Gute Argumente für die Evolution, gegen den Kreationismus?

... komplette Frage anzeigen

20 Antworten

Hallo Belruh,

Ich frage euch, meine lieben Atheisten-Freunde, ob ihr mir
unwiderlegbare Argumente liefern könnt, welche die Kreationisten zur
Weißglut bringen?

Also, was sie schon zur Weißglut bringen könnte, wäre Logik! Ich meine, die Evolution ergibt Sinn, schließlich sind wir ein kleiner winziger Planet inmitten der Milchstraße.

Man könnte, z. b. damit argumentieren, Affen sind vom Aufbau her den Menschen ähnlich (da die Menschen und Affen dieselben Vorfahren haben), wenn Adam und Eva tatsächlich die ersten Menschen gewesen sein sollen,

dann hätten sie doch Inzucht betreiben müssen um sich zu vermehren, und was die Bibel und Kirche zu Inzucht sagt muss Ich denke Ich nicht extra erwähnen.

Die Erde millionen von Jahren alt (weiß net wieviel millionen), das Licht der Sonne braucht 8 Minuten bis es uns erreicht, also würden wir die Sonne nur so sehen, wie sie vor 8 Minuten ausgesehen hat.

Dann gibt es Sterne, die Milliarden Lichtjahre entfernt sind, somit könnten wir Sterne sehen, lange bevor wir aufrecht gehen konnten, als Dinosaurier die Erde bevölkerten, bevor das Leben auf der Erde begann und sogar noch vor der Entstehung der Erde!

Zudem, könnten sie auch die Leidfrage noch aufbringen, die immernoch keine 100% befriedigende Antwort liefern konnten. Oder sie kontern mit dem Pastafarianismus und trollen sie, denn dann müssten sie IHNEN erstmal die Existenz der fliegenden Spaghettimonsters WIDERLEGEN, und sie müssen

ihnen das nicht beweisen!

Suchen sie sich was aus, und wenn sie noch fragen haben kommen sie zu mir Ich helfe ihnen liebend gerne weiter. :)

LG Dhalwim

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Dhalwim
04.11.2016, 17:12

Oha! Danke für den Stern, der sobald kam! :O

So schnell hatte Ich den nie bekommen. Nochmal vielen dank! :)

LG Dhalwim

1
Kommentar von ArbeitsFreude
08.11.2016, 21:13

DAs hat Dahlwim wirklich grandios geliefert, lieber Belruh,

Du könntest ergänzend noch auf Folgendes hinargumentieren:

Die meisten Anti-Evulotionäre wollen auf Gott hinaus.

Sag* doch einfach: Ok, ich  kann die Evolutionstheorie nicht beweisen, also trete ich jetzt mal zurück davon, sage aber: WER etwas BEHAUPTET, muss es beweisen.

ICH kann die Evolutionstheorie nicht beweisen - Jetzt beweise mir mal die Existenz Gottes - aber so richtig!

- gebe zu: Das ist keine gute Option (Dhalwims ist besser) denn: Was Du da zu hören bekommen wirst, rollt Dir meistens geistig die Fußnägel auf und bringt keinen weiter - Na, den Spaß kannst Du Dir trotzdem mal machen...

1

Ich bin kein Atheist, aber ich bin natürlich von der Evolution überzeugt und halte sie für erwiesen.

Gut und einfach nachvollziehen kann man die Evolution etwa an den unterschiedlichen Schlangenarten. Das dadurch Kreationisten zu Weißglut gebracht werden glaube ich allerdings kaum, da sie innerhalb ihrer Vorstellungen meist gefangen sind.

Bei Schlangen zeigt sich die Evolution sehr deutlich und es wird klar, dass Schlangen aus waranartigen Vorfahren hervorgegangen sind.

 Die ältesten Formen, die Riesenschlangen (Python oder Boa), weisen z.B. noch Beinreste (Aftersporen) oder auch noch (wie Warane) beide Lungenflügel auf. Vipern oder Nattern die zu den jüngeren Schlangenarten gehören, haben nur noch einen Lungenflügel und keine Beinreste mehr.

