Guten Morgen! Was bedeuten euch Bücher? Was bedeutet euch Literatur? Was bedeutet euch das Lesen?

45 Antworten

Guten Morgen!

Ich lese zwar an und für sich gerne, aber nicht oft - mir fehlt für dicke Wälzer schlicht die Ausdauer, wenn auch momentan nicht die Zeit. Irgendwie muss mich ein Buch wirklich fesseln, damit ich "gewillt" bin, es bis zum Schluss zu lesen.

Wenn ich Bücher will, kaufe ich sie - mit Büchereien hatte ich es noch nie. Die katholische öffentliche Bücherei ist mir schlicht zu weit weg und in die hiesige "Gemeindebücherei" bin ich nie gern gegangen, weil die frühere Leiterin sehr unfreundlich war und irgendwie, obwohl sie mit meiner Tante früher "recht gut klarkam" und sogar zu deren 50. Geburtstag eingeladen war, irgendwas gegen mich hatte und öffentlich mehrfach über mich ablästerte. Ich habe ihr das auch mal irgendwann vor 1-2 Jahren, als sie mal meinte einen Gefallen von mir bekommen zu können und total unterwürfig war, nicht frech aber trotzdem in dem Sinne, dass ich "weiß, was sie über mich an nicht zutreffenden und verunglimpfenden Dingen so rumerzählt hat" unter die Nase gerieben ----> da versuchte sie sich zu entschuldigen und fing an, aus Scham meine Arbeitsergebnisse usw. total über den grünen Klee zu loben, aber das war so falsch, dass es mich anwiderte. Ich sagte ihr dann, dass ich ihr nicht helfen könne. Ich hätte es gekonnt, aber dieser Frau helfe ich nicht. Was sie vor einigen Jahren über mich sagte, war so boshaft und falsch, dass es mir gegen meine persönliche Ehre ging und gerade weil sie gar nicht lang zuvor am 50. Geburtstag meiner Tante noch auf gut Wetter machte und mich einen Tag später, als man sich zufällig sah, wieder arrogant anschnauzte, hat es gereicht. Sie hat mich dann keine Viertelstunde nach dem Telefonat direkt bei meiner Tante schlechtgemacht und sich ausgek..., wie böse und frech ich gewesen sei gegenüber ihr, die erst ihren geliebten Mann zu Grabe getragen hat, aber die Tante glaubte ihr nicht und hat sie aus dem Haus gebeten. Seitdem: Funkstille und wieder dieser herablassende Auftritt. Aber die Frau ist allgemein hier sehr unbeliebt, gab die Leitung die Bücherei vor 2-3 Jahren auch nicht freiwillig ab, es gab viel Gezeter.

Schon als wir in der Schule waren und man sich Bücher eher auslieh denn kaufte (Geldfrage^^), war der Tenor in meiner Realschulklasse, dass man zur "Frau ..." so ungern gehe, weil sie so unfreundlich sei. So wenig man sich in dieser Klasse zu sagen hatte, so einig war man sich in der Ansicht.

Die Ehrenamtlichen dort waren zwar im Gegenteil immer bemüht und sehr nett, aber diese Leiterin war leider fast an jedem Öffnungstag präsent. Inzwischen ist da eine neue Leiterin, die ist ganz okay, aber ich habe den Anschluss verpasst -----> später habe ich dann schulisch und beruflich (wie heute letztlich) keine Zeit mehr zum Lesen gehabt und mir die Bücher, die ich wirklich lesen will, im Buchhandel gekauft - bei einer sehr, sehr freundlichen und ehrlichen Buchhändlerin, die nicht nur Ahnung hat, sondern auch ähnlich über diese frühere Büchereileiterin denkt wie ich.

