Kupfersulfide sind kaum wasserlöslich, also wird es als Schlamm am Boden bleiben. Rein nach der Spannungsreihe und ohne Überlegungen zu pH, Elektrodenmaterial, Überspannungen etc würde sich zuerst Kobalt und Jod an den Elektroden abscheiden, danach Zink und Chlor.

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Was ich wirklich ablehne sind pauschalisierte Unterstellungen. Ich kenne persönlich niemanden, der Andere aus rassistischen oder religiösen Gründen hasst.

Allerdings ist der überwiegende Teil meines Bekanntenkreises im oberen Mittelstand verortet und hat relativ wenig Zukunftsängste oder existenzielle Sorgen, was zumindest das Konkurrenzargument (billige Arbeitskräfte, Verdrängung aus bestehenden Arbeitsverhältnissen, Encroachment (Abwertung des Wohneigentums, soziale Entfremdung durch Zuzug Fremder)....) entkräftet.

Was vielen meiner Bekannten absolut gegen die Weltsicht und das Verständnis geht sind das fundamentalistische, voraufklärerische Verhalten vieler Immigranten, wobei das ja kein Vorurteil ist, sondern erfahrene Realität. Wobei auch hier überwiegend der Integrations- und Umerziehungsgedanke im Vordergrund steht und nicht die pauschale Ablehnung.

Also kurz, die Ablehnung Fremder liegt generell in der Ablehnung fundamentalistischer, patriarchalischer und menschenrechtsfeindlicher Ansichten begründet, die halt oft mit Migranten korrelieren. Andererseits haben wir dieselben Probleme mit eingeborenen Blödmännern....

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Es fehlt eine Wahlmöglichkeit für "Keines der Obigen" .

Deine Grundaussagen basieren auf ideologisch bestimmten Maximalforderungen und irrationalen Feindbildern. Sinnvolle Alternativen zu einem dümmlichen Konsumverzicht oder Einschränkung der individuellen Mobilität werden von vornherein ausgeblendet.

Z.B. Kernkraft wäre eine schöne CO2-freie Alternative zur Kohle. Spritgewinnung aus organischen (nachwachsenden) Substanzen wäre auch nicht verkehrt. Gentechnik für nachwachsende Rohstoffe....

Wir brauchen mehr Forschung & mehr Industrie um uns von der Natur unabhängiger zu machen, nicht weniger.

Und anstatt hier blödsinnigerweise Wattestäbchen und Pizzakartons zu verbieten, wäre es bestimmt sinnvoller eine komplette Müllerfassung und -aufbereitung aufzuziehen und den Kram, den keiner braucht zur Energiegewinnung zu verbrennen.

Für das Weltklima wäre es unter Umständen sogar besser unsere Kohlekraftwerke weiter laufen zu lassen und das gesparte Geld zum Aufbau richtiger Entsorgungssysteme in Entwicklungsländern zu verwenden (oder z.B. Kernkraftwerke in Kohleländern wie Polen oder China zu finanzieren).

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In Salpetersäure tunken. Entsteht braunes Stickoxid, wäre das schon mal eine erste Indikation.

Metalstreifen aus der Salpetersäure nehmen und etwas verdünnte Salzsäure dazugeben. Wenn sich ein weißer voluminöser Niederschlag bildet wird es wohl Silber sein (bzw. Silber enthalten).

Man kann zur Sicherheit den Niederschlag abtrennen und mit Ammoniak versetzen. Silberchlorid sollte sich auflösen.

Ansonsten einfach mal Kationentrennungsgang googeln.

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Wenn man zwei Parteien hat von den jede etwas mehr oder weniger Blödsinniges glaubt was sich widerspricht, aber angeblich von der höchsten Autorität vermittelt wurde, gibt es natürlich keine Möglichkeit eine gemeinsame Basis zu finden.

Es sei denn, man nimmt diesen Glauben komplett aus der Diskussion und sorgt für eine komplette Trennung zwischen Glauben und allen anderen sozialen Belangen (Schule, Verwaltung, Politik, Justiz....).

Speziell bei Moslems funktioniert das in der Regel nicht, weil eine Trennung von Staat/Gesellschaft und Glauben nicht erlaubt ist. Die alles durchdringenden Glaubensregeln verbieten es dem Gläubigen ein allgemeingültiges und religionsunabhängiges Recht zu praktizieren.