Bei Giftschlangen weist der unterschiedlich ausgebildete Giftapparat deutlich auf Evolution hin. Hier ist er wieder bei den jüngsten Schlangenarten, den Vipern und Grubenottern, am perfektesten ausgebildet, mit Giftzähnen, die wie Injektionsnadeln wirken. Und es gibt alle Arten dazwischen, von einfachen, gefurchten, im hinteren Teil des Rachens liegenden Zähnen (opistoglyphe Nattern) und Nattern mit starr im vorderen Teil des Rachens liegenden Zähnen (proteroglyphe Nattern). 


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein die gibt es leider nicht! Das problem ist, egal wie logisch, nachvollziehbar oder mit fakten belegt die argumente sind, kreationistische ignoranz ist fanatisch! Wenn du zb mit datierungsmethoden ankommst, so bekommst du die standartantworten wie "was ist wenn die zerfallsrate nicht konstant ist kannst du mir das beweisen, dass sie es ist?" oder "gott hat die welt vor 6.000 jahren geschaffen als fertige welt mit bereits laufenden uhren, deswegen ergeben datierungen ein falsches alter" oder der klassiker "alle wissenschaftler arbeiten für den satan und ignorieren gegenbeweise die von kreationistischen wissenschaftlern aufgezeigt werden und machen sie sogar mundtod oder entfernen mit absicht beweise die gegen evolution und für die schöpfung sprechen" wie willst du gegen eine solche wolke von absichtlicher ignoranz ankommen? Ich weiß es sehr gut, da ich zugeben muss, auch mal in einer sekte gewesen zu sein und selbst kreationist war, ja ich weiß, und nein ich bin es nicht mehr, und ja ich schäme mich, aber jeder darf im leben mal den 1. Strike haben!
Mein vater ist nach wie vor kreationist, daher weiß ich auch wie ermüdent ich war bei gesprächen über das thema und vor allem wie ermüdent mein vater ist! Wenn du kreationisten zur weißglut treiben willst, widersprich ihnen einfach und mach dir eine spaß aus deren vorstellung, von mir aus mit unterbrechen oder sonst was, das hatte mich damals immer geärgert, aber fakten kannst du vergessen, denn wer nichts hören sehen oder sonst was will, der wird es auch nicht! Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Im Grunde ist Evolution recht einfach: Tiere (und Pflanzen) bekommen Nachkommen. Die Nachkommen sind den Eltern ähnlich, aber nicht vollkommen gleich. Das ist schon das ganze Grundprinzip.

Wenn man durch den Wald geht, macht es ja auch nicht einfach "poff", und da steht plötzlich eine ganz neue Art Tier. "Schöpfung" wäre so etwas wie in Raumschiff Enterprise: erst ist an einer Stelle gar nichts, und dann "materialisiert" sich ein Lebewesen dort (wie beim "Beamen").

Und welche diese Varianten klingt nun plausibler?

Bei uns hat es auch nicht "poff" gemacht, sondern wir sind alle geboren worden. Unseren Eltern ähnlich, aber nicht völlig gleich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Problem ist nicht der Mangel an guten Argumenten, sondern dass der Kreationist diese einfach völlig ignoriert. Du kannst dagegen einfach nichts machen. Wenn der Kreationist tatsächlich über Argumente nachdenken würde, wäre er ja kein Kreationist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Belruh
03.11.2016, 16:57

Das Denken ist bei denen ja so eine Sache.

1

Hallo! Keine Basis für eine Diskussion. Die Evolution ist x fach bewiesen und findet auch jetzt noch nachweislich permanent statt.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich hab auf GF mal geschrieben, daß gegen Evolution zu sein ungefähr genausoviel Sinn macht, wie gegen Schwerkraft zu sein:

Wenn Du gegen Schwerkraft bist, kannst Du dir trotzdem bei einem Sprung vom Dach den Hals brechen.

Und wenn Du gegen Evolution bist, kannst Du trotzdem von Bakterien weggerafft werden, die im Schweinestall oder Krankenhaus durch genetische Anpassung eine Antibiotika-Resistenz entwickelt haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Könnte ich schon, nur würden diese den Kreationisten nicht interessieren. Bei derartigen Überzeugungen geht es nicht un Wahrheiten oder Fakten, sondern darum, dass sich derjenige mit seinem Weltbild wohl fühlt. Manch einer fühlt sich im Umfeld seiner Kirchengemeinde (meist evangelikale Freikirchen) geborgen und akzeptiert. Die Lehre, die dort geglaubt wird, wird somit zum Teil der eigenen Überzeugung und damit auch der eigenen Identität. Für manche mag aber auch vor allem die entstehende (auch wenn meist negative) Aufmerksamkeit eine Rolle spielen, die er bekommt, wenn er seinen hanebüchenen Unsinn unters Volk bringt.

