Versorgt die Lichtmaschine Auto und Batterie parallel mit Strom oder zuerst die Batterie und dann das Auto?

16 Antworten

Interessant wie viele auf so eine Frage antworten. Und wie viele Antworten fehlerhaft sind.

Gehe mal logischer an die Angelegenheit ran. Beide Teile sind Stromlieferanten, Punkt.

Die Batterie liefert immer nur Strom wenn der Motor steht, aus ist. Nur dann.
Die Lichtmaschine liefert den Strom, sobald der Motor läuft. Also auch ab Leerlaufdrehzahl des Motors.

Die Lichtmaschine erzeugt eine höhere Spannung, also ein höheres Potential als das der Batterie. Das ist nötig, um die Batterie laden zu können. Die Lichtmaschine begrenzt die Spannung auf 14,3 Volt. Das ist die Ladeschlussspannung der Batterie. Ab 14,3 Volt ist sie voll, ratzeputz voll, voller geht nicht mehr. Klar soweit?

Die Batterie kann zwar kurzfristig bis zu 600 Ampere liefern, und liefert beim anlassen des Motors für die wenigen Sekunden die der Anlassvorgang dauert einen Strom bis zu 600 A, je nach Anlassertyp.

Die meisten Lichtmaschinen können 200 Ampere liefern. Das hört sich viel an. Wie gesagt, sobald die Lichtmaschine Strom liefern kann, ist sie der Hauptstromlieferant. 

Sie muss nicht nur den Strom für Licht, Heizung, Front- und Heckscheibenheizung, Sitzheizung, Nebellampen und was sonst noch alles Strom haben will liefern. Deswegen soll sie bis zu 200 A oder mehr liefern können, falls das nötig wird.

Die Batterie liefert immer nur zum anlassen des Motors Strom und den Ruhestrom, den die Bordelektronik also Motorsteuerung und Kleinkram braucht.

Überschätzt nicht die Leistung einer Autobatterie! Die ist nur zum starten da, hat danach nichts mehr zu tun. Wer es nicht glauben will, dass Batterie nicht viel Strom liefern kann, kann es mal ausprobieren. Einfach mal das Radio auf geringer Lautstärke 24 Stunden an lassen, ohne dass der Motor läuft. Oder 4-6 Stunden die Innenbeleuchtung an lassen. Versucht dann mal den Motor zu starten ;-) Meistens ist dann Sense, das nicht mehr möglich.

Ich könnte noch einiges zum Thema schreiben, falls dich das interessiert.
Ansonsten sollte das genügen, es beschreibt eindeutig und besser als die anderen Antworten die Zusammenhänge.

Woher ich das weiß:Beruf – über 40 Jahre Instandhaltung, Reparaturen

Komm mal im 21. Jahrhundert an.......:-)

Und denk einmal gaanz scharf darüber nach, warum in modernen Pkw 2  oder sogar 3 Batterien verbaut werden.......

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@OlafausNRW

Erkläre es mir, wenn du angeblich so einiges fachlich besser weißt.
Eines solltest du jedoch noch bedenken, ich habe über 40 Jahre in einem Automobilwerk in der Instandhaltung gearbeitet! Das bedeutet, zwar nicht direkt am Auto selbst, sondern an den Produktionsanlagen.

Was in den Autos verbaut wurde, konnte ich sehen. ;-) Und wenn ich sehen wollte, ob die 5 Jahre nach meiner Rente nun plötzlich 2 oder gar 3 Batterien verbauen, müsste ich nur 10 Minuten fahren um das sehen zu können.

Also bleibe auf dem Teppich. Die Anzahl der Autos in denen zwei Batterien verbaut sind befindet sich noch in der Minderheit.

Außerdem ändert das überhaupt nichts an meinen beschriebenen Zusammenhängen! Technisch gesehen hast du nichts drauf, du laberst nur gerne. ;-)

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@realistir

also mit einem Wort ...beginnender Altersstarrsin....:-)

>ich habe über 40 Jahre in einem Automobilwerk in der >Instandhaltung gearbeitet

Warum haben dann nicht Elektriker Autos repariert, sondern sich schon früh der Beruf des Kraftfahrtzeugelektrikers herausgebildet ?

Und damit du als armer Rentner keine Reisen unternehmen musst:

hier

https://aos.bmwgroup.com/downloads/7e5ccd70fa06f61ee9e4793ffd98fa51/59a837db/rescue-information/bmw/sedan/5-series/BMW%205er-Reihe%20G38_de.pdf

Bei VW

file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/Dumpfbacke/Eigene%20Dateien/volkswagen_rettungsdatenblaetter_4-2017.pdf

sind es der EOS,Golf 5, Lupo, Passsta B6 / B7  je nach Ausstattung,Polo A5 GTI, T 5 je nach Ausstattung

P.S.

