel Grad soll die Welttemperatur in den letzten 20 Jahren gestiegen sein? Irgendetwas zwischen 0,0 und 0,2 Grad

Das gibt eine Steigung von 0.01 Grad pro Jahr.

In der Erdgeschichte (https://en.wikipedia.org/wiki/Geologic_temperature_record) ist die höchste Steigung die ich finde, (vor 15000 Jahren) 0.002 Grad pro Jahr (10 Grad / 5000 Jahre)

Die momentane Erwärmung ist also 5 mal schneller, als die schnellste, die es in Millionen von Jahren gab.

Die Erwärmung ist nicht natürlich, dessen sind sich u. A. Professoren der ETH Zürich einig. Wenn ich jemandem vertraue, dann denen.

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@FelixLingelbach

Das Ökosystem mit dem CO2 hat seit Tausenden Jahren funktioniert, solange keine Menschen tonnenweise CO2 in die Atmosphäre lassen. Bäume entnehmen der Atmosphäre zwar am Tag CO2, geben in der Nacht jedoch auch CO2 ab. Und alles aufgenommene CO2 von Bäumen gelangt wieder in die Luft, entweder wenn der Baum verrottet, oder wenn ein Tier die Früchte des Baumes isst und 'verbrennt'. Ja, ein Teil des CO2 wird abgelagert als z.B. Kalk. Das gibt es schon immer und wird so bleiben (Ausser die Meere werden zu warm). Momentan gibt es allerdings den Menschen, der dieses über Jahrtausende abgelagerte CO2 wieder freisetzt. Das hat es noch nie gegeben...

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@Fantho
Klar, Pflanzen benötigen CO2 - die Abholzungen der Regenwälder sorgen dafür, dass weniger an CO2 aufgenommen werden kann, als Not wendig. Daher der Treibhauseffekt. Nicht die Autos und die Flugzeuge sind die 'Schuldigen'....

Hier kommt mir der Regenwald wie der Putzdienst vor, welcher hinter den Flugzeugen sauber macht. Der Regenwald wird abgeholzt, niemand putzt mehr. Wenn es keine Autos und Flugzeuge gäbe, müsste doch gar niemand putzen, und wir hätten kein Problem?

Ich finde, wir müssen aufhören ohne Rücksicht auf die Umwelt CO2 auszustossen und Regenwälder abzuholzen!

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@FelixLingelbach

Scheinst mich mit jemdandem verwechselt zu haben, denn die Einleitung, auf die Du in diesem Kommentar beziehst, ist nicht von mir....

Gruß Fantho

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@IBAxhascox

Die Regenwälder werden ja nicht nur wegen der Autos und Flugzeuge abgeholzt....Das CO2-Thema an den Autos festmachen zu wollen, ist eine Farce...

Gruß Fantho

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@IBAxhascox

Was du da beschreibst, sind gemittelte Werte. Interessant sind die Daten aus den Eisbohrkernen:

https://klimatsans.com/wp-content/uploads/2017/03/110-160206-joanne-gisp-last-10000.png

Die Daten aus den antarktischen Kernen reichen einige 100.000 Jahre zurück. Überall zeigt sich das gleich Bild. Die Temperaturen schwanken mit einer Periode von ungefähr 1000 Jahren um ungefähr 3 Grad, auch in der Zeit, die du angesprochen hast. Nur sieht man es schlecht, weil auf den Grafiken gern mehr als 100.000 Jahre dargestellt werden.

Unsere jetzige mäßige Erwärmung passt absolut ins Bild. Sie war erstens sozusagen fällig und zweitens ist sie bis jetzt jedenfalls schwächer als die vorige. Das entspricht leider auch ganz genau den Abläufen der vergangenen Zwischeneiszeiten. Es geht bald wieder abwärts in die nächste (kleine) Eiszeit, die wieder beschissener ausfallen wird als die letzte.

Ich erinnere mich, wir haben diese Diskussion schon einmal geführt. Du glaubst an deine Schweizer Wissenschaftler, ich glaube, dass die einfach keine Kategorien für die Erdzeitalter im Kopf haben. Haben die meisten Leute nicht. Es ist, als ob die Vergangenheit keine Rolle spielte.