Du bist also egal mit wie guten Argumenten völlig machtlos und wirst dem Kreationisten nicht zur Weißglut und erst recht nicht zum Nachdenken bringen. Er wird alles was du sagst als Lüge und Fälschung abtun und dich bedauern, dass du auf diese hereingefallen bist. Kreationisten sind religiöse Fanatiker, und für einen Fanatiker ist vor allem eine Sache entscheidend: er hat immer recht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Belruh
03.11.2016, 17:20

Das sind für mich alles Narzisten.

0
Kommentar von MarkusPK
03.11.2016, 18:12

Alle wahrscheinlich nich. Es gibt auch solche, die mit diesem Krempel Geld verdienen. Bücher verkaufen. Spenden sammeln und so weiter. Schwer vorstellbar, aber trotzdem schade, dass so intelligente Leute, die mit Sicherheit studiert haben und wissenschatliches Arbeiten durchaus kennen, so antiwissenschaftlich eingestellt sind.

0

...meine lieben Atheisten-Freunde...

Ich bin kein Atheist. Unabhängig davon bin ich fest von der Evolutionstheorie überzeugt.

Es wird nicht möglich sein, einen religiösen Menschen mit einer Argumentation "für den Atheismus" auch nur zum Nachdenken zu bringen. Ein Argument, das dies können soll, darf nicht unter dem Vorbehalt stehen, dass es keinen Gott gebe, sondern muss zumindest unabhängig davon sein.

Meines ist: Der Kreationismus behauptet einen Widerspruch zwischen der Aussage, dass Lebewesen von Gott geschaffen wurden, und der Evolutionstheorie, die die Entwicklung von Lebewesen auf streng innernatürliche Weise beschreibt.

Dieser Widerspruch kann jedoch nicht bestehen, denn er besteht ja auch nicht zwischen dem Wissen, dass ich selbst nicht auf irgendeine übernatürliche Weise auf die Welt gezaubert wurde, sondern auf ganz natürlichem Wege gezeugt wurde (geboren nicht ganz, ich bin Kaiserschnittkind), und der Glaubensaussage, dass ich selbst, ganz persönlich, Geschöpf Gottes bin.

Ergo ist Kreationismus nicht nur naturwissenschaftlich angreifbar, sondern auch schlechte Theologie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Belruh,

Ich zitiere hierzu einmal Scott D. Weitzenhoffer:

Mit Kreationisten die Evolution zu diskutieren, ist, als ob man mit einer Taube Schach spielt: Sie wird auf dem Brett ziellos herumlaufen, die Figuren umwerfen und danach zu ihresgleichen zurückfliegen, um sich ihres Sieges zu rühmen.

Der Kreationismus, bzw. sein scheinbar unreligiöser Ableger, das Intelligent Design, haben keine rationale Basis. Der Kreationist entscheidet nicht anhand von Daten oder auf der Sachebene, sondern auf emotionaler oder religiöser Ebene. Wo Rationalität keine Rolle spielt, kann man mit Argumenten nicht überzeugen. Du wirst einen Kreationisten NIE zur Weißglut bringen, weil er sich einfach nur dem Paradies näher wähnt, wenn er die Richtigkeit einer Argumentation standhaft leugnet.

Überzeugen kann man nur denjenigen, der durch die kreationistischen Darstellungen verunsichert ist (die sehen zum Teil ja durchaus wissenschaftlich aus auf den ersten Blick), aber der noch bereit ist, die Daten und wissenschaftlichen Befunde zu betrachten.

Wichtig ist außerdem, sich klar zu machen, dass man selbst schon den ersten Schritt in Richtung Kreationismus gegangen ist, wenn man unterstellt, dass nur Atheisten Argumente für die ET vorzubringen imstande sind. An der Stelle muss ich Deiner Fragestellung widersprechen. Es gibt hierzu zahlreiche Umfragen, bei denen erheblich mehr Rückmeldungen von Personen kamen, die sich als "religiös" (unabhängig der Konfession) bezeichneten, als von Personen, die die Evolution verneinten.