Die ganze Nacht Radio dudeln kannst du übrigens heutzutage auch vergessen :-)

Die Bordelektronik schaltet nämlich beim Absinken der Batteriespannung gnadenlos alles aus, was nicht für die Sicherheit gebraucht wird.

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@OlafausNRW

Habe ich es hier mit Einem zu tun, der auf seine Weise Rechthaberisch sein will?

Soso, manche Autohersteller haben also dazu gelernt und schalten gnadenlos alles ab was nicht nötig ist? Komisch, dass immer Andere bestimmen wollen was ich als Käufer tun soll, tun darf. ;-)

Was sind denn Autoelektriker genauer betrachtet? Fachidioten die nichts anders begreifen als das was sie gelernt haben. Die Spezialisten die Fahrzeugelektrik im Werk bearbeitet haben, konnte man für sonst nichts gebrauchen. Die standen wie dumm neben mir, wenn ich Teile der Produktionsanlagen repariert habe.

Soso, du bezeichnest deine eigenartige Sichtweise einfach als Altersstarrsinn. Was hast du denn fachtechnisch drauf, um im dem Fachgebiet mitreden zu können? Oder brauchst du fachlich nichts, weil du sinngemäß nur auf Widerspruch gebürstet bist? ;-)

Übrigens, vor kurzem gab ich jemandem Starthilfe der sich nicht sagen lassen wollte dass sein stundenlanges Warnblinken dazu führen wird, den Motor nicht mehr starten zu können. ;-)
In seinem Auto waren interessanterweise auch zwei Batterien verbaut. Parallel geschaltet und Benziner.

Welche Akkuspannung sollte noch vorhanden sein, um Motor starten zu können? Was weißt du fachliches? Wenn nichts, oder nichts wesentliches bist du uninteressant ;-)

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@realistir

Wenn im Leerlauf zu viele Verbraucher eingeschaltet sind, z.b. alle verfügbaren Heizungen wie Stand, Sitz, Scheiben und alle Scheinwerfer, sodaß mehr verbraucht wird,als die Lichtmaschine liefert, dann wird die Batterie entladen, ganz einfach.

Auch ein altgedienter Kfz-Mechaniker hat manches Auto schon mal zum Bosch geschickt - in schwierigen Fällen.

Ich habe mal einen alten BMW von einem Kfz-Mechaniker abgekauft. Bei dem blinkten vordere und hintere Blinklichter diagonal vertauscht. Dabei war nur ein Kabel falsch gesteckt. Soviel zu Kenntnissen früherer Mechaniker über Autoelektrik.

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@weckmannu

In irgendeinem Zusammenhang tauchte dein Nickname schon mal auf. ;-) Was hattest du alter Hase, sprich Rentner denn beruflich gemacht? 

Was meinst du, erstaunt ein gelernter Industrieelektriker mit weiterer Ausbildung zum Elektroniker und jahrzehnte langer Berufsausübung als Instandhalter am meisten?
Wenn Berufskollegen und darunter sogar Meister nicht mehr weiter wissen, oder fachlich falsches erzählen. Ich dachte lange Zeit, gleiche Ausbildung, gleiche Kenntnisse. Musste davon Abstand nehmen, denn das ist nur Theorie, die Praxis sieht anders aus.

Ich frage mich, ob du mein obiges geschreibsel ganz und aufmerksam gelesen hast. Ferner, ob du mit einem Messgerät umgehen kannst.

Mache doch einfach die Motorhaube auf, klemme das Messgerät -auf DC Spannung und Messbereich bis 20 Volt eingestellt- an die Batterie.

Messe und notiere die sinngemäße Leerlaufspannung, also die wenn Motor nicht läuft. Die wird sich im Bereich um die 12,5 Volt bewegen, kann 12,4 oder bis 12,7 sein. Das ist der übliche zu erwartende Bereich.

Nun wirf den Motor an, lasse den minutenlang mit Leerlaufdrehzahl laufen, messe und notiere nun die Spannung am Akku. Ist die nun höher als die vorher notierte Spannung, oder nicht? Ehrlich bleiben! Wieviel höher ist diese Spannung, nenne deinen gemessenen Wert.