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@Fantho

Ja, sorry. Ich hatte meine Antwort an IBAxhascox in zwei Teile geteilt und beim zweiten falsch geklickt. (Oh oh, ein Chaos hier...)

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@FelixLingelbach
 ungefähr 1000 Jahren um ungefähr 3 Grad.

Das gibt 0.003 Grad pro Jahr

Momentan haben wir 0.2 Grad pro 20 Jahren = 0.01 Grad pro Jahr

Also heute 3 mal schneller als früher....

Was meint ihr denn zum Treibhausgaseffekt? Auch wenn es solche Schwankungen schon immer gab: Wie soll das ganze CO2 wieder aufgenommen werden? Früher waren es ja vermutlich andere Ursachen... Oder ist dazu was bekannt?

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Die EU hat eine entscheidende Rolle bei der Verhandlung des ersten rechtsverbindlichen globalen Klimaschutzabkommen gespielt!

Das haben Ende 2015 195 Länder in Paris unterzeichnet. Ziel: die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, und zwar durch ganz konkrete Zusagen und Aktionen aller – und den Abschied von Öl, Gas und Kohle.

Ok, das reicht schon. Mehr muss ich mir nicht antun. Diese EU arbeitet gegen mich. Absurdistan.

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Kurz zusammengefasst: "Wir haben uns alle entschieden etwas zu tun und wir müssen jetzt so langsam echt mal was tun, weil...

Gerade von der Vertretung der Europäischen Kommission hätte ich mir wenigstens ein paar genauere Infos oder Links und Quellen zu Projekten gewünscht mit denen man zum Beispiel eben diese schwächeren Länder unterstützen wird. Klar kann ich mir das zusammen Googlen, aber wieso wird hier so um den heißen Brei herum geschwafelt? Für mich wurde diese Frage nicht beantwortet, sondern nur aufgewärmt und verdeutlicht was passiert wenn nichts passiert.

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@KlappsKarl

Die Partei, die sagt: 'Leute, hört mit diesem esoterischen Quatsch auf!', bekommt meine Stimme.

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Ich liebe die EU😍😘

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Normalerweise würde ich ja nicht mit einem Youtube-Link antworten, aber der sehr populäre Youtuber Rezo hat ein exzellentes Video zu der Thematik gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=4Y1lZQsyuSQ

Im Wesentlichen erkennt man, dass Parteien wie CDU/CSU, SPD, AfD sehr wenig mit Klima- und Umweltpolitik zu tun haben, bzw sogar viele Versprechen nicht eingehalten haben. Ich empfehle allen Leuten, mal einige der Kleinparteien anzuschauen, z.B. Mensch Umwelt Tierschutz ("Tierschutzpartei"), die Partei, Linke, ÖkoLinx, etc. Einfach mal im Wahlomat durchklicken und schauen :)

Die SPD tut viel für den Klimawandel, wird dabei aber stark von der CDU gebremst. Ich empfehle dazu das Antwortvideo von Timo Wölken auf das Video von Rezo. Außerdem hat die SPD auch schon 2 mal versucht ein Wahlrecht ab 16 durchzubringen, wurde aber beide male von der CDU gebremst.

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Kurz gesagt:

Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten. Was auch immer für Vereinbarungen getroffen werden. Papier ist sehr geduldig.

Immerhin sind alle diese Maßnahmen nur selbst auferlegte Verpflichtungen, die bestimmt nicht bindent sind. Ausserdem werden, bis zur Erfüllung der Grenzen, zu lange Zeiträume gesteckt, die zwar bis dahin erfüllt werden könnten, aber deshalb nicht erfüllt werden müssen. Wer sagt denn, das es ausreichend sein wird.

Bisher wird der Klimawandel nur als eine natürliche Abfolge von "Normaltemperatur und Eiszeit" gesehen, und nicht als Folge des Menschen. Die Natur mag zwar träge genug sein, in diesem Fall ist sie aber zu schnell für den Menschen.

Weil sich Menschen nicht einig werden, sehn wir derzeit am Brexit-Problem der Engländer, soll ein weltweites Problem besser und schneller gelößt werden können?

Lächerlich.

Da sind Pläne für eine Umsiedlung des Menschen auf den Mars realistischer.

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