Ich bevorzuge Sachbücher und Biographien. Mit vielen Romanen kann ich wenig anfangen, weil mir die Handlungen oft zu klischeehaft erscheinen ----> Ausnahmen sind Bücher, bei denen der Autor zwar in Romanform schreibt, aber die Handlung auf eigenen Erfahrungen basiert. Für eine gute Mischung aus Roman und Biographie/Memoiren halte ich "Herbstmilch" von Anna Wimschneider, auch eines meiner Lieblingsbücher. Verschlungen habe ich die Autobiographien von Heino und Dieter Bohlen, die ich seitdem auch in einem anderen Licht sehe. Gerade von Heino hatte ich immer ein total falsches Bild: Fan bin ich sicher nicht, aber ich halte ihn für menschlich ganz sympathisch, seit ich das Buch gelesen habe. Wer bei mir generell auch einen Stein im Brett hat ist der leider schon verstorbene Roger Willemsen. Von seinem letzten Buch, das er leider nicht mehr vollenden konnte, gibt es eine Kurzausgabe, die ich mir letzte Woche bei der erwähnten Buchhändlerin bestellt habe. Sehr gern habe ich, seit mich meine Deutsch-Lehrerin der 7. Klasse darauf aufmerksam machte, auch die von Friedrich Torberg grandios ins Deutsche übersetzten Satiren von Ephraim Kishon, einfach großartig.

Was ich bewusst nicht lese sind "Klassiker" irgendwelcher Literaturpäpste, die seit hunderten von Jahren tot sind. Es mag sein, dass das alles Standardwerke sind - aber sie interessieren mich nicht und diese alte Sprache ist auch nicht meins. Dafür sehe ich mir von Zeit zu Zeit Theaterstücke an, die auf diesen Klassikern basieren, so habe ich schon Hamlet, Urfaust und Ähnliches gesehen - kenne den Stoff also, aber nicht aus Büchern.

Immer wieder gern lese ich auch Zeitschriften/Zeitungen - abonniert habe ich aber nur zwei regionale Tageszeitungen. Die ams ("auto, motor und sport") hatte ich mir einige Zeit mit meinem Cousin geteilt, bis das Abo ausgelaufen ist und wir es nicht mehr verlängert haben - das Heft ist für meine Begrifflichkeiten zu dick geworden für eine Wochenlektüre, da kam man mit dem Lesen nicht hinterher und das kann es auch nicht sein.

Musikalisch habe ich heute Daliah Lavi ausgewählt: "Wär' ich ein Buch zum lesen", sang sie 1973 - inzwischen ein Klassiker. Kommt gut durch den Tag!

https://www.youtube.com/watch?v=O094BhpAUwk

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Man hat in all den Jahren einiges erlebt.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Dienstagnachmittag und grüßt dich aus Wien ganz herzlich.

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Guten Morgen, liebe Guitschee und alle anderen,

mit Büchern bin ich aufgewachsen und sie begleiten mich weiterhin. Dabei habe ich gern einen Band oder ein Bändchen in der Hand - die Haptik halt! - und konnte bisher auf einen E-Reader verzichten, obwohl der auf Reisen z.B. sehr wohl seine Berechtigung hat.

Als Kind habe ich immer - verbotenerweise - Bücher aus der Bibliothek meiner Oma gelesen und kenne so Zusammenhänge, die sich mir sonst nicht erschlossen hätten. Auch mit der Frakturschrift kam ich gut klar - was heute nicht jedem gegeben ist, wie ich von meiner Freundin weiß, die projektbezogen alte Schriften überträgt.

An meine Leseorgien mit Taschenlampe unter der Bettdecke, als ich schon etwas größer war, erinnere ich mich auch noch mit Herzklopfen. Und wenn meine Mutter zur Kontrolle, ob ich auch schlafe, hereinkam, musste ich dann 'ruhig und gleichmäßig atmen', was mich öfter an den Rand des Erstickungstodes brachte. Oha!