Nun erhöhst du die Motordrehzahl und beobachtest das Messgerät. Wird nun die Spannung proportional zu Drehzahl höher, oder tut sich da nicht viel, bleibt die Spannungserhöhung erstaunlich in kleinerem Rahmen? Berichte auch dieses Messergebnis. Dann unterhalten wir uns wieder.

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@realistir

Dass viele Autoelektriker Fachidioten (ich war ja auch einer) waren da muss ich Ihnen leider recht geben, das habe ich schon im 2. Lehrjahr gemerkt und wusste da schon dass ich in diesem Beruf nicht bleiben werde, schon gar nicht als damals die neue Drehstromlichtmaschine die alten schwachen Gleichstormlichtmaschinen ablösten, da brach das Geschäft erstmal ein, denn die Dinger gingen ja nicht mehr so schnell kaputt, die Autos sprangen auch besser an und die Anlasser mussten nicht ewig leiern und gingen daher auch seltener kaputt.

Ausserdem war es immer wieder das selbe, Scheibenwischer, Hupe, Blinker und eine Zündung die einfach lächerlich war.

Einfach langweilig und eigentlich ohne viel Zukunft. Ein Glück war es aber dass ich auch 1 Jahr Dieseleinspritzpumpen und Düsen reparieren gelernt habe, das war dann aber auch schon alles.

Richtig etwas gelernt habe ich erst nach der Lehre bei der Bundeswehr, wieso sprangen Bundeswehrautos auch bei grosser Kälte bis minus 60 Grad an wenn normale Autos draussen bei minus 10 schon den Geist aufgaben? Das lernt man nicht im zivilen Leben, man kann es aber dann im zivilen Leben nachbauen und benutzten.

Diesen kleinen Trick (kleines olivgrünes Kästchen)  konnte man auch in zivile Autos einbauen die dann auf wunderbarer Weise auch bei irrer Kälte von -20 oder -25 beim erstenmal starten sofort ansprangen, die Leute waren begeistert denen ich das eingebaut habe, denn bei Bosch konnten sie sowas ja nicht kriegen.

Insofern war die Bundeswehr besser als die Lehre, die eigentlich nur eine Zeitverschwendung war.

Ebenso kam ich beim Bund mit Dingen in Berührung die es im zivilen Leben ja gar nicht gab, wer wusste denn was eine Schwingfeuerheizung oder ein transistorisierter Gleichstromumformer war?

Heute nennt man das Inverter, wir hatten die Dinger aber schon damals in den 60er Jahren, all diese Sachen habe ich dort mit Freude repariert weil es etwas neues und exotisches war was draussen eigentlich keiner kannte.

Ein bisschen hat die Lehre da doch geholfen indem man einige Grundkenntnisse hatte, der Rest kam aber von mir selbst durch Weiterbildung und nächtelanges lesen von entsprechenden Fachbüchern.

Nach dem Bund bin ich dann in die Funktechnik gegangen, habe mich weitergebildet und hochgearbeitet, habe Autoradios und UKW-Funkanlagen repariert.

Es liegt also an jedem selbst was er aus sich macht.

Probleme lösen, das war meine Spezialität, wäre ich Autoelektriker geblieben hätte ich es nie so weit gebracht, ich wollte einfach kein Fachidiot bleiben.

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@realistir

Die Batterie liefert nicht nur zum Anlassen Strom, sondern auch wenn zuviel verbraucht wird oder wenn der Motor nicht läuft.

Ein alter Hase muß noch lange kein guter Erklärer sein, also bitte ein bisschen bescheidener - bin selbst Rentner.

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@weckmannu

Im normalen Fall ist das so. Sieht man sich im Militaer um dann wird alles was normal ist dann nicht mehr so normal.

So entschied General Curtis LeMay damals in den 60ern dass die Funkanlagen der  US Armee staerker ausgelegt werden sollten damit es immer moeglich war zu jeder Zeit eine Verbindug schaffen zu koennen.

Man verpasste dazu der 24 Volt Fahrzeug-Drehstromlichtmaschine einen extra Stecker der den 3-Phasen Drehstrom in den Funkkoffer zu einem Transformator zu lieferte und diesen dann auf 2000 Volt hochtransformierte um die Endstufe des 2 KW Senders betreiben zu koennen. Dazu musste der Motor dann im erhoehten Leerlauf laufen.

Mit Strom von der Batterie alleine waere das nie moeglich gewesen.

Das war das Tolle beim Militaer, man sah ploetzlich Dinge die im normalen Leben total unnormal waren.

