Hat ein Motorrad eine Lichtmaschine, oder ist das eher eine art Elektromotor?

5 Antworten

Ohne Lichtmaschine muss man den Strom in der Batterie "mitnehmen". Man kann ihn nicht unterwegs erzeugen. Das gibt es definitiv bei Sportmotorrädern um das Gewicht und die rotierende Masse der Lichtmaschine zu sparen. Man braucht Strom für die Zündung, aber im Vergleich zu einem Auto ist der Stromverbrauch am Motorrad allgemein geringer. 

Vom rein physikalischen Aufbau her ist ein Elektromotor und eine Lichtmaschine dasselbe. Der Unterschied ist die Energie-Richtung: Beim E-Motor geht elektrische Energie rein und kommt Bewegungsenergie heraus, er dreht sich also. Bei der Lichtmaschine geht Bewegungsenergie rein (vom Verbrennungs-Motor des Motorrades) und es kommt Strom heraus, der die Batterie während der Fahrt auflädt. Das gleiche Prinzip hat man z.B. auch beim Fahrrad mit dem Dynamo, der aus Bewegung Strom für Vorder- und Rücklicht erzeugt.

Eigentlich müsste es Generator heißen, aber das Wort Lichtmaschine hat sich im Volk eher durchgesetzt. Schließlich wissen wir, dass nicht nur Licht damit erzeugt wird. Es ist so ähnlich, wie mit dem Scheckheft beim Auto. Früher hieß das mal Check-Heft (von check = Durchsicht, technische Überprüfung). Aber wer des Englischen nicht mächtig war, hat halt immer "Scheck" verstanden und so ist es dann geblieben.

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Ich hatte mal eine MZ aus den Siebzigern, sogar die hatte eine Lichtmaschine, so daß ich glaube, eine Ducatti hat so was auch!

mit einem "t" weniger, aber stimmt, die ducati hat auch eine lima.

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Auch ein Motorrad hat eine Lichtmaschine. Der Zündfunke das Licht und die ganze elektrische Einrichtung muss doch versorgt werden.

Hi, hat auf jedenfall eine Lichtmaschine. Sonst könnte auch nicht die StarterBatterie aufgeladen werden.

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