Mit der Zeit bzw. dem Zeitmangel während Studium, Studentenjob und Berufstätigkeit waren es dann eher Wörterbücher, Fachliteratur und auch dröge Sachen, die einfach sein mussten. Aber dadurch, dass ich auch journalistisch gearbeitet habe, habe ich immer von der Vielfalt dessen, was in der Zeit 'Literatur' zu sein hatte, Highlights herausgepickt, die es zu lesen lohnte.

Und selbst jetzt, in Zeiten, wo man fix Aphorismen und komplexe Zusammenhänge googelt, greife ich immer wieder auf Bücher zurück, die in mir ein ganz eigenartig warmes Gefühl auslösen, was Elektronik einfach nicht schafft!

Ich wünsche allen noch einen schönen Tag !

Stimmt, auch der Geruch eines vor allem frisch gedruckten Buches ist etwas Einzigartiges, finde ich.

Was genau liest du zur Zeit, oder hast du da auch keine Zeit dafür?

Dir einen Tag in deinem Sinne heute, GLG.

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@PicaPica

Ich bin noch am Hundertjährigen, der zurückkam, die Welt zu retten - und besonders, da Frau Dr. Merkel darin vorkommt, hoffe ich, es noch vor der nachfolgenden Sintflut durchzuhaben. Parallel setze ich natürlich wieder meine Privatforschung fort: https://www.amazon.de/Lithium-Supermineral-Effektive-psychischen-Aggressivit%C3%A4t/dp/3867312036/ref=sr_1_cc_2?s=aps&ie=UTF8&qid=1549972088&sr=1-2-catcorr&keywords=lithiumorotat - es ist einfach zu wichtig, sich über so etwas, das in Deutschland verboten, in den USA aber frei verkäuflich ist, informiert zu halten. Und sich über Hintergründe ! - Strippenzieher - Nutznießer, usw. Gedanken zu machen und auszutauschen! Aber dann sind die 48 Stunden auch rum, wenn ich meine täglichen und nächtlichen GF-Aktivitäten noch einrechne. Liebe Grüße!

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Eben wie man ja weiß, eine Belesene!

Fred wünscht dir einen sehr schönen Dienstagnachmittag und grüßt dich aus Wien ganz herzlich.

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Einen wunderschönen Dienstag Morgen Allen zusammen.

Oh, ich liebe Bücher über alles:

Bereits als Kind

  • standen Bücher oder Gutscheine für selbige auf jeder Wunschliste von mir
  • war ich Mitglied der Bücherei und verschlang in der Spitze 7 Bücher binnen 14 Tagen

Diese regelrechte Sucht hat sich etwas gelegt, kam während des Studiums sogar völlig zum Erliegen. Dies war allerdings der Tatsache geschuldet, dass ich mich dort zeitintensiv mit Sachthemen befassen musste und die Bücher dort eher ein Muss für dringend benötigte Exzerpte waren.

Erst unmittelbar darauf, mit der ersten eigenen Wohnung und den da beginnenden 9 völlig fernsehfreien Jahren, begann ich, wieder des genussvollen Lesens zu frönen.

Lesen bedeutet für mich tatsächlich, in Papier zu blättern, mit E-Books & Co. kann und möchte ich mich nicht so recht anfreunden. Weshalb auch? Lesen hat etwas Sinnliches. Ich mag den Duft, das Geräusch des fast lautlosen Blätterns, das "sich versenken" in den Inhalt. Egal, ob Zeitung, Zeitschrift oder natürlich Bücher. Selbst für berufliche Zwecke arbeite ich nach wie vor sehr viel mit Büchern, statt im Internet zu fischen (auf welches ich natürlich nicht gänzlich verzichten mag, es nimmt doch viel Arbeit ab).

Aus diesem Grund behandle ich all meine Bücher auch sehr respektvoll: Sie werden

  • nicht an den Ecken statt eines Lesezeichens umgeknickt
  • nicht auf ihr "Gesicht" gelegt
  • notfalls während des Lesens (v.a., falls es sich um geborgte Exemplare handelt) mit Schutzumschlag versehen
  • in meinen Bücherregalen nach Genres, und innerhalb derer nach Autoren, sortiert abgestellt.