Ähnlich wie in christlichen Staaten vor mehreren 100 Jahren. Die hier stattgefundene Aufklärung, die letztlich zur überwiegenden Trennung von Staat und Kirche und zur allgemeinen Anerkennung des westlichen Menschenrechtskanons führte, hat es in islamischen Ländern nicht gegeben (selbst der hervorragende Ansatz Atatürks war nur durch eine Militärdiktatur erreichbar und ist gerade eben am Scheitern).

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Woran machst Du denn den Sittenverfall fest?

Ich sehe jedenfalls keinen (außer dem, den mein Urgroßvater schon zitierte und der hatte es vermutlich von seinem Opa basierend auf den Worten Gilgameschs).

Den wirklich schlimmsten Sittenverfall unserer Geschichte hatten wir während der Nazidiktatur. Alles andere ist nur moralinsaures Gejaule der Zukurzgekommenen.

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Einen gewissen Bodensatz an Wählern die extremistische/populistische Parteien, egal ob von Links oder Rechts, gibt es in jeder Gesellschaft, aber die spezifischen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland haben ihre Wurzeln in der Geschichte von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik.

Ich empfehle das Buch von James Hawes, „Die kürzeste Geschichte Deutschlands“.

Hier wird der prinzipielle soziokulturelle Unterschied zwischen Ost & West recht gut herausgearbeitet.

Wobei die negativen Effekte durch 60 Jahre Diktatur, sozialistische Planwirtschaft, Deindustrialisierung nach der Wende und dem Abwandern eines Großteils des mobilen und besser gebildeten Bevölkerungsteils in den Westen noch verstärkt wurden.

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Diese Frage ist so nicht zu beantworten, weil "Konkstruktivismus" eine große Bandbreite radikal unterschiedlicher Ausprägungen beinhaltet und dazu gerade von geisteswissenschaftlicher Seite gerne Fehlinterpretationen eingeflickt werden um die eigene Unzulänglichkeit im Naturwissenschaftlichen zu kaschieren.

Die Subjektivität des persönlichen Welterklärungmodells eines jeden Menschen ist offensichtlich und das die "Realität" von jedem Menschen anders wahrgenommen wird ist nur in Grenzen aus zu schließen. Insofern ist ein bestimmtes Maß an Konkstruktivismus in der Wissenschaft nicht verkehrt, zumindest bei der Überprüfung von Ergebnissen im Hypothesentest.

Wenn Du Dich auf den radikaler Konkstruktivismus, also die Annahme der prinzipiellen Unerklärbarkeit der Realität durch objektive Beobachtung, beziehst wäre mein Argument dagegen, dass die naturwissenschaftliche Methode als Basis eines Welterklärungsmodells ja offensichtlich funktioniert.

Dieses Modell, basierend auf einer gemeinsamen naturwissenschaftlichen Symbolsprache, führt bei gleichen Bedingungen zu überprüfbar gleichen Resultaten unabhängig davon wie sehr die persönlichen Realitäten von Individuen voneinander abweichen.

Die von Naturwissenschaftlern oft als sehr negativ empfundenen Aussagen mit kon­s­t­ruk­ti­vis­tischem Hintergrund sind meiner Erfahrung nach oft nur der Versuch unsinnige, ideologisch, religiös oder esoterisch inspirierte, Aussagen über das Argument der Beliebigkeit der Realität aufzuwerten.

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Andere Antwort

Ich halte Glauben im Allgemeinen für unsinnig. Da es weder für noch gegen Götter Belege gibt und es (bei der Vielfalt der sich widersprechenden Religionen) ganz offensichtlich egal ist, ob man an Götter glaubt oder nicht, ist es mir auch einfach wurscht.

Für mich kommt Glaube (im Sinne von etwas vertreten für das es keine im Naturwissenschaftlichen basierende Belege gibt) nur in Frage, wenn es zumindest mit belegbaren und sinnvollen Ergebnissen korreliert.

Z.B. gibt es keine wirklich rationale Erklärung warum die westlichen Menschenrechte durchgesetzt werden sollten, aber da sie meinem kulturellen Hintergrund entsprechend insgesamt mit einem besseren Leben für Einzelne und einer fitteren/gedeihlicheren Gesellschaft korrelieren, würde ich mich jederzeit dafür einsetzen sie bei uns zu bewahren.