Es war ein gewisser Anreiz mit dem man aus dem Kreis des buergerlichen Schmalspurdenkens ploetzlich herausgerissen wurde, nach dem Motto: Geht nicht gibt's nicht!

Leider war das bei der Bundeswehr nicht ganz so, in so einem Fall haette man einen Generator hinter sich herziehen muessen welcher im Gelaende dann eher ein Hinderniss war was die Wendigkeit des Fahrzeuges beeinflusste. Warum nicht einfach wenn's auch umstaendlich geht.

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@49724

Oh ha, da schneidest du ein komisches Thema an. Militär.

Ich war schon immer ein kritischer Zeitgenosse der vieles hinterfragt, was Anderen egal ist. Zu meiner Zeit gab es kein Ersatzdienst statt Bundeswehr. Ich wurde eingezogen, hatte somit einfach 18 Monate Dienst und einiges zu tun, was gewisse Herren dort als üblich befanden. Teilweise wurde "dienstlich" erwartet, man hat das eigene denken auf zu geben, nur bei Beauftragung zu denken usw.

Es gab natürlich auch Tests um geeignetere Leute für qualifizierte Weiterbildung zu finden. Somit bekam ich eine Ausbildung zum Raketenwerfer-Instandhalter. ;-)

Wie üblich bekommt man natürlich nur die Informationen die man zur Ausübung benötigt, kein Gramm mehr. ;-) Bedeutet, es wird bei allen Ausbildungen viel mehr verschwiegen als gesagt! Es darf ja sinngemäß niemand schlauer werden, als gewisse organisierte Schlaue sein können.

Ergänze doch einfach mal deine Formulierung "Geht nicht, gibt es nicht" beim Militär (weltweit) absolut nichts. Da gibt es auch kein finaziell zu teuer nicht! Egal was irgendwas militärisches kostet, es wird realisiert, obwohl eindeutig genug klar ist, solcher finanzielle und sonstige Aufwand dient nur einem Zwecke, der Zerstörung oder gar Tötung.

Niemand regt sich über die Kosten eines einzigen Flugzeugträgers auf, bei der es vorerst nur um die reinen Materialkosten geht.
Vierzig Milliarden kostet ein einziger in der Anschaffung!
Über solcherlei Geldverschwendung zu zerstörerischen Zwecken regt sich niemand auf.

Wie viele Flüchtlinge oder Asylsuchende könnte man mit dem Geld für einen einzigen Flugzeugträger versorgen? Welche Beträge wären denn zu kalkulieren, wenn man die weltweiten Kosten für Militär berechnen würde? Müsste man dann neue Bezeichnungen generieren, weil da Trillionen nicht mehr reichen würden?

Du hast natürlich einen sinngemäßen perversen Aspekt übersehen, vergessen. Militärisches Geheimnis nützt nur so lange etwas, so lange es ein möglicher Feind nicht kennt, nicht weiß!

Das perverseste bei Militär ist, es gelten ab dann keinerlei Rechtsformen und somit keine normalen Gerichte mehr! Somit ist dann sogar töten nicht mehr verboten, sondern geboten. Töten auf Befehl, genauer gesagt.  

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@realistir

Gebe ich Dir zwar recht, aber trotzdem war es eine Lehre die besser war als im zivilen Leben.

Zum Glück wurde ich zur LW einegzogen und kam dann aufgrund des erlernten Berufes zu einer Nachschub und Transport Staffel die nur aus 30 Soldaten bestand.

Aufgrund meiner Geistesblitze die ich hatte wenn andere ratlos dastanden hatte ich mir in kurzer Zeit eine quasi völlige Narrenfreiheit geschaffen und konnte praktisch machen was ich wollte, oder kriegte immer die Genehmigung von oben dazu. Mir wurde also eigenes Denken erlaubt weil man sich darauf verlassen konnte dass ich quasi alle Probleme lösen konnte.

Ich hatte sogar die Narrenfreiheit ständig eine Kiste Bier mit 30 Flaschen Bier unter meinem Schreibtisch zu haben, wo dann sogar manchmal der TO, ein Oberleutnant reinkam 50 Pfennig auf den Tisch klatschte und ein Bier haben wollte.

Ich war eben ein Mensch dem nicht alles egal ist und trotz der Tatsache dass ich gar nicht zum Bund wollte es mein Ziel war das Beste daraus zu machen.

Ich habe immer getan was ich konnte um alles reibungslos am Laufen zu erhalten.