Ein besonders hassenswertes Buch kann ich nicht benennen. Weshalb sollte ich einem Buch oder was oder wem auch immer gegenüber derart negative Gefühle entwickeln? Hass macht zudem hässlich - innen wie außen.

Ich möchte auch kein Lieblingsbuch benennen - das wären schon allein spontan aus dem Stand zu viele - und auch zu unterschiedliche. Aus diesem Grund nenne ich mal spontan nur einige wenige, die ich in Kindertagen unter anderem geliebt habe:

  • Am Ufer des Sewan
  • Der kleine Trompeter
  • Timur und sein Trupp
  • Vierbeinige Freunde
  • Crazy Horse
  • Die Söhne der großen Bärin
  • Blauvogel
  • Tom Sawyer & Huckleberry Finn
  • Wolfsblut
  • Robber
  • das legendäre "Tom Jones"
  • Maleville
  • Lexika (die fand ich tatsächlich höchst faszinierend)
  • Die geschützten Männer
  • Biografien von Katharina der Großen, Hatschepsut, Tutenchamun, Albert Schweitzer, Grzimek etc.

und vieles Andere mehr; die weitere Aufzählung meiner Lieblinge aus Kindertagen würde hier den Rahmen sprengen - erst Recht die jener, die danach kamen bzw. gerade aktuell gelesen werden (ja, manchmal lese ich auch parallel).

Ich wünsche Allen noch einen in jeder Hinsicht höchst erfreulichen Dienstag.

Liebe Grüße, EyeQ.

(Bildquellen: https://em.wattpad.com/806ead14d29be8141b6b9a00f06f469f1ac63e04/68747470733a2f2f692e70696e696d672e636f6d2f373336782f31642f66312f35632f31646631356337623064623538346339633065313136636233353933653933382d2d66616e6769726c2d66616e646f6d732e6a7067?s=fit&h=360&w=360&q=80 sowie http://www.spass.net/wp-content/uploads/2015/03/buch-frauen-verstehen-483x363.jpg und https://www.haefft.de//assets/img/Listicles/Lesen/Zitate-&-Sprüche-über-Lesen-&-Bücher4.jpg )

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
 - (Schule, Buch, Literatur)  - (Schule, Buch, Literatur)  - (Schule, Buch, Literatur)

Guten Morgen, liebe EyeQ

das war mir beim Lesen Deiner Antwort sofort bewusst, das ich mit Deinem LESEPENSUM niemals Schritt halten könne.

Aber ich hoffe, das ich noch einige Jährchen auf Erden wandeln darf, und ich werde mir daher viel Mühe geben, mich Deinem LESEREICHTUM etwas anzunähern.

Übrigens ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir zum Geburtstag im nächsten Jahr, doch dieses so schöne von Dir angepriesene Buch "Frauen verstehen" besorgen könntest. *grins*

Das würde mich sehr reizen, darin Blättern zu können.

Noch ganz liebe Grüße an Dich und einen recht schönen Tag, wünscht Dir Plawi

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@iQPlawopf

Liebe Plawi,

lesen ist doch kein Wettbewerb 😉. Ich werde dafür nie auch nur einen Bruchteil der Lieder gesungen haben, die Du bereits heute alle geträllert hast. Entscheidend ist, dass das, was man tut, Freude macht, einem etwas gibt.

🤔 Wenn Du einen Gabelstapler auftreibt, könnte ich das mit dem Buch "Frauen verstehen" für Dich mal in Angriff nehmen. Aber sich befürchte ohnehin, dass es noch nicht ganz vollständig ist 😉.

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Dienstag umd sende Dir ganz viele liebe Grüße!

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@iQPlawopf

Für das Buch "Frauen verstehen" würde ich sogar meinen Lesemuffel ablegen und neugierig werden. Ob ich danach schlauer bin, ist trotzdem fraglich:-((

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@IQDimma

Es gibt Dinge (und Personen) auf dieser Welt, die muss man nicht versuchen, zu verstehen.