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Die "Anziehungskraft" zwischen positivem Kern und negativen Elektronen nimmt im Quadrat des Abstandes ab; außerdem werden die äußeren Elektronen durch die inneren etwas abgeschirmt.

D.h. je weiter man sich vom Kern entfernt, desto weniger stark werden die Elektronen vom Kern angezogen und desto weniger Energie braucht man um sie abzuspalten.

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Wasserstoffbrücken bilden sich nur wenn ein Protonendonator (Spender) der Form

X-H und ein Protenakzeptor (Empfänger) Y mit freiem Elektronepaar vorliegt. Sowohl X als auch Y müssen elektronegative Atome sein (O, N ,F etwas geringer auch Cl, S).

Die kovalente X-H Bindung ist polarisiert und die Wasserstoffbrücke bildet sich nach X-H...Y.

Bei Formaldehyd handelt es sich um eine polare Verbindung, aber beide H-Atome hängen am C und die Bindungen sind nicht ausreichend polarisiert, um eine Brückenbindung mit dem Sauerstoff eines benachbarten Moleküls einzugehen. Das gilt für wasserfreies Formaldehyd.

Allerdings löst sich H2CO sehr gut in Wasser und bildet dort das Hydrat (Methandiol), welches wiederum Wasserstoffbrücken ausbildet (und dadurch stabilisiert wird).

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Schwarz-Grün

Schwarz-Grün wäre schlecht genug, aber immer noch bessere als eine linksdominierte Ampel.

Eher würde ich noch eine Jamaikalösung bevorzugen; in der Hoffnung, dass die FDP die Technophobie und Umwelthysterie der Grünen etwas ausbremsen könnte. Den mir bei weitem zu religiöse und planlose Merkelersatz finde ich allerdings auch bei der CDU nicht besonders prickeln.

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Mehr Bildung, vor allem für Frauen! Echte Entwicklungshilfe um den allgemeinen Wohlstand auf ein annehmbares Niveau zu bringen (Infrastrukturen, Bildungsinstitute, funktionierende Verwaltungen, Antikorruptionsgesetze.....).

Die Anzahl der Kinder pro Frau ging noch in jedem Land mit steigendem Wohlstand und zunehmender Bildung (besonders der Frauen) zurück. Einfach mal googeln....

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Religion muss weg.

Neue Fächer sehe ich nicht so sehr als nötig, aber die bestehenden müssten reformiert werden (zu viel alter und überflüssiger Ballast und zu wenig Zeitgemäßes und Relevantes). Mehr Ethik & westliche Menschenrechte, mehr Grundlagen der wissenschaftlichen Methode; mehr EDV; mehr philosophische Konzepte; mehr Staatsbürgerkunde; angewandte Wirtschaftskunde; bessere MINT-Unterricht....

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 Du zäumst das Pferd vom falschen Ende auf.

Das VSEPR-Modell hilft die räumliche Anordnung eines Moleküls zu bestimmen. Ausgangspunk sind die abstoßenden Kräfte zwischen den Elektronenpaaren der Valenzschale.

D.h. Du gehst von einem bekannten Molekül mit bekannten Verbindungen aus, weißt also schon ob es eine Mehrfach- oder Einfachbindung zwischen Atomen gibt. Dieses Wissen ist entscheidend um die Anzahl der agierenden Elektronenpaare am Zentralatom zu definieren, aber für die Beziehung zwischen den betroffenen Atome spielt es keine Rolle.

Z.B. CO2: O=C=O ist linear; die C=O-Doppelbindung wird als Fakt vorausgesetzt. Wäre es jeweils eine Einfachbindung O-C-O blieb ein Elektronenpaar frei und die Grundstruktur wäre trigonal-planar, das Molekül also gewinkelt (exakt so wie bei SO2).

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Das Arbeitsrecht, Kündigungsschutzgesetz usw gilt auch für kirchliche Einrichtungen.

ABER, die arbeitsrechtlichen Regelungen unterscheiden sich stark von privatwirtschaftlichen Regelungen (obwohl es auch dort ähnliche wenn auch nicht ganz so absurde Regelungen gibt- siehe Kopftuch- oder Tattooverbot in Banken).

