Glaubt ihr an höhere Macht?

Das Ergebnis basiert auf 42 Abstimmungen

Ja nämlich an,... 60%
Nein weil,... 26%
Andere Antwort 14%

40 Antworten

Andere Antwort

Im Deismus, dem ich nahe stehe, kann man Gott als Ursprung von Zeit und Raum betrachten. Anders als im Pantheismus ist das aber ein persönlicher Gott.

Dieser Gott greift jedoch nicht mehr in den Ablauf des Universums ein, und nimmt erst recht keinen Einfluss auf das Schicksal der Menschen oder auf die Evolution in der Natur. Das Leben wird auch nicht als Test für ein imaginäres Jenseits betrachtet, wie etwa im Islam.

Den Deismus kann man vielleicht als einen Versuch betrachten, eine gemeinsame (vernünftige) Wahrheit hinter allen Religionen zu finden, ohne Gott als persönliches Wesen aufzugeben.

Göttliche Offenbarungen werden allerdings abgelehnt. Alles was der Mensch erkennt entstammt aus eigener Einsicht.

Wie sieht es mit dem Leben nach dem Tod aus?

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@Bannanenesser

Die Frage würde ich offen lassen. Ich hoffe darauf, aber wissen kann ich darüber nichts.

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Ja nämlich an,...

... den Gott, dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren.

Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass es Gott gibt und dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist, z. B.:

Esoterik pur!

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@chrisbyrd

Eben! Die vielfach redigierte Stammesgeschichte eines halb-nomadischen Volkes im Nahen Osten gefolgt von den zusammengelogenen Pamphleten religiöser Eiferer.... Wer brauch den sowas?

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@PeterJohann

Ich brauche die Bibel...

Und zwar aus diesem Grund: "Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben2 und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet" (2. Timotheus 3,16-17).

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@chrisbyrd

Nun ja, Dein Gott, genau wie die anderen Götter der diversen Bekenntnisreligionen, hat wohl nicht Besseres zu tun...

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Andere Antwort

Ich halte Glauben im Allgemeinen für unsinnig. Da es weder für noch gegen Götter Belege gibt und es (bei der Vielfalt der sich widersprechenden Religionen) ganz offensichtlich egal ist, ob man an Götter glaubt oder nicht, ist es mir auch einfach wurscht.

Für mich kommt Glaube (im Sinne von etwas vertreten für das es keine im Naturwissenschaftlichen basierende Belege gibt) nur in Frage, wenn es zumindest mit belegbaren und sinnvollen Ergebnissen korreliert.

Z.B. gibt es keine wirklich rationale Erklärung warum die westlichen Menschenrechte durchgesetzt werden sollten, aber da sie meinem kulturellen Hintergrund entsprechend insgesamt mit einem besseren Leben für Einzelne und einer fitteren/gedeihlicheren Gesellschaft korrelieren, würde ich mich jederzeit dafür einsetzen sie bei uns zu bewahren.

Ja nämlich an,...

Gott ist Natur. Natur ist Gott.

In der Welt besteht ein geheimnisvoller Zusammenhang zwischen allem, was existiert. Letztendlich bildet das gesamte Universum ein großes Wesen, einen sich seiner selbst bewussten Geist, der alles umfasst.

Wir alle sind ein Teil davon und können uns auf unserem Entwicklungsstand selber entscheiden, ob wir uns als Teil der Natur begreifen und bestrebt sind, in Harmonie und Einklang mit ihr zu leben oder aber uns im Gegensatz zu ihr sehen mit der Notwendigkeit, ihr Dinge zu entreißen, die wir für unser Leben, unsere Kultur, Wohlstand, Sicherheit usw. benötigen.

Wahrscheinlich ist es am vernünftigsten, ein würdiges Leben auf bescheidenem, ökologischen verträglichem Niveau im Einklang mit der Natur und in ihrer Nähe und Berührung mit ihr zu verbringen.

Die heutige Zivilisation stellt sich weitgehend im einseitigen zweiten Sinne gegen die Natur. Das kommt schon in der deutlichen naturfernen und -feindlichen Gestaltung der menschlichen Wohn- und Arbeitsumgebungen zum Ausdruck, siehe ewig gemähte Rasenflächen ohne wilde Blumen, Abholzungen, zu viele Straßen, überdüngte begiftete Felder mit genetisch manipulierten Pflanzen usw.

Damit stellen sich die Menschen gegen die allen gemeinsame höchste Wesenheit, der wir alle angehören und die uns alle miteinander verbindet. Sie bilden quasi ein Krebsgeschwür im Körper vom lieben Gott.

Die Entwicklung der menschlichen Kultur auf der Erde dreht sich um die Versöhnung dieser beiden Pole für oder gegen die Natur.

Natur steht dabei auch für die göttliche Wahrheit. Sie ist aber nicht so einfach zu deuten, weil sie sich oft widersprüchlich polarisiert zeigt. Die Harmonisierung dieser Widersprüche zu einer versöhnlichen, gemäßigten Einstellung stellt oft eine absturzgefährdete Gradwanderung dar, zwischen den unverträglichen Extremen.

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