Wo bliebe da zudem die Spannung 🙃☺?

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@EyeQatcher

Und so schön in guter Weise schlagfertig bist du auch noch - intelligent eben, LG.

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Fred wünscht dir, liebe Eye, einen sehr schönen Dienstagnachmittag und grüßt dich aus Wien ganz herzlich.

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Zu dem Frauen-Versteher-Buch fiel mir spontan dies hier ein ;)

https://i.pinimg.com/236x/e5/6a/b9/e56ab9da97011e997da8c94007a84180.jpg

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@HonestWitch

Sehr schöner und treffender Spruch...ich befürchte nur, dass eine Alexa NICHT ausreicht um das komplexe Thema in diesem Leben noch zu erforschen:-)9

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Nur noch diesen einen Satz, lass mich noch diesen Absatz zu ende lesen, jaja, nur noch diese Seite dann komme ich - jetzt lass mich doch wenigstens noch dieses Kapitel zu Ende lesen, sind nur noch oh-ehm 20 Seiten, aber ich kann doch jetzt nicht mittendrin aufhören.

Dieses Phänomen kenne ich auch sehr gut. Und dann ist es schon wieder irgendwie ein paar Stunden später.

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@guitschee

Ganz genau so 👍😃.

Da würde es schon manches mal fast wieder hell und der Wecker kurz vor'm Klingeln.

Aber was soll's: Man ist am folgenden Tag trotzdem lange nicht so geschlaucht wie wegen Schlafmangels aufgrund einer Feierlichkeit oder eines zu langen Fernsehabends.

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An dir hätte mein Vater seine Freude gehabt, endlich Jemand der etwas Gescheites liest. ;-))

Danke auch wieder für die witzigen Cartoons bzw. Sprüche. Bist eh eine sehr gebildete Person und dann noch mit Einfühlungsvermögen und Gefühl, sehr gut und wertvoll, LG.

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@EyeQatcher

Danke dir und dein Wunsch gilt auch für den heutigen Tag, egal dass es auch bereits 5 Tage später ist. So etwas ist zeitlos.

Und ehrliches Feedback ist ein sehr wertvolles ein Geschenk, danke dafür, LG.

1

Als Kind habe ich Bücher verschlungen. Heute fehlt mir meist die Zeit zum Lesen, was nicht bedeutet, dass ich ich nicht Hunderte von Büchern zu Hause herumstehen oder -liegen hätte.

Aber immerhin bleibe ich weiterhin in der Jury, die den Deutschen SF-Preis verleiht. Das bringt einen heilsamen, wenn auch selbstgesetzten Zwang, mich doch öfter in die Ecke zu setzen und es mit den Buchstaben aufzunehmen, als ich es sonst wohl täte.

Gern gelesen habe ich Hermann Hesse und natürlich alle Sorten von vernünftiger Science Fiction. (Das Attribut lässt nicht so sehr viel davon übrigbleiben.)

Du und Science Fiction wie Star Treck etc. hätte ich mir dir nun so gar nicht in Verbindung gebracht. ;-)

Und hast recht, die Bücher nur im Regal stehen zu haben, bringt wenig bis Nichts, man muss sie auch lesen.

Dir einen guten! Tag heute, LG.

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@PicaPica

Das brauchst du auch weiterhin nicht. Warum, glaubst du wohl, habe ich das Attribut "vernünftig" vor Science Fiction gesetzt?
Star Trek, Star Wars und Perry Rhodan verhalten sich zu dem, was ich lesen möchte, wie Jerry Cotton zum Glasperlenspiel.

Die Bücher, die in meinen Regalen stehen, habe ich auch gelesen. Ich weiß jetzt nur nicht mehr, wohin damit. Es kommen ja auch immer neue.