Im Schneesturm an einem Wochenende 68/69 wo der Notstand ausgerufen wurde habe ich nicht lange gefackelt und sofort ohne Auftrag bzw. Befehl (es war ja keiner da der mir den Befehl geben konnte) gehandelt und einen Schneepflug aus meiner Werkstatt geholt und dann ununterbrochen 72 Stunden gefahren um die unheimlichen Schneemassen zu beseitigen damit am Anfang der Woche (das war dann am folgenden Mittwoch weil durch den hohen Schnee von 1,5 Meter Fahrverbot verhängt war) alles wieder reibungslos weitergehen konnte.

Logischer Weise habe ich zuerst die Kantine angesteuert und mir alle 14 Frikadellen die noch da waren und eine Kiste Bier und 5 Päckchen Zigaretten geholt und unter den Fahrersitz geschoben, denn ich wusste dass das eine lange Sache werden würde und ich ja was zu essen und trinken haben musste.

Dafür bekam ich dann 3 Tage Sonderurlaub, denn mein Selbsteinsatz wurde sehr hoch anerkannt von der Führung.

Bei Übungen wurde ich immer wieder als Gruppenführer gewählt da man wusste der Typ hat was los.

Bei einem Nachtorientierungsmarsch ebenso, das Problem was da auftrat war, dass der Himmel voll bewölkt war und ausser dem Kompass keine Orientierung möglich war, womit ich gerechnet hatte.

Daher hatte ich ein kleines Mittelwellen-Taschenradio mitgenommen wodurch es meiner Gruppe ganz einfach möglich war durch eine einfache Kreuzpeilung von zwei Sendern eine Standortsbestimmung von ± 300 Metern zu machen, dadurch gewann meine Gruppe und alle meiner Gruppe erhielten 3 Tage Sonderurlaub. Für uns war das ein 7 Stunden langer Spaziergang, die nächste Gruppe kam erst 3 Stunden später an und war ziemlich am Ende, die restlichen waren total am Ende.

Auf die Frage wie wir das geschafft haben, habe ich nur gesagt das habe ich in der Grundausbildung gelernt, also müssten Sie das ja auch gelernt haben. Den Jungs hatte ich eingebleut ja kein Wort von dem Radio zu sagen. Für mich war es die beste Zeit meines Lebens, obwohl ich zuerst nicht hinwollte.

Gibt Dir das leben eine Zitrone dann mach eine Limonade daraus!

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Salue

Da man eine Batterie gleichzeitig nur laden oder entladen kann, verzweigt sich der produzierte Strom.

Einerseits werden die laufenden Verbraucher (Zündung, Licht, Servolenkung etc.) direkt versorgt, andererseits wird der übrige Strom der Batterie zugeleitet.

Ist die Batterie geladen, wird die Leistung der Lichtmaschine zurückgenommen.

Der Regler basiert dabei auf der Spannung im Bordnetz. Fällt die Spannung, wird mehr geladen, ist sie auf dem Normalwert, reduziert sich die Ladung.

Gruss

Tellensohn  

lichtmaschine macht beides gleichzeitig oder auch nicht.wenn batterie voll fließt nichts mehr rein.es herrscht gleichstand bei der spannung deshalb fließt kein strom mehr in die batterie.den rest an verbrauchern versorgt dann nur die lichtmaschine

Woher ich das weiß:Beruf – Sehr lange in dem Bereich berufstätig

Kann sein, dass es bei modernen Autos ein bisschen anders ist, aber so wie ich das kenne, ist die Batterie immer mit dem Rest des Autos verbunden, bzw. einzelne Funktionen werden durch Zündschlüssel, Schalter, Hebel etc. mit der Batterie verbunden.

Die Lichtmaschine speist den Strom einfach in den gesamten Kreislauf ein und wird von einem Regler so geregelt, dass die Bordspannung immer ca. auf 14V gehalten wird. Die Batterie nimmt sich davon im Prinzip selbst so viel, wie sie braucht. Je voller die Batterie ist, desto mehr Spannung hat sie und wenn sie die 14V erreicht, kann sie halt keinen Strom mehr aufnehmen, weil die Lichtmaschine ja nicht mehr als 14V liefert.

Eigentlich versorgt sie die Batterie und die Batterie versorgt das Auto. Deshalb bleibt letztendlich umso weniger Ladeleistung übrig, je mehr Verbraucher Strom ziehen. Ganz schlaube Burschen schaffenes auch, dass die Batterie trotz laufender Lichtmachine entladen wird, weil sie so viel angeschlossen haben.

Das ist natürlich eine vereinfachte Darstellung, um jemandem, der nicht Elektriker ist, das klarzumachen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Lehre und 40 Jahre Berufserfahrung

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