Es gelten besondere Loyalitätspflichten , d.h vom Mitarbeiter wird eine Übereinstimmung mit den kirchlichen Glaubens- und Moralvorstellungen erwartet. Ein Verstoß gegen diese Loyalitätspflichten kann zu arbeitsrechtliche Konsequenzen (bis hin zur Kündigung) führen. – nach sich.

Bei Katholen ist das in der "Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse" und bei den Evangelen in der Loyalitätsrichtlinie geregelt.

Aufgrund dieser Regelungen können Mitarbeiter, die sich, auch im Privaten, zu weit von den Moralvorstellungen der Kirche entfernen gekündigt werde.

Allerdings sind das immer Einzelfallprüfungen und stark abhängig von der Leitung, dem Umfeld und nicht zuletzt der Position (höherer Positionen oder solche mit Außenwirkung sind stärker eingeschränkt -> siehe Chefarzt-Kündigung in Düsseldorf).

In letzter Zeit sind die Kirchen (wegen Urteilen des Europäischen Gerichtshofs...) etwas vorsichtiger geworden, obwohl die meisten Kündigungen von den Gerichten bestätigt wurden.

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Was heißt gerecht? Ich bin der Meinung, dass die Welt ohne bestimmte Menschen ein besserer Ort wäre und wenn bestimmte Straftaten mit dem Tod des Täters enden würde wäre ich zufrieden.

Allerdings, ist der Tod unumkehrbar und ich würde keinem Staat, egal wie freiheitlich und in den westlichen Menschenwerten verankert, zutrauen dieser Verantwortung gerecht zu werden.

Darum bin ich gegen die Todesstrafe als Höchststrafe in unserem Justizsystem, freue mich aber über jeden Terroristen, Drogendealer oder Menschenquäler, der bei der Tat gestellt und getötet wird.

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Molmasse = Die Summe der atomaren Masseeinheiten aller Atome in der Verbindung in g. Jedes Mol einer Verbindung enthält immer 6.022*10^23 Teilchen:

Erklärung wie folgt:

Atommassen ergeben sich weit überwiegend aus der Masse ihrer Kernteilchen (Protonen/Neutronen). Die Kernteilchen haben in allen Atomen ungefähr die gleiche Masse, angegeben als atomare Masseeinheit, u.

Man kann also sagen die atomare Masseneinheit, u, ist im Prinzip die durchschnittliche Masse eines Kernteilchen (Proton/Neutron).

"Durchschnittlich" heißt hier, dass wegen dem "Massendefekt" (Masseverlust durch Energieabgabe bei der Bildung des Atomkerns) u nicht völlig deckungsgleich mit der Masse eines einzelnen Kernteilchen ist; um dem Rechnung zu tragen wird u als 1/12 der Masse des Kohlenstoffisotops 12 angenommen.

1 u hat die Masse von 1.660539...*10^-27 kg ~= 1.660539*10^-24 g

Der Kehrwert gibt an wieviel atomare Masseeinheiten in 1 g sind nämlich 6.022..*10^23 = Avogadro Konstante.

Z.B. 1 Proton (atomarer Wasserstoff) hat eine Masse von ~1.007u, das in Gramm wäre die Molmasse (1.007g H enthält 6.022*10^23 Atome)

Molekularer Wasserstoff, H2, hat eine Masse von 2.016 u - also ist die Molmasse 2.016 g (mit 6.022*10^23 H2-Teilchen).

Ein Heliumatom besteht aus 4 Kernteilchen und hat eine Masse von 4.026 u. 4.026g Helium entsprechen also einem Mol und enthalten 6.022*10^23 He-Teilchen

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Das von Dir verwendete Adjektiv beschreibt auch den Grund. Glaube ist nunmal per Definition unbelegt und eben kein Garant für die Wahrheit. Was dagegen hilft ist Wissen. Hier musst Du jetzt nicht unbedingt Neurowissenschaften studieren, aber ein wenig Recherchieren würde auch helfen (siehe das Wiki Link von Tamtamy).

Selbst nachdenken: Nun ja, wenn man sich evolutionäre Prozesse anschaut wird evident, dass sinnlose Energieverschwendung recht schnell aus dem Genom gemerzt wird. Das Hirn ist das Organ mit dem höchsten Energiebedarf und 90% einfach mal so mit durchzufüttern hätte unsere Stammesgeschichte vermutlich beim Australopithekus enden lassen.

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