Die Evolution als Argument gegen reliöse Überzeugungen einzusetzen, ist nichts anderes als derselbe Kategorienfehler, den der Kreationismus auch macht, wenn er meint, die Schöpfung belegen zu können, indem er die Evolution abstreitet. Wie jede andere naturwissenschaftliche Theorie sagt die ET über "Gott" einfach GAR NICHTS aus: Gegenstandsbereich der Naturwissenschaften sind in der Natur gesetzmäßig ablaufende Prozesse und Objekte - eine Definition, die in keiner Religion auf "Gott" passt. Grundlage der Naturwissenschaft ist zudem der schwache ontologische Naturalismus (NICHT der Materialismus, den uns Kreationisten oder Esoteriker gerne vorwerfen), der transzendente Seinsbereiche nicht a priori ausschließt, aber davon ausgeht, dass ein Rückgriff darauf zur Erklärung der Welt nicht nötig ist.

Das mag jetzt abstrakt klingen; es ist aber wichtig, gegen den Kreationismus auf dieser Ebene anzugehen, nicht im "Detail".

Warum?

Weil es einerseits den Kreationsmus als Ganzen als Kategorienfehler erkennen lässt. Und weil es das "unwiderlegbare Argument" innerhalb der Naturwissenschaft nicht gibt.

Es ist das Wesen der Naturwissenschaft, dass sie immer das bessere Argument anerkennen wird und das gute Argument dafür verwerfen wird. Dass sich naturwissenschaftliche Aussagen vertiefen und weiter entwickeln, das ist die Stärke der Naturwissenschaft, nicht ihre Schwäche. Es hat aber den Nebeneffekt, dass die Naturwissenschaft die entgültige Wahrheit, das "Unwiderlegbare" nicht kennt - im Gegensatz zur Religion. Gerade deshalb, weil Naturwissenschaftler ihre Aussagen eben nicht "glauben", sondern anhand der Daten formulieren, halten wir uns offen, Aussagen noch zu verbessern.

Der Kreationist wird immer versuchen, Unverstandenes überzubetonen. Der Kreationismus argumentiert nahezu immer über die Schiene "dieses Detail kann die Wissenschaft nicht erklären - deshalb ist die ET falsch". Und auch das ist ein Non Sequitur: Naturwissenschaft ist ja nicht abgeschlossen - aus der Tatsache, dass man nicht alles erklären kann, folgt eben keine Abwesenheit der beschriebenen Prozesse. Detailerklärungen erfordern sehr oft Zusatzwissen. Und das ist oft nicht bekannt.

Es kann also nicht die "Strategie" in der kreationistischen Debatte sein, nach "unwiderlegbaren" Argumenten zu suchen. Es gibt nur Befunde, Beobachtungsdaten, die in ihrer Gesamtheit und unheimlichen Fülle ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Die Stärke der naturwissenschaftlichen Position bei der Beurteilung der ET liegt in der Interdisziplinarität der Daten, die die ET belegen: Neben den allseits bekannten Fossilien sprechen Laborbefunde, Beobachtungsbefunde der rezenten Arten, geologische Befunde, astrophysikalische Befunde, mikrobiologische Befunde, genetische Befunde, kernphysikalische Befunde,.... für sie. Die ET hat einen zentralen Platz im Theoriengebäude der Naturwissenschaften.

Strategie in solchen Debatten kann daher nur sein, die Fehler und die Irrtümer und die Falschdarstellungen des Kreationismus aufzuzeigen und zu korrigieren. Hauptsächlich für Mitleser.

Gute Argumente findest Du hierfür auf Talkorigins:

http://www.talkorigins.org/indexcc/index.html

Oder auf Deutsch bei Martin Neukamm:

http://www.martin-neukamm.de/argument.html

http://www.martin-neukamm.de/WissOntNat.pdf

http://www.martin-neukamm.de/kreation.pdf

Von Martin Neukamm kann ich das Buch "Evolution im Fadenkreuz" nur empfehlen. Nicht ganz billig, aber das Beste, was man zu diesem Thema im Bücherregal stehen haben kann... am besten neben dem Kutschera "Evolutionsbiologie"...

Oder anders ausgedrückt: Gegen Fehlinformation hilft nur Richtigstellung und Fachwissen.

Grüße

P.S.: Und vor allem gilt: Dich NIE selber zur Weißglut bringen lassen. =)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was sind denn das für Menschen in deinem Umfeld, die du als Kreationisten bezeichnest?