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@PicaPica

Star Trek ist eher kein Science Fiction, sondern eine Seifenoper.

SF findest du z.B. bei Schätzing oder Elsberg.

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@Zalla55

Isaac Asimov, Philipp K. Dick, John Brunner; Andreas Eschbach, H.D. Klein, Anja Kümmel, ...

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@Volens

Ah OK, dann ist mein Weltbild wieder gerade gerückt, ;-) LG.

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@Zalla55

Ist eh nicht meine Stilrichtung, aber danke für die Aufklärung, LG.

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Fred wünscht dir einen sehr schönen Dienstagnachmittag und grüßt dich aus Wien ganz herzlich.

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N'abend, und ein herzliches "hallo" an alle,

ich lese gern. "Die Zeit" habe ich abonniert, und gleich etliche Regalmeter an Büchern sind vorhanden - das meiste davon sogar mehrfach gelesen. Damit das mit den Büchern nicht zu einem Platzproblem auswächst, habe ich eine Strategie: wo ich mir nicht sicher bin, dass ich es irgendwann demnächst noch mal lesen will, das kommt weg - verschenken, verkaufen,... .

Früher habe ich mehr gelesen, da hatte ich mehr Zeit. Da ließ sich ausreichend Nachschub an Lesestoff nur durch die ortsansässige Bibliothek besorgen. Heutzutage sind öfters mal die Augen zu müde, nach einem Arbeitstag am PC abends noch ein Buch zu nehmen. Da rutscht das Lesen eher aufs Wochenende - oder den Urlaub.

Lesen ist für mich wie "Film gucken", allerdings wesentlich schöner. Deswegen sehe ich vergleichsweise selten irgendwelche Filme. Lieber stelle ich mir die Handlung, Charaktere, Landschaften usw. lesenderweise vor, als einfach das zu konsumieren, was sich der Regisseur ausgedacht hat. ""Herr der Ringe" z.B. - die Bücher habe ich zig mal gelesen, und als dann der Film heraus kam, reichten wenige Ausschnitte der Vorschau und ich wusste: das gucke ich mir nicht an. Mag sein, dass der Film toll ist, aber meine eigene Fantasiewelt ist mir zig mal lieber.

Genre? - querbeet. Eine gewisse Häufung bei Fantasy oder Science Fiction ist vorhanden, auch Thriller, weiterhin gerne auch mal Klassiker - und ganz viel Mischmasch, teils auch Fachbücher. Liebesromane dagegen, Krimis oder irgendwelche Dramen sind nur in Spuren zu finden.

Autoren? - bin ich nicht festgelegt, aber von Tolkien, Lovecraft, Kafka, Friedrich Dürrenmatt, James Mitchener, Stephen King, Tom Clancy, Robert Ludlum, Larry Niven usw. habe ich entweder mehrere Werke, oder sie sind mir so wichtig, dass sie mir namentlich gerade aus dem Stegreif einfallen.

Ziemlich ätzend fand ich den Kram, der von der Schule aus gelesen werden musste - nicht weil die Werke so fürchterlich waren, sondern dieses ewig lange darauf heruminterpretieren im Unterricht war so nervend.

Soweit erstmal meine spontanen Gedanken...

Einen schönen Abend wünsche ich euch!

Ganz liebe Spätabendgrüße schickt dir aus Wien der Fred.

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Ja, so kann man den Leuten eher das Lesen abgewöhnen, wenn sie in der Schule öfter über ein Buch einen Vortrag halten müssen.

James Mitchener, schreibt der noch? Ich glaube seine Bücher sind nur noch im Antiquariat erhältlich, LG.

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@PicaPica

Ablebensbedingt schreibt der seit 1997 nix mehr - jedenfalls nicht "hier".

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@Peter42

Danke für die Info, aber auch im Jenseits brauchen sie gute Autoren. Dann lese ich später seine weiteren Werke. ;-)

Kennst du sein Buch `Alaska´? LG.

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