Kreationismus, vom lat. creatio = Schöpfung ist heute eine abfällige negative Bezeichnung, die meist keinesfalls stets den Kern der Sache beschreibt.

Es ist nur eine Minderheit von Menschen, die z.B. das AT und hier besonders Moses wörtlich nehmen.

Kreation und Evolution sind keine Widersprüche, das übersehen meistens die Kleingeister. Daher kann es auch keine "guten Argumente für die Evolution" geben. Da wir heute noch nicht wissen, wie einmal Leben entstand, kann es gegen die Meinung hier habe ein Gott mitgewirkt, keine Gegenargumente vorbringen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SturerEsel
03.11.2016, 20:25

Da wir heute noch nicht wissen, wie einmal Leben entstand, kann es gegen die Meinung hier habe ein Gott mitgewirkt, keine Gegenargumente vorbringen.

Doch, wir haben Vorstellungen und Theorien. Die liefere ich dir gern, wenn im Gegenzug ein beweisbarer Beleg von dir kommt, dass ein Gott für alles Leben verantwortlich ist.

1

Die ganzen Fehler in der menschlichen Konstruktion wie Blinddarm, schnell fehlerhaft werdende Zähne, die gar nicht für ein Leben jenseits der 40 gemacht sind, Erbkrankheiten, Bandscheiben, Suchtneigung, typische äffische Verhaltensmerkmale im Zusammenleben und sogenannte "Zivilisationskrankheiten", weil der Mensch halt in seiner Konstruktion immer noch auf Steinzeit programmiert ist. Alles andere als eine "Krone der Schöpfung", gell?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Belruh
03.11.2016, 16:46

Ja, vielleicht hätte ich in der Beschreibung noch dazu schreiben sollen, daß es jetzt schon Kreationisten gibt, welche die uns bekannte Evolution leugnen, aber meinen Gott hätte durch die Evolution geschöpft.

0

Keine Chance!

Ebenso könntest du einen konservativen Gläubigen versuchen, logisch zu überzeugen, dass es keinen Gott gibt. Diese Menschen sind in ihrer Denke so festgefahren, dass es kein links, rechts, oben oder unten gibt.

Schon manche Evolutionsleugner habe ich hier auf GF getroffen. Sämtliche Belege, Links, Videos etc. werden nicht gelesen oder gesehen, sondern man antwortet mit angeblichen Beweisen von irgendwelchen Kreationisten, die pseudowissenschaftlich argumentieren und Menschen, die sich leicht manipulieren lassen, wieder auf ihre Seite ziehen.

Sie wollen das glauben, ebenso wie Verschwörungstheoretiker, die glauben, die Erde sei flach, die Mondlandung hat nie stattgefunden oder wir werden alle durch Chemtrails vergiftet - am besten alles zusammen. :)

Wenn diese Menschen sich überzeugen ließen, würde ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf gestellt, vielleicht sogar ihr Glauben an sich. Wahrheiten werden so lange verdreht, bis sie wieder passen. "Beweise" werden aus dem Hut gezaubert, dass einem schwindlig werden könnte.

Ansonsten: hier der erstbeste Link, den ich gefunden habe:

http://bio-abi.de/evolution/belege-fur-die-evolutionstheorie/

Dieses Video finde ich sehr gut:

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PCFAQs
14.03.2017, 19:28

Hi SturerEsel

Ich kann dich verstehen, da ich auch lange Zeit Atheist war und ich muss sagen, dass die Argumente sehr gut sind ich hatte viele auch aber was du nicht beachtet hast (was ausschlaggebend war, dass ich Christ wurde) ist, die Information da Information keine Masse hat und auch nicht durch Masse erschaffen werden kann und dennoch notwendig ist damit Leben entstehen kann. Aber ich merke ich rede zu viel.

Vielleicht solltestdu dir dieses Video von einem Dr und Prof (den Namen habe ich leider vergessen) ansehen. 

https://youtu.be/QOxKYY3nOco

Vielen dank fürs zuhören

0

Man brauch Argumente dafür XD? Spaß beiseite, ich habe schon hunderte Diskussion über die Kreationisten geführt...leider ist der Glaube an etwas super um sich in diesem Thema zu versteifen und taub gegenüber Argumentationen zu werden (kleines Beispiel “Warum steht in der Schöpfung nichts von Bakterien, sie sind der absolut wichtigste Bestandteil jeder Nahrungskette!“ “Na weil Gott den Menschen nichts von Bakterien sagen wollte!“ [Ausschnitt aus einem Gespräch von mir!])

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Belruh
03.11.2016, 16:43

Ich weiß, daß Gläubige immer blocken, Aber sie fordern ja immer Argumente, daher möchte ich ein paar Argumente sammeln.

0

Wieso, hast Du denn keine? In diesem Fall könnte vielleicht schon der nächste Kreationist Dich "zur Weißglut bringen", falls er den Wunsch hierzu mit Dir gemeinsam haben sollte. Ein Wunsch, der zumindest verrät, daß Erkenntnissuche und Wahrheitsliebe nicht bei jedem das vorrangige Motiv sind, das ihn bei der Wissenssuche antreibt. Und der in diesem Zusammenhang die Frage aufwirft, welchen evolutionären Entwicklungspfad der Wunsch, Artgenossen zu ärgern, hinter sich hat, in welche erdgeschichtliche Epoche er zurückreicht, und welchen Selektionsvorteil er Euren gemeinsamen Vorfahren verschafft haben mag.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gegen blinden Glauben ist noch kein Kraut gewachsen.

Lass die ldi0ten einfach links liegen und krepieren.

Und wenn sie Dich nerven, beiß sie!
Das wird sie irritieren und sie werden ablassen.  ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Belruh
03.11.2016, 16:41

Es gibt ja wirklich Menschen, welche sich als Naturwissenschaftler bezeichnen, die Evolution leugnen und meinen Gott habe alles erschaffen.

0

Ein Gläubiger wird erst dann erglühen, wenn es ihm jemand sagt.

Farben kann er dann nicht mehr sehen, aber Feinde.

Was soll dein romantisches Geblabber?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kurz und schmerzlos: Das beste Argument gegen den Kreationismus ist und bleibt die Bibel. Der "Schöpfungs"bericht ist ein Stammbaum (siehe Abstammungsformel in Gen. 2.4).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

welche die Kreationisten zur Weißglut bringen

Jede wissenschaftliche Erkenntnis der letzten 200-300 Jahre.

Da 99,99% der kreationistischen "Argumente" auf Unwissen, Lügen, Fehlinformationen und misinterpretierten wissenschaftlichen Aussagen aufbauen, musst du ihnen nur die Wahrheit erzählen und ihnen aufzeigen warum ihre "Argumente" keinerlei Gültigkeit haben.

Oder du lässt sie reden und wartest bis sie sich selbst widersprechen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mulano
04.11.2016, 16:32

Welche wissenschaftlichen Erkenntnis widerlegen die Bibel?

Meinst du den flüssige Erdkern?:

"Man zerwühlt unten die Erde wie mit Feuer, darauf doch oben die Speise wächst." (Hiob 28, 5)

oder den Wasserkreislauf?

"Er zieht empor die Wassertropfen und treibt seine Wolken zusammen zum Regen (Hiob 36, 27)

oder den Umlauf der Sonne?

"Sie geht auf an einem Ende des Himmels und läuft um bis wieder an sein Ende." (Psalm 19, 6)

oder aber das die Erde frei im Weltraum schwebt?

„Gott spannt das Zelt des Himmels aus im Leeren und überm Nichts hängt er die Erde auf.“ (Hiob 26, 7)

„Weil Gott die Welt geschaffen hat, können die Menschen sein
unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und göttliche Majestät mit ihrem Verstand an seinen Schöpfungswerken wahrnehmen.“
(Römer 1, 20)

"Die wissenschaftlichen Entdeckungen offenbaren das Universum, das religiösen Ansichten entspricht."
(Nobelpreisträger und Physiker Charles Townes)

0

Nein, denn Glaube, in welchen man sich versteift, ist ein prima Mittel, um gegen Argumente taub zu werden.

Siehst du massenhaft jeden Montag in Dresden. Da glauben die Leute echt, sie tun was gutes, wenn sie in Massen spatzieren gehn.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Belruh
03.11.2016, 16:38

Dies ist mir durchaus bewusst mit dem Glauben. Aber ich möchte Argumente, bei denen die Kreationisten sich selbst widerlegen.

0

Was möchtest